DE961424C - Laderahmen fuer Mittelkalibergeschuetze - Google Patents
Laderahmen fuer MittelkalibergeschuetzeInfo
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- DE961424C DE961424C DEV9620A DEV0009620A DE961424C DE 961424 C DE961424 C DE 961424C DE V9620 A DEV9620 A DE V9620A DE V0009620 A DEV0009620 A DE V0009620A DE 961424 C DE961424 C DE 961424C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/82—Reloading or unloading of magazines
- F41A9/83—Apparatus or tools for reloading magazines with unbelted ammunition, e.g. cartridge clips
- F41A9/84—Clips
-
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 4. APRIL 1957
V9620 XII72d
Zürich-Oerlikon (Schweiz)
Die Erfindung betrifft einen Laderahmen für Mittelkalibergeschütze, bestehend aus einem Blechrahmen
mit einem auf einer Schmalseite offenen Einlaß zum Ein- und Ausführen der Patronen.
Laderahmen dieser Art sind für Infanteriegeschosse in den verschiedenartigsten Ausführungen bekannt.
Bei diesen werden die Patronen meist durch eingebogene Blechlappen festgehalten, die beim Einschieben
der Patronen in das Magazin aufgebogen werden. Diese Bauart ist für kleinkalibrige
Munition gut geeignet, dagegen ist sie für die wesentlich schwereren Geschosse von 20 bis 40 mm
Kaliber unzweckmäßig, da die eingebogenen Blechlappen die Patronen beim Handhaben der Laderahmen
nicht mit genügender Sicherheit festhalten können.
Beim Laderahmen nach der Erfindung ist dieser Nachteil behoben. Erfindungsgemäß ist der offene
Einlaß bei gefülltem Laderahmen durch ein um die letzte Patrone herumgezogenes Halteband gesperrt,
dessen eines Ende starr am Laderahmen befestigt ist und dessen anderes Ende eine beim Einschieben
des Laderahmens in das Magazin selbsttätig lösbare Verbindung aufweist. Ferner sind am Magazin
der Waffe Sperrklinken angeordnet, die beim Herausziehen des Laderahmens aus dem Waffenmagazin
die Patronen am Austreten aus dem Magazin verhindern.
Ein solcher Laderahmen läßt sich als Verbrauchsartikel preiswert herstellen. Trotz seines
niedrigen Gewichts und seiner verhältnismäßig geringen Steifigkeit werden die Patronen auch bei
unsorgfältiger Handhabung unverrückbar gehalten und vor Stoßverletzungen geschützt.
Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens dar, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht einer Ausführung des Laderahmens,
Fig.2 einen Schnitt nach der LinieII-II inFig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht des Laderahmens von unten (Richtung ^i in Fig. 2),
Fig. 4 einen Schnitt durch den Laderahmen entsprechend
Fig. 2 bei Beginn des Einschiebens in das Geschützmagazin,
Fig. 5 einen Schnitt durch das schematisch dargestellte Geschützmagazin mit vollständig eingeschobenem
Laderahmen,
Fig. 6 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Laderahmens während des Einschiebens in das
Geschützmagazin,
Fig. 7 eine Einzelheit der Befestigung des Haltebandes
am Spannband,
Fig. 8 der in Fig. 6 dargestellte Laderahmen in vollständig in das Magazin eingeschobenem Zustand.
Der in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Laderahmen ist aus einem Stück Blech hergestellt. Seine Seitenwand
r ist, wie Fig. 3 zeigt, dem Profil der Patronen 2 angepaßt und um die Hülsenböden 20 und
die Geschoßspitzen 26 herumgezogen. Die Patronen 2 sind dadurch gegen Verschiebung in Richtung ihrer
Längsachse gesichert und gegen Beschädigungen weitgehend geschützt. Auf der Oberseite 3 ist die
Blechwand U-förmig umgebogen und dient sowohl als Anschlag für die oberste Patrone 2' als auch
zur Versteifung der Seitenwand 1. Die Anschlagkante 4 für die oberste Patrone 2' ist, wie Fig. 1 erkennen
läßt, schräg zur Oberseite 3 ausgebildet, um der leicht konischen Form der Hülsenwände Rechnung
zu tragen, derart, daß die unterste Patrone 2" parallel zur Unterkante S des Laderahmens liegt.
Die von der offenen Unterseite her in den Laderahmen eingeschobenen Patronen 2 werden gegen
Verschiebung quer zu ihrer Längsachse durch ein Halteband 6 aus weichem Blech fixiert. Dieses ist
an der oberen Schmalseite 3 mittels einer Schraube 7 befestigt. Es verläuft, wie aus Fig. 1 und 2 zu erkennen
ist, ungefähr in der Nähe des Schwerpunktes der Patronen auf deren der Seitenwand 1
gegenüberliegenden Seite bis zur untersten Patrone 2", um diese herum und auf der Innenseite
der Seitenwand 1 ein kurzes Stück nach aufwärts. Das Ende6a des Bandes wird dann durch einen
Schlitz 8 in der Seitenwand 1 hindurchgezogen und mit kleinem Radius um die untere Schlitzkante
nach unten abgebogen.
An der oberen Schmalseite 3 ist ferner ein Traggriff 9 angebracht, um das Herausheben des Laders
aus der Munitionskiste und den Transport zum Geschütz zu erleichtern. Der Griff 9 wird zweckmäßig
abnehmbar ausgebildet, damit er in der Munitionskiste nicht unnötig Raum versperrt, sondern beispielsweise
zwischen den einzelnen Laderahmen untergebracht werden kann.
Beim Tragen des gefüllten Laderahmens am Griff 9 ruht das ganze Gewicht der Patronen im
Halteband 6. Das im Schlitz 8 scharfkantig umgebogene Bandende 6a bietet jedoch eine hinreichende
Sicherheit gegen das Herausfallen der Patronen und stellt eine äußerst preiswerte und
einfache Befestigungart dar.
Fig. 4 zeigt den Vorgang bei Beginn des Einschiebens des gefüllten Laderahmens in das Magazin
10 des Geschützes. Das nach unten gebogene Bandende 6a wird beim Einfahren in das Magazin
von der leicht abgeschrägt ausgebildeten Oberkante 11 des Magazins aufgebogen und kommt, wie Fig. 5
zeigt, zwischen die Seitenwand 1 und die Magazinwand zu liegen. Am Magazin ist ferner eine um
einen Bolzen 12 schwenkbare Klinke 13 angeordnet, die von einer Schraubenfeder 14 dauernd in eine in
Fig. 5 gezeichnete Sperrstellung geschwenkt wird,
in der sie ein Heraustreten der im Magazin befindlichen Patronen verhindert.
Der Ladevorgang des Magazins geht wie folgt vor sich: Der gefüllte Laderahmen wird in das
Magazin 10 eingeführt und vollständig hineingestoßen. Dabei wird einerseits durch die Kante 11
der Magazinwand das Ende 6a des Haltebandes 6 aufgebogen und anderseits durch die Patronen die 1°°
Klinke 13 entgegen dem Druck der Feder 14 aus
ihrer. Sperrstellung herausgeklappt. Ist der Laderahmen vollständig in das Magazin eingeführt (vgl.
Fig· 5)> so drückt die Feder 14 die Klinke 13 wieder
in ihre Sperrstellung. Der Laderahmen kann nun am Handgriff 9 wieder aus dem Magazin herausgezogen
werden, wobei die Klinke 13 verhindert, daß die Patronen 2 ebenfalls wieder aus dem Magazin
herausgleiten. Das Ende 6a des Haltebandes 6 gleitet beim Herausziehen des leeren Laderahmens nodurch
den Schlitz 8 und um die unterste Patrone 2" herum. Es ist selbstverständlich möglich, den
Schlitz 8 in der Seitenwand 1 des Laderahmens an einer anderen Stelle, beispielsweise zwischen der
zweiten und dritten Patrone, anzubringen. Dadurch wird das Halteband 6 erst gelöst, wenn der Laderahmen
tiefer in das Magazin eingeschoben ist.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen eine andere Ausführung des Haltebandes, wobei jedoch der Aufbau
des eigentlichen Laderahmens der bereits beschriebenen Ausführung entspricht. Das Halteband 21 ist
in diesem Fall beispielsweise durch Punktschweißung am unteren Ende der Seitenwand 1 befestigt
und um die unterste Patrone 2" herumgezogen. In sein nach oben gerichtetes, Ende ist,
wie Fig. 7 zeigt, ein Schlitz 23 eingestanzt, in das
ein an einem Spannband 24 befestigter Niet 22 eingreift. Das beispielsweise aus Federstahl hergestellte
Spannband 24 steht mit einem Spannschloß 25 in Verbindung, das um einen an der Oberseite
3 des Laderahmens befestigten Bolzen 26 kippbar gelagert ist. Der Schlitz 23 weist an seinem
gegen das Ende des Bandes 21 zu gerichteten Teil eine geringere Breite als auf der Gegenseite auf,
so daß der Kopf des Nietes 22 nur bei entspanntem Spannband 24 aus dem Schlitz 23 aushängen kann.
Das Spannschloß 25 ragt in gespannter Lage über die Seitenwand 1 des Laderahmens hinaus (vgl.
Fig. 6), so daß es beim Einschieben desselben in das Magazin von der Kante 11 aufgestoßen wird.
Das Spannband 24 wird dadurch nach unten geschoben, und der Kopf des Nietes 22 gleitet aus
dem Schlitz 23 heraus. Der Laderahmen kann dann am Handgriff aus dem Magazin herausgezogen
werden, während die Klinke 13 die Patronen zurückhält.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Laderahmen für Mittelkalibergeschütze, bestehend aus einem Blechrahmen mit einem auf einer Schmalseite offenen Einlaß zum Ein- und Ausführen der Patronen, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß bei gefülltem Laderahmen (1) durch ein um die letzte Patrone herumgezogenes Halteband (6) gesperrt ist, dessen eines Ende starr am Laderahmen befestigt ist und dessen anderes Ende eine beim Einschieben des Laderahmens in das Magazin selbsttätig lösbare Verbindung aufweist, wobei am Magazin (10) der Waffe Sperrklinken (13) angeordnet sind, gegen Austreten der Patronen beim Ausziehen des Laderahmens aus dem Waffenmagazin.
- 2. Laderahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Haltebandes (6) durch einen Schlitz (8) in der Breitseite des Laderahmens hindurchgezogen und mit kleinem Radius abgebogen ist.
- 3. Laderahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteband (21) an seinem freien Ende eine schlüssellochschlitzartige Öffnung aufweist, in die ein an einem Spannband (24) befestigter Niet (22) eingreift, wobei das Spannband mit einem Spannschloß (25) in Verbindung steht, das beim Einschieben des Laderahmens in das Magazin (10) selbsttätig ausgelöst wird. ■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 657/85 10.56 (609 853 3.57)
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH787211X | 1954-11-11 |
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Publication Number | Publication Date |
---|---|
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Family
ID=4536673
Family Applications (1)
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US3005279A (en) * | 1958-11-20 | 1961-10-24 | Savage Arms Corp | Bolt action rifle with gas deflecting means |
US6212815B1 (en) | 1999-04-16 | 2001-04-10 | Richard Mark Fitzpatrick | Magazine grip |
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US9335107B2 (en) | 2013-07-29 | 2016-05-10 | Bolt Action Concepts, Llc | Speed reloader for bolt action fixed rifle |
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1954
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- 1955-11-07 US US545456A patent/US2825991A/en not_active Expired - Lifetime
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