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Zerstäuber.
Bei den jetzt gebräuchlichen Zerstäubern wird die Zerstäubungskammer von einem am Zerstäuberkopf vorgesehenen Ansatz gebildet, in welchen das eine Ende eines zu diesem Zwecke rechtwinklig gebogenen Tauchrohres oder auch ein auf dem Rohr befestigtes Zwischenorgan hineinragt.
Derartige Zerstäuber haben aber grosse Nachteile, welche sich aus der schwierigen Herstellung und Anordnung der schon erwähnten Ansätze sowie mit den Rohren oder deren Zwischenorganen und der zur Erzielung einer vollkommenen Zerstäubung dienenden Regulierung ergeben.
Die Erfindung will die Zerstäuber verbessern, u. zw. deren Herstellung sowie den Gesamtaufbau vereinfachen und die Regelung des Aufnahmevermögens der Zerstäubungskammer erleichtern. Die Verbesserungen liegen hauptsächlich in der Weglassung des oben erwähnten Ansatzes und seiner inneren Organe, da die Zerstäubungskammer vom Zerstäuberkopf gebildet wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem senkrechten Schnitt durch eine Aus- fühmngsform dargestellt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besitzt der Zerstäuberkopf 1, der in irgendeiner Weise auf der Flasche befestigt wird, eine Öffnung 2, über welche die Luft mit Hilfe eines am Ende mit einem Gummiball od. dgl. versehenen Schlauches 3 zugeführt wird. Der Kopf ist oben durch eine Kammer 4 verlängert, in deren Seitenwand sich eine Öffnung 5 vorfindet. Das Tauchrohr 6 dringt mit seinem oberen Ende bis in die Kammer 4, deren innerer Durchmesser ein wenig grosser ist als der Durchmesser der Röhre, so dass zwischen Kammerinnenwand und Rohr ein ringförmiger Raum freibleibt.
Das Tauchrohr 6 ist mit einem auf zwei Seiten 7,t abgeflachten Gewindekopf 7 in den Kopf Z eingeschraubt. Am Gewindestück 7 sitzen Anschläge 8, die sich beim Einschrauben gegen die Unterkante des Kopfes 1 legen werden und so bestimmen, wie weit das Tauchrohr in die Kammer 4 - die sogenannte Zerstäubungskammer--eindringt.
Die über Öffnung 2 in den Kopf 1 eintretende Luft drückt auf die Flüssigkeit, die infolgedessen im Tauchrohr 6 hochsteigen wird. Sobald die Flüssigkeit in die Kammer 4 gelangt, mischt sie sich mit der Luft, die ebenfalls zu dieser Kammer tritt, indem sie durch den ringförmigen Raum hindurchströmt (siehe die eingezeichneten Pfeile).
Die zerstäubte Flüssigkeit wird nach aussen getrieben, indem sie durch die den Zerstäuberansatz ersetzende kleine Öffnung 5 hindurchgeht.
Die Vorteile, welche der in dieser Weise ausgebildete Zerstäuber bietet, ergeben sich nunmehr von selbst. Da der Zerstäuber weder einen Zerstäubungsansatz besitzt, der nach aussen vorsteht und am Kopf
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im Innern des Ansatzes benutzt wird, ist die Herstellung und der Zusammenbau sehr einfach, und es ist infolgedessen eine sehr erhebliche Herabsetzung des Preise möglich.
Ferner ist die Regelung des Rauminhaltes der Zerstäubungskammer sehr einfach, indem man die Grösse der Einbringung des Rauchrohres in die erwähnte Kammer regelt.
Selbstredend ist der dargestellte Zerstäuber nur als Ausführungsbeispiel gedacht ; die Formen und Abmessungen können sich ändern, ohne dass eine Änderung des Erfindungsgedankens stattfindet.
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Einer der Vorteile, die durch die Möglichkeit geboten werden, die Auslassöffnungen der Flüssig- keit an jeder beliebigen Stelle des Zerstäuberaufsatzes anzuordnen, beruht darin, dass es beispielsweise
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Ferner kann die Lufteinlassöffnung, an welcher der nachgiebige Schlauch 3 endet, an einer beliebigen Stelle des Aufsatzes oder direkt an der Zerstäuberkammer 4 angebracht sein.
PATENT-AN SPRÜCHE :
1. Zerstäuber mit Mischkammer für Parfüm und andere Flüssigkeiten, bei welchen ein Teil der eingeführten Druckluft das Steigen der Flüssigkeit bewirkt, während der andere Teil als Mischluft dient, dadurch gekennzeichnet, dass die keine besondere Spritzdüse aufweisende Spritz öffnung (5) unmittelbar in der Wandung der mit dem Zerstäuberkörper (1) ein einziges Stück bildenden Mischkammer (4) vorgesehen ist.