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AT24492B - Vorschubvorrichtung für Walzwerke zum absatzweisen Auswalzen mit feststehendem Walzengestell und hin und her schwingenden Kaliberwalzen. - Google Patents

Vorschubvorrichtung für Walzwerke zum absatzweisen Auswalzen mit feststehendem Walzengestell und hin und her schwingenden Kaliberwalzen.

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Publication number
AT24492B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rolling
feed device
intermittent
fixed roll
roll frame
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
M Kir Allami Vasgyarak Koezpon
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1902164280D external-priority patent/DE164280C/de
Application filed by M Kir Allami Vasgyarak Koezpon filed Critical M Kir Allami Vasgyarak Koezpon
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Description


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    Vorschubvorrichtung für Walzwerke zum absatzweisen Auswalzen mit feststehendem Walzengestell und hin und her schwingenden Kaliberwalzen.   



   Bei Walzwerken zum absatzweisen Auswalzen mit   feststehendem Walzengestoll und   hin und her schwingendon, konisch kalibrierten Walzen, welche bekanntlich hauptsächlich   zum Auswalzen   von nahtlosen Rohren, wie auch zur Herstellung anderer   Fassonstucke   benutzt werden, wird das Arbeitsgut beim Hingang von den Walzen in das Kaliber hinein- 
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 dasselbe   tragt. fahrt   also ständig eine hin und her gehende Bewegung aus, die den Bewegungen der Walzen genzu entspricht. Der Vorschub des Arbeitsgutes kann stets nur 
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 der Walzen je nach der Beschaffenheit des in den Walzen vorhandenen Kalibers und nach der Art der Walzen vorrücken zu lassen. 



   Die vorliegende Erfindung gestattet nun dem Walzgut eine freie und vom Vorschub des die Dornstange tragenden Wagens oder Schlittens unabbängige Bewegung unter dem Einfluss der Walzen und andererseits eine genaue Vorbestimmung der dem Vorschub des Schlittens entsprechenden Vorschubgrösse des Werkstückes, ohne eines zwischen die Walzen zu   bringenden Anschlages zu bedürfen, weil die Federn ausserdem   zur Begrenzung der   Bewegung nach beiden Arbeitsrichtungen dienen.   



   Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel der Vorschub-   vorrichtung in Aufriss und Grundriss dargestellt. Das Beispiel   zeigt   ein Walzwerk, welches   aus zwei sektorförmigen, pendelnden Walzen a besteht, die in der bekannten Weise hin und her schwingen und die ein Kaliber b enthalten. Vor den Walzen ist ein Bett c angeordnet; auf demselben kann sich ein Schlitten d bewegen. Auf dem Schlitten ruht in 
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Der Schlitten d wird bei dem dargestellten Beispiel von einer Welle   k aus bewegt,   die durch irgendeinen Motor in Drehung versetzt werden kann. Durch den Trieb kl wird die Drehbewegung der Welle A-auf das Stirnrad   1   übertragen,   solches   drehbar, aber gegen Achsialbewegungen gesichert, am Bock cl des Bettes c gelagert ist.

   Durch das Rad hindurch geht eine Schraubenspindel m, welche mit dem   Schlitten d bei m*   fest verbunden ist. Der Dornträger f ist sowohl verschiehbar wie auch drehbar in den Führungen e, e1 
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 der in Frage kommenden Teile gezeigt. Das in diesen Figuren dargestellto Kaliber ver-   junge   sich von einem mittleren weitesten Teil nach beiden Seiten hin und zwar, wie die Figuren erkennen lassen, ungleich. Bei dem mittleren   Ka1iberteii   b kann das   Werkstück/ <    mithin frei vorgeschoben werden ; während der links gelegene Kaliberteil bl das Werkstück ausstreckt, dient der   roclltsgelegene Kaliberteil , welcher   im wesentlichen konzentrischen Verlauf zeigt, mehr zur Gattung bezw. zum Kalibrieren des Werkstückes. 



   Wird von der Stellung der Fig. 3 ausgegangen und schwingen die Walzen nach 
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 eine Streckung des Werkstückes in dermis der   Fig.   4 ersichtlichen Form. Dabei wird das Werkstück   h   von den Walzen mitgenommen, indem es gewissermassen zwischen dieselben hineingezogen wird. Der Dornträger f im Schlitten d kann dieser Bewegung frei folgen, indem die Feder   i-zusammengedrückt   wird, während die Feder il sich ausdehnt. Schwingen die Walzen nun   zurück   (nach links), so wird das Werkstück ebenfalls mit zurückgenommen, bis es in der Mittellago (Fig. 5) frei wird. Die Federn und der Dornträger nehmen zum Schlitten dieselbe Stellung ein wie in Fig. 3.

   Das Werkstück ist aber mit Bezug auf die Walzen in einer anderen Stellung, da der Schlitten inzwischen um den Betrag yl vor-   gewanùmt   ist. Gehen die Walzen nun in die linke Endstellung über (Fig. 6), so wird dabei der bereits durch das Kaliber bl verjüngte Teil des Werkstückes von dem lialiberteil b2 erfasst und weiter bearbeitet. Dabei wird der Dornträger f nach links geschoben, so dass die Feder il zusammengedrückt wird, die Feder i2 hingegen sich ausdehnt. 



   Fig. 7 zeigt wieder die Mittelstellung entsprechend der Fig. 3 nur mit dem Unterschied, dass der Schlitten d inzwischen um ein Stück y gegen die Walzen vorgewandort ist. Dieses Vorbewegen des Schlittens erfolgt kontinuierlich während des ganzen Walzvorganges, so dass an den fünf untereinander gezeigten Fig. 3 bis 7 zu erkennen ist, dass bei jeder weiteren Figur der Schlitten um ein kleines Stück nach rechts   vorgewandert   ist. 



  Durch dieses Vorbewegen wird die Tätigkeit der Walzen in keiner Weise   beeinflusst   und wenn ein Walzvorgang vollendet ist, so ist durch den den Kaliberformen usw. entsprechend eingerichteten Vorschub das Werkstück wieder in eine Stellung zwischen den   Walzen. go-   bracht, dass eine erneute Ausstreckung erfolgen kann. 
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AT24492D 1902-10-25 1904-03-09 Vorschubvorrichtung für Walzwerke zum absatzweisen Auswalzen mit feststehendem Walzengestell und hin und her schwingenden Kaliberwalzen. AT24492B (de)

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AT24492B true AT24492B (de) 1906-06-11

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AT24492D AT24492B (de) 1902-10-25 1904-03-09 Vorschubvorrichtung für Walzwerke zum absatzweisen Auswalzen mit feststehendem Walzengestell und hin und her schwingenden Kaliberwalzen.

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