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Kettwirkmaschinen mit Einlegung von Schuss- oder Füllfäden in der Wirkzone haben infolge der auf der Wirkmaschine im Vergleich zu einem gewöhnlichen Webstuhl erreichbaren enormen Geschwindigkeit grossen wirtschaftlichen Erfolg erzielt. Die Zuführung des Schussfadens hatte jedoch wegen der grossen Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine und der dadurch nötigen Schnelligkeit, mit welcher der Faden von einer Vorratspackung abgezogen werden muss, ein ernstes Problem gebildet.
Vor einigen Jahren wurde ein wesentlicher Fortschritt erzielt, der in der USA-Patentschrift Nr. 3, 364, 701
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Fadenarten enthalten, rundum auf einer Kette. Während dieser Wanderung geht der Faden von jeder Spule od. dgl. dicht an einem Zapfen auf einer von zwei Transportketten vorbei, welcher den Faden einklemmt. Wenn darauffolgend die Spule od. dgl. an dem Zapfen auf der andern Kette vorbeigelangt ist, die von der ersten Kette in einem der zu wirkenden Breite entsprechenden Abstand angeordnet ist, wird der Faden wieder geklemmt und abgeschnitten. Als Ergebnis ziehen die Vorratsspulen od. dgl. parallele Schussfäden oder-garne quer über die Ketten, d. h. sie sind zumindest parallel, wenn sie die Verwirkzone erreichen und in dieser an der Maschine eingelegt werden.
Infolge der Rundumbewegung der Vorratsspulen od. dgl. auf ihren Ketten, ist diese Einrichtung in der Industrie als sogenannte "Karussel"-Schussfadenzuführeinrichtung bekannt und dieser Name wird im grössten Teil der Beschreibung angewendet, um eine umständliche Bezeichnungsweise zu vermeiden.
Sehr bald kam eine Abänderung dieses Karussels in Verwendung, bei welcher an Stelle einer Bewegung der Spulen rundum auf einer Kette in einer horizontalen Ebene mit vertikal aufrechtstehenden Spulen od. dgl. die Ebene der Kette um 90 verschwenkt ist, so dass die Kette in einer vertikalen Ebene umläuft und die Spulen od. dgl. waagrecht auf die Trägerkette für den Schussfaden abstehen. Diese Verbesserung des Karussels wurde als günstiger und verlässlicher bei der Arbeit in der Praxis als das ursprüngliche Karussel erprobt und wird im folgenden als "Karussel mit waagrecht abstehenden Garnspulen od. dgl." bezeichnet.
Alle Karussel-Schussfadenzuführeinrichtungen weisen einen Fadenspanner bei jeder Vorratspackung auf, da, wenn das Garn nicht unter einer gewissen Spannung steht, es nicht zwischen den Schussfadenketten gleichmässig ausgespannt werden kann, ohne dass es durchhängt. Im Hinblick auf die enorme Zunahme bei der Zuführgeschwindigkeit und der Zeit, innerhalb welcher die Wirkmaschine ohne Ersetzen der Garnspulen od. dgl. arbeiten kann, wobei z. B. ein mit 72 Spulen bestücktes Karussel der Maschine wesentlich länger gestattet zu arbeiten, ohne dass der Schussfadenvorrat erschöpft ist, sind gewisse Probleme aufgetreten. Um die erforderliche Spannung zu erhalten, so dass die aufeinanderfolgenden Längen an Schussgarm nicht zwischen den Trägerketten durchsacken, ist eine beträchtliche Bremsung an dem Garn in den Fadenspannern nötig.
Spannungsgebende Einrichtungen werden auch bei andern Kettwirkmaschinen mit Schussfadeneinlegung verwendet, wo zwei Trägerketten einen von der einen zur andern gespannten Schuss halten, unabhängig davon, ob das Verlegen der Schussgarne mittels einer zusätzlichen Kette mit einer Mehrzahl von Vorratsspulen od. dgl., d. h. einem Karussel, erfolgt oder nicht. Dies kann in gewissen Fällen die Geschwindigkeit der Kettwirkmaschine bei sehr gebrechlichen Schussgarnen begrenzen ; und gerade, wo die Schussfäden der Reibung bei der Maximalgeschwindigkeit widerstehen können, erzeugt das Reiben der Garnoberfläche einen Flaum, der jedoch niemals im Bereich einer Herstellungsmaschine für Waren erwünscht ist. Diese Probleme stellen einen kleinen Nachteil dar, den man für die grossen Vorteile der Zuführungsart mit einem Karussel in Kauf nehmen muss.
Ihre Lösung bleibt jedoch etwas wünschenswertes. Die Erfindung befasst sich nun mit der gänzlichen oder wesentlichen Beseitigung dieser Probleme. Sie sollte daher als eine Verbesserung bei der Zuführung von Schussfäden von Trägerkette zu Trägerkette betrachtet werden, unabhängig davon, wie der Schussfaden von einer Trägerkette zur andern ausgespannt wird. Die Erfindung ist insbesondere bei Karusselzuführungen anwendbar, vorzugsweise bei der Type, bei welcher die Kette (für die Vorratspackungen) in einer vertikalen Ebene umläuft und die Garnspulen od. dgl. horizontal abstehen.
Die Erfindung betrifft eine Schussfadenzuführeinrichtung für Kettwirkmaschinen, bei denen ein erster und ein zweiter endloser Träger mit Garnklemmvorrichtungen an denselben vorgesehen sind, sowie Vorrichtungen zum öffnen und Schliessen dieser Klemmvorrichtung, um Schussgarne, welche von einem Träger zum andern von mindestens einer Gamvorratspackung aus verlegt werden, an ihnen festzuklemmen, wobei Fadenspanner für die von den einzelnen Vorratspackungen ablaufenden Garne zur Verlegung derselben unter Zugspannung vorgesehen sind ;
die erfindungsgemässe Einrichtung dieser Art ist dadurch gekennzeichnet, dass eine absatzweise wirkende Betätigungseinrichtung für die einzelnen Fadenspanner vorgesehen ist, durch welche deren Bremswirkung über den Verlegungsbereich der Garne beginnend kurz nach dem Einlegen in die Klemmvorrichtung am ersten Träger bis zur Annäherung an den zweiten Träger aufhebbar ist.
An Stelle, dass das zwischen den Spanneinrichtungen hindurchlaufende Garn über den gesamten Verlegungsweg unter Spannung steht, wird es nur über ganz kurze Strecken an beiden Enden unter Spannung gehalten. Die auf das Garn insgesamt ausgeübte Zugspannung wird stark verringert, da eine Spannung nur während einer kurzen Zeitperiode aufgebracht wird und in jedem Garn immer ein bestimmter geringer Anteil an Widerstandsfähigkeit vorhanden ist und daher hohe Wirkgeschwindigkeiten auch mit empfindlichen Garnen aufrecht erhalten werden können.
Infolge der extrem kurzen Wegstrecken, über welche das Garn durch die
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Fadenspanner gebremst wird, wird der Flaumabrieb gänzlich ausgeschaltet oder auf einen Bruchteil des bisherigen Ausmasses verringert, was bei vielen Garnen als vernachlässigbar anzusehen ist, und das Arbeiten der Kettwirkmaschine kann über eine lange Zeitdauer fortgesetzt werden, ohne dass sich ein unzulässiger Betrag an Flaum ansammelt. Ein Eindrehen der Schussgarne wird ausserdem sehr stark verringert.
Die vorstehende kurze Beschreibung betrifft nur eine bevorzugte Ausführungsform der Spannungsgebung, das Prinzip der Erfindjng kann jedoch ebensogut bei andern Fadenspannern angewendet werden. Zum Beispiel können die einzelnen Garnspanner, obwohl dies zusätzlich Kosten und Komplizierungen verursacht, mit Solenoiden versehen sein, die während des Abschnittes zwischen den Ketten unter Stromspannung stehen, über welchen die Spannung im Garn aufgehoben sein soll. Die Soleniode können jedoch auch in der entgegengesetzten Richtung arbeiten und nur dann in Tätigkeit versetzt sein, wenn eine Garnspannung aufgebracht werden soll.
Infolge der Robustheit und Zuverlässigkeit der Führung und der Betätigungsstangen mit Keilende wird diese Ausführung für die praktische Anwendung bevorzugt und stellt die Ausführungsform dar, die im einzelnen in der folgenden Beschreibung der Zeichnungen und der bevorzugten Ausgestaltung beschrieben wird. Soweit jedoch die neuen Resultate durch die Erfindung erkennbar sind, wird auch jede andere Einrichtung zum Nachlassen der Spannung zu den genauen Zeitpunkten das gewünschte Ergebnis liefern. Die bevorzugte Art mit Stange und Führung zum Nachlassen der Spannung ist äusserst leicht und und bequem an einem abgeänderten Karussel anzubringen, bei welchem die Spulenträgerkette in einer vertikalen Ebene wandert und die Garnpackungen waagrecht abstehen.
Es bildet einen Vorteil der Erfindung, dass im Fall der bevorzugten Karusselzuführung, ausgenommen das genaue Anbringen der Führung und der Spanneinrichtungen gemäss der Erfindung, keine besondere Abänderung in dem Karussel erforderlich ist und dass daher alle Vorteile der Karusselzuführung voll beibehalten werden.
Da keiner der Teile der Kettwirkmaschine, der Trägerketten usw. durch die Erfindung verändert wird, wird von der Maschine in der Beschreibung nur so viel aufgezeigt, dass zu sehen ist, wo die Erfindung in Wirksamkeit tritt. Die dargestellten Elemente sind zum grössten Teil nur schematisch ausgeführt, da ihre besonderen konstruktiven Einzelheiten nicht durch die Erfindung abgeändert werden. Bei jeder Karusselführung, ganz gleich ob in der ursprünglichen oder in der verbesserten Ausführung, ist es jedenfalls wesentlich, dass die verschiedenen Elemente in genauer Übereinstimmung sich bewegen und dieselbe wirklich einhalten, wenn die erfindungsgemässe Verbesserung angebracht wird. Der synchronisierte Antrieb wird nicht besonders gezeigt, da er nicht verändert wird.
Es wurden Trägerketten beschrieben, da diese die bevorzugte Ausführung darstellen. Es können jedoch andere endlose Träger verwendet werden, solange erste und zweite Träger zum Transport des Schusses zur Verwirklinie und ein dritter endloser Träger für die Garnspulen od. dgl. verwendet werden.
Die bevorzugte Karusselzuführung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben, in welchen Fig. 1 eine Draufsicht auf den Schusstransport und das Karussel in halbschematischer Form, Fig. 2 ein Schnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt im rechten Winkel zu Fig. 2, Fig. 4 ein Schnitt entlang der Linie 4-4 von Fig. 2 und Fig. 5 ein gleicher Schnitt wie Fig. 4, jedoch bei zurückgezogener Betätitungsstange, sind.
Da Fig. 1 eine Draufsicht auf die Spulen od. dgl. an dem Karussel ist, befindet sich nicht alles in einer Ebene, weil die beiden Schussträgerketten--1L und 1R-- (linke bzw. rechte Kette) sich in einem Winkel von der Ebene des Karussels selbst weg erstrecken. Die Ketten tragen übliche Klemmzapfen--2--, die auf der Ketten--1R--geöffnet sind, wenn sie das Garn erreicht, wie noch beschrieben wird, und auch offen stehen, wenn der Schuss in die Verwirkzone zugeführt worden ist. Die Zeichnungen erstrecken sich nicht so weit und die Verwirkzone ist nicht gezeigt, da an ihr durch die Erfindung nichts verändert wird. Das Öffnen und Schliessen der Klemmzapfen erfolgt durch übliche Nockeneinrichtungen an den Kettenrädern.
Da die Offnungs- und Schliesseinrichtung von gebräuchlicher Bauart ist, sind sie nicht besonders in den Zeichnungen dargestellt, um die Übersicht nicht zu beeinträchtigen, und daher ist dieser Teil der Zeichnungen im wesentlichen ganz schematisch gehalten.
Der verbesserte Abschnitt der Karusseleinrichtung ist auf einem Gestell--7--aufgebaut und zeigt einen
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Wie aus Fig. 1 ersehen werden kann, liegen die Garnspulen, die mit--9A bis 9K--bezeichnet sind, horizontal ; mit andern Worten ausgedrückt, zeigen die Zeichnungen eine verbesserte Karusselzuführung an Stelle der Form gemäss dem originalen vorerwähnten "Karusselpatent". Der Antrieb für die Ketten--1L und 1rund für die Ketten-5 und 8--wird vom Hauptantrieb der Maschine abgenommen, wie schematisch bei-6angedeutet ist. Die mechanischen Anschlüsse sind nicht besonders dargestellt, da sie nur die Zeichnungen belasten würden und nicht im geringsten durch die Erfindung verändert werden.
Gleichfalls sind nur die 11 Spulen, welche bei der Draufsicht auf das Karussel zu sehen sind, gezeigt, jedoch sind die Ketten---5 und 8-endlos.
Jede Spule hat ihren eigenen Fadenspanner zugeordnet, die mit--10A bis 10K-bezeichnet sind entsprechend den jeweiligen Spulen. Die Garne von den Spulen sind mit--11A bis 11K--numeriert und laufen jeweils von den einzelnen Spulen zum zugehörigen Spanner. Vor der Beschreibung der Ausgestaltung der
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Spanner und ihren Hilfseinrichtungen, welche das Wesentliche der Erfindung darstellen, wird die allgemeine Arbeitsweise beschrieben. Die Ketten--5 und 8-- wandern von rechts nach links, wie durch den Pfeil an der
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Ketten sind aber endlos und haben einen Rücklauf. Dieser Rücklauf ist jedoch in Fig. l nicht gezeigt.
Die Spulen oder Garnvorratspackungen--9A und 9K-- unlaufen gerade ein Endkettenrad (nicht gezeigt) für die Kette --5-- und zeigen auf, dass die Befestigung für drei Spulen auf der Kette aus einem Träger--24--für die Spindel--25--der Spule besteht. Die Spanneinrichtungen--10A und 10K--für die Spulen--9A und 9K-sind gleichfalls auf der Kette --8-- mittels Träger --26-- befestigt. Diese Trägerbefestigung ist genau in Fig. 2 gezeigt.
Jede Spule hat zwar ihre eigene Spindel. Um jedoch die Zeichnungen nicht zu unübersichltich zu machen, ist nur die Spindel --25-- der Spule --9A-- mit Bezugszeichen versehen. Es ist auch zu ersehen, dass nur der Spanner --10A-- im Schnitt in Fig. 1 gezeigt ist. An dieser Stelle ist gezeigt, dass das Garn-11A-von
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die glatte keramische Oberflächen besitzen. Der Durchlauf durch die Spanner ist genau in Fig. 2 gezeigt und wird im einzelnen später beschrieben. Es ist zu ersehen, dass kurze Fadenenden--4--von einem der Führungsaugen --19-- zu jeder Spanneinrichtung reichen.
Gleiche Fadenendenabschnitte stehen aber auch von den Spannern für die Garnspulen auf der Unterseite oder Rücklaufseite der Kette--5--ab. In Fig. 1 sind nur drei dieser Fadenenden gezeigt.
Die Spule-9B-hat sich bis zu einer Stelle bewegt, so dass das Fadenende einem Zapfen --2-- auf der Kette-1R-gegenübersteht. Dieser Zapfen wurde vorübergehend durch die übliche Öffnungs- und Schliessrichtung, die nicht gesondert dargestellt ist, geöffnet. Um sicherzugehen, dass das fadenende --4-- quer über den geöffneten Zapfen--2--liegt, ist ein Saugstutzen --3-- vorgesehen, der das Fadenende auszieht.
Da dies bei allen Karusselmaschinen gebräuchlich ist, ist er nur schematisch dargestellt. Wenn die Kette - 1R-sich weiterbewegt, klemmt der Zapfen das aufgenommene Fadenende --4-- ein. Dies ist auch bei den Fadenenden der vorausgehenden Spulen--9C bis 9J-erfolgt. Als Folge davon werden die Garne-12C bis 12J-zwischen den Ketten ausgelegt, wenn die Spulen weiterwandern. Dies ergibt sich auch in gleicher genereller Weise bei den gewöhnlichen horizontalen Karusselmaschinen. Nachdem die Spule an der Kette
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ist, die weitergewandert ist und gerade dabei ist, um die Umkehrstelle der Kette --5-- herumzuwandern.
Eine Führungsbahn --14-- ist an dem Gestell --7-- befestigt mit einer Einlauframpe knapp jenseits des Spanners --10C-- und einer Ablauframpe knapp jenseits des Spanners--101-. Da Fig. 1 eine Draufsicht ist, ist die sanfte Steigung dieser Rampen nicht zu sehen.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass das Garn durch ein Auge--19--eintritt, über die Führungsrollen--23-- und dann zwischen zwei Scheiben-20-läuft. Diese Scheiben sind auf einen Bolzen --21-- aufgesteckt und können sich entgegen der Spannung einer Feder --22-- bewegen. Dies kann am besten aus den Fig. 3, 4 und 5 entnommen werden. In Fig. 2, welche die durch den Spanner --10E-- in Fig.1 eingenommene Stellung darstellt, und welche ident die gleiche Stellung für die Spanner-10D und 10F bis 101--ist, ist eine Betätigungsstange --15-- durch die Führungsbahn --14-- angehoben worden.
Diese Stange gleitet in einem
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Ende mit einer keilförmigen Spitze --16-- versehen, wie am besten aus den Fig. 4 und 5 hervorgeht. Da die Stange durch die Führungsbahn --14-- nach oben gedrückt wurde, hat sie die Scheiben--20--, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, auseinandergespreizt und daher kann das zwischen den Scheiben hindurchlaufende Garn frei hindurchgehen, da es nicht durch Reibung zurückgehalten wird. Dies ist auch der Fall bei den Garnen an den Spannern --10B-- bis einschliesslich --10L--. Daraus ergibt sich, dass die Garne-10D bis etwa 101-etwas locker sind und keine Reibung zwischen den Scheiben --20-- vorhanden ist, was bewirkt, dass auf das Garn keine Spannung ausgeübt wird und daher das Ansammeln von Flaum sowie das Eindrehen des Garnes ganz gering gehalten ist.
Wenn ein Spanner die Ablauframpe erreicht, was der Fall ist, bei demjenigen-10L-, gleitet die Stange --15-- die Ablauframpe --27-- hinunter, deren Neigung jedoch nicht aus Fig. 1 zu ersehen ist, und die Stange --15-- wird unter der Wirkung ihrer Feder --17-- zurückgezogen. Dies ist die in Fig. 3 und mehr im einzelnen für die Scheiben in Fig. 5 dargestellte Stellung. Die Scheiben greifen nun an dem Garn--121--an und es ergibt sich eine genügende Spannung, so dass das Garn ausgestreckt wird, bis es durch den Zapfen --2-- auf der Kette--1L-eingefangen ist. Dies ist für das Garn --12J-- vom Spanner --10J-gezeigt. Die Spannung ist ausreichend, so dass das Garn --12J-- straff ausgezogen und durch den Klammzapfen--2--eingefangen wird.
Die Ketten tragen darauf diese Garne in genauer Parallelausrichtung zu der Linie, in welcher an der Wirkmaschine mit Schusseintragung gewirkt wird, welche Linie nicht in Fig. 1 gezeigt ist. Wie früher erwähnt, wird das Garn durch den Fadentrenner --13-- abgeschnitten, wobei ein Fadenende,
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das mit --4-- bezeichnet ist, übergelassen wird. Dieses Fadenende verbleibt, wenn die Spule--9K--rundum weiterwandert, in der Stellung, die derzeit von der Spule--9B--eingenommen ist, und der Ablauf der Vorgänge, wie er vorgehend beschrieben wurde, wiederholt sich.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schussfadenzuführeinrichtung für Kettwirkmaschinen, bei denen ein erster und ein zweiter endloser Träger mit Garnklemmvorrichtungen an denselben vorgesehen sind, sowie Vorrichtungen zum öffnen und Schliessen dieser Klemmvorrichtung, um Schussgarne, welche von einem Träger zum andern von mindestens einer Garnvorratspackung aus verlegt werden, an ihnen festzuklemmen, wobei Fadenspanner für die von den einzelnen Vorratspackungen ablaufenden Garne zur Verlegung derselben unter Zugspannung vorgesehen sind,
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Verlegungsbereich der Garne beginnend kurz nach dem Einlegen in die Klemmvorrichtung am ersten Träger (1R) bis zur Annäherung an den zweiten Träger (l L) aufhebbar ist.
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