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DE961492C - Verfahren und Einrichtung zur Anzeige und Regelung der Laengung von in Bewegung befindlichem Walzgut, vorzugsweise Baendern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Anzeige und Regelung der Laengung von in Bewegung befindlichem Walzgut, vorzugsweise Baendern

Info

Publication number
DE961492C
DE961492C DEL20254A DEL0020254A DE961492C DE 961492 C DE961492 C DE 961492C DE L20254 A DEL20254 A DE L20254A DE L0020254 A DEL0020254 A DE L0020254A DE 961492 C DE961492 C DE 961492C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse generator
rollers
rolling stock
elongation
voltages
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL20254A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Unger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL20254A priority Critical patent/DE961492C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE961492C publication Critical patent/DE961492C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B21/00Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant
    • G01B21/32Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant for measuring the deformation in a solid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Anzeige und Regelung der Längung von in Bewegung befindlichem Walzgut, vorzugsweise Bändern Für die Messung der Längung von Walzgut, vorzugsweise von Bändern oder Blechen, ist bereits eine Einrichtung bekanntgeworden, die aus zwei Impulsgebern und zwei Impulsaufnehmern besteht.
  • Die Anordnung dieser Elemente ist derart getroffen, daß vor den Walzen über dem ungelängten Walzgut in Längsrichtung des Bandes ein Impulsgeber und in festem Abstand zu diesem ein Impulsaufnehmef angeordnet sind. Hinter den Walzen ist ein zweiter Impulsgeber fest über dem Walzgut angeordnet und 7;U diesem in einstellbarem Abstand ein dem zweiten Impulsgeber zugeordneter Impulsaufnehmer. Dieser Impulsaufnehmer wird durch die Kennzeichen des ersten vor den Walzen angeordlleten Impulsgebers nicht beeinflußt. Das wird beispielsweise durch Anordnung der beiden hinter den Walzen angeordneten Elemente auf einer anderen Bahn des Bandes erreicht. Die Impulsgabe und damit die Kennzeichnung des Bandes durch die beiden Im-Impulsgeber erfolgt gleichzeitig. Beim Vorübergehen der durch die Impulsgeber auf das Band aufgebrachten Kennzeichen an den beiden Aufnehmern werden in diesen Spannungen erzeugt. Ist der gegenseitige Abstand der hinter den Walzen angeordneten Elemente gleich dem der vor den Walzen angeordneten Elemente und ist die Längung des Bandes Null, so werden in den Impulsaufnehmern zur selben Zeit Spannungen erzeugt. Wird das Band nun gelängt, so wird die hinter den Walzen auftretende Bandgeschwindigkeit größer werden als vor den Walzen, so daß das Kennzeichen des hinter den Walzen angeordneten Impulsgebers früher an diesem zugeordneten Impuls aufnehmer erscheint als das vor den Walzen aufgebrachte Kennzeichen an dem ihm zugeordneten Impuls aufnehmer. Da der hinter den Walzen angeordnete Aufnehmer in seinem Abstand zum zugehörigen Impulsgeter in Längsrichtung des Bandes veränderbar ist, wird dieser derart verschoben, daß die Spannungen der beiden Impuls aufnehmer wieder synchron sind, was mittels eines Indikators angezeigt wird. Damit ist die Laufzeit der Kennzeichen wieder gleich. Die relative Ortsänderung des veränderbaren, hinter den Walzen angeordneten Impulsaufnehmers ist also der Längung des Walzgutes proportional.
  • Dieses. Meßverfahren ist von der Bandgeschwindigkeit unabhängig. Die Anzeige der Längung wird bei der bekannten Einrichtung mittels eines Oszillographen bewirkt, auf dessen Bildschirm die Kennzeichen als Markierungen sichtbar gemacht werden.
  • Mittels der Einrichtung kann auch die Regelung der Walzen durchgeführt werden.
  • Die bekannte Einrichtung benötigt also sowohl vor den Walzen einen Geber und einen Aufnehmer und hinter den Walzen nochmals einen Geber und einen Aufnehmer. Dabei muß der hinter den Walzen angeordnete Aufnehmer außerdem noch verschiebbar über dem Band angeordnet sein.
  • Es ist ferner eine Einrichtung zur Messung der Längung von in Bewegung befindlichem Walzgut bekannt, bei der das ungelängte Walzgut mittels eines Impulsgebers fortlaufend mit Kennzeichen konstanten Abstandes versehen wird. Uber dem gelängten Walzgut sind auf der Bahn der Kennzeichen zwei Aufnehmer angeordnet, in denen durch das Vorbeilaufen der Kennzeichen elektrische Spannungen erzeugt werden. Der gegenseitige Abstand der Aufnehmer entspricht dabei dem Abstand der Kennzeichen auf der Seite des ungelängten Gutes.
  • Einer der Aufnehmer ist ferner in Bandrichtung veränderbar angeordnet und mechanisch mit einer Skaleneinrichtung gekuppelt, die in Längungseinheiten geeicht sein kann. Wird dieser Aufnehmer verstellt, so wird gleichzeitig entsprechend ein Zeiger über die Skala der Anzeigeeinrichtung bewegt.
  • Bei nicht gelängtem, in Bewegung befindlichem Walzgut werden in den Aufnehmern Spannungen erzeugt, die miteinander in Phase sind, da der Abstand der Kennzeichen und der der Aufnehmer übereinstimmt. Die Beobachtung der Phasenlage der beiden Aufnehmerspannungen erfolgt mittels eines Elektronenstrahl-Oszillograplhen. Auf dem Schirm der Elektronenstrahlröhre erscheint eine einzige etwa sinusförmige Schwingung.
  • Wird das Walzgut gelängt, so vergrößert sich der Abstand der Kennzeichen auf dem gelängten Gut und stimmt mit dem der Aufnehmer nicht mehr überein. Dadurch ergeben sich an den Aufnehmern Spannungen, die zeitlich gegeneinander verschoben sind, so daß auf dem Bildschirm des Oszillogfaphen gegeneinander verschobene Schwingungen angezeigt werden. Es muß nunmehr der bewegbare Aufnehmer unter Beobachtung des Schirmbildes in seiner Stellung so lange geändert werden, bis beide Schwingungszüge zur Deckung kommen. Nun erst kann das eigentliche Meßergebnis an der Skaleneinrichtung des verschiebbaren Aufnehmers abgelesen werden.
  • Ein Nachteil der bekannten Einrichtung besteht darin, daß vor der Ablesung der Längung an der am bewegbaren Aufnehmer angeordneten Skaleneinrichtung eine Einstellung dieses Aufnehmers und eine Zwischenablesung am Elektronenstrahl-Oszillographen erfolgen muß. Es sind also stets zwei Ablesungen von zwei gesonderten Einrichtungen notwendig. Da die Einrichtung nach einem Nullverfahren arbeitet, muß bei jeder Längungsänderung eine neue Einstellung des Aufnehmers erfolgen. Ein weiterer Nachteil besteht in der Notwendigkeit eines Elektronenstrahl-Oszillographen mit einem Elektronenschalter, die einen beträchtlichen apparativen Aufwand darstellen. Bei den heutigen Walzgeschwindigkeiten ist eine exakte Messung der Längung mittels der bekannten Einrichtung praktisch nicht möglich.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine wesentliche Vereinfachung der bekannten Einrichtungen sowohl im Aufwand als auch in der Bedienbarkeit zu erreichen.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Anzeige und Regelung der Längung von in Bewegung befindlichem Walzgut, vorzugsweise Bändern, bei dem das ungelängte Walzgut fortlaufend mit konstanten Abstand aufweisenden Kennzeichen versehen wird, so daß diese hinter den Walzen mit einem um die Längung vergrößerten konstanten Abstand, jedoch in ihrer Lage zu den Kennzeichen des ungelängten Walzgutes phasenverschoben erscheinen. . Die Erfindung besteht darin, daß die Phasenverschiebung der Ken,nzeichenabstände des ungelängten und gelängten Walzgutes direkt als relative Längung angezeigt wird.
  • Zur Durchführung des Verfahrens wird zweckmäßig vor den Walzen ein Kennzeichen und eine Steuerspannung erzeugender Impulsgeber angeordnet und hinter den Walzen ein die Kennzeichen abtastender und gleichfalls eine Steuerspannung erzeugender Impuls aufnehmer, wobei die Steuerspannungen des Impulsgebers und die im Impulsaufnehmer erzeugten Spannungen auf das gleiche Anzeigegerät wirken. Einer weiteren Ausbildung entsprecbend wird der Impulsgeber durch mit den Walzen umlaufende bzw. durch das Band selbst gesteuerte Mittel gesteuert. Die durch den Impulsgeber und -aufnehmer erzeugten Spannungen werden den Steuergittern einer an sich bekannten unselbständig kippenden Röhrenschaltung zugeführt, in deren einem Anodenkreis ein Meßinstrument angeordnet ist, das den Strommittelwert anzeigt. Einer weiteren Ausbildung entsprechend steuert der Impulsgeber eine Blitzlampe, die das gelängte Walzgut beleuchtet und in deren stroboskopischem Licht ' die Kennzeichen des gelängten Walzgutes ablesbar sind.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen benötigt die erfindungsgemäße Ausbildung nur noch einen Impulsgeber und einen Impulsaufnehmer.
  • Außerdem arbeitet die Einrichtung gemäß der Erwindung nach dem Ausschlagsverfahren, so daß eine laufende und unmittelbare Ablesung der Längung ohne komplizierte Einstellungen und Zwischenablesungen erreicht ist. Der Aufwand der Einrichtung ist gegenüber den bekannten Einrichtungen gleichfalls stark reduziert.
  • Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sollen an Hand eines schematischen Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der Fig. I ist das Walzgut, dessen Längung gemessen bzw. überwacht werden soll, mit I bezeichnet. Dieses Gut läuft durch eine Walze 2, an deren Welle eine Steuereinrichtung 3, beispielsweise in Form einer Kontaktvorrichtung 4, angeordnet ist. Das Walzgut bewegt sich in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung durch die Walze. Vor der Walze ist in einem dem Umfang der Walze entsprechenden Albstand ein die Kennzeichen erzeugender Impulsgeber 5 angeordnet. Dieser Geber wird nun durch die Einrichtung 3 derart gesteuert, daß bei einer Walzenumdrehung mindestens ein Kennzeichen auf das Walzgut aufgebracht ist. Wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, besitzt die Kontaktvorrichtung 4 einen Nocken, der während eines Walzenumlaufes einmal den Kontaktsatz schließt, so daß der Geber 5 entsprechend kurzzeitig erregt wird. Die Vorrichtung kann vorteilhaft mit mehreren Nocken versehen sein. Bei jeder Erregung des Gebers 5, die eine Kennzeichnung des Bandes I zur Folge hat, befindet sich also gleichzeitig ein bereits erzeugtes Kennzeichen genau auf der Mittellinie 6 der Walzen 2, wie durch den Kreis 7 angedeutet.
  • Das hinter der Walze austretende Band besitzt einen gleichfalls konstanten Keunzeichenabstand, der jedoch durch die erfolgte Längung größer als der vor der Walze auftretende Abstand ist. Über dem gelängten Band I ist nun ein Kennzeichenaufnehmer 8 auf der gleichen Linie wie der Geber 5 angeordnet. Dieser Aufnehmer 8 besitzt gegen die Mittellinie der Walze mindestens einen dem Walzenumfang entsprechenden Abstand, vorzugsweise jedoch ein ganzes Vielfaches n dieses Abstandes, da sich die Phasenverschiebung zwischen den konstanten ungelängten und gelängten Kennzeichenabständen mit steigendem Abstand des Aufnehmers 8 von der Walze 2 vergrößert, wie aus der Fig. 2 ersichtLich. Hier ist mit I wieder das Band bezeichnet und die Walze mit 2. Der Geber 5 ist im gleichen Abstand wie nach Fig. I angeordnet und nicht dargestellt. Das Band I ist der UbersichtlicHceit halber nur mit den erzeugten Kennzeichen versehen, deren Abstand a sich nach dem Durchlaufen der Walze, wenn beispielsweise keine Längung erfolgt, auch hinter der Walze nicht ändert.
  • Tritt nun eine Längung des Bandes I auf, so ändert sich der Abstand a hinter der Walze in den vergrößeren konstanten Abstand b, dem die Kreuzkennzeichen 9 zugeordnet sind. Es ist ersichtlich daß die gegenseitigeVerschiebung des nunmehr hinter der Walze 2 scheinbar auftretenden Abstandes a und des wirklichen Abstandes b mit größerer Entfernung von der Walze gleichfal'l's größer wird, wie durch die Strecke c angedeutet. Der Aufnehmer 8 wird daher zweckmäßig in einer derartigen Entfernung von der Walze angeordnet, wo das gelängte Kennzeichen g etwa in der Mitte zwischen zwei scheinbaren ungelängten Kennzeichen 7 auftritt, in der Fig. 2 etwa im Punkt 10. Der Geber 5 erzeugt also vor der Walze 2 Kennzeichen mit dem stets gleichen Abstand a, die bei Längung hinter der Walze in den Abstand b übergehen. Der Aufnehmer 8 wird durch diese Kfennzeichen erregt und erzeugt eine Spannung. Tritt beispielsweise keine Längung auf, so wird im gleichen Zeitpunkt, in dem der Geber 5 erregt wird und damit ein Kennzeichen auf dem Band I erzeugt, auch in dem Aufnehmer eine Spannung erzeugt, da ein Kennzeichen 7 an demselben vorbeigeht. Am Geber 5 kann im Moment der Erregung gleichfalls eine Spannung abgenommen werden. Diese im gleichen Zeitpunkt auftretenden Geber- und Aufnehmerspannungen werden einer bekannten, beispielsweise als »Kallirotron « ausgebildeten Röhrenschaltung 11 zugeführt, wie in Fig. I dargestellt. Derartige unselbständig kippende Schaltungen besitzen zwei stabile Zustände, in die sie durch Anlegen von Steuerspannungen mit bestimmter Polarität an die Gitter oder Kathoden der verwendeten Röhren gebracht werden können. Im Anodenkreis dieser Schaltung ist ein zur Anzeige dienendes Meßinstrument I2 angeordnet. Die Röhrenschaltung ist nun so ausgebildet, daß sie auf gleichzeitig eintreffende Eingangsspannungen, wie im Falle der Nichtlängung des Bandes, nicht anspricht und daher aneh keine Anzeige ergibt. Tritt jedoch eine Längung auf, so wird nicht mehr eine gleichzeitige Erzeugung der Geber- und Aufnehmerspannung erfolgen, da sich die Bandgeschwindigkeit hinter der Walze 2 vergrößert hat und somit das Kennzeichen g in kürzerer Zeit am Aufnehmer 8 vorbeiläuft, bei Voraussetz,ung, daß der Aufnehmer von der Walze im Abstand n a angeordnet ist. Die vom Aufnehmer 8 erzeugte Spannung wird also in bezug auf die vom Geber 5 erzeugte Spannung früher auftreten, so daß zwischen beiden ein zeitlicher Unterschied besteht.
  • Da der Aufnehmer 8, wie bereits bemerkt, eine bevorzugte Stellung einnehmen soll (Fig. 2, Punkt 1 treten die vom Geber 5 und Aufnehmer 8 erzeugten Spannungen in etwa gleichen Zeitabständen nacheinander auf und beeinflussen entsprechend die Kippschaltung 11, die somit periodisch gesteuert wird, wobei das Anzeigeinstrument 12 beispielsweise den Mittelwert des Anodenstromes einer der gesteuerten Röhren anzeigt. Die Wirkungsweise wird an Hand eines Diagramms näher erläutert.
  • Durch die auf der oberen Abszisse aufgetragene Spannung des Aufnehmers 8 erfolgt ein Stromfluß im Anodenstronikreis Ja der das Anzeigeinstrumeint 12 enthaltenen Röhre, der bei Auftreten der Geberspannung Sp5 wieder zu Null wird bis zum Auftreten der Aufnehmerspannung Sp8. Es ist ersichtlich, daß die Röhrenschaltung jeweils 1/2 Abstand a stromführend und gesperrt ist. Der sich ergebende Mittelwert wird dabei angezeigt. Treten nun Längungsänderungen auf, so ändert sich auch die Stellung von Sp5 entweder nach links oder nach rechts, so daß sich eine entsprechende Mittelwertsänderung ergibt.
  • Da der-Kennzeichengeber 5 von der Walze 2 über die Vorrichtung 3, 4 gesteuert wird, ergibt sich auch bei schwankender Bandgeschwindigkeit stets ein konstanter Kennzeichenabistand. Somit ist die erfindungsgemäße Einrichtung von der Bandage schwindigkeit vollkommen unabhängig.
  • Entsprechend einer weiteren Vereinfachung der Einrichtung kann an Stelle des Aufnehmers 8 und der Röhrenschaltung 11 mit Anzeigeinstrument 12 eine Lichthlitzlampe vernvendet werden, die vom Kennzeichengeber 5 gesteuert wird. In diesem Falle wird beispielsweise am Punkt Io der Fig. 2 außerhalb des Bandes eine feste oder veränderbare Marke angeordnet und das laufende Band 2 mit einer Blitzlampe angeleuchtet, so daß durch den auftretenden stroboskopischen Effekt die aufgebrachten Kennzeichen sichtbar werden, wobei der auftretende Unterschied zwischen der Außenmarke und dem Bandkennzeichen einpaß für die Längung ist. Es ist selbstverständlich auch möglich, die außerhalb des Bandes liegende Marke auf einer direkt in Längung geeichten Skala bewegbar anzuordnen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Anzeige und Regelung der Längung von in Bewegung befindlichem Walzgut, vorzugsweise Bändern, bei dem das ungelängte Walzgut fortlaufend mit konstanten Abstand aufweisenden Kennzeichen versehen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenverschiebung (c) der Kennzeichenabstände des ungelängten und gelängten Walzgutes direkt als relative Längung angezeigt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Walzen ein Kennzeichen und eine Steuerspannung erzeugender Impulsgeber angeordnet ist und hinter den Walzen ein die Kennzeichen abtastender Impuls aufnehmer und daß die Steuerspannungen des Impulsgebers und die im Impulsaufnehmer erzeugten Spannungen auf das gleiche Anzeigegerät wirken.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber durch mit den Walzen umlaufende bzw. durch das Band selbst gesteuerte Mittel gesteuert wird.
  4. 4. Einrichtung nch Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Impulsgeber und -aufnehmer erzeugten Spannungen den Steuergittern einer an sich bekannten, aus Elektronenröhren bestehenden, unselbständig kippenden Schwingschaltung zugeführt werden, in deren einem Anodenkreis ein Meßinstrument angeordnet ist, das den Strommittelwert anzeigt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber eine Blitzlampe steuert, die das gelängte Wwlzgut beleuchtet und in deren stroboskopischem Licht die Kennzeichen des gelängten Walzgutes ablesbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USÅ.-Patentschrift Nr. 2 485 285.
DEL20254A 1954-10-29 1954-10-29 Verfahren und Einrichtung zur Anzeige und Regelung der Laengung von in Bewegung befindlichem Walzgut, vorzugsweise Baendern Expired DE961492C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2463401A1 (fr) * 1979-08-10 1981-02-20 Banyaszati Fejlesztesi Intezet Procede pour mesurer l'etat de tension de moyens d'entrainement sans fin pendant le fonctionnement

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2485285A (en) * 1945-06-29 1949-10-18 Republic Steel Corp Strip elongation indicator

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