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Die Erfindung bezieht sich auf eine Skibremse gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine Skibremse der eingangs genannten Art ist durch ein am Markt befindliches Produkt bekannt geworden und ist im wesentlichen auch in der DE-OS 31 36079 beschrieben. Bei dieser bekannten Skibremse ist an bzw. in der Grundplatte ein konischer Verdrängungskörper angeordnet, welcher beim Niedertreten des Betätigungspedals ein Durchbiegen der die beiden Draht-Bremsarme miteinander verbindenden Verbindungsfeder und damit ein Einschwenken der Bremsschaufeln tragenden freien Enden der beiden Draht-Bremsarme gegen die vertikale Längsmittelebene der Skibremse hin herbeiführt. Diese Skibremse hat den Nachteil, dass das Einschwenkvermögen der beiden Draht-Bremsarme durch den in der Längsrichtung des Ski verlaufenden konischen Abschnitt des Verdrängungskörpers bestimmt wird, welcher Abschnitt seinerseits durch die Höhenabmessung des Verdrängungskörpers festgelegt ist.
Aus Konstruktionsgründen sind jedoch der Höhe des Verdrängungskörpers enge Grenzen gesetzt. Dadurch kann aber auch das Einschwenken der beiden DrahtBremsarme nur in einem verhältnismässig begrenzten Ausmass erfolgen.
Bei einer älteren, nicht vorveröffentlichten, d. h. der Öffentlichkeit vor dem Anmeldetag der vorliegenden Anmeldung noch nicht zugänglich gemachten, Lösung der Anmelderin für eine Skibremse, wurde daher der Vorschlag gemacht, die Verbindungsfeder in ihrem mittleren Längenbereich mit einer in der Draufsicht Uförmigen Ausbiegung zu versehen, deren Quersteg in bzw. an einer Führungsbahn der Grundplatte geführt wird. Dadurch ist man aber mit der Dimensionierung der U-förmigen Ausbiegung an die Abmessungen und an das Material der Verbindungsfeder gebunden.
Bei einer Skibremse nach der AT-PS 368. 016 ist das Betätigungsorgan als Spreiznase ausgebildet, welche mit einem Keil versehen ist. Da die Abmessungen des Keils wegen der Dicke des Betätigungspedals klein gehalten werden müssen, ist auch der Einziehweg der Bremsschaufeln relativ klein. Weiters sind bei dieser Skibremse eine Aufstellfeder und zwei Stützfedern erforderlich, welche letzteren die beiden Draht-Bremsarme gegen die vertikale Längsmittelebene der Skibremse hin zu drücken versuchen (s. Fig. 9). Der Aufbau der Skibremse ist daher kompliziert.
Eine andere Art einer Skibremse ist in der DE-OS 27 30 630 beschrieben. Bei dieser Skibremse sind die beiden Draht-Bremsarme in der Ebene des Betätigungspedals um Achsen schwenkbar gelagert. Die von den beiden Bremsschaufeln entfernten oberen Enden der Draht-Bremsarme werden von einer Zugfeder gegeneinander gezogen. In der Grundplatte ist ein Quersteg angeordnet, der beim Niedertreten des Betätigungspedals die oberen Enden der beiden Bremsarme auseinanderspreizt und dadurch die Bremsschaufeln gegen die Skilängsachse hin verschwenkt Ein Nachteil dieser Skibremse besteht darin, dass der Quersteg von der Skioberseite wegsteht, was eine gewisse Verletzungsgefahr bei einem oder nach einem Sturz des Skiläufers mit sich bringt.
Die Skibremse nach der AT-PS 374. 114 besitzt einen Bremsbügel, der in seinem mittleren Abschnitt lyraförmig gebogen ist. Durch eine am Betätigungspedal angeordnete V-förmige Eindrückung werden die beiden Schenkel des lyraförmigen Abschnittes beim Niedertreten des Betätigungspedals auseinandergedrückt. Dadurch werden die Bremsschaufeln eingezogen. Auch bei dieser Ausführungsform einer Skibremse ist der Einziehweg der Bremsschaufeln relativ klein.
Die in der DE-OS 31 06 688 beschriebene Skibremse besitzt einen aus Draht hergestellten, mehrfach abgebogenen Betätigungsarm, dessen Enden nach aussen hin abgewinkelt und in der Grundplatte schwenkbar gelagert sind. Die Übergänge vom Steg des Betätigungsarmes zu den Schenkeln sind zu Lagerösen gebogen, in denen sich Zapfen befinden, die als Schwenkachse für die beiden Bremsarme dienen. Zwischen den gegeneinander gerichteten Endabschnitten der beiden Bremsarme und der Grundplatte sind Zugfedern eingehängt, wodurch eine gesonderte Aufstellfeder überflüssig wird. Bei dieser Ausführungsform wird durch die gesonderten Schwenkachsen die Reibung zwischen den einzelnen Elementen gegenüber den bisher behandelten Ausführungsbeispielen erheblich erhöht.
Weiters ist in der EP-AI 45 698 eine Skibremse beschrieben, bei der die Verbindungfeder zwischen den abgewinkelten und zueinander gerichteten Endabschnitten der Drahtbremsdorne als Blattfeder ausgebildet ist, die mit einem Betätigungspedal fest verbunden ist. Diese Ausgestaltung hat aber zur Folge, dass die Blattfeder beim Niedertreten und Hochschwenken der Skibremse nicht nur auf Biegung, sondern zusätzlich auch auf Torsion beansprucht wird. Hiebei wird das Aufstellen der beiden Drahtbremsarme durch eine Zugstange herbeigeführt, welche mit einem Ende am Betätigungspedal angelenkt ist und an ihrem anderen Ende mit einem Kolben versehen ist.
Dieser Kolben wird in einem zylindrischen Gehäuse geführt und von einer Druckfeder beaufschlagt In der Bereitschaftsstellung der Skibremse wird die Blattfeder, die in der Bremsstellung durchbogen ist, um einen Winkel verschwenkt, was ein Zurückbiegen der Blattfeder und eine Einwärts-Drehbewegung der die Bremsschaufeln tragenden Enden der Drahtbremsarme zur Folge hat.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Ausführungen zu beseitigen und eine Skibremse zu schaffen, bei der die Steuerung der Bewegung der beiden Draht-Bremsarme durch das Betätigungspedal in einem von den Abmessungen des Betätigungspedals und des Verdrängungskörpers weniger beschränkten und somit in einem breiteren Umfang erfolgen kann. Weiters soll auch ein kompakterer Aufbau der gesamten Skibremse erzielt werden.
Ausgehend von einer Skibremse gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1 wird diese Aufgabe erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles dieses Anspruches gelöst. Dadurch können alle für die Steuerung der Bremsarme, die in der Ebene des Betätigungspedals verschwenkt werden, wesentlichen
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Elemente im Betätigungspedal untergebracht werden.
Um eine dauernde Auflage der Schraubenfeder an der Steuerfläche zu gewährleisten, wäre es möglich, die beiden Draht-Bremsarme unter den Einfluss von in Richtung des Betätigungspedals wirkenden Schenkelfeder zu stellen. Gegenüber diesem Vorschlag einfachere Lösungen sind in den Ansprüchen 2 und 3 angegeben. Dabei wird durch die Merkmale des Anspruches 2 eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des als Verdrängungskörper wirksamen Abstützelementes geschaffen, wobei die einzelnen Phasen des Einziehvorganges der beiden Draht-Bremsarme genau steuerbar sind.
Die im Anspruch 3 enthaltene Massnahme ermöglicht in einfacher Weise eine definierte Auflage der Schraubenfeder am Abstützelement
Durch den vorspringenden Rand der längenmittigen Ausnehmung des Betätigungspedals nach Anspruch 4, an welchen Rand sich die Steuerfläche anschliesst, wird das Betätigungspedal gleichzeitig versteift
Die Massnahmen nach den Ansprüchen 5 bis 7 kennzeichnen weitere vorteilhafte Varianten der Steuerung der beiden Bremsarme. Gemäss den Merkmalen des Anspruches 5 ist die Steuerfläche bombiert ausgestaltet, wodurch zwischen dieser Steuerfläche und der eben verlaufenden oberen Begrenzungsfläche des Ansatzes ein Freiraum zur Aufnahme der Schraubenfeder geschaffen wird.
Bei der Ausgestaltung nach den Merkmalen des Anspruches 6 wird die gleitbewegliche Führung der Schraubenfeder in deren beide seitliche Endabschnitte verlegt, so dass der mittlere Abschnitt der Schraubenfeder ausschliesslich dem Streckvorgang unterworfen ist In diese Richtung weisen auch die Merkmale des Anspruches 7, u. zw. durch eine entsprechende Ausgestaltung der Steuerfläche.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. In den Figuren 1 bis 6 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben. Dabei zeigt Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie (I-I) in Fig. 3 durch die in der Bremsstellung befindliche Skibremse, Fig. 2 den gleichen Schnitt durch die Skibremse mit niedergeschwenktem Betätigungspedal und Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 1. Die Figuren 4 und 5 zeigen die Skibremse in der Abfahrtsstellung ähnlich der Fig. 2 bzw. 3. Fig. 6 ist eine Ansicht der Skibremse in Richtung des Pfeiles (A) in Fig. 2 und Fig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles (B) in Fig. 4.
In Fig. 7a ist eine Variante der Steuerung zu Fig. 7 dargestellt. Fig. 4a zeigt eine weitere Variante der Steuerung in der Stellung wie Fig. 4. Fig. 8 zeigt ein Detail der Skibremse im Schrägriss.
Die in den Figuren 1 bis 6 dargestellte Ausführungsform einer Skibremse (1) besitzt eine Grundplatte (2), welche an der Oberseite (10a) eines Ski (10) befestigt ist und in der eine Schwenkachse (3) gelagert ist. Auf dieser Schwenkachse (3) ist ein Betätigungspedal (4) angeordnet, das unter dem Einfluss zweier Aufstellfedem (11) steht. Weiters sind in der Grundplatte (2) zwei Bohrungen (2b) ausgespart, welche sich, wie an sich bekannt, nach aussen hin konisch erweitern.
Das Betätigungspedal (4) ist in der Draufsicht etwa rechteckig, mit Seitenwänden (4i) begrenzt und besitzt eine mittige Ausnehmung (4f) mit einem nach unten vorspringenden Rand (4g). An den Rand (4g) schliesst sich in dem von der Schwenkachse (3) entfernten Abschnitt eine Steuerfläche (4h) mit Flächenabschnitten
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Im Betätigungspedal (4) sind zwei aus einem Drahtmaterial gefertigte, mehrfach abgewinkelte Bremsarme (7) (die im folgenden auch als Draht-Bremsarme bezeichnet werden) untergebracht. Jeder Bremsarm (7) weist einen abgewinkelten, in der Querrichtung zum Betätigungspedal (4) hin verlaufenden Endabschnitt (7a) auf, an den sich ein in der Längsrichtung des Betätigungspedals (4) verlaufender gerader Abschnitt (7b), an diesen ein wiederum in der Querrichtung verlaufender abgewinkelter Abschnitt (7c) und an diesen wiederum ein gerader Abschnitt (7d) anschliesst, welch'letzterer eine nur in Fig. 1 dargestellte Bremsschaufel (7e) trägt
In den Bohrungen (2b) der Grundplatte (2) sind beide Bremsarme (7) mit ihren quer verlaufenden, abgewinkelten Abschnitten (7c) schwenkbar gelagert. Die anschliessenden geraden Abschnitte (7d) tragen Bremsschaufeln (7e).
Die innerhalb der Grundplatte (2) an die abgewinkelten Abschnitte (7c) anschliessenden geraden Abschnitte (7b) gehen in abgewinkelte Endabschnitte (7a) über, welche gegen die Längsmittelebene hin gerichtet sind. Die Endabschnitte (7a) der beiden Bremsarme (7) sind durch eine Mann-an-Mann gewickelte Schraubenfeder (12) miteinander verbunden.
Die Grundplatte (2) besitzt in ihrem mittleren Abschnitt einen als ein Verdrängungskörper bzw.
Abstützelement für die Schraubenfeder (12) wirksamen Ansatz (2c), welcher letztere eine gegenüber der Oberseite (10a) des Ski (10) geneigte Begrenzungsfläche (2d) aufweist. Diese ist mit einem reibungsarmen Material beschichtet Des weiteren ist, wie in der Ansicht in Richtung des Pfeiles (A) in Fig. 2 angedeutet und in Fig. 6 dargestellt ist, die Begrenzungsfläche (2d) mit zu den Schmalseiten des Ski (10) hin abfallenden Abschnitten (2e) versehen (vgl. auch Fig. 8). Dabei bestimmt der erste bzw. zweite Flächenabschnitt (4h1) bzw. (4h2) der Steuerfläche (4h) des Betätigungspedals (4) in Zusammenwirken mit der oberen Begrenzungsfläche (2d) des Ansatzes (2c) der Grundplatte (2) die Lage der Bremsarme (7) und die der Schraubenfeder (12) in der niedergeschwenkten bzw. niedergetretenen Postition des Betätigungspedals (4).
In der Bremsstellung befinden sich die einzelnen Teile der Skibremse (1) in der in Fig. 1 dargestellten Lage.
Dabei liegt die Schraubenfeder (12) an dem Flächenabschnitt (4ha) der Steuerfläche (4h) an. Die Bremsschaufeln (7e) und die geraden Abschnitte (7d) der Bremsarme (7) befinden sich im seitlichen Abstand von den Schmalseitenflächen des Ski (10).
Wird nun das Betätigungspedal (4) vom Schuh des Skiläufers niedergeschwenkt, so werden die Endabschnitte
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(7a) der beiden Bremsarme (7) durch die Abbiegungen (4k) der Seitenwände (4i) des Betätigungspedals (4) entlang der Unterseite desselben geführt. Die Schraubenfeder (12) wandert unter dem Einfluss der geneigten Begrenzungsfläche (2d) entlang des ersten Abschnittes (4han) der Steuerfläche (4h) in Richtung von der Schwenkachse (3) weg. Hiebei liegen die die Bremsschaufeln (7e) tragenden geraden Abschnitte (7d) der beiden Bremsarme (7) oberhalb der Oberseite (10a) des Ski, jedoch ausserhalb des Umrisses des Ski (10). Diese Stellung ist in Fig. 2 wiedergegeben.
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In der niedergetretenen Lage des Betätigungspedals (4) befindet sich die Schraubenfeder (12), wie Fig. 4 zeigt, im zweiten Flächenabschnitt (4h2) der Steuerfläche (4h). Die abgewinkelten Endabschnitte (7a) der Bremsarme (7) sind in dieser Stellung von der Schwenkachse (3) weiter weg bewegt, die Bremsarme (7) selbst sind mit ihren abgewinkelten Abschnitten (7c) in den konischen Bohrungen (2b) verschwenkt, und die die Bremsschaufeln (7e) tragenden geraden Abschnitte (7d) liegen innerhalb der Breite des Ski (10) über der Oberseite (10a) des Ski. Die Skibremse (1) befindet sich somit in der Bereitschaftsstellung für die Abfahrt.
Die Fig. 7 zeigt die Lage der Skibremse (1) in der Bereitschaftsstellung aus der Richtung des Pfeiles (B) in Fig. 4. Die Schraubenfeder (12) der Skibremse (1) liegt so auf der oberen Begrenzungsfläche (2d) des Ansatzes (2c) auf, dass die mittleren Windungen der Schraubenfeder (12) den Raum zwischen dem zweiten Flächenabschnitt (4h2) der Steuerfläche (4h) des Betätigungspedals (4) und der oberen Begrenzungsfläche (2d) des Ansatzes (2c) ausfüllen. Die in den freien Endabschnitten der Schraubenfeder (12) verlaufenden Windungen liegen jedoch ausschliesslich an der Steuerfläche (4h) des Betätigungspedals (4) an, weil zufolge der Streckung der Schraubenfeder (12) diese Windungen nach oben gedrängt werden.
Aus dieser Lage ist weiters erkennbar, dass für eine einwandfreie Funktion der Schraubenfeder (12) zwischen den beiden miteinander kooperierenden Flächen, nämlich der Steuerfläche (4h) des Betätigungspedals (4) und der oberen Begrenzungsfläche (2d) des Ansatzes (2c), die Bildung eines Freiraumes erforderlich ist. Auf derartige Ausgestaltungen wird anhand der Figuren 7a und 4a noch weiter unten eingegangen werden.
Die Fig. 8 zeigt, wie bereits erwähnt wurde, zur besseren Veranschaulichung die Ausgestaltung eines Details der Grundplatte (2) mit dem Ansatz (2c) und den Verlauf der oberen Begrenzungsfläche (2d) des letzteren im Schrägriss. Die in der Fig. 8 verwendeten Bauteile entsprechen den bereits beschriebenen.
Die Variante gemäss Fig. 7a unterscheidet sich von der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 7 dadurch, dass die Steuerfläche (4'h) des Betätigungspedals (4') bombiert ausgeführt ist, wogegen die obere Begrenzungsfläche (2'd) des Ansatzes (2'c) - in einer Normalebene quer zur Längsachse der Skibremse (1') betrachtet-einen ebenen Verlauf aufweist. Dabei sei festgehalten, dass, im Längsschnitt oder im Aufriss betrachtet, auch die obere Begrenzungsfläche (2'd) des Ansatzes (2'c) einen von der Schwenkachse weggerichteten, zur Oberseite (10'a) des Ski (10') hin abfallenden Verlauf aufweist.
Durch diese Massnahme wird bei dieser Ausgestaltung der vorangehend erwähnte Freiraum durch die bombierte Ausgestaltung der Steuerfläche (4'h) des Betätigungspedals (4') und durch den ebenen Verlauf der oberen Begrenzungsfläche (2'd) des Ansatzes (2'c) geschaffen.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4a sind sowohl die Begrenzungsfläche (2"d) des Ansatzes (2"c) als auch die Steuerfläche (4"h) des Betätigungspedals (4") jeweils in einer Ebene verlaufend ausgebildet. Dadurch entsteht während des Streckens der Schraubenfeder (12") zwischen dem mittleren Längenabschnitt derselben und der Begrenzungsfläche (2"d) des Ansatzes (2"c) ein Spalt, so dass die Schraubenfeder (12") nur entlang der beiden seitlichen Abschnitte der Begrenzungsfläche (2"d) des Ansatzes (2"c) geführt wird. Der weitere Aufbau der Skibremse (1") entspricht jenem der Figuren 1 bis 7.
Bei einem Entfernen des Skischuhs, sei es durch willkürliches Aussteigen oder durch einen unwillkürlichen Sturz, wird die Skibremse (1) durch die Aufstellfeder (11) in ihre Bremslage nach Fig. 1 gebracht. Dabei sind die Aufstellfeder (11) und die Schraubenfeder (12) so aufeinander abgestimmt, dass die die Bremsschaufeln (7e) tragenden Abschnitte (7d) der beiden Bremsarme (7) früher ausserhalb der Breite der Oberseite (10a) des Ski (10) kommen, bevor die Aufstellfeder (11) die beiden Bremsarme (7) auf der Oberseite (10a) des Ski (10) ankommen lassen würde. Durch diese Massnahme wird auch bei dem Einstieg mit dem Skischuh in die Skibremse (1) sichergestellt, dass kein Verhängen der beiden Bremsschaufeln (7e) am Ski (7) entsteht.
Da der Aufbau der Skibremse (1') nach Fig. 7a und der Skibremse (l") nach Fig. 4a im übrigen jenem der Figuren 1 bis 7 entspricht, ist die Funktion der Skibremsen (1') und (1") ähnlich jener der Skibremse (1).
Die Bildung des erwähnten Freiraumes für die Schraubenfeder (12) bzw. (12') kann auch derart erfolgen, dass die obere Begrenzungsfläche (2d) des Ansatzes (2c) nach den Figuren 6 bis 8 bombiert ausgestaltet wird, wobei dann die Bombierung - im Gegensatz zu der Ausgestaltung der bombierten Steuerfläche (4'h) des Betätigungspedals (4') nach Fig. 7a - konkav ausgebildet ist. Ähnlich kann aber die bombierte Ausgestaltung der Steuerfläche (4'h) des Betätigungspedals (4') nach Fig. 7a durch einen nach den beiden Seiten hin ansteigenden Verlauf der Steuerfläche (4'h) erfolgen.
Eine weitere Möglichkeit besteht erfindungsgemäss darin, dass durch die Ausgestaltung der Steuerfläche des Betätigungspedals während des Streckens der Schraubenfeder zwischen dem mittleren Längenabschnitt dieser letzteren und der Steuerfläche ein Freiraum entsteht. Dabei liegt die Schraubenfeder, in ihrer gestreckten Lage betrachtet, nur mit ihren beiden Endabschnitten an der Steuerfläche des
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Betätigungspedals an.
Die Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung dargestellten und im vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr sind verschiedene Abänderungen derselben möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise kann die Begrenzungsfläche des Ansatzes mit einem gute Gleiteigenschaften aufweisenden Plättchen bedeckt, anstatt beschichtet werden, oder der ganze Ansatz kann aus einem solchen Material gefertigt sein.