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AT265511B - Gerät zur Fußgymnastik für bettlägerige Kranke - Google Patents

Gerät zur Fußgymnastik für bettlägerige Kranke

Info

Publication number
AT265511B
AT265511B AT203866A AT203866A AT265511B AT 265511 B AT265511 B AT 265511B AT 203866 A AT203866 A AT 203866A AT 203866 A AT203866 A AT 203866A AT 265511 B AT265511 B AT 265511B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
foot
support
leg
bed
sick people
Prior art date
Application number
AT203866A
Other languages
English (en)
Inventor
Francois Chambon
Bernard Huffschmitt
Original Assignee
Francois Chambon
Bernard Huffschmitt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Francois Chambon, Bernard Huffschmitt filed Critical Francois Chambon
Application granted granted Critical
Publication of AT265511B publication Critical patent/AT265511B/de

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  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gerät zur Fussgymnastik für bettlägerige Kranke 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Rahmen aufgebaut, der aus vier Seitenteilen-1, 2, 3, 4- besteht. Auf dem Seitenteil--l-des Geräterahmens ist der zur Aufnahme des Beines bestimmte rinnenförmige   Teil-5-so   befestigt, dass er nach aussen hin leicht abwärts geneigt ist. Dieser Teil ist am Boden und an beiden Seiten mit Polsterungen --6-- versehen, deren Form angenähert der Gestalt eines Unterschenkels angepasst ist, doch ist in der rein schematischen Darstellung der Zeichnung diese Form im einzelnen nicht angedeutet. 



   Auf den beiden Seitenteilen-2 und 3-des Rahmens befinden sich jeweils senkrechte Ständer   - -7--,   zwischen denen eine plattenförmige   Auflage-8-um eine Achse-9-schwenkbar   angeordnet ist. Die   Achse-9-ist   einerseits in den mit dem Rahmen bzw. dessen Seitenteilen-2 und 3-fest verbundenen   Lagern --10-- gelagert   und verläuft durch die kreisförmigen Lappen die an der   Auflage --8-- befestigt   sind. Unter der Wirkung einer   Feder --12-- wird   die Auflage - gegen die an den Ständern --7-- angebrachten Anschläge --13-- gedrückt.

   Die Feder --12-- ist mit ihrem einen Ende an dem   Seitenteil-4--des   Rahmens, der dem Seitenteil-l-, an dem der rinnenförmige Teil zur Aufnahme des Beines befestigt ist, gegenüberliegt, vorgesehen, während das andere Ende der Feder am unteren Ende der Auflage --8-- angreift, wo es beispielsweise mittels einer   Öse --14-- befestigt   ist. Die   Auflage --8-- ist   auf der Seite, auf der sich die Fusssohle aufstützt, mit einer   Polsterung --15-- versehen,   die mit Rücksicht auf die bessere übersichtlichkeit der Zeichnung in Fig. 2 nur durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist. 



   Um die Stellung des Gerätes innerhalb des Bettes an dessen Länge und an die Lage des Kranken anpassen zu können, mit andern Worten, um den Abstand zwischen der   Auflage-8-und   dem Fussende des Bettes festlegen zu können, ist eine Vorrichtung vorgesehen, durch welche dieser Abstand 
 EMI2.1 
 angebrachte   Stäbe --17-- sind   durch einen senkrecht angeordneten   Stab --18-- miteinander   verbunden. In Fig. 4 sind die rohrförmigen   Teile-16--,   obgleich sie eigentlich sichtbar wären, nur durch punktierte Linien angedeutet, um die   Lager --10-- nicht   zu verdecken.

   In Fig. 3 und 4 sind die einander entsprechenden Stäbe --17-- wggelassen. 
 EMI2.2 
 Stellung der   Auftage-8-an   die Lage des Kranken anzupassen, werden die in den rohrförmigen Teilen --16-- verschiebbaren Stäbe --17-- in axialer Richtung verstellt, bis sich jeweils der vertikale Stab --18-- an der Fläche des Fussendes des Bettes anlegt. Alsdann werden sie mit Hilfe von Feststellorganen, die an den rohrförmigen   Teilen -16-- vorgesehen   sind, beispielsweise mittels   Klemmschrauben --19-- mit   gerändeltem Kopf, festgelegt. An Stelle von Klemmschrauben können auch andere Feststellmittel vorgesehen werden, beispielsweise Exzenter oder andere. 



   Nachdem das Gerät mit Hilfe der beschriebenen Einstellvorrichtung innerhalb des Bettes an seinem gewünschten Platz festgelegt und das Bein des Kranken in den zu seiner Aufnahme bestimmten rinnenartigen   Teil--5-- gebracht   worden ist, stützt sich die Fusssohle gegen die Oberfläche der Auflage   - 8-bzw.   gegen deren Polsterung --15--. Hiebei ist die Ferse nicht abgestützt ; zwischen der Auflage - 8-und dem zur Aufnahme des Beines bestimmten rinnenartigen   Teil-5-ist   nämlich ein Zwischenraum vorgesehen, der in Fig. 2 mit-A--bezeichnet ist ; auf diese Weise soll ein Aufschürfen der Ferse vermieden werden.

   Die Auflage ist in erster Linie dazu bestimmt, den Fuss in seiner natürlichen Stellung zum Bein zu halten ; an und für sich soll sie daher in einer senkrechten Stellung zu der Mittelachse 
 EMI2.3 
 in der gewünschten Stellung mittels einer Feststellvorrichtung gehalten wird, die aus einer geeigneten Verriegelung beliebiger Form bestehen kann.

   Im gewählten Beispiel besteht diese Verriegelung aus den beiden an den   Stützen-7-befestigten Ringen-20-und   dem an der   Platte-8-befestigten     Ring--21-,   der unterhalb der Mitte des oberen Randes dieser Platte in der Nähe dieses Randes auf ihr angebracht ist ; die   Ringe -20-- befinden   sich zu beiden Seiten in der gleichen Höhe wie der Ring 
 EMI2.4 
 Fuss als Stütze dient und verhindert, dass sich die Fussspitze senkt bzw. es möglich macht, den Fuss in seiner natürlichen rechtwinkeligen Stellung zum Bein zu halten. Anderseits gestattet es das Gerät, mit Hilfe der beweglichen   platte --8-- von   Zeit zu Zeit Fussgymnastik zu betreiben, um eine Schwächung der Muskulatur zu verhindern bzw. um diese zu kräftigen.

   Es genügt hiefür, die   Stange --22-- aus   den Ringen-20, 21, 20- herauszuziehen und dadurch die   platte --8-- freizugeben.   Der Kranke kann nunmehr den Fuss, dessen Sohle sich gegen die   platte --8-- stützt,   bewegen, und diese in dem durch den 

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 Pfeil--x--angezeigten Sinn gegen die von der   Feder --12-- ausgeübte   Kraft verschwenken. 



   Um die Füsse eines bettlägerigen Kranken vor dem Gewicht der Bettdecke zu schützen, sind bereits Vorrichtungen bekannt, die die Decke vom Fuss bzw. von den Füssen des Kranken fernhalten. Um nun die Handhabung der im Bett vorzusehenden Geräte zu vereinfachen, kann man das erfindungsgemässe Gerät mit einer Einrichtung versehen, die es gestattet, die Bettdecke über den Füssen des Kranken hochzuhalten. 



  Diese Vorrichtung kann beispielsweise aus zwei seitlich angebrachten dreieckigen Platten-23- 
 EMI3.1 
 Form der   Platte --8-- und   das Profil des   Trägers-7-mit   dem   Anschlag --13-- erkennen   zu lassen, die sich gerade unterhalb des   Stabes --25-- befinden.   Diese Vorrichtung ist gut geeignet, die Bettdecke vom Fuss entfernt zu halten, so dass es nicht notwendig ist, zwei verschiedene Geräte im Bett des Kranken anzubringen. 



   Selbstverständlich kann man mittels geeigneter Verbindungselemente zwei der beschriebenen Geräte fest miteinander verbinden, um auf diese Weise beide Beine des Kranken festzulegen und gleichzeitig die Füsse zu schützen. Anderseits ist es auch möglich, ein einziges Gerät gemäss der Erfindung herzustellen, das so ausgebildet ist, dass es beide Beine des Kranken aufnehmen kann. In diesem Fall kann der Rahmen mit einem in seiner Längsrichtung bzw. in Längsrichtung des Bettes verlaufenden Mittelsteg versehen werden, auf dem sich eine dritte Stütze befindet ; diese befindet sich sodann zwischen den beiden, den Füssen als Stütze dienenden, verschwenkbaren Platten und trennt diese voneinander, so dass jede von ihnen für sich festgelegt oder freigegeben werden kann.

   Gegenüber einer jeden dieser beiden Platten ist in diesem Falle ein zur Aufnahme des Beines bestimmter rinnenförmiger Teil am Rahmen angebracht. 



   Das Gerät kann aus jedem geeigneten Material, beispielsweise aus Holz oder Metall, vorzugsweise einem Leichtmetall oder Metallspritzguss, oder auch aus Kunststoff hergestellt sein. 



   Selbstverständlich stellt die oben beschriebene Ausführungsform lediglich ein Beispiel dar, durch das andere Möglichkeiten zur Durchführung des Erfindungsgedankens nicht ausgeschlossen werden sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gerät zur Fussgymnastik für bettlägerige Kranke aus einem rinnenförmigen Teil zur Aufnahme des Beines und einer quer zur Mittelachse des rinnenförmigen Teiles angeordneten, in Längsrichtung des Bettes verstellbaren und um eine Querachse schwenkbaren, als Fussstütze dienenden Auflage, EMI3.2 Feder (12), deren für die wirksame Durchführung einer Fussgymnastik bemessene Kraft überwunden werden muss, um die Achse (9) verschwenkbar ist, wobei die Platte (8) mittels eines auf der Rückseite ihrer Oberkante angeordneten Ringes (21) und zweier fest am Geräterahmen (7) sitzender Ringe (20) sowie eine durch diese Ringe durchzusteckende Stange (22) blockierbar ist.
AT203866A 1965-03-17 1966-03-04 Gerät zur Fußgymnastik für bettlägerige Kranke AT265511B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR265511X 1965-03-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT265511B true AT265511B (de) 1968-10-10

Family

ID=8885454

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT203866A AT265511B (de) 1965-03-17 1966-03-04 Gerät zur Fußgymnastik für bettlägerige Kranke

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