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AT305072B - Wasserfahrzeug mit Flossenantrieb - Google Patents

Wasserfahrzeug mit Flossenantrieb

Info

Publication number
AT305072B
AT305072B AT1024268A AT1024268A AT305072B AT 305072 B AT305072 B AT 305072B AT 1024268 A AT1024268 A AT 1024268A AT 1024268 A AT1024268 A AT 1024268A AT 305072 B AT305072 B AT 305072B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fin
fins
watercraft
handle
hull
Prior art date
Application number
AT1024268A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Erich Stein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erich Stein filed Critical Erich Stein
Priority to AT1024268A priority Critical patent/AT305072B/de
Priority to ES372548A priority patent/ES372548A1/es
Priority to DE19691953137 priority patent/DE1953137A1/de
Priority to CH1566169A priority patent/CH497314A/de
Priority to FR6935906A priority patent/FR2027526A1/fr
Application granted granted Critical
Publication of AT305072B publication Critical patent/AT305072B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/30Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type
    • B63H1/36Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type swinging sideways, e.g. fishtail type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Wasserfahrzeug mit Antrieb mittels einer oder mehrerer Flossen, die elastisch oder starr ausgebildet und nur an ihrem vorderen, in Fahrtrichtung weisenden Ende mit dem Rumpf bzw. einem an diesem befestigten Flossenstiel verbunden und um eine waagrechte Achse schwenkbar sind. 



   Es wurden bereits Wasserfahrzeuge bekannt, bei denen die Flossen in ihrer gesamten Ausdehnung von vorne nach hinten mit dem Rumpf verbunden sind und bei welchen durch einen komplizierten Mechanismus eine Bewegung der Flosse in Form einer fortschreitenden Welle hervorgerufen wird, wobei die Bewegung der
Flosse ebenfalls um eine in der Längsrichtung des Wasserfahrzeuges liegende, waagrechte Achse erfolgt. Ein anderer Vorschlag sieht vor, an Stelle einer Schiffsschraube zwei gegenüberliegend an einer Welle befestigte elastische Flossen ein Schiff antreiben zu lassen, wobei die Welle mit ständig wechselndem Drehsinn bewegt werden soll. Ein Patent wurde bekannt, bei dem elastische Flossen zum Steuern eines Schiffes benutzt werden und zum Teil auch eine in Längsrichtung des Schiffes liegende, waagrechte Pendelachse haben.

   Diese Flossen geben jedoch, soweit sie um eine derartige Pendelachse bewegt werden, einen Vortrieb quer zu dieser und können daher nur zum Steuern oder Seitwärtsbewegen von Schiffen dienen. Ein Ausführungsbeispiel einer Patentschrift sieht einen Antrieb mit zwei Flossen vor, welche jeweils um eine auf jeder Seite des Bootes befindliche, waagrecht in die Fahrtrichtung weisende Achse zueinander gegensinnig geschwenkt werden. Weiters sind noch Flossenantriebe bekannt, bei denen die Flossen um lotrechte, schräge oder waagrechte, aber quer zur Längsrichtung des Schiffes liegende Achsen bewegt werden, sich parallel verschieben oder kreisende Bewegungen ausführen. Es gibt elastische und starre, stromlinienförmige Flossen, Flossen, die nur an ihrem in die Fahrtrichtung weisenden Ende mit dem Rumpf verbunden sind, und Flossen, deren Verbindung mit dem Rumpf elastisch ist.

   Von den bekanntgewordenen Flossenantrieben hat keiner Bedeutung erreicht. Sie sind entweder zu kompliziert, zu wenig wirksam oder weisen andere Nachteile auf. So findet heute für den Motorantrieb fast ausschliesslich die Schiffsschraube Verbindung und für Muskelkraftantrieb werden immer noch Ruder und Paddel bevorzugt. 



   Ruder- und Paddelboote werden jedoch mit der Kraft der Armmuskulatur fortbewegt, welche beim Menschen wesentlich schwächer als die Beinmuskulatur ist. Man hat deshalb auch sogenannte Tretboote gebaut, bei denen die Bewegung einer Tretkurbel auf ein Schaufelrad oder eine Schiffsschraube übertragen wird. Diese Boote sind jedoch teuer, besitzen korrosionsgefährdete Metallteile, sind wesentlich schwerfälliger und ausserdem viel schlechter zu transportieren als beispielsweise die leichten Paddelboote. 



   Durch die Erfindung soll eine wesentlich einfachere und somit billigere Konstruktion von leichten, wendigen, gut transportierbaren Wasserfahrzeugen ermöglicht werden, welche man kraftsparend durch die Muskelkraft der Beine fortbewegt. Es soll ausserdem ermöglicht werden, Boote zu bauen, welche sowohl gerudert oder gepaddelt als auch auf einfache Weise durch Beinantrieb fortbewegt werden können. Ferner soll es möglich werden, Wasserfahrzeuge auf einfache Weise durch Motorkraft anzutreiben, ohne den hin- und hergehenden Kolben einer Kraftmaschine in eine drehende Bewegung umwandeln zu müssen. 



   Erreicht wird dies bei einem Wasserfahrzeug der eingangs erwähnten Art durch die Anordnung der Schwenkachse in der Längsmittelebene des Rumpfes, wobei bei Anordnung mehrerer Flossen diese gemeinsam gleichsinnig um die Schwenkachse geschwenkt werden und wobei der Schwerpunkt des Wasserwiderstandes der Flosse bzw. der gemeinsame Schwerpunkt des Wasserwiderstandes aller Flossen gegen die seitliche Schwenkung im wesentlichen unter dem Schwerpunkt des Wasserfahrzeuges liegt. Bei einer Ausführungsart sind die Flossen mittels eines elastischen, starr am Rumpf befestigten Bindegliedes mit dem Rumpf des Wasserfahrzeuges verbunden, wodurch sich ein Gelenk erübrigt und die waagrechte Pendelachse in der Längsmittelebene von der natürlichen Schaukelachse des Rumpfes gebildet wird. In diesem Fall werden die Flossen durch ein seitliches Schaukeln des Rumpfes in pendelnde Bewegung gebracht.

   Das Schaukeln entsteht durch Gewichtsverlagerungen der mitfahrenden Personen oder wechselnde Belastungen der zwei Seiten des Fahrzeuges durch diese, was gleichzeitig Spass macht und nicht als anstrengend empfunden wird. Ist das Schaukeln des Wasserfahrzeuges jedoch unerwünscht, so können die Flossen samt den federnden Flossenstielen über ein Gelenk um die waagrecht in der Längsmittelebene befindliche Achse beweglich angebracht werden. Bei beiden Ausführungsarten kann das Wasserfahrzeug sowohl von einer Flosse als auch von mehreren, neben- oder hintereinander angeordneten Flossen angetrieben werden. Es können elastische oder starre, stromlinienförmige Flossen verwendet werden.

   Kleinere Wasserfahrzeuge in der Ausführung ohne Gelenk können auf einen tiefen Schwerpunkt oder eine breite Bauweise mit stabiler Wasserlage verzichten, da auch bei labilem Gleichgewicht ein Kippen durch den grossen Widerstand der Flosse so langsam erfolgt, dass jedermann das Gleichgewicht halten kann. Darauf sei besonders hingewiesen, da es dadurch möglich wird, kleinere Wasserfahrzeuge mit einem vollkommen geschlossenen Deck zu versehen, wodurch diese einerseits unsinkbar werden und anderseits vielfältige Möglichkeiten einer billigeren und einfacheren Herstellung entstehen. Als Beispiel seien die Möglichkeiten erwähnt, den Rumpf aus Hartschaumstoff herzustellen oder hohl aus nicht armiertem Kunststoff, wobei ein Überdruck im Innern die notwendige Festigkeit gibt und ein Einbeulen verhindert.

   Man kann auch Kombinationsboote mit abnehmbaren Flossen bauen, die abwechselnd durch Ruder oder Paddel oder durch Flossen angetrieben werden können. Es ist sogar denkbar, dass so ein Boot gleichzeitig durch zwei Antriebsarten fortbewegt wird, etwa indem eine Person sitzend paddelt und die andere Person stehend das Boot schaukelt. An Booten, welche für einen andern Antrieb 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 vorgesehen sind, lassen sich ausserdem Flossen fest oder abnehmbar anbringen und man kann damit auch diese Boote erfindungsgemäss antreiben. 



   Einige Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 ein Wasserfahrzeug mit einer Flosse in Seitenansicht, Fig. 2 dasselbe im Betrieb in Frontansicht, Fig. 3 vergrössert einen waagrechten Schnitt durch dessen Flossenstiel, Fig. 4 ein anderes Beispiel mit einer Flosse in Seitenansicht,   Fig. 5   eine Draufsicht auf eine elastische Flosse, Fig. 6 eine Draufsicht auf eine starre Flosse,   Fig. 7 ein   Ausführungsbeispiel mit zwei Flossen in Seitenansicht, Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel mit drei Flossen in Seitenansicht, Fig. 9 einen Längsschnitt durch den Mittelteil eines Bootes mit einem gelenkig angebrachten Flossenstiel,   Fig. 10   den Querschnitt E-F desselben, Fig. 11 ein Paddelboot mit aufmontiertem Flossenantrieb in Seitenansicht, Fig. 12 dasselbe in Frontansicht, Fig.

   13 ein Schema für einen Antrieb durch eine Dampfmaschine. 



   Beim ersten Ausführungsbeispiel, das in den Fig. l, 2 und 3 dargestellt ist, ist der   Rumpf--l--   rundherum völlig geschlossen und wird von einem Führungskanal für den Flossenstiel--2--durchzogen. Dieser besteht aus Hartholz, hat jedoch in dem stark beanspruchten Teil zwischen   Rumpf --1-- und Flosse --3--   ein Stahlband--6--eingelassen, welches fest mit dem Holz verklebt ist und wodurch verhindert wird, dass der Stiel sich seitlich merkbar durchbiegen kann, das jedoch ein federndes Verwinden desselben ermöglicht. Der 
 EMI2.1 
 belastet, wie in Fig. 2 dargestellt, die linke Seite stärker, so neigt sich dieser nach links und die Flosse--3-wird um die waagrechte Achse A-B nach rechts bewegt.

   Dabei wird durch den Wasserwiderstand an der Flosse - der Flossenstiel-2-etwas verwunden und die   Flosse-3-um   die im rechten Winkel zur Achse A-B stehende Verwindungsachse C-D des   Flossenstieles--2--geschwenkt,   so dass die Flosse 
 EMI2.2 
 Kante etwas härter als an der oberen. Da sich die untere Kante schneller bewegt, hat sie einen grösseren Wasserwiderstand. Dadurch würde sie sich sonst stärker zurückbiegen und das Wasser würde zum Teil nach unten 
 EMI2.3 
 die Flosse--3--zum Gegenausschlag zu bringen. Man steht zweckmässigerweise mit je einem Fuss auf den nach den Aussenseiten keilförmig erhöhten rutschfesten Tritten--5 und 5a--. Das nach oben herausragende Ende des   Flossenstieles--2--kann   zum Festhalten dienen.

   Durch Lösen der   Flügelschraube--4--lässt   sich die Tiefe der Flosse verstellen und der   Flossenstiel--2--zum   Transport ganz herausziehen. Es ist auch ohne Schwierigkeit möglich, das Wasserfahrzeug vom Wasser aus zu erklimmen. Man kann es durch verschiedene Arten von Gewichtsverlagerungen ohne Steuereinrichtung sehr wendig lenken, es lässt sich jedoch auch sehr einfach mit einer solchen ausstatten. 



   Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel hat einen   Flossenstiel --2a--,   der an der Spitze des Rumpfes--la--befestigt ist und schräg nach unten führt. In ihm ist kein Stahlband eingelassen, wodurch er 
 EMI2.4 
 



   An Stelle einer elastischen Flosse-3b- (Fig. 5) kann ebenso eine starre, stromlinienförmige Flosse   - -3c-- (Fig. 6)   für den Antrieb verwendet   werden.--2b   und 2c--sind die Flossenstiele im Schnitt. 



   Das Beispiel, das in Fig. 7 dargestellt ist, besitzt zwei hintereinander angeordnete Flossen--3d und 3e-an je einem   Flossenstiel--2d   und 2e--. 



   Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 8 besitzen die drei   Flossen--3f,   3g und   3h--keinen   eigenen Flossenstiel. In ihrem Vorderteil ist je ein Stahlfederband-9, 9a und 9b-eingelassen, das jeweils mit dem andern Ende an einem   Metallzapfen--8,   8a und   8b--befestigt   ist. Letztere sitzen an einem Bügel --10--, welcher mit dem   Rumpf--Ic--fest   verbunden ist. Die   Stahlfederbänder--9,   9a und   9b--ermöglichen   das Ausschwenken der Flossen schräg zur Fahrtrichtung. 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 der   Trittplatte--14--auf   dem Bootsboden. Mit dem   Armhebel--15-kann   die Beinarbeit unterstützt werden oder das Boot, welches nicht mitschaukelt, mit den Armen allein fortbewegt werden. 



   Wie man ein Paddelboot erfindungsgemäss mit Flossen antreiben kann, zeigen die Fig. ll und 12. Neben der Sitzluke sind zwei keilförmige Tritte--5b und   5c--befestigt,   an deren vorderen Enden je eine Halterung   --19   und   19a--für   eine   Querstange --18-- angebracht   ist. An dieser sind die   Flossenstiele--2i   und 2j-- 
 EMI3.1 
 schlanken Teile der   Flossenstiele--2i   und 2j--ist unterhalb des Knickes möglich, wogegen die starken Teile oberhalb des Knickes nur unwesentlich nachgeben. 



   Ein Ausführungsbeispiel für einen Kraftantrieb sei mit Fig. 13 erklärt. Die   Kolbenstange --26-- eines     Dampfzylinders-25-bewegt   über die zwei Gelenke-20 und 21-und die Zwischenstange-22einen Hebel--23--, der im   Gelenk --24-- beweglich   ist und sich in einem federnd verwindungsfähigen   Flossenstiel--2k--fortsetzt.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Wasserfahrzeug mit Antrieb mittels einer oder mehrerer Flossen, die elastisch oder starr ausgebildet und nur an ihrem vorderen, in die Fahrtrichtung weisenden Ende elastisch mit dem Rumpf bzw. einem an diesem befestigten Flossenstiel verbunden und um eine waagrechte Achse schwenkbar sind,   d a d u r c h g e k e n n -     zeichnet,   dass die Schwenkachse in der Längsmittelebene des Rumpfes   (1)   angeordnet ist, wobei bei Anordnung mehrerer Flossen   (3)   diese gemeinsam gleichsinnig um die Schwenkachse geschwenkt werden und wobei der Schwerpunkt des Wasserwiderstandes der Flosse (3) bzw. der gemeinsame Schwerpunkt des Wasserwiderstandes aller Flossen gegen die seitliche Schwenkung im wesentlichen unter dem Schwerpunkt des Wasserfahrzeuges liegt.

Claims (1)

  1. 2. Wasserfahrzeug nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h elastische Flossen (3), welche an den dem Rumpf (1) ferner liegenden Kanten härter sind als an den dem Rumpf zugekehrten Kanten.
    3. Wasserfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2 mit einer oder mehreren je an einem Flossenstiel befestigten EMI3.2 Flosse (3) mittels eines elastischen, starr am Rumpf (1) befestigten Bindegliedes (2, 9) mit dem Rumpf (1) verbunden ist. EMI3.3 innerhalb des Fahrzeugrumpfes (1) liegende, im wesentlichen waagrechte Trittplatte (14) mit dem Flossenstiel (2) bzw. den Flossenstielen starr verbunden ist. EMI3.4
AT1024268A 1968-10-21 1968-10-21 Wasserfahrzeug mit Flossenantrieb AT305072B (de)

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AT1024268A AT305072B (de) 1968-10-21 1968-10-21 Wasserfahrzeug mit Flossenantrieb
ES372548A ES372548A1 (es) 1968-10-21 1969-10-15 Un vehiculo acuatico con propulsion por una aleta o por va-rias.
DE19691953137 DE1953137A1 (de) 1968-10-21 1969-10-17 Wasserfahrzeug mit Flossenantrieb
CH1566169A CH497314A (de) 1968-10-21 1969-10-20 Wasserfahrzeuge mit Flossenantrieb
FR6935906A FR2027526A1 (de) 1968-10-21 1969-10-20

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114286890A (zh) * 2019-03-27 2022-04-05 法国海洋开发研究所 用于推进以及波能转换的装置

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