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AT211144B - Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungs- und Futtermitteln - Google Patents

Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungs- und Futtermitteln

Info

Publication number
AT211144B
AT211144B AT5259A AT5259A AT211144B AT 211144 B AT211144 B AT 211144B AT 5259 A AT5259 A AT 5259A AT 5259 A AT5259 A AT 5259A AT 211144 B AT211144 B AT 211144B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rotor
bars
housing
blow
counter
Prior art date
Application number
AT5259A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Hutter
Original Assignee
Josef Hutter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Hutter filed Critical Josef Hutter
Priority to AT5259A priority Critical patent/AT211144B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT211144B publication Critical patent/AT211144B/de

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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungs-und Futtermitteln 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von   Nahrungs- und Futtermitteln,   z. B. Rü- ben, bei der Schlagleisten mittels Keilen in Nuten eines Rotors befestigt sind, wobei das Gehäuse ober- halb der Zerkleinerungszone trichterförmig gestaltet ist. Bei derartigen Vorrichtungen ist es auch schon bekannt, die Schlagleisten zahnstangenartig auszubilden und ihnen am Gehäuse gleichartig geformte Gei genschlagleisten zuzuordnen. Diese bekannten Zerkleinerungsvorrichtungen haben eine zerquetschende, vermusende Wirkung, so dass ein breiiges Zerkleinerungsprodukt entsteht, das   z. B. als Futter von den  
Tieren nicht immer gerne angenommen wird. 



   Durch die Erfindung soll nun erreicht werden, dass durch   Zerkleineiungsvorrichtungen   der oben ange- führten Art mehr kleinstückiges Mahlgut gewonnen werden kann, das vom Vieh gerne gefressen wird und ) diesem auch sehr bekömmlich ist. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die einzelnen auf- einanderfolgenden zahnstangenartigen Schlagleisten verschieden weit aus dem Rotor vorragen, wobei mindestens eine Schlagleiste, als am'weitesten vorstehend, mit dem Zahnlückengrund über den Rotor- mantel vorragt und den Schlagleisten an der engsten Stelle des sich in bekannter Weise nach unten zu keilförmig   verengenden Zuführraumes, d. i. knapp   unter der Rotormitte zwischen Rotor und Gehäuse paral- lel zur Rotorachse verlaufend, eine Gegenschlagleiste mit gleichem Profil wie die Schlagleisten gehäuse- seitig gegenübersteht.

   Oberhalb der Zerkleinerungszone bzw. Gegenschlagleiste sind weitere Leisten an der Gehäusewand angeordnet, die das Ausweichen des zu zerkleinernden Gutes,   z. B. Rüben,   sonstige   Knollenfrüchte, Maiskolben   u. dgl.. insbesondere durch Verdrehen verhindern bzw. begrenzen. 



   Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführung des Rotors samt Schlagleiste,   u. zw.   in Fig. 1 in Seitensicht und im Schnitt sowie in Fig. 2 in grösserem Massstab im Längsschnitt dar. 



   Die Zerkleinerungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus dem zylindrischen Rotor   l,   der längs seiner Erzeugenden verlaufende Nuten 2 hat, in welchen durch Keile 3 Schlagleisten 4 lösbar befestigt sind, die etwa die Form einer Zahnstange aufweisen und mit einer gleichartig geformten Gegenschlag- leiste zusammenwirken. Die am Rotor 1 angeordneten Schlagleisten, bei der dargestellten Ausführung sind es beispielsweise zwei, ragen verschieden weit aus dem Rotor 1 vor, wobei mindestens eine Schlag- leiste, als am weitesten vorstehend. mit dem Zahnlückengrund über den Rotormantel hinausragt.

   Die Ge- genschlagleisten 4, bei der dargestellten Ausführung beispielsweise nur eine Leiste, ist an der engsten
Stelle des sich in bekannterWeise nach unten zu trichterförmig verengenden Zuführungsraumes, zwischen
Rotor 1 und Gehäuse 5, parallel zur Rotorachse verlaufend, knapp unter der Rotormitte an der Gehäuse- wand angeordnet. Die Zähne der Schlagleisten schlagen aus den Rüben kleine Stücke heraus, und erzeugen rillenartige Furchen in den Rüben, wobei die gelösten Stücke nur leicht gequetscht werden und daher weich, saftig und sehr bekömmlich sind. Durch jene Leisten die auch mit dem Zahnfuss bzw. Zahngrund über denRotormantel vorragen, werden die Rüben über ihre gesamte Länge,   d. h.   ganze Oberfläche in der
Querschnittsfläche verkleinert.

   Das Gehäuse 5 verläuft in bezug auf den der höchsten Stelle 6 des Rotors 1 in der Drehrichtung folgenden Teil   6'schräg einwärts,   wobei es einen nach unten trichterförmig zulaufen- den Raum begrenzt und weist im Wandbereich 5'über der Zerkleinerungszone zu den Rotorerzeugenden parallel verlaufende Rippen bzw. vorspringende Leisten 7 od. dgl. auf. Die in das Gehäuse geworfenen, in den Trichterraum über der Zerkleinerungszone fallenden Rüben od. dgl. werden durch die umlaufen- den Schlagleisten 4 in den Trichterraum 5',   6' gedrückt.   wobei Teile der Rüben herausgeschlagen wer- den. Dabei werden Ausweichbewegungen der Rüben, die sich um ihre Achse drehen und an der Gehäusewand 5 hochgehen wollen, durch die an der Gehäusewand angebrachten Leisten 7 verhindert. 



   Durch die   erfindungsgemässenMassnahmen   wird eine rasche und einwandfreie, stückige Zerkleinerung 

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 des Gutes erzielt. Die so ausgebildete Zerkleinerungsvorrichtung ist universell verwendbar, insbesondere für die verschiedensten Nahrungs- und Futtermittel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungs-und Futtermitteln, wie Früchten, Knollen, Maiskolben od. dgl., insbesondere von Rüben, deren längs Erzeugenden eines zylindrischen Rotors in Nuten angeordneten und in diesem verkeilten Schlagleisten etwa die Form einer Zahnstange aufweisen und mit gleichartig geformten Gegenschlagleisten zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen aufeinanderfolgenden Schlagleisten (4) verschieden weit aus dem Rotor (1) vorragen, wobei mindestens eine Schlagleiste, als am weitesten vorstehend, mit dem Zahnlückengrund über den Rotormantel vorragt und den Schlagleisten an der engsten Stelle aes sich in bekannter Weise nach unten zu trichterförmig verengenden Mahlgutzuführraumes, d.
    i. knapp unter der Rotormitte zwischen Rotor (1) und Gehäuse" (5) parallel zur Rotorachse verlaufend, eine Gegenschlagleiste (4) mit gleichem Profil gegenübersteht, sowie darüber parallele Leisten (7) im Abstand voneinander am Gehäuse (5) angeordnet sind.
AT5259A 1959-01-03 1959-01-03 Vorrichtung zum Zerkleinern von Nahrungs- und Futtermitteln AT211144B (de)

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AT211144B true AT211144B (de) 1960-09-26

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ID=3480247

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