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AT128258B - Vorrichtung zum Schrägstellen des Schirmdaches von Sonnenschirmen. - Google Patents

Vorrichtung zum Schrägstellen des Schirmdaches von Sonnenschirmen.

Info

Publication number
AT128258B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pinion
swivel arm
canopy
slot
socket wrench
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Fiehl Recte Deile
Original Assignee
Josef Fiehl Recte Deile
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Fiehl Recte Deile filed Critical Josef Fiehl Recte Deile
Application granted granted Critical
Publication of AT128258B publication Critical patent/AT128258B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum   Sehrägstellen   des Sehirmdaches von Sonnenschirmen. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum   Schrägstellen   des   Sehirmdaehes   von Sonnenschirmen, bei welcher die Schirmstange zweigeteilt ist und die Stangenteile gelenkig miteinander verbunden sind. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, den das Schirmdach tragenden verschwenkbaren Stangenteil mit dem feststehenden durch eine Zuglasche zu verbinden, die in verschiedenen Schräglagen durch einen Splint festgestellt wird. Bei einer andern bekannten Ausführungsart wird der verschwenkbare Stangenteil in verschiedenen Schräglagen durch   Schrägflächen   eines Klemmringes bzw. des andern Stangenteiles gegen letzteren abgestützt. 



   Gegenüber diesen bekannten Ausführungsarten zeichnet sich die Vorrichtung gemäss der Erfindung durch einfache Bauart, bequeme Handhabung und grosse Sicherheit gegen   unbeab-   sichtige Verschwenkungen aus. Auch kann die Neigung des   Schirmdaches   leichter eingestellt werden. 



   Gemäss der Erfindung besteht die zum Schrägstellen des Schirmdaches dienende Vorrichtung aus einem in dem an der Teilungsstelle liegenden Ende des einen Stangenteiles gelagerten Ritzel und einem im entsprechenden Ende des ändern Stangenteiles frei drehbar gelagerten, in den ersten Stangenteil reichenden Schwenkarm, der mit einem mit dem Ritzel kämmenden Zahnbogen versehen ist. Das Ritzel und der Schwenkarm sitzen in je einem in den Stangenenden vorgesehenen Schlitz, dessen Breite ungefähr ihrer Dicke entspricht, so dass sie gegen achsiale Verschiebungen gesichert sind. Der Rücken des Schwenkarmes ist so gekrümmt, dass er mit einer   Schutzhülse,   die den Schlitz des das Ritzel tragenden Stangenteiles abdeckt, in Berührung steht, wodurch, zusammen mit der Zahnreibung, Selbstsperrung der Vorrichtung möglich ist.

   Das Ritzel trägt auf einer Seite einen mehrkantigen Dorn, auf den ein Steckschlüssel aufgeschoben wird, durch welchen die Verschwenkung des Schirmdaches bewerkstelligt wird. Dieser Steckschlüssel ist mit einer in eine Ausnehmung am entsprechenden Stangenteil passenden Sperrnase versehen, die den   Steckschlüssel   und damit den Schwenkarm gegen unbeabsichtigte Verdrehungen sperrt, jedoch achsiale Verschiebungen des Steckschlüssels auf dem Dorn gestattet, so dass, wenn die Sperrnase ausserhalb der Ausnehmung liegt, die Verschwenkung durchgeführt werden kann. 



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt die Vorrichtung gemäss der Erfindung, nach der Schwenkungsebene geschnitten, Fig. 2 zeigt dieselbe in einem hiezu senkrechten Schnitt, während in Fig. 3 der   Steckschlüssel   schaubildlich dargestellt ist. 



   Die an ihren aneinanderstossenden Enden mit Schutzhülzen 3 bzw. 4 versehenen Stangenteile 1 und 2 sind durch ein Gelenk 5 verbunden, um das sie gegeneinander verschwenkt werden können. In den Enden der beiden Stangenteile ist parallel zur Schwenkungsebene ein Schlitz ausgenommen, dessen an der zylindrischen   Aussenfläche   der Stange liegende Ränder durch die Schutzhülsen verdeckt sind. Im Schlitz des unteren im Boden befestigten Stangenteiles 2 sitzt ein Ritzel 7, dessen Dicke ungefähr gleich der Breite des Schlitzes ist. 



  Das Ritzel ist mittels eines an einer Seite angesetzten Zapfens 6 in einer passenden Bohrung des Stangenkörper gelagert. An der andern Seite des Ritzels ist ein mit dem Bolzen 6 gleichachsiger Vierkantdorn 6a angesetzt, der in eine entsprechend grösseren Durchmesser besitzende   und durch die Schutzhülse hindurchgehende Bohrung 10 des Stangenkörper ragt und das Aufstecken eines Steckschlüssels zum Verdrehen des Ritzels gestattet. Mit dem Ritzel 7 kämmt   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ein mit-einem Zahnbogen versehener gekrümmter Schwenkarm 8, dessen Stärke ebenfalls der Breite des Schlitzes entspricht und der mittels eines Bolzens 9 im andern den Schirm tragenden Stangenteil   1   frei drehbar gelagert ist.

   Der gekrümmte Rücken dieses Armes liegt am Ende des Schlitzes im unteren Stangenteil 2 an dem den Schlitz abdeckenden Teil der   Schutzhülze   4 an und hält den Schwenkarm im steten Eingriff mit dem Ritzel. Die an der Berührungsstelle auftretende Reibung. zusammen mit der Zahnreibung bewirkt bis zu einer gewissen Grenze Selbstsperrung der Schwenkvorrichtung. Dadurch, dass das Ritzel und der Schwenkarm in einem Schlitz untergebracht sind, sind sie gegen achsiale Verschiebungen gesichert. 



  In die Ausnehmung   10   passt ein von aussen einschiebbarer, mit einem Griff 12 versehener Steckschlüssel 11, der eine'auf den Dorn 6a- passende vierkantige Ausnehmung 14 besitzt. 



  Der Schlüssel ist mit einer Nase 15 versehen, die in eine an die Bohrung 6a angesetzte Ausnehmung 10a im unteren   Stockteil   2 passt. 



   Schon in der Strecklage kann, sofern die Selbstsperrung durch Reibung nicht genügende Sicherheit gegen Einknicken der Stange bietet, der   Schlüssel 11   auf den Dorn 6 a aufgesteckt werden, wobei darauf zu achten ist, dass die Nase   15   in die Ausnehmung   10 a   zu liegen kommt, in welchem Falle die Schwenkvorrichtung gesperrt ist. Soll das Schirmdach geneigt werden, so wird der Schlüssel so weit aus der Bohrung   10   herausgezogen-bzw. nur so weit aufgeschoben-, dass die Nase 15 ausserhalb der Ausnehmung   10a   liegt, worauf mittels des noch auf dem Dorn 6a bleibenden Teiles des Steckschlüssels das Ritzel verdreht wird, bis der Schirm ungefähr die   gewünschte   Neigung erreicht hat.

   Der Steckschlüssel wird dann, 
 EMI2.1 
 wieder in die Ausnehmung 10a gelangt, worauf die Schwenkvorrichtung neuerlich gesperrt ist. Die Schwenkvorrichtung gestattet bei entsprechender Wahl des Durchmessers des Ritzels eine grosse Anzahl verschiedener Neigungen des Sehirmdaches einzustellen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum   Schrägstellen   des Schirmdaches von Sonnenschirmen, bei welcher die Schirmstange zweigeteilt ist und die Stangenteile gelenkig miteinander verbunden sind, gekennzeichnet durch ein in dem an der Teilungsstelle liegenden Ende des einen Stangenteiles (2) gelagertes Ritzel (7) und einen im entsprechenden Ende des andern Stangenteiles (1) frei drehbar gelagerten in den Stangenteil (2) reichenden Schwenkarm   (8),   der mit einem Zahnbogen versehen ist, welcher mit dem Ritzel   (7)   in Eingriff steht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel (7) und der Schwenkarm (8) in je einem in den Stangenenden vorgesehenen Schlitz untergebracht sind, dessen Breite ungefähr der Dicke des Ritzels bzw. des Schwenkarmes entspricht, so dass das Ritzel und der Schwenkarm gegen achsiale Verschiebung gesichert sind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücken des Schwenkarmes so gekrümmt ist, dass er eine den Schlitz im Ende des Stangenteiles (2) abdeckende Schutzhülse (4) innen berührt, um den Reibungswiderstand gegen das Verschwenken zu erhöhen und den Schwenkarm im Eingriff mit dem Ritzel zu halten.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel EMI2.2 trägt, mittels welchem das Ritzel verdreht und damit das Schirmdach verschwenkt wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckschlüssel (11) mit einer Sperrnase (15) versehen ist, die in eine im Stangenteil () ausgesparte, an die Bohrung (10) anschliessende Ausnehmung (10a) passt und den Steckschlüssel gegen Verdrehungen sperrt, ohne Verschiebungen desselben auf dem Dorn (boa) zu verhindern.
AT128258D 1931-03-14 1931-03-14 Vorrichtung zum Schrägstellen des Schirmdaches von Sonnenschirmen. AT128258B (de)

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AT128258B true AT128258B (de) 1932-05-25

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ID=3635558

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AT128258D AT128258B (de) 1931-03-14 1931-03-14 Vorrichtung zum Schrägstellen des Schirmdaches von Sonnenschirmen.

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2595697A (en) * 1948-06-08 1952-05-06 Finkel Umbrella Frame Company Garden umbrella
US3145720A (en) * 1962-11-29 1964-08-25 Torii Giichi Canopy tilting device
US3182673A (en) * 1963-07-15 1965-05-11 Cohen Alfred G Tiltable umbrella having gear rack operating means
US11206903B2 (en) 2019-03-21 2021-12-28 ZHUN-AN Ma Tilt mechanisms and actuators for umbrellas
US11388963B2 (en) 2017-04-14 2022-07-19 ZHUN-AN Ma Tiltable umbrella with removable guide track
USD1003592S1 (en) 2021-08-11 2023-11-07 ZHUN-AN Ma Umbrella pole grip assembly
US12167782B2 (en) 2020-10-26 2024-12-17 Qingdao Activa Shade Inc. Umbrella with hub reinforced tilt coupling
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