Unteroffizierschule
Die Königlich-Preußische Unteroffizierschule bestand seit 1871 und war im Schloß zu Ettlingen untergebracht. Sie war die einzige preußische außerhalb Preußens.
Vorgänger war die erst 1870 gegründete Großherzoglich-Badische Unteroffizierschule ebendort. Sie war dem Leib-Grenadier-Regiment (Karlsruhe) angegliedert.
Der Neubau (ab 1912) ist heute als Rheinlandkaserne bekannt.
Am Haupteingang des Schlosses erinnert heute in der Tordurchfahrt eine Gedenktafel an die Königlich Preußische Unteroffizierschule.
Die Musikkapelle der Königlich Preußischen Unteroffizierschule wirkte 1888 bei der Einweihung der neuen Synagoge mit.
Die Kommandeursvilla ist erhalten und steht neben der Villa Watthalden.
1964 trafen sich vom 11. bis 12. September in Ettlingen ehemalige Angehörige aller früheren Unteroffiziers-Schulen, Unteroffiziers-Vorschulen und Waffenschulen.[1]
Literatur
- Kurt Hochstuhl: "Die Unteroffiziersschule in Ettlingen" in: "FESTSCHRIFT 800 Jahre Stadt Ettlingen September 1992", erschienen in der Reihe Ettlinger Hefte als Sonderheft 3
Archivalien
Die Friedensstammrolle wird in Karlsruhe im Generallandesarchiv bei den Akten des XIV. Armeekorps verwahrt.[2]
Weblinks
- zeitgenössische Postkarte (aus dem Jahr 1909) mit Abbildung eines Ausschnitts eines Deckengemäldes im Schloß
- Siegelmarke der Kgl.-Preuß. Unteroffizierschule Ettlingen
- Feldpostbrief (1914, Erster Weltkrieg) aus der als Reservelazarett dienenden Unteroffizierschule