AT106667B - Steckkontakt, insbesondere für Sockel von Elektronenröhren. - Google Patents
Steckkontakt, insbesondere für Sockel von Elektronenröhren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Steckkontakt, insbesondere für Sockel von Elektronenröhren. In der Schwachstrom- und Beleuchtungstec1ì, nik benutzt man zur Herstellung rasch lösbarer Kontakte Stecker, die in metallene Buchsen eingeführt werden, wobei entweder der Stecker oder die Büchse federn, um ein festes Einpassen herbeizuführen. Der Anschluss des Steckers bzw. der Buchse an die Zuleitung wird dabei auf verschiedene Art gelöst. Es ist z. B. bekannt, den Zuleitungsdraht anzu- löten oder ihn mittels Schraubmuttern anzupressen. Beide Befestigungsarten haben ihre Nachteile. Das Anlöten führt leicht zu einer Beschädigung des Isoliermateriales, da durch die gute Wärmeleitfähigkeit des Metalles nicht nur die Befestigungsstelle, sondern das ganze Stück erhitzt wird. während beim Anschluss mit Schraubenmuttern der ösenförmig gebogene Zuldtungsdlaht häufig seitlich herausgequetscht wird, wenn man nicht zu dem umständlichen Hilfsmittel der Beilrgsscheibchen oder Polschuhe greift. Im Gegensatze dazu verbürgt der Anschluss laut vorliegender Erfindung vollständige Schonung des Isoliermateriales und rasche verlässliche Kontaktgebung. Sowohl für Stecker. als auch für Büchsen anwendbar, erweist er sich jedoch als besonders vorteilhaft für die Befestigung der Steckbolzen im Sockel von Elektronenröhren. Hier handelt es sich um sehr hohe Ansprüche, die an die Isolation gestellt werden. Besonders die Gitterzuführung muss gegenüber Glühfaden und Anode hochisoliert sein. Bei der bisher meist üblichen Lötung wird die Oberfläche des Sockelplättchens durch die Dämpfe des Flussmittels besudelt und dadurch verdorben. Gleichfalls wichtig ist die hochwertige Isolation bei den in der Radiotechnik üblichen Steckspulen. Der Vorgang der Befestigung ist aus der beigelegten Zeichnung ersichtlich. Ein gebohrter, geschlitzter : : Yletallkörper (Fig. 1), im folgendem als Büchse bezeichnet, ist auf der einen Seite mit einem Innengewinde, auf der entgegengesetzten mit einem glatten zylindrischen Loch versehen. Diese Büchse wird entweder in das Isoliermaterial eingeschraubt, genietet oder am besten gleich bei seiner Herstellung eingearbeitet (eingepresst). Diese letztere Annahme liegt der beispielsweisen Darstellung der Fig. 1 zugrunde. Auf alle Fälle ragt der geschlitzte Teil der Büchse aus dem Isoliermaterial heraus. Der anzuschliessende blanke Draht 3 wird von innen durch die Bohrung gesteckt und sodann durch den Schlitz 2 herausgebogen. Es müsste natürlich nur eine Wand der Büchse geschlitzt sein, fabrikatorisch zieht man es jedoch vor, beide Seiten zu durchschneiden. Hierauf wird der Kontaktbolzen 4 (Fig. 2) eingeschraubt, dessen Gewinde nicht bis an sein Ende reicht ; dort ist er vielmehr zylindrisch oder leicht konisch angedreht. Der Durchmesser dieses Ansatzes 5 ist geringer, als der der zylindrischen Bohrung im Grunde der Büchse. Es hat sich bewährt, den Unterschied der Durchmesser etwa gleich der Drahtstärke zu wählen, die geklemmt werden soll. Der Unterschied der Radien ist somit etwa gleich der halben Drahtdicke, der Ansatz 5 quetscht den weichen Kupferdraht 3 und verbürgt guten Kontakt, sowie Sicherung gegen das Lockerwerden des Bolzens. Fig. 3 zeigt einen in der Mittelebene des Schlitzes geführten Querschnitt durch den montierten Stecker. Das Isoliermaterial ist grob schraffiert, die Buchse fein schraffiert dargestellt. Man sieht zwischen Bolzen und Büchse den breit gequetschten Zuführungsdraht. , dessen überflüssiges aus dem Schlitz herausragendes Ende an der Knickstelle abgerissen wurde. Eine Reihe von Abänderungen sind innerhalb des Rahmens des Erfindungsgedankens möglich. So kann die Formgebung des Bolzenansatzes 5 und der Büchse variiert werden. Macht man den Ansatz 5 konisch, so kann man es erreichen, dass der Zuführungsdraht beim Einschrauben selbsttätig an dem beim Schlitz herausragenden Ende abgewürgt wird, wodurch man das Abreissen erspart. Ferner kann man den Gewindeteil etwas länger als die Gewindebohrung der Büchse machen, wodurch bewirkt wird, dass der erste Gewindegang beim Tieferkommen den Draht 3 abschneidet.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 der Zuführungsdraht zwischen der Bohrung einer im Isoliermaterial befestigten Büchse und einem Ansatz des Steckorganes (Stecker oder Gegenstecker) eingeklemmt ist.2. Steckkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des Steckorganes in der Büchse durch Verschrauben erfolgt.3. Steckkontakt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse zum Zwecke der Erleichterung der Einbringung des Zuführungsdrahtes geschlitzt ist.4. Steckkontakt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz des Steckorganes konisch angedreht ist.5. Steckkontakt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindeteil des Steckbolzens gleichlang oder länger als die Gewindebohrung der Büchse ausgebildet ist, so dass nach erfolgter Klemmung der überflüssige Teil des Zuführungsdrahtes durch den ersten Gang des Befestigungssehraubengewindes abgeschert wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT106667T | 1925-07-08 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
AT106667B true AT106667B (de) | 1927-06-25 |
Family
ID=3623883
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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AT106667D AT106667B (de) | 1925-07-08 | 1925-07-08 | Steckkontakt, insbesondere für Sockel von Elektronenröhren. |
Country Status (1)
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-
1925
- 1925-07-08 AT AT106667D patent/AT106667B/de active
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