AT110642B - Rechenmaschine. - Google Patents
Rechenmaschine.Info
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- AT110642B AT110642B AT110642DA AT110642B AT 110642 B AT110642 B AT 110642B AT 110642D A AT110642D A AT 110642DA AT 110642 B AT110642 B AT 110642B
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- Austria
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- switching
- machine according
- rotation
- calculating machine
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Rechenmaschine. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die durch Patent Nr. 106. 339 geschützte Rechenmaschinen, bei welcher sämtliche Funktionen durch in bestimmter Weise gelochte Karten ausgelöst werden. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass im Gegensatze zu den bisher bekannten Ein- richtungen, bei welchen mechanische Bewegungen durch Elektromagnete od. dgl. ausgelöst, gesteuert oder blockiert werden, sämtliche Funktionen der Zählwerke unmittelbar durch die Wirkung von Elektro- magneten ausgeführt werden. Weiters betrifft die Erfindung eine Vereinfachung der Zehnerschaltung, durch welche die Ver- wendung von Kniehebeln vermieden wird. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch in beispielsweiser Ausführung veranschaulich. Bei dem gezeichneten Zehnerschaltwerk erfolgt die Vorschaltung der Ziffernräder in gleicher Weise wie bei dem Hauptpatente durch ein Schaltrad 1, in welches eine von einem Elektromagneten 3 beeinflusste Schaltklinke 2 eingreift. Um, entsprechend der jeweiligen Rechnungsoperation (Addition oder Subtraktion), die Drehung des Ziffernrades in dem einen oder dem andern Sinne zu bewirken, ist genau so, wie bei der Konstruktion nach dem Hauptpatente eine entgegengesetzt wirkende Schaltklinke 2'vorgesehen, die in ein Schalt- rad l'mit entgegengesetzter Zahnung eingreift. Die Steuerung der Schaltklinke erfolgt durch einen Rahmen 4, welcher durch die Wirkung eines Elektromagneten verschoben wird und je nach seiner Lage die eine oder die andere Schaltklinke entgegen der Wirkung einer, die beiden Schaltklinke verbindenden Feder 5 ausser Eingriff mit ihrem zugehörigen Schaltrad hält. Die Schaltbewegung des Magneten 3 wird durch einen Hebel 6 auf die Schaltklinke übertragen. Der Hebel 6 steht unter der Wirkung einer Feder 7, welche ihn in der Normallage zu erhalten sucht. Bei Kontaktschluss erfolgt ein Verschwenken des Hebels 6 um den Drehpunkt 8 und hiedurch ein Weiter- schalten des Schaltrades 1 um einen Zahn. Die Bewegung des Schaltrades wird durch entsprechende Übersetzung auf das Ziffernrad 9 übertragen, welches somit um eine Ziffer weitergeschaltet wird. Um nun im Momente der Zehnerschaltung ein Vorschalten zu bewirken, ist erfindungsgemäss folgende Einrichtung getroffen. Die Drehachse 8 des Hebels ist verschiebbar gelagert und unter die Wirkung eines von dem Ziffernrad der nächst tieferen Zahlenstelle beeinflussten Elektromagneten 10 gestellt, der entsprechend der Hebelübersetzung den Drehpunkt 8 so weit verschiebt, dass eine Weiter- schaltung des Schaltrades um einen Zahn erfolgt. Bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist der Hebel 6 gleicharmig, infolgedessen muss der Hub der in der Mitte des Hebels liegenden Drehachse 8 die Hälfte des Weges betragen, den das Hebelende bei Betätigung des Magnetes 3 ausführt. Der Anker 10'hat also nur den halben Weg des Ankers 3'auszuführen. Die Betätigung des Magnetes 10 erfolgt durch eine Stromquelle 11, welche durch einen an dem Ziffernrädchen 9 angebrachten Kontakt 12 im geeigneten Zeitpunkt in den Stromkreis eingeschaltet wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Rechenmaschine nach dem Patente Nr. 106. 339, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltklinke im Falle der Zehnerschaltung auf elektromagnetischem Wege unabhängig von der durch die Lochkarte bewirkten Schaltbewegung betätigt wird. <Desc/Clms Page number 2>2. Rechenmaschine nach dem Patente Nr. 106.339, dadurch gekennzeichnet, dass die die Vorschaltung der Schalträder bewirkenden Klinken durch Vermittlung eines Doppelhebels betätigt werden, dessen Drehachse im Falle einer Zehnerschaltung um einen, der Hebelübersetzung entsprechenden Teil so weit verlegt wird, dass eine Vorschaltung um einen Zahn stattfindet.3. Rechenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (8) von dem Anker (10') eines Elektromagneten (10) getragen wird, der durch im geeigneten Momente von dem EMI2.1 EMI2.2
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT106339D AT106339B (de) | 1924-05-06 | 1924-05-06 | Rechenmaschine, insbesondere für Lohnverrechnung. |
AT110642T | 1925-09-24 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
AT110642B true AT110642B (de) | 1928-09-25 |
Family
ID=25606091
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
AT110642D AT110642B (de) | 1924-05-06 | 1925-09-24 | Rechenmaschine. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
AT (1) | AT110642B (de) |
-
1925
- 1925-09-24 AT AT110642D patent/AT110642B/de active
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