[go: up one dir, main page]

AT148422B - Schaltungsanordnung zum Ausgleich von Betriebsspannungsschwankungen in Verstärkern. - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Ausgleich von Betriebsspannungsschwankungen in Verstärkern.

Info

Publication number
AT148422B
AT148422B AT148422DA AT148422B AT 148422 B AT148422 B AT 148422B AT 148422D A AT148422D A AT 148422DA AT 148422 B AT148422 B AT 148422B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
voltage
circuit arrangement
resistors
circuit
arrangement according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr Ing Tamm
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT148422B publication Critical patent/AT148422B/de

Links

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  SchaltungsanordnungzumAusgleichvonBetriebsspannungsschwankungeninVerstärkern. 



   Es ist bekannt, dass die elektrischen Eigenschaften eines Verstärkers, in erster Linie dessen
Verstärkungsgrad in starkem Masse von den Betriebsspannungen abhängig sind. Insbesondere be- wirken Schwankungen der Anodenspannung und der Gittervorspannung eine Änderung des Verstärkungs- grades. Ähnlich liegen die   Verhältnisse'bei Gleichrichterschaltungen,   beispielsweise Trockengleichrichten, und allen übrigen Übertragungsschaltungen, deren Übertragungsmass von den Betriebs- spannungen abhängig ist. Werden die Betriebsspannungen   Netzanschlusseinriehtungen   entnommen, so können die Spannungssehwankungen   so gross werden,   dass erhebliche Verzerrungen die Folge sind. 



   Besonders empfindlich gegen Änderungen der Betriebsspannungen sind   Verstärkerschaltungen,   die mit selbsttätiger Regelung arbeiten, da die Regeleharakteristik in hohem Masse von den vorhandenen Betriebsspannungen abhängig ist. Bei Verstärkern, die in grosser Anzahl in Fernsprechleitungen eingeschaltet werden müssen, ist es zur Aufrechterhaltung der Stabilität erforderlich, den vorgeschriebenen Verstärkungsgrad in sehr engen Grenzen   einzuhalten,   es würden sich hier also Spannungsschwankungen sehr unangenehm auswirken. 



   Es sind bereits zahlreiche Schaltungen bekannt, deren Zweck es ist, eine Stabilisierung der   Spannungsquellen herbeizuführen.   Es werden dabei zwischen Spannungsquelle und Verbraucher Schaltelemente gelegt, die die Spannungsschwankungen verringern. Diese Einrichtungen erfordern im allgemeinen noch einen erheblichen Aufwand, ohne in der Lage zu sein, die Spannungsschwankungen vollkommen zu beseitigen. 



   Gemäss der Erfindung wird ein   grundsätzlich   anderer Weg   besehritten,   u. zw. werden nicht die dem Verbraucher, beispielsweise einem Verstärker, zugeführten Betriebsspannungen stabilisiert, sondern es werden mit dem Verbraucher   spannungs-bzw. stromabhängige Widerstände,   die unter dem Einfluss der Betriebsspannungen stehen, derart kombiniert, dass sie die Änderungen des   Übertragungsmasses   ausgleichen. Durch dieses Kompensationsverfahren ist es   möglich.   Änderungen des Übertragungmasses infolge von Betriebsspannungsschwankungen praktisch vollkommen zu beseitigen.

   Als spannungsabhängige Widerstände, die für den vorliegenden Zweck geeignet sind, kommen in erster Linie Widerstände in Frage, deren Spannungsabhängigkeit auf thermischen Eigenschaften beruht, beispielsweise die bekannten Heissleiter aus Urandioxyd. Diese Widerstände haben ausserdem die vorteilhafte Eigenschaft, dass sie für die zu übertragenden   Nutzfrequenzen   linear sind, so dass eine Erhöhung des Klirrfaktors durch die Einschaltung dieser Widerstände nicht herbeigeführt wird. 



   Für die Einschaltung der   spannungsabhängigen   Widerstände in die Schaltung, deren Übertragungsmass von den Betriebsspannungsschwankungen unabhängig zu machen ist, bestehen die verschiedensten Möglichkeiten. So können beispielsweise in   Verstärkerschaltungen   die   spannungsab-   hängigen Widerstände als Anodenwiderstände geschaltet werden. Auch die Kombination dieser Widerstände mit andern konstanten Widerständen zu Spannungsteilern ist zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens geeignet. Es kann auch   zweckmässig sein,   die Widerstände in den Stromkreis von   Hilfsgittern   einzuschalten, deren Spannung auf diese Weise derart in Abhängigkeit von den Betriebsschwankungen verlagert wird, dass eine Änderung des Übertragungsmasses nicht stattfindet.

   Schliesslich können   die Widerstände auch   als   veränderliehe Dämpfungsglieder zwischen zwei Verstärker-   stufen Anwendung finden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Es ist im Rahmen der Erfindung nicht unbedingt erforderlich, Widerstände zu verwenden, die für die Nutzfrequenzen linear sind. Werden die Widerstände an Stellen geringer Aussteuerung eingeschaltet, so sind die entstehenden nichtlinearen   Verzerrungen   klein genug.   Mit   derart trägheitlosen Widerständen können dann schnell verlaufende Schwankungen der   Betriebssehwankungen   ausgeglichen werden, beispielsweise die der Netzspannung überlagerten   Wechselströme.   



   In den Fig. 1 bis 4 sind verschiedene   Ausführungsformen   des Erfindungsgedankens dargestellt. 



  Fig. 5 zeigt die Kennlinie eines   Heissleiters.   
 EMI2.1 
 grades auszugleichen, ist parallel zum inneren Widerstand der Röhre der Heissleiter H geschaltet, dem die Anodenspannung über den Vorwiderstand   tut zugeführt   wird. Die in Fig. 5 dargestellten Kurven, die die Abhängigkeit der Spannung E vom Strom J für verschiedene Heissleiter zeigen, lassen erkennen, dass der Widerstand eines Heissleiters oberhalb einer bestimmten Spannung   ausserordentlich kleine   Werte (unter   Umständen   sogar negative Werte) annehmen kann.

   Bei Wahl eines geeignet bemessenen Vorwiderstandes   1F kann   der Widerstand des Heissleiters derart von den Änderungen der Anodenspannungsquelle abhängig gemacht werden, dass das   Übertragungsmass   zwischen dem Eingang E und dem Ausgang A konstant bleibt. Der Widerstand des Heissleiters wirkt hier als veränderliche Dämpfung - den Schwankungen des   Verstärkungsgrades   entgegen. 



   Fig. 2 zeigt grundsätzlich denselben Aufbau, jedoch ist der Heissleiter hier so bemessen, dass er an dieselbe Spannung angelegt werden kann wie die Anode der   Verstärkerröhre   V. Der Vorwiderstand 1V und der Bloekierungskondensator C1 kommen daher in Fortfall. 



   Die Fig. 3 zeigt eine weitere Vereinfachung der Schaltung, u.   zw.   ist hier der Anodenwiderstand durch den   Heissleiter T ?   ersetzt worden. 



   Während in den Schaltungen entsprechend den Fig. 1 bis 3 der nichtlineare Widerstand das Übertragungsmass der Schaltung unmittelbar beeinflusste, wird bei der Schaltung gemäss Fig. 4 der nichtlineare Widerstand zur Erzeugung einer von den Schwankungen der Anodenspannungsquelle abhängigen Spannung an einem Hilfsgitter der   Verstärkerröhre   verwendet. Es ist hier eine Verstärkerröhre mit zwei Gittern G und   Gy   dargestellt. Die Vorspannung für das normale Steuergitter G wird mit Hilfe des im Anodenkreis liegenden Widerstandes R, der durch einen Kondensator C überbrückt ist, erzeugt. Das Hilfsgitter   Gui   erhält seine Vorspannung von dem aus dem Vorwiderstand   Wound   dem Heissleiter H gebildeten Spannungsteiler, der parallel zur Anodenstromquelle geschaltet ist.

   Wird beispielsweise durch Ansteigen der Anodenspannung der Verstärkungsgrad der Röhre erhöht, so findet eine Verlagerung des Potentials am Hilfsgitter G in negativer Richtung infolge Abnahme des Heiss-   leiterwiderstandes   statt. Auf diese Weise kann das Übertragungsmass zwischen dem Eingang E und dem Ausgang   i   unabhängig von den Schwankungen der Anodenspannung konstant gehalten werden. Bei dieser Schaltung wäre es auch möglich, an Stelle des Heissleiters einen trägheitslosen nichtlinearen Widerstand zu verwenden, da dieser Widerstand nicht im Stromkreis der Nutfrequenz liegt. 



   Die vorstehenden Schaltungen zeigen die Anwendung der nichtlinearen Widerstände im Anodenkreis von   Verstärkerrohren.   Die Widerstände können jedoch mit gleichem Erfolg auch an beliebiger anderer Stelle der Schaltung verwendet werden, deren Übertragungsmass konstant gehalten werden soll. Erforderlich ist bei den Schaltungen, dass die nichtlinearen Widerstände unter dem Einfluss der Betriebsspannungen stehen, deren   schädlicher   Einfluss auf   das Übertragungsmass ausgeglichen werdpn soll.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung zum Ausgleich von durch Schwankungen der Betriebsspannungen hervorgerufenen   Änderungen   des   Übertragungsmasses   von Verstärkern, Gleichrichtern od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass spannungs-bzw. stromabhängige Widerstände, die unter dem Einfluss der Betriebsspannungen stehen, derart mit dem Verstärker oder Gleichrichter beispielsweise als Kopplungwiderstände kombiniert sind, dass sie, ohne die Schwankungen der Betriebsspannungen an sich auszugleichen, ihrerseits eine Änderung des Übertragungsmasses hervorrufen, die der durch die   Schwankungen   der Betriebsspannungen hervorgerufenen entgegengesetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als spannungs-bzw. stromabhängige Widerstände solche so grosser Trähgeit benutzt werden, dass sie für die zu übertragenden Nutzfrequenzen linear sind (beispielsweise Widerstände, deren Spannungsabhängigkeit auf thermischen Eigenschaften beruht, wie Heissleiter aus Urandioxyd).
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstände als Dämpfungsglied oder als Teilwiderstände von Spannungsteilern in die Schaltung eingefügt werden.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand (Heiss- leiter) als Anodenwiderstand einer Verstärkerröhre geschaltet ist und dieselbe Gleichspannung erhält wie die Anode der zugehörigen Röhre. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand (Heissleiter) als Anodenwiderstand einer Verstärkerröhre geschaltet ist und eine andere Gleichspannung erhält wie die Anode der zugehörigen Röhre.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die spannungsabhängigen Widerstände in den Stromkreis eines Hilfsgitters eingeschaltet sind.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die niehtlinearen Widerstände an Stellen geringer Aussteuerung in der Verstärkerschaltung eingeschaltet sind. EMI3.1
AT148422D 1934-12-17 1935-11-16 Schaltungsanordnung zum Ausgleich von Betriebsspannungsschwankungen in Verstärkern. AT148422B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE148422T 1934-12-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT148422B true AT148422B (de) 1937-01-25

Family

ID=29278168

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT148422D AT148422B (de) 1934-12-17 1935-11-16 Schaltungsanordnung zum Ausgleich von Betriebsspannungsschwankungen in Verstärkern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT148422B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE650274C (de) Schaltungsanordnung zur Linearisierung einer Elektronenroehre mit nichtlinearem Kennlinienfeld
AT148422B (de) Schaltungsanordnung zum Ausgleich von Betriebsspannungsschwankungen in Verstärkern.
DE1614976B2 (de) Selbsttaetige entmagnetisierungsvorrichtung mit einem vier polkreuzglied
DE674703C (de) Schaltungsanordnung zum Ausgleich von durch Schwankungen der Betriebsspannungen hervorgerufenen AEnderungen des UEbertragungsmasses in Verstaerkern o. dgl.
DE613352C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Begrenzung von Stroemen und Spannungen im Verstaerkerausgangskreis mittels Rueckkopplung
DE2248682A1 (de) Haltekreis fuer fernsprechleitungen
DE954431C (de) Anordnung zur Bandbreitenvergroesserung von Transistorschaltungen
DE868461C (de) Rueckgekoppelter Roehrengenerator
DE895312C (de) Verstaerker mit kombinierter Strom- und Spannungsgegenkopplung
DE1246827B (de) Regelbare Transistor-Mischschaltung
DE709138C (de) Schaltung zur Amplitudenregelung, insbesondere zur selbsttaetigen Regelung der Eingangsspannung von Verstaerkern
DE946243C (de) Einstufiger Verstaerker mit Regelung des Verstaerkungsgrades
DE701325C (de) Verstaerker mit Verstaerkungsregelung durch Gittervorspannungsaenderung
AT262374B (de) Transistor-Gegenverstärker
DE864888C (de) Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Pegelregelung
DE594684C (de) Verstaerkerschaltung
AT144198B (de) Verstärkerschaltung mit Rückkopplung.
DE672520C (de) Kontrolleinrichtung fuer die elektrische Wiedergabe von Schallaufzeichnungen
DE1295028B (de) Transistor-Hochfrequenzverstaerker mit einer Strom- und Spannungsgegenkopplung
DE745997C (de) Transformatorgekoppelter Kaskadenverstaerker
DE655294C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Lautstaerkeregelung mit grosser Zeitkonstante
DE862309C (de) Mehrstufiger Verstaerker mit positiver und negativer Rueckkopplung
AT201109B (de) Mehrstufiger Gleichspannungsverstarker mit Gegen- und Mitkopplung
DE681880C (de) Anordnung zur Kopplung von Verstaerkerroehren
DE517013C (de) Rueckkopplungsschaltung fuer drahtlose Empfangsgeraete, bei welcher die Daempfungs-verminderung ganz oder nahezu frequenzunabhaengig wird