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DE99172C - - Google Patents

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Publication number
DE99172C
DE99172C DENDAT99172D DE99172DA DE99172C DE 99172 C DE99172 C DE 99172C DE NDAT99172 D DENDAT99172 D DE NDAT99172D DE 99172D A DE99172D A DE 99172DA DE 99172 C DE99172 C DE 99172C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
magnet
conductor
contact
partial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT99172D
Other languages
English (en)
Publication of DE99172C publication Critical patent/DE99172C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details
    • B60M1/10Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle
    • B60M1/106Arrangements for energising and de-energising power line sections using magnetic actuation by the passing vehicle by track-mounted magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
A -<r
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20,pf,ElSENBAHNBETRIEB.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1897 ab.
Die bekannten Schaltungssysteme für elektrische Bahnen mit unterirdischer Stromzuführung und Theilleiterbetrieb sind in der Regel derart beschaffen, dafs zu jedem Theilleiter eine besondere elektromagnetische Vorrichtung gehört, welche in einem geschlossenen, unterhalb der Fahrstrecke befindlichen Gehäuse angebracht ist. Diese Vorrichtungen beruhen fast ausnahmslos auf dem Princip, dafs ein zwischen zwei Elektromagneten spielender Anker bei der Fortbewegung des Motorwagens bald von dem einen, bald von dem anderen Elektromagneten angezogen wird und hierdurch den mit dem betreffenden Theilleiter in Ver-r bindung stehenden Contact bald schliefst und bald wieder unterbricht.
Es hat sich jedoch gezeigt, dafs diese Vorrichtung noch nicht unter allen Umständen die erforderliche Betriebssicherheit aufweist. Wenn nämlich der Anker infolge Erregung des einen Magneten von letzterem angezogen ist und hierdurch den Contact geschlossen hat, so kommt es nicht selten vor, dafs der andere Magnet bei seiner später folgenden Erregung nicht im Stande ist, den Anker von dem Contact zurückzuziehen, weil der erste Magnet infolge irgend einer Zufälligkeit noch' erregt ist und aus diesem Grunde den Anker zurückhält. Der letztere bleibt daher auch bei der Weiterbewegung des Motorwagens nicht selten auf dem Contacte liegen und der betreffende Theilleiter bleibt unter Strom, was bereits öfters zu Unglücksfällen Veranlassung gegeben hat.
Diesen Uebelstand bezweckt nun die vorliegende Erfindung dadurch zu vermeiden, dafs eine Schaltung zur Anwendung kommt, bei welcher die Erregung des zweiten Magneten nothwendiger Weise eine Stromunterbrechüng des ersten Magneten zur Folge hat. Dies wird in einfacher Weise dadurch erreicht, dafs in der zum zweiten Magneten führenden Leitung gleichzeitig die Wickelung eines dritten kleineren Magneten eingeschaltet ist, welcher einen in der Zweigleitung des ersten Elektromagneten liegenden Stromunterbrecher in Thätigkeit setzt. Bei der gleichzeitigen Erregung des zweiten und dritten wird daher der zum ersten Elektromagneten führende Zweigstrom unterbrochen, so dafs der Anker nunmehr durch den zweiten Magneten ohne Widerstand von dem zum Theilleiter führenden Contacte zurückgezogen werden kann.
In beiliegender Zeichnung ist dieses neue Schaltungssystem in einem vollständigen, mehrere Theilleiter umfassenden Stromschema dargestellt und zeigt folgende Beschaffenheit.
Die an der Unterseite des Motorwagens angebrachte Stromschiene S, deren Länge derart bemessen ist, dafs sie fast über drei Theilleiter reicht, schleife augenblicklich über dem Theilleiter ks. Der in dem . zugehörigen Relaisgehäuse befindliche Anker e3 ist am oberen Ende eines um die Achse C3 schwingenden Kipphebels/3 angebracht, dessen unteres Ender3, wie aus der Zeichnung ersichtlich, sich gegen das Contactstück ^3 lehnt. Die Achse C3 ist durch die Leitung g3 mit der Speiseleitung h und das Contactstück q* durch die Leitung a3 mit dem Theilleiter A3 verbunden, so dafs die Stromschiene 5 des Motorwagens auf dem Wege h gs c3 r3 ^3 a& k3 Strom erhält, welcher sodann durch den Motor hindurch in die Fahrschiene I

Claims (1)

  1. geleitet wird. Hierbei fliefst ein Zweigstrom durch die von der Leitung as abgezweigte Leitung t3, die Wickelung des Magneten n3 und die Leitung b& hindurch in die Schienen /. Dadurch wird der Elektromagnet ns erregt und zieht den Anker e3 nach rechts, so dafs das andere Ende r3 des Doppelhebels J3 kräftig gegen das Contactstück q3 geprefst wird. Der Contact bei q3 wird also gleichzeitig durch die anziehende Wirkung des Magneten n3 und durch das Uebergewicht des Ankers e3 aufrecht erhalten.
    Wenn nun die Stromschiene S bei der Weiterbewegung des Motorwagens den Theilleiter Ar2 verläfst und im nächsten Zeitpunkt den Theilleiter Ar4 berührt, so fliefst ein Theilstrom durch kt ai ti in die Wickelung des Magneten M4 und durch die Leitung ^4 in die Schienen /. Infolge dessen wird der Anker e4 vom Elektromagneten n4 nach rechts gezogen und schliefst den Contact qi: so dafs die Stromschiene jetzt auch auf dem Wege h gA ci r4 qi a4 A4 Strom erhält.
    Damit aber gleichzeitig der Theilleiter A., von der Speiseleitung abgeschaltet wird, fliefst ein Zweigstrom aus der Leitung a4 in die zum zweitvorhergehenden Relaiskasten führende Leitung ρη und sodann durch die hinter einander geschalteten Wickelungen der Magnete m.> und o., hindurch in die Leitung &., und in die Schienen /. Durch die hierbei erfolgende Erregung des kleineren Magneten o, wird der in der Leitung f., liegende Stromunterbrecher n0 angezogen und infolge dessen die Leitung t0 unterbrochen. Die Erregung des Magneten W2, welcher soeben noch von der Stromschiene S her auf dem Wege k2 a.21.2 n2 b.2 Strom erhielt, wird daher unter allen Umständen aufgehoben, so dafs der Anker e.2 aus der punktirt eingezeichneten Lage von dem Magneten m.2 ohne Widerstand in die voll gezeichnete Stellung gezogen wird. Das untere Ende r.2 des Kipphebels f.-, lehnt sich hierbei gegen das Stück s2, der Contact q.2 dagegen ist nunmehr aufgehoben und deshalb der Theilleiter A0 von der Speiseleitung abgeschaltet.
    So lange die Stromschiene noch auf dem Theilleiter A4 schleift, bleiben die Magnete m, und O2 erregt und daher der Stromunterbrecher U2 geöffnet. Sobald jedoch die Stromschiene S den Theilleiter /j4 verlassen hat, wird die Erregung der genannten Magnete aufgehoben und der Stromunterbrecher U2 sinkt daher vermöge seines Eigengewichts wieder auf seinen Contact zurück, so dafs durch die Stromschiene eines später folgenden Motorwagens der Magnet n2 wieder erregt werden kann.
    Die hinter einander geschalteten Magnete m und ο eines jeden Relaiskastens müssen also, wenn die Strecke in der eingezeichneten Pfeilrichtung befahren wird, jedesmal durch eine (voll ausgezogene) Uebergangsleitungj? mit dem 2weitfol.genden Theilleiter k leitend verbunden sein. Soll jedoch die Strecke auch nach der entgegengesetzten Richtung befahren werden können, so müssen die genannten Magnete durch besondere (punktirt angegebene) Uebergangsleitungen p' auch mit jedem zweitvorhergehenden Theilleiter verbunden werden.
    Bei dem beschriebenen Schaltungssystem ist es so gut wie ausgeschlossen, dafs ein von der Stromschiene nicht mehr berührter Theilleiter noch unter Strom steht. Zur vollständigen Sicherheit aber kann man noch am hinteren Ende des Wagens einen herabhängenden Hülfscontact anbringen, welcher auf den Theilleitern schleift und eine im Wagen befindliche Klingel in Bewegung setzt, falls einer der Theilleiter noch unter Strom stehen sollte.
    Pateν τ-Anspruch:
    Schaltungssystem für elektrische Bahnen mit unterirdischer Stromzuführung und Theilleiterbetrieb, bei welchem ein beweglicher Anker abwechselnd von zwei Elektromagneten beeinflufst wird, dadurch gekennzeichnet, dafs in der Zweigleitung (tx t0 . . .) des ersten Elektromagneten (H1H2...), welcher bei seiner Erregung den Anker (ex e.2 . . .) auf den Contact (qL q.-,. ..) zieht, ein Stromunterbrecher (U1 U2...), in der Zweigleitung des zweiten Elektromagneten (niy vx.-, . . .) jedoch, welcher bei seiner Erregung den Anker vom Contact wieder zurückziehen soll, ein dritter kleinerer Magnet (O1 O2 . . .) eingeschaltet ist, der den genannten Stromunterbrecher (U1 U2 . . .) derart bedient, dafs bei der gleichzeitigen Erregung der beiden hinter einander geschalteten Magnete (M1 und O1, m2 und O0 · . .) der Stromunterbrecher geöffnet und hierdurch die Erregung des ersten Magneten aufgehoben wird, so dafs der zweite Magnet (In1 m0 . . .) nunmehr den Anker (ex e2 .. .) ohne Widerstand vom Contacte (qx q.2 . . .) zurückziehen und infolge dessen den betreffenden Theilleiter (U1 Av, . . .) von der Speiseleitung (h) abschalten kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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