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AT206617B - Wandverkleidung für Öfen, insbesondere Warmluftöfen - Google Patents

Wandverkleidung für Öfen, insbesondere Warmluftöfen

Info

Publication number
AT206617B
AT206617B AT69359A AT69359A AT206617B AT 206617 B AT206617 B AT 206617B AT 69359 A AT69359 A AT 69359A AT 69359 A AT69359 A AT 69359A AT 206617 B AT206617 B AT 206617B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ovens
wall cladding
plate
cladding according
hot air
Prior art date
Application number
AT69359A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Strixner-Schoenberger
Josef Scheiblhofer
Original Assignee
Richard Strixner-Schoenberger
Josef Scheiblhofer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Strixner-Schoenberger, Josef Scheiblhofer filed Critical Richard Strixner-Schoenberger
Priority to AT69359A priority Critical patent/AT206617B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT206617B publication Critical patent/AT206617B/de

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  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wandverkleidung für   Öfen,     insbesondere Warmluftöfen   
Es kann als bekannt vorausgesetzt werden, dass es eine Anzahl von   Ofenverkleidungen   und   Umman-   telungen gibt. Besonders das Hafnerhandwerk kann mit einer   Fülie von Verkleidungen   mittels Kachel, 
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 dene Blechummantelungen geschaffen. 



   Für das Hafnerhandwerk ist eine Ummantelung eines Heizkörpers aus einer Anzahl Kacheln, Fliessen oder dergleichen vorgesehen, die zum überwiegenden Teil an der Aufstellungsstelle be-und verarbeitet werden. Dies ist selbstverständlich mit der äusserst unangenehmen Nebenerscheinung verknüpft, dass in   d-. n Wohnräumen   in denen die Öfen zur Aufstellung gelangen, viel Schmutz und Staub erzeugt wird, was viele Hausfrauen davon abhält, sich einen Kachelofen oder eine Kachelverkleidung für einen Heizeinsatz aufstellen zu lassen. Dazu kommen noch die vielen Arbeitsstunden, die zum Behauen und Zusammenset- zen der Kachel erforderlich sind, was eine Verteuerung der gesamten Heizanlage zur Folge hat. 



   Im Falle der   blech-und eisenv rkleidetenHeizanlagen fällt   zwar bei der Montage Schmutz und Staub sowie der Anfall vieler Arbeitsstunden weg, doch ist die an eine moderne Heizanlage gestellte Forde- rung nach anhaltender und aufgespeicherter Wärme nicht erfüllt. 



   Es Ist nun ein wesentliches Merkmal der Erfindung, dass alle bisher bekannten oben angeführten Un- annehmlichkeiten wegfallen und zwar dadurch, dass die Umkleidung von Heizeinsätzen aus wenigen Ze- mentgussteilen bestehen, die leicht aufgestellt und durch eine einfache Befestigung festgehalten werden, daher auch ebenso einfach abmontiert und an ändern Orten wieder aufgestellt werden können. 



   Die Montage ist rasch durchgeführt, daher wenig Arbeitsstunden. Es wird weder Schmutz noch Staub beim Aufstellen verursacht, die Wärmespeicherung ist gewährleistet und die Formschönheit steht dem keramischen Material nicht nach. 



   Diese Umkleidung kann sowohl für   Luftbeheizungen, beidenen zwischen   Heizeinsatz und   Ummante-   lung ein Abstand besteht, wo mittels Ventilators die zu   erwärmende   Raumluft geblasen wird, oder aber auch als   Ofenverkleidung   von solchen   Öf-. n,   deren Verbrennung im Feuerraum des Ofens selbst und nicht in einem Einsatz vor sich geht, verwendet werden. In letzterem Falle sind die Heizgaszüge gegen die Um- kleidung mittels Schamotte od. dgl. abzuschirmen. 



   Die einzelnen Teile der   Umkleidung   sind in Zementguss unter Verwendung von verschiedenen   Koor-   nungen   (Ziegel-,   Schamotte-, Klinkersplit oder Quarzsand od. dgl.) im Kaltverfahren hergestellt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Form dargestellt und zwar zeigt Fig. 1 den Schnitt durch einen Gasheizeinsatz mit Ummantelung, wogegen die   Fig. 2, Fig. 3   und Fig. 4 dieselbe
Anlage in der Vorder-und Seitenansicht zeigen. In den Fig. 5, Fig. 6 und Fig. 7 ist eine Ummantelung für feste   : Brennstoffe in Vorder- und Seitenansicht dargestellt.   Fig. 8 zeigt die einzelnen Teile perspektivisch auseinandergezogen. Fig. 9 stellt einen Schnitt durch die Deckplatte dar. In den   Fig. 10,   11 und 12 sind verschiedene   Verbindungsmöglichkeiten von Ummantelungsteilen dargestellt.   



   Um der Ummantelung 2 eine starre, aber doch leicht lösbare Verankerung mit den Seitenteilen und der Wand zu verleihen, sind an den Seitenteilen bzw. Vorderteil 2 Nut 12 und Federn 11 angebracht. An den einzelnen   Ummantelungsteilen   2 sind jeweils gegenüberstehend Drahtösen 9 eingegossen und mittels   Klemmdmht   10 od. dgl. paarweise miteinander verbunden. 



   An der Deckplatte 3 sind Rippen 13 od. dgl. an der Unterseite so angeordnet, dass ein Verschieben der Deckplatte ausgeschlossen ist.   Ander Vorderplatte   der Ummantelung 2 ist seitlich die Nut 12 od. dgl. nur so weit abwärts geführt, dass am Ende der Nut 12 eine Aufsitzfläche 14 entsteht, auf der die Seitenteile 

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 die Ummantelung 2 ist ein Strahlungsschutz 16 angebracht. 



   Zur besseren Wärmeverteilung über die gesamte Oberfläche eines Ummanterungsteiles 2 sind in die einzelnen Formstücke Drahgeflechte 15 eingegossen. Da nun das   dünne     grossmaschige   Drahtgeflecht 15 ein guter Wärmeleiter ist und daher einseitige Wärmeeinwirkung auf den Ummantelungsteil 2 zu weniger stark erwärmten Teilen des Formstückes weiterleitet, werden   Spannungsuntenchiede herabgemindert   und ein Springen oder Reissen der grossflächigen Ummantelungsteile 2 vermieden. 



   Zusammenfassend kann gesagtwerden, dass durch diese Art der Ummantelung oder Umkleidung von Heizanlagen wesentliche und besondere Effekte erzielt werden und zwar einfache und rasche Erzeugung der Ummantelungsteile im   Zementgussverfahren   oder mit einem   ähnlichen,     wärmebeständigen   Bindemittel, schnelle und einfache Montage ohne Verursachung von Schmutz und Staub, dabei wesentliche Ver-   billigung   der Gesamtanlage, einfache Handhabung, so dass die   Ummanteumg   jederzeit leicht abmontiert und an anderer Stelle wieder leicht aufgebaut werden kann, gute   Wärmeausnfzang,   weil die Ummantelung ein besonders guter Wärmespeicher ist und besondere Formschönheit,

   weil durch ein an sich bekanntes Verfahren die Oberfläche einen Glanz wie keramisches Material erreicht. 



   PATENrANSPRÜCHE : 
1. Wandverkleidung für Öfen, insbesondere   Warmluttöfen,   gekennzeichnet,   üuich Wandplatten   aus vorzugsweise hitzebeständigem Beton, welche die Grösse einer ganzen Seiten Verkleidung aufweisen, die 
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    Austritt, Armaturen, Gebläse usw. enthalten,od.   dgl. vorgesehen sind, welche durch Draht oder Klammern zusammengezogen werden.

Claims (1)

  1. 2. Wandverkleidung nach Anspruch 1, unter Verwendung einer über die gesamte Vorder- bzw. Rückseite reichenden Platte und mindestens einer von der Deckplatte bis oberhalb de ? & cdsns reirhenden, einen unteren Zwischenraum freilassenden Seitenplatte, dadurch gekennzeichnet. dass die Nertikale stufenförmige Ausnehmung an den Seitenkanten der Vorder- bzw. Rückseite im Bereiche der kürzeren Seitenplatte lediglich auf einer der kürzeren Seitenplatte entsprechenden Länge vorgesehen ist.
    3. Wandverkleidung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein in LI olch bekannter Weise, zweckmässig an der Feuerraumseite eingegossenes Drahtgeflecht vorzugsweise, grobmaschiger Art zur gleichmässigen Verteilung der Wärme auf die gesamte Platte zur Verhinderung von Spannungsunterschieden.
    4. Wandverkleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Montage der Verkleidung die stufenförmige Ausnehmung der Front- und Ruclplatten cinander zugekehrt, bei den anschliessenden Seitenplatten jedoch einander abgekehrt sind, so dass eine betonte Fuge entsteht.
AT69359A 1959-01-30 1959-01-30 Wandverkleidung für Öfen, insbesondere Warmluftöfen AT206617B (de)

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Family

ID=3497325

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AT (1) AT206617B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT378052B (de) * 1982-07-22 1985-06-10 Poelz Peter Vorgefertigtes kachelloses bauelement fuer kacheloefen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT378052B (de) * 1982-07-22 1985-06-10 Poelz Peter Vorgefertigtes kachelloses bauelement fuer kacheloefen

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