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AT205361B - Hydraulisch-mechanisches Kraftfahrzeuggetriebe mit Leistungsteilung - Google Patents

Hydraulisch-mechanisches Kraftfahrzeuggetriebe mit Leistungsteilung

Info

Publication number
AT205361B
AT205361B AT775656A AT775656A AT205361B AT 205361 B AT205361 B AT 205361B AT 775656 A AT775656 A AT 775656A AT 775656 A AT775656 A AT 775656A AT 205361 B AT205361 B AT 205361B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
planetary gear
gear
main part
transmission
mechanical
Prior art date
Application number
AT775656A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Voith Gmbh J M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Gmbh J M filed Critical Voith Gmbh J M
Application granted granted Critical
Publication of AT205361B publication Critical patent/AT205361B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hydraulisch-mechanische s Kraftfahrzeuggetriebe mit Leistungsteilung 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Leistungsteilerplanetengetriebeangeworfen werden,   u. zw.   ohne besondere Eingriffe oder betriebliche   Massnahmen   am Getriebe, also vollkommen selbsttätig. 



   Bei einem bekannten Differentialwandlergetriebe dieser Art wird der mechanische Gang durch Festbremsen des Wandlerpumpenrades mittels einer Bremse über einen öldruckbetätigten Servokolben in Abhängigkeit von der Motorfüllung und der Fahrgeschwindigkeit eingeschaltet. Es könnte daher das sichere Anwerfen des Motors durch Anschleppen an sich auch dadurch erreicht werden, dass das Anziehen dieser Bremse über eine besondere Betätigung ausgelöst wird. Dies würde jedoch zur Voraussetzung haben, dass der Öldruck von einer Pumpe erzeugt wird, die nicht von der Getriebeantriebswelle angetrieben wird, da sonst der Servomotor nur bei laufendem Motor arbeitsfähig wäre. Ausserdem   musste   aber für das Erreichen der   gewünschten   Wirkung ein Eingriff von aussen vorgenommen werden. 



   Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, dass die Bremse auf mechanische Weise von Hand festgezogen wird. Z. B. kann das Bremsband für das Wandlerpumpenrad an seinem Abstützende mit einer Nachstellmöglichkeit versehen sein, die etwa   eme   Stellschraube aufweist, durch deren Anziehen das Bremsband zum Zwecke des Anschleppens des Motors von Hand festgezogen werden kann. Selbstverständlich kann hierin aber nur eine Behelfsmassnahme gesehen werden, die nicht nur einen äusseren Eingriff erforderlich macht, sondern auch noch die Anordnung eines willkürlich schaltbaren Nachschaltganges, um nach erfolgtem Anwerfen die Verbindung zur Achse lösen zu   können. Diese Lö ungsmöglichkeit   ist also umständlich und nicht immer durchführbar.

   Die Ausführung gemäss der Erfindung zeichnet sich diesen Möglichkeiten gegenüber durch Einfachheit und   Selbsttätigkeit   sowie Zuverlässigkeit aus. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. In beiden Ausführungsbeispielen ist ein hydraulisch-mechanisches Verbundgetriebe mit einem Leistungsteilerplanetengetriebe gezeigt, u. zw. in Fig. 1 mit einem Kegelradplanetengetriebe und in Fig.   2   mit einem zweiebenigen   Stirnradplanetengetriehf'und zusätzlichen Gangschaltmög1ichkeiten.    



   Nach Fig. 1 treibt der Motor 1 über seine Welle 2 auf den Planetenrädertrager 3, dessen   Planetenräder   4 einerseits mit dem auf der Welle 7 des Wandlerpumpenrades 8 sitzenden   Somicurad   und anderseits mit dem auf der zur Fahrzeugachse führenden Welle 9 sitzenden Kegelrad 6 in Eingriff stehen. Das Turbinenrad 10 des Wandlers ist über eine Freilaufkupplung 11 mit der Abtriebswelle 9 verbunden. Mittels einer Bremse   12   kann die Pumpenradwelle und damit das mit ihr verbundene Sonnenrad 5 festgebremst werden ; ausserdem ist auf dieser Welle ein Freilaufgesperre 13 angeordnet, das ein   Rückwärtsdrehen   der Pumpenradwelle durch Abstützung gegen das feste Getriebegehäuse verhindert ; mit 14 ist das Wandlerleitrad bezeichnet. 



   Im Wandlergang mit Leistungsteilung ist die Bremse 12 gelöst und die Motorleistung wird teils hydraulisch über das eine Sonnenrad 5 und den Wandler und teils über das andere Sonnenrad 6 mechanisch auf die Abtriebswelle übertragen. Durch Festziehen der Bremse 12 wird der rein mechanische Gang eingeschaltet, bei dem sich das Wandlerturbinenrad 10 über den Freilauf 11 von der Abtriebswelle ablöst. 



   Das Anwerfen des stillstehenden Motors durch Anschleppen des Fahrzeuges ist nunmehr nicht nur bei auf besondere Weise eingeschaltetem, rein mechanischen Betriebszustand, also bei angezogener Bremse 12 wie bei den bekannten Getrieben dieser Art möglich, sondern auch im Schaltzustand für geteilte Leistungsübertragung auf dem mechanischen und hydraulischen Weg. In diesem Schaltzustand stützt sich die Pumpenradwelle 7 und das Sonnenrad 5 über das Freilaufgesperre 13 gegen die feste Umgebung   ab ;   die Planetenräder 4 wälzen sich-angetrieben vom Sonnenrad 6 - auf dem Sonnenrad 5 ab und treiben die Motorwelle 2 vorwärts an. 



   In Fig. 2 ist mit 2 wieder die Motcrwelle bezeichnet, auf der das Sonnenrad In sitzt. Dieses kämmt 
 EMI2.1 
 eine durch eine Bremse 20 festbremsbare Bremstrommel und ist innen über ein Freilaufgesperre 13 derart gegen das feste Getriebegehäuse abgestützt, dass er sich nicht in verkehrter Richtung drehen kann. Die Planetenräder 17 greifen in einen Aussenkranz 21 ein, der unter Zwischenschaltung eines Freilaufes 22 mit der Pumpenradwelle 7 verbunden ist und über eine Bremse 12 festgebremst werden kann. Die Planetenräder 16 greifen in einen mittels der Bremse 24 festbremsbaren   Aussenkranz   23 ein. 



   Für den gemischt hydraulisch-mechanischen Gang sind alle drei Bremsen gelöst. Für den ersten, also langsamsten, rein mechanischen Vorwärtsgang wird die Bremse 20, für den   nachten   mechanischen Vorwärtsgang die Bremse 24 und für den schnellsten mechanischen Vorwärtsgang die Bremse 12 angezogen. 



  Beim Anschieben des Fahrzeuges im gemischt hydraulisch-mechanischen Gang stützt sich der Planetenradträger 19 über das Freilaufgesperre 13 gegen die feste Umgebung ab und gestattet so ein Anwerfen des Motors über einen starren mechanischen Kraftweg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Hydraulisch-mechanisches Kraftfahrzeuggetriebe mit Leistungsteilung und mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Aufheben seiner Freilaufwirkung, das ein Planetengetriebe zur Leistungsverteilung auf einen mechanischen Über. tragungszweig sowie auf einen hydraulischen Übertragungszweig mit einem Strömungswandler aufweist und wobei ein Hauptteil des Planetengetriebes mit dem Motor, ein zweiter Hauptteil mit der Abtriebswelle des Getriebes und ein dritter Hauptteil mit dem Pumpenrad des Strömungswandlers verbunden sind, und wobei ferner mindestens ein Betriebszustand möglich ist, in dem beide Übertragungszweige benutzt werden, sowie vorzugsweise mit einem weiteren Betriebszustand, in dem nur der mechanische Übertragungszweig benutzt wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass zum Zwecke des Anwerfens des stillstehenden Antriebsmotors (1) durch Anschleppen des Fahrzeuges derjenige Hauptteil (5 bzw. 19) des Planetengetriebes, der sich bei stillstehendem Motor und bei von den Treibrädern her in positiver Drehrichtung angetriebener Getriebe-Abtriebswelle (9) am langsamsten in entgegenge-. setzter Richtung zu drehen sucht, ein Freilaufgesperre (13) aufweist, das sich gegen einen feststehenden Getriebeteil abstützt und den letztgenannten Planetengetriebe-Hauptteil (5 bzw. 19) an einer solchen entgegengesetzten Drehung hindert.
    2. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das leistungsteilende Planetengetriebe als Kegelrad-Planetengetriebe (3 - 6) oder als einebeniges Stirnrad-Planetengetriebe ausgebildet ist und dass das Freilaufgesperre (13) zwischen dem mit dem Pumpenrad (8) des Strömungswandlers verbundenen Hauptteil (5) des Planetengetriebes und einem feststehenden Getriebeteil angeordnet ist (Fig. 1).
    3. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das leistungsteilende Planetengetriebe als zweiebeniges Stirnrad-Planetengetriebe (15 - 19, 21,23) ausgebildet ist, dass hiervon ein Sonnenrad (15) mit dem Motor (1) und das andere Sonnenrad (18) mit der Abtriebswelle (9) des Getriebes verbunden ist und dass ferner das Freilaufgesperre (13) zwischen dem Planetenradträger (19) des Planetengetriebes und einem feststehenden Getriebeteil angeordnet ist (Fig. 2).
AT775656A 1956-02-20 1956-12-28 Hydraulisch-mechanisches Kraftfahrzeuggetriebe mit Leistungsteilung AT205361B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE205361X 1956-02-20

Publications (1)

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AT205361B true AT205361B (de) 1959-09-25

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ID=5786796

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT775656A AT205361B (de) 1956-02-20 1956-12-28 Hydraulisch-mechanisches Kraftfahrzeuggetriebe mit Leistungsteilung

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