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Wandverkleidung für Öfen, insbesondere Warmluftöfen
Es kann als bekannt vorausgesetzt werden, dass es eine Anzahl von Ofenverkleidungen und Umman- telungen gibt. Besonders das Hafnerhandwerk kann mit einer Fülie von Verkleidungen mittels Kachel,
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dene Blechummantelungen geschaffen.
Für das Hafnerhandwerk ist eine Ummantelung eines Heizkörpers aus einer Anzahl Kacheln, Fliessen oder dergleichen vorgesehen, die zum überwiegenden Teil an der Aufstellungsstelle be-und verarbeitet werden. Dies ist selbstverständlich mit der äusserst unangenehmen Nebenerscheinung verknüpft, dass in d-. n Wohnräumen in denen die Öfen zur Aufstellung gelangen, viel Schmutz und Staub erzeugt wird, was viele Hausfrauen davon abhält, sich einen Kachelofen oder eine Kachelverkleidung für einen Heizeinsatz aufstellen zu lassen. Dazu kommen noch die vielen Arbeitsstunden, die zum Behauen und Zusammenset- zen der Kachel erforderlich sind, was eine Verteuerung der gesamten Heizanlage zur Folge hat.
Im Falle der blech-und eisenv rkleidetenHeizanlagen fällt zwar bei der Montage Schmutz und Staub sowie der Anfall vieler Arbeitsstunden weg, doch ist die an eine moderne Heizanlage gestellte Forde- rung nach anhaltender und aufgespeicherter Wärme nicht erfüllt.
Es Ist nun ein wesentliches Merkmal der Erfindung, dass alle bisher bekannten oben angeführten Un- annehmlichkeiten wegfallen und zwar dadurch, dass die Umkleidung von Heizeinsätzen aus wenigen Ze- mentgussteilen bestehen, die leicht aufgestellt und durch eine einfache Befestigung festgehalten werden, daher auch ebenso einfach abmontiert und an ändern Orten wieder aufgestellt werden können.
Die Montage ist rasch durchgeführt, daher wenig Arbeitsstunden. Es wird weder Schmutz noch Staub beim Aufstellen verursacht, die Wärmespeicherung ist gewährleistet und die Formschönheit steht dem keramischen Material nicht nach.
Diese Umkleidung kann sowohl für Luftbeheizungen, beidenen zwischen Heizeinsatz und Ummante- lung ein Abstand besteht, wo mittels Ventilators die zu erwärmende Raumluft geblasen wird, oder aber auch als Ofenverkleidung von solchen Öf-. n, deren Verbrennung im Feuerraum des Ofens selbst und nicht in einem Einsatz vor sich geht, verwendet werden. In letzterem Falle sind die Heizgaszüge gegen die Um- kleidung mittels Schamotte od. dgl. abzuschirmen.
Die einzelnen Teile der Umkleidung sind in Zementguss unter Verwendung von verschiedenen Koor- nungen (Ziegel-, Schamotte-, Klinkersplit oder Quarzsand od. dgl.) im Kaltverfahren hergestellt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Form dargestellt und zwar zeigt Fig. 1 den Schnitt durch einen Gasheizeinsatz mit Ummantelung, wogegen die Fig. 2, Fig. 3 und Fig. 4 dieselbe
Anlage in der Vorder-und Seitenansicht zeigen. In den Fig. 5, Fig. 6 und Fig. 7 ist eine Ummantelung für feste : Brennstoffe in Vorder- und Seitenansicht dargestellt. Fig. 8 zeigt die einzelnen Teile perspektivisch auseinandergezogen. Fig. 9 stellt einen Schnitt durch die Deckplatte dar. In den Fig. 10, 11 und 12 sind verschiedene Verbindungsmöglichkeiten von Ummantelungsteilen dargestellt.
Um der Ummantelung 2 eine starre, aber doch leicht lösbare Verankerung mit den Seitenteilen und der Wand zu verleihen, sind an den Seitenteilen bzw. Vorderteil 2 Nut 12 und Federn 11 angebracht. An den einzelnen Ummantelungsteilen 2 sind jeweils gegenüberstehend Drahtösen 9 eingegossen und mittels Klemmdmht 10 od. dgl. paarweise miteinander verbunden.
An der Deckplatte 3 sind Rippen 13 od. dgl. an der Unterseite so angeordnet, dass ein Verschieben der Deckplatte ausgeschlossen ist. Ander Vorderplatte der Ummantelung 2 ist seitlich die Nut 12 od. dgl. nur so weit abwärts geführt, dass am Ende der Nut 12 eine Aufsitzfläche 14 entsteht, auf der die Seitenteile
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die Ummantelung 2 ist ein Strahlungsschutz 16 angebracht.
Zur besseren Wärmeverteilung über die gesamte Oberfläche eines Ummanterungsteiles 2 sind in die einzelnen Formstücke Drahgeflechte 15 eingegossen. Da nun das dünne grossmaschige Drahtgeflecht 15 ein guter Wärmeleiter ist und daher einseitige Wärmeeinwirkung auf den Ummantelungsteil 2 zu weniger stark erwärmten Teilen des Formstückes weiterleitet, werden Spannungsuntenchiede herabgemindert und ein Springen oder Reissen der grossflächigen Ummantelungsteile 2 vermieden.
Zusammenfassend kann gesagtwerden, dass durch diese Art der Ummantelung oder Umkleidung von Heizanlagen wesentliche und besondere Effekte erzielt werden und zwar einfache und rasche Erzeugung der Ummantelungsteile im Zementgussverfahren oder mit einem ähnlichen, wärmebeständigen Bindemittel, schnelle und einfache Montage ohne Verursachung von Schmutz und Staub, dabei wesentliche Ver- billigung der Gesamtanlage, einfache Handhabung, so dass die Ummanteumg jederzeit leicht abmontiert und an anderer Stelle wieder leicht aufgebaut werden kann, gute Wärmeausnfzang, weil die Ummantelung ein besonders guter Wärmespeicher ist und besondere Formschönheit,
weil durch ein an sich bekanntes Verfahren die Oberfläche einen Glanz wie keramisches Material erreicht.
PATENrANSPRÜCHE :
1. Wandverkleidung für Öfen, insbesondere Warmluttöfen, gekennzeichnet, üuich Wandplatten aus vorzugsweise hitzebeständigem Beton, welche die Grösse einer ganzen Seiten Verkleidung aufweisen, die
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Austritt, Armaturen, Gebläse usw. enthalten,od. dgl. vorgesehen sind, welche durch Draht oder Klammern zusammengezogen werden.