AT142980B - Maschine zum Verpacken von zickzackförmig ineinandergelegten Papierblättchen in Kartonumschläge. - Google Patents
Maschine zum Verpacken von zickzackförmig ineinandergelegten Papierblättchen in Kartonumschläge.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Maschine zum Verpacken von ziekzaekförmig ineinandergelegten Papierblättchen in Kartonum- schläge. Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Einhüllen von Bücheln aus zickzackförmig ineinandergelegten gefalteten Papierblättehen, wie Zigarettenpapier-Büchel, in Kartonumschläge. Zum Unterschiede von Bücheln mit gefalteten Blättchen ist die Verpackung von Bücheln mit gefalteten, zickzackförmig ineinandergelegten Blättchen, durch das Ineinandergreifen der Blättchen, und die eigenartige Formung der zum Verpacken verwendeten Kartonumschläge wesentlich umständlicher. Der Kartonumschlag dieser Büchel ist mit einem Schlitz versehen, durch den das Ende des anliegenden Blättchens hindurchgezogen werden muss, worauf das Ende des folgenden Blättchens durch das Herausziehen des ersten Blättchens mit durch den Schlitz durchgezogen wird. Zufolge der besonderen Art der Blättehenlegung in den Bücheln und der eigenartigen Form der Umschläge werden diese Büchel von Hand aus in die Kartonumschläge verpackt. Die Erfindung hat den Zweck, die Handarbeit beim Verpacken von zickzackförmig gefalteten Bücheln auf ein Mindestmass zu verringern und durch die mechanische Ausführung der nötigen Operationen ein billigeres und rasches Verpacken zu ermöglichen. Den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine besteht im wesentlichen aus einem schrittweise geschalteten Fördermittel mit Auflagestelle zur Aufnahme der von Hand oder mechanisch eingelegten Büchel und Kartonumschläge, und eine Reihe zugeordneter Apparate, welche zwangläufig den Kartonumschlag um das Büchel teilweise falten, das Ende des am geschlitzten Lappen des Umschlages aufliegenden Blättchens durch den Schlitz hindurehziehen und hierauf die vollständige Einhüllung des Büchel bewirken. Überdies wird das dem Büchel beigepackte Verstärkungskartonblättehen mit dem anliegenden Teil des Kartonumschlages verklebt. Das verpackte Büchel wird durch eine Vorrichtung geführt, in welcher die Kanten des Umschlages scharf geformt werden. Die fertigen, eingehüllten Büchel werden in einen Stapelbehälter abgelegt. Das Neue der Erfindung bildet die Einrichtung zur mechanischen Verpackung der zickzackförmig gefalteten Blättchen in die Kartonumschläge sowie die Ausbildung der einzelnen hiebei verwendeten Apparate, welche folgende Operation selbsttätig vollziehen : Die an den Faltstellen gerillten Kartonumschläge werden von einem Stapel durch ein schwingendes Saugorgan einzeln angesaugt und auf die Auflegestelle des Fördermittels gebracht. Ein Stempel drückt den Umschlag in den im Fördermittel an der Auflegestelle vorgesehenen Hohlraum und biegt dabei die den geschlitzten Lappen des Kartonumsehlages umgrenzende vier Schmalseiten, die der Höhe des Büchel entsprechen, hinauf. Nach Einlegen des Biiehels in die entstehende flache Schachtel werden die Enden der hochgebogenen Lappen gegen das Innere des Büehels gefaltet, so dass sie von drei Seiten das Büchel und das mit diesem eingelegte Verstärkungskartonblättehen teilweise überlappen. Der Teil des Kartonumschlages, welcher im fertigen Päckchen am Verstärkungskartonblättehen zu liegen kommt, wird mit Klebstoff versehen, auf das Kartonblättehen umgelegt und mit diesem verklebt. Ein auf und ab gehendes Saugmundstück einer Luftsauganlage dringt durch den Schlitz des geschlitzten Lappens des Kartonumschlages, saugt das über dem Schlitz liegende Blättchen des Büehels an und zieht es beim Rückgang durch den Schlitz hindurch, worauf die Schliessung des Päckchens stattfindet. Auf dem Wege zur Abgabestelle werden die Kanten des geschlossenen Päckchens, wie erwähnt, noch scharf geformt. <Desc/Clms Page number 2> Die Maschine gemäss der Erfindung ist in den beifolgenden Zeichnungen in beispielsweiser Ausführung schematisch dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 eine Draufsicht der Maschine, Fig. 2 stellt den vorgerillten Kartonumsehlag dar, Fig. 3 ist ein Querschnitt durch das verpackte Büchel, Fig. 4 zeigt einen teilweisen Querschnitt, durch das Fördermittel mit dem aufgelegten Kartonumsehlag, Fig. 5 ist eine Ansicht des Saugmundstückes in der Arbeitsstellung, Fig. 6 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung zum Formen der Kanten des Päckchens, und Fig. 7 bis 10 veranschaulichen perspektivisch das Päckchen in verschiedenen Stufen der Faltung des Kartonumschlages. Im Ausführungsbeispiel ist das Fördermittel als ein Rundtisch 1 ausgebildet, welcher mit sechs Auflegestellen, 2 bis 7, versehen ist und um seine Achse schrittweise jeweilig um 600 gedreht wird. Die Kartonumschläge 8 sind in einem Stapel gelegt und werden einzeln mittels eines schwingenden Rohr- stückes 9 vom Stapel entnommen und auf die Auflegestelle 2 des Rundtisches 1 derart gelegt, dass der EMI2.1 Rohrstück 9 ist hohl, am Umfange mit Saugöffnungen versehen, mit einer Luftsauganlage verbunden und um die Achse 12 drehbar. Ein um die Achse 14 schwingender Hebel 13 trägt am Ende einen Stempel 15, der in den Hohlraum 16, welcher an den Auflegestellen des Rundtisches 1 vorgesehen ist, passt. Beim Niedergang des Stempels 15 (Fig. 4) drückt er den darunterliegenden Kartonumschlag 8 in den Hohlraum 16, wodurch die Schmalseiten des Umschlages hochgefaltet werden. Der Umschlag hat dann die in Fig. 7 perspektivisch dargestellte Form. In den Hohlraum der so gebildeten flachen Schachtel wird das Büchel mit dem daraufgelegtem Verstärkungskartonblättchen von Hand oder mechanisch eingelegt, wenn die Auflegestelle samt Kartonumsehlag in die Lage 3 (Fig. 1) geschaltet wurde. Der Kartonumsehlag mit dem Büchel gelangen weiter EMI2.2 in die in Fig. 8 veranschaulichte Form bringen. Bei weiterer Schaltung des Rundtisches 1 gelangen Umschlag und Büchel in die Lage 5 (Fig. 1). In dieser Lage überträgt ein Stempel 25 von einer in einem Klebstoffbehälter rotierenden Walze 24 eine dünne Klebstoffschicht auf den Kartonumschlag. Von der gegen- überliegendes Seite des Päckchens dringt ein auf und ab gehendes Saugmundstück 26 (Fig. 5) durch die EMI2.3 liegende Blättchen des Büchel an und saugt unter der Einwirkung einer mit dem Mundstück 26 kommunizierenden Saugpumpe das Blättchen kräftig an. Beim Niedergang des Mundstückes 26 wird das Ende 28 des Blättchens durch den Schlitz 27 hindurchgezogen. Auf dem Wege zur nächsten Schaltstellung 6 trifft der mit Klebstoff versehene Lappen 29 des Kartonumschlages 8 auf oberhalb des Rundtisehes 1 angebrachte Faltbleehe 30, welche den Lappen 29 umlegen und gegen das Verstärkungskartonblättehen im Büchel und die Endlappen 20,"li, 22 andrücken und mit diesen verkleben. Wenn das so vorgearbeitete Päckchen in die Lage 6 des Rundtisches 1 (Fig. 1) kommt, wird das Päckchen vom Rundtiseh abgehoben und durch einen Stössel 36 seitlich in einen oberhalb des Rundtisches 1 angebrachten Kanal 31 verschoben. Bei dieser Verlagerung wird die endgültige Faltung des Umschlages um das Büehel bewirkt und das Päckchen in die in Fig. 10 dargestellte Form gebracht. Ein im Kanal 31 hin-und hergehender Stössel 32 schiebt die Päckchen im Kanale zum Stapelbehälter vor. Auf dem Weg zum Behälter werden die geförderten Päckchen im Kanäle. 32 der Einwirkung von zwei umlaufenden Scheiben 33, 34 ausgesetzt, welche die scharfe Form der Kanten durch einen Druck auf die Schmalseiten des Päckchens bewirken. Die fertigen Päckchen gelangen bei einem Steuerorgan 35 an, welches sie aus dem Kanäle 31 in den Stapel fördert. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Verpacken von zickzackförmig ineinandergelegten Papierblättehen in Karton- umschläge, dadurch gekennzeichnet, dass einem schrittweise geschalteten Fördermittel (1) mit Auflege- stellen (2 bis y zur Aufnahme der von Hand oder mechanisch eingelegten Papierbüchel und Kartonumschläge eine Reihe von Apparaten zugeordnet ist, welche zwangläufig den Kartonumsehlag um das Büehel teilweise falten, das Ende des am geschlitzten Lappen des Umschlages (8) aufliegenden Blättchens durch den Schlitz (27) hindurchziehen und hierauf die vollständige Einhüllung des Büchels bewirken.
Claims (1)
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Umschläge verpackten Büchel durch eine Vorrichtung geschickt werden (Rollen 33, 34), in welcher die Kanten des Umschlagen scharf geformt werden. EMI2.4 zwischen dem Stapel für die Kartonumschläge und dem Fördermittel (1) angeordnet ist, welches den oberen Zuschnitt des Stapels ansaugt und auf die dem Stapel gegenüberliegende Auflegestelle (2) des Fördermittels (1) ablegt. EMI2.5 die Kartonumsehläge am Fördermittel (1) mit Hohlformen (16) versehen sind, deren Abmessungen denen des Büchels entsprechen und in welche ein Stempel (15)die Zuschnitte hineindrückt und hiebei <Desc/Clms Page number 3> die den geschlitzten Lappen des Umschlages umgehenden Schmalseiten, die der Höhe des Büchels entsprechen, hinaufbiegt.5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass gesteuerte Faltorgane (17, 18, 19) die kurzen Endlappen (20, 21, 22) des Kartonumschlages, welche von drei Seiten des in den Hohlraum (16) eingelegten Büchels und des darübergelegten Verstärkungskartonblättchens hervorstehen, gegen das Innere des Päckchens umlegen.6. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein gesteuerter Stempel (25) von einer in einem Klebstoffbehälter (23) tauchenden Rolle (24) Klebstoff aufnimmt und auf jenen Teil des Umschlages aufträgt, welcher im gefalteten Umschlag auf das Verstärkungskartonblättchen zu liegen kommt.7. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Schlitz (27) des Kartonumschlages (8) ein auf und ab gehendes Saugmundstück (26) einer Luftsauganlage an das über dem Schlitz (27) liegende Papierblättchen angedrückt wird, das Blättchen ansaugt und beim Niedergang des Saugmundstückes (26) das Ende des Blättchens durch den Schlitz (27) hindurchzieht.8. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Lagenver- änderung des Päckchens beim Überführen aus dem Fördermittel (1) in einen Führungskanal (31) das endgültige Schliessen des Kartonumschlages bewirkt wird.9. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossenen Päckchen in einem geschlossenen Kanal (31) zwischen zwei Druckrollen (33, 34) geleitet werden, welche die Schmalseiten des Päckchens in der Mitte gegen das Innere des Päckchens drücken und dadurch die scharfe Ausbildung der Kanten des Päckchens bewirken. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT142980T | 1934-04-10 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
AT142980B true AT142980B (de) | 1935-10-10 |
Family
ID=3642422
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
AT142980D AT142980B (de) | 1934-04-10 | 1934-04-10 | Maschine zum Verpacken von zickzackförmig ineinandergelegten Papierblättchen in Kartonumschläge. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
AT (1) | AT142980B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE20200650U1 (de) * | 2002-01-17 | 2003-06-05 | GIZEH Raucherbedarf GmbH, 51647 Gummersbach | Anlage zur Herstellung von Zigarettenpapierbücheln |
-
1934
- 1934-04-10 AT AT142980D patent/AT142980B/de active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE20200650U1 (de) * | 2002-01-17 | 2003-06-05 | GIZEH Raucherbedarf GmbH, 51647 Gummersbach | Anlage zur Herstellung von Zigarettenpapierbücheln |
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