DE957716C - Feil- oder Entgratmaschine für die Kanten von Nuten, Zähnen od. dgl - Google Patents
Feil- oder Entgratmaschine für die Kanten von Nuten, Zähnen od. dglInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D67/00—Filing or rasping machines or devices
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Description
AUSGEGEBEN AM 7. FEBRUAR 1957
D i3575lb149c
An den Nutenrändern der Blechpakete vom Motorständer für Elektromotoren entstehen oft
Grate, welche vor dem Bewickeln entfernt werden müssen, damit die Drähte bzw. Spulen nicht beschädigt
werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, welche diese
Arbeiten selbsttätig ausführt, so daß die zeitraubenden Handarbeiten entfallen können, die bisher
durch das Befeilen und Entgraten der Nuten die Herstellungskosten der Motoren nicht unerheblich
belasten.
Die Aufgabe wird durch die nachfolgend beschriebene Maschine gelöst, in welcher ein Feiloder
ein sonstiges Entgratungswerkzeug in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt wird.
Derartige Maschinen sind in vielen Ausführungsformen
bekannt. Dabei ist das Werkzeug bzw. sein Träger in einer Schlittenführung gelagert oder in
ringförmigen Lagern beiderseits des Werkstückes. Der erforderliche Anpreßdruck erfolgt durch
Federkräfte oder durch das Eigengewicht des Werkzeuges und seines Trägers. Es ist auch bekannt,
den Werkzeugträger gelenkig und lösbar mit seinem Antrieb zu verbinden. Allen bekannten Einrichtungen
dieser Art ist aber der Mangel gemeinsam, daß das Werkzeug sich nur in ganz bestimmten
Ebenen quer zu seiner Arbeitsbewegung zu verlagern vermag. Die bekannter Einrichtungen
sind daher für den eingangs genannten Zweck nicht geeignet.
Die Erfindung schafft hier Abhilfe und schlägt vor, bei einer Feil- oder Entgratmaschine für die
Kanten von Nuten, Zähnen od. dgl., bei der das in Nutrichtung hin- und hergehende Werkzeug oder
dessen Halter auf beiden Seiten des Werkstückes geführt und der Werkzeughalter gelenkig und lösbar
mit seinem Antrieb verbunden ist, und das Werkzeug unter Gewichtsbelastung auf dem Werkstück
aufliegt, das in einer um die Werkstückachse
ίο entsprechend der Nutteilung bei abgehobenem
Werkzeug in ebenfalls bekannter Art absatzweise drehbaren Einspannvorrichtung angeordnet ist, die
Ausbildung so zu treffen, daß das Werkzeug oder sein Halter mit Spiel in den Führungen liegt. Das
t5 Werkzeug wird also nicht starr geführt, sondern
paßt sich in jedem Fall dem Nutenrand an.
Bei Motorständern und sonstigen Drehkörpern, bei denen die Nuten in einer Innenbohrung liegen,
wird das Werkzeug oder sein Halter gemäß der weiteren Erfindung in nach oben hin offenen Gabeln
gelagert. Es kann dann bequem durch die Bohrung des Werkstückes hindürchgesteckt und in die Lager
eingebracht werden.
Damit die Einrichtung auch zum Bearbeiten von konischen Ständern oder Läufern verwendbar ist,
werden die in der Höhe gemeinsam verstellbaren Führungsmittel für das Werkzeug so ausgebildet,
daß jede Führung unabhängig von der anderen zusätzlich höhenverstellbar ist. Auf diese Weise
läßt sich das Werkzeug jedem Kegelwinkel anpassen.
Die Erfindung ist nicht auf das Befeilen von Nuten beschränkt, vielmehr für alle Drehkörper '
brauchbar, in denen Grate in regelmäßigen Abständen wiederkehrend auf den Umfang verteilt vorkommen
können, also z. B. auch für Zahnräder, Rotoren mit Nuten u. dgl. Sind derartige Drehkörper
verhältnismäßig schmal, so werden mehrere hintereinander eingespannte Drehkörper zusammen
bearbeitet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt die Benutzung einer Dreikantfeile 1
zum Entgraten der Ränder 2 an der Nut 3 eines Ständers oder Läufers 4;
Abb. 2 gibt das Schema der Maschine in Seitenansicht,
Abb. 3 eine Stirnansicht wieder.
Nach Abb. 2 ist die Feile in einem Halter 10 eingespannt,
der in zwei Gabelführungen 11 und 12 läuft, die unabhängig voneinander in verschiedene
Höhenlagen einstellbar sind, was beispielsweise durch die von Hand bewegbaren Gewindeverstellvorrichtungen
13 und 14 geschehen kann. Der Halter 10 liegt lose in den an ihrem freien Ende
gabelförmig ausgebildeten Führungen 11 und i2,und
wird über die Pleuelstange 15 und den Schwinghebel 16 sowie dieTeile 17 und 18 von der Kurbel 19
in hin- und hergehende Bewegungen versetzt. Er Hegt unter dem Druck seines eigenen Gewichts und
des Gewichts der Feilen auf den Rändern auf. Dieses Gewicht ist im allgemeinen ausreichend, es
kann auch durch Aufsetzen weiterer Gewichte verstärkt werden. Statt dessen kann auch eine Federbelastung
benutzt werden. Die Gabelführungen 11 und 12 geben genügend Spiel für die fortschreitende
Abfeilbewegung.
Die Kurbel 19 wird von dem Motor 20 über die Welle 21 angetrieben. Mit dem Getriebe 22 ist die
Kontaktscheibe 23 verbunden, welche nach einer Anzahl von Hin- und Herbewegungen der Feile 1
den Motor 20 mittels des Schalters 24 in an sich bekannter Weise stillsetzt oder abkuppelt. Die Anzahl
der Hübe, nach denen diese Schaltung eintritt, ist durch entsprechende Einstellung des Nockens
an der Kontaktscheibe oder auch durch die Wahl der Übersetzung des Scheibenantriebes' einstellbar.
Mit der Stillsetzung oder Abkupplung des Motors 20 werden zugleich die beiden Magnete 25
und 26 eingeschaltet; der letztere hebt mittels des Gestänges 27 die Gabelführungen 11 und 12 an, so
daß die Feile über der Nut frei geht. Zugleich treibt der Magnet 25, der ebenso wie der Magnet 26 auch
durch einen Motor ersetzt werden könnte, die Schaltklinke 30 an, welche mit einer Rastenscheibe
31 zusammenarbeitet. DieseRastenscheibe bildet den Bestandteil eines Käfigs 32, der aus der Abrollscheibe
33, der Rastenscheibe 32, den Schrauben 34 und den zwischen den Teilen 32 und 33 eingespannten
Stator 4 besteht. Die Scheiben sind auf Rollen
35 gelagert. Beim Einschalten des Magneten 25 schiebt die Schaltklinke 30 die Rastenscheibe um
einen bestimmten Winkel vorwärts, welcher der Nutenteikmg de? Stators entspricht. Ist die Teildrehung
des Käfigs und damit des Stators ausgeführt, so liegt die Feile 1 einer noch nicht bearbeiteten
Nut gegenüber. Nach Ausführung der Teildrehung werden mit Hilfe eines Endschalters
36 die beiden Magneten 25 und 26 — der letztere könnte auch getrennt geschaltet werden — wieder
ausgeschaltet, so daß die mit ihnen verbundenen Gestänge wieder in die Ausgangsstellung zurückkehren
können. Gleichzeitig wird der Motor 20 wieder eingeschaltet, so daß nunmehr die folgende
Nut bearbeitet werden kann. .
Das Arbeitsspiel wiederholt sich so oft, bis der gesamte Stator bearbeitet ist, worauf der Endschalter
38 an der Rastenscheibe 31 oder der Abrollscheibe 33 den Antrieb gänzlich stillsetzt, so
daß ein neuer Stator bzw. ein neuer Käfig 32 eingesetzt werden kann. Zu diesem Zweck wird der
Halter mitsamt der Feile aus den Gabelführungen 11 und 12 herausgehoben. Um die schnelle Abnahme
und das bequeme Wiedereinsetzen zu erleichtern, kann das Gelenk 39 ebenfalls gabelförmig
ausgebildet werden.
Für zylindrische Ständer und Läufer ist eine unterschiedliche Einstellung der Gabelführungen 11
und 12 nicht erforderlich. Ferner ist bei der Bearbeitung der Nutenränder von Läufern die leichte
Aushebbarkeit des Halters 10 nicht unbedingt nötig, es können die üblichen Führungen in Augen
od. dgl. mit ■ dem erforderlichen Spiel benutzt werden.
Die Erfindung ist auch bei hobelartig wirkenden Entgratungswerkzeugen oder bei fräser- oder
schleifscheibenartig wirkenden Werkzeugen anwendbar. Im letzteren Fall ist ein besonderer Antrieb
für die am Halter io angeordnete Schleifscheibe erforderlich, wobei der Hub des Halters io
in Nutrichtung langsam auszuführen ist.
Die Anwendung eines Verschiebankermotors für den Antrieb ist besonders vorteilhaft, weil dessen
eingebaute Bremse die schnelle Stillsetzung des Antriebes gestattet, so daß unmittelbar mit dem
Abschalten des Motors die Magneten 25 und 26 oder die sie ersetzenden Motoren eingeschaltet werden
können.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Feil- oder EntgratmäscTiine für die Kanten von Nuten, Zähnen >od. dgl., bei der das in Nutrichtung, hin- und hergehende Werkzeug oder dessen Halter auf beiden Seiten des Werkstückes geführt und der Werkzeughalter gelenkig und lösbar mit seinem Antrieb verbunden ist und das Werkzeug unter Gewichtsbelastung auf dem Werkstück auf liegt, das in einer um die Werkstückachse entsprechend der Nutteilung bei abgehobenem Werkzeug absatzweise drehbaren Einspannvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug oder sein Halter mit Spiel in den Führungen Hegt.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen nach oben offene Gabeln sind.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, mit in der Höhe gemeinsam verstellbaren Führungen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Führung unabhängig von der anderen zusätzlich höhenverstellbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 72 194, 82 652, 902, 227 284, 527 622. sHierzu r Blatt Zeichnungen© 609 57Ϊ/294 8.56 (609 782 1.57)
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE957716C true DE957716C (de) | 1957-01-17 |
Family
ID=582219
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT957716D Expired DE957716C (de) | Feil- oder Entgratmaschine für die Kanten von Nuten, Zähnen od. dgl |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE957716C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1301203B (de) * | 1962-02-08 | 1969-08-14 | Millinger Heinz A | Vorrichtung zum spanabhebenden Entgraten von Kanten an ebenen Werkstueckflaechen |
-
0
- DE DENDAT957716D patent/DE957716C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1301203B (de) * | 1962-02-08 | 1969-08-14 | Millinger Heinz A | Vorrichtung zum spanabhebenden Entgraten von Kanten an ebenen Werkstueckflaechen |
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