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DE960035C - Klingenausgabebehaelter - Google Patents

Klingenausgabebehaelter

Info

Publication number
DE960035C
DE960035C DEG13466A DEG0013466A DE960035C DE 960035 C DE960035 C DE 960035C DE G13466 A DEG13466 A DE G13466A DE G0013466 A DEG0013466 A DE G0013466A DE 960035 C DE960035 C DE 960035C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
spring
stack
blades
dispensing container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG13466A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Leroy Sinclair
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gillette Co LLC
Original Assignee
Gillette Co LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gillette Co LLC filed Critical Gillette Co LLC
Application granted granted Critical
Publication of DE960035C publication Critical patent/DE960035C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/08Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing thin flat articles in succession
    • B65D83/10Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing thin flat articles in succession for razor blades or razor cartridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Klingenausgabebehälter Die Erfindung betrifft einen Ausgabebehälter für dünne, scharfkantige Klingen, z. B. Rasierklingen, der so ausgebildet ist, daB er einen reichlichen Vorrat nicht umhüllter Klingen ohne Gefahr der Beschåigung ihrer scharfgesdhliffenen Kanten aufnehmen kann und das Herausnehmen einzelner Klingen durch den Benutzer erleichtert ist.
  • Bevorzugt bezieht sich die Erfindung auf einen sclceeeu Ausgabebehälter, der wenigstens teilweise aus Kunststoff besteht, der sich bekanntlich leicht und genau formen läßt. Gegenstände aus Kunststoff haben den. weiteren Vorteil des geringen Gewichts, der Feucttigkeits.- und Korrosionsbeständigkeit, geringer Herstellungskosten. Unter gewissen Bedingungen kann jedoch eine Verformung derartiger Kunststoffgegenstände durch. Kaltfließen eintreten, wenn diese einer stetigen Beanspruchung ausgesetzt sind, z. B. dem Druck, der durch eine im Ausgabebehälter für das Halten des Klingenstapels angeordneten Feder ausgeübt wird.. Ein Ziel der Erfirxdung besteht daher darin, diesen Nachteil durch Anordnung eines für sich bestehenden, unabhängigen metallischen Gebildes im Ausgabebehälter zu vermeiden" das einen ständigen Druck auf den Klingenstapel unabhängig von den aus Kunststoff bestehenden Teilen des Ausgabebehälters ausübt.
  • Bei dem Ausgabebehälter der Erfindung besteht der Hauptkörperteil desselben in an sich bekannter Weise aus Kunststoff und ist mit einem in ebenfalls an sich bekannter Art aus Blech hergestellten Deckelteil kombiniert, der mit dem Kunststoffkörperteil verbunden und mit einer Daumen- oder Fingeröffnung versehen ist. Bei diesem Ausgabebehälter drückt in bekannter Weise eine Feder einen Klingenstapel in die Höhenlage einer Austrittsöffnung des Behälters. Erfindungsgemäß befindet sich diese Feder nach dem Einsetzen des Klingenstapels in dem Ausgabebehälter zunächst in gebogenem Zustand, hat hierbei jedoch das Beste ben, in dem Maße in ihre ursprüngliche flache Lage zurückzukehren, wie Klingen des Stapels nacheilt ander aus dem Ausgabebehälter entnommen werden.. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung stützt der aus Metall bestehende Deckelteil des Ausgabebehälters. die genannte Feder und hängig von seinem Körperteil derart ab, daß diese Feder mit dem Deckelteil ein für sich bestehendes metallisches. Gebilde darstellt. Der Kunststoffkörperteil ist daher von jeder s.tetigen Federbeanspruchung völlig entlastet, so daß er seine Form zuverlässig für unbeschränkte Zeit beibehält und auch bei Temperaturänderungen keine Verformungen erleidet.
  • Die Erfindung umfaßt ferner ein Verfahren für das Zusammensetzen und Füllen von Ausgabe behältern der vorbeschriebenen, Art'mit dünnen biegsamen Klingen. Das. erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß ein Klingenstapel auf eine ebene, piattenförmige Feder im Ausgabebehälter gelegt, diese Feder dann im eingebauten, Zustand gebogen und schließlich in ihrer gebogenen. Lage verklinkt wird, ohne daß davon, der darüberbefindliche Klingenstapel betroffen wird.
  • Vorzugsweise weist der Metall deckel nach innen gebogene, mit Abstand voneinander angeordnete Flansche für die Abstützung der Feder in ihrer gebogenen Lage auf, in. welcher dieselbe gegen den Klingenstapel zur Wirkung kommt. Unter diesen Umstanden kann die Federplatte durch einen auf sie durch die über ihr befindlichen Klingen des Stapels ausgeübten Druck gebogen und in gebogenem Zustand in eine Lage gebracht werden, in der sie durch die Flansche unterstützt ist, ohne daß dabei der Kunsts.toffkörper des Ausgabebehälters irgendeine Belastung erfährt.- Weitere Erfindungsmerkmale betreffen die Anwendung einer Druckplatte, die zwischen der gebogenen Feder und dem Klingenstapel angeordnet ist und dazu dient, die Klinge oder Klingen des Stapels stets in flachem Zustand zu halten. Diese Druckplatte ist mit Rippen ausgebildet, die als Abstützung dienen, über welche die Feder gebogen ist.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zum leichteren Verständnis derselben an Hand der Zeichnungen beschrieben: Außerdem ist in dieser Beschreibung eine Vorrichtung zum Füllen. und Zusammenbau des erfindungsgemäßen Klingenausgabebehälters an Hand von zeichne rischen Darstellungen erläutert sowie das Verfahren zum Durchführen dieses. Füll- und Zusammenbauvorganges, wobei jedoch die Erfindung sich macht auf die beschriebene und dargestellte Vorrichtung selbst erstreckt. Es zeigt Fig. I eine schaubildliche Ansicht der Einzelteile des Ausgabebehälters in auseinandergezogener Darstellung, Fig. 2 und 3 Schnittansicihten einer Vorrichtung, teilweise im Aufriß, aus denen sich der Vorgang beim Laden und Zusammenbau des Ausgabebehälters ergibt, Fig. 4 eine schaubildiiche Ansicht des gefüllten Ausgabebehälters und Fig. 5 eine Ansicht des Ausgabebehälters von unten.
  • Bei der dargestellten Form weist der Ausgabebehälter außer dem in ihm befindlichen Klingenstapel vier Teile auf. Diese sind in Fig. I jedes für sich auseinandergezogen dargestellt und bestehen aus einem aus Kunststoff geformten Körperteil, einer ursprünglich. flachen,, ebenen Federplatte aus Metall, einer mit Rippen versehenen Druckplatte aus Blech und einem Deckelteil ebenfalls aus Blech.
  • Der Kunststoffkörperteil, dessen Teilstücke keinesfalls gleichmäßige Dicke aufzuweisen brauchen, ist so ausgebildet, daß seine Masse so gleichmäßig wie möglich über seine ganze Fläche verteilt ist, da hierdurch nicht nur die Formung erleichtert wird, sondern auch der Konstruktion eine größere Steifigkeit verliehen wird. Der Kuuststoffkörperteil besitzt einen flachen Boden 10 von im wesentlichen, rechteckiger Gestålt und hat senkrechte Seitenwände II und I2, die beide eine Unterbrechung aufweisen, welche eine breite Ausnehmung in symmetrischer Anordnung auf gegenüberliegenden Seiten des Körperteiles bilden. Die Unterkante der Wandabsciitte sind je mit einer nach unten offenen Rinne I3 für die Aufnahme der nachstehend beschriebenen Flansche an den. Seitenwänden des Deckels versehen. Der Boden 10 endet an jedem Ende mit einer halbkreisförmigen. Aussparund 14, während die Seitenwändel II und 12" sich über diese Aussparungen, hinaus erstrecken und durch niedrige Endwände 15 und I6 verbunden sind. Von den Endwänden erstrecken sich. nach innen flache Zungen 17 und I8 mit abgerundeten inneren Enden. Von den Zungen erstrecken sich Rippen 19 und 20 nach oben. Die Zungen I7 und. Ie befinden. sich wesentlich oberhalb der Höhenlage des Bodens 10 und dienen dazu, die unter dem Klingenstapel liegende Druckplatte 35 zu halten; Jede Endwanid I5, I6 setzt sich nach außen mit einem nach oben. gekrümmten Bodenabschnitt fort, der so ausgebildet ist, daß er an einem Ende den unteren Rand 21 einer Klingenaustrittsöffnung und am anderen Ende den unteren Rand 22 für eine entsprechende .Austrittsöffnung bildet. Diese Boden abschnitte erstrecken sich zwischen den Seitenwänden II und I2 und sind an jedem Ende mit einem abstehenden Ansatz 23, 24 für das Auflegen des Deckelteiles 42 versehen, wobei die Ansätze geringfügig ;unterhalb des. oberen Randes der Seitenwände liegen. Beide Seitenwände sind an ihren Enden zur Anlage der Enden des Deckelteiles mit vorgezogenen Flächen 25 ausgebildet, die Schultern bilden., gegen welche die Enden des Deckelteiles anliegen, wobei die vorgezogenen Flächen auch dazu dienen, dem Ausgabebehälter als Ganzes ein gefälliges Äußeres zu geben.
  • Der Boden 10 des Körperteiles ist ferner mit zwei in Abstand voneinander befindlichen Offnun.-gen in Form von Schlitzen 26 versehen, die symmetrisch zur Quermittelachse des Bodens angeordnet sind und zur Durchführung von zum Biegen. der Federplatte 30 dienenden Bolzen oder Werkzeugen dienen, wie nachstehend beschrieben.
  • Die Federplatte 30 weist (Fig. 1) rechteckige Form auf und. ist sowohl an ihrer Vorder- wie auch an ihrer Hinterkante mit rechteckigen Laschen 3I versehen. Beim Zusammenbau des Ausgabebehälters wird diese Federplafte 30 flach auf den Boden io des Körperteiles gelegt, wobei ihre Breite so bemessen. ist, daß sie mit Spiel in den. durch die Unterbrechung der Seitenwände II und 12 gebildeten Aussparungen. liegt. Die Laschen. 3I sind mit einem solchen Abstand voneinander angeordnet, daß sie die Federplatte 30 in Querrichtung halten und ihre Lage symmetrisch zum Boden 10 dadurch festlegen, daß sie an den nach oben stehenden Seitenwänden der Bodenpiatte anliegen. Wie in Fig. I gezeigt, ist die Federplatte 30 ursprünglich und normalerweise flach und eben. Sie wird jedoch beim Zusammenbau der Teile des Ausgabebehälters so gebogen, daß sie im gefüllten Ausgabebehälter mit ihrer konkaven. Seite nach oben gehalten wird.
  • Die Druckplatte ist in ihrem Umriß rechteckig und besitzt einen flachen Mittelteil 35, der durch zwei nach unten zusammenlaufende Rippen. 36 mit flachen parallelen Seitenteilen verbunden ist, die in der gleichen Ebene wie der Mittelteil 35 liegen. Der Mittelteil weist an jedem Ende einen Längsschlitz 37 auf, der zur Aufnahme der senkrechten Rippen 19 und. 20 des Körperteiles mit Spiel bestimmt ist.
  • Die Rippen 36 sind an beiden Enden weggeschnitten, so daß die geschlitzten: Enden des Mittelteiles 35 flach auf den Zungen r7 und I8 des Kunststoffkörperteiles aufliegen. können, und. haben über ihren ganzen. Mittelteil in einem der Länge der Ausnehmung der Seitenwände ii und 12 entsprechenden Bereich eine geringere Tiefe. Die Seitenteile der Druckplatte sind mit länglichen Aussparungen. 38 ausgebildet, um ein Spiel für die Enden der Federplatte 30 zu schaffen, wenn die letzteren nachträglich an. ihren Außenkanten um die Rippen 36 als Gegenabstützungen nach oben gebogen. werden.
  • Der Deckelteil ist aus einem einzigen Blechstück hergestellt und weist einen. flachen rechteckigen Teil auf, der symmetrisch mit einer länglichen Daumen-oder Fingeröffnung mit einem nach innen gebogenen Rand 43 versehen und an beiden. Enden nach innen zur Bildung von Kanten 44 und 45 gefaltet ist, welche mit den Bodenteilen 2I und 22 zusammenwirken und die oberen Ränder der Klingenaustrittsöffnung an entgegengesetzten, Enden des Ausgabebehälters bilden.
  • Der Deckelteil ist ferner mit zwei n-ach unten gebogenen Seitenwänden 46 und 47 versehen die in ihrer Länge dem Abstand zwischen den vorgezogenen Flächen 25 des. Körperteiles entsprechen und an ihren unteren Rändern mit nach oben. gebogenen Flanschen 48 und 49 versehen sind, die für den Eingriff mit den bereits als in den Unterkanten der Wände ii und 12 vorgesehenen erwähnten.
  • Rinnen. I3 bestimmt sind. Die nach unten gebogenen Seitenwände 46 und. 47 sind symmetrisch a,m Deckelteil vorgesehen, während die nach oben gew bogenen Flansche 48 und 49, wie Fig. 1 zeigt, niedrige Endteile und Mittelteile 50, 51 von größerer Höhe haben.. Diese Mittelteile 50, 51 sind symmetrisch. zur Quermittelachse des Deckelteiles angeordnet und entsprechen in ihrer Länge annähernd der Breite der Federplatte 30 und den in den Seitenwänden. des Körperteiles vorgesehenen. Ausnehmungen.
  • Der dargestellte Ausgabebehälter ist für die Aufnahme von 12 bis 20 nicht umhüllter Rasierklingen 40 der in Fig. I gezeigten Art bestimmt, d. h. von zweischn,eidigen Langschlitzklingen mit Ecken.ausschnitten, die längliche ungeschärfte Endteile begrenzen. Die Klingen sind im Ausgabebehälter wechselweise so angeordnet, daß sie sich in Länwrichtung überlappen. Die Schlitze der einen Reine von Klingen liegen an der eckigen Außen.schulter oder Endkante der Rippe 20 an, während die Schlitze der anderen Reihe in entsprechender Weise an der Schulter oder Außenkante der Rippe 19 anliegen. Jede Klinge wird daher zwangläufig gegen Einwärtsbewegung gehalten, kann jedoch. leicht verlagert und durch Auswärtsbewegung unter Zug durch den Daumen des Benutzers ausgestoßen und durch die ihr benachbarte Austrittsöffnung entfernt werden Während der Klingenstapel auf der Druckplatte aufruht, erstrecken sich, wie ersichtlich, die Elippen I9, 20 durch die Endschlitze 37 dieser Platte und d.urch die Schlitze der auf dieser Platte befindlichen Klingen.
  • Hieraus ergibt sich, daß erstens die in den gegenüberliegenden. Seitenwänden des Körperteiles vorgesehenen Aussparungen-, zweitens die länglichen Aussparungen 38 in den entgegengesetzten Kanten der Klingendruckplatte, drittens die Abschnitte von verringerter Tiefe der Rippen 36 und viertens die Federplatte 30 alle die-gleiche Längenabmessung haben und im zusammengebauten Zustand des Ausgabebehälters sich in Querrichtung des Ausgabe behälters in Ausfluchtung miteinander befinden.
  • Das Füllen bzw. der Zusammenbau kann. vorteilhaft mit Hilfe einer Vorrichtung der in Fig. 2 und 3 dargestellten Art ausgeführt werden. Diese Vorrichtung besitzt eine Grundplatte 60 mit einer beweglichen, Bettplatte 6I, die im Ruhezustand des Gerätes durch von Schraubenfedern umgebene Bolzen 62, welche zur senkrechten Bewegung in in der Grundplatte 6o vorgesehenen Buchsen. geführt sind, in angehobener Lage gehalten wird. Die Seitenwände der Grundplatte sind mit Flanschen versehen, um die Aufwärtsbewegung der Bettplatte 6I zu begrenzen und. sie in einer bestimmten Höhenlage zu halten.. Durch Bohrungen in der Bettplatte 6I erstrecken sich zwei senkrechte Biegebolzen 63 nach oben für das Biegen der Federptatte 30. Diese Bolzen können durch Öffnungen 26 frei hindurchtreten, welche, wie bereits beschrieben., im Boden 10 des Körperteiles. des Ausgabebehälters vorgesehen. sind.
  • Die Vorrichtung besitzt ferner einen senkrecht beweglichen Kolben 70, dessen Abmessungen derart sind, daß er frei durch die Fingeröffnung 43 des Blechdeckelteiles hindurchtreten kann.. Der Kolben 70 ist ferner mit einer Schulter 7I versehen und von einer Hülse 72 umgeben, d.ie im Ruhe zustand der Vorrichtung Anlage an der Schulter 7I hat und mit Vakuumkanälen.73 versehen ist, die mit im Ende der Hülse vorgesehenen. Öffnungen enden. Die Hülse 72 ist daher in der Lage, den Blechdeckelteil aufzunehmen und nach unten auf den Körperteil zu drücken, der sich in der in Fig. 2 gezeigten. Stellung bereits auf der Bettplatte 6i befindet.
  • Der genannte Kunststoffkörperteil ruht auf der Bettplatte 6i auf, wobei die Druckpllatte 35 auf den hochliegenden. Zungen I7, I8 aufliegt und der Stapel der Klingen 40 auf ihnen durch die Rippen 19 und 20 gehalten wird, die nach oben. durch die Endschlitze der mit Rippen ausgebildeten Druckplatte 35 ragen. Die vorangehend beschriebenen Teile sind; in dieser Stellung in Fig. 2 gezeigt.
  • Beim Zusammenbau wird der Kolben. 70 zuerst zur Auflage auf den Klingenstapel gebracht, worauf die Hülse 72 sich mit dem Blechdeckelteil nach unten bewegt. Hierauf bewegen sich sowohl der Kolben. als auch die Hülse nach abwärts, wobei die Bettplatte 6t nach unten gedrückt wird, was zur Folge hat, daß die Bolzen 63 an der Federplatte 30 angreifen, die bis zu diesem Augenblick flach auf dem Boden io des Kunststoffkörperteiles mit ihren Seitenwänden sich in die Ausnehmungen in den Seitenwänden II und I2 erstreckend aufgelegen. hat. Beim Fortgang dieser Bewegung wird die Federplatte 30 ani ih.ren beiden Rändern über die Rippen 36 der Klingendruckplatte 35, die dabei als Gegenabstützungen wirken, nach oben gebogen.
  • In der Zwischenzeit sind die Seitenwände 46 und 47 des Blechdeckelteiles auf die sich nach oben. verjün. genden AbschnitbederWände II und 12 des Kunststoffkörperteiles. zur Auflage geko,mmen,, so daß sie nach außen abgelenkt werden was zur Folge hat, daß die entgegengesetzten Ränder der gebogeneu Fedeiplatte nach oben. über die nach oben; gerichteten Flansche 50 und 51 treten,, wobei diese Flansche sich unter den Rändern der Federplatte nach innen bewegen, sobald sich die Seitenwände 46 und 47 nach unten unter die Wandabschnitte II und 12 bewegt haben, so daß sie in die Rinnen I3 in der Unterkante dieser Wände einrasten können In dieser Stellung sind die Teile in Fig. 3 gezeigt.
  • Wie ersichtlich, bleibt, wenn die Teile der Vorrichtung nun entfernt werden die Federplafte 30 in gebogenem Zustand, in welchem sie die Klingen druckplatte 35' nach oben drückt und die oberste Klinge des Stapels elastisch gegen: den. nach unten gebogenen Rand 43 der Fingeröffnung anlegt.
  • Die Seitenwände 46 und 47 des Deckelteiles haben; zwischen den Raum zwischen den. vorgezogenen Flächen 25 der Seitenwände 11 und. I2 des Kunststoffkörperteiles ausgefüllt, während die niedrigen, nach oben gebogenen Flansche der Wände in; die Rinnen I3 eingerastet sind, wodurch Deckelteil und Körperteil bleibend miteinander vereinigt sind. Der Klingenstapel 40 ist nun innerhalb des Ausgabebehälters eingeschlossen, wobei die Federplatte 30 in gebogenem Zustand auf den nach oben stehenden Flanschen des Metalldeckelteiles aufruht. Der nach oben gerichtete Druck der Federplatte wird daher nur in einem unabhängigen metallischen Gebilde wirksam, während der Kunststoffkörperteil von jeder dauernden Beanspruchung entlastet ist. Obwohl vorangehend eine ursprünglich. flache Federplatte beschrieben ist, könnte auch eine andere Federform bei entsprechender Änderung der Metallkonstruktion verwendet werden.
  • PATENTANSPROCHE: I. Klingenausgabebehälter, bei welchem ein Klingenstapel durch eine Feder in die Hõhen.-lage einer Austrittsöffnung des Ausgabebehälters gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich d.ie Feder (30) nach dem Einsetzen des Klingenstapels (40) in den Ausgabehehälter zunächst in gebogenem Zustand befindet, hierbei jedoch das Bestreben hat, in ihre ursprüngliche flache Lage zurückzukehren, in. dem Maße wie Klingen des Stapels nacheinander aus dem Ausgabebehälter entnommen werden.

Claims (1)

  1. 2. Klingenausgabebehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein. aus Metall bestehender Deckelteil (42) die Feder (30) un.-abhängig von seinem Körperteil abstützt, derart, daß die Feder mit dem Deckelteil ein für sich bestehendes. metallisches Gebilde darstellt.
    3. Klingenausgabebehälter nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil mit Abstand voneinander angeordnete, nach innen gebogene Flansche (50, 51) für die Abstützung der Feder (30) in ihrer gebogenen Lage aufweist, in welcher dieselbe gegen den Klingenstapel (40) zur Wirkung kommt.
    4. Klingenausgabebehälter na.ch Anspruch 2 und.3, dadurch gekennzeich.net, daß der Körperteil aus Kunststoff besteht.
    5. Klingenausgabebehhlter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der gebogenen Feder (30) und dem Klingenstapel (40) eine Druckplatte (35) angeordnet ist, die dazu dient, die Klinge oder Klingen des Stapels (40) stets im flachen Zustand zu halten.
    6. Klingenausgabebehälter nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (35) mit Rippen (36) ausgebildet ist, die als Abstützung dienen, über welche die Feder (30) gebogen ist.
    7. Verfahren zum Füllen eines Klingenausgabebehälters nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Klinunstapel (40) auf eine ebene, plattenförmige Feder (30) im Ausgabebehälter gelegt, diese Feder dana im eingebauten Zustand gebogen und schließlich in ihrer gebogenen Lage verklinkt wird, ohne daß davon der darüberbefindliche Klingenstapel betroffen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 617 520.
DEG13466A 1953-01-08 1954-01-08 Klingenausgabebehaelter Expired DE960035C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US960035XA 1953-01-08 1953-01-08

Publications (1)

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DE960035C true DE960035C (de) 1957-03-14

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ID=22254599

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DEG13466A Expired DE960035C (de) 1953-01-08 1954-01-08 Klingenausgabebehaelter

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DE (1) DE960035C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2617520A (en) * 1948-07-23 1952-11-11 Gillette Co Blade dispensing magazine

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2617520A (en) * 1948-07-23 1952-11-11 Gillette Co Blade dispensing magazine

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