"Verfahren zur dauerhaften Verformung von Haaren" "Process for permanent shaping of hair"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur dauerhaften Haarverformung durch reduktive Spaltung und erneute oxidative Knüpfung von Disulfidbindungen des Haarkeratins. The invention relates to a method for permanent hair shaping by reductive splitting and renewed oxidative knotting of disulfide bonds in hair keratin.
Die dauerhafte Haarverformung wird nach den bekannten Dauerwell-Verfahren in der Weise durchgeführt, daß man das Haar mechanisch verformt und die Verformung z. B. durch Aufwickeln auf Haarwickler oder Papilloten festlegt. Vor und/oder nach dieser Verformung behandelt man das Haar mit der wäßrigen Zubereitung einer keratinreduzierenden Substanz und spült nach einer Einwirkungszeit mit Wasser oder einer wäßrigen Lösung. In einem zweiten Schritt behandelt man dann das Haar mit der wäßrigen Zubereitung eines Oxidationsmittels. Nach einer Einwirkungszeit wird auch dieses aus dem Haar ausgespült und das Haar von den mechanischen Verformungshilfsmitteln (Wickler, Papilloten) befreit. The permanent hair shaping is carried out according to the known permanent wave method in such a way that the hair is mechanically deformed and the deformation z. B. by winding on hair rollers or papillots. Before and / or after this shaping, the hair is treated with the aqueous preparation of a keratin-reducing substance and rinsed with water or an aqueous solution after an exposure time. In a second step, the hair is then treated with the aqueous preparation of an oxidizing agent. After an exposure time, this is also rinsed out of the hair and the hair is freed from the mechanical shaping aids (curlers, papillots).
Die wäßrige Zubereitung des Keratinreduktionsmittels ist üblicherweise alkalisch eingestellt, damit das Haar quillt und auf diese Weise ein tiefes Eindringen der keratinreduzierenden Substanz in das Haar ermöglicht wird. Die keratinreduzierende Substanz spaltet einen Teil der DisulfidBindungen des Keratins zu -SH-Gruppen, so daß es zu einer Lockerung der Peptidvernetzung und infolge der Spannung des Haares durch die mechanische Verformung zu einer Neuorientierung des Keratingefüges kommt. Unter dem Einfluß des Oxidationsmittels werden erneut Disulfid-Bindungen geknüpft, und auf diese Weise wird das Keratingefüge in der vorgegebenen Verformung neu fixiert. The aqueous preparation of the keratin-reducing agent is usually made alkaline, so that the hair swells and in this way a deep penetration of the keratin-reducing substance into the hair is made possible. The keratin-reducing substance cleaves part of the disulfide bonds of keratin to -SH groups, so that the peptide crosslinking is loosened and, as a result of the tension in the hair due to the mechanical deformation, the keratin structure is reoriented. Under the influence of the oxidizing agent, disulfide bonds are again formed, and in this way the keratin structure is re-fixed in the predetermined deformation.
Weder die quellende Wirkung des Alkali noch die keratinspaltende Wirkung des Reduktionsmittels lassen sich gänzlich rückgängig machen; das frisch dauergewellte Haar ist daher sehr empfindlich gegen mechanische Beanspruchung. Eine zu starke Reduktionsstufe - z. B. infolge zu hoher Konzentration an keratinreduzierender Substanz oder zu langer Einwirkungszeit - kann auch zu starker Haarschädigung führen, die sich beispielsweise in einem Verspröden oder Stumpfwerden des Haares äußert. Weiterhin sind in
vielen Fällen auch andere Eigenschaften wie Naß- und Trockenkämmbarkeit, Griff, Geschmeidigkeit, Weichheit, Glanz und Reißfestigkeit nur unbefriedigend. Neither the swelling effect of the alkali nor the keratin-splitting effect of the reducing agent can be completely reversed; The freshly permed hair is therefore very sensitive to mechanical stress. Too strong a reduction level - e.g. B. due to too high concentration of keratin-reducing substance or too long exposure time - can also lead to severe hair damage, which manifests itself, for example, in embrittlement or dulling of the hair. Furthermore, in In many cases, other properties such as wet and dry combability, grip, smoothness, softness, gloss and tear resistance are only unsatisfactory.
In der DE-OS 38 26 369 wurde daher vorgeschlagen, der fixierenden Lösung neben dem Oxidationsmittel ein kationisches Tensid und/oder ein kationisches Polymer sowie ein Salz der 2-Pyrrolidon-5-carbonsäure zuzufügen. Wenngleich dadurch eine verbesserte Konditionierung der verformten Haare erreicht wird, verbleibt doch das auch in der Druckschrift angesprochene allgemeine Problem, daß kationische Verbindungen in vielen Fällen das Umformergebnis und die Ausspülbarkeit des Fixiermittels negativ beeinflussen. In DE-OS 38 26 369 it was therefore proposed to add a cationic surfactant and / or a cationic polymer and a salt of 2-pyrrolidone-5-carboxylic acid to the fixing solution in addition to the oxidizing agent. Although this results in improved conditioning of the deformed hair, the general problem also addressed in the publication remains that cationic compounds in many cases adversely affect the result of the shaping and the rinsing out of the fixing agent.
Es bestand daher weiterhin die Aufgabe, ein Verfahren der dauerhaften Haarverformung zu finden, bei welchem die Gefahr unerwünschter Nebenwirkungen mit größerer Sicherheit vermieden wird. There was therefore still the task of finding a method of permanent hair shaping in which the risk of undesirable side effects is avoided with greater certainty.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß eine wesentliche Verbesserung der Eigenschaften dauergewellter Haare dadurch erreicht wird, daß in den während des Wellverfahrens eingesetzten Mitteln spezielle Wirkstoffkombinationen eingesetzt werden. It has now surprisingly been found that a significant improvement in the properties of permed hair is achieved by using special combinations of active ingredients in the agents used during the waving process.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur dauerhaften Verformung von Haaren, bei welchem man das Haar vor und/oder nach einer mechanischen Verformung mit der wäßrigen Zubereitung einer keratinreduzierendenThe invention therefore relates to a process for permanent shaping of hair, in which the hair is prepared before and / or after mechanical shaping with the aqueous preparation of a keratin-reducing agent
Substanz behandelt, nach einer Einwirkungszeit spült, dann mit einer wäßrigen Zubereitung eines Oxidationsmittels fixiert und ebenfalls nach einer Einwirkungszeit spült, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer der wäßrigen lubere-itungen und/oder mindestens einer der Spülungen eine Verbindung (A) der allgemeinen Formel (I), Treated substance, rinsed after an exposure time, then fixed with an aqueous preparation of an oxidizing agent and also rinsed after an exposure time, characterized in that in at least one of the aqueous solutions and / or at least one of the rinses a compound (A) of the general formula (I),
in der mindestens einer der Substituenten R1 bis R3 steht für eine Gruppe -COOR4, in der R4 Wasserstoff, ein Alkalimetallion, ein Erdalkalimetallion oder ein Ammoniumion +NHR5R6R7, in dem R5 bis R7 unabhängig voneinander Wasserstoff, Alkylgruppen mit 1 bis 22 C-Atomen, Hydroxyalkylgruppen mit 1 bis 4 C-Atomen, Alkenylgruppen mit 2 bis 22 C-Atomen, Acylgruppen mit 2 bis 22 C-Atomen oder gegebenenfalls substituierte aromatische Gruppen mit 6 bis 10 C-Atomen sind, ist, und die restlichen Substituenten R1 bis R3 für Wasserstoff oder Alkylgruppen mit 1 bis 4 C-Atomen stehen, und mindestens eine weitere Verbindung (B) ausgewählt aus der Gruppe, die Panthenol, Derivate des Panthenols, Allantoin, Silikonöle und Proteinhydrolysate umfaßt, enthalten ist. in which at least one of the substituents R 1 to R 3 represents a group -COOR 4 , in which R 4 is hydrogen, an alkali metal ion, an alkaline earth metal ion or an ammonium ion + NHR 5 R 6 R 7 , in which R 5 to R 7 are independent of one another Are hydrogen, alkyl groups with 1 to 22 carbon atoms, hydroxyalkyl groups with 1 to 4 carbon atoms, alkenyl groups with 2 to 22 carbon atoms, acyl groups with 2 to 22 carbon atoms or optionally substituted aromatic groups with 6 to 10 carbon atoms , and the remaining substituents R 1 to R 3 represent hydrogen or alkyl groups having 1 to 4 carbon atoms, and at least one further compound (B) selected from the group consisting of panthenol, derivatives of panthenol, allantoin, silicone oils and protein hydrolyzates includes, is included.
Im weiteren wird die wäßrige Zubereitung der keratinreduzierenden Substanz als Wellmittel und die wäßrige Zubereitung des Oxidationsmittels als Fixierlösung bezeichnet. The aqueous preparation of the keratin-reducing substance is referred to below as the waving agent and the aqueous preparation of the oxidizing agent is referred to as the fixing solution.
Es hat sich herausgestellt, daß ein positiver Effekt für die Haare unabhängig davon erzielt wird, ob die Verbindungen (A) und (B) im Wellmittel, in der Fixierlösung oder in einer der beiden Spülungen eingesetzt werden. Gleichfalls ist das Auftreten des Effektes unabhängig davon, ob beide Komponenten in der gleichen Zubereitung oder in verschiedenen Mitteln vorliegen. It has been found that a positive effect for the hair is achieved regardless of whether the compounds (A) and (B) are used in the waving agent, in the fixing solution or in one of the two rinses. The occurrence of the effect is also independent of whether both components are present in the same preparation or in different means.
Besonders große Effekte wurden gefunden, wenn die Verbindungen (A) und (B) im Wellmittel und/oder der Fixierlösung enthalten sind. Insbesondere in den Fällen, in denen die Verbindung (A) in der Fixierlösung enthalten war, waren die durch das Wellverfahren ausgelösten Beeinträchtigungen des Haares sehr gering. Particularly large effects have been found when compounds (A) and (B) are contained in the waving agent and / or the fixing solution. Especially in the cases where the compound (A) was contained in the fixing solution, the impairment of the hair caused by the waving process was very slight.
Die Verbindungen (A) sind Derivate des 2-Pyrrolidons. Bevorzugte Derivate sind die 2-Pyrrolidon-3-, -4- und -5-carbonsäure und deren Salze. Bevorzugte Salze dieser Verbindungen sind die Natrium-, Kalium-, Calcium-, Magnesium- und solche Ammoniumsalze, bei denen das Ammoniumion neben Wasserstoff eine bis drei C1- bis C4-Alkylgruppen trägt.
Besonders bevorzugte Verbindungen (A) sind die 2-Pyrrolidon-5-carbonsäure und deren Salze. Das Natriumsalz ist ganz besonders bevorzugt. The compounds (A) are derivatives of 2-pyrrolidone. Preferred derivatives are the 2-pyrrolidone-3-, -4- and -5-carboxylic acid and its salts. Preferred salts of these compounds are the sodium, potassium, calcium, magnesium and those ammonium salts in which the ammonium ion carries, in addition to hydrogen, one to three C 1 -C 4 -alkyl groups. Particularly preferred compounds (A) are 2-pyrrolidone-5-carboxylic acid and its salts. The sodium salt is very particularly preferred.
Als weitere Komponente zur Erlangung des gewünschten Effektes ist eine Verbindung (B), ausgewählt aus der Gruppe Panthenol, Derivate des Panthenols, Allantoin, Silikonöle und Proteinhydrolysate, notwendig. A further component for achieving the desired effect is a compound (B) selected from the group panthenol, derivatives of panthenol, allantoin, silicone oils and protein hydrolyzates.
Bevorzugte Derivate des Panthenols sind das Pantethein, sowie die Pantothensäure und deren Alkalimetall- und Ammoniumsalze. Preferred derivatives of panthenol are pantethine, as well as pantothenic acid and its alkali metal and ammonium salts.
Als Silikonöle können beispielsweise folgende Verbindungen eingesetzt werden: The following compounds can be used as silicone oils:
Oligomere Polydimethylcyclosiloxane (CTFA-Bezeichnung: Cyclomethicone), insbesondere die tetramere und pentamere Verbindung, Oligomeric polydimethylcyclosiloxanes (CTFA name: Cyclomethicone), in particular the tetrameric and pentameric compound,
Hexamethyl-Disiloxan, Hexamethyl disiloxane,
Polyphenylmethylsiloxane (CTFA-Bezeichnung: Phenyl Trimethicone), Polyphenylmethylsiloxane (CTFA name: Phenyl Trimethicone),
Dimethylsiloxane-Dimethylpolysiloxanol-Gemische (CTFA-Bezeichnung: Cyclomethicone (and) Dimethiconol), Dimethylsiloxane-dimethylpolysiloxanol mixtures (CTFA name: Cyclomethicone (and) Dimethiconol),
Silicon-Glykol-Copolymere (CTFA-Bezeichnung: Dimethicoπe Copolyol), aminofunktionelle Polydimethylsiloxane und Silicon-glycol copolymers (CTFA name: Dimethicoπe Copolyol), amino-functional polydimethylsiloxanes and
hydroxylaminomodifizierte Silicone. hydroxylamino modified silicones.
Solche Verbindungen sind auf dem Markt erhältlich. Bekannte Handelsprodukte sind beispielsweise DCR344 Fluid, DCR345 Fluid, DCR200 Fluid, DCR556, DCR1?0, DCR193 SU, DCRQ2-1401 und DCR929 des Herstellers Dow Corning sowie die Produkte AbilRK4, AbilRK520 und AbilRB8839 des Herstellers Th. Goldschmidt AG. Such connections are available on the market. Known commercial products are, for example, DC R 344 Fluid, DC R 345 Fluid, DC R 200 Fluid, DC R 556, DC R 1? 0, DC R 193 SU, DC R Q2-1401 and DC R 929 from the manufacturer Dow Corning and the products Abil R K4, Abil R K520 and Abil R B8839 from the manufacturer Th. Goldschmidt AG.
Proteinhydrolysate sind Produktgemische, die durch sauer, basisch oder enzymatisch katalysierten Abbau von Proteinen (Eiweißen) erhalten werden. Protein hydrolyzates are product mixtures that are obtained by acidic, basic or enzymatically catalyzed breakdown of proteins (proteins).
Erfindungsgemäß verwendbar sind beispielsweise folgende Hydrolysate: The following hydrolysates can be used according to the invention:
Kollagenhydrolvsate (CTFA-Bezeichnungen: Hydrolyzed Animal Protein, Hydrolyzed Animal Collagen und Soluble Animal Collagen). Hydrolysate auf
Basis Rinder-Kollagen können hierbei bevorzugt sein. Die Hydrolysate können auch in Form von Salzen, beispielsweise als Natrium- oder Ammoniumsalz vorliegen. Collagen hydrolyzates (CTFA names: Hydrolyzed Animal Protein, Hydrolyzed Animal Collagen and Soluble Animal Collagen). Hydrolyzates Base bovine collagen may be preferred. The hydrolysates can also be in the form of salts, for example as the sodium or ammonium salt.
Bekannte Handelsprodukte sind beispielsweise DehylanRET 40 (Henkel), PromoisRSilk 1000 Q (Interorgana), CollapuronRN (Henkel), NutrilanRV 37908 und NutrilanRI (Grünau), Gelita-SolRC und CS (Deutsche Gelatine Fabriken Stoess & Co) sowie Lexein LP 170 und LexeinRX-350 (Inolex). Known commercial products are, for example, Dehylan R ET 40 (Henkel), Promois R Silk 1000 Q (Interorgana), Collapuron R N (Henkel), Nutrilan R V 37908 and Nutrilan R I (Grünau), Gelita-Sol R C and CS (Deutsche Gelatine Factories Stoess & Co) as well as Lexein LP 170 and Lexein R X-350 (Inolex).
Kol lagenhydrolysat-Kondensate. Kollagenhydrolysate können erfindungsgemäß auch in Form ihrer Kondensate mit organischen Säuren, insbesondere Fettsäuren oder Fettsäuregemischen, eingesetzt werden. Bevorzugte Säuren sind Ölsäure, Myristinsäure, Undecylensäure, Kokosfettsäure und Abietinsäure. Die Kondensationsprodukte können auch in Form von Salzen, insbesondere Natrium-, Kalium- und Triethanolaminsalzen vorliegen. Solche Kondensationsprodukte tragen auch die CTFA-Bezeichnungen Oleoyl Hydrolyzed Animal Protein, Myristoyl Hydrolyzed Animal Protein, Oleoyl Hydrolyzed Animal Collagen, Potassium Coco Hydrolyzed Animal Protein, TEA Abietoyl Hydrolyzed Animal Collagen, Potassium Undecylenoyl Hydrolyzed Animal Collagen und TEA Coco Hydrolyzed Animal Collagen. Collagen hydrolyzate condensates. According to the invention, collagen hydrolyzates can also be used in the form of their condensates with organic acids, in particular fatty acids or fatty acid mixtures. Preferred acids are oleic acid, myristic acid, undecylenic acid, coconut fatty acid and abietic acid. The condensation products can also be in the form of salts, in particular sodium, potassium and triethanolamine salts. Such condensation products also carry the CTFA names Oleoyl Hydrolyzed Animal Protein, Myristoyl Hydrolyzed Animal Protein, Oleoyl Hydrolyzed Animal Collagen, Potassium Coco Hydrolyzed Animal Protein, TEA Abietoyl Hydrolyzed Animal Collagen, Potassium Undecylenoyl Hydrolyzed Animal Collagen and TEA Coco Hydrolyzed Animal Collagen.
Handelsprodukte sind beispielsweise LameponRLP0, LameponR4 SK, LameponRUD, LameponR460, LameponRPA TR, LameponRST 40 und LameponRS (Grünau) sowie LexeinRA 240, LexeinRS 620 und LexeinRA 520 (Inolex). Commercial products include Lamepon R LP0, Lamepon R 4 SK, Lamepon R UD, Lamepon R 460, Lamepon R PA TR, Lamepon R ST 40 and Lamepon R S (Grünau) as well as Lexein R A 240, Lexein R S 620 and Lexein R A 520 (Inolex).
Auch kationisierte Kollagenhydrolysate wie beispielsweise das unter der Bezeichnung LamequatRL auf dem Markt befindliche Produkt (CTFA-Bezeichnung: Lauryldimonium Hydroxypropylamino Hydrolyzed Animal Protein; Grünau) können erfindungsgemäß verwendet werden. Cationized collagen hydrolyzates such as, for example, the product on the market under the name Lamequat R L (CTFA name: Lauryldimonium hydroxypropylamino hydrolyzed animal protein; Grünau) can also be used according to the invention.
Elastin-Hydrolysate (CTFA-Bezeichnung: Hydrolyzed Animal Elastin). Elastin hydrolyzates (CTFA name: Hydrolyzed Animal Elastin).
Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare Elastinhydrolysate sind die unter den Bezeichnungen NutrilanRElastin E 20 (Henkel) und GelitaR Gelastin (Deutsche Gelatine Fabriken Stoess & Co) vertriebenen Produkte. Hydrolysate aus Rinder-Elastin können bevorzugt sein.
In der wäßrigen Zubereitung zur Durchführung der zweiten Stufe, der oxidativen Fixierung , können als Oxidatioπsmittel z. B. Wasserstoffperoxid und die zur Stabilisierung wäßriger Wasserstoffperoxidzubereitungen üblichen Stabilisatoren enthalten sein. Der pH-Wert solcher wäßriger H2O2-Zubereitungen, die etwa 0,5 bis 3,0 Gew.-% H2O2 enthalten, liegt bevorzugt bei 2 bis 4; er wird durch anorganische Säuren, bevorzugt Phosphorsäure eingestellt. Weitere bevorzugte Oxidationsmittel sind Natriumund Kaliumbromat. Solche Bromate werden in Konzentrationen von 1 bis 10 Gew.-% eingesetzt und der pH-Wert der Lösungen wird auf 4 bis 7 eingestellt. Examples of elastin hydrolyzates which can be used according to the invention are the products sold under the names Nutrilan R Elastin E 20 (Henkel) and Gelita R Gelastin (Deutsche Gelatine Fabriken Stoess & Co). Bovine elastin hydrolyzates may be preferred. In the aqueous preparation for carrying out the second stage, the oxidative fixation, z. B. hydrogen peroxide and the usual stabilizers for stabilizing aqueous hydrogen peroxide preparations may be included. The pH of such aqueous H 2 O 2 preparations which contain about 0.5 to 3.0% by weight of H 2 O 2 is preferably 2 to 4; it is adjusted by inorganic acids, preferably phosphoric acid. Other preferred oxidizing agents are sodium and potassium bromate. Such bromates are used in concentrations of 1 to 10% by weight and the pH of the solutions is adjusted to 4 to 7.
Außer dem Oxidationsmittel können in der wäßrigen Zubereitung zur Durchführung der zweiten Stufe des erfindungsgemäßen Haarverformungsverfahrens weitere hierfür bekannte Hilfsmittel und Zusätze enthalten sein: Dies sind z. B. oberflächenaktive Stoffe, quartäre Ammoniumsalze, kationische Polymere, Duftstoffe und Trübungsmittel. In addition to the oxidizing agent, further auxiliaries and additives known for this purpose can be contained in the aqueous preparation for carrying out the second stage of the hair shaping process according to the invention. B. surfactants, quaternary ammonium salts, cationic polymers, fragrances and opacifiers.
Sowohl Wellotion als auch Fixierlösung können als Creme, Gel oder Flüssigkeit formuliert sein. Es kann bevorzugt sein, die Zubereitungen in Form von Schaumaerosolen zu konfektionieren, die mit einem verflüssigten Gas wie z. B. Propan-Butan-Gemisehen, N2O, Dimethylether, Fluorkohlenwasserstoffreibmitteln oder Gemischen davon in Aerosolbehältern mit Schaumventil abgefüllt werden. Both Wellotion and fixative can be formulated as a cream, gel or liquid. It may be preferred to package the preparations in the form of foam aerosols, which are mixed with a liquefied gas such as, for. B. propane-butane mixtures, N 2 O, dimethyl ether, fluorocarbon blowing agents or mixtures thereof are filled in aerosol containers with a foam valve.
Die folgenden Beispiele sollen den Gegenstand der Erfindung näher erläutern:
The following examples are intended to explain the subject matter of the invention in more detail:
Kondensationsprodukte von Elastinhydrolysaten mit Fettsäuren wie beispielsweise Laurinsäure (CTFA-Bezeichnung: Lauroyl Hydrolyzed Animal Elastin) können ebenfalls eingesetzt werden. CrolastinRAS (Croda) ist ein entsprechendes Marktprodukt. Condensation products of elastin hydrolyzates with fatty acids such as lauric acid (CTFA name: Lauroyl Hydrolyzed Animal Elastin) can also be used. Crolastin R AS (Croda) is a corresponding market product.
Keratin-Hydrolysate (CTFA-Bezeichnung: Hydrolyzed Animal Keratin) stellen eine weitere Gruppe erfindungsgemäß einzusetzender Protein-Hydrolysate dar. Beispiele für Markenprodukte sind NutrilanRKeratin W (Henkel), KeraproRS (Diedrichs), PromoisRWK H (Seiwa Oil & Chemetics) und KerasolR (Croda). Keratin hydrolysates (CTFA name: Hydrolyzed Animal Keratin) represent a further group of protein hydrolysates to be used according to the invention. Examples of branded products are Nutrilan R Keratin W (Henkel), Kerapro R S (Diedrichs), Promois R WK H (Seiwa Oil & Chemetics) and Kerasol R (Croda).
Weitere Proteine, deren Hydrolysate erfindungsgemäß einzusetzende Verbindungen (B) darstellen, sind Weizenproteine, Milchproteine, Eiweißproteine, Seidenproteine, Mandelproteine, Sojaeiweiß sowie Proteine aus Tierhäuten. Entsprechende Verkaufsprodukte sind beispielsweise GluadinRAGP (Henkel), Produkte der DiaMinR-Serie (Diamalt), LexeinRX-250 und LexeinRMP (Inolex), CroteinRA, CroteinRC, CroteinRASC und CroteinR0 (Croda), GelitaRFlex S 50 (Deutsche Gelatine Fabrik Stoess & Co) und HydrosilkR10000 (Croda). Other proteins, the hydrolysates of which are compounds (B) to be used according to the invention, are wheat proteins, milk proteins, protein proteins, silk proteins, almond proteins, soy protein and proteins from animal skins. Corresponding sales products are, for example, Gluadin R AGP (Henkel), products of the DiaMin R series (Diamalt), Lexein R X-250 and Lexein R MP (Inolex), Crotein R A, Crotein R C, Crotein R ASC and Crotein R 0 ( Croda), Gelita R Flex S 50 (Deutsche Gelatine Fabrik Stoess & Co) and Hydrosilk R 10000 (Croda).
Auch diese Proteinhydrolysate können mit organischen Säuren oder Säuregemischen wie Myristinsäure, Ölsäure, Kokosfettsäure oder Abietinsäure zu erfindungsgemäß einsetzbaren Kondensaten umgesetzt werden. Beispiele für entsprechende Handelsprodukte sind LexeinRA 200 (Inolex), LameponRPO-TR, LameponRPA-K, LameponRS-MV und LameponRS-TR (Grünau) und CroteiπRCCT (Croda). These protein hydrolyzates can also be reacted with organic acids or acid mixtures such as myristic acid, oleic acid, coconut fatty acid or abietic acid to form condensates which can be used according to the invention. Examples of corresponding commercial products are Lexein R A 200 (Inolex), Lamepon R PO-TR, Lamepon R PA-K, Lamepon R S-MV and Lamepon R S-TR (Grünau) and Croteiπ R CCT (Croda).
Quaternisierte Produkte solcher Proteinhydrolysate sind beispielsweise als LexeinRQ X 3000 (Inolex), CroteinRQ (Croda) und Croquat R WKP (Croda), erhältlich.' Quaternized products of such protein hydrolysates are available, for example, as Lexein R QX 3000 (Inolex), Crotein R Q (Croda) and Croquat R WKP (Croda).
Panthenol stellt eine besonders bevorzugte Verbindung (B) dar. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, in den Fällen, in denen Panthenol Teil des Wellmittels ist, das Panthenol erst unmittelbar vor der Anwendung zu den übrigen Komponenten des Wellmittels hinzuzugeben.
Die Verbindungen (A) werden in dem erfindungsgemäßen Verfahren in Mengen von 0,1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge der diese Verbindungen enthaltenden Zubereitung oder Spülung, eingesetzt. Mengen von 0,1 bis 5 Gew.-% sind bevorzugt. Panthenol is a particularly preferred compound (B). It has proven advantageous in cases where panthenol is part of the waving agent to add the panthenol to the other components of the waving agent only immediately before use. The compounds (A) are used in the process according to the invention in amounts of 0.1 to 20% by weight, based on the total amount of the preparation or rinse containing these compounds. Amounts of 0.1 to 5% by weight are preferred.
Die Verbindungen (B) werden in dem erfindungsgemäßen Verfahren in Mengen von 0,1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge der diese Verbindungen enthaltenden Zubereitung oder Spülung, eingesetzt. Mengen von 0,1 bis 5 Gew.-% sind bevorzugt. The compounds (B) are used in the process according to the invention in amounts of 0.1 to 10% by weight, based on the total amount of the preparation or rinse containing these compounds. Amounts of 0.1 to 5% by weight are preferred.
Als keratinreduzierende Substanzen können in dem erfindungsgemäße Verfahren die dafür üblichen Mercaptane und die Alkalisalze der schwefligen Säure eingesetzt werden. Bevorzugt geeignet für das erfindungsgemäße Verfahren sind die Alkali- oder Ammoniumsalze der Thioglycolsäure und/oder der ThiomiIchsäure sowie die freien Säuren. Diese können in die keratinreduzierenden Zubereitungen der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Haarverformungsverfahrens in einer Konzentration von 0,5 bis 1,0 Mol/kg bei einem pH-Wert von 6,5 bis 10 eingesetzt werden. Die Einwirkungszeit für die keratinreduzierende Zubereitung beträgt in der Regel 20 bis 40 Minuten, wobei die Dicke des zu behandelnden Haares, der gewünschte Verformungsgrad, die Größe der verwendeten mechanischen Verformungshilfe (Haarwickler) und die Art des Keratinreduktionsmittels weitere Einflußgrößen sind. The keratin-reducing substances which can be used in the process according to the invention are the customary mercaptans and the alkali metal salts of sulfurous acid. The alkali metal or ammonium salts of thioglycolic acid and / or thiolic acid and the free acids are preferably suitable for the process according to the invention. These can be used in the keratin-reducing preparations of the first stage of the hair shaping process according to the invention in a concentration of 0.5 to 1.0 mol / kg at a pH of 6.5 to 10. The exposure time for the keratin-reducing preparation is generally 20 to 40 minutes, with the thickness of the hair to be treated, the desired degree of deformation, the size of the mechanical shaping aid used (hair roller) and the type of keratin reducing agent being further influencing factors.
Außer der keratinreduzierenden Substanz können in der wäßrigen Zubereitung zur Durchführung der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Haarverformungsverfahrens alle hierfür bekannten Hilfsmittel und Zusatzstoffe enthalten sein. Dies sind in erster Linie oberflächenaktive Stoffe, Konsistenzgeber, Komplexbfldrrer; Quell- und Penetrationsstoffe wie Glycerin, Propylenglykolmonoethylether, Guanidine und Harnstoff, Ammoniak und Puffersalze zur Einstellung eines pH-Wertes von 6,5 bis 10, z. B. Ammoniumcarboπat, wasserlösliche Polymere zur Viskositätserhöhung, den Duft beeinflussende Stoffe wie Parfümöle, Dimethylisosorbit und Cyclodextrine, Farbstoffe und Trübungsmittel.
B e i s p i e l e In addition to the keratin-reducing substance, all of the auxiliaries and additives known for this purpose can be contained in the aqueous preparation for carrying out the first stage of the hair shaping process according to the invention. These are primarily surface-active substances, consistency enhancers, complex containers; Swelling and penetration substances such as glycerol, propylene glycol monoethyl ether, guanidines and urea, ammonia and buffer salts for adjusting a pH of 6.5 to 10, e.g. B. ammonium carbonate, water-soluble polymers to increase viscosity, fragrance-influencing substances such as perfume oils, dimethyl isosorbitol and cyclodextrins, dyes and opacifiers. Examples
1.1 Zugdehnungsmessungen an behandelten Haaren 1.1 Tensile strain measurements on treated hair
Haarsträhnen (Strähnenlänge: 15 cm/Strähnengewicht: 2g) vom Typ 6921 (Fischenbach und Miller) wurden 30 Minuten mit 50 ml Thioglykolsäure (8 Gew.-%ige Lösung, mit Ammoniak auf pH 9 eingestellt) behandelt. Anschließend wurde 2 Minuten mit Wasser (35°C) gespült. Dieses Verfahren wurde 5 mal wiederholt. Hair tresses (tress length: 15 cm / tress weight: 2 g) of the 6921 type (Fischenbach and Miller) were treated for 30 minutes with 50 ml of thioglycolic acid (8% strength by weight solution, adjusted to pH 9 with ammonia). It was then rinsed with water (35 ° C.) for 2 minutes. This procedure was repeated 5 times.
Anschließend wurden die Haare 10 Minuten mit der Fixierlösung behandelt. Danach wurde gespült, wie oben geschildert getrocknet und die Höchstreißkraft sowie der 15 % -Dehnungswert bestimmt. Einzelheiten des Meßverfahrens können der Literatur (Ärztl. Kosmetologie 15, 347 - 355 (1985) und Parfümerie & Kosmetik 72, 74 - 81 (1991) entnommen werden. The hair was then treated with the fixing solution for 10 minutes. It was then rinsed, dried as described above and the maximum tensile strength and the 15% elongation value were determined. Details of the measurement method can be found in the literature (Physician Cosmetology 15, 347-355 (1985) and Perfumery & Cosmetics 72, 74-81 (1991).
Fixierlösungen: Fixing solutions:
Komponente Lösung 1 Lösung 2 Component solution 1 solution 2
(erfindungsgemäß) (Vergleich) (according to the invention) (comparison)
[Gewichtsteile] [Gewichtsteile] [Parts by weight] [parts by weight]
Kaliumbromat 3,5 3,5 Potassium bromate 3.5 3.5
DehytonRK1 2,0 2,0 Dehyton R K 1 2.0 2.0
EumulginR2862 2,5 2,5 Eumulgin R 286 2 2.5 2.5
CremophorRRH 603 3,0 3,0 Cremophor R RH 60 3 3.0 3.0
TexaponRN 254 4,0 4,0 Texapon R N 25 4 4.0 4.0
AjidewRN 505 5,0 -Ajidew R N 50 5 5.0 -
D-Panthenol 4,0 -D-panthenol 4.0 -
Wasser 76,0 85,0 1 Fettsäureamid-Derivat mit Betainstruktur der Formel Water 76.0 85.0 1 fatty acid amide derivative with betaine structure of the formula
R-CONH-(CH2)3-N+(CH3)2-CH2-COO-; CTFA-Bezeichnung: Cocamidopropyl Betaine (ca. 30 % Aktivsubstanz in Wasser) (HENKEL)
2 Polyglycolether; CTFA-Bezeichnung: Nonoxynol-10 (HENKEL) R-CONH- (CH 2 ) 3 -N + (CH 3 ) 2 -CH 2 -COO-; CTFA name: Cocamidopropyl Betaine (approx. 30% active substance in water) (HENKEL) 2 polyglycol ethers; CTFA name: Nonoxynol-10 (HENKEL)
3 hydriertes Rizinusöl, mit 60 Mol Ethylenoxid pro Mol Rizinusöl umgesetzt (BASF) 3 hydrogenated castor oil, reacted with 60 moles of ethylene oxide per mole of castor oil (BASF)
4 Natriumlaurylethersulfat; CTFA-Bezeichnung: Sodium Laureth Sulfate (ca. 28 % Aktivsubstanz in Wasser) (HENKEL) 4 sodium lauryl ether sulfate; CTFA name: Sodium Laureth Sulfate (approx. 28% active substance in water) (HENKEL)
5 dl-2-Pyrrolidon-5-carbonsäure-Natriumsalz (AJINOMOTO). 5 dl-2-pyrrolidone-5-carboxylic acid sodium salt (AJINOMOTO).
Lösung 1 Lösung 2 Solution 1 Solution 2
Höchstreißkraft [mN] Ultimate tensile strength [mN]
nach Fixierung mit 712 572 after fixation with 712 572
15%-Dehnungswert [mN] 15% elongation value [mN]
nach Fixierung mit 383 303 after fixation with 383 303
1.2 Bestimmung von Trocken- und Naßkämmbarkeit 1.2 Determination of dry and wet combability
Die Bestimmung von Trocken- und Naßkämmbarkeit erfolgte an braunem Haar (Alkinco 6634, 'Strähnenlänge: 12 cm; Strähnengewicht: 1 g) in Form eines Mittelwert-Paarvergleiches. Zur Bestimmung des Nullwertes wurden die Strähnen 1,5 Minuten lang mit Wasser (1 1/min, 38°C) gespült und ausgekämmt. Danach wurden die Strähnen 40 Minuten lang über einem Lüfter bei 45°C getrocknet. Nach 12- stündigem Konditionieren bei 30°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40 % wurde die Kämmbarkeit bestimmt. Anschließend wurden die Haarsträhnen 5 Minuten lang mit 100 g der Formulierung behandelt und anschließend in oben dargestellter Weise gespült, getrocknet und konditioniert. Dann wurde die Trokkenkämmbarkeit bestimmt.
Zur Bestimmung der Naßkämmbarkeit wurde analog vorgegangen. In Unterschied zur Trockenkämmbarkeit wurden aber nach dem Einwirken der Formulierung die Haare lediglich 1 Minute unter fließendem Wasser (1 1/min; 38°C) gespült und dann sofort gemessen. The dry and wet combability was determined on brown hair (Alkinco 6634, strand length: 12 cm; strand weight: 1 g) in the form of a mean pair comparison. To determine the zero value, the strands were rinsed for 1.5 minutes with water (1 l / min, 38 ° C.) and combed out. The tresses were then dried over a fan at 45 ° C. for 40 minutes. The combability was determined after conditioning for 12 hours at 30 ° C. and a relative air humidity of 40%. The tresses of hair were then treated with 100 g of the formulation for 5 minutes and then rinsed, dried and conditioned in the manner shown above. Then the combability was determined. The same procedure was followed to determine the wet combability. In contrast to the combability, the hair was rinsed for 1 minute under running water (1 l / min; 38 ° C) and then measured immediately.
Es wurden folgende Fixierlösungen geprüft: The following fixing solutions were tested:
Komponente Lösung A Lösung B Lösung C Lösung D Component Solution A Solution B Solution C Solution D
(erfindungsgemäß) (Vergleich) (according to the invention) (comparison)
[Gewichtsteile] [Gewichtsteile] [Parts by weight] [parts by weight]
Kaliumbromat 3,5 3,5 3,5 3,5 Potassium bromate 3.5 3.5 3.5 3.5
DehytonRK 2,0 2,0 2,0 2,0 Dehyton R K 2.0 2.0 2.0 2.0
EumulginR286 2,5 2,5 2,5 2,5 Eumulgin R 286 2.5 2.5 2.5 2.5
CremophorRRH 60 3,0 3,0 3,0 3,0 Cremophor R RH 60 3.0 3.0 3.0 3.0
TexaponRN 25 4,0 4,0 4,0 4,0 Texapon R N 25 4.0 4.0 4.0 4.0
AjidewRN 504 5,0 - - 5,0 Ajidew R N 50 4 5.0 - - 5.0
D-Panthenol (75%'ig) 5,3 - 5,3 - D-panthenol (75%) 5.3 - 5.3 -
Wasser 74,7 85,0 79,7 80,0 Water 74.7 85.0 79.7 80.0
Es wurden die folgenden Kämmbarkeiten vor und nach der Behandlung mit den Lösungen A - D gemessen: The following combability was measured before and after treatment with solutions A - D:
Lösung: Trockenkämmarbeit Naßkämmarbeit Solution: dry combing wet combing
vorher nachher vorher nachher before after before after
[mJ] [mJ] A 7,2 5,8 34,3 27,6 [mJ] [mJ] A 7.2 5.8 34.3 27.6
B 6,3 6,0 32,7 37,4 B 6.3 6.0 32.7 37.4
C 5,6 5,5 32,7 37,4 C 5.6 5.5 32.7 37.4
D 6,1 5,6 33,2 38,0
2. Anwendungsbeispiele D 6.1 5.6 33.2 38.0 2. Examples of use
2.1.a. Wellgel 2.1.a. Corrugated gel
Gew.-% % By weight
Thioglykolsäure 8,0 Thioglycolic acid 8.0
Thiomilchsäure 3,0 Thiolactic acid 3.0
Ammoniak (25 %ig) 9,3 Ammonia (25%) 9.3
Ammoniumcarboπat 3,0 Ammonium carbonate 3.0
CremophorRRH 60 2,0 Cremophor R RH 60 2.0
NatrosolR250HHBR6 0,7 Natrosol R 250HHBR 6 0.7
TurpinalRSL7 0,3 Turpinal R SL 7 0.3
Kerasol8 0,5 Kerasol 8 0.5
Allantoin 0,5 Allantoin 0.5
AjidewRN50 2,0 Ajidew R N50 2.0
D-Panthenol 0,2 D-panthenol 0.2
Parfümöl q.s. Perfume oil q.s.
Wasser ad 100 Water ad 100
6 Hydroxyethylcellulose (AQUALON) 6 hydroxyethyl cellulose (AQUALON)
7 l-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure; CTFA-Bezeichnung: Etidronic Acid 7 l-hydroxyethane-1,1-diphosphonic acid; CTFA name: Etidronic Acid
(HENKEL) (HANDLE)
8 Keratin-Hydrolysat mit einer mittleren Molmassen von 100.000 Dalton (CRODA) 8 keratin hydrolyzate with an average molecular weight of 100,000 daltons (CRODA)
2.1.b. Fixierung 2.1.b. Fixation
Gew.-% % By weight
Wasserstoffperoxid (50 %ig) 6,0 Hydrogen peroxide (50%) 6.0
Natronlauge (45 %ig) 0,8 Sodium hydroxide solution (45%) 0.8
CremophorRRH 60 4,0 Cremophor R RH 60 4.0
TurpinalRSL 0,4 Turpinal R SL 0.4
KeltrolR 9 0,1 Keltrol R 9 0.1
KerasolR 0,5
D-Panthenol 1,0 Kerasol R 0.5 D-panthenol 1.0
AjidewRN 10010 4,0 Ajidew R N 100 10 4.0
Parfümöl q.s. Perfume oil q.s.
Wasser ad 100 Water ad 100
9 Xanthan-Gum (KELCO) 9 xanthan gum (KELCO)
10 DL-2-Pyrrolidon-5-carbonsäure (AJINOMOTO) 10 DL-2-pyrrolidone-5-carboxylic acid (AJINOMOTO)
2.2.a. Wellcreme 2.2.a. Corrugated cream
Gew.-% % By weight
Thioglykolsäure 8,0 Thioglycolic acid 8.0
Ammoniak (25 %ig) 7,3 Ammonia (25%) 7.3
Ammoniumcarbonat 3,0 Ammonium carbonate 3.0
LanetteRO11 5,0 Lanette R O 11 5.0
EutanolRG12 4,0 Eutanol R G 12 4.0
TurpinalRSL 0,3 Turpinal R SL 0.3
Texapon N 25 2,0 Texapon N 25 2.0
NutrilanRI 5013 2,0 Nutrilan R I 50 13 2.0
Allantoin 2,0 Allantoin 2.0
Ajidew N 50 2,0 Ajidew N 50 2.0
Parfümöl q.s. Perfume oil q.s.
Wasser ad 100 11 Gemisch höherer, gesättigter Fetalkohole, vorwiegend Cetyl- und Wasser ad 100 11 Mixture of higher, saturated fetal alcohols, mainly cetyl and
Stearylafkoholf CTFA-Bezeichnung: Cetearyl Alcohol) (HENKEL) Stearylafkoholf CTFA name: Cetearyl Alcohol) (HENKEL)
12 2-Octyl-dodecanol, Kondensationsprodukt aus gesättigten f lüssigen 12 2-octyl-dodecanol, condensation product from saturated liquid
Fettalkoholen, vorwiegend Decylalkohol, hergestellt nach der Fatty alcohols, mainly decyl alcohol, manufactured according to the
Guerbet-Reaktion; CTFA-Bezeichnung: Octyldodecanol (HENKEL) Guerbet reaction; CTFA name: Octyldodecanol (HENKEL)
13 partielles Eiweißhydrolysat aus abgebautem Rinderkollagen (50%) (CHEMISCHE FABRIK GRÜNAU)
2.2.b. Fixierung 13 partial protein hydrolyzate from degraded bovine collagen (50%) (CHEMISCHE FABRIK GRÜNAU) 2.2.b. Fixation
Gew.-% % By weight
Kaliumbromat 3,5 Potassium bromate 3.5
Citronensäure 0,2 Citric acid 0.2
CremophorRRH 60 4,0 Cremophor R RH 60 4.0
TrilonRASl4 0,3 Trilon R ASl 4 0.3
LamequatRL15 1,0 Lamequat R L 15 1.0
D-Panthenol 3,0 D-panthenol 3.0
AjidewR N 50 3,0 Ajidew R N 50 3.0
Parfümöl q.s. Perfume oil q.s.
Wasser ad 100 Water ad 100
14 Nitrilotriessigsäure (BASF) 14 nitrilotriacetic acid (BASF)
15 kationisiertes Kollagenhydrolysat; CTFA-Bezeichnung: Lauryldimonium Hydroxypropylamino Hydrolyzed Animal Protein (CHEMISCHE FABRIK GRÜNAU) 15 cationized collagen hydrolyzate; CTFA name: Lauryldimonium hydroxypropylamino hydrolyzed animal protein (CHEMISCHE FABRIK GRÜNAU)
2.3.a. flüssige Wellotion 2.3.a. liquid wellotion
Gew.-% % By weight
Thioglykolsäure 7,0 Thioglycolic acid 7.0
Ammoniak (25 %ig) 6,4 Ammonia (25%) 6.4
Ammoniumcarbonat 3,0 Ammonium carbonate 3.0
DehytonRAB 3016 3,0 Dehyton R AB 30 16 3.0
TrilonRAS 0,3 Trilon R AS 0.3
NutrilanRKeratin W17 1,0 Nutrilan R Keratin W 17 1.0
Parfümöl, Farbstoff q.s. Perfume oil, dye q.s.
Wasser ad 100 16 Fettamin-Derivat mit Betainstruktur; CTFA-Bezeichnung: Coco-BetaineWater ad 100 16 fatty amine derivative with betaine structure; CTFA name: Coco-betaine
(HENKEL) (HANDLE)
17 Hydrolysat aus Merinoschurwolle; CTFA-Bezeichnung: Hydrolyzed Animal1 7 Merino virgin wool hydrolyzate; CTFA name: Hydrolyzed Animal
Keratin (HENKEL)
2.3.b. Fixierung Keratin (HENKEL) 2.3.b. Fixation
Gew.-% % By weight
Kaliumbromat 3,5 Potassium bromate 3.5
Citronensäure 0,1 Citric acid 0.1
TexaponRN 25 4,5 Texapon R N 25 4.5
KeltrolR 0,3 Keltrol R 0.3
DehyquartRE18 1,0 Dehyquart R E 18 1.0
Gelita-SolRCS19 0,5 Gelita-Sol R CS 19 0.5
AjidewRN 50 2,0 Ajidew R N 50 2.0
D-Panthenol 1,0 D-panthenol 1.0
Parfümöl q.s. Perfume oil q.s.
Wasser ad 100 Water ad 100
18 Wäßrige Lösung von 18 An aqueous solution of
N,N-dimethyl-N-(2-Hydroxyhexadecyl-1)-N-(2-hydroxyethyl)-ammoniumchlorid N, N-dimethyl-N- (2-hydroxyhexadecyl-1) -N- (2-hydroxyethyl) ammonium chloride
(ca. 27 % Aktivsubstanz in Wasser) (HENKEL) (approx. 27% active substance in water) (HENKEL)
19 Kollagenhydrolysat (Proteingehalt: 30%); CTFA-Bezeichnung: Hydrolyzed1 9 collagen hydrolyzate (protein content: 30%); CTFA name: Hydrolyzed
Animal Protein (DEUTSCHE GELATINE FABRIKEN STOESS & CO)
Animal Protein (GERMAN GELATINE FACTORIES STOESS & CO)
2.4.a. Wellschaum 2.4.a. Corrugated foam
Gew.-% % By weight
Thioglykolsäure 8,0 Thioglycolic acid 8.0
Ammoniak (25 %ig) 6,3 Ammonia (25%) 6.3
Ammoniumcarbonat 3,0 Ammonium carbonate 3.0
TexaponRN 25 3,8 Texapon R N 25 3.8
CremophorRRH 60 5,8 Cremophor R RH 60 5.8
TrilonRAS 0,3 Trilon R AS 0.3
CutinaRHR 20 1,0 Cutina R HR 20 1.0
DrivosolR3.52l 3,5 Drivosol R 3.5 2l 3.5
Parfümöl q.s. Perfume oil q.s.
Wasser ad 100 Water ad 100
20 Gehärtetes Rizinusöl; CTFA-Bezeichnung: Hydrogenated Castor Oil (HENKEL) 20 hardened castor oil; CTFA name: Hydrogenated Castor Oil (HENKEL)
21 Propan-Isobutan-Butan-Dimethylether-Gemisch (24:72:3:1) (HÜLS) 21 propane-isobutane-butane-dimethyl ether mixture (24: 72: 3: 1) (HÜLS)
2.4.b. Fixierschaum 2.4.b. Fixing foam
Gew.-% % By weight
Kaliumbromat 3,5 Potassium bromate 3.5
TexaponRN 25 2,0 Texapon R N 25 2.0
CutfnaRHR 3,5 Cutfna R HR 3.5
DehydolRLS322 3,0 Dehydol R LS3 22 3.0
LexeinRX-25023 1,0 Lexein R X-250 23 1.0
AjidewRN 50 1,0 Ajidew R N 50 1.0
D-Panthenol 1,0 D-panthenol 1.0
DrivosolR3.5 3,5 Drivosol R 3.5 3.5
Parfümöl q.s. Perfume oil q.s.
Wasser ad 100 2 C12-14-Fettalkohol + 3 Ethylenoxid: CTFA-Bezeichnung: Laureth-3 (Henkel)
23 konserviertes Proteinhydrolysat (NAARDEN) Water ad 100 2 C 12-14 fatty alcohol + 3 ethylene oxide: CTFA name: Laureth-3 (Henkel) 23 preserved protein hydrolyzate (NAARDEN)
2.5.a. Wellotion 2.5.a. Wellotion
Gew.-% % By weight
Thioglykolsäure 8,0 Thioglycolic acid 8.0
Ammoniak (25 %ig) 6,4 Ammonia (25%) 6.4
Ammoniumcarbonat 3,0 Ammonium carbonate 3.0
LameponRS24 3,0 Lamepon R S 24 3.0
MerquatR10025 0,2 Merquat R 100 25 0.2
MerquatR55026 0,2 Merquat R 550 26 0.2
DisponilRSML-120-spezial27 3,0 Disponil R SML-120-special 27 3.0
Parfümöl q.s. Perfume oil q.s.
Wasser ad 100 Water ad 100
24 Eiweißhydrolysat-Fettsäure-Kondensat-Kalium-Salz; CTFA-Bezeichnung: 24 protein hydrolyzate fatty acid condensate potassium salt; CTFA name:
Potassium Coco-Hydrolyzed Animal Collagen (ca. 30 % Aktivsubstanz) (CHEMISCHE FABRIK GRÜNAU) Potassium Coco-Hydrolyzed Animal Collagen (approx. 30% active substance) (CHEMISCHE FABRIK GRÜNAU)
25 Poly(dimethyldiallylammoniumchlorιd); CTFA-Bezeichnung: Polyquaternium 6 (MERCK) 25 poly (dimethyldiallylammoniumchloride); CTFA name: Polyquaternium 6 (MERCK)
26 Dimethyldiallylammoniumchlorid-Acrylamid-Copolymer; CTFA-Bezeichnung: 26 dimethyldiallylammonium chloride-acrylamide copolymer; CTFA name:
Quaternium 41 (MERCK) Quaternium 41 (MERCK)
27 Polyoxyethylen(20)sorbitanmonolautrat (HENKEL) 27 polyoxyethylene (20) sorbitan monolautrate (HENKEL)
2.5.b. Fixferung 2.5.b. Fixed distance
Gew.-% % By weight
Wasserstoffperoxid (50 %ig) 6,0 Hydrogen peroxide (50%) 6.0
CutinaRHR 4,0 Cutina R HR 4.0
KeltrolR 0,1 Keltrol R 0.1
Natronlauge (45 %ig) 0,8 Sodium hydroxide solution (45%) 0.8
KerasolR 0,5
AjidewRN 50 2,5 Kerasol R 0.5 Ajidew R N 50 2.5
D-Panthenol 0,5 D-panthenol 0.5
Polymer JRR-40028 0,5 Polymer JR R -400 28 0.5
Parfümöl q.s. Perfume oil q.s.
Wasser ad 100 Water ad 100
28 quaternierte Hydroxyethylcellulose (UNION CARBIDE) 28 quaternized hydroxyethyl cellulose (UNION CARBIDE)
2.6. Spülung (zwischen reduzierendem und oxidierendem Schritt) 2.6. Rinsing (between reducing and oxidizing step)
Gew.-% % By weight
AjidewRN 50 2,0 Ajidew R N 50 2.0
KelzanR 29 0,5 Kelzan R 29 0.5
CremophorRRH 4030 0,4 Cremophor R RH 40 30 0.4
Parfümöl q.s. Perfume oil q.s.
Wasser ad 100 Water ad 100
29 Xanthan-Gum (KELC0) 29 xanthan gum (KELC0)
30 hydriertes Rizinusöl, mit 45 Mol Ethylenoxid pro Mol Rizinusöl umgesetzt (BASF) 30 hydrogenated castor oil, reacted with 45 moles of ethylene oxide per mole of castor oil (BASF)
2.7. Spülung inach oxidierendem Schritt) 2.7. Rinsing after oxidizing step)
Steno1R161831 2,0 Steno1 R 1618 31 2.0
CremophqrRRH 40 0,4 Cremophqr R RH 40 0.4
Isopropylpalmitat/stearat 0,5 Isopropyl palmitate / stearate 0.5
DehyquartRA32 3,0 Dehyquart A R 32 3.0
Glukose 1,0 Glucose 1.0
D-Panthenol 1,0 D-panthenol 1.0
Merquat 550 1,0 Merquat 550 1.0
Kelzan 0,6
AjidewRN 50 2,0 Kelzan 0.6 Ajidew R N 50 2.0
Parfümöl, Konservierungsmittel, Farbstoff q.s. Perfume oil, preservative, dye q.s.
Wasser ad 100 C16-18-Fettalkohol; CTFA-Bezeichnung: Cetearyl Alcohol (HENKEL) Water ad 100 C16-18 fatty alcohol; CTFA name: Cetearyl Alcohol (HENKEL)
Trimethylhexadecylammoniumchlorid (25 % Aktivsubstanz in Wasser) (HENKEL)
Trimethylhexadecylammonium chloride (25% active ingredient in water) (HENKEL)