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AT266118B - Verfahren zur Herstellung von neuen aliphatischen α-(3-Indolyl)-aldehyden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen aliphatischen α-(3-Indolyl)-aldehyden

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Publication number
AT266118B
AT266118B AT399967A AT399967A AT266118B AT 266118 B AT266118 B AT 266118B AT 399967 A AT399967 A AT 399967A AT 399967 A AT399967 A AT 399967A AT 266118 B AT266118 B AT 266118B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
radical
aldehydes
methyl
preparation
indolyl
Prior art date
Application number
AT399967A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Merck & Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merck & Co Inc filed Critical Merck & Co Inc
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  • Indole Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen aliphatischen   cx. - (3-Indolyl) -aldehyden   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen, in oc-Stellung einen 3-Indolylrest aufweisenden, niedrigen aliphatischen Aldehyden, die einen von einer aromatischen Carbonsäure abgeleiteten Acylrest (d. h. einen   Aroyl- oder Heteroaroylrest),   vorzugsweise mit weniger als drei kondensierten Ringen, gebunden an dem Stickstoffatom des Indolrings, enthalten.

   Diese, einen   N-1-Aroyl- und   N-l-Heteroaroylindolylrest aufweisenden aliphatischen Aldehyde, können chemisch durch die Strukturformel 
 EMI1.1 
 wiedergebeben werden, in der   Rl   einen Aryl-, substituierten Aryl-, Heteroaryl- oder substituierten Hetero- 
 EMI1.2 
 atom oder einen niedrigen Alkyl- oder niedrigen Alkenylrest bedeutet und R3 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder einen niedrigen Alkyl-, niedrigen Alkoxy-, Nitro-, Cyano-, Dialkylamin-,   Dialkylaminomethyl-,   Dialkylsulfonamid- oder Benzylmercaptorest darstellt. 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 "funktioneller Substituent",Substituenten enthalten und enthalten bei den bevorzugten Verbindungen einen solchen.

   Dieser Subsituent kann eine Hydroxygruppe oder eine verätherte Hydroxygruppe (Hydrocarbonoxygruppe), wie beispielsweise ein niedriger Alkoxy-,   Aryloxy-oder Aralkoxyrest,   z. B. Methoxy, Äthoxy, Isopropoxy, Propoxy, Allyloxy, Phenoxy, Benzyloxy, Halogenbenzyloxy, nieder-Alkoxybenzyloxy u. dgl., sein. Dieser funktionelle Substituent kann auch eine Nitrogruppe, ein Halogenatom, eine Aminogruppe oder substituierte Aminogruppe sein, für welche typische Beispiele, die erwähnt sein können, Acylamino, Aminoxyd, Ketimine, Urethane, niedrig-Alkylamino,   niedrig-Dialkylamino,   Amidin, acylierte Amidine, Hydrazin oder substituierte Hydrazine, Alkoxyamine und sulfonielte Amine sind.

   Ausserdem kann dieser funktionelle Substituent ein Mercapto-oder substituierter Mercaptorest, der durch Alkylthiogruppen, wie beispielsweise Methylthio, Äthylthio und Propylthio, und Arylthio- oder Aralkylthiogruppen, z. B. Benzylthio und Phenylthio, veranschaulichten Art sein. Der   N-1-Aroylrest   kann gewünschtenfalls halogenalkyliert, beispiels- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 weise mit einem Trifluormethyl-,   Trifluoräthyl-,   Perfluräthyl-, ss-Chloräthyl- od. dgl. Substituenten halogenalkyliert, oder acyliert, beispielsweise mit Acetyl-, Propionyl-, Benzoyl-, Phenylacetyl-, Trifluoracetylu. dgl. Acylgruppen acyliert sein, oder er kann einen Halogenalkoxy-oder Halogenalkylthiosubstituenten enthalten.

   Ausserdem umfasst die Erfindung die Herstellung von Verbindungen, in welchen der Aroylrest einen Sulfamyl-, Benzylthiomethyl-, Cyano-, Sulfonamido- oder Dialkylsulfonamidorest enthält. Ausserdem kann er einen Carboxysubstituenten oder ein Derivat hievon, wie beispielsweise ein Alkalisalz oder einen niedrigen Alkylester des Carbonsäurerests, einen Aldehyd, ein Azid, ein Amid, ein Hydrazid u. dgl., oder ein Aldehydderivat des durch Acetale oder Thioacetale veranschaulichten Typs enthalten. In den bevorzugten Verbindungen ist der N-1-Aroyirest ein Benzoylrest, und der funktionelle Substituent befindet 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 Ring darstellt, vorzugsweise mit weniger als drei kondensierten Ringen, sein.

   Beispiele für solche Reste sind Furyl-, Thienyl-, Pyrryl-, Thiazolyl-, Thiadiazolyl-, Pyrazinyl-, Pyridyl-, Alkylpyridyl-, Pyrazolyl-, Imidazolyl-,   Oxazolyl-, Pyrimidilyl-und   Isoxazolylringe. Diese Heteroaroylreste können weiterhin in ihren aromatischen Ringen mit Kohlenwasserstoffgruppen oder mit funktionellen Substituenten substituiert sein. 



   Der Rest   R2, der   sich in der 2-Stellung des Indolringes befindet, kann ein Wasserstoffatom sein, doch ist es bevorzugt, dass sich in dieser Stellung des Moleküls ein Kohlenwasserstoffrest mit weniger als 9 Kohlenstoffatomen befindet. Niedrige Alkylgruppen, wie beispielsweise Methyl, Äthyl, Propyl oder Butyl, sind am zufriedenstellendsten, doch sind auch Aryl-, Alkaryl- und Aralkylgruppen, wie beispielsweise Phenyl, Benzyl und Tolyl, zufriedenstellend. Ausserdem sind auch die mit Alkoxy-, Halogen-, Amino-, substituierten Amino- und Nitroresten substituierten Derivate hievon   erfindungsgemäss   herstellbar, ebenso wie Indole, die in der 2-Stellung einen ungesättigten aliphatischen Rest, z. B.

   Allyl oder Vinyl, oder einen cyclischen aliphatischen Rest des Cyclohexyltyps aufweisen. 
 EMI2.3 
 aufweisenden aliphatischen Aldehyde leitet sich beispielsweise von Acetaldehyd, Propionaldehyd, Butyraldehyd, Valeraldehyd, 3-Butenal, 4-Pentenal u. dgl. Aldehyden ab. Demzufolge kann R3 in der obigen Formel I ein Wasserstoffatom, einen niedrigen Alkylrest, wie beispielsweise Methyl, Äthyl, Propyl u. dgl., oder einen niedrigen Alkenylrest, wie beispielsweise Vinyl, Allyl u. dgl., bedeuten. 



   Bei den bevorzugten   erfindungsgemäss   erhältlichen Verbindungen ist   Rg   eine niedrige Alkyl-, niedrige Alkoxy-, Nitro-, Dialkylamino- oder Dialkylaminomethylgruppe. Beispiele für die hier umfassten Alkylund Alkoxyreste sind Methyl-, Äthyl-, Propyl-, tert.-Butyl-, Methoxy-, Äthoxy-, Isopropoxy- n. dgl. 



  Reste. Beispiele für Dialkylaminoreste sind diejenigen Reste, die sich von Diäthylamin, Äthyl-sec.-butylamin, Diisopropylamin u. dgl., z. B. Dimethylamin, ableiten. 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 worin R1-R3 und Rs die oben angegebene Bedeutung haben und Ry einen Alkyl-, Alkenyl- oder Aralkylrest oder einen Alkylenylrest, in dem   ldie   zwei Reste Ry eine an beide Sauerstoffatome gebundene Gruppe darstellen, bedeutet, mit verdünnter Säure in Kontakt bringt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Vorzugsweise arbeitet man bei der Durchführung des   erfindungsgemässen   Verfahrens mit wässeriger verdünnter Mineralsäure bei Zimmertemperatur. 



   Die beim   erfindungsgemässen   Verfahren als Ausgangsmaterial verwendeten Aldehydacetale der allgemeinen Formel   11   können nach folgendem Schema erhalten werden : 
 EMI3.1 
 (A) Rüchfluss unter Stickstoff in einem inerten Lösungsmittel, wie tert.-Butanol. 



   (B) Erhitzen in einem inerten Lösungsmittel mit NaH, anschliessendes Abkühlen unter Zimmertemperatur und Zugabe eines Säurehalogenids von R1COOH. 



   Beispiel
1 :1-p-Chlorbenzoyl-2-methyl-5-methoxy-3-indolyl-acetaldehyd. 



     3, 0   g rohes   l-p-Chlorbenzoyl-2-methyl-5-methoxyindol-3-acetaldehyddiäthylacetal   werden mit 60 ml Wasser-Alkohol   (l : l)   und 3 ml konzentrierter Salzsäure 4 h bei 25   C verrührt, wobei man den entsprechenden freien Aldehyd erhält, der durch Verdünnen mit 300 ml Wasser und Extraktion mit Äther isoliert wird. Nach Entfernen des Lösungsmittels verbleibt das Produkt im Rückstand ; F. = 117-119 C ; Ausbeute : 90%. 



   Wird irgendeines der andern, nachstehend unter B. angegebenen Aldehydacetale entsprechend behandelt, so werden die freien Aldehyde erhalten. 



   Die als Ausgangsmaterial verwendeten Aldehydacetale können wie folgt erhalten werden :
A. Ein Gemisch von 16, 8 g des Dimethylacetals des Lävulinaldehyds,   17, 4 gp-Methoxyphenylhydrazin-   HCI und 120 ml   tert.-Butanol   wird unter Stickstoff 5   h unter Rückfluss   erhitzt. Das Produkt wird durch Zugabe von 120 ml Wasser und anschliessendes Abkühlen   auf 0-5'C   ausgefällt. Das Produkt wird abfiltriert und mit 20   ml 50% igem   wässerigem   tert.-Butanol   und 35 ml Wasser gewaschen. Durch Trocknen im Vakuum bei   45-50  C   erhält man 19, 1 g   (80%)   2-Methyl-5-methoxyindolylacetaldehyddimethyl- 
 EMI3.2 
 werden 19, 1 g   2-Methyl-5-methoxyindolylacetaldehyddimethylacetal   zugegeben.

   Das Gemisch wird bei 80   C 30 min lang erhitzt. Nach Beendigung der Wasserstoffentwicklung wird das Gemisch   auf 80 C   abgekühlt und 16, 8 g   p-Chlorbenzoylchlorid   werden innerhalb von 30 min bei 8-12 C zugegeben. Nach 1-stündiger alterung bei 10 C werden 7, 2 ml Essigsäure tropfenweise bei 10   C während 30 min zugesetzt. Natriumchlorid wird abfiltriert und die Benzollösung auf ein kleines Volumen eingeengt. Durch Zugabe von Petroläther wird das Produkt ausgefällt, das abfiltriert und mit Benzol-Petroläther und Petroläther gewaschen wird.

   Durch Trocknen im Vakuum bei 45   C erhält man 22, 6 g   1-p-Chlorbenzoyl-2-methyl-5-   
 EMI3.3 
 
In entsprechender Weise werden bei Verwendung der Diäthyl-, Dibutyl-, Diallyl- oder Dibenzylacetale des Lävulinaldehyds in äquivalenten Mengen bei der Arbeitsweise A. und Acylierung des Produktes nach der Arbeitsweise B. die entsprechenden Indolylacetaldehydacetale hergestellt. 



   In entsprechender Weise erhält man unter Verwendung der geeignet substituierten Phenylhydrazine und y-Ketoaldehyddimethylacetale bei der Arbeitsweise A. und bei Verwendung des geeigneten Säurechlorids oder   p-Nitrophenylesters   zur Acylierung des Indolzwischenproduktes die Dimethylacetale der 
 EMI3.4 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 
 EMI5.4 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. EMI5.5 <Desc/Clms Page number 6> darstellen, bedeutet, mit verdünnter Säure in Kontakt bringt, worauf man für den Fall, dass in der erhaltenen Verbindung (I) Rs eine Nitrogruppe bedeutet, diese gegebenenfalls in eine Dialkylaminogruppe überführt.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man als verdünnte Säure eine wässerige, verdünnte Mineralsäure einsetzt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung der allgemeinen Formel (II) ein l-p-Chlorbenzoyl-2-methyl-5-methosyindol-3-acetaldehydacetal einesetzt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung von l-p- Chorbenzoyl-2-methyl-5-dimethylamino-3-indolylacetaldehyd von einem entsprechenden Acetaldehydacetal der allgemeinen Formel (II) ausgeht.
AT399967A 1963-02-01 1964-01-28 Verfahren zur Herstellung von neuen aliphatischen α-(3-Indolyl)-aldehyden AT266118B (de)

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