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AT214747B - Elektrodenbalken für Vielpunkt-Schweißmaschinen - Google Patents

Elektrodenbalken für Vielpunkt-Schweißmaschinen

Info

Publication number
AT214747B
AT214747B AT576459A AT576459A AT214747B AT 214747 B AT214747 B AT 214747B AT 576459 A AT576459 A AT 576459A AT 576459 A AT576459 A AT 576459A AT 214747 B AT214747 B AT 214747B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pressure
electrode
welding machines
point welding
electrode bars
Prior art date
Application number
AT576459A
Other languages
English (en)
Inventor
Kuno Dipl Ing Eisenburger
Josef Dr Ing Ritter
Original Assignee
Evg Entwicklung Verwert Ges
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Evg Entwicklung Verwert Ges filed Critical Evg Entwicklung Verwert Ges
Priority to AT576459A priority Critical patent/AT214747B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT214747B publication Critical patent/AT214747B/de

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  • Resistance Welding (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrodenbalken für Vielpunkt-Schweissmaschinen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 kann in bekannter Weise aus einem im wesentlichen homogenen, verformbaren elastischen Vollkörper, etwa aus Gummi, oder aus einem verformbaren Hohlkörper bestehen, in dem sich ein pneumatisches Druckmittel oder in Verbindung mit einem Druckspeicher ein hydraulisches Druckmittel befindet. Die Ausführungsformen mit druckmittelgefüllten Hohlkörpern ermöglichen es, durch Änderungen des Fülldrucks den Druck auf die Elektrodenträger in bekannter Weise von einer zentralen Bedienungsstelle aus zu ändern. Durch Verwendung eines Druckreglers   im Füllkreis des Polsters   und eines Programmsteuergerätes für diesen Regler kann auch ein während jedes Schweisstakts sich in gewünschter Weise ändernder Druckverlauf erzielt werden.

   Die erfindungsgemäss mit Druckpolstern der geschilderten Art kombinierten Regulierfedem sind zweckmässig auf der dem Elektrodenträger abgekehrten Seite des Druckpolsters,   vorzugs-   weise in einem Hohlraum des Elektrodenbalkens angeordnet und stützen sich über einen Stössel unmittelbar am Elektrodenträger ab. Dadurch ist eine einfache zusätzliche Einstellbarkeit der   Schweissdrücke   an der den Schweissstellen abgelegenen Seite des Elektrodenbalkens möglich.

   Die Verbindung zwischen den Regulierfedern und den zugehörigen Elektrodenträgern kann durch einen den Druckpolster in Elektrodenrichtung durchsetzenden Stössel erfolgen, wobei der Polster für die Stössel entweder ösenartige Durchlässe aufweisen kann oder mehrteilig mit in Elektrodendruckrichtung verlaufenden Trennspalten ausgebildet wird, so dass die Stössel in diesen Trennspalten liegen können. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Beispiels näher erläutert. Die Fig. l und 2 zeigen im   Kreuz- bzw. Aufrissschnitt   einen erfindungsgemässen Elektrodenbalken einer Gitterschweissmaschine, der Regulierfedern zur genauen Einstellung des Anpressdrucks an jeder Schweissstelle aufweist. 



   Der Elektrodenbalken ist zur Gitterherstellung mittels Doppelpunktschweissung von gekreuzten Drähten 1, 2 eingerichtet und trägt daher   Br ! 1ckenelektroden   3, wogegen die eigentlichen Elektroden 4, 5 fest in derMaschine angeordnet   sind. Die Brückenelektroden3   sind je nach dem Abstand der einander zugeordneten Schweissstellen in einen oder in zwei Elektrodenträgern 6 eingesetzt und durch Bolzen 7 gesichert. 



   Der Balken 9 weist einen nutartigen Hohlraum 10 auf, in dem ein zweiteiliger, schlauchartiger Druckpolster 11, 12 liegt. Die Polsterwände bestehen aus gummielastischem Material, wie Kautschuk, Kunststoff od. dgl. und sind zur Erzielung einer besonderen Widerstandsfähigkeit ähnlich wie Autoreifen zwei-oder mehrschichtig ausgebildet. Die Polsterteile liegen am Nutengrund und an den Nutenwänden auf, so dass nur die der Nutenöffnung zugekehrte Fläche der Polsterteile nicht vom Hohlbalken 9 umschlossen ist. Diese freie Polsterfläche steht mit plattenartigen Fussteilen der Elektrodenträger 6 in Berührung, die aneinandergereiht in der Nut liegen und die offene Polsterfläche bedecken. Durch Vorsprünge 13 des Hohlbalkens an den Seitenwänden der Nut werden die Elektrodenträger gegen Herausfallen gesichert. 



   Der Polster 11, 12 steht mit einem (nicht dargestellten) Druckerzeuger in Verbindung ; bei Betrieb wird der Polsterinnenraum mit einem Druckmittel, vorzugsweise Pressluft, gefüllt und unter einem bestimmten Druck gehalten. Die Polsterwände liegen daher im Betriebszustand an den sie umgebenden Wänden an und pressen so die Elektrodenträger 6 gegen die Vorsprünge 13. Wird nun der Elektrodenbalken gegen die zu verschweissenden Drähte bewegt, so werden die Elektrodenträger nach dem Aufsetzen der Elektroden auf die Drähte bei der Weiterbewegung des Balkens von den Ansätzen 13 abgehoben. Dabei heben sich die   einzelnen Elektrodenträger   je nach der Dicke der Drähte und der Abnützung der Elektroden verschieden hoch ab.

   Trotzdem ist es bei dem Elektrodenbalken nach der Erfindung durch den elastischen Druckpolster sichergestellt, dass auf jeden Elektrodenträger die gleiche Kraft wirkt. Da der Druckpolster mit dem Druckerzeuger (Kompressor, Ölpumpe od. dgl.) in Verbindung steht, kann durch Einschalten eines Druckreglers der Druck im Polster und damit der Anpressdruck der Elektroden beliebig eingestellt werden. Es ist   auch möglich,   durch Steuerung des Druckreglers mit einem Programmsteuergerät den Druckverlauf während eines Arbeitstakts nach einem bestimmten Programm zu regulieren. Ein Elektrodenbalken der bisher geschilderten erfindungsgemässen Art ermöglicht es also, jeden der Elektrodenträger mit dem gleichen Druck zu beaufschlagen. 



   Es kann nun aber vorkommen, dass in einem Gitter verschiedene Drahtqualitäten verarbeitet werden müssen, so dass an den Schweissstellen unterschiedliche Schweissdrücke herrschen müssen. Zu diesem Zweck können den auf die Elektrodenträger wirkenden Anpresskräfte der Druckpolster Druckkräfte überlagert werden, welche erfindungsgemäss durch je mit einem Elektrodenträger 6 in Verbindung stehende Regulierfedern 14 erzeugt werden. Die Federn sind dazu an der den Elektroden abgekehrten Seite des Druckpolsters 11, 12 angeordnet und wirken mit einem Stössel 15, der mit seinem Schaft im Trennspalt zwischen den beiden Polsterteilen 11 und 12 liegt, auf die Elektrodenträger 6 ein. Die Regulierfedern 14 sind durch Druckschrauben 16 nach Wunsch vorspannbar, so dass der an den einzelnen Elektrodenträgern benötigte   zusätzliche Druck   genau einstellbar ist.

   Der Variationsbereich dieses Zusatzdruckes kann in Abhängigkeit von Drahtqualität und Oberflächengüte ungefähr ein Viertel bis ein Drittel des normal benötigen Elektrodendrucks betragen. 

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 EMI3.1 


AT576459A 1959-08-05 1959-08-05 Elektrodenbalken für Vielpunkt-Schweißmaschinen AT214747B (de)

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Family

ID=3579379

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AT576459A AT214747B (de) 1959-08-05 1959-08-05 Elektrodenbalken für Vielpunkt-Schweißmaschinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4149059A (en) * 1976-07-27 1979-04-10 Evg Entwicklungsu. Verwertungs-Gmbh Electrical multi-spot resistance welding machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4149059A (en) * 1976-07-27 1979-04-10 Evg Entwicklungsu. Verwertungs-Gmbh Electrical multi-spot resistance welding machine

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