AT17352U1 - Gelochte passive umlenkwalze einer faserbahnmaschine sowie anordnung an einer faserbahnmaschine - Google Patents
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Abstract
Gelochte passive Umlenkwalze einer Faserbahnmaschine, die einen Mantel (21) und durch den Mantel (21) sich erstreckende Saugöffnungen (22) aufweist, die in mehreren die Umlenkwalze (12) umlaufende Reihen (23) angeordnet sind, wobei in beiden Endbereichen (25) der Umlenkwalze (12) an den Saugöffnungen (22) eine Rille angeordnet ist (26), deren Breite (L) kleiner als der Durchmesser (R) der Saugöffnung (22) ist.
Description
GELOCHTE PASSIVE UMLENKWALZE EINER FASERBAHNMASCHINE SOWIE ANORDNUNG AN EINER FASERBAHNMASCHINE
[0001] Gegenstand der Erfindung ist eine gelochte passive Umlenkwalze einer Faserbahnmaschine, zu der ein Mantel und durch den Mantel erstreckte Saugöffnungen gehören, die in mehreren die Umlenkwalze umlaufenden Reihen angeordnet sind. Gegenstand der Erfindung ist auch eine Anordnung an einer Faserbahnmaschine.
[0002] Die Umlenkwalze wird auch Umlenksaugwalze oder Unterdruckwalze genannt. Die Umlenkwalze wird in der Einzelsiebführung der Trockenpartie einer Faserbahnmaschine eingesetzt, in der zwischen zwei Trockenzylindern eine Umlenkwalze angeordnet ist. Das über die Trockenzylinder und Umlenkwalzen geführte Trockensieb drückt die herzustellende Faserbahn gegen die Trockenzylinder. An der Umlenkwalze liegt die Faserbahn dann ganz außen, ohne eine äußere Stütze auf dem Trockensieb.
[0003] In dem von den Trockenzylindern und der Umlenkwalze zusammen mit dem Trockensieb begrenzten Taschenraum ist häufig auch eine Lauffähigkeitskomponente angeordnet, mit der der Taschenraum unter Unterdruck gestellt wird. Praktisch erstreckt sich die Unterdruckwirkung aus dem Taschenraum auf den Umfang der gelochten Umlenkwalze, wodurch das Lösen der Faserbahn von der Umlenkwalze und das Flattern der Randbereiche der Faserbahn verhindert werden.
[0004] Eine gewisse Kombination von Walzen und Lauffähigkeitskomponenten funktioniert störungsfrei mit bestimmten Betriebsparametern. Um die Produktion zu maximieren, soll die Geschwindigkeit der Faserbahnmaschine möglichst groß erhalten werden. An der Umlenkwalze beginnen die Probleme im Allgemeinen in den Randbereichen der Faserbahn, die von den Festigkeitseigenschaften her schlechter als die übrige Faserbahn sind. Somit dehnen sich die Randbereiche und lösen sich von der Oberfläche des Trockensiebs leichter als die übrige Faserbahn. Die Dehnungen verschlechtern die Qualität des Endprodukts und verursachen oft sogar Bahnabrisse in den nächsten Phasen der Produktion. Die Geschwindigkeit hat oft mit Umbauten der Vorrichtungen angehoben werden können, jedoch kommen die Probleme der Randbereiche der Faserbahn dennoch in einer Phase hervor.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine neuartige gelochte passive Umlenkwalze für eine Faserbahnmaschine zu schaffen, in der das Lösen und Dehnen der Randteile der Faserbahn ohne Erneuerung der Umlenkwalzen verhindert werden kann. Die Charakteristika der dieser Erfindung entsprechenden Umlenkwalze sind in dem beiliegenden Anspruch 1 ersichtlich. Darüber hinaus ist Aufgabe der Erfindung die Schaffung einer neuartigen Anordnung für eine Faserbahnmaschine, mit der das Flattern der Randbereiche der Faserbahn verhindert wird. Die Charakteristika der der Erfindung entsprechenden Anordnung sind in dem beiliegenden Anspruch 6 ersichtlich. An der der Erfindung entsprechenden Umlenkwalze bleiben die Lauffähigkeitskomponenten und Saugöffnungen der Umlenkwalze unverändert, jedoch wird deren Unterdruckwirkung weiter als bisher erstreckt. Somit wächst die Unterdruckwirkung in dem Bereich der Randteile der Faserbahn sogar bei derzeitigen Lauffähigkeitskomponenten und Produktionsparametern. Dabei wird die von den Randproblemen verursachte Begrenzung der Geschwindigkeit vermieden. Zugleich bleibt die Qualität des Endprodukts gut. Es ist jedoch möglich, die immer stabilere Situation weiter mit einfachen Mitteln zu verbessern. Darüber hinaus können die vorhandenen Umlenkwalzen ohne große Investitionen in Vorrichtungen genutzt werden, wenn die der Erfindung entsprechende Anordnung gebildet wird. Die Zusammenstellung der Anordnung kann fallspezifisch definiert werden. Dabei bleiben die Kosten niedrig und die Probleme können örtlich gelöst werden.
[0006] Die Erfindung wird im Folgenden detailliert beschrieben, indem auf beiliegende, eine Anwendung der Erfindung beschreibende Zeichnungen hingewiesen wird, bei denen
[0007] Fig. 1a eine Trockengruppe der Trockenpartie einer Faserbahnmaschine mit Umlenkwalzen ausgestattet als Prinzipzeichnung darstellt,
[0008] Fig. 1b die Teilvergrößerung an einer Umlenkwalze darstellt,
[0009] Fig. 2 einen Teil vom Mantel der Umlenkwalze in Maschinenrichtung gesehen darstellt,
[0010] Fig. 3a einen Teil des Mantels der der Erfindung entsprechenden Umlenkwalze in Maschinenrichtung gesehen darstellt,
[0011] Fig. 3b einen Teilquerschnitt vom Mantel der der Erfindung entsprechenden Umlenkwalze darstellt,
[0012] Fig. 3c eine Teilvergrößerung der Abbildung 3a darstellt.
[0013] In Fig. 1a wird gesondert eine Trockengruppe 10 dargestellt, von denen in der Trockenpartie einer Faserbahnmaschine mehrere hintereinander angeordnet sind, genereller gesagt mindestens eine. Die Trockengruppe 10 setzt sich aus Trockenzylindern 11 und Umlenkwalzen 12 zusammen, über die das Trockensieb 13 als endlose Schlaufe geführt wird. Derzeit wird immer mehr eine der Darstellung entsprechende Einzelsiebführung verwendet, bei der nur ein Trockensieb für eine Trockengruppe vorhanden ist. Praktisch verläuft die Faserbahn zwischen dem Trockensieb und dem erhitzten Trockenzylinder. Entsprechend verläuft die Faserbahn an der Umlenkwalze auf dem Trockensieb. Neben der Umlenkwalze wird bei der Kontrolle der Faserbahn als Teil der Anordnung eine Lauffähigkeitskomponente 14 verwendet, die in dem von nacheinander angeordneten Trockenzylindern 11 und von der Umlenkwalze 12 gebildeten Taschenraum 15 angeordnet wird (Fig. 1b).
[0014] In Fig. 15 sind auch ein von dem Trockenzylinder 11 und dem Trockensieb 13 definierter Spalt 16 sowie entsprechend ein von dem Trockensieb 13 und der Umlenkwalze 12 gebildeter schließender Spalt 17 dargestellt. Die mit dem Trockensieb 13 und der Faserbahn 18 mitgeführte Luft verursacht Probleme insbesondere in dem schließenden Spalt 17, in dem die Luft durch das Trockensieb 13 zu entweichen versucht. Dabei löst der sich bildende spitzartige Uberdruck die Faserbahn von dem Trockensieb. Insbesondere die Randbereiche der Faserbahn lösen sich leicht und dehnen sich zugleich. Der Lufteintritt in den schließenden Spalt 17 ist hier mit einem geraden Pfeil dargestellt. Praktisch verursacht die im schließenden Spalt 17 gesammelte Luft Überdruck, der die Faserbahn 18 von der Oberfläche des Trockensiebs 13 an der Umlenkwalze 12 zu lösen versucht. In Fig. 16 sind auch die Blasungen 19 dargestellt, mit denen der Spitzenaufführungsstreifen am Trockensieb 13 festgehalten wird. Während der Produktion sind diese Blasungen außer Betrieb.
[0015] Die Lauffähigkeitskomponente 14 wird besonders während der Produktion eingesetzt. Die Lauffähigkeitskomponente 14 weist mindestens an einem Ende einen Luftstutzen 20 auf, und die Lauffähigkeitskomponente 14 ist am unteren Teil offen. Dabei wird die vom Vakuum verursachte Unterdruckwirkung auf die Umlenkwalze 12 gerichtet, zu der ein vollständig gelochter Mantel 21 gehört. Mit anderen Worten erstrecken sich durch den Mantel 21 Saugöffnungen 23, die in mehreren die Umlenkwalze 12 umlaufenden Reihen 23 angeordnet sind (Fig. 2). Die Unterdruckwirkung erstreckt sich über die Saugöffnungen in die Umlenkwalze hinein und von dort überall in den Bereich der Umlenkwalze. Es handelt sich dann um eine passive Umlenkwalze, die ohne Saugkasten und Saugstutzen ist. Die Lauffähigkeitskomponente weist darüber hinaus Dichtungen 24 auf, mit denen versucht wird, den möglichst großen Teil des Vakuums in die Umlenkwalze hinein zu leiten. Von der Umlenkwalze heraus erstreckt sich die Unterdruckwirkung wiederum über die Saugöffnungen auf die Außenfläche des Mantels, wobei die Faserbahn auf der Strecke der Umlenkwalze auf dem Trockensieb bleibt.
[0016] In der Anordnung ist mindestens eine Umlenkwalze eine gelochte passive Umlenkwalze, in deren beiden Endbereichen 25 an den Saugöffnungen 22 eine Rille 26 angeordnet ist, deren Breite L kleiner als der Durchmesser R der Saugöffnung 22 ist. Aufgrund der Rillen kann die Unterdruckwirkung immer weiter und gleichmäßiger als bisher auf dem Umfang des Mantels erstreckt werden. Dabei kann insbesondere in den Randbereichen der Faserbahn Luft wirkungsvoll in dem schließenden Spalt entfernt werden und zweitens können die Randbereiche am Trockensieb auf dem Umfang der Umlenkwalze festgehalten werden. Dabei werden das Dehnen der
Randbereiche und somit das Flattern und des Weiteren auch spätere Probleme vermieden.
[0017] In der dargestellten Anwendung ist die öffnende Wirkung des öffnenden Spalts 16 reduziert worden. Hierbei ist mit der Lauffähigkeitskomponente 14 die Blasung 27 verbunden worden, die die mit dem Trockensieb geführte Luft entfernt. Anstelle der Blasung oder darüber hinaus kann eine Dichtung verwendet werden. Es kann auch in den nach der Umlenkwalze angeordneten Spalt ein wenig Luft geführt werden, die jedoch jetzt in die Umlenkwalze hinein entfernt wird, ohne die Randteile der Faserbahn zu lösen.
[0018] In Fig. 2 ist die gelochte und passive Umlenkwalze für einen Endbereich dargestellt. An sich ist das Bohrmuster regelmäßig, obwohl die Saugöffnungen entsprechend der Abbildung in Bezug auf die Umlenkwalze neben den Reihen 23 in Querrichtung auch diagonale Reihen 28 bilden. Die Struktur wird gebildet, indem die Saugöffnungen der parallelen Reihen eine Versetzung in Bezug auf die darauffolgenden Saugöffnungen aufweisen. Mit anderen Worten befindet sich in dem Bohrmuster auch eine Phasenversetzung der Saugöffnungen, was weiterhin die Verteilung der Saugwirkung in den Bereich der Umlenkwalze ausgleicht. Dabei befinden sich Saugöffnungen und somit die Unterdruckwirkung möglichst gleichmäßig auf dem gesamten Umfang der Umlenkwalze. Die Bohrvorrichtungen erzeugen auch teilweise ein regelmäßiges Muster, wenn in Axialrichtung mehrere nebeneinander angeordnete Saugöffnungen auf einmal gebohrt werden, wonach der Mantel der Umlenkwalze ein wenig rotiert wird und die Bohrer in Axialrichtung versetzt werden.
[0019] In Fig. 3a ist ein Ende der der Erfindung entsprechenden Umlenkwalze dargestellt. Genereil gesagt verläuft in den Randbereichen 25 der Umlenkwalze 12 an jeder Saugöffnung 22 eine Rille 26. Die Reihen der Saugöffnungen in Querrichtung sind parallel, wobei es auch Rillen nebeneinander gibt. Dabei wird in den Endbereichen der Umlenkwalze im Bereich der Randteile der Faserbahn eine verstärkte Unterdruckwirkung gebildet, mit der die Randteile der Faserbahn wirkungsvoll gestützt werden, wobei das Flattern und sonstige Probleme vermieden werden.
[0020] In der Erfindung beträgt die Breite W oder W’ des mit Rillen versehenen Bereichs 100 200 mm. Die Breite W befindet sich in der Anwendung, in der die Rillierung von der äußersten Lochreihe beginnt. In der anderen Anwendung befinden sich Rillen bereits vor der äußersten Lochreihe. Das Bohrmuster definiert in erster Linie die Anzahl der Rillen. In Bezug auf die Gesamtbreite der Faserbahn geht es um einen schmalen, jedoch wirkungsvoll in Unterdruck gesetzten Bereich. Somit werden nur einige Rillen benötigt, jedoch wird an den Randteilen der größte Nutzen erzielt. In Fig. 3a befinden sich in der Anwendung Rillen 26 somit bereits vor der äußersten Lochreihe. Bereits eine oder zwei Rillen auf der glatten Oberfläche außerhalb des gelochten Bereichs vom Endbereich der Umlenkwalze helfen bei der Verhinderung einer Überdruckspitze. Auch wenn sich diese äußersten Rillen nicht einmal unter dem Rand der Faserbahn befänden, wird die Überdruckspitze kleiner, wenn die Querströmung unter dem Trockensieb reduziert wird und der Unterdruck des Taschenraums in den Rillen wirksam ist. Die Anordnung des Trockensiebs kann seitlich ein wenig variieren, jedoch ist die Faserbahn schmaler als das Trockensieb, wobei die Randteile der Faserbahn in dem Bereich mit Rillen angeordnet werden. Zum Beispiel beträgt der ungelochte Bereich ca. 200 mm und der Rand des Trockensiebs befindet sich in dem ungelochten Bereich in einem Abstand von ca. 70 mm vom Rand der Umlenkwalze. Die Rillen sind auch bei der Spitzenaufführung von Vorteil, obwohl der Spitzenaufführungsstreifen deutlich breiter als der Randteil und auch der gerillte Bereich ist. In Fig. 3a ist auch ein Teil vom Trockensieb 13 und von der Faserbahn 18 dargestellt. Generell gesagt, erstreckt sich die Rillierung außerhalb des Rands der Faserbahn um mindestens zwei Rillen. Dabei wird die Unterdruckwirkung während der gesamten Produktion gewährleistet.
[0021] Mit einer Rille von der Breite des Durchmessers der Saugöffnung wird ein fester und einheitlicher Steg zwischen den Rillen sichergestellt. Mit anderen Worten wird das Öffnen des Sauganschlusses zwischen zwei parallelen Rillen vermieden. Zugleich wird die Bildung von spitzen Winkeln in den Rillen verhindert. Generell gesagt befinden sich auf der Strecke zur nächsten Saugöffnung derselben Rille in den parallelen Rillen Saugöffnungen in verschiedenen Reihen in Querrichtung. An den genannten parallelen Öffnungen befindet sich dann ein Steg der Rille zum
Schließen des Sauganschlusses.
[0022] Praktisch reicht auch eine schmale Rille aus. In der Erfindung ist die Breite L der Rille 26 0,2 - 0,8-mal der Durchschnitt R der Saugöffnung. Eine schmale Rille ist leicht und schnell zu verarbeiten. Zugleich bleibt zwischen den Rillen ein das Trockensieb stützender Steg 29. In der Erfindung verläuft in dem gerillten Bereich über jede Saugöffnung eine Rille, vorteilhaft in der Mitte der Saugöffnung. Somit ist es leicht, die Rillen zu verarbeiten und die Stege bleiben einheitlich. Die Menge der in den Rillen fließenden Luft wird mit der Tiefe der Rille angepasst. In der Erfindung ist die Tiefe S der Rille 26 gleich groß oder größer als die Breite L der Rille 26. Da die Rillen auch ansonsten schmal sind, ist es möglich, von der Breite her tiefere Rillen an die Oberfläche des Mantels zu verarbeiten. Darüber hinaus befinden sich Rillen nur in den Endbereichen der Umlenkwalze, somit haben die Rillen auf die Belastbarkeit der Umlenkwalze eine unwesentliche Auswirkung. Dagegen verteilt sich die Unterdruckwirkung effektiv und deckt den gesamten Umfang der Umlenkwalze.
[0023] Beim Testen wurde eine Saugöffnung verwendet, deren Durchmesser acht Millimeter betrug, die Breite der Rille drei Millimeter und die Tiefe der Rille vier Millimeter. Dabei konnte die in der Rille vorhandene Luft über die Saugöffnungen der Rille sicher entfernt werden, wenn die Strömungsfläche der Saugöffnung im Vergleich zu der Querschnittsfläche der Rille mehrfach war. Jedoch ist die Rille von der Breite her kleiner als der Durchmesser der Saugöffnung. Bekannte Saugöffnungen betragen im Durchmesser im Allgemeinen 8 - 8,5 mm, jedoch sind 6 mm auch möglich. Die Betriebsgeschwindigkeit der Faserbahnmaschine definiert zum Teil die benötigte Breite der Rille, je größer die Betriebsgeschwindigkeit, desto breiter die Rille. Die Tiefe der Rille wirkt in entsprechender Weise.
[0024] Generell gesagt ist die Rille mindestens 3 mm, jedoch höchstens 6 mm breit. Dabei würde die Tiefe der Rille 4 - 5 mm betragen.
[0025] In Fig. 3b ist ein Teil des Mantels 21 im Querschnitt dargestellt. Im Mantel 21 befinden sich durch den Mantel 21 erstreckende Saugöffnungen 22, über welche die Rillen 26 verarbeitet worden sind. Die über die Saugöffnungen in der Umlenkwalze gebildete Unterdruckwirkung erstreckt sich durch das Trockensieb bis zur Faserbahn und verteilt sich über die Rillen in einen weiten Bereich. Der Unterdruck entfernt mindestens den vom schließenden Spalt erzeugten Überdruck und verhindert die Bildung einer Überdruckspitze (Fig. 1b).
[0026] Die der Erfindung entsprechende Umlenkwalze wird vorteilhafterweise von einer vorhandenen gelochten Umlenkwalze gebildet. Anhand der Saugöffnungen und ihres Bohrmusters wird zuerst die Breite der Rille definiert. In der Erfindung ist die Breite kleiner als der Durchmesser der Saugöffnung. Die Umlenkwalze kann aus der Faserbahnmaschine ausgebaut werden und zur Verarbeitung geführt werden. Die Anzahl der erforderlichen Rillen ist jedoch so gering und die Anordnung stets im Endbereich der Umlenkwalze, dass die Rillen verarbeitet werden können, indem die Walze eingebaut bleibt. Nach Entfernen des Trockensiebs wird in der Nähe der Umlenkwalze ein Werkzeughalter befestigt. Das Werkzeug kann auch mit einem einfachen Werkzeughalter festgehalten werden und zugleich kann die Anordnung des Werkzeugs sowohl in Achs- als auch in Radialrichtung beim Rotieren der Umlenkwalze eingestellt werden. Es handelt sich in erster Linie um Drehen, wobei mit dem Werkzeug das Werkstück verarbeitet wird, indem das Stück rotiert. Ein gusseiserner Mantel ist leicht zu verarbeiten. Nach der Verarbeitung werden die Rillen überprüft und es werden eventuelle spitze Kanten geschliffen.
[0027] Auch die Saugöffnungen werden gesenkt oder an den Rändern gerundet.
[0028] An einer Umlenkwalze wurden zwanzig Rillen in dem Endbereich verarbeitet, entsprechend wie in Fig. 3a dargestellt. Nach den Anfangsvorbereitungen und Befestigung des Werkzeughalters nahm die Verarbeitung der Rillen eine knappe Stunde in Anspruch. Somit können mehrere Umlenkwalzen während eines Wartungsstillstands verarbeitet werden. Darüber hinaus ist es nicht notwendig, sämtliche Umlenkwalzen zu verarbeiten. In anspruchsvollen Positionen, wie die ersten Umlenkwalzen der Trockengruppe und insbesondere die Verarbeitung von Umlenkwalzen am Anfang der Trockenpartie kann schon ausreichend sein. An neuen Faserbahn-
maschinen und Maschinenumbauten werden die Umlenkwalzen bei der Walzenwartung oder bereits bei der Fertigung vor Einbau an die Faserbahnmaschine verarbeitet.
[0029] Dehnen und Lösen der Randteile der Faserbahn kann sogar visuell oder zumindest mit einer Videokamera festgestellt werden. Wenn ein Problem festgestellt wird, kann durch Änderung der Produktionsparameter das Problem kontrolliert werden. Senkung der Geschwindigkeit und Erhöhung der Unterdruckwirkung der Lauffähigkeitskomponente halten die Randteile unter Kontrolle. Auch Senkung der Zugdifferenz der Trockengruppen erleichtert die Situation. Jedoch soll die Geschwindigkeit aus Produktionsgründen möglichst groß gehalten werden, die Zugdifferenz jedoch gering, wobei durch Vergrößerung der Zugdifferenz die Lauffähigkeit kompensiert werden kann. Darüber hinaus funktionieren die Lauffähigkeitskomponenten häufig mit Maximalleistung. Dabei kommt das Problem früher oder später irgendwo hervor. Jetzt wird mit der der Erfindung entsprechenden Umlenkwalze eine schnelle Lösung für das Problem ohne Begrenzung der Produktion oder Umbauten der Vorrichtungen erzielt. Durch Verhinderung der Entstehung des Problems bereits am Anfang ermöglicht die Einstellung der nachher folgenden Trockenpartien und derer Lauffähigkeitskomponenten auf eine niedrigere Leistung als bisher, wobei zugleich Energie gespart wird. Anhand der Tests war die Lauffähigkeit der Umlenkwalze gut und das Flattern der Randteile der Faserbahn wurde vermieden. Anhand der Testergebnisse ist die Saugwirkung bei der der Erfindung entsprechenden Rillierung größer als bisher, gerade an richtigen Stellen, das heißt in Randbereichen der Faserbahn. Nach einer gewissen Grenze erreichen auch die Randteile der Faserbahn eine ausreichende Festigkeit. Dabei wird das Dehnen verhindert und es werden somit die späteren Probleme vermieden. Während der Produktion verläuft die Faserbahn durch die Trockenpartien, auch wenn in den Randbereichen leichtes Lösen stattfinden würde. Passive Umlenkwalzen werden sogar bis zu einer Geschwindigkeit von 1200 Meter in Minute eingesetzt. Auch bei dieser Geschwindigkeit verlief die Faserbahn ohne Flattern der Randteile, somit konnte das Problem einfach gelöst werden.
Claims (6)
1. Gelochte passive Umlenkwalze einer Faserbahnmaschine, die einen Mantel (21) und durch den Mantel (21) sich erstreckende Saugöffnungen (22) aufweist, die in mehreren die Umlenkwalze (12) umlaufende Reihen (23) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Endbereichen (25) der Umlenkwalze (12) an den Saugöffnungen (22) eine Rille angeordnet ist (26), deren Breite (L) kleiner als der Durchmesser (R) der Saugöffnung (22) ist.
2. Umlenkwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Endbereichen (25) an der Saugöffnung (22) eine Rille (26) verläuft.
3. Umlenkwalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (W, W‘) des mit Rillen (26) versehenen Bereichs 100 - 200 mm beträgt.
4. Umlenkwalze nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (L) der Rille (26) 0,2 - 0,8-mal der Durchmesser (R) der Saugöffnung (22) ist.
5. Umlenkwalze nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe (S) der Rille (26) gleich groß oder größer als die Breite (L) der Rille (26) ist.
6. Anordnung an einer Faserbahnmaschine, die mindestens eine Trockengruppe (10), die von Trockenzylindern (11) und Umlenkwalzen (12) gebildet wird, über welche ein Trockensieb (13) als endlose Schlaufe in Einzelsiebführung geführt wird, sowie mindestens eine Lauffähigkeitskomponente (14), angeordnet in dem von nacheinander angeordneten Trockenzylindern (11) und Umlenkwalze (12) gebildeten Taschenraum (15), aufweist, wobei in der Anordnung mindestens eine Umlenkwalze eine gelochte passive Umlenkwalze ist, die einen Mantel (21) und durch den Mantel (21) sich erstreckende Saugöffnungen (22) aufweist, die in mehreren die Umlenkwalze (12) umlaufenden Reihen (23) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkwalze (12) eine einem der Ansprüche 1 - 5 entsprechende Umlenkwalze ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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2021
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