DE968931C - Kohlenhobel od. dgl. Maschine - Google Patents
Kohlenhobel od. dgl. MaschineInfo
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- 238000000605 extraction Methods 0.000 claims description 3
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C27/00—Machines which completely free the mineral from the seam
- E21C27/20—Mineral freed by means not involving slitting
- E21C27/32—Mineral freed by means not involving slitting by adjustable or non-adjustable planing means with or without loading arrangements
- E21C27/34—Machine propelled along the working face by cable or chain
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- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Geology (AREA)
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Description
Bei Gewinnungsmaschinen für Steinkohlen, wie Kohlenhobeln, wird der Messerhalter, an dem die
Meißel oder Messer montiert sind, mittels eines Gelenkstifts mit dem Hobelkörper verbunden. Dadurch erzielt
man, daß während der Gewinnungsarbeiten sich der Messerhalter infolge des Einschneidwiderstands um
einen kleinen Winkel verdreht. Das hinterste Messer der Maschine löst sich von der Kohle, so daß der
Bewegungswiderstand nicht unnütz vergrößert wird und die Messer keiner zusätzlichen Abnutzung ausgesetzt
werden.
Dem Eindringen des vordersten Messers in die Kohle beim Verdrehen des Messerhalters widersetzt sich die
auf das Messer wirkende Reaktion der Kraft, mit der die Gewinnungsmaschine an den Kohlenstoß gepreßt
wird. Weil sich bei der bekannten Konstruktion der Gelenkstift in großer Entfernung von dem Kohlenstoß
befindet, wird das Drehmoment, hervorgerufen von dem Emschneidwiderstand, groß genug sein, den Messerträger
gegen diese Reaktionskraft zu verdrehen. Bei ao Gewinnungsmaschinen, bei denen der Abstand zwischen
dem Gelenkstift und der Wirkungslinie des Einschneidwiderstands jedoch nicht groß gewählt werden kann,
reicht das von dem Emschneidwiderstand ausgeübte Drehmoment nicht aus, den Messerhalter zu verdrehen.
Die Erfindung erbringt eine Konstruktion, bei der auch in den Fällen, wo der Abstand zwischen der
gelenkigen Befestigungsstelle des Messerhalters am
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Hobelkörper und der "Wirkungslinie des Einschneidwiderstands
klein ist, der Messerhalter trotzdem durch das Auftreten des Einschneidwiderstands verdreht
wird.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß Gelenkstangen einerseits an dem Hobelkörper und
andererseits an dem Messerhalter gelenkig derart befestigt sind, daß der seitliche Abstand zwischen den
Gelenkpunkten am Messerhalter größer ist als der ίο zwischen den Gelenkpunkten des Hobelkörpers.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Hierin zeigt die
Fig. ι einen Querschnitt eines Förderers mit einem
an diesem entlang geführten Kohlenhobel; Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Kohlenhobels;
Fig. 3 zeigt eine Obenansicht desselben; und Fig. 4 zeigt in schematischer Form die auf den
Messerträger wirkenden Kräfte.
Ein Kohlenhobel 1 wird an einem Förderer 2 entlang ao geführt. Der Hobelkörper 3 des Kohlenhobels ist zu
diesem Zweck mit Führungsorganen 4 und 5 versehen, die mit einer an dem Förderer angebrachten Führungsschiene
6 zusammenarbeiten.
Der Förderer bildet eine Rinne mit zwei Seitenwänden 7 und 8, die mittels einer Platte 9 miteinander
verbunden sind. In der Rinne bewegt sich ein Förderorgan, das aus zwei endlosen Ketten 11 besteht,
zwischen denen Mitnehmer 10 befestigt sind, welche die der Rinne zugeführten Kohlen zum Abfuhrende
des Förderers transportieren.
Der Hobel wird mittels eines Seils 12 längs des Förderers hin- und hergezogen und ist derart konstruiert,
daß er in beide Richtungen schneiden kann. Zu diesem Zweck weist er einen Messerhalter 13 auf, der mit
Messern 20 und 21 versehen ist und durch zwei Paar Gelenkstangen 14 und 15 mit dem Hobelkörper 3
verbunden ist. Der Abstand zwischen den Gelenkstiften 16 und 17 des Hobelkörpers ist geringer als der
Abstand zwischen den Gelenkstiften 18 und 19 des Messerhalters. Dadurch liegt der Schnittpunkt S der
Verlängerungslinien der Gelenkstangen 14 und 15 außerhalb des Messerhalters, und zwar an der'dem
Hobelkörper zugerichteten Seite desselben.
Wenn der Kohlenhobel an dem Kohlenstoß entlang gezogen wird, wirkt der Einschneidwiderstand W auf
das vorderste Messer 20. Der Messerhalter hat dadurch eine Neigung zum Verdrehen, wodurch das vorderste
Messer tiefer in die Kohle hineindringt und sich das hinterste Messer 21 aus der Kohle löst.. Dieser Verdrehung
widersetzt sich die Reaktionskraft R, die durch die Kraft, mit der der Hobel an den Kohlenstoß
gepreßt wird, hervorgerufen wird. Eine etwaige drehende Bewegung des Messerhalters wird jetzt durch
die Größe der von dem Einschneidwiderstand und der Reaktionskraft auf den Messerhalter ausgeübten
Momente bedingt.
Falls der Messerhalter in bekannter Weise mit einem zentralen Gelenkstift 22 an dem Hobelkörper befestigt
wäre, wie in Fig. 4 in einer gestrichelten Linie dargestellt ist, so würde auf den Messerhalter ein Mo- fio
ment-Wxa wirken, das den Messerhalter zu verdrehen
versucht und ein Moment Rxb, das sich einer solchen Verdrehung widersetzt. Bei kleinen Gewinnungsmaschinen
ist der Abstand α gering, so daß das Moment Wxa nicht zum Verdrehen des Messerhalters
ausreicht.
Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion wirken auf den Messerhalter die Momente Wxa und Rxc. Da
a: c = L: b ist, so wird sich der Messerhalter drehen,
wenn WxL größer ist als Rxb. Der Messerhalter verhält sich, als führe er eine Gelenkbewegung aus um den
Schnittpunkt S der Verlängerungslinien der Gelenkstangen 14 und 15. Durch Anwendung der Gelenkstangen
verlagert sich der Gelenkpunkt des Messerhalters also auf einen Punkt, der sich auch bei schmaler
Konstruktion der Gewinnungsmaschine in großer Entfernung von der Gewinnungsmaschine befindet.
Ein weiterer Vorteil bei der Anwendung von Gelenkstangen ist, daß sich das hinterste Messer bereits bei
geringer Verlagerung des vordersten Messers von der Kohle löst (s. die gestrichelte Linie in Fig. 4). Bei der
bekannten Konstruktion kommt die Verlagerung des vordersten Messers der des hintersten Messers gleich.
Der Hobelkörper ist mit einem Anschlag 23 und der Messerhalter mit Anschlagflächen 24 versehen, die die
Verdrehung des Messerhalters einschränken. Beim Vorrücken der Gewinnungsmaschine wird die Zugkraft
über diesen Anschlag von dem Hobelkörper auf den Messerhalter übermittelt. Die Gelenkstangen werden
beim Betreiben der Maschine nicht durch die Hobel- go kräfte beansprucht. Statt an dem Hobelkörper kann
der Anschlag auch an dem Messerhalter angebracht werden.
Claims (2)
1. Kohlenhobel od. dgl. Maschine zur Gewinnung
von Steinkohlen, bei dem der Messerhalter gelenkig am Hobelkörper befestigt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß Gelenkstangen (14,15) einerseits an
dem Hobelkörper (3) und andererseits an dem Messerhalt^r (13) gelenkig derart befestigt sind, daß
der seitliche Abstand zwischen den Gelenkpunkten (18,19) am Messerhaiter größer ist als der zwischen
den Gelenkpunkten (16,17) des Hobelkörpers.
2. Gewinnungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hobelkörper (3) mit
einem Anschlag (23) und der Messerhalter (13) mit Anschlagflächen (24) versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 800 856.
Deutsche Patentschrift Nr. 800 856.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 529/6 5.56 (709 951/1· 4.58)
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL968931X | 1954-03-24 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE968931C true DE968931C (de) | 1958-04-10 |
Family
ID=19866150
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEST9606A Expired DE968931C (de) | 1954-03-24 | 1955-03-19 | Kohlenhobel od. dgl. Maschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE968931C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1253658B (de) * | 1965-05-10 | 1967-11-09 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Kohlenhobel mit schwenkbaren Meisseltraegern |
DE1255067B (de) * | 1963-06-22 | 1967-11-30 | Maschf | Aktivierter Kohlenhobel mit zeitweise schlagend arbeitenden Werkzeugen |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE800856C (de) * | 1947-07-08 | 1950-12-11 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Kohlenhobel |
-
1955
- 1955-03-19 DE DEST9606A patent/DE968931C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE800856C (de) * | 1947-07-08 | 1950-12-11 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Kohlenhobel |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1255067B (de) * | 1963-06-22 | 1967-11-30 | Maschf | Aktivierter Kohlenhobel mit zeitweise schlagend arbeitenden Werkzeugen |
DE1253658B (de) * | 1965-05-10 | 1967-11-09 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Kohlenhobel mit schwenkbaren Meisseltraegern |
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