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Gerät zur Fussgymnastik für bettlägerige Kranke
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Rahmen aufgebaut, der aus vier Seitenteilen-1, 2, 3, 4- besteht. Auf dem Seitenteil--l-des Geräterahmens ist der zur Aufnahme des Beines bestimmte rinnenförmige Teil-5-so befestigt, dass er nach aussen hin leicht abwärts geneigt ist. Dieser Teil ist am Boden und an beiden Seiten mit Polsterungen --6-- versehen, deren Form angenähert der Gestalt eines Unterschenkels angepasst ist, doch ist in der rein schematischen Darstellung der Zeichnung diese Form im einzelnen nicht angedeutet.
Auf den beiden Seitenteilen-2 und 3-des Rahmens befinden sich jeweils senkrechte Ständer - -7--, zwischen denen eine plattenförmige Auflage-8-um eine Achse-9-schwenkbar angeordnet ist. Die Achse-9-ist einerseits in den mit dem Rahmen bzw. dessen Seitenteilen-2 und 3-fest verbundenen Lagern --10-- gelagert und verläuft durch die kreisförmigen Lappen die an der Auflage --8-- befestigt sind. Unter der Wirkung einer Feder --12-- wird die Auflage - gegen die an den Ständern --7-- angebrachten Anschläge --13-- gedrückt.
Die Feder --12-- ist mit ihrem einen Ende an dem Seitenteil-4--des Rahmens, der dem Seitenteil-l-, an dem der rinnenförmige Teil zur Aufnahme des Beines befestigt ist, gegenüberliegt, vorgesehen, während das andere Ende der Feder am unteren Ende der Auflage --8-- angreift, wo es beispielsweise mittels einer Öse --14-- befestigt ist. Die Auflage --8-- ist auf der Seite, auf der sich die Fusssohle aufstützt, mit einer Polsterung --15-- versehen, die mit Rücksicht auf die bessere übersichtlichkeit der Zeichnung in Fig. 2 nur durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist.
Um die Stellung des Gerätes innerhalb des Bettes an dessen Länge und an die Lage des Kranken anpassen zu können, mit andern Worten, um den Abstand zwischen der Auflage-8-und dem Fussende des Bettes festlegen zu können, ist eine Vorrichtung vorgesehen, durch welche dieser Abstand
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angebrachte Stäbe --17-- sind durch einen senkrecht angeordneten Stab --18-- miteinander verbunden. In Fig. 4 sind die rohrförmigen Teile-16--, obgleich sie eigentlich sichtbar wären, nur durch punktierte Linien angedeutet, um die Lager --10-- nicht zu verdecken.
In Fig. 3 und 4 sind die einander entsprechenden Stäbe --17-- wggelassen.
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Stellung der Auftage-8-an die Lage des Kranken anzupassen, werden die in den rohrförmigen Teilen --16-- verschiebbaren Stäbe --17-- in axialer Richtung verstellt, bis sich jeweils der vertikale Stab --18-- an der Fläche des Fussendes des Bettes anlegt. Alsdann werden sie mit Hilfe von Feststellorganen, die an den rohrförmigen Teilen -16-- vorgesehen sind, beispielsweise mittels Klemmschrauben --19-- mit gerändeltem Kopf, festgelegt. An Stelle von Klemmschrauben können auch andere Feststellmittel vorgesehen werden, beispielsweise Exzenter oder andere.
Nachdem das Gerät mit Hilfe der beschriebenen Einstellvorrichtung innerhalb des Bettes an seinem gewünschten Platz festgelegt und das Bein des Kranken in den zu seiner Aufnahme bestimmten rinnenartigen Teil--5-- gebracht worden ist, stützt sich die Fusssohle gegen die Oberfläche der Auflage - 8-bzw. gegen deren Polsterung --15--. Hiebei ist die Ferse nicht abgestützt ; zwischen der Auflage - 8-und dem zur Aufnahme des Beines bestimmten rinnenartigen Teil-5-ist nämlich ein Zwischenraum vorgesehen, der in Fig. 2 mit-A--bezeichnet ist ; auf diese Weise soll ein Aufschürfen der Ferse vermieden werden.
Die Auflage ist in erster Linie dazu bestimmt, den Fuss in seiner natürlichen Stellung zum Bein zu halten ; an und für sich soll sie daher in einer senkrechten Stellung zu der Mittelachse
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in der gewünschten Stellung mittels einer Feststellvorrichtung gehalten wird, die aus einer geeigneten Verriegelung beliebiger Form bestehen kann.
Im gewählten Beispiel besteht diese Verriegelung aus den beiden an den Stützen-7-befestigten Ringen-20-und dem an der Platte-8-befestigten Ring--21-, der unterhalb der Mitte des oberen Randes dieser Platte in der Nähe dieses Randes auf ihr angebracht ist ; die Ringe -20-- befinden sich zu beiden Seiten in der gleichen Höhe wie der Ring
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Fuss als Stütze dient und verhindert, dass sich die Fussspitze senkt bzw. es möglich macht, den Fuss in seiner natürlichen rechtwinkeligen Stellung zum Bein zu halten. Anderseits gestattet es das Gerät, mit Hilfe der beweglichen platte --8-- von Zeit zu Zeit Fussgymnastik zu betreiben, um eine Schwächung der Muskulatur zu verhindern bzw. um diese zu kräftigen.
Es genügt hiefür, die Stange --22-- aus den Ringen-20, 21, 20- herauszuziehen und dadurch die platte --8-- freizugeben. Der Kranke kann nunmehr den Fuss, dessen Sohle sich gegen die platte --8-- stützt, bewegen, und diese in dem durch den
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Pfeil--x--angezeigten Sinn gegen die von der Feder --12-- ausgeübte Kraft verschwenken.
Um die Füsse eines bettlägerigen Kranken vor dem Gewicht der Bettdecke zu schützen, sind bereits Vorrichtungen bekannt, die die Decke vom Fuss bzw. von den Füssen des Kranken fernhalten. Um nun die Handhabung der im Bett vorzusehenden Geräte zu vereinfachen, kann man das erfindungsgemässe Gerät mit einer Einrichtung versehen, die es gestattet, die Bettdecke über den Füssen des Kranken hochzuhalten.
Diese Vorrichtung kann beispielsweise aus zwei seitlich angebrachten dreieckigen Platten-23-
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Form der Platte --8-- und das Profil des Trägers-7-mit dem Anschlag --13-- erkennen zu lassen, die sich gerade unterhalb des Stabes --25-- befinden. Diese Vorrichtung ist gut geeignet, die Bettdecke vom Fuss entfernt zu halten, so dass es nicht notwendig ist, zwei verschiedene Geräte im Bett des Kranken anzubringen.
Selbstverständlich kann man mittels geeigneter Verbindungselemente zwei der beschriebenen Geräte fest miteinander verbinden, um auf diese Weise beide Beine des Kranken festzulegen und gleichzeitig die Füsse zu schützen. Anderseits ist es auch möglich, ein einziges Gerät gemäss der Erfindung herzustellen, das so ausgebildet ist, dass es beide Beine des Kranken aufnehmen kann. In diesem Fall kann der Rahmen mit einem in seiner Längsrichtung bzw. in Längsrichtung des Bettes verlaufenden Mittelsteg versehen werden, auf dem sich eine dritte Stütze befindet ; diese befindet sich sodann zwischen den beiden, den Füssen als Stütze dienenden, verschwenkbaren Platten und trennt diese voneinander, so dass jede von ihnen für sich festgelegt oder freigegeben werden kann.
Gegenüber einer jeden dieser beiden Platten ist in diesem Falle ein zur Aufnahme des Beines bestimmter rinnenförmiger Teil am Rahmen angebracht.
Das Gerät kann aus jedem geeigneten Material, beispielsweise aus Holz oder Metall, vorzugsweise einem Leichtmetall oder Metallspritzguss, oder auch aus Kunststoff hergestellt sein.
Selbstverständlich stellt die oben beschriebene Ausführungsform lediglich ein Beispiel dar, durch das andere Möglichkeiten zur Durchführung des Erfindungsgedankens nicht ausgeschlossen werden sollen.