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AT391696B - Verfahren zur herstellung von s- 3morpholino-4- (3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-1,2,5thiadiazol - Google Patents

Verfahren zur herstellung von s- 3morpholino-4- (3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-1,2,5thiadiazol Download PDF

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AT391696B
AT391696B AT87685A AT87685A AT391696B AT 391696 B AT391696 B AT 391696B AT 87685 A AT87685 A AT 87685A AT 87685 A AT87685 A AT 87685A AT 391696 B AT391696 B AT 391696B
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thiadiazole
timolol
tert
formula
morpholino
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AT87685A
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Star Oy Ab
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Publication of AT391696B publication Critical patent/AT391696B/de

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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D285/00Heterocyclic compounds containing rings having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by groups C07D275/00 - C07D283/00
    • C07D285/01Five-membered rings
    • C07D285/02Thiadiazoles; Hydrogenated thiadiazoles
    • C07D285/04Thiadiazoles; Hydrogenated thiadiazoles not condensed with other rings
    • C07D285/101,2,5-Thiadiazoles; Hydrogenated 1,2,5-thiadiazoles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

Nr. 391 696
Die Erfindung betrifft ein Verfahren für die Herstellung des pharmakologisch wertvollen ß-blockierend wirkenden S-3-Morpholino-4-(3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols der Formel o-ch2-c-ch2-nh-c(ch3)3
OH
(S-D
Die Herstellung der auch unter der Bezeichnung Timolol bekannten Verbindung mit der Formel y \
0-CH2-CH-CH2-NH-C(CH3)3 OH
N N entweder als racemische Mischung, d. h. R,S-Form oder als R- oder S-Enantiomer, ist in zahlreichen Patentschriften beschrieben. In den US-PS 3 655 663 und 3 729 469 ist R,S-Timolol durch das Verfahren gemäß dem nachfolgenden Schema 1 hergestellt, indem zuerst ein 3-RQ-,4-OH-substituiertes 1,2,5-Thiadiazol der Formel II, worin Rq Chlor oder die Morpholinogruppe bedeutet, oder dessen Alkalimetallsalz mit Epichlorhydrin in Gegenwart , eines basischen Katalysators umgesetzt wird, wonach das als Zwischenprodukt erhaltene Hydroxyhalogenid der Formel ΙΠ oder das aus diesem unter alkalischen Bedingungen gebildete Epoxid der Formel IV mit tert-Butylamin umgesetzt wird, wobei
Schema 1
R OH '(Na) R0 0-CH2-tH-CH2Cl \-/ 6h
N H 4 H,C-CH-CH,Ct 2\f 2 0 N N
ein R,S-Alkanolamin der Formel V erhalten wird, welches mit R,S-Timolol identisch ist, wenn Rq eine -2-
Nr. 391 696
Morpholinogruppe bedeutet. Wenn Rq in der Formel V Chlor bedeutet, kann dieses durch Behandeln mit einem Überschuß von Morpholin mit der Morpholinogruppe ersetzt werden.
Aus dem Hydroxyhalogenid m oder aus dem Epoxid IV gemäß dem Schema 1 erhält man das Alkanolamin der Formel V auch, indem man dieses zuerst mit Ammoniak behandelt, wobei man ein primäres Alkanolamin der Formel VI erhält, welches mit tert-Butylchlorid das Alkanolamin der Formel V bildet.
Nach der JP-PS 7413176 ist R,S-Timolol durch Umsetzung eines Sulfonylesters der Formel VII,
N N
O-CHj-CH-Ch^-O-SOj-Rj VD
OH
S worin Rj eine Alkyl- oder Arylgruppe bedeutet, mit tert-Butylamin, hergestellt.
In derES-PS 486629 ist ein Verfahren nach dem nachfolgenden Schema für die Herstellung von R,S-Timolol beschrieben, bei der das Diäthylacetal des Glycidaldehyds (Formel VIII) mit einem Alkalimetallsalz des 1,2,5-Thiadiazols der Formel II umgesetzt worden ist (worin Rq das gleiche wie oben bedeutet), wonach das entstandene Acetal (Formel IX) zu entsprechendem Aldehyd hydrolisiert worden ist (Formel X),
Schema 2
2 ^h-chioc2h5j2 OH
N N V II
VIII Η N S'
IX
w N N (CH^C-NH^ o-ch2-ch-ch=h-c(ch3)3
0H w N N \ / s
OH
XI
Red. -> R,S-Timolol dessen mit tert-Butylamin gebildete Schiffsche Base (Formel XI) zu R,S-Timolol reduziert worden ist.
In der US-PS 3,655,663 ist die Zerlegung des racemischen Alkanolamins der Formel V (Rq = Chlor) über optisch aktive Salze, wie mit 0,0-di-toluoyl-(+)- oder -(-)-Weinsäure, 0,0-Dibenzoyl-(+)- oder -(-)-Weinsäure oder (+)- oder (-)-Weinsäure beschrieben. Das S-Enantiomer der Formel V (Rq = Chlor) - aus dem S-Timolol durch
Behandeln mit Morpholin hergestellt werden kann - hat man aus den nach dem Abtrennen der genannten Salze unter angegebenen Bedingungen leichter ausfallenden R-Enantiomeren entstandenen Mutterlaugen erhalten. Die Ausbeuten der Zerlegung sind gering und die R-Form blieb unausgenutzL Die Herstellung eines optisch reinen -3-
Nr. 391 696 oder beinahe reinen bzw. eines den Arzneimittelforderungen entsprechenden S-Enantiomers durch solche Salzkristallisation erfordert außerdem praktisch schwierig durchfahrbare fraktionierte Kristallisierungen, was zu weiterer Abnahme der Ausbeute führt.
Die Herstellung der Enantiomeren der Formel I aus Ausgangsstoffen mit gewünschter Stereochemie ist z. B. in der US-PS 3,655,663,3,657,237 und 3,729,469 beschrieben. Zur Herstellung von S-Timolol (vgl. Schema 3) wurde als Ausgangsstoff D-Glyceraldehyd (Formel ΧΠ) oder dessen 2,3-Acetonid (Formel ΧΙΠ) verwendet, aus denen man durch reduzierende Aminierung in Gegenwart von tert-Butylamin, sowie im Zusammenhang mit dem 2,3-Acetonid nach Säurehydrolyse, S-l,2-Dihydroxy-3-tert-butylamino-propan (Formel S-XTV) erhalten hat, welches als solches oder in der 1-Stellung, z. B. durch eine Benzolsulfonyl- oder Tosylgruppe, aktiviert (Formel S-XIV-A, R3 = H, CHß, NO2, Br) oder als das entsprechende S-Oxazolidin (Formel S-XV, R2 = H, (CHß^CH-, CgHj- usw.), welches auch aktiviert sein kann (Formel S-XV-A), mit 1,2,5-Thiadiazol (Rq = Moipholinogruppe) der Formel Π oder
Schema 3
^HD CHO | HC-0H 1 HC-D. J 1 CH^OH D- Glyceraldehyd χ\ι XIII
-4-
Nr. 391 696 3-Chlor-4-morpholino-1,2,5-thiadiazol (Formel XVI) in Gegenwart von Alkalien amgesetzt wird, wonach diese, wenn Oxazolidine als Zwischenprodukte verwendet werden, durch Säurebehandlung hydrolisiert werden, wobei als Produkt in allen Fallen S-Timolol erhalten wird. Mit einigen dieser Verfahren werden zufriedenstellende oder gute Ausbeute erzielt, aber ihre allgemeine Verwendung wird durch den hohen Preis und die häufig schwere Erhältlichkeit der bei den Verfahren erforderlichen Ausgangsstoffen mit der richtigen stereochemischen Konfiguration beschränkt. ln der US-PS 3,657,237 sind außer den genannten Verfahren einige alternative Verfahren zur Herstellung von S-Timolol beschrieben. So ist ein D-10-Kamphersulfonatsalz des aus dem Tosylat der Formel S-XTV-A (Rg = CHg) hergestellten S-l,2-Epoxids mit 3-Morpholino-4-hydroxy-l,2,5-thiadiazol (Formel II, Na-Salz) umgesetzt worden, wobei als Produkt S-Timolol erhalten wurde.
Gemäß einer Variante ist der Morpholinoring der Formel I in zwei Stufen so gebildet, daß der in S-Form stehende Alkanolamin der Formel V (Rq = Chlor) zunächst mit Diäthanoiamin umgesetzt, wonach die so gebildete 3-(ß,ß-Dihydroxy)diäthylaminogruppe zu einer Morpholinogruppe cyclisiert ist
S-Timolol ist auch durch Behandeln mit Schwefelmonochlorid des durch Umsetzung von 1-Morpholinocyanogen und Oxazolidin der Formel S-XV erhaltenen S-Dinitrils der nachstehenden Formel XVII
NH NH ÖH hergestellt worden.
In der US-PS 3,619,370 ist ein Verfahren zur Herstellung von Timolol durch Reduzierung eines diesem entsprechenden Ketons nach dem Schema 4, entweder chemisch mit Natriumborhydrid oder Aluminiumalkoxiden, wobei man racemisches
Schema 4
Timolol oder, mikrobiologisch mit Reduktase, Produkte in S-Form erhält.
Infolge des sehr labilen Charakters sowohl des Ketons als auch einiger bei der Umsetzung verwendeten Zwischenstufen ist es uns nicht gelungen, die in der genannten Patentschrift angeführten Verfahren zur Herstellung des Ketons der Formel XVIII zu wiederholen, so daß sich das genannte Herstellungsverfahren des Ketons (XVIH) zumindest nicht für den Maßstab einer industriellen Produktion eignen dürfte.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von S-3-Morpholino-4-(3'-tert-butyiamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazol (Formel I) d. h. von S-Timolol, aus dessen Racemat, indem bei dessen Dialkanoyl-, Diaroyl- oder Alkanoyl-aroyl-L-weinsäure-O-monoestem gemäß der Formel R,S-I-L-XIX, Schema 5, eine Zerlegung durchgeführt wird, in welcher Formel R4 und R5 unabhängig voneinander eine gerade oder -5-
Nr. 391 696 verzweigte Alkanoylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe, eine Benzoyl- oder p-Methylbenzoylgruppe bedeuten. R4 und R5 bedeuten demzufolge also eine Alkanoylgruppe die Acetyl-, Propionyl-, Butyryl-, Pentanoyl- oder Hexanoylgruppe, die eine gerade oder verzweigte Gruppe sein können, und bedeuten vorzugsweise die Acetylgruppe.
Die Monoester der Formel R,S-I-L-XIX, deren Herstellung Gegenstand der Erfindung ist, können leicht durch Umsetzung der R,S-Timolol-Base (R,S-I) mit einem Dialkanoyl-, Diaroyl- oder Alkanoyl-aroyl-L-Weinsäureanhydrid der Formel L-XIX, worin R4 und R5 wie oben sind, in einem inerten, wasserfreien, organischen Lösungsmittel, wie Methylenchlorid, 1,2-Dichloräthan, Tetrahydrofuran, Benzol, Toluol usw., bevorzugt bei Zimmertemperatur oder bei einem Temperaturbereich von 0 * 70 °C bei einer Reaktionsdauer von 10 Min. bis 3 Stunden hergestellt werden. Durch Verdampfen des Lösungsmittels erhält man den Dialkanoyl-, Diaroyl- oder Alkanoylaroyl-L-weinsäure-O-monoester des R,S-Timolols rein und mit einer quantitativen Ausbeute. Es ist bereits festgestellt worden, daß die Substitution unter den angegebenen Bedingungen lediglich als eine O-Substitution erfolgt, was auch die bei den Produkten gemessenen Massenspektren bestätigen, in denen keine den N-substituierten Molekülen charakteristischen Fragmente Vorkommen, während dagegen das Fragment m/z 86 (CH2 = +NH-C(CH2)3, auch die Motpholinogruppe) stark vorkommt. Wenn das Produkt N-substituiert, d. h. ein Amid wäre, würde dieses sich nicht nennenswert unter den einem O-substituierten Produkt d. h. einem Ester typischen Hydrolysebedingungen hydrolisieren.
Sehr überraschend wurde festgestellt, daß die Zerlegung eines R,S-Timolol-dialkanoyl-, -diaroyl- oder -alkanoyl-aroyl-L-weinsäure-O-monoesters (Formel R.S-I-L-XIX) mit einer sehr guten, sowohl chemischen als auch optischen Ausbeute durchgeführt werden kann, indem das Racemat aus Cj-Cj-Alkoholen, wie Methanol,
Ϊ 0-CHj-C-tHj-NH -C(CH3)3 ? S-I-L-XIX .0 «- j -0% RjO— r — H C00H R-l-l-XIX
H h*/h2o h*/h2o r- Timolol-Base -6-
Nr. 391 696
Η
I O-CH,-C-CH,-NH-C(CH,), * | 2 3 3
OH S-Tirolol-Base Äthanol, N-Propanol oder Isopropanol oder aus deren Mischungen oder wasserhaltigen Lösungen in einem pH-Bereich von 7 bis 2 und in einem Temperaturbereich von 0 bis 30 °C kristallisiert wird, wobei das S-Enantiomer des Timololdialkanoyl-, -diaroyl- oder -alkanoyl-aroyl-L-weinsäure-O-monoesters (Formel S-I-L-XIX) infolge dessen geringeren Löslichkeit in die obigen Lösungen oder Lösungsmischungen, kristallisiert und von der Mutterlauge durch bekannte Verfahren abgetrennt werden kann.
Als eine besonders vorteilhafte Weise zur Durchführung der Zerlegung hat sich das Kristallisieren des R,S-Timolol-diacetyl-L-weinsäure-O-monoesters (Formel R,S-I-L-XIX; R^ = R^ = CH3-CO-) aus einem Gemisch von Wasser und Methanol in einem pH-Bereich von ca. 4 bis 5 bei Zimmertemperatur oder in einem Temperaturbereich von 0 bis 30 °C, wobei sich das S-Enantiomer mit einer Ausbeute von ca. 75 % und mit einer optischen Reinheit des Produkts von >91 % kristallisiert Durch Umkristallisieren erhält man optisch reinen S-Timolol-diacetyl-L-weinsäure-O-monoester. Diese sehr vorteilhafte optische Ausbeute dürfte in erster Linie eine Folge der starken Neigung der S-Form des Timolol-L-weinsäure-Derivats sein, - infolge der stereochemischen Struktur - unter den bestehenden Kristallisierbedingungen ein inneres Salz zu bilden sowie der schlechten Löslichkeit dieses Salzes in das Kristallisierlösungsgemisch.
Die in den IR-Spektren festgestellten, derartigen Salzen typischen Peaks in den Bereichen von 1575 bis 1600 cm'* und 2250 bis 2700 cm"* (1 bis 5 Peaks) sowie die in dem *^C-NMR-Spektren gemachte Wahrnehmung, daß sich das Signal des Kohlenatoms 2 (vgl. die Strukturformel und die Werte der Tabelle 1) um 5-7 ppm in das untere Feld verschoben hat, was kennzeichnend ist, wenn eine Säuregruppe Salzstruktur (- +NH2*) (vgl. Acta Chem. Scand. B 38 (1984) 67) bildet, sind ein Hinweis darauf, daß das S-Timolol-L- weinsäurederivat als ein inneres Salz vorkommt. Diese in den IR- und * ^C-NMR-Spektren festgestellten, die Salz-Struktur begründenden Wahrnehmungen zeigen auch, daß die Umsetzung des R,S-Timolols mit dem Dialkanoyl-, Diaroyl- oder Alkanoyl-aroyl-L-weinsäureanhydrid als eine O-Substitution und nicht als eine N-Substitution erfolgt, da im letzteren Fall keine Bildung eines inneres Salzes Vorkommen würde. In der Tabelle 1 13 sind die chemischen Verschiebungen in den C-NMR-Spektren der S- und R,S-Timololdiacetyl-L-weinsäure-0- monoester und der entsprechenden Dibenzoylester sowie der S-Timolol-Base angeführt Die S-Timolol-Base kann aus den genannten O-Estem durch Säurehydrolyse in wäßriger Lösung 1 bis 24 Stunden in einem pH-Bereich von 0 bis 5 und in einem Temperaturbereich von 25 bis 100 °C unter Verwendung z. B. von Mineralsäure, wie Schwefelsäure oder Phosphorsäure, freigesetzt werden.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, eine wäßrige, mit Schwefelsäure auf pH 2 gestellte Lösung 10 Stunden unter Rückfluß zu kochen. Die Gewinnung der S-Timolol-Base wird durchgeführt, indem diese aus einem, z. B. mit Alkalihydroxyd oder Ammoniak, alkalisch gestellten (pH 10 bis 13) Reaktionsgemisch in ein organisches Lösungsmittel, wie Methylenchlorid, 1,2-Dichloräthan, Benzol, Toluol, Äthylacetat usw. extrahiert wird, aus welchem die S-Timolol-Base nach Distillieren des Lösungsmittels in beinahe quantitativer Ausbeute mit einer optischen Reinheit von > 97 % gewonnen werden kann. Die S-Timolol-Base kann gegebenenfalls durch Kristallisieren aus einem organischen Lösungsmittel weiter gereinigt werden, oder sie kann in das entsprechende Säureadditionssalz, wie das Hydrochlorid oder Hydrogenmaleat, in an sich bekannter Weise umgewandelt werden. -7-
Nr. 391 696 c Oß o II u CS Cs SO CO SO so
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Tabelle 1
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Nr. 391 696
Die Zerlegung des R,S-Timolols durch Kristallieren des entsprechenden Dialkanoyl-, Diaroyl- oder Alkanoylaroyl-L-weinsäure-O-monoesters (Formel R.S-I-L-XIX) vorzugsweise das Diacetyl-ester aus einem Alkohol oder einem Alkohol-Wasser-Gemisch in einem pH-Bereich < 7 und in einem Temperaturbereich von 0 bis 30 °C, wobei der L-Weinsäure-O-monoester (Formel S-I-L-XIX) des S-Timolols mit einer guten Ausbeute und optisch beinahe rein abgetrennt werden kann, sowie durch dessen Hydrolyse in einem pH-Bereich von 0 bis 5 zum S-Timolol, hat sich als ein sehr vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung des betreffenden Stoffes erwiesen, und es ist in der Literatur bisher für Alkanolamine dieser Art keine derartige Zerlegung dargelegt, bei welcher man durch eine einzige Kristallisation eins der Enantiomere mit einer guten Ausbeute oder gar optisch rein erhalten hätte.
Die Vielfältigkeit des Verfahrens zeigt auch die Tatsache, daß wenn die Zerlegung mit entsprechenden D-Weinsäurederivaten durchgeführt wird, R-Timolol auf analoge Weise mit einer guten Ausbeute und optisch rein hergestellt werden kann (vgl. Beispiel 7).
Da auch die S-Ester leicht und mit einer sehr guten Ausbeute ohne Racemisierung zu S-Timolol hydrolisiert werden können, eignet sich die Zerlegung auch für Produktion in industriellem Maßstab. Dieses Verfahren zur Herstellung des S-Timolols wird auch dadurch vorteilhaft, daß die als Ausgangsstoffe der Zerlegung zu virwendenden Dialkoyl-, Diaroyl- oder Alkanoyl-aroyl-L-weinsäure-O-monoester des R,S-Timolols unter Verwendung von racemischem Timolol und aus der Literatur bekannten, leicht herstellbaren L-Weinsäureanhydriden, hergestellt werden können, und daß als Ausgangsstoffe nicht solche Stoffe, wie bei den meisten aus der Literatur bekannten Verfahren, erforderlich sind, bei denen das chiralische Zentrum schon in der richtigen stereochemischen Konfiguration vorhanden ist und welche in der Regel schwierig heizustellen und teuer sind.
Eine weitere Tatsache, welche das erfindungsgemäße Verfahren sehr vorteilhaft macht, ist diejenige, daß aus der beim Auftrennen des S-Timolol-L-weinsäure-O-monoesters erhaltenen Mutterlauge, die hauptsächlich das obige R-Enantiomer enthält, der "wertvolle" Teil d. h. das 3-Morpholino-4-hydroxy-1,2,5-thiadiazol, leicht durch Hydrolisieren der Ätherbindung von Timolol regeneriert werden kann (vgl. Beispiel 5).
Bei dem R-Enantiomer des Timolols kann auch eine Inversion auf die aus der Literatur im Prinzip bekannten Weisen durchgeführt werden (vgl. z. B. die JP-PS 7475545, J. Org. Chem. 46 (1981) 4321 und Tetrahedron Lett. (1973) 1619). Das R-Timolol kann auch ausgenutzt werden, indem dieses auf die aus der Literatur bekannten Weisen racemisiert wird (vgl. z. B. J. Chem. Soc., Chem. Commun. (1974) 309) sowie unter Verwendung des Racemats als Ausgangsstoff für die obige Zerlegung.
Das R,S-Timolol kann außer den in der Literatur beschriebenen Verfahren auch durch das im Schema 6 dargelegte, an sich bekannte Verfahren (vgl. z. B. die JP-PS 72 19259 oder die ES-PS 459.725)· unter Verwendung von 3-Hydroxy-4-morpholino-l,2,5-thiadiazol oder vorzugsweise dessen Alkalimetallsalz (Formel XX, Rg = H, Na, K) sowie l-tert-Butyl-3-azetidinol oder dessen Hydrochlorid (Formel XXI) oder eines anderen Säureadditionssalzes als Ausgangsstoffe hergestellt werden. &hemaji
> R, S-Timolol
Die Umsetzung wird vorzugsweise in einem inerten, organischen Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol, Xylol, in einem chlorierten, aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoff, Dimethylformamid oder Dioxan, in einem Temperaturbereich von 40 bis 160 °C mit einer Reaktionsdauer von 1 bis 24 Stunden durchgeführt. Es ist vorteilhaft, bei der Umsetzung die äquivalenten Mengen Ausgangsstoffe oder einen Überschuß von 5 bis 10 % von Azetidinol (Formel XXI) zu verwenden. Die Umsetzung kann beschleunigt und die Ausbeute verbessert werden, indem dem Reaktionsgemisch 2 bis 20 % eines Phasentransfer-Katalysators, wie Tetrabutyl-ammoniumbromid oder -hydrogensulfat, beigegeben wird. Das Produkt wird durch Extrahieren seines -9-
Nr. 391 696 Säureadditionssalzes ins Wasser und der aus diesem mit Alkali freigesetzten Base in ein organisches Lösungsmittel sowie durch Eindampfen des Lösungsmittels gewonnen. Die mit einer Ausbeute von ca. 70 % erhaltene R,S-Timolol-Base kann durch Kristallisieren oder durch Umwandlung in das gewünschte Säurcadditionssalz, wie das Hydrochlorid oder Hydrogenmaleat, gereinigt werden. Man muß beachten, daß obwohl infolge der bei den 3-Hydroxy-1,2,5-thiadiazolen vorkommenden Tautomerie bei der Umsetzung nach dem Schema 6 auch unter den obigen Reaktionsbedingungen eine N-Substitution möglich ist, die O-Substitution sich jedoch als die hauptsächlich stattfindende Reaktion erwiesen hat Die durch die N-Substitution entstandene geringe Menge Nebenprodukte kann leicht durch Zugabe von Wasser am Ende der Umsetzung und durch Fortsetzen des Kochens unter Rückfluß noch 1 bis 3 Stunden hydrolisiert werden, wobei die Hydrolyse des N-substituierten Nebenprodukts quantitativ ist und unter den verwendeten Bedingungen keinen Einfluß auf die Gewinnung oder Reinigung des gewünschten Produkts hat.
Das als den einen Ausgangsstoff bei dem Verfahren zur Herstellung des R,S-Timolols nach dem Schema 6 verwendete 3-Hydroxy-4-morpholino-l,2,5-thiadiazol (Formel XX) kann durch aus der Literatur bekannte Verfahren hergestellt werden (vgl. z. B. J. Org, Chem. 41 (1976) 3121 und J. Org. Chem. 32 (1967) 2823 sowie die DE-PS 1.914.496), von denen einige im Schema 7 dargelegt sind. .OR, c
N NH 2
SCI
CI
Schema 7 c - c U il H’l * C III « X X N N N Cyan \ o-Aminoacetonitril SCI2\ SCI2 s s2ci2 \ II NC1 CI CI IT N Π1 N ALkylcyanoformimidat Alkylcyanochlor- 3,4-Dichlor-1,2,5-thiadiazol formimidat
* /‘ W* N N \ / S XXII Hydrolyse
'mf N N
OH
Morpholin i
CI
N S^ 3-Chlor-4-norpholino-1,2,5-thiadazol
N OH
S 3-Chlor-4-hydroxy-1,2,5-thiadiazol w
H II N. / 3-Hydroxy-4-morpholino-1,2,5-thiadiazol (XX) -10-
Nr. 391 696
Ein alternatives, im Schema 8 dargestelltes Verfahren (vgl. Beispiel 1) zur Herstellung von 3-Hydroxy-4-morpholino-1,2,5-thiadiazol erfolgt durch Umsetzung von 3-Chlor-4-alkoxy-l ,2,5-thiadiazol (Formel ΧΧΠ, Ry = Cj-C^Alkyl) mit Morpholin und durch darauf folgende Hydrolyse durch bekannte Methoden des als Zwischenprodukt erhaltenenen
Schema 8
XXII XXIII XX 3-Morpholino-4-alkoxy-l,2,5-thiadiazols (Formel ΧΧΙΠ, Ry wie oben) zu 3-Morpholino-4-hydroxy-l,2,5-thiadiazol.
Das als den anderen Ausgangsstoff des Verfahrens zur Herstellung von R,S-Timolol nach Schema 6 verwendete l-tert-Butyl-3-azetidinol und dessen Hydrochlorid (Formel XXI) oder ein anderes Säureadditionssalz kann vorteilhaft aus Epichlorhydrin und tert-Butylamin gemäß einem aus der Literatur im Prinzip bekannten Verfahren (vgl. J. Org. Chem. 32 (1976) 2972) hergestellt werden, das verbessert wurde, wodurch reines 1-tert-Butyl-3-azetidinol-hydrochlorid mit einer Ausbeute von 60 % (vgl. Beispiel 1) hergestellt werden konnte.
Die in dieser Schrift angeführten Spektren sind mit der folgenden Apparatur erhalten worden:
Massenspektren: Jeol JMS D 300/JMA 2000 H
^H-NMR-Spektren: Varian EM 360 L ^C-NMR-Spektren: Jeol JNM PFT-100 IR-Spektren: Perkin-Elmer 1420
Die spezifischen Drehungen sind mit einem "ATAGO"-Polarimeter, der mit einer Na-Lampe versehen ist und die Schmelzpunkte mit einem "Gallenkamp"-Schmelzpunktsmesser gemessen worden. Die Schmelzpunkte sind korrigiert worden. Die Flüssigchromatographie (Hochleistungsäulenchromatographie HPLC) ist wie folgt durchgefühlt
Pumpen - Waters M-45 G und 510 sowie selbsttätige Gradientregelung Detektor - Waters Modell 481 LC-Spektrophotometer Kolonnen - z. B. Waters Bondapak Cjg Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung:
Beispiel 1: R.S-3-Moroholino^-G'-tert-butvlamino-2,-hvdroxyproDoxvV1.2.5-thiadiazol (= R.S-Timolon 93.6 g (0.5 Mol) 3-Hydroxy-4-morpholino-1,2,5-thiadiazol werden mit 750 ml Toluol vermischt, und zu dem Gemisch werden innerhalb von ca. 10 Minuten 90 g einer 30 %-igen Natriummethylatlösung zugetropft. Nach der Zugabe wird das Gemisch noch 10 Minuten gerührt und 91 g (= 0.55 Mol) l-tert-butyI-3-azetidinol-hydrochlorid und 8.5 g (= 0.025 Mol) Tetrabutylammonium-hydrogensulfat zugegeben. Das Gemisch wird zum Sieden erhitzt und bis auf 90 °C destilliert, wonach das Gemisch 10 Stunden unter Rückfluß gerührt wird. Danach werden 100 ml Wasser zugesetzt, und es wird noch 2 Stunden unter Rückfluß weiter gerührt, abgekühlt und bei < 20 °C werden 800 ml 3N Salzsäure beigemischt. Das Gemisch wird filtriert, und die Wasserphase des Filtrats wird mit einer konzentrierten Natriumhydroxidlösung bei < 20 °C alkalisch gestellt. Das Gemisch wird mit -11-
Nr. 391 696 500 ml Methylenchlorid extrahiert, und der Extrakt wird getrocknet und im Vakuum eingedampft. Die als Vedampfungsrückstand erhaltene ölige R,S-Timolol-Base wird durch Kristallisieren aus einem Gemisch von Toluol und Hexan gereinigt, wobei man ca. 100 g (= 63 % des Theor.) farblose R,S-Timolol-Base erhält. Gehalt > 96 % (HPLC). S. p. 71 bis 72 °C. 1H-NMR (CDC13: δ 1.1 (s, 9H), 2.4 - 3.0 (m. 3H), 3.3 - 4.0 (m, 9H), 4.3 - 4.5 (d. 2H), 13C-NMR (CDC13): vgl. Tabelle 1. IR (KRr-Tablette): 3280, 3120, 3015, 2950, 2910, 2850,1525,1490,1445,1415,1375,1360,1325,1310, 1290,1255,1220,1170,1120,1110,1060,1022, 990,940, 920, 900, 850 cm*1.
Die in dem Beispiel 1 verwendeten Ausgangsstoffe können wie folgt hergestellt werden: l-tert-Butyl-3-azetidinol-hvdrochlorid: 92.5 g (= 1 Mol) Epichlorhydrin werden in 200 ml Äthanol gelöst, und zu der Lösung werden unter Rühren innerhalb von ca. 1 Stunde 73.1 g (= 1 Mol) tert-Butylamin zugetropft Nach Beendung der exothermischen Reaktion wird die Lösung 1 Stunde unter Rückfluß gekocht, wonach von dem Äthanol ca. 90 % abdistilliert werden. Dem Rückstand werden 200 ml Aceton zugegeben und es wird 3 Stunden gerührt Das kristalline Produkt wird filtriert, mit Aceton gewaschen und aus Isopropanol umkristallisiert. Als Ausbeute erhält man ca. 83 g (= 50 % des Theor.) farbloses l-tert-Butyl-3-azetidinol-hydrochlorid. Gehalt (HPLC) > 96 %. S. p. 157 bis 158 °C. ^-NMRiCDC^): δ 1.4 (s, 9H), 4.1 (Quintett, 4H), 4.4 - 5.0 (m, 1H), 5.9 (br, s, 1H) 3-Hvdroxv-4-morpholino-1 -2.5-thiadiazol: a. 3-Isopropoxy-4-morpholino-l,2,5-thiadiazol: 17.9 g (0,1 Mol) 3-Isopropoxy-4-chlor-l,2,5-thiadiazol werden in 65 ml Morpholin gelöst und das Gemisch wird bei 100 bis 110 °C 16 Stunden gerührt, und der Morpholinüberschuß im Vakuum abdestilliert. Dem Rückstand werden 100 ml Methylenchlorid zugegeben, wonach der unlösliche Teil durch Filtrieren abgetrennt wird. Das Filtrat wird mit 1 N Salzsäure und Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und anschließend filtriert. Das Filtrat wird im Vakuum zur Trockne eingedampft, wobei man 3-Isopropoxy-4-morpholino-l,2,5-thiadiazol als ein gelbes, allmählich kristallisierendes Öl erhält. Die Ausbeute beträgt 90 bis 95 % des theoretischen Wertes. 1H-NMR(CDC13): δ 1.4 -1.5 (d, 6H), 3.4 - 3.9 (m. 8H), 4.9 - 5.4 (Μ, 1H). b. 3-Hydroxy-4-morpholino-l,2,5-thiadiazol: 22.9 g (= 0.1 Mol) 3-Isopropoxy-4-morpholino-l,2,5-thiadiazol werden in 400 ml 1,2-Dichloräthan gelöst und dem Gemisch werden unter Rühren und Abkühlen 75 g (= 0.4 Mol) Titantetrachlorid beigemischt. Das Gemisch wird 20 Stunden unter Rückfluß gerührt, danach abgekühlt und unter Abkühlung mit 80 ml Wasser versetzt
Die Wasserphase wird mit einer 20 %-igen Natriumhydroxidlösung basisch gestellt, mit Wasser versetzt, gerührt und filtriert Das Filtrat wird mit Salzsäure angesäuert, wobei das 3-Hydroxy-morpholino-l,2,5-thiadiazol ausfällt. Das Produkt wird durch Filtrieren äbgetrennt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhält als Ausbeute ca. 12.5 g (= 67 % des Theor.) eines hellbraunen Produkts, welches durch Umkristallisieren aus absolutem Äthanol gereinigt wird. S. p. 197 bis 199 °C. 1H-NMR(CD3)2SO): δ 3.2 - 4.0 (m, 8H).
Beispiel 2
Die Herstellung und Zerlegung von Diacetvl-L-weinsäure-O-monoester des R.S-3-Morpholino-4-(3'-tert-butvlamino-2'-hvdroxvDropoxvV1.2.5-thiadiazols 108 g (= 0.5 Mol) Diacetyl-L-weinsäureanhydrid (Herstellung: "Organic Syntheses", Coli. Vol. IV, 2. Ausgabe, 1967. S. 242, worin D-weinsäure mit L-weinsäure ersetzt wird) werden in 750 ml Methylenchlorid gelöst und der Lösung werden innerhalb 10 bis 15 Minuten bei Zimmertemperatur unter Rühren 158 g (= 0.5 Mol) R,S-Timolol-Base in 350 ml Methylenchlorid zugetropft und im Vakuum zur Trockne eingedampft. Man erhält als Ausbeute 266 g (= 100 % des Theor.) reinen Diacetyl-L-weinsäure-O-monoester des R,S-3-Morpholino4-(3’-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols. 1H-NMR (CDC13): δ 1.5 (s, 9H), 2.1 - 2.2 (d, 6H), 3.0 - 4.0 (m, 10H), 4.3 - 5.8 (m, 5H). 13C-NMR ((CD3)2SO + (CD3)2CO): vgl. Tabelle 1. IR (KBr-Tablette): 3420,2970,2840,1745,1635,1530,1495,1445,1370,1310,1290,1255,1220,1115, 1060,970,950,925 cm*1 MS (CI, i-Butan): M + 57 589, Μ + 1 533, 317, 86 -12-
Nr. 391 696 MS (EI, 70 EV): 517, 386,130, 86 Zerlegung 266 g (= 0.5 Mol) Diacetyl-L-weinsäure-O-monoester des R,S-3-Morpholino-4-(3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols werden in 430 ml Wasser, das 2 %-ig in bezug auf Essigsäure ist, und einen pH von 4 bis 5 (NH4OH) aufweist, gelöst. Dem Gemisch werden 290 ml Methanol beigemischt, wonach man das Gemisch 15 bis 20 Stunden bei Zimmertemperatur kristallisieren läßt. Das Produkt wird durch Filtrieren abgetrennt und mit kaltem, 50 %-gem Äthanol gewaschen und getrocknet. Die optische Ausbeute ist ca. 93 g (= 70 % des Theor.) Diacetyl-L-weinsäure-O-monoester des S-3-morpholino-4-(3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols mit einer optischen Reinheit von > 97 % (HPLC). Beim wiederholten Kristallisieren erhält man das optisch reine Produkt. S. p. 191 °C.
[a]D20 °C = +20.5° (c = 1 g /10 ml, HOAc). ^-NMR (CDCI3: CD3OD; 3:1): 6 1.5 (s, 9H), 2.2 (s, 6H), 2.8 - 4.1 (m, 10H), 4.5 - 5.5 (m, 5H), 13C-NMR ((CD3)2SO + (CD3)2CO): vgl. Tabelle 1. IR (KBr-Tablette): 3450,2970,2890, 2840, 2660, 2610,2400,1750,1735,1590,1530,1495,1445,1390, 1370, 1305,1290, 1255, 1230, 1215, 1195, 1140,1115, 1090, 1055,1020,960, 930, 890, 870, 840 cm*1.
Beispiel 3 S-3-Morpholino-4-(3'-tert-butvlamino2'-hvdroxvpropoxv)-1.2.5-thiadiazol-base (= S-Timolol-Base) 106.5 g (= 0.2 Mol) Diacetyl-L-weinsäure-O-monoester des S-3-Morpholino-4-(3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols (optische Reinheit > 97 %) werden mit 1.1 Liter Wasser vermischt und das pH wird mit 5-%-iger Schwefelsäure auf ca. 2 gestellt Das Gemisch wird unter Rückfluß 15 Stunden gerührt und auf Zimmertemperatur abgekühlt, sowie das pH mit einer Natriumhydroxidlösung auf ca. 12 gestellt. Das Gemisch wird mit 300 ml Methylenchlorid extrahiert, und der Extrakt mit 200 ml Wasser gewaschen, getrocknet und im Vakuum eingedampft. Man erhält als Ausbeute ca. 63 g (= 100 % des Theor.) ölige, allmählich kristallisierende S-Timolol-Base. Produktgehalt > 99 % (HPLC) und optische Reinheit >97% (HPLC). ^-NMR (CDCI3): δ 1.1 (s, 9H), 2.4 - 3.0 (m, 3H), 3.3 - 4.0 (m, 9H), 4.3 - 4.5 (d, 2H). 13C-NMR (CDCI3): vgl. Tabelle 1. IR (KBr-Film): 3400, 2950, 2900, 2840, 1525, 1490, 1440, 1360, 1305, 1290, 1255, 1220, 1110, 1065, 1050,1020,995,945,920,850 cm*1,
Beispiel 4
Hvdrogenmaleat des S-3-Morpholino-4-ß'-tert-butvlamino-2'-hvdroxypropoxvVlJ2.5-thiadiazols (= Hvdrogen-maleat von S-Timolol) 63.3 g (= 0.2 Mol) S-Timolol-Base (optische Reinheit > 97 %) werden in 100 ml Tetrahydrofuran gelöst und dem Gemisch wird eine Lösung von 23.2 g (= 0.2 Mol) Maleinsäure in 70 ml Tetrahydrofuran zugegeben. Das Gemisch wird 1 Stunde im Eiswasser stehengelassen, und das ausgefallene Produkt durch Filtrieren äbgetiennt und mit Tetrahydrofuran gewaschen und in der Luft getrocknet. Man erhält als Ausbeute ca. 82 g (= 95 % des Theor.) S-Timolol-Hydrogenmaleat. Gehalt > 99 % (HPLC) und optische Reinheit > 97 % (HPLC). Das Produkt kann aus absolutem Äthanol mit einer Ausbeute >95% umkristallisiert werden.
[a]D20 °C = -7.5° (c = 2 g /10 ml, ln HCl). S. p. 198 bis 199 °C ^-NMR ((CD3)2SO): δ 1.3 (s, 9H), 2.5 (s, 1H), 2.7 - 4.0 (m, 9H), 4.1 - 4.7 (m, 3H). 6.1 (s, 2H). IR (KBr-Tablette): 3380,3290, 3010,2965,2880,2840,2560,2450,1690,1615,1570,1530,1490,1445, 1380,1350,1310,1290,1255,1225,1200,1115,1065,1050, 985,950, 860 cm*1.
Beispiel,?
Regenerierung des 3-Hvdroxv-4-morDholino-1.2.5-thiadiazols
Hydrolyse des L-Weinsäure-O-monoesters
Aus der bei der Zerlegung des Diacetyl-L-weinsäure-O-monoesters des R,S-3-morpholino-4-(3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols (vgl. Beispiel 2) erhaltenen Mutterlauge werden das Methanol und Äthanol im Vakuum abgedampft, und der Rückstand wird nach dem Beispiel 3 hydrolisiert. Das freigesetzte Timolol wird aus einer alkalisch gestellten Lösung mit Methylenchlorid extrahiert, und der Extrakt mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Man erhält als Ausbeute ca. 100 g (= 95 % des Theor.) ölige Timolol- -13-
Nr. 391 696
Base, die R- und S-Enantiomere im Verhältnis von ca. 4:1 enthält
Hydrolyse der Timolol-Base
Der oben erhaltene Eindampfungsriickstand (100 g = 0.32 Mol) wird in 270 ml Isopropylalkohol gelöst und dem Gemisch 100 g einer 30 %-igen Natriummethylatlösung (= 0.55 Mol) zugegeben und 1 Stunde unter Rückfluß gekocht Das Methanol wird abdestilliert, wonach das Gemisch noch 3 Stunden unter Rückfluß gekocht wird. Dem Gemisch werden 135 ml Wasser beigemischt und das pH mit konzentrierter Salzsäure auf ca. 2 gestellt wonach das Gemisch 2 bis 3 Stunden im Eiswasser gerührt wird. Das Produkt wird filtriert, mit Wasser gewaschen und in der Luft getrocknet. Man erhält aus Ausbeute ca. 54 g (= 90 % des Theor.) farbloses 3-Hydroxy-4-morpholino-l,2,5-thiadiazol mit einem Gehalt von etwa 92 bis 94 % (HPLC. Enthält anorganische Salze). Nach der aus Äthanol durchgeführten Umkristallisierung ist der Gehalt > 98 %. S.p. 192 bis 194 °C. 1H-NMR ((CD3)2SO): 8 3.2 - 4.0 (m, 8H).
Beispiel 6
Herstellung und Zerlegung des Dibenzovl-L-weinsäure-Q-monoesters des R.S-3-Morpholino-4-(3'-tert-butvlamino-2'-hvdroxvpropoxv')-1.2.5-thiadiazols
Der Dibenzoyl-L-weinsäure-O-monoester des R,S-3-Morpholino-4-(3,-tert-butylamino-2,-hydroxypropoxy)-1,2,5-thiadiazols wird durch das im Beispiel 2 beschriebene Verfahren, aber unter Verwendung von Dibenzoyl-L-weinsäure-anhydrid an Stelle vom Diacetyl-L-weinsäureanhydrid, hergestellt (Herstellung: J. Am. Chem. Soc. 55 (1933) 2605, worin die D-Weinsäure mit der L-Weinsäure ersetzt wird). Man erhält als Ausbeute 312 g (= 100 % des Theor.) reines Produkt 13C-NMR ((CD3)2SO + (CD3)2CO): vgl. Tabelle 1. IR (KBr-Tablette): 3410, 3050, 3025, 2960, 2840,1760,1720,1640,1600,1560,1530,1500,1445,1380, 1370,1310,1290,1255,1170,1110,1065,1020,1000,950 cm-1.
Zerlegung 10 g des oben hergestellten Dibenzoyl-L-weinsäure-O-monoesters des R,S-Morpholino-4-(3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols werden unter Erwärmen mit 200 ml Methanol vermischt und das Gemisch heiß filtriert Der Niederschlag wird getrocknet, wobei man ca. 4 g (= 80 % des Theor.) Dibenzoyl-L-weinsäure-O-monoester des S-Morpholino-4-(3’-tert-butylamino-2,-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols erhält, dessen optische Reinheit > 97 % (HPLC) ist. S. p. 92 bis 93 °C.
[a]D20 °c = 44.0° (c = 1 g /10 ml HOAc). ^-NMR (CDC13): 5 1.4 (s, 9H), 2.8 - 3.9 (m, 9H), 4.7 (m, 2H), 5.2 (s, 1H), 5.5 (q, 2H), 7.2 - 8.2 (m, 10H), 9.0 (s, 1H) 13C-NMR ((CD3)2SO + (CD3)2CO): vgl. Tabelle 1. IR (KBr-Täblette): identisch verglichen mit der entsprechenden racemischen Verbindung (vgl. oben).
Der bei Abkühlung des Filtrats nach obigem Filtrieren entstehende Rückstand wird filtriert und getrocknet, wobei man ca 3,5 g (= 70 % des Theor.) Dibenzoyl-L-weinsäure-O-monoester des R-Morpholino-4-(3'-tert-butylamino-2’-hydroxypropoxy)-1,2,5-thiadiazols mit einer optischen Reinheit von > 97 % (HPLC) erhält Beim Wiederholen der Behandlung mit Methanol erhält man sowohl die S- als auch R-Enantiomere mit einer optischen Reinheit > 99,5 %. Die S- und R-Ester können durch das im Beispiel 3 angeführte Verfahren hydrolisiert werden, wobei man S- und R-Timolol erhält
Beispiel 7
Herstellung des Hvdrogenmaleats von R-Timolol
Stofe 1: Herstellung und Zerlegung des Diacetyl-D-weinsäure-O-monoesters des R,S-3-Morpholino-4-(3-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols: 108 g (0.5 Mol) Diacetyl-D-weinsäureanhydrid (Herstellung: Organic Syntheses, Coli. Vol. IV, 2. Ausgabe 1967, S. 242) werden in 750 ml Methylenchlorid gelöst und zu der Lösung werden innerhalb 10 bis 15 Minuten bei Zimmertemperatur 158 g (= 0.5 Mol) R,S-Timolol-Base in 350 ml Methylenchlorid zugetropft und im Vakuum zur Trockne eingedampft. Man erhält als Ausbeute 266 g (= 100 % des Theor.) reinen Diacetyl-D-weinsäureO-monoesterdesR,S-3-Morpholino-4-(3'-tert-butylammo-2,-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols.
Zerlegung 266 g (= 0.5 Mol) Diacetyl-D-weinsäure-O-monoester des R,S-3-Morpholino-4-(3,-tert-butylamino-2'- -14-

Claims (1)

  1. Nr. 391 696 hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols werden in 430 ml Wasser, das in bezug auf Essigsäure 2 %-ig ist, gelöst Der Lösung werden 290 ml Methanol beigemischt, wonach man die Lösung unter Rühren 15 bis 20 Stunden bei Zimmertemperatur kristallisieren läßt. Das Produkt wird durch Filtrieren abgetrennt und mit kaltem, 50 %-igem Äthanol gewaschen und getrocknet. Man erhält als optische Ausbeute ca 100 g (= 75 % des Theor.) Diacetyl-D-weinsäure-O-monoester des R-3-Morpholino-4-(3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols mit einer optischen Reinheit von >97 % (HPLC). Beim Wiederholen der Kristallisierung erhält man optisch reinen Stoff. [a]D20°C = -20.5° (c = 1 g/10 ml, HOAc). Stufe 2. R-3-Morpholino-4-(3,-tert-butylamino-2,-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazol-Base (= R-Timolol-Base): 106.5 g (= 0.2 Mol) Diacetyl-D-weinsäure-O-monoester des R-3-Morpholino-4-(3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-1,2,5-thiadiazols (optische Reinheit > 97 %) werden mit 1.1 Liter Wasser vermischt, und das pH wird mit 5 %-iger Schwefelsäure auf 2 gestellt. Die Lösung wird 15 Stunden unter Rückfluß gerührt, und auf Zimmertemperatur abgekühlt, sowie das pH mit einer Natriumhydroxidlösung auf ca 12 gestellt. Das Gemisch wird mit 300 ml Methylenchlorid extrahiert, und der Extrakt mit 200 ml Wasser gewaschen, getrocknet und im Vakuum eingedampft. Man erhält als Ausbeute ca. 63 g (= 100 % des Theor.) ölige R-Timolol-Base. Gehalt >99 % optische Reinheit >97 % (HPLC). Stufe 3. Hydrogenmaleat des R-3-Moipholino-4-(3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazols (= Hydrogenmaleat des R-Timolols): 63.3 g (= 0.2 Mol) R-Timolol-Base (optische Reinheit > 97 %) weiden in 100 ml Tetrahydrofuran gelöst und dem Gemisch wird eine Lösung von 23.2 g (= 0.2 Mol) Maleinsäure in 70 ml Tetrahydrofuran zugegeben. Man läßt die Lösung 1 Stunde im Eiswasser stehen, und das ausgefallene Produkt wird durch Filtrieren abgetrennt, mit Tetrahydrofuran gewaschen und in der Luft getrocknet. Man erhält als Ausbeute ca. 84 g (= 97 % des Theor.) R-Timolol-HydrogenmaleaL Gehalt > 99 % (HPLC) und optische Reinheit > 97 % (HPLC). Das Produkt kann aus absolutem Äthanol mit einer Ausbeute von > 95 % umkristallisiert werden. [a]D20°C = +7.5° (c =2 g/10 ml, ln HCl). S. p. 193 bis 194 °C. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von S-3-Morpholino-4-(3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazol der Formel
    ff \ H
    OH (S-I) N i N
    -15- Nr. 391 696 dadurch gekennzeichnet, daß R,S-3-Morpholino-4-(3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-l,2,5-thiadiazol der Formel rr \ / 0-CH7-CH-CH_-NH-C(CH0)_ ' 2 | 2 3 3 OH r N N mit einem Dialkanoyl-, Diaroyl- oder Alkanoyl-aroyl-L-weinsäure-anhydrid der Formel
    (L-XIX) worin und R^ gleich oder verschieden sind und eine geradeketdge oder verzweigte Alkanoylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe, eine Benzoyl- oder eine p-Methylbenzoylgruppe bedeuten, in einem inerten wasserfreien organischen Lösungsmittel umgesetzt wird, und die erhaltene Verbindung der Formel
    0-CH,-CH-CH5-NH-C(CHo)o \_/ A I -i C = 0 R,S-I-L-XIX \ / I H — C —< OR4 R,0 »- C -« H 5 I COOH worin R4 und R^ dieselbe Bedeutung wie oben haben, einer Zerlegung unterworfen wird, indem die Verbindung aus einem Alkohol mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, oder aus einer wäßrigen Lösung eines solchen Alkohols, in einem pH-Bereich von 7 bis 2 und in einem Temperaturbereich von 0 bis 30 °C kristallisiert wird, und die in kristallisierter Form erhaltene Verbindung der Formel -16- 5 Nr. 391 696
    H T \_/ 0-CH?-C-CH--NH-C(CHa)-/ ά \ ά 3 3 10 Π H 15 RcO 5 0I C = 0I C — OR,I 1 C — HI COOH S-I-L-XIX einer Säurehydrolyse aus einer wäßrigen Lösung unter Bildung des gewünschten Produktes unterworfen wird. -17-
AT87685A 1984-03-30 1985-03-25 Verfahren zur herstellung von s- 3morpholino-4- (3'-tert-butylamino-2'-hydroxypropoxy)-1,2,5thiadiazol AT391696B (de)

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