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Automatische Kegelaufsetzvorrichtung
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Kegelaufsetzvorrichtungenschnitt nach-der Linie XVIII-XVUI in Fig. 16, Fig. 19 ein Schaltbrett mit mehreren von Hand zu be- tätigenden Schaltern für die Bedienung der Kegelaufsetzvorrichtung, Fig. 20 ein Blockschema der elek- trischen Schaltung der Kegelaufsetzvorrichtung, die Fig. 21 - 25 das ausführliche Schaltschema der ver- schiedenen Teile der in Fig. 19 gezeigten elektrischen Schaltung und Fig. 26 teils in Seitenansicht und teils im senkrechten Schnitt eine Einzelheit einer abgeänderten Ausführungsform der Kegelaufsetz- vorrichtung.
Die Kegel 100 eines Kegelspieles sind gemäss Fig. 1 einzeln mit dem einen Ende eines zugeordneten, biegsamen Zugorgans 101 verbunden, das z. B. eine Schnur aus Kunstharz sein kann.
Die Zugorgane 101 sind je durch eine Büchse 104 hindurchgeführt, welche in einer horizontalen
Platte 105 angeordnet ist. Die Büchsen bestehen aus scheuerfestem Material, wie Kunstharz, Pressstoff oder Bronze, und sind in der Platte 105 in bezug aufeinander gleich angeordnet wie die Standplätze der Kegel 100 auf der Kegelbahn. Die Platte 105 mit den daran befestigten Seilführungen nennt man auch Karree. Sie ist an einem Traggestell 107 befestigt, das auf nicht näher gezeigte Weise am Ende der Kegelbahn in einigem Abstand vom Boden befestigt ist.
Die Zugorgane 101 laufen über am Gestell 107 drehbar gelagerte Führungsrollen 108,109 und 110.
Die Ausbildung und Lagerung der Führungsrollen geht aus den Fig. 3 und 4 hervor und wird mit Bezug auf diese weiter unten erläutert. Das von den Kegeln 100 abgekehrte Ende jedes Zugorgans 101 ist an einem zugeordneten Verankerungshebel 111 auf nicht näher dargestellte Weise verankert. Sämtliche Hebel 111 sind schwenkbar auf einer waagrechten Achse 112 am Gestell 107 gelagert und stehen je unter dem Einfluss einer Zugfeder 113, die bestrebt ist, den betreffenden Hebel bis zu einem Anschlag nach oben zu schwenken.
Am Traggestell 107 sind ferner zwei Stangen 115 zu beiden Seiten aller Zugorgane 101 mit Hilfe von Gelenkzapfen 116 schwenkbar gelagert,. derart, dass sie in vertikaler Richtung schwenken können.
In Fig. l ist nur die eine dieser Stangen 115 sichtbar, die parallel zueinander verlaufen und an ihrem freien Ende durch eine Welle 117 miteinander verbunden sind. Die Stangen 115 bilden zusammen mit der Welle 117 einen bügelförmigen Schwenkhebel, der um eine waagrechte Achse, welche durch die Gelenkzapfen 116 hindurchgeht, schwenkbar ist. Auf der Welle 117 sind in den Bereichen der neun Zugorgane 101 zylindrische Walzen 118 drehbar gelagert, welche beim Niederschwenken des Hebels 115,117 auf die Zugorgane 101 einwirken können und dann als Mitnehmer für die Zugorgane dienen, um diese anzuspannen. Fig. 1 zeigt, dass die Mitnehmer 118 zwischen den Führungsrollen 110 und den Verankerungsarmen 111 mit den Zugorganen 101 zusammenarbeiten.
Auf dem Gestell 107 ist eine waagrechte Achse 120 drehbar gelagert. Das eine Ende derselben trägt ein Zahnrad 121, welches mit einem Ritzel 122 in Eingriff steht. Das letztere sitzt auf der Antriebswelle eines auf dem Gestell befestigten Elektromotors 123. Das Zahnrad 121 ist mit einem Kurbelzapfen 124 versehen, der durch eine Pleuelstange 125 mit der benachbarten Stange 115 des Schwenkhebels 115, 117 in Verbindung steht. In analoger Weise ist die andere Stange 115, welche in Fig. 1 nicht sichtbar ist, durch eine Pleuelstange mit einer zweiten Kurbel in Verbindung, die auf dem andern Ende der Achse 120 sitzt.
Unterhalb der Platte 105 sind konzentrisch zu den Führungsbüchsen 104 Zentrierringe 126 mit Hilfe von Haltebügeln 127 befestigt.
Die Wirkungsweise der bisher beschriebenenKegelaufsetzvorrichtung ist wie folgt : Wenn die Kegel 100 aufgestellt sind, haben die Zugorgane 101 zwischen den Führungsrollen 110 und den Verankerungs- hebeln 111 je eine nach unten durchhängende Partie, wie deutlich Fig. 1 zeigt. Bei einem Kegelschub befindet sich der Schwenkhebel115, 117 ferner in einer hochgehobenen Lage. Die Kegel 100 können somit praktisch ungehindert umfallen, wobei die durchhängende Partie der betreffenden Zugorgane mehr oder weniger stark gestreckt wird. Nach dem Kegelschub beginnt der Motor 123 auf weiter unten im Zusammenhang mit der elektrischen Schaltung beschriebene Weise zu drehen, derart, dass die Kurbelzapfen 124 sich im Sinne des in Fig. l angedeuteten Pfeiles bewegen.
Mittels der Pleuelstangen 125 wird der Schwenkarm 115, 117 nach unten gesenkt, wobei sich die Mitnehmer 118 auf die Zugorgane 101 auflegen und diese zwischen den Führungsrollen 110 und den Verankerungshebeln 111 nach unten auslenken. Die Zugorgane 101 werden hiedurch angespannt und die Kegel 100 in das Karree gehoben, bis sie an den Zentrierringen 126 anstossen. Das ist dann der Fall, wenn die Kurbelzapfen 124 die in Fig. 2 mit HI bezeichnete Lage erreicht haben. Bis die Kurbelzapfen 124 ihre untere Totpunktlage IV erreicht haben, schwenkt der Hebel 115, 117 noch ein wenig weiter nach unten. Hiebei werden die Zugorgane 101 angespannt und die Verankerungshebel 111 etwas nach unten verschwenkt.
Auf diese Weise ergibt sich, dass alle Kegel 100 sicher in die Zentrierringe 126 eingezogen werden und die Zugorgane 101 dennoch nicht übermässig beansprucht werden.
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Wenn die Kurbelzapfen 124 die in Fig. 2 mit V bezeichnete Stellung einnehmen, so hat der Druck auf die Zugorgane soweit nachgelassen, dass die Verankerungshebel 111 wieder gegen ihren Anschlag anstossen und nachher die Kegel 100 abgesenkt werden, indem der Schwenkhebel 115, 117 sich nach oben bewegt. Wenn die Kegel 100 auf dem Boden abgestellt sind, heben sich die Mitnehmer 118 von den durchhängenden Partien der Zugorgane 101 ab. Sobald die Kurbelzapfen 124 ihre in Fig. 1 dargestellte obere Totpunktlage erreichen, wird der Motor 123 auf weiter unten beschriebene Weise stillgesetzt. Die Vorrichtung befindet sich jetzt wieder in ihrer Ausgangslage.
Sollte aus irgendeinem Grunde einmal ein umgefallener Kegel 100 irgendwo hängen bleiben oder sollten sich die Zugorgane zweier oder mehrerer umgefallener Kegel miteinander verwickeln, so kann der oben beschriebene Ablauf nicht störungsfrei erfolgen. Bei der Abwärtsschwenkung des Hebels 115,117 wird dann ein steigender Zug auf die Zugorgane der gehemmten Kegel ausgeübt werden. Dies kann jedoch nicht zum Zerreissen der Zugorgane führen, da die betreffenden Verankerungshebel 111 entgegen dem Einfluss der Federn 113 nachgeben können. Erst wenn einer oder mehrere dieser Verankerungshebel 111 In unzulässigem Mass nach unten geschwenkt werden, erfolgt ein automatisches Abschalten des Motors 123.
Um dies zu ermöglichen, befindet sich unterhalb der Verankerungshebel 111 eine waagrechte Stange 130, deren Enden an zwei zusätzlichen Schwenkhebeln 131 befestigt sind, welche mit einem elektrischen Schalter 132 in Verbindung stehen. Wird die Stange 130 durch einen oder mehrere der Hebel 111 niedergedrückt, so wird der Schalter 132 betätigt, der seinerseits auf weiter unten beschriebene Weise den Motor 123 ausser Betrieb setzt, bis die unzulässige Zugbeanspruchung der Zugstange 101 nachlässt und dann die Verankerungshebel 111 unter dem Einfluss der Zugfedern 113 wieder nach oben schwenken.
Gemäss den Fig. l, 3 und 4 sind die Führungsrollen 109 je mit Hilfe zweier Kugellager 135 auf einer Achse 136 gelagert, welche an einer Platine 137 befestigt ist. Jede Führungsrolle 109 trägt ein kleines Zahnradritzel 138, mit welchem ein grösseres Zahnrad 139 zusammengreift. Dieses befindet sich drehbar auf einer Büchse 140, die ihrerseits drehbar auf einer an der Platine 137 befestigten Achse 141 gelagert ist. Mit Hilfe einer die Büchse 140 umgebenden Druckfeder 142 wird das Zahnrad 139 gegen einen Flansch der Büchse 140 angepresst, derart, dass sich eine Rutschkupplung zwischen dem Zahnrad 139 und der Büchse 140 ergibt. Die letztere ist mit einem Mitnehmerstift 143 versehen, welcher bei Drehung der Büchse im einen Sinn mit einem Betätigungsorgan 144 eines elektrischen Schalters 145 zusammenarbeitet.
Dieser Schalter ist an einem Winkelstück 146 befestigt, das seinerseits mit der Platine 137 verbunden ist.
Am Winkelstück 146 ist ferner ein Anschlag 147 für den Mitnehmerstift 143 festgeschraubt.
Wenn ein Kegel 100 umgeworfen wird, so wird das betreffende Zugorgan 101 durch den Kegel nachgezogen und hiebei die Führungsrolle 109 im Sinne des Pfeiles in Fig. 3 in Drehung versetzt. Das Zahnrad 139 wird daher in umgekehrtem Sinn in Drehung versetzt, wobei die Büchse 140 mitgenommen wird, bis der Stift 143 das Betätigungsorgan 144 des Schalters 145 betätigt. Beim weiteren Ablauf des Zugorgans 101 über die Rolle 109 wird die Büchse 140 an der weiteren Drehung verhindert. Zufolge der Rutschkupplung zwischen dem Zahnrad 139 und der Büchse 140 kann sich die Rolle 109 aber praktisch ungehindert weiterdrehen, denn die Übersetzung zwischen dem Ritzel 138 und dem Zahnrad 139 sorgt dafür, dass die auf die Rolle 109 ausgeübte Bremskraft vernachlässigbar klein ist.
Mit Hilfe des Schalters 145 wird der Motor 123 auf weiter unten beschriebene Weise in Betrieb gesetzt. Wenn nachher das Zugorgan durch den Schwenkhebel 115, 117 angespannt und der Kegel 100 angehoben wird, so erfährt die Führungs- rolle eine Drehung entgegen dem in Fig. 3 gezeichneten Pfeil. Der Mitnehmerstift 143 bewegt sich dann nur so weit, als es der Anschlag 147 gestattet.
Gemäss Fig. 1 ist am Traggestell 107 ein zweiarmiger Kugelrückstosshebel 150 um eine Achse 151 schwenkbar gelagert. Der nach unten weisende Arm des Hebels 150 trägt eine drehbar gelagerte Rolle 152 aus elastisch nachgiebigem Material. Der andere Arm des Hebels 150 ist gegabelt und schwenkbar mit einer Hülse 153 verbunden, die längsverschiebbar auf einer Stange 154 angeordnet ist, deren eines Ende gelenkig mit dem Kurbelzapfen 124 des Zahnrades 121 in Verbindung steht. Die Hülse 153 weist einen Federteller auf, der gegen das eine Ende einer die Stange 154 umgebenden Druckfeder 155 anliegt. Das andere Ende dieser Feder ist gegen einen auf der Stange 154 festsitzenden Federteller 156 abgestützt. Am freien Ende der Stange 154 ist ferner eine Pufferfeder 157 angeordnet.
Mit dem Hebel 150 ist eine Kolbenstange 158 schwenkbar verbunden, die an einem Kolben 159 festsitzt. Dieser ist an einem schwenkbar am Traggestell 107 gelagerten Zylinder 160 verschiebbar, der an seinem vom Hebel 150 abgekehrten Ende eine verhältnismässig kleine Lufteinlass- bzw. -auslassöffnung besitzt. Zylinder 160 und Kolben159 wirken zusammen als pneumatischer Puffer.
Gemäss den Fig. 1 und 5 ist am Kugelrückstosshebel 150 ein Organ 161 mit einer Sperrnase 162 befestigt. Mit dieser arbeitet eine Klinke 163 zusammen, welche zwei zueinander parallele Laschen 164
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und eine dazwischen drehbar gelagerte Rolle 165 aufweist. Die Achse der Rolle 165 ist mit Hilfe von Kugellagern 166 in den Laschen 164 abgestützt. Gemäss Fig. 5 und 6 ist die Klinke 163 mittels eines Bolzens 167 schwenkbar am einen Arm 168 eines Winkelhebels gelagert, der seinerseits mit Hilfe eines Bolzens 169 schwenkbar an einer Platte 170 gelagert ist. Die letztere ist fest in einer Mauer oder am Traggestell 107 verankert. Der andere Arm 171 des Winkelhebels 168, 171 bildet den Anker eines Elektromagneten 172, dessen Kern 173 an der Platte 170 festgeschraubt ist.
Die Klinke 163 weist einen Mitnehmerbolzen 174 auf, an welchen sich der Hebelarm 168 anlegt, wenn der Magnet 172 erregt wird, so dass dann die Klinke 163 und der Hebelarm 168 miteinander nach oben geschwenkt werden. An der Platte 170 sind ferner zwei Anschlagstifte 175 und 176 vorhanden, welche die Aufwärtsbewegung der Klinke 163 bzw. die Abwärtsbewegung des Hebelarmes 168 begrenzen.
Im Boden ist ein elektrischer Schalter 177 eingelassen, der ein tellerförmige Betätigungsorgan 178 aufweist, welches von einer Kegelkugel niedergedrückt werden kann, wenn sich diese Kugel in Rückstoss- lage vor der Rolle 152 des Kugelrückstosshebels 150 befindet und dieser durch die Klinke 163 zurückgehalten wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung zum automatischen Rückstossen der Kugeln ist wie folgt : Bei einem Kegelschub befinden sich die Teile in der in den Fig. 1 und 5 gezeigten Lage. Die abgeschossene Kugel rollt durch das geeignet gewählte Gefälle des Bodens selbsttätig vor die Rolle 152 des Rückstosshebels 150, wo sie durch ihr Gewicht den Schalter 177 betätigt. Die Wirkungsweise dieses Schalters ist weiter unten mit Bezug auf das elektrische Schema beschrieben. Wenn nach dem Umfallen der Kegel der Motor 123 zu laufen beginnt, wird durch den Kurbelzapfen 124 die Stange 154 derart verschoben, dass die Feder 155 zusammengedrückt wird. Der Federteller 156 bewegt sich nämlich mit der Stange 154 in Fig. 1 nach rechts, während der Rückstosshebel 150 durch die Klinke 163 gegen Bewegung gesichert ist.
Wenn sich der Kurbelzapfen 124 in einer Lage zwischen den beiden in Fig. 2 mit I und n bezeichneten Stellungen befindet, ist die Feder 155 maximal gespannt. Jetzt kann durch Erregung des Magneten 172 der Rückstosshebel 150 ausgelöst werden.
Beim Anziehen des Ankers 171 bewegt sich der Hebelarm 168 etwas nach oben, wobei die Klinke 163 durch den Mitnehmerbolzen 174 ebenfalls nach oben bewegt wird. Sobald die Achse der Rolle 165 höher als die Oberkante der Nase 162 zu liegen kommt, hört die sperrende Wirkung der Klinke 163 auf. Der frei gewordene Rückstosshebel 150 schnellt unter dem Einfluss der Feder 155 in die in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnete Lage, wobei die Kugel mittels der elastisch nachgiebigen Rolle 152 auf die Kugelrücklaufbahn 179 geschnellt wird. Die überschüssige kinetische Energie des Rückstosshebels 150 wird durch den pneumatischen Puffer 159,160 und durch die Pufferfeder 157 aufgefangen.
Während der Bewegung des Kurbelzapfens 124 von seiner in Fig. 2 mit II bezeichneten Stelle an
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in die Ausgangslage zurückgeschwenkt wird. Die Feder 155 ist dann praktisch vollständig entlastet. Sobald die Rolle 165 der Klinke 163 auf die schräge Fläche der Nase 162 aufläuft, wird die Klinke angehoben, bis die Rolle 165 schliesslich hinter der Nase 162 einfallen und den Rückstosshebel 150 sichern kann.
Zur elektrischen und vollautomatischen Steuerung der beschriebenen Kegelaufsetzvorrichtung ist beispielsweise die in Fig. 10 dargestellte elektrische Schaltung vorgesehen. Von den bereits beschriebenen Teilen findet man hier den Elektromotor 123, den Kugelrückstosshebel 150, die Klinke 163, den Elektromagnet 172 und den Schalter 177 mit zwei Arbeitskontakten 177a und 177b. Der mit Bezug auf Fig. l schon erwähnte Sicherheitsschalter 132 weist einen Arbeitskontakt 132a und einen Ruhekontakt 132b auf. Die Schalter 145 (Fig. l, 3 und 4), von denen für jedes Zugorgan 101 ein gesonderter vorhanden ist, sind in Fig. 10 mit 01, 02, 03,... 08, 09 bezeichnet, entsprechend den neun Kegeln 100.
Die in den strichpunktiert umrandeten Feldern 190 und 191 eingezeichneten Elemente befinden sich alle in der Nähe der Kegelaufsetzvorrichtung gemäss den Fig. 1 und 3 - 6. Auf der Achse 120 sitzen mehrere Nockenscheiben 201 - 205, die elektrische Kontakte 211,212, 213, 214a, 214b und 215 steuern. Ferner ist ein Satz von Relais A, B, C, D, E, F und G vorhanden, deren Kontakte mit a, b, b', c, d, e, f und g bezeichnet sind. Zur Steuerung des Motors 123 sind zwei Schaltschütze H und J für Vor-und Rückwärtslauf vorhanden. Die zugehörigen Kontakte sind mit h, h', j und j'bezeichnet. Ein Schaltkontakt 220 ist derart angeordnet, dass er durch den Rückstosshebel 150 geschlossen wird, wenn dieser nach vom schnellt.
Ein von Hand zu betätigender Umschalter 221 weist die Kontakte 221a, 221b und 221c auf. Ferner ist ein Hauptschalter 222 vorhanden, der ebenfalls von Hand zu betätigen ist. Für den Anschluss der Speiseleitungen zum Motor 123 ist ein Dreiphasenstecker 223 vorgesehei, während ein zweipoliger Stecker 224 zum Anschliessen von Transformatoren 225 und 226 an das Lichtnetz dient. Der Transformator 225 dient zur Speisung eines Gleichrichters 227, welcher eine Steuergleichspannung für den Betrieb der Relais liefert.
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Der andere Transformator 226 dient zur Speisung des Wechselstromrelais A und ist für besonders geringe Leerlaufverlustleistung gebaut. Ferner sind Verzögerungskondensatoren 228, 229 und 230 und Verzögerungswiderstände 231, 232 und 233 vorgesehen.
An derjenigen Stelle, an der sich die kegelnden Personen befinden, ist ein Kommandokasten 193 vorhanden, der durch ein dreiadriges Kabel 194 mit dem Apparat 190,191 in Verbindung steht. Der
Kommandokasten 193 enthält einen elektrischen Schalter 240, der mit Hilfe eines Sicherheitsschlüssels betätigt werden kann und zur Inbetriebsetzung der Kegelaufsetzvorrichtung dient. Ferner ist ein von Hand zu bedienender Umschalter 241 vorhanden, der wahlweise in eine Stellung für automatischen Betrieb, wie dargestellt, oder eine andere Stellung für Ausschaltung des Automaten gebracht werden kann. Ein weiterer von Hand zu betätigender Umschalter 242 ermöglicht das Einschalten eines kleineren oder grösseren Ver- zögerungswiderstandes 243 bzw. 244. Schliesslich weist der Kommandokasten 193 noch einen Druckknopf- kontakt 245 auf.
Mit 20 - 25 sind Anschlussklemmen bezeichnet, die zum Verbinden des Kommandokastens 193 mit dem Apparat 190,191 sowie zur Verbindung der Apparateteile 190 und 191 untereinander dienen. Zwei jeweils miteinander verbundene Klemmen haben stets die gleiche Bezeichnung. Zusätzliche Klemmen 26 - 29 und 40 werden beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 10 nicht benützt, aber für die Erklärung anderer Ausführungsbeispiele benötigt.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschriebenen elektrischen Einrichtung ist wie folgt : Wenn der Hauptschalter 222 geschlossen ist, liegt der Steuertransformator 226 primärseitig am Lichtnetz.
Schliesst man hierauf mit Hilfe des zugehörigen Schlüssels den Schalter 240, so wird das Relais A durch Schliessung des Kreises : Sekundärwicklung des Transformators 226, Relaiswicklung A, Kontakte 20, Schalter 240, Kontakte 21 und Transformator 226 erregt. Der Kontakt a des Relais A schaltet hiebei den Transformator 225 an das Lichtnetz an. Die Kegelaufsetzvorrichtung ist nun bereit.
Es wird angenommen, die beiden Schalter 241 und 242 seien in der dargestellten Stellung. Beim Kegelschub fallen einige Kegel um, wobei mit Hilfe der daran befestigten Zugorgane die betreffenden Schalter 145 bzw. 01... 09 geschlossen werden. Dadurch wird das Relais B mit einer Zeitverzögerung von beispielsweise zwei Sekunden erregt, in welcher Zeit die Kegel vollständig fallen können. Es schliesst sich der Stromkreis : Pluspol des Gleichrichters 227, Relaiswicklung B, Klemmen 25, Widerstand 233, Schalter 01... 09, Klemmen 23, Klemmen 22, Schalter 241 und 242, Widerstand 243, Klemmen 21, Minuspol des Gleichrichters. Die Verzögerung des Relais B ergibt sich durch die Ladezeit des Kondensators 230 über die Widerstände 233 und 243.
Der Relaiskontakt b schliesst den folgenden Stromkreis : Pluspol, Relaiswicklung F, Kontakt 132b, Kontakt 221a, Kontakt 214a, Relaiskontakt b, Relaiskontakt e, Minuspol. Dadurch wird das Relais F erregt, dessen Kontakt f den Stromkreis des Schaltschützes H schliesst : Pluspol, Wicklung H, Relaiskontakt j', Relaiskontakt f, Minuspol. Das Schütz H wird somit erregt und dessen Kontakte h setzen den Motor 123 für Vorwärtslauf in Betrieb.
Die Kegelaufsetzvorrichtung beginnt nun aus der in Fig. l dargestellten Lage heraus sich zu bewegen, wie schon mit Bezug auf diese Fig. l beschrieben worden ist.
Sofort nach Bewegungsbeginn der Achse 120 schliesst die Nockenscheibe 203 den zum Relaiskontakt b parallel liegenden Kontakt 213, so dass das Relais F und das Schütz H erregt bleiben, auch wenn das Relais B entregt wird. Dies ist der Fall, wenn die Schalter 01... 09 alle wieder geöffnet haben, was durch das Anziehen der Zugorgane in der vorher beschriebenen Weise erfolgt.
Befinden sich die Kurbelzapfen 124 zwischen den beiden In Fig. 2 mit I und II bezeichneten Stellungen, so schliesst die Nockenscheibe 202 den Kontakt 212. Wenn die Kegelkugel vorher auf das Betätigungsorgan des Schalters 177 gerollt ist und durch ihr Gewicht dessen Kontakte 177a und 177b geschlossen hat, so wird der Auslösemagnet 172 erregt : Pluspol, Schalterkontakt 177a, Magnet 172, Kontakt 212, Minuspol. Dadurch wird der Rückstosshebel 150 freigegeben, so dass dieser die Kugel an die Abschussstelle zurückschnellt. Hat aus irgendeinem Grunde die Kugel jedoch nicht rechtzeitig das Betätigungsorgan 178 des Schalters 177 erreicht, so bleibt dessen Kontakt 177a offen und der Stromkreis des Magneten 172 unterbrochen.
Wenn die RUckstossfeder 155 etwa maximal gespannt ist, lässt die Nockenscheibe 204 den Kontakt 214a in die Offenstellung gehen, wodurch der Stromkreis des Relais F unterbrochen wird. Mittels des Schützes H wird dann der Motor 123 stillgesetzt, bis die Kugel auf das Betätigungsorgan 178 des Schalters 177 gerollt ist. Die Kugel betätigt dann die Kontakte 177a und 177b, wobei der Kontakt 177a in der schon beschriebenen Weise den Rückstoss der Kugel herbeiführt. Der Kontakt 214b hat gleichzeitig mit dem Stillsetzen des Motors 123 den Stromkreis zum Relais C über den Verzögerungswiderstand 232 geschlossen. Die Aufladezeit des Kondensators 229 ist auf etwa drei Sekunden
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bemessen, weshalb das Relais C erst erregt wird, nachdem der Motor 123 zwei bis drei Sekunden still- gestanden hat.
In der Zwischenzeit findet die Kugel immer genügend Zeit, um auf das Betätigungsorgan des Schalters 177 zu rollen. Wenn das Relais C erregt wird, schliesst sein Kontakt c den Stromkreis des
Relais F wieder, wodurch das Schütz H erregt und der Motor 123 wieder in Betrieb gesetzt wird. Das letztere ist auch der Fall, wenn gar keine Kugel in der vorgesehenen Zeit das Betätigungsorgan des
Schalters 177 erreicht.
Wenn während des Stillstands des Motors 123 die Kugel auf das Betätigungsorgan des Schalters 177 rollt, so wird mittels des Kontaktes 177b der Stromkreis des Relais F sofort wieder geschlossen, schon bevor die angegebene Zeitspanne von etwa drei Sekunden verflossen ist. Der Motor wird dann schon früher wieder in Drehung versetzt.
Ist der Rückstoss der Kugel schon erfolgt, bevor mittels der Nockenscheibe 204 der Kontakt 114a ge- öffnet wird, so wird der Motor 123 überhaupt nicht stillgesetzt. Dann schliesst der Rückstosshebel 150 nämlich den Kontakt 220, welcher den Kontakt 214a überbrückt.
Wenn die Kurbelzapfen 124 die in Fig. 2 mit n bezeichnete Lage durchlaufen haben, lässt die
Nockenscheibe 202 den Kontakt 212 in die Offenlage zurückgehen, so dass ein Rückstossen der Kugel unterbleibt, für den Fall, dass dies noch nicht stattgefunden haben sollte. Diese Massnahme ist dafür vor- gesehen, dass das Auslösen des Rückstosshebels 150 jeweils nur während einer gewissen Zeitdauer erfolgen kann, innerhalb welcher die Feder 155 wenigstens annähernd maximal gespannt ist.
Überschreitet beimKegelaufziehen die Zugkraft der Zugorgane 101 infolge gegenseitiger Verhängung von Kegeln den maximal zugelassenen Wert von z. B. 6 kg, so wird in vorher schon erwähnter Weise der
Sicherheitsschalter 132 betätigt. Sein Ruhekontakt 132b unterbricht dann den Stromkreis des Relais F, wodurch mittels des Schützes H der Motor 123 stillgesetzt wird. Gleichzeitig schliesst der Arbeitskontakt 132a den Stromkreis des Relais E : Pluspol, Relaiswicklung E, Verzögerungswiderstand 231, Kontakt 132a, Minuspol. Das Relais E wird mit einer Verzögerung von etwa drei Sekunden erregt, was durch die Aufladezeit des Kondensators 228 erreicht wird. Entwirren sich jedoch in der Zwischenzeit die miteinander verhängten Kegel, so sinkt sofort die Belastung der Zugorgane 101 derart, dass der Schalter 132 wieder seine Ruhelage einnimmt.
Sein Kontakt 132b schliesst den Stromkreis des Relais F wieder, das seinerseits über das Schütz H den Motor 123 wieder in Betrieb setzt. Dauert die unzulässige Belastung der Zugorgane jedoch länger an, so wird das Relais E erregt, dessen Kontakt e umschaltet und dabei den Stromkreis des Relais F unterbricht und denjenigen des Relais G schliesst. Der ebenfalls im zuletzt genannten Stromkreis liegende Kontakt 211 wurde schon vorher durch die Nockenscheibe 201 geschlossen, als das Heben der Kegel tatsächlich begann. Der Relaiskontakt g schliesst folgenden Stromkreis : Pluspol, Wicklung des Schützes J, Kontakt h'des Schützes H, Relaiskontakt g, Minuspol. Das Schütz J wird demzufolge erregt, wobei sein Ruhekontakt j'den Stromkreis zum Schütz H unterbricht und die Kontakte j den Motor 123 für Rückwärtslauf in Betrieb setzen.
Die Kegel werden nun wieder abgesenkt, wobei sie Gelegenheit haben, sich zu entwirren. Wenn die Kegel bei der Abwärtsbewegung den Boden berühren, lässt die Nockenscheibe 201 den Kontakt 211 in die Offenlage gehen, wodurch der Stromkreis zum Relais C unterbrochen und durch das Schütz J der Motor 123 stillgesetzt wird. Die unzulässige Zugbeanspruchung der Zugorgane lässt dann oder gegebenenfalls schon früher nach, so dass der Schalterkontakt 132a sich öffnet und das Relais E entregt wird. Sobald dessen Kontakt e umschaltet, wird der Stromkreis des Relais F geschlossen, das seinerseits über das Schütz H den Motor 123 wieder auf Vorwärtsgang einschaltet.
Sollte die Verwicklung des Zugorgans immer noch andauern, so wiederholen sich die oben beschriebenen Vorgänge automatisch so lange, bis die Verwicklung sich gelöst hat.
Sind die Kegel 100 richtig in das Karree hinaufgezogen und dann auf den Boden aufgesetzt worden, so lässt die Nockenscheibe 203 den Schalter 213 in die Offenstellung gehen, sobald die Kurbelzapfen 124 ihre obere Totpunktlage gemäss Fig. 1 erreichen. Die Einrichtung ist dann wieder in ihrer Anfangslage und ein nächster Kegelschub kann erfolgen.
Wird eine Kugel geworfen, ohne dass ein Kegel fällt, so schaltet, wenn die Kugel das Betätigungorgan des Schalters 177 erreicht, dessen Kontakt 177b den Stromkreis des Relais F ein : Pluspol, Relaiswicklung F, Kontakt 221a, Schalterkontakt 117b, Relaiskontakt e, Minuspol. Das Relais F setzt dann mittels des Schützes H den Motor 123 für Vorwärtslauf in Betrieb, wonach sich die oben beschriebenen Vorgänge des Rückstosses der Kugel, des Anhebens und Wiederabsenkens der Kegel abspielen.
Wenn man am Kommandopult 193 den Schalter 242 umlegt, so wird an Stelle des Widerstandes 243 der Widerstand 244 eingeschaltet. Dieser bewirkt eine grössere Verzögerung der Erregung des Relais B, so dass der Ablauf der oben beschriebenen Bewegungen nach jedem Kegelschub erst nach einer Zeitspanne von z. B. vier Sekunden beginnt.
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Es ist noch zu bemerken, dass das Relais D bei der dargestellten Stellung des Schalters 241 dauernd unter Strom ist, aber nicht erregt wird, weil jeweils der Widerstand 243 oder 244 vorgeschaltet ist.
Öffnet man am Kommandokasten 193 den Schalter 241, so beginnt der Motor 123 nach dem Kegelschub jeweils nicht selbsttätig zu laufen, weil der Stromkreis des Relais B unterbrochen ist. Um den Motor 123 in Betrieb zu setzen, muss dann der Druckschalter 245 von Hand betätigt werden. Das Relais D wird dann über den folgenden Stromkreis erregt : Pluspol, Relaiswicklung D, Klemmen 22, Kontakt 245, Klemmen 21, Minuspol. Der Kontakt d des Relais D liegt parallel zum Kontakt b und leitet dann an dessen Stelle den Ablauf der Funktionen durch Schliessen des Stromkreises für das Relais F ein. Sobald die Achse 120 zu drehen begonnen hat, schliesst die Nockenscheibe 203 den Kontakt 213, welcher den Relaiskontakt d überbrückt. Man kann nachher den Druckkontakt 245 loslassen.
Um ein neues Zugorgan 101 anbringen oder die Zugorgane frisch einrichten zu können, wird der Handschalter 221 betätigt. Dadurch wird das Relais F erregt : Pluspol, Relaiswicklung F, Kontakt 132b, Schalterkontakt 221b, Kontakt 215, Relaiskontakt e, Minuspol. Über das Schütz H wird somit der Motor 123 für Vorwärtslauf eingeschaltet, bis die Nockenscheibe 205 den Kontakt 215 in Offenlage gehen lässt. Dadurch wird der beschriebene Stromkreis unterbrochen. Weil der Schalterkontakt 221a jetzt offensteht, kann das RelaL F auch nicht über die für den automatischen Ablauf benützten Stromwege erregt werden. Dieses Stillsetzen des Motors erfolgt bei einer solchen Stellung des Schwenkarmes 115, 117, die für das Anbringen und Ordnen der Zugorgane am günstigsten ist.
Wenn diese Arbeiten beendigt sind, legt man den Schalter 221 wieder in seine ursprüngliche Lage um, wonach automatisch der Motor 123 vorwärts läuft, bis die in Fig. 1 gezeigte Ausgangslage der Vorrichtung erreicht ist.
Beim Ausführungsbeispiel der Kegelbahn gemäss den Fig. 7 - 9 ist an der Vorderwand 250 der Kegelaufsetzvorrichtung ein Signalkasten 251 befestigt. Dieser weist vorn eine Mattscheibe 252 auf, hinter welcher eine aus undurchsichtigem Material bestehende Maske 253 angebracht ist. Diese weist mehrere Ausschnitte auf, hinter welchen elektrische Lampen 41, 42... 48 und 49 in der Anordnung der Standplätze der Kegel 100 vorhanden sind. Ferner hat die Maske 253 einen kranzförmigen Ausschnitt, hinter welchem mehrere Lampen 254 angeordnet sind. Ein weiterer Ausschnitt der Maske 253 hat die Form eines Glücksschweinchens, hinter welchem sich eine elektrische Lampe 255 befindet. Die zu den einzelnen Maskenausschnitten gehörenden Lampen sind voneinander durch Abschirmungswände 256 getrennt, wie am deutlichsten Fig. 8 erkennen lässt.
Der Signalkasten 250 enthält überdies zwei akustische Signalgeber 257 und 258, die elektrische Glocken mit unterschiedlichem Ton sein können. Das Ganze dient zur optischen und akustischen Anzeige der jeweiligen Resultate eines Kegelschubes.
Die entsprechende elektrische Einrichtung ist in Fig. 11 gezeigt. Hier ist wieder der Kommandokasten 193 zu finden, der genau gleich wie in Fig. 10 ausgebildet ist, ferner der Apparateteil 190, der ebenfalls völlig mit demjenigen gemäss Fig. 10 übereinstimmt. An Stelle des Apparateteiles 191 ist hier ein anders ausgebildeter Teil 195 vorhanden, welcher mittels der Klemmen 23 - 27 mit dem Teil 190 in Verbindung steht. Von letzterem sind nur die Relais B und D des besseren Verständnisses wegen angedeutet.
Im Apparateteil 195 befinden sich wieder die neun Schalter 01... 09, welche von den Zugorganen 101 beim Umfallen der Kegel geschlossen werden. Ferner sind die Signallampen 41... 49,254 und 255 sowie die akustischen signalgeber 257 und 258 im Schema gemäss Fig. 11 zu finden. Weiters sind
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zeichnet sind. Die Schaltung enthält ferner einen Kontakt 216, der durch eine auf der Achse 120 sitzende Nockenscheibe 206 betätigt wird, zwei von Hand zu betätigende Schalter 260 und 261, einen Verzögerungskondensator 263 und zwei Verzögerungswiderstände 264 und 265.
Die Wirkungsweise ist wie folgt : Wenn bei einem Kegelschub einige Kegel umfallen, so werden die zugeordneten Schalter 01... 09 geschlossen. Dadurch werden die entsprechenden Relais K1... K9 erregt, z. B. über folgenden Stromkreis : Pluspol, Relaiswicklung Kl, Schalter 01, Kontakt 216, Minuspol. Diese Relais Kl... K9 weisen je einen Selbsthaltekontakt kl... k9 auf, der den zugehörigen Schalter 01... 09 überbrückt. Wenn die Schalter 01... 09 später geöffnet werden, bleiben die Relais K1... K9 gleichwohl erregt. Parallel zu denRelaiswicklungen sind die Signallampen 41... 49 angeschlossen, so dass diejenigen der umgefallenen Kegel jeweils aufleuchten. Durch Erregung eines oder mehrerer der Relais Kl...
K9 wird auch der Stromkreis des Relais B geschlossen : Pluspol, Relaiswicklung B, Klemmen 25, Verzögerungwiderstand 265, geschlossene Kontakte kl'... k9', Klemmen 23 und dann gemäss Fig. 10 Klemmen 22, Widerstand 243, Schalter 242, Schalter 241, Klemmen 21, Minuspol. Das Relais B wird mit der gewünschten Zeitverzögerung erregt und dadurch der automatische Ablauf der mit Bezug auf Fig. 10 beschriebenen Vorgänge eingeleitet. Kurz bevor die Kurbelzapfen 124 nach einem Umgang ihre obere Tot-
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punktlage wieder erreichen, lässt die Nockenscheibe 206 den Schalter 216 kurzzeitig in die Ruhelage gehen, wobei der Stromkreis der Relais Kl... K9 unterbrochen wird und diese Relais erregt werden.
(Die Schalter 01... 09 haben bekanntlich schon kurz nach Beginn des Kegelaufsetzvorganges durch das Anspannen der Zugorgane 101 wieder geöffnet. ) Die Relais des Apparates 195 nehmen dann wieder ihre ursprüngliche Stellung ein und die Signallampen 41... 49 löschen aus.
Werden in einem Kegelschub alle äusseren Kegel, nicht aber der mittlere Kegel umgeworfen, so werden alle acht Relais Kl... K8 erregt und deren Kontakte kl"... k8"geschlossen. Es schliesst sich der Stromkreis : Pluspol, Schalter 260, Signallampen 254 und Signalgeber 257, Ruhekontakt k9"', Kon-
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Wenn in einem Kegelschub sämtliche neun Kegel umgeworfen werden, so ergibt sich ein analoger Stromkreis über alle Relaiskontakte kl"... k9"zu den Signalgebern 255 und 258. Der Ruhekontakt k9" unterbricht dabei den Stromkreis der zur Anzeige des "Kranzes" dienenden Signalgeber 254 und 257.
Durch Öffnen der beiden Schalter 260 und 261 von Hand können die Signalgeber 254,255, 257 und 258 wahlweise ausser Betrieb gesetzt werden.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel hat gegenüber demjenigen gemäss Fig. 10 den Vorteil der optischen Anzeige der jeweils umgeworfenen Kegel.
Es ist noch zu bemerken, dass durch den Ruhekontakt b'beim Erregen des Relais B jeweils der Verzögerungskondensator 263 und der Verzögerungswiderstand 264 abgeschaltet werden, damit die Entregung des Relais B nicht auch verzögert ist.
Das in Fig. 12 und teils auch in den Fig. 3 und 4 veranschaulichte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem soeben beschriebenen durch eine weitere Vervollkommnung. An Stelle des Apparateteils 195 ist ein anderer Teil 196 vorhanden. Dieser weist wieder die gleichen optischen und akustischen Signal-
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Relais Kl... K9 des vorigen Beispiels. Die durch die Zugorgane betätigten Schalter 01... 09 dienen hier nicht mehr zum Einschalten der Selbsthalterelais Kl... K9, sondern sie befinden sich in der Stromkreisen von neun zusätzlichen Relais Pl... P9, die wieder einen Teil der Funktionen der Relais Kl... K9 des vorigen Beispiels übernehmen. Die Kontakte dieser Relais sind analog zu vorher mit nl, nl', nl", n2, n2', n2"usw. bzw. pl, pl', pl"usw. bezeichnet.
Ein weiteres Relais V hat neun Umschaltekontakte vl, v2... v9. Ferner sind Relais R, S, T und U vorhanden, deren Kontakte mit r, s, t, t', u und u'bezeichnet sind. Ein Kontakt 217 ist durch eine auf der Achse 120 sitzende Nockenscheibe 207 betätigbar. Zur Verzögerung der Erregung des Relais B sind ein Kondensator 230 und ein Widerstand 233 vorhanden, während für die Verzögerung der Entregung der Relais R, S und T weitere Kondensatoren 270, 271 und 273 diesen Relais parallelgeschaltet sind. Als Besonderheit dieses Ausführungsbeispiels sind ferner neun Elektromagnete Ml... M9 vorhanden, die je zur Betätigung einer Klemmvorrichtung für ein jedes der Zugorgane 101 bestimmt sind.
Eine einzelne dieser Klemmvorrichtungen ist in den Fig. 3 und 4 sichtbar, zusammen mit dem zugehörigen Magnet M. An der Platine 137, an welcher auch die Führungsrolle 109 gelagert ist, befindet sich eine feststehende Klemmbacke 275, welche das betreffende Zugorgan 101 oben übergreift. Die Klemmbacke 275 ist aus einem an der Platine 137 festgeschraubten Winkelstück 276 und einer nachgiebigen Gummimanschette 277 gebildet, welche über den vorspringenden Schenkel des Winkelstücks
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doppelpoligen Schalter 291 mit zwei Kontakten 2Vla und 291b sowie neun einzeln betätigbare Schalter 1... 9 aufweist. Ferner ist ein Widerstand 292 vorhanden.
Ein zahnadriges Kabel 198 verbindet die Anschlussklemmen 30... 39 der Kommandokasteneinheit 197 und des Apparateteils 196. Mit dem Kasten 193 ist die Einheit 197 über Anschlussklemmen 40 verbunden.
Die beschriebene Einrichtung ermöglicht ausser der optischen bzw. akustischen Anzeige der jeweils umgeworfenen Kegel das sogenannte "Internationale Abräumen" beim Kegelspiel, bei welchem die gefallenen Kegel jeweils entfernt werden und dann weiter gekegelt wird, bis sämtliche Kegel gefallen sind.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt : Befinden sich die Schalter 290 und 291 in der In Fig. 12 dargestellten Lage, so ist die Einrichtung für vollautomatisches "Internationales Abräumen" ein- gestellt. Das Relais U wird dann über den folgenden Stromkreis erregt : Pluspol, Relaiswicklung U, Klemmen 29, Kontakt 221c, Klemmen 30, Widerstand 292, Schalter 290, Klemmen 40, Minuspol. Die Wicklung des Relais V liegt parallel zu derjenigen des Relais U, ist aber für eine höhere Arbeitsspannung dimensioniert als diese. Durch den Vorschaltwiderstand 292 wird nämlich die Spannung an den Relaiswicklungen U und V so weit herabgesetzt, dass wohl das Relais U, nicht aber das Relais V erregt wird. Die Relaiskontakte u und u'sind somit geschlossen, was vorläufig aber noch ohne Einfluss auf die Stromkreise ist.
Wenn nun bei einem Kegelschub durch Umfallen der entsprechenden Kegel z. B. die Schalter 01, 02 und 08 geschlossen werden, so werden die Relais Pl, P2 und P8 erregt, solange die Schalter 01,02 und 08 geschlossen sind. Die Relaiskontakte pI', p2'und p8'schliessen in Parallelschaltung den Erregerstromkreis des Relais B, das wie beim vorherigen Ausführungsbeispiel mit einer Verzögerung anzieht, wodurch der Motor 123 indirekt in Betrieb gesetzt wird, wie vorher beschriebsn.
Durch die Relaiskontakte pl, p2 und p8 werden auch die Erregerstromkreise der Relais NI, N2 und N8 geschlossen : Pluspol, Klemmen 24, Wicklung N1, Relaiskontakt vl, Relaiskontakt pl, Relaiskontakt t, Relaiskontakt u, Klemmen 27, Minuspol (und analog für die Relais N2 und N8). Die den Relaiswicklungen NI, N2 und N8 parallelgeschalteten Signallampen 41,42 und 48 werden dadurch ebenfalls eingeschaltet zur optischen Anzeige des Kegelschubresultates. Die Relaiskontakte nl', n2'und n8'bewirken Selbsthaltung der Relais NI, N2 und N8, auch für den Fall, dass die Relais Pl, P2 und P8 beim Beginn des Kegelaufsetzens wieder entregt werden.
Die Signallampen 41,42 und 48 bleiben über die Kontakte nl', n2'und n8'ebenfalls eingeschaltet.
Wenn die Kurbelzapfen 124 ihre untere Totpunktlage IV erreichen und die Kegel vollständig in das Karree hochgezogen sind, wird durch die Nockenscheibe 207 der Kontakt 217 geschlossen, wodurch die Magnete Ml, M2 und M8 zum Betätigen der entsprechenden Klemmvorrichtungen erregt werden ; z. B. für den Magnet Ml ergibt sich der Stromkreis : Pluspol, Kontakt 217, Magnet MI, Relaiskontakt nul", Relaiskontakt t', Relaiskontakt u', Klemmen 27, Minuspol. Die den Schaltern 01,02 und 08 entsprechenden Kegel können daher nicht nach unten gehen, während die übrigen Kegel auf ihre Standplätze abgesenkt werden. Die Magnete MI, M2 und M8 werden nur kurzzeitig erregt ; die zugehörigen Klemmvorrichtungen bleiben wegen der Selbsthemmung aber in Wirkung.
Kurz bevor die Kurbelzapfen 124 wieder ihre obere Totpunktlage erreichen, lässt die Nockenscheibe 206 den Kontakt 216 vorübergehend in die Offenlage gehen, was aber ohne Einfluss auf die immer noch erregten Relais N1, N2 und N8 bleibt, weil der Kontakt 216 durch die beiden Relaiskontakte t und u überbrückt ist.
Werden bei einem zweiten Kegelschub weitere vier Kegel umgeworfen, denen z. B. die Kontakte 03 - 06 zugeordnet sind, so werden vorübergehend die Relais P3 - P6 erregt, welche ihrerseits die Erregung der Selbsthalterelais N3 - N6 in der vorher erläuterten Weise herbeiführen. Dann leuchten zusätzlich zu den bereits brennenden Signallampen noch die weiteren Signallampen 43 - 46 auf. Die zu Fall gebrachten Kegel werden durch die zugeordneten Klemmvorrichtungen ebenfalls in der hochgehobenen Lage festgeklemmt, so dass nur noch die zwei Kegel auf ihre Standplätze abgesenkt werden, die den Schaltern 07 und 09 entsprechen.
Der Kegelschub kann In analoger Weise weitergehen, bis sämtliche Kegel umgefallen sind und zuletzt alle Signallampen 41-49 brennen. Dann sind alle neun Relais NI - N9 erregt, und deren Kontakte nl-n9, die alle in Reihe liegen, schliessen folgenden Stromkreis : Pluspol, Relaiswicklung T, Relaiskontakt v, Relaiskontakte nl... n9, Kontakt 216, Klemmen 27, Minuspol. Dadurch wird das Relais T erregt, dessen Kontakt t'den Stromkreis der Magnete MI... M9 unterbricht. Wenn durch die Nockenscheibe 207 der Kontakt 217 geschlossen wird, werden die Magnete Ml... M9 daher nicht erregt, und alle Kegel können somit auf ihre Standplätze abgesenkt werden. Der Kontakt t unterbricht die Erregerstromkreise sämtlicher Selbsthalterelais NI - N9, so dass diese Relais entregt werden.
Gleichzeitig werden auch die Signallampen 41 - 49 ausgelöscht. Wenn sich die Relaiskontakte n1 - n9 öffnen, wird
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auch der Stromkreis des Relais T unterbrochen, das mit einer durch den Kondensator 273 gegebenen Verzögerung abfällt.
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Signalgeber 254 und 257 in Betrieb setzt, sofern der zugehörige Handschalter 260 geschlossen ist. Wenn beim Anziehen der Zugorgane 101 die Relais Pl-P8 entregt werden, wird auch der Stromkreis des Relais R unterbrochen, das aber nur mit einer durch den Kondensator 270 gegebenen Verzögerung entregt wird, so dass die Signalgeber 254 und 257 einige Sekunden wirksam bleiben.
Werden alle neun Kegel in einem einzigen Kegelschub umgeworfen, so wird über die Relaiskontakte pl"-p9"das Relais S erregt, das seinerseits die Signalgeber 255 und 258 einschaltet, sofern der zugehörige Handschalter 261 geschlossen ist. Durch den Verzögerungskondensator 271 wird erreicht, dass auch diese Signalgeber noch einige Sekunden wirksam bleiben, nachdem die Relais Pl-P9 schon entregt worden sind. Der Ruhekontakt p9'"unterbricht beim Erregen des Relais S jeweils den Stromkreis zum Relais R.
Legt man am Kommandokasten 197 den Schalter 291 in die andere Schaltstellung um, so wird der Vorschaltwiderstand 292 im Stromkreis der beiden Relais U und V überbrückt. Die Spannung an den Wicklungen dieser Relais ist daher jetzt bedeutend höher als im vorigen Fall, was zur Folge hat, dass sowohl das Relais U als auch das Relais V erregt wird. Das letztere unterbricht mit seinem Ruhekontakt v den Erregerstromkreis zum Relais T, und die Relaiskontakte vI - v9 schalten die Relaiswicklungen NI - N9 von den Kontakten n1'- n9'und p1 - p9 ab, um sie dafür mit den Schaltern 1 - 9 des Kommandokastens 197 zu verbinden. Die Einrichtung ist nun für das sogenannte "Abräumen durch Handbetätigung" eingestellt.
Die Wirkungsweise ist jetzt wie folgt : Werden am Kommandokasten 197 beispielsweise die Schalter 1, 3 und 4 geschlossen, so werden die Relais N1, N3 und N4 erregt und zugleich die Signallampen 41,43 und 44 eingeschaltet. Für das Relais N1 z. B. ergibt sich der Stromkreis : Pluspol, Relaiswicklung NI, Relaiskontakt vl, Klemmen 31, Schalter l, Schalter 291a, Schalter 290, Minuspol. Wenn nachher durch Betätigung des Druckschalters 245 am Kommandokasten 193 (Fig. 10) der Motor 123 in Betrieb gesetzt wird, werden die Magnete M1, M3 und M4 erregt, sobald die Nockenscheibe 207 den Kontakt 217 schliesst. Die entsprechenden Kegel werden somit in hochgehobener Stellung festgeklemmt, so dass nur die übrigen sechs Kegel auf ihre Standplätze abgesenkt werden.
Durch entsprechende Betätigung der Schalter 1 - 9 am Kommandokasten 197 ist es also möglich, durch Fernsteuerung wahlweise irgendwelche Kegel in hochgezogener Lage festzuklemmen. Diese Betriebsmöglichkeit wird insbesondere beim Üben des Kegelschubes von Nutzen sein. Es ist noch zu bemerken, dass das Relais T zufolge Erregung des Relais V beim Drehen der Nockenscheibe 206 nicht erregt werden kann. Sofern sämtliche neun Schalter 1 - 9 am Kommandokasten 197 geschlossen sind, bleiben somit sämtliche neun Kegel in hochgezogener Lage festgeklemmt.
Der Handschalter 221 im Apparateteil 190 weist einen Kontakt 221c auf, welcher den Erregerstromkreis der Relais U und V zu unterbrechen gestattet, wenn der Schalter 221 zwecks Einziehens neuer Zugorgane 101 oder zwecks Ausrichtens derselben umgelegt wird. Dadurch wird verhindert, dass bei dieser Arbeit die Magnete Mil... M9 erregt und die Zugorgane festgeklemmt werden, sofern am Kommandokasten 197 der Schalter 291 auf "Abräumen durch Handbetätigung" umgelegt ist und einzelne der Schalter 1 - 9 geschlossen sind.
Wenn man den Schalter 290 am Kommandokasten 197 öffnet, ist die Einrichtung für die gleichen Funktionen geeignet, wie sie mit Bezug auf Fig. 11 beschrieben worden sind. Die Relais U und V sind dann nicht erregt, so dass die Magnete M1 - M9 in keinem Fall erregt werden können und die Relaiskontakte vl-v9 die in Fig. 12 gezeigte Lage behalten. Fallen bei einem Kegelschub einzelne oder alle Kegel um, so werden mittels der entsprechenden Zugorgane die zugehörigen Schalter 01... 09 geschlossen und die mit diesen verbundenen Relais Pl...
P9 erregt. Über die geschlossenen Relais-
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aufsetzvorganges lässt die Nockenscheibe 206 den Schalter 216 vorübergehend öffnen, wodurch die Stromkreise der erregten Selbsthalterelais Nul... N9 unterbrochen und diese Relais entregt werden, wobei auch die Signallampen 41... 49 auslöschen.
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Das in Fig. 13 dargestellte Ausführungsbeispiel der Kegelaufsetzvorrichtung unterscheidet sich von demjenigen gemäss Fig. 11 nur dadurch, dass an Stelle des Apparateteils 195 ein anderer vorhanden ist, der in Fig. 13 mit 199 bezeichnet ist. Er weist die Schalter 01 - 09 auf, die je durch eines der Zugorgane 101 betätigt werden können. Mit jedem dieser Schalter ist ein Widerstand 51... 59 in Reihe geschaltet. Es haben alle diese Widerstände den gleichen elektrischen Widerstandswert. Sie stehen mit der einen Wicklung eines Brückenrelais X in Verbindung, das zwei einander entgegenwirkende Wicklungen aufweist. Die andere dieser Wicklungen ist mit neun Widerständen 61 - 69 verbunden, die an Kontakte eines Schrittschalters 300 angeschlossen sind. Die beiden Widerstände 51 und 61 sind einander elektrisch gleich.
Der Widerstand 62 hat denselben Wert wie die Parallelschaltung von zweien der Widerstände 51 - 59. der Widerstand 63 hat den gleichen Wert wie die Parallelschaltung von dreien der Widerstände 51-59 usw.
Der Widerstand 69 hat den gleichen Wert wie die Parallelschaltung sämtlicher Widerstände 51 - 59.
Der Schrittschalter 300 kann in an sich bekannter Weise durch einen Drehmagneten W schrittweise betätigt werden. Mit dem Anker dieses Drehmagneten W ist noch ein Ruhekontakt w verbunden. Mit dem
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trägt, deren Teilung derjenigen der feststehenden Kontakte des Schrittschalters 300 entspricht. Im Bereich der Scheibe 301 befindet sich eine elektrische Lampe 302, welche imstande ist, jeweils eine der Ziffern 0, 1... 9 zu beleuchten und dadurch für die Kegelspieler sichtbar zu machen ; z. B. können diese Ziffern einzeln auf eine Mattscheibe projiziert werden.
Der Apparateteil 199 enthält ferner ein Relais Y und ein Relais Z, deren Kontakte mit y, z und z' bezeichnet sind. Zur Anzugsverzögerung des Relais Y sind ein Kondensator 303 und ein Widerstand 304 und für die verzögerte Erregung des Relais B ein Kondensator 230 und ein Widerstand 233 vorhanden. Auf der Achse 120 des Kegelstellmechanismus sitzen ferner zwei Nockenscheiben 208 und 209, die zum Betätigen von Kontakten 218a, 218b und 219 dienen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist wie folgt : Werden bei einem Kegelschub z. B. die Schalter 01,04 und 05 geschlossen, so werden die drei Widerstände 51,54 und 55 miteinander parallelgeschaltet und zugleich das Relais X erregt : Pluspol, Schalter 01,04, 05 und Widerstände 51, 54,55, linke Wicklung des Relais X, Kontakt 218b, Minuspol. Über den Relaiskontakt x wird der Erregerstromkreis des Relais Z wie folgt geschlossen : Pluspol, Kontakt x, Kontakt 218a, Relaiswicklung Z, Kontakt 218b, Minuspol. Das Relais Z wird demzufolge erregt, wobei sein Selbsthaltekontakt z geschlossen wird.
Sein zweiter Kontakt z'schliesst den Erregerstromkreis des Relais B, das mit einer Zeitverzögerung erregt wird und seinerseits den Motor 123 in Betrieb setzt. Über den Relaiskontakt x wird aber auch der Stromkreis des Relais Y geschlossen : Pluspol, Relaiskontakt x, Widerstand 304, Relaiswicklung Y, Kontakt w, Minuspol. Das Relais Y wird mit einer Verzögerung von etwa 0, 1 Sekunden erregt, wobei sein Kontakt y den Stromkreis des Drehmagneten W schliesst. Dieser wird erregt, schaltet den Schrittschalter um einen Schritt auf den Widerstand 61 und öffnet zugleich den Kontakt w, welcher den Stromkreis des Relais Y unterbricht. Mit einer Zeitverzögerung von etwa 0. 1 Sekunden wird das Relais Y wieder entregt, so dass auch der Stromkreis des Drehmagneten W unterbrochen wird.
Dadurch schliessen sich der Kontakt w und der Erregerstromkreis des Relais Y von neuem, dessen Kontakt x seinerseits wieder den Magneten W erregt. Der Schrittschalter führt dabei einen zweiten Schritt auf den Widerstand 62 aus, wobei der Kontakt w wieder geöffnet und das Relais Y wieder entregt wird. Diese Vorgänge wiederholen sich automatisch so lange, bis der Schrittschalter denjenigen Widerstand 63 erreicht hat, welcher der Parallelschaltung der angeschlossenen Widerstände 51, 54 und 55 gleich ist. Dann fliessen durch die beiden Wicklungen des Relais X gleich starke Ströme, so dass sich die magnetischen Wirkungen der beiden Relaiswicklungen dann gegenseitig aufheben und das Relais X entregt wird.
Wenn der Kontakt x öffnet, wird der Stromkreis des Relais Y unterbrochen mit dem Ergebnis, dass der Schrittschalter 300 in der zuletzt eingenommenen Stellung stehenbleibt. Mit dem Schrittschalter 300 hat sich die Scheibe 301 so weit gedreht, dass nun die Ziffer 3 im Wirkungsbereich der Lampe 302 liegt.
Mittlerweile ist der Motor 123 in Betrieb gesetzt worden. Kurze Zeit nachdem sich die Achse 120 zu drehen begonnen hat, werden durch die Nockenscheibe 208 die Kontakte 218a und 218b geöffnet, wobei die Stromkreise der Relais X und Z unterbrochen werden. Etwa gleichzeitig wird durch die Nockenscheibe 209 der Kontakt 219 geschlossen, wodurch die Lampe 302 eingeschaltet wird. Dieselbe lässt die Ziffer 3 der Scheibe 301 sichtbar erscheinen zur optischen Anzeige der Anzahl der umgeworfenen Kegel.
Beim Anziehen der Zugorgane 101 werden die Schalter 01,04 und 05 wieder geöffnet, was die Ausschaltung der links gezeichneten Wicklung des Brückenrelais X zur Folge hat. Wenn der Vorgang des Kegelaufsetzens beendet ist, lässt die Nockenscheibe 209 den Kontakt 219 wieder öffnen, wodurch die Lampe 302 gelöscht wird. Gleichzeitig werden durch die andere Nockenscheibe 208 die Kontakte 218a
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und 218b geschlossen, über deren letztgenannten die rechts gezeichnete Wicklung des Relais X erregt wird. Sein Kontakt x schaltet den Erregerstromkreis des Relais Y ein, das in wechselseitiger Zusammenarbeit mit dem Drehmagneten W den Schrittschalter 300 schrittweise betätigt, bis er wieder die in Fig. 13 dargestellte Ausgangslage erreicht, in welcher der Stromkreis durch das Relais X unterbrochen ist.
Solange der Relaiskontakt x geschlossen ist, ist auch das Relais Z erregt. Lange bevor das verzögert ansprechende Relais B jedoch erregt wird, ist der Schrittschalter 300 in seine Ausgangslage gesteuert, wonach auch das Relais Z entregt wird.
Es ist ohne weiteres möglich, die zuletzt beschriebene Ausführungsform mit irgendeiner gemäss den
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neun Kegel.
An gut sichtbarer Stelle der Kegelbahn kann eine weitere optische Anzeigevorrichtung 405 angeordnet sein, die in Fig. 14 dargestellt ist und direkt ablesbare Ziffern sichtbar machen kann. Diese Vorrichtung ist für insgesamt sieben Ziffern eingerichtet, welche drei Zahlenwerte darstellen sollen. Der erste Zahlenwert 406 entspricht der Anzahl der. von einem Spieler nacheinander getätigten Kegelschube, der zweite Zahlenwert 407 zeigt die Anzahl der im. zuletzt getätigten Kegelschub erreichten Bewertungspunkte, und der dritte Zahlenwert 408 vermittelt das Total der in den Kegelschüben gemäss Zahlenwert 406 erreichten Punkte. Die Anzeigevorrichtung gemäss Fig. 14 ist an sich bekannt.
Wie die verschiedenen Ziffern l, 2, 3... 8,9 und 0 sichtbar gemacht werden können, ist beispielsweise in Fig. 15 schematisch veranschaulicht. In einer undurchsichtigen Vorderplatte der Vorrichtung 405 sind für jeden Stellenwert mehrere streifenförmige Ausschnitte 409 vorhanden, hinter denen sich elektrische Lampen 411 - 421 befinden. Die mit 412 und 417 bezeichneten Lampen sind zweifach vorhanden. Die beiden gleich bezeichneten Lampen sind einander parallelgeschaltet und leuchten stets miteinander auf, während die übrigen Lampen einzeln und in verschiedenen Kombinationen eingeschaltet werden können.
Z. B. zur Darstellung der Ziffer l werden die Lampen 411 und 412 eingeschaltet ; für die Ziffer 2 werden die Lampen 413,414, 415,416 und 417, für die Ziffer 3 die Lampen 413,414, 415,418 und 417, für die Ziffer 4 die Lampen 419,420, 415 und 412, für die Ziffer 5 die Lampen 413,419, 420, 415,418 und 417 eingeschaltet. Zum Darstellen der Ziffer 6 schaltet man die Lampen 413,419, 421,417, 418, 415 und 420 ein, für die Ziffer 7 die Lampen 413,412 und 415, für die Ziffer 8 die Lampen 413, 419, 421,417, 418,414, 420 und 415, für die Ziffer 9 die Lampen 415,420, 419,413, 414,418 und 417 und für die Ziffer 0 die Lampen 413,419, 421,417, 418 und 414.
Die Steuerung der einzelnen Lampen der Vorrichtung 405 geschieht mit Hilfe von Schrittschaltwerken, deren eines in den Fig. 16, 17 und 18 im einzelnen dargestellt ist. Die beiden Enden einer Walze 425 sind drehbar in Platinen 426 gelagert, die durch eine Winkelprofilschiene 427 miteinander verbunden sind.
Die Walze 425 ist mit einem gezahnten Klinkenrad 428 versehen und drehfest mit diesem verbunden. An der Profilschiene 427 ist ein Elektromagnet 430 befestigt, welcher einen auf einer Schneide 431 beweglichen Anker 432 aufweist, wie es bei bekannten Relais üblich ist. Mit Hilfe einer nicht dargestellten Feder ist der Anker 432 in bekannter Weise gegen Herabfallen von der Schneide 431 gesichert. Am Anker 432 ist ein Verlängerungsarm 433 befestigt, der mittels eines Scharniergelenkes 434 eine bewegliche Schaltklinke 435 trägt. Eine Zugfeder 436, die einerends am Arm 433 und andernends an der Schaltklinke 435 befestigt ist, hält die letztere stets in Anlage am gezahnten Klinkenrad 428. Am Profilstück 427 ist noch eine Rückhaltefeder 437 befestigt, welche mit dem Klinkenrad 428 zusammengreift, um dasselbe gegen Drehung im einen Sinn zu sichern.
Längs der Profilschiene 427 sind zwölf oder dreizehn Paare von miteinander zusammenarbeitenden Kontaktfedern 438 und 439 voneinander und gegen die Schiene 427 isoliert befestigt. Die weiter von einer Walze 425 entfernte Kontaktfeder 438 jedes Federpaares trägt einen aus Isoliermaterial bestehenden Nocken 440, der stiftförmig ausgebildet ist und gegen den Umfang der Walze 425 unter dem Einfluss der Elastizität der Kontaktfeder 438 anliegt, derart, dass die beiden Federn 438 und 439 eines einzelnen Paares einander nicht berühren. Die Walze 425 ist an ihrem Umfang mit einzelnen Vertiefungen 441 versehen, in welche die Nocken 440 bei entsprechender Drehstellung der Walze 425 einfallen können. Dann kommen die beiden Federn 438 und 439 des betreffenden Federpaares miteinander in Berührung und machen Kontakt.
Das Klinkenrad 428 ist mit zehn Zähnen versehen, entsprechend der Anzahl Ziffern in einer Dekade.
Jedesmal, wenn der Magnet 430 erregt wird, bewegt sich die Schaltklinke 435 in Fig. 17 nach rechts. wobei das Klinkenrad 428 und damit die Walze 425'um 360 gedreht wird. Beim Entregen des Magneten 430 kehrt der Anker 432 unter dem Einfluss einer nicht dargestellten Rückführfeder in seine Ausgangslage zurück, wobei die Klinke 435 lose über einen Zahn des Klinkenrades 428 hinweggleitet. Die Feder 437
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verhindert dabei ein allfälliges Zurückdrehen des Klinkenrades. Die Vertiefungen 441 in der Walze 425 sind derart angeordnet, dass in jeder Schaltlage derselben jeweils diejenigen Kontakte 438, 439 geschlossen sind, die zum Einschalten der Lampen411- 421 zwecks Sichtbarmachung einer Ziffer 1, 2... 9, 0 erforderlich sind.
Das Ganze ist derart ausgebildet, dass in der einen Schaltstellung der Walze 425 die Ziffer 1 im betreffenden Abschnitt der Anzeigevorrichtung 405 erscheint, in der nächsten Schaltstellung, nachdem der Magnet 430 durch einen Impuls erregt worden ist, die Ziffer 2, dann die Ziffer 3 usw.
Es sind im Ganzen sechs der beschriebenen Schrittschaltwerke vorhanden, die in Fig. 25 schematisch eingezeichnet sind. Die zugehörigen Drehmagnete sind dort mit 430a, 430b... 430f bezeichnet. Auch ist in Fig. 25 angegeben, welche der Schrittschaltwerke zur Darstellung der Zahlenwerte 406,407 und 408 (Fig. 14) Verwendung finden. Die Lampen 411 - 421, die jeder Dekadenstelle der Vorrichtung 405 zu- geordnet sind, sind in Fig. 25 ebenfalls dargestellt, der Übersicht wegen aber nicht alle bezeichnet. Jede dieser Lampen ist mit einem durch die Kontaktfedern 438 und 439 gebildeten Schalter verbunden. Die jeweils zweifach vorhandenen und in Fig. 15 mit gleichen Bezugsziffern bezeichneten Lampen 412 und 417 sind in Fig. 25 je nur durch ein einziges Lampensymbol dargestellt.
Der eine Schaltkontakt 12c desjenigen
Schrittschaltwerkes, welches den Drehmagneten 430c besitzt, ist ausserdem mit zwei zusätzlichen Lampen 411 und 412 verbunden, welche zur Sichtbarmachung der in Fig. 14 mit gestrichelten Linien dargestellten Ziffer 1 des Zahlenwertes 407 dienen, für den Fall, dass ein Resultat von zehn, elf oder zwölf Punkten angezeigt werden soll.
Die Fig. 16 und 17 zeigen, dass noch ein weiteres Paar von Kontaktfedern 445 voneinander und gegen die Profilschiene 427 isoliert an der letzteren befestigt ist. Die eine dieser Kontaktfedern weist einen Nockenstift 446 aus Isoliermaterial auf, welcher gegen den Anker 432 anliegt, derart, dass beim Erregen des Magneten 430 jeweils der Kontakt 445 geschlossen wird. Der beschriebene zusätzliche Kontakt ist gemäss Fig. 25 bei den Magneten 430b, 430e und 430f vorhanden und dort mit 445b, 445e bzw. 445f bezeichnet. Er dient zum Dekadenübertrag auf die nächsthöhere Dekade.
An einer von den Spielern leicht erreichbaren Stelle der Kegelbahn befindet sich ein Kommandopult mit einer Schalttafel, die in Fig. 19 dargestellt ist. Die Schalttafel besteht aus drei Teilen 450,451 und 452, die auch im Blockschema gemäss Fig. 20 in gleicher Weise bezeichnet sind. Der Teil 450 der Schalttafel enthält einen elektrischen Schalter 453, der nur mit Hilfe eines Schlüssels betätigt werden kann und zum Ein- und Ausschalten der gesamten Einrichtung dient. Ferner ist ein von Hand zu betätigender Umschalter 454 vorhanden, der wahlweise in eine Stellung für automatischen Betrieb, wie dargestellt, oder in eine andere Stellung für Ausschalten des Automaten gebracht werden kann. Ein weiterer von Hand zu betätigender Umschalter 455 ermöglicht ein rascheres oder langsameres Ansprechen des Automaten nach jedem Kegelschub.
Der Schalttafelteil 450 weist ferner einen Druckknopfschalter 456 auf, durch dessen Betätigung die Kegelaufsetzvorrichtung für einen Arbeitszyklus in Betrieb gesetzt werden kann. Ein weiterer Druckknopfschalter 457 ermöglicht, die Kegelaufsetzvorrichtung während des Laufes jederzeit stillzusetzen.
Das elektrische Schaltschema des Schalttafelteiles 450 ist in Fig. 21 oben gezeichnet. Ausser den genannten Schaltern 453 - 457 sind noch zwei Widerstände 458 und 459 vorhanden. Das Schema zeigt auch, dass die Einrichtung mit einem Münzautomaten 460 versehen werden kann, der einen dem Schalter 453 parallelgeschalteten Hauptschalter 461 und eine Magnetspule 462 aufweist. Die letztere ist in an sich bekannter Weise mit einem nicht dargestellten Uhrwerk in Wirkungsverbindung, derart, dass beim Erregen des Magneten 462 das Uhrwerk aufgezogen wird und zu laufen beginnt. Das Uhrwerk wird nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer automatisch den Schalter 461 öffnen, der nachher nur durch Einwurf einer Münze wieder geschlossen werden kann.
Der mittlere Teil 451 der Schalttafel (Fig. 14) enthält einen von Hand zu betätigenden Schalter 465 zum Ein- oder Ausschalten der Automatik zum Spielen beim sogenannten" Abräumen". Ferner ist ein zweiter von Hand zu betätigender Schalter 466 vorhanden, welcher gestattet, den Automaten auf vollständig selbsttätige Steuerung oder auf Steuerung von Hand umzustellen. Der Schalttafelteil 451 weist des weiteren mehrere Druckknopfschalter 1-9 auf, deren Anzahl mit derjenigen der Kegel 100 übereinstimmt. Jedem der Kegel ist ein solcher Druckknopfschalter zugeordnet, und diese Schalter 1 - 9 haben
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bildet, dass sie beim Loslassen des betreffenden Knopfes selbsttätig sofort wieder in die Ausschaltstellung zurückkehren.
Der Schalttafelteil451 weist auch fünf Druckknopfschalter I - V auf, die solche Ausbildung haben, dass sie nach ihrer Betätigung jeweils so lange in eingeschaltetem Zustand verbleiben, bis ein anderer dieser Schalter gedrückt wird. Wird, nachdem vorher einer der Schalter I - V betätigt worden ist,
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von Kontakten desselben Relais bezeichnet sind. Der Deutlichkeit wegen sind von den jedem Kegel zugeordneten Kontakten 01 - 09 und Relais NI - N9, PI - P9 sowie Magneten MI - M9 nicht alle gezeichnet. Der Apparateteil 481 enthält für jeden Kegel einen Messwiderstand 91... 99 von z.
B. 200 Ohm, ebenfalls für jeden Kegel einen zweiten Messwiderstand 81... 89 mit der Hälfte des Widerstandswertes des zuerst genannten Widerstandes, demnach 100 Ohm, sowie einen zusätzlichen Messwiderstand 70 mit dem halben Widerstandswert der Summe beider genannten Widerstandswerte, nämlich 150 Ohm. Ferner sind von Hand zu betätigende Schalter 260, 261, 543 und 544 zum wahlweisen Unterbrechen der Stromkreise durch die Signalgeber 254,255 und 257 vorhanden. Im Stromkreis des akustischen Signalgebers 257 liegt ein Kondensator 545, dem ein Entladungswiderstand 546 zugeordnet ist, der einen verhältnismässig hohen Widerstandswert hat im Vergleich zu demjenigen des Signalgebers 257. Dem Relais T ist ein Verzögerungskondensator 273 zugeordnet.
Der in Fig. 25 im einzelnen dargestellte Apparateteil 482 enthält ausser den bereits mit Bezug auf
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BB, CC, DD, EE, FF, HH, JJ, KK und XX, deren Kontakte mit entsprechenden kleinen Buchstaben und mit einem Ziffernindex bezeichnet sind in denjenigen Fällen, wo das betreffende Relais mehr als einen
Kontakt aufweist. Zur Arbeitsverzögerung einiger Relais sind ferner Kondensatoren 550 - 552 und Wider- stände 553-555 vorhanden. Dem Relais DD ist ein Speicherkondensator 556 zugeordnet. Der Apparate- teil 482 enthält ferner einen akustischen Signalgeber 557 und zehn Messwiderstände 71 - 80, die alle den gleichen Widerstandswert von beispielsweise 300 Ohm haben. Als Besonderheit des Apparateteils ist noch zu erwähnen, dass das Relais BB zwei Wicklungen aufweist, die magnetisch gleichwertig sind, aber gegeneinanderwirken.
Das Relais BB dient als Brückenrelais zum Abgleich von Messwiderstandskombinationen, wie weiter unten erläutert ist. Die Messwiderstände 71 - 80 sind je mit einem Schaltkontakt eines Schrittschaltwerkes verbunden, das einen Drehmagneten 430g aufweist und mechanisch analog zu dem in den Fig. 16-18 dargestellten Schrittschaltwerk ausgebildet ist. Der Anker des Drehmagneten 430g betätigt bei seiner Erregung auch jedesmal einen Kontakt 445g, der im Stromkreis des Relais CC liegt. Die Walze des zuletzt beschriebenen Schrittschaltwerkes ist mit derart angeordneten Vertiefungen versehen, dass bei jeder Drehbewegung der Walze ein Schaltkontakt mehr geschlossen wird, so dass die Messwiderstände 71-79 nach und nach alle parallelgeschaltet werden.
In einer weiteren Schaltstellung sind alle Schalter des Schrittschaltwerkes geöffnet. Der mit dem Widerstand 80 verbundene Kontakt des Schrittschaltwerkes wird von der Nullstellung aus gerechnet erst im zwölften Schritt des Schaltwerkes geschlossen.
In den elektrischen Schaltbildern gemäss den Fig. 21, 23 und 25 sind die Plus- und Minuspolleiter nicht vollständig durchgezogen sondern jeweils nur ein Stück weit angedeutet und mit einem "+" bzw. einem "-" gekennzeichnet. In Wirklichkeit sind die Plus- und Minusleiter mit den entsprechenden Polen des Gleichrichters 227 (Fig. 21) verbunden.
Wie die elektrischen Schaltungen Im einzelnen ausgeführt sind, geht aus den Fig. 21-25 und aus der nachstehenden Beschreibung der Wirkungsweise der Einrichtung hervor.
Wenn der Hauptschalter 224 geschlossen ist, liegen die beiden Transformatoren 225 und 226 (Fig. 21) primärseitig am Lichtnetz. Schliesst man hierauf mit Hilfe des zugehörigen Schlüssels den Schalter 453 oder durch Einwerfen einer Münze in den Münzautomaten den Schalter 461, so wird das Relais NN über den Vorschaltwiderstand 458 erregt. Dann ist die Einrichtung zum Kegeln bereit. Es wird angenommen, die beiden Schalter 454 und 455 des Schalttafelteiles 460 seien in der Schaltstellung gemäss Fig. 21, d. h. der Automat sei eingeschaltet.
Sobald bei einem Kegelschub einige der Kegel umfallen, werden mit Hilfe der Zugorgane 101 die betreffenden Schalter 01... 09 geschlossen (Fig. 23). Die den gefallenen Kegeln zugeordneten Relais Pl... P9 werden dadurch erregt : Minuspol, Nockenschalter 218, Relaiswicklung, Pluspol. Die Relaiskontakte pll, p21... p91 der erregten P-Relais schliessen auch die Erregerstromkreise der entsprechenden Relais N1... N9. Mittels der Relaiskontakte nl3, n23... n93 wird für jedes erregte N-Relais ein Selbsthaltestromkreis geschlossen. Den Wicklungen der N-Relais sind die Signallampen 41 bzw. 49 parallelgeschaltet, so dass beim Erregen derjenigen N-Relais, welche den gefallenen Kegeln zugeordnet sind, die entsprechenden Signallampen aufleuchten. Auf der Anzeigevorrichtung gemäss Fig. 8 ist dann eindeutig sichtbar, welche Kegel gefallen sind.
Werden in einem einzigen Kegelschub alle den "Kranz" bildenden äusseren Kegel umgeworfen, so wird über die in Reihe geschalteten Relaiskontakte p13, p23... p83 und die geschlossenen Ruhekontakte p94 und p95 der Erregerstromkreis des Relais R geschlossen. Sobald dieses angezogen hat, schliesst sein Kontakt rl einen Selbsthaltestromkreis für das Relais R. Über den zweiten Relaiskontakt r2
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wird die Signallampe 254 eingeschaltet, sofern der Schalter 260 geschlossen ist. Die Signallampe 254 zeigt durch ihr Aufleuchten an, dass ein"Kranz"geworfen worden ist. Werden in einem einzigen Kegel- schub gleichzeitig alle Kegel umgeworfen, so wird über die Relaiskontakte p13, p23... p93 und p96 der
Erregerstromkreis des Relais S geschlossen.
Sein Kontakt sl schliesst einen Selbsthaltestromkreis für das
Relais S, während der andere Relaiskontakt s2 den Stromkreis der Signallampe 255 schliesst, welche durch ihr Aufleuchten anzeigt, dass alle Kegel geworfen worden sind. Beim Erregen des Relais P9 wird der Ruhe- kontakt p94 geöffnet und dadurch der Stromkreis zum Relais R unterbrochen, so dass dieses nicht auch erregt wird.
Sowohl beim Umwerfen der den "Kranz" bildenden Kegel als auch beim Umwerfen sämtlicher Kegel in einem einzigen Kegelschub wird über die in Reihe liegenden Relaiskontakte p13, p23... p93 bzw. p94 der Kondensator 545 aufgeladen, welcher in einer Reihe mit dem akustischen Signalgeber 257 liegt. Der
Ladestromstoss bewirkt dabei ein kurzzeitiges Ansprechen des Signalgebers 257, wodurch auch akustisch auf den besonders geglückten Kegelwurf aufmerksam gemacht wird. Der Widerstand 546 sorgt nach dem
Entregen der Relais Pal... P9 für eine allmähliche Entladung des Kondensators 545. Durch Öffnen eines der Schalter 543 bzw. 544 kann wahlweise erreicht werden, dass der Signalgeber 257 nur beim Umfallen der den "Kranz" bildenden Kegel oder nur beim Umfallen sämtlicher Kegel anspricht.
Durch Öffnen der
Schalter 260,261, 543 und 544 können gewünschtenfalls die Signalgeber 254,255 und 257 überhaupt ausser Betrieb gesetzt werden.
Wenn beim Kegelschub irgendeines der Relais Pl... P9 erregt wird, so verbindet der entsprechende
Relaiskontakt p12, p22... bzw. p92 die beiden Anschlussklemmen 23 und 25 miteinander. Dadurch wird der Erregerstromkreis des Relais B (Fig. 21) geschlossen : Pluspol, Wicklung des Relais B, Widerstand 539,
Klemmen 25, Relaiskontakt p12, p22... p92, Klemmen 23 und 18, Schalter 455 und 454, Klemmen 21,
Minuspol. Das Relais B zieht mit einer durch die Widerstandskombination 534,539 gegebenen Verzögerung an, welche ausreicht, um vorher den Kegeln das Umfallen zu erlauben. Wird der Schalter 455 umgelegt, so kommt zusätzlich noch der Widerstand 459 in den Stromkreis zu liegen, was eine Erhöhung der Ansprechverzögerung des Relais B zur Folge hat.
Der Relaiskontakt b schliesst den Erregerstromkreis des Relais F : Pluspol, Wicklung F, Ruhekontakt 132b, Relaiskontakt nn2, Ruhekontakt 214a, Relaiskontakt e, Relaiskontakt b, Klemmen 14, Ruhekontakt bbl (Fig. 25), Klemmen 19, Schalter 457, Klemmen 21, Minuspol. Der Relaiskontakt f schliesst nun den Erregerstromkreis des als Schaltschütz ausgebildeten Relais J, dessen Kontakte jl - j4 den Motor 123 für Vorwärtslauf mit dem Anschlussstecker 522 verbinden. Der Motor 123 beginnt daher zu drehen. Ein Kontakt j5 unterbricht den Erregerstromkreis des Relais H, welches als Schaltschütz zum Steuern des Motors für Rückwärtslauf dient.
Mit dem Motor 123 beginnen auch die Nockenscheiben 201 und 202 - 209 zu drehen. Dadurch wird kurz nachher der Kontakt 213 geschlossen, so dass die Relaiskontakte bund bb1 überbrückt werden und das Relais F somit erregt bleibt, auch wenn das Relais B entregt wird. Dies ist der Fall, wenn beim nunmehr erfolgenden Anziehen der Zugorgane 101 die Kontakte 01... 09 öffnen und die Relais Pl... P9 entregt werden.
Die Kegelkugel ist mittlerweile auf das tellerförmige Betätigungsorgan 178 des Schalters 177 gerollt, so dass dessen Kontakte 177a und 177b geschlossen worden sind. Wenn der Kurbelzapfen 124 bei der Drehung der Welle 120 eine Stellung erreicht, bei welcher die Feder 363 des Rückstosshebels 150 am stärksten-gespannt ist, so lässt die Nockenscheibe 204 den Schalter 214b in die Schliesslage gehen, wodurch der Stromkreis des Relais Y geschlossen und dieses erregt wird : Pluspol, Wicklung Y, Widerstand 540, Schalterkontakt 177a, Nockenschalter 214b, Relaiskontakt e, Schalterkontakt 177b, Klemmen 14, Relaiskontakt bbl, Klemmen 19, Schalter 457, Klemmen 21, Minuspol. Das Relais Y zieht mit einer gewissen Verzögerung an, wobei dessen Kontakt y den Elektromagneten 172 erregt, welcher den Rückstosshebel 150 ausklinkt.
Die Kugel wird hierauf an den Standort der Spieler zurückgestossen. Hat aus irgendeinem Grunde die Kugel nicht rechtzeitig das Betätigungsorgan 178 des Schalters 177 erreicht, so bleiben die Kontakte 177a und 177b offen. Das Relais Y wird dann nicht erregt und der Rückstosshebel 150 nicht ausgeklinkt.
Wenn die Rückstossfeder 155 etwa maximal gespannt ist, lässt die Nockenscheibe 204 den Schaltkontakt 214a in die Offenstellung gehen, wodurch der Stromkreis des Relais F unterbrochen wird. Mittels des Schützes J wird dann der Motor 123 stillgesetzt, bis die Kugel das Betätigungsorgan 178 erreicht und niedergedrückt hat. Nach erfolgtem Rückstoss der Kugel lässt der Rückstosshebel 150 den Kontakt 220 in Schliesslage gehen, welcher Kontakt dem Nockenscheibenkontakt 214a parallelgeschaltet ist und den Erregerstromkreis des Relais F wieder schliesst, so dass der Motor 123 weiterdrehen kann. Später wird der Kontakt 214a durch die Nockenscheibe 204 wieder geschlossen, wodurch das Relais F erregt bleibt, wenn
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nachher der Rückstosshebel 150 in seine Ausgangslage zurückgeführt und daher der Kontakt 220 geöffnet wird.
Wenn, wie bereits erwähnt, der Nockenscheibenkontakt 214b geschlossen wird, so wird das Relais C mit einer gewissen Verzögerung erregt. Sein Kontakt c überbrückt dann den Kontakt 214a, der geöffnet worden ist, als sich der Stromkreis des Relais C geschlossen hatte. Die Verzögerung des Relais C ist zweckmässig gross bemessen und beträgt z. B. etwa drei Sekunden. Während dieser Zeit hat die abgeschossene Kegelkugel in der Regel ihren Weg zum Betätigungsorgan 178 gefunden. Ist dies aber aus irgendeinem Grund nicht der Fall oder ist gar keine Kugel geschossen worden, so schliesst das Relais C nach Ablauf von etwa drei Sekunden den Erregerstromkreis des Relais F, so dass der Motor 123 hierauf seine Drehung fortsetzen kann, auch wenn kein Rückstoss einer Kugel stattgefunden hat.
Überschreitet beim Kegelstellen die Belastung der Zugorgane 101 infolge gegenseitiger Verhängung von Kegeln den maximal zulässigen Wert von z. B. 6 kg, so werden mittels des Schalters 132, d. h. seiner Kontakte 132a und 132b, die schon mit Bezug auf Fig. 10 beschriebenen Funktionen ausgelöst.
Wenn eine Kugel geworfen wird und diese das Betätigungsorgan 178 nicht erreicht, so wird der an der Rückprellmatte am Ende der Kegelbahn angeordnete Erschütterungsschalter 380 in Schwingungen versetzt, wobei dessen Kontakt vorübergehend geschlossen wird. Gemäss Fig. 23 wird dann das Relais WW erregt, dessen Kontakt ww2 einen Selbsthaltestromkreis für dieses Relais schliesst. Der Kontakt wwl hingegen schliesst den Erregerstromkreis des Relais B, wie es vorher für die Funktion der Relaiskontakte p12, p22... p92 beschrieben worden ist. Nachdem der Motor 123 bereits in Betrieb gesetzt worden ist, wird das Relais WW dadurch wieder entregt, dass die Nockenscheibe 208 einen im Stromkreis dieses Relais liegenden Schaltkontakt 218 öffnet und erst wieder in die Schliesslage gehen lässt, wenn die Achse 120 eine Umdrehung ausgeführt hat.
Der Nockenschalter 218 liegt auch in den Stromkreisen der Relais Pl... P9, so dass auch diese beim Öffnen des Schalters 218 entregt werden, sofern dies nicht schon vorher durch Öffnen der Kontakte 01... 09 erfolgt ist.
Die den umgeworfenen Kegeln zugeordneten Relais N1... N9 bleiben so lange erregt, bis eine Nockenscheibe 206, kurz bevor die Achse 120 eine Umdrehung gemacht hat, den Kontakt 216 in die Offenstellung gehen lässt. Dann erlöschen auch die Signallampen 41... 49. Der Kontakt 216 liegt auch im Stromkreis der Relais R und S, so dass diese ebenfalls entregt und die Signallampen 254 und 255 gelöscht werden.
Öffnet man den Schalter 454 am Schalttafelteil 460, so beginnt der Motor 123 nach dem Kegelschub jeweils nicht selbsttätig zu laufen, weil dann der Stromkreis des Relais B unterbrochen ist. Um den Motor 123 in Betrieb zu setzen, muss dann der Druckschalter 456 kurzzeitig von Hand betätigt werden. Das Relais D ist bei geschlossenen Schaltern 222 und 524 dauernd unter Strom, aber nicht erregt, weil in seinem Stromkreis der Vorwiderstand ze liegt. Beim Drücken des Schalters 456 wird dieser Widerstand überbrückt, so dass der Strom durch die Wicklung des Relais D steigt und dieses erregt wird. Der Relaiskontakt d übernimmt dann die Funktion des Kontaktes b und schliesst den Stromkreis des Relais F, das seinerseits den Motor in Betrieb setzt.
Sobald sich die Achse 120 zu drehen begonnen hat, schliesst die Nockenscheibe 203 den Kontakt 213, wonach der Druckschalter 456 losgelassen werden kann.
Wird im Schalttafelteil 451 der Schalter 465 entgegen der Darstellung in Fig. 22 geschlossen, so ist dieKegelaufsetzvorrichtung zum"Abräumen"eingestellt. Bei dieser Spielart werden die gefallenen Kegel jeweils entfernt, worauf weitergespielt wird, z. B. bis sämtliche Kegel weg sind. Dies kann vollautomatisch erreicht werden, wenn die Schalterkontakte 466a und 466b in Fig. 22 geöffnet sind.
Über den Schalter 465 ist das Relais U erregt : Pluspol, Wicklung U, Klemmen 30, Vorschaltwiderstand 468, Schalter 465, Klemmen 40 und 21, Minuspol. Die Wicklung des Relais U ist so bemessen, dass dieses trotz dem Widerstand 468 erregt wird. Die Wicklung des Relais V liegt parallel zu derjenigen des Relais U, ist aber für eine höhere Arbeitsspannung dimensioniert, derart, dass das Relais V bei eingeschaltetem Vorschaltwiderstand 468 nicht erregt wird.
Wenn nun bei einem Kegelschub durch Umfallen der entsprechenden Kegel z. B. die Schalter 01,02 und 08 geschlossen werden, so werden die Relais Pl, P2 und P8 erregt, wie vorher beschrieben. Auch werden die Relais N1, N2 und N8 mittels der Kontakte pll, p21 und p81 erregt, wobei die entsprechenden Signallampen 41,42 und 48 aufleuchten. Die Kontakte n12, n23 und n83 bewirken Selbsthaltung der Relais Nl, N2 und N8. Wenn der Kurbelzapfen 124 die untere Totpunktlage erreicht hat und die Kegel hochgezogen sind, wird durch die Nockenscheibe 207 der Kontakt 217 geschlossen, wodurch die Magnete Ml, M2 und M8 erregt werden.
Diese bringen die zugehörige Klemmvorrichtung gemäss den Fig. 3 und 4 für die Zugorgane 101 zur Wirkung, so dass die zuvor umgeworfenen Kegel nicht nach unten gehen, wenn
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die übrigen Kegel auf ihre Standplätze abgesenkt werden. Die Relais N1, N2, N8 bleiben, im Gegensatz zum Spielen ohne "Abräumen", erregt über die Kontakte v10, u3 und t2. Die Magnete MI, M2 und M8 bleiben aber nur kurzzeitig erregt, weil die Nockenscheibe 207 den Kontakt 217 wieder öffnet. Zufolge der selbsthemmenden Wirkung der Klemmvorrichtungen bleiben die vorher umgeworfenen Kegel gleichwohl oben.
Werden bei einem zweiten Kegelschub weitere Kegel umgeworfen, denen z. B. die Kontakte 03 - 06 zugeordnet sind, so werden auch die zugehörigen Relais N3 - N6 erregt. Dann leuchten zusätzlich zu den bereits brennenden Signallampen noch die weiteren Signallampen 43 - 46 auf. Die zu Fall gebrachten Kegel werden durch die zugeordneten Klemmvorrichtungen ebenfalls in der hochgehobenen Lage festgeklemmt, so dass nur noch zwei Kegel auf ihre Standplätze abgesenkt werden, die den Schaltern 07 und 09 entsprechen.
Der Kegelschub kann in analoger Weise weitergehen, bis sämtliche Kegel umgefallen sind und zuletzt alle Signallampen 41 - 49 brennen. Dann sind alle neun Relais NI - N9 erregt, und deren Kontakte n12, n22... n92, die alle in Reihe liegen, schliessen den Stromkreis des Relais T. Dieses wird erregt, und seine Kontakte tl und t2 unterbrechen den Stromkreis der Magnete Ml-M9 bzw. der Relais NI - N9. Es werden somit alle neun Kegel wieder auf ihre Standplätze abgesenkt Wenn sich die Kontakte der Relais NI - N9 öffnen, wird auch der Stromkreis des Relais T unterbrochen, so dass dieses entregt wird, es fällt wegen des Kondensators 273 mit Verzögerung ab.
Legt man an der Schalttafel den Schalter 466 um, so dass die Kontakte 466a und 466b geschlossen werden, dann wird der Vorschaltwiderstand 468 im Stromkreis der beiden Relais U und V überbrückt. Die Spannung an den Wicklungen dieser Relais ist daher jetzt bedeutend höher als im vorigen Fall, was zur Folge hat, dass sowohl das Relais U als auch das Relais V erregt werden. Das letztere unterbricht mit seinem Kontakt v11 den Stromkreis zum Relais T, und die Kontakte vl-v9 schalten die Magnete MI - M9 von den Relaiskontakten nll, n21... n91 ab und über Klemmen 31-39 an die Schalter 1-9 bzw. I - V im Schalttafelteil451, \vie Fig. 22 zeigt. Die Einrichtung ist nun für das"Abräumen durch Handbetätigung" eingestellt.
Werden am Kommandopult z. B. die Schalter 1, 3 und 4 geschlossen, so werden die entsprechenden Magnete MI, M3 und M4 erregt, wenn die Kegel hochgezogen sind und die Nockenscheibe 207 den Schalter 217 in die Schliesslage gehen lässt. Die entsprechenden Kegel werden dadurch in der hochgezogenen Lage festgeklemmt, so dass sich nur die übrigen Kegel auf den Boden absenken. Drückt man auf einen der Schalter I - V, so ergibt sich eine analoge Wirkung, wobei aber jedesmal alle Kegel bis auf drei oben festgeklemmt werden.
Wird an der Schalttafel der Schalter 470 eingeschaltet, so ist die automatische Zählvorrichtung mit Totalisator in Betrieb. Es sei zunächst angenommen, dass der Schalter 465 ausgeschaltet sei. Dann ergibt sich die folgende Wirkungsweise : Beim Schliessen des Schalters 470 an der Schalttafel wird das Relais JJ erregt : Pluspol, Wicklung JJ, Ruhekontakt hh7, Klemmen 10, Vorschaltwiderstand 474, Schalter 470, Klemmen 40 und 21, Minuspol. Trotz des Vorschaltwiderstandes 474 ist der Strom durch die Wicklung JJ genügend gross, um das Relais zu erregen. Das der Wicklung JJ parallelgeschaltete Relais HH wird hingegen nicht erregt, da es eine höhere Arbeitsspannung verlangt.
Jedesmal, wenn das Relais B nach einem Kegelwurf erregt wird, wie vorher beschrieben, wird auch das Relais XX (Fig. 25) erregt, das, wie die Wicklung des Relais B, einerseits an den Pluspol angeschlossen ist und anderseits mit den Klemmen 25 in Verbindung steht. Durch Schliessen des Kontaktes xxl wird der Kondensator 551, der vorher über den Widerstand 554 aufgeladen worden war, über die Wicklung des Drehmagneten 430b entladen. Der letztere wird vorübergehend erregt und erteilt der Walze 425 des entsprechenden Schrittschaltwerkes eine Drehung um einen Schritt. Dieser Vorgang findet bei jedem Kegelschub statt, so dass die Anzahl der Erregungimpulse, welche der Drehmagnet 430b erhält, mit der Anzahl der Kegelschübe übereinstimmt.
Mit Hilfe des Schrittschaltwerkes mit dem Magneten 430b werden die zugeordneten Signallampen 411 - 421 gruppenweise derart eingeschaltet, dass sie in der Anzeigevorrichtung gemäss den Fig. 14 und 15 die entsprechende Zahl erscheinen lassen. Beim zehnten Schaltschritt wird der Kontakt 12b dieses Schrittschaltwerkes geschlossen, so dass über den Momentankontakt 445b ein Stromimpuls auf den Drehmagneten 430a gelangt. Dies entspricht einem Zehnerübertrag vom einen Schrittschaltwerk auf das andere. Entsprechend der Anzahl der getätigten Kegelschübe können somit Zahlenwerte von 0 bis 99 sichtbar angezeigt werden.
Wenn beispielsweise in einem Kegelschub die den Schaltern 01-03 (Fig. 23) entsprechenden Kegel umgeworfen worden sind, so werden auf die bereits beschriebene Weise die zugeordneten Relais NI - N3 erregt und deren Selbsthaltekreise über die Kontakte n13, n23 und n33 geschlossen. Die Widerstände 91
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und 81 bzw. 92 und 82 bzw. 93 und 83 liegen in Reihe und haben zusammen Widerstandswerte von 300 Ohm. Über die Relaiskontakte n13, n23 und n33 sind die drei Widerstandsreihenschaltungen zueinander parallelgeschaltet, so dass ein gesamter Widerstandswert von 100 Ohm resultiert, welcher im Stromkreis der einen Wicklung des Brückenrelais BB liegt (Fig. 25) : Pluspol, rechts gezeichnete Wicklung des Relais BB, Kontakt aal, Kontakt xx3, Klemmen 17, Widerstandskombination von 100 Ohm, Nockenschalter 216, Minuspol.
Das Relais BB wird daher erregt, und sein Kontakt bb2 schliesst den Erregerstromkreis des Relais CC, das verzögert arbeitet. Der Relaiskontakt cc seinerseits schliesst den Stromkreis des Drehmagneten 430g, der somit einen Schaltschritt ausführt. Dabei unterbricht der Ruhekontakt 445g den Stromkreis des Relais CC, das seinerseits den Magneten 430g entregt. Dadurch geht der Kontakt 445g wieder in seine Schliesslage, so dass das Relais CC erneut erregt wird, dessen Kontakt cc wieder den Stromkreis des Drehmagneten 430g schliesst. Dieser vollführt wieder einen Schaltschritt usw. Bei jeder Erregung, die der Magnet 430g erfährt, wird einer der Widerstände 71... 79 angeschaltet, derart, dass immer mehr dieser Widerstände zueinander parallelgeschaltet werden.
Die so entstehende Widerstandskombination liegt im Stromkreis durch die in Fig. 25 linke Wicklung des Relais BB : Pluspol, Wicklung BB, Kontakt xx4, Widerstandskombination, Minuspol. Auf den Anker des Relais BB wirkt die Differenz der magnetischen Wirkungen beider Wicklungen. Diese Differenz wird bei jedem Schaltschritt, den der Schrittschalter mit dem Drehmagnet 430g ausführt, kleiner. Wenn die drei Widerstände 71,72 und 73 einander parallelgeschaltet sind, hat die so gebildete Widerstandskombination einen Widerstandswert von 100 Ohm. Der Strom durch die beiden Wicklungen des Relais BB ist gleich gross, mit dem Ergebnis, dass dieses Relais entregt wird. Sein Arbeitskontakt bb2 verhindert dadurch ein weiteres Arbeiten des Relais CC und des Drehmagneten 430g, so dass letzterer stillsteht.
Er hat somit drei Schaltbewegungen ausgeführt, entsprechend der Anzahl von drei umgeworfenen Kegeln.
Der Kontakt cc hat nicht nur den Magneten 430g sondern über die Kontakte aa2 und xx5 auch den Drehmagneten 430c dreimal erregt, so dass der Schrittschalter mit dem zuletzt genannten Magneten drei Schaltschritt ausgeführt hat. Die mit demselben verbundenen Signallampen lassen nun auf der Vorderseite der Anzeigevorrichtung 405 (Fig. 14) die Ziffer 3 entsprechend drei Punkten sichtbar werden, da jeder umgeworfene Kegel einen Punkt zählt.
Während der Drehung der Achse 120 hat die Nockenscheibe 209 den Schalter 219 während kurzer Zeit in die Schliesslage gehen lassen, wodurch das Relais KK erregt wurde. Über seinen Kontakt kk4 und den Relaiskontakt jj6 sind die durch den Kontakt cc gesteuerten Stromimpulse auch auf den Drehmagneten 430f gelangt, so dass auch das diesem zugehörige Schrittschaltwerk die gleiche Punktzahl
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geladenen Kondensator 556 an die Wicklung des Relais DD an, welches somit durch den Entladungsstromstoss erregt wird. Sein Kontakt ddl unterbricht dabei den Strom zu den Signallampen des Zahlenwertes 407, während der Kontakt dd2 den Stromkreis des verzögert arbeitenden Relais EE schliesst.
Dieses unterbricht bei seiner Erregung mit Hilfe eines eigenen Kontaktes ee3 seinen Erregerstromkreis, so dass es sofort wieder entregt wird, nachher aber erneut erregt und wieder entregt wird usw., solange der Kontakt dd2 geschlossen bleibt. Der Relaiskontakt ee2 schliesst und öffnet daher impulsartig den über den Schaltkontakt 13c führenden Stromkreis des Drehmagneten 430c, so dass dieser nacheinander schrittweise arbeitet und den zugehörigen Schrittschalter betätigt. Sobald dieser seine Nullstellung erreicht, wird der Kontakt 13c geöffnet und daher der Magnet 430c stromlos belassen. Die Anzeigevorrichtung für die Sichtbarmachung der im betreffenden Kegelschub erzielten Punktzahl ist daher auf Null gestellt worden.
Der Schrittschalter mit dem Drehmagneten 430g läuft jeweils selbsttätig auf Null, wenn der Stromkreis durch die in Fig. 25 rechts liegende Wicklung des Relais BB unterbrochen wird. Dann dreht der Schrittschalter einfach in der gleichen Richtung wie vorher so lange weiter, bis durch Ausschalten sämtlicher Widerstände 71 - 80 das Gleichgewicht der Brückenschaltung hergestellt ist.
Die beim folgendenKegelschub erreichte Punktzahl wird wieder mittels des Schrittschalters mit dem Magneten 430c sichtbar gemacht, während diese Punktzahl im Schrittschalter mit dem Magneten 430f zur vorher erzielten Punktzahl hinzugezählt wird. Wenn die Punktzahl die Zahl neun überschreitet, findet ein Zehnerübertrag auf den nächsten Schrittschalter mit dem Drehmagneten 430e statt, u. zw. mit Hilfe des Kontaktes 12f. In analoger Weise kann ein Hunderterübertrag mittels des Kontaktes 12e auf den Schrittschalter mit dem Drehmagneten 430d stattfinden. Die maximale Punktzahl, die angezeigt werden kann, ist demnach 999.
Durch Betätigen der Druckschalter 473 auf der Schalttafel kann der Kondensator 476, der vorher über den Widerstand 475 aufgeladen worden war, über die Wicklung des Relais FF entladen werden. Dieses
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wird dadurch kurzzeitig erregt und gibt mit seinem Kontakt ff2 einen Schaltimpuls auf den Dreh- magneten 430f der Summenanzeigevorrichtung. Gleichzeitig wird über den Relaiskontakt ff1 eine
Signalglocke 557 kurzzeitig eingeschaltet, welche die Spieler darauf aufmerksam macht, dass jemand die Anzeigevorrichtung korrigiert hat.
Drückt man unmittelbar nach dem Abschuss einer Kegelkugel, d. h. bevor die Kegel umgefallen sind, auf den Druckschalter 472, so wird über die Klemmen 11 und den Kontakt kk5 das Relais AA erregt, das mittels des Kontaktes aa3 einen Selbsthaltestromkreis schliesst. Die übrigen Kontakte aal und aa2 dieses
Relais verhindern das Arbeiten des Brückenrelais BB und die Übertragung von irgendwelchen Schalt- impulsen auf die Drehmagnete 430c und 430f. Beim Entregen des Relais XX wird auch der Haltestrom- kreis des Relais AA unterbrochen. Das Relais AA kann, währenddem das Relais KK erregt ist, nicht erregt werden, damit eine Übertragung des zuletzt erzielten Kegelresultates auf den Drehmagneten 430f des
Totalisators nicht durch Drücken des Schalters 472 unterbrochen werden kann.
Durch Betätigung des Druckschalter 471 kann der Vorschaltwiderstand 474 überbrückt werden. Dann wird auch das Relais HH erregt, das seinerseits mit seinem Kontakt hh7 den Stromkreis des Relais JJ unterbricht. Dasselbe bewirkt, dass alle Signallampen der Anzeigevorrichtung 405 ausgelöscht werden.
Das Relais HH schaltet mit seinem Kontakt hh3 das Relais EE ein, das in bereits beschriebener Weise impulsmässig erregt und entregt wird. Über den Kontakt eel und die Kontakte hhl, hh2, hh4, hh5 und hh6 werden dann die Drehmagnete 430a, 430b, 430d, 430e und 430f jeweils durch Stromimpulse erregt, bis die betreffenden Schrittschalter in die Nullstellung gedreht haben und die Kontakte 13a, 13b, 13d, 13e und 13f in die Offenstellung gehen. Über den Kontakt ee2 wird in analoger und bereits erwähnter Weise auch der Drehmagnet 430e so lange impulsmässig erregt, bis der zugehörige Schrittschalter die Nullstellung erreicht hat.
Spielt man auf"Figuren", so zählt jeder umgeworfene Kegel drei Punkte. Dies wird berücksichtigt, indem bsim Betätigen eines der Druckknopfschalter I-V das Relais Q erregt wird. Dieses überbrückt mit seinen Kontakten ql-q9 die Messwiderstände 91 - 99 von 200 Ohm Widerstandswert. Es. bleiben dann nur noch die Widerstände 81-89 mit je 100 Ohm in Wirkung. Der dreifach kleinere Wert dieser Widerstände gegenüber der Reihenschaltung der Widerstandspaare 91, 81... 99,89 ergibt, dass von den Messwiderständen 71 - 79 eine dreifach grössere Anzahl parallelgeschaltet werden muss, bis das Brückenrelais jeweils den Gleichgewichtszustand erreicht. Es entstehen somit dreimal mehr Schaltimpulse auf die Drehmagnete 430c und 430f als im zuvor beschriebenen Fall.
Wenn auf "Abräumen" gespielt wird, so zählen die einzelnen Kegel je einen Punkt, wie beim ersten Beispiel. Werden in einem Wurf aber alle acht äusseren, den "Kranz" bildenden Kegel umgeworfen, so zählt das beim Spielen auf "Abräumen" zwölf Punkte. Zur Berücksichtigung dieses Falles wird beim Erregen des Relais U über den Kontakt u2 der zusätzliche Messwiderstand 70 (Fig. 23) in Reihe mit den Kontakten n12, n22... n92 geschaltet. Wird ein "Kranz" geworfen, so wird der Widerstand 70 zu den Widerständen 81-88 parallelgeschaltet. Fallen jedoch alle Kegel um, so unterbricht der Ruhekontakt n92 des Relais N9 die Verbindung zum Widerstand 70.
Bei der praktischen Ausführung der beschriebenen Kegelaufsetzvorrichtungen können die in den strichpunktiert umrandeten Feldern 190,191, 193,195, 196,197, 199,450, 451,452, 480,481, 482 dargestellten Elemente räumlich voneinander getrennt angeordnet und, soweit dies zweckmässig erscheint, in getrennten Kästen untergebracht sein. So werden die durch die Nockenscheiben 201 - 209 betätigten Kontakte mit Vorteil auf dem Stützgestell 107 angebracht, während sämtliche Relais in einem separaten Kasten angeordnet werden können. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Teilen der Einrichtung erfolgen zweckmässigerweise mit Hilfe von Kabeln, die mittels Steckern und Steckdosen lösbar mit den Apparateteilen verbunden werden.
Dadurch wird es möglich, die ganze elektrische Verdrahtung am Herstellungsort der Einrichtung fertigzustellen und am Verwendungsort der Einrichtung nur die einzelnen Teile zusammenzustecken. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der verhältnismässig kurzen Montagezeit, die für das Aufstellen der Einrichtung erforderlich ist.
An Stelle des jedem Zugorgan 101 zugeordneten Schalters 145 (Fig. 3 und 4) kann gemäss Fig. 26 auch ein anderer Schaltkontakt 145a vorhanden sein, der nicht mit der einen Umlenkrolle in Drehverbindung steht. Der Schaltkontakt 145a ist durch einen Arm 570 betätigbar, welcher auf einem Träger 306 um eine waagrechte Achse 571 schwenkbar angeordnet ist und an seinem freien Ende eine drehbare Umlenkrolle 305a trägt, von welcher ein Zugorgan 101 senkrecht nach unten zum zugeordneten Kegel verläuft. Der Arm 570 steht unter dem Einfluss einer Druckfeder 572, die bestrebt ist, den Arm nach oben zu schwenken und dabei den Schaltkontakt 145a zu öffnen. Die Feder 572 ist in einer Hülse 573 angeordnet, welche als Anschlag zur Begrenzung der Schwenkbarkeit des Armes 570 gegen unten dient.
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Wenn der am Zugorgan 101 befestigte Kegel auf dem Boden aufgestellt ist, so vermag die Feder 572 den Arm 570 in die dargestellte Lage nach oben zu schwenken, wobei der Schaltkontakt 145a geöffnet wird. Wird der Kegel umgeworfen, so zieht dieser das Zugorgan 101 nach, wobei der Arm 570 entgegen dem Einfluss der Feder 572 nach unten geschwenkt wird. Der Schaltkontakt 145a wird dabei geschlossen.
Beim Hochziehen des Kegels am Zugorgan 101 kann sich der Arm 570 auf der Hülse 573 abstützen.
Bei einer abgeänderten Ausführung könnte am Arm 570 auch einErschütterungsschalter befestigt sein, der Kontakt macht, wenn beim Umfallen des Kegels der Arm eine Erschütterung zufolge Nachziehens des Zugorganes 101 erfährt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Automatische Kegelaufsetzvorrichtung, bei der die Kegel je mit dem einen Ende eines biegsamen Zugorgans verbunden sind, dessen anderes Ende an einem Festpunkt elastisch nachgiebig verankert ist, wobei die Zugorgane je über zumindest eine Umlenkrolle laufen und zwischen der Umlenkrolle und der Verankerung ein für alle Zugorgane gemeinsamer, durch einen mit Steuerungselementen zusammenwirkenden Elektromotor angetriebener Mitnehmer auf die Zugorgane drücken kann, um dadurch die Kegel zu heben, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan (101) jedes Kegels (100) mit einem beim Umfallen des betreffenden Kegels (100) wenigstens vorübergehend betätigbaren elektrischen Steuerschalter (145, 01... 09) in Verbindung steht und dass der Elektromotor (123) durch jeden Steuerschalter (145, 01... 09) über einen Relaissatz (A... F) verzögert in Betrieb setzbar ist.