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AT123818B - Verfahren zur Erhöhung der Korrosionsfestigkeit von durch Warmverformung erhaltenen Werkstücken aus Legierungen des Magnesiums mit etwa 0¨5 bis 2¨5% Mangan. - Google Patents

Verfahren zur Erhöhung der Korrosionsfestigkeit von durch Warmverformung erhaltenen Werkstücken aus Legierungen des Magnesiums mit etwa 0¨5 bis 2¨5% Mangan.

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Publication number
AT123818B
AT123818B AT123818DA AT123818B AT 123818 B AT123818 B AT 123818B AT 123818D A AT123818D A AT 123818DA AT 123818 B AT123818 B AT 123818B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
corrosion resistance
manganese
hot forming
magnesium
increasing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT123818B publication Critical patent/AT123818B/de

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  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description


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    Verfahren zur Erhöhung der Korrosionsfestigkeit von durch Warmverformung erhaltenen Werkstücken aus Legierungen des Magnesiums mit etwa 0'5 bis 2. 5% Mangan.   
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 eine überraschend gute. Korrosionsfestigkeit aufweisen, gehen diese Eigenschaften bei   der Warmvrr-   formung der Gussblöcke, z. B. beim Auswalzen zu Blechen, zum grossen Teil wieder verloren. 



   Es wurde nun gefunden, dass der ursprüngliche Grad der Korrosionsfestigkeit bei den verformten Werkstücken weitgehend wieder hergestellt werden kann, wenn die Stücke einer   nachträglichrn Gliih-   
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 folgt. Die Temperatur dieser Glühbehandlung liegt im Gebiet von gegen   4000 C und darÜber,   sie richtet sich nach   demMangangehalt, u.   zw. liegt die untere Grenze der Glühbehandlung um sohöher, je höher der Mangangehalt ist. So ist z. B. bei einer etwa. 1-5% Mangan enthaltenden   Legierung eine Glühung bei   mindestens   410'C erforderlich,   um den beabsichtigten Effekt zu erzielen. Die besten Ergebnisse wurden im allgemeinen bei einer Glühtemperatur von etwa   470-500  C   erhalten.

   Die Zeitdaeur der Glühung 
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 sich um so besser, je länger sie andauert, wobei jedoch, im Hinblick auf das hiebei gleichzeitig eintretende Kornwachstum, die   Rücksicht   auf die mechanischen Eigenschaften des Materials eine Grenze setzt. 



   Eine besondere Glühbehandlung kann dann in Fortfall kommen, wenn die Verarbeitung der in Frage kommenden Stücke bei höheren Temperaturen als sonst üblich   vorgenommen wird, nämlich. solchen,   die innerhalb des Temperaturfeldes liegen, in dem der vorstehend geschilderte Effekt erzielt wird. 



   Anderseits ist aber die zur Erzielung des Effekts erforderliche Glühdauer auch abhängig von der Vorbehandlung des Materials. Hat bereits nach einer Warmformung eine Glühung gemäss der Erfindung stattgefunden, so ist bei einer auf diese Glühung folgenden nochmaligen Warmverarbeitung bei Temperaturen unterhalb der für die Behandlung gemäss Erfindung vorgesehenen   Mindestgrenze-beispiels-   weise zum Zwecke der endgültigen Formgebung-eine nochmalige Glühung innerhalb des oben gekennzeichneten Bereichs erforderlich, um die Korrosionsfestigkeit wieder herzustellen. In diesem Falle kann dann die Glühdauer wesentlich verkürzt werden ; im allgemeinen genügt hier zur Wiederherstellung der Korrosionsfestigkeit eine Glühung während etwa zweier Stunden. 



   Beispiel : Ein Gussblock aus einer   Magnesiumlegierung,   die neben den   üblichen     Verunreinigungen   
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 etwa 4 Wochen an einigen Stellen vollkommen durchgefressen. 



   Ein aus dem gleichen Arbeitsgang stammendes Blech wurde nun gemäss Erfindung in einem   Muffel-   ofen während 48 Stunden bei etwa   500    C geglüht und alsdann an der der Luft erkalten gelassen, worauf es sich in bezug auf Korrosionsfestigkeit nicht wesentlich anders verhielt als der Gussblock, aus dem es hergestellt   war ;   selbst nach sechswöchentlicher Berührung mit Seewasser wies es keinen   merklichen   Angriff auf. 



   Wurde das geglühte Blech einer etwa eine Stunde dauernden Biegebearbeitung bei 350  C unter- 
 EMI1.5 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erhöhung der Korrosionsfestigkeit von durch Warmverformung erhaltenen Werkstücken aus Legierungen des Magnesiums mit etwa   0'5   bis etwa   2'5%   Mangan, dadurch gekennzeichnet, dass das   Werkstück   einer Glühung bei einer mit zunehmenden Mangangehalt ansteigenden Mindesttemperatur von 400  C unterworfen wird, der zweckmässig ein Abschrecken folgt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Warmverformung gleichzeitig mit der Glühbehandlung vorgenommen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT123818D 1929-08-23 1930-07-05 Verfahren zur Erhöhung der Korrosionsfestigkeit von durch Warmverformung erhaltenen Werkstücken aus Legierungen des Magnesiums mit etwa 0¨5 bis 2¨5% Mangan. AT123818B (de)

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AT123818B true AT123818B (de) 1931-07-25

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AT123818D AT123818B (de) 1929-08-23 1930-07-05 Verfahren zur Erhöhung der Korrosionsfestigkeit von durch Warmverformung erhaltenen Werkstücken aus Legierungen des Magnesiums mit etwa 0¨5 bis 2¨5% Mangan.

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CH148551A (de) 1931-07-31

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