[go: up one dir, main page]

AT293067B - Einrichtung zur analog-digitalen Berechnung von verschlüsselten Randbedingungen I. oder II. Gattung der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung - Google Patents

Einrichtung zur analog-digitalen Berechnung von verschlüsselten Randbedingungen I. oder II. Gattung der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung

Info

Publication number
AT293067B
AT293067B AT155568A AT155568A AT293067B AT 293067 B AT293067 B AT 293067B AT 155568 A AT155568 A AT 155568A AT 155568 A AT155568 A AT 155568A AT 293067 B AT293067 B AT 293067B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
boundary conditions
digital
genus
network
source
Prior art date
Application number
AT155568A
Other languages
English (en)
Inventor
Borivoj Ing Pospisil
Petr Ing Valosek
Original Assignee
Prvni Brnenska Strojirna Zd Y
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Prvni Brnenska Strojirna Zd Y filed Critical Prvni Brnenska Strojirna Zd Y
Priority to AT155568A priority Critical patent/AT293067B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT293067B publication Critical patent/AT293067B/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING OR COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G7/00Devices in which the computing operation is performed by varying electric or magnetic quantities
    • G06G7/12Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers
    • G06G7/32Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers for solving of equations or inequations; for matrices
    • G06G7/38Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers for solving of equations or inequations; for matrices of differential or integral equations
    • G06G7/40Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers for solving of equations or inequations; for matrices of differential or integral equations of partial differential equations of field or wave equations

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Algebra (AREA)
  • Mathematical Analysis (AREA)
  • Mathematical Optimization (AREA)
  • Pure & Applied Mathematics (AREA)
  • Software Systems (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Complex Calculations (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Einrichtung zur analog-digitalen Berechnung von verschlüsselten Randbedingungen I. oder 11. Gattung der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur analog-digitalen Berechnung von verschlüsselten,   z. B.   als Ableitung der Bedingungen von Randpunkten vorliegenden Randbedingungen   I.   oder II. Gattung der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung, die einen elektrischen
Analogierechner mit einem passiven elektrischen Netzwerk zur Lösung der partiellen
Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung ergänzt, mit einer Quelle der Randbedingungen der I. oder
II. Gattung, welche Quelle an den Analogierechner angeschlossen ist. 



   Bei der Lösung von partiellen Differentialgleichungen der II. oder IV. Ordnung oder deren
Systeme auf der Basis elektrischer Analoga,   z. B.   mittels eines Widerstandsnetzes, sind in den
Randbereichen der Lösung bestimmte Randbedingungen zu erfüllen. Insofern diese Randbedingungen als die der 1., II. oder III. Gattung vorgegeben werden, verursacht ihre Verwirklichung auf dem Analogon keine Schwierigkeiten. Wenn aber die mathematisch beschriebenen Randbedingungen anders als durch Randbedingungen der 1., II. oder III. Gattung vorgegeben werden, war bisher die Lösung der Aufgabe nur auf dem Wege der versuchsweise ausgeführten Approximationen möglich, welche allgemein gar nicht konvergieren müssen. Das Approximationsverfahren ist äusserst zeitraubend und führt nur zu begrenzter Genauigkeit. 



   Eine Verbesserung wird durch eine Einrichtung erzielt, bei der auf die   Oszillographenbildröhre   die Unterschiede zwischen dem verlangten Wert der Randbedingung und dem gerade eingestellten Wert in den einzelnen Randpunkten des gelösten Bereiches projiziert werden. Dadurch ist es möglich, in einem bestimmten Punkt den Einfluss der Randbedingungsveränderung auf den Wert der Randbedingungen in andern Randpunkten des verfolgten Bereiches müheloser zu verfolgen. Das Approximationsverfahren lässt sich beschleunigen. Für eine höhere Anzahl von Punkten auf dem Rand des Bereiches wird auch dieses Verfahren unübersichtlich und hat sich praktisch nicht bewährt. 



   Die angeführten Nachteile beseitigt die erfindungsgemässe Einrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass an einen Programmregler, welcher eine Quelle von Fortschaltimpulsen bildet, ein Umschalter angeschlossen und an dessen Eingang die Quelle der Randbedingungen der I. oder II. Gattung angeschlossen ist, wogegen die n diskreten Randpunkte des Netzwerkes des Analogierechners mit dem Ausgang des Umschalters verbunden sind, wobei n eine reelle Zahl im Bereich von 2 bis 2000 ist, wodurch die Quelle der Randbedingungen der   I.   oder II.

   Gattung nacheinander in die einzelnen Randpunkte des Netzwerkes eingeschaltet wird und dass der Programmregler in den Startkreis eines   Digital-Analogumwandlers   und in den Startkreis eines Registriergerätes geschaltet ist und dabei die Eingangsklemme des Digital-Analogumwandlers an zwei beliebige diskrete Randpunkte des Netzwerkes des Analogierechners und der Eingangskreis des Registriergerätes an den Ausgang des   Digital-Analogumwandlers   angeschlossen sind bzw. ist, wodurch der Digital-Analogumwandler und das Registriergerät die an den zwei diskreten Randpunkten des Netzwerkes entstandene Spannung bzw. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Spannungsdifferenz festhalten. 



   Der Programmregler kann mit dem Eingang des Registriergerätes direkt verbunden sein, wodurch es möglich ist, mit der Registrierung von gemessenen Werten auch die Registrierung der zur Verarbeitung von Angaben in der Rechenanlage benötigten Befehle gleichzeitig durchzuführen. 



   Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, die ein Blockschema der Einrichtung zeigt, näher beschrieben. 



   Die Einrichtung besteht aus einer   Quelle--l--der   konstanten   (Einheits-)   Randbedingung der I. oder II. Gattung, aus einem   Umschalter--2--eines Programmreglers--3--eines   Digital-Analogumwandlers,   z. B.   eines Voltmeters--4--, und aus einem   Registriergerät--5--, z. B.   
 EMI2.1 
 bedingungen der I. oder II. Gattung auf die n diskreten Randpunkte, n bedeutet eine Anzahl von
Punkten auf dem Rande des gelösten Bereiches, wo die Randbedingung der   I.   oder II. Gattung vorgegeben wird, des gelösten Bereiches um, wobei der Programmregler an den Analog-Digitalumwandler einen Befehl zur Messung der gesuchten Grösse abgibt, welche als Randbedingung in einem bestimmten Randpunkt zu deren Registrierung   z.

   B.   auf das Lochband, vergeben wird. 



   Nach dem Durchlauf von n Randpunkten wird der Eingang des Analog-Digitalumwandlers auf den weiteren diskreten Analograndpunkt umgeschaltet und der ganze Vorgang wiederholt sich. Auf diese Weise gewinnt man eine Matrix von registrierten n-Werten, welche die n-Koeffizienten der algebraischen Gleichungen von n-Unbekannten enthält, welche mittels der Rechenanlage gelöst werden können. 



   Im Falle, dass dem Eingang des Digital-Analogumwandlers die vorgegebene Grösse nicht direkt zuzuführen ist und dass diese aus einem oder mehreren gemessenen Werten durch eine endliche Zahl von mathematischen Operationen zu berechnen ist, wiederholt sich das obenerwähnte Messverfahren für alle Grössen, die bei der Berechnung der vorgegebenen Randbedingung auftreten. Mit den gewonnenen und registrierten Matrizen und mittels einer automatischen Rechenanlage können die benötigten Rechenoperationen ausgeführt werden, die zur Berechnung der vorgegebenen Grösse als Randbedingung führen und erst aus der so angepassten Matrix werden die Randbedingungen der I. oder II. Gattung berechnet. 



   Durch die   erfindungsgemässe   Einrichtung lassen sich die Werte der Randbedingungen der   I.   oder 11. Gattung feststellen, welche beim Einstellen des Netzwerkes des Analogierechners anders definierten Randbedingungen gleichwertig sind. 



   Der Vorteil dieser Art der Berechnung wirkt sich in der Geschwindigkeit und Präzision der Festlegung der Randbedingungen aus. Es kann die Berechnung der Temperaturspannungen in einer ganzen Reihe von Fällen, sowie auch die Berechnung der Beanspruchung von Elementen durch Krafteinwirkung durchgeführt werden, bei denen dies bisher nicht möglich war. Die Produktivität der Analogberechnung wird erhöht und es besteht die Möglichkeit, weitere Fälle zu lösen, welche für die Entwicklung von neuen Apparaturen und für Fertigungsverfahren wichtig sind. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur analog-digitalen Berechnung von verschlüsselten, z. B. als Ableitung der Bedingungen von Randpunkten vorliegenden Randbedingungen I. oder II. Gattung der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung, die einen elektrischen Analogierechner mit einem passiven elektrischen Netzwerk zur Lösung der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung ergänzt, mit einer Quelle der Randbedingungen der I. oder II.
    Gattung, welche Quelle an den Analogierechner EMI2.2 Quelle von Fortschaltimpulsen bildet, ein Umschalter (2) angeschlossen und an dessen Eingang die Quelle (1) der Randbedingungen der I. oder II. Gattung angeschlossen ist, wogegen die n diskreten Randpunkte des Netzwerkes des Analogierechners (6) mit dem Ausgang des Umschalters (2) verbunden sind, wobei n eine reelle Zahl im Bereich von 2 bis 2000 ist, wodurch die Quelle (1) der Randbedingungen der I. oder II.
    Gattung nacheinander in die einzelnen Randpunkte des Netzwerkes eingeschaltet wird, und dass der Programmregler (3) in den Startkreis eines Digital-Analogumwandlers (4) und in den Startkreis eines Registriergerätes (5) geschaltet ist und dabei bei Eingangsklemmen des Digital-Analogumwandlers an zwei beliebige diskrete Randpunkte des Netzwerkes des Analogierechners <Desc/Clms Page number 3> (6) und der Eingangskreis des Registriergerätes (5) an den Ausgang des Digital-Analogumwandlers angeschlossen sind bzw. ist, wodurch der Digital-Analogumwandler (4) und das Registriergerät (5) die an den zwei diskreten Randpunkten des Netzwerkes entstandene Spannung bzw. Spannungsdifferenz festhalten. EMI3.1 (3) mit dem Ausgang des Registriergerätes (5) direkt verbunden ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-AS 1 079 866 US-PS 3 230 356 OE-PS 202 797
AT155568A 1968-02-19 1968-02-19 Einrichtung zur analog-digitalen Berechnung von verschlüsselten Randbedingungen I. oder II. Gattung der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung AT293067B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT155568A AT293067B (de) 1968-02-19 1968-02-19 Einrichtung zur analog-digitalen Berechnung von verschlüsselten Randbedingungen I. oder II. Gattung der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT155568A AT293067B (de) 1968-02-19 1968-02-19 Einrichtung zur analog-digitalen Berechnung von verschlüsselten Randbedingungen I. oder II. Gattung der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT293067B true AT293067B (de) 1971-09-27

Family

ID=3515919

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT155568A AT293067B (de) 1968-02-19 1968-02-19 Einrichtung zur analog-digitalen Berechnung von verschlüsselten Randbedingungen I. oder II. Gattung der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT293067B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2447395C3 (de) Verteileinrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere in der Landwirtschaft
DE3019878A1 (de) Vorrichtung zur erzeugung eines drehzahlabhaengigen signals fuer die schlupfregelung eines rades
DE2226566A1 (de) Flugbahn Uberwachungs und Korrektur vorrichtung
DE1299917B (de) Automatische Programmsteuereinrichtung fuer Werkzeugmaschinen
EP0017251A1 (de) Schaltungsanordnung für die Bestimmung der mittleren Periodendauer eines periodischen Signals
CH461116A (de) Digital-Positionsmessvorrichtung
DE2759048A1 (de) Impulsfrequenzzaehler
DE2637620A1 (de) Verfahren und einrichtung zum regeln einer oder mehrerer von mehreren stellgroessen abhaengigen groesse
DE68912992T2 (de) Verfahren und elektrisches System zum Aufnehmen und Verarbeiten von zeitbezogenen Daten.
DE2462451A1 (de) Vorrichtung zum messen und vergleichen von drehzahlen
AT293067B (de) Einrichtung zur analog-digitalen Berechnung von verschlüsselten Randbedingungen I. oder II. Gattung der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung
DE2840033A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung von motoren
DE2729408A1 (de) Ueberwachungsverfahren und schaltungsanordnung fuer eine rechnergefuehrte steuerung einer numerisch gesteuerten werkzeugmaschine
DE2453247A1 (de) Anordnung zur digitalen frequenzumwandlung
CH514887A (de) Einrichtung zur digitalen Berechnung von Randbedingungen I oder II. Art der partiellen Differentialgleichungen II. oder IV. Ordnung, die einen elektrischen Analogrechner ergänzt
DE901599C (de) Verfahren zur UEberwachung des ordnungsmaessigen Verlaufs von Arbeitsprozessen nach Massgabe eines Musterprozesses
DE1958662B2 (de) Digitaler impulsfolgenteiler mit optimaler gleichverteilung der aus einer aequidistanten eingangsimpulsfolge ausgewaehl ten impulse einer ausgangsimpulsfolge
DE1574674A1 (de) Einrichtung zur digitalen Analogberechnung von Randbedingungen der I. oder II. Gattung,die einen elektrischen Analogrechner zur Loesung von partiellen Differentialgleichungen der II. oder IV. Ordnung ergaenzt
CH620036A5 (en) Liquid-crystal display device and use of the device as an oscillograph
DE2262112A1 (de) Prozessteuervorrichtung
DE1958662C (de) Digitaler Impulsfolgenteiler mit optimaler Gleichverteilung der aus einer äquidistanten Eingangsimpulsfolge ausgewählten Impulse einer Ausgangsimpulsfolge
EP0182933A1 (de) Verfahren zur Gewinnung eines Unwuchtmesswerts eines Körpers sowie Vorrichtung hierzu
DE2610759A1 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zur zaehlung der durchlaeufe einer zu ueberwachenden groesse durch einen vorbestimmten wert
DE1623794C3 (de) Digital-PositionsmeBvorrichtung
DE2057903A1 (de) Impulsfrequenzteiler

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee