DE95637C - - Google Patents
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- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Sprenggeschofs, dessen Mantel bei sehr geringem
Gewicht eine grofse Menge Sprengstoff aufnimmt, und welches sich dabei auf gröfsere
Entfernungen wirksamer zeigt, als dies bei ähnlichen Geschossen bisher möglich war.
Im Innern des Geschosses und umgeben von dem Sprengstoff desselben wird eine besondere
Sprengladung angebracht, welche, wenn das Geschofs auftrifft, sich entzündet und damit
die ganze Sprengstoffmenge zur Entzündung bringt.
Da einige sehr leicht entzündbare Stoffe, z. B. nasse Schiefsbaumwolle, durch Hitze nicht
zur Entzündung gebracht " werden können, ebenso auch nicht durch Druck oder einfache
Erschütterung, so macht es sich möglich, bei vorliegender Erfindung grofse Mengen solcher
Sprengstoffe zu verwenden, ohne dabei Gefahr zu laufen, dafs eine vorzeitige Entzündung
eintritt, d. h. sogenannte Rohrkrepirer vorkommen.
In der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι einen Längsschnitt durch das Geschütz mit in Ansicht dargestelltem Geschofs;
Fig. 2, 3 und 4 sind Querschnitte durch das Geschütz;
Fig. 5 ist ein Schnitt durch das Geschützrohr mit eingesetztem Geschofs;
Fig. 6 ist eine ähnliche Darstellung, nur ist das Geschofs in Ansicht dargestellt;
Fig. 7 ist ein Längsschnitt durch das Geschofs,
Fig. 8 eine Bodenansicht desselben ;
Fig. 9 ist ein Theil eines Längsschnittes
durch das Geschofsende,
Fig. 10 ein Längsschnitt durch den Mitteltheil des Geschosses, und
Fig. 11, 12, 13 und 14 zeigen ,weitere Ausführungsformen
des Geschützrohres, wobei
Fig. 11 und 13 Querschnitte durch das Geschützrohr
nahe am VerschlufsstUck und Fig. 12 und 14 Schnitte nahe der Mündung sind und
die Geschofsspitzen in Ansicht zeigen.
Das Geschützrohr ist in der Zeichnung mit 15 bezeichnet, der Verschlufs wird durch
ein VerschlufsstUck 16 hergestellt, das mit den
geeigneten Einrichtungen zur Entzündung der Pulverladung versehen sein mufs. Der Raum
zur Aufnahme der Pulverladung ist von etwas gröfserem Durchmesser als die Seele.
Von der Pulverkammer bis zur Mündung soll die Bohrung gleichmäfsig abnehmen und
von gröfserem Durchmesser sein als das Geschofs, kurz vor der Mündung oder in der
Nähe derselben jedoch soll sie dem ä'ufseren Durchmesser des Geschofsmantels entsprechen.
Es entsteht auf diese Weise, ein ringförmiger Raum um den Geschofsmantel 17, der allmälig
nach der Mündung zu abnimmt. Der Abstand zweier gegenüberliegender Nuthen oder Züge 18 ist in der ganzen Länge des Geschützrohres
gleich; in der Nähe der Pulverkammer sind die Nuthen weniger tief als an der Mündung,
wie dies aus den Fig. 2, 3 und 4 zu ersehen ist.
Der Geschofsmantel 17 verstärkt sich vom Boden nach dem Kopf zu, dabei bleibt der
Durchmesser des Geschosses derselbe. Das vordere Ende des Geschofsmantels läuft spitz
zu und ist mit einer durch einen Zünder 19 verschlossenen Oeffnung versehen. Wie aus den
Fig. ι, 5,6und8 ersichtlich, befinden sich auf dem
Geschofsmantel schraubenförmige Rippen 20, welche gemeinschaftlich mit den Zügen im Geschütz
dem Geschofs Drehung ertheilen. Der Sprengstoff 23 wird in besondere, fest verschlossene
metallische Hülsen oder Patronen 21 von cylindrischer Form verpackt und ist in
einzelne Scheiben geprefst. Der Durchmesser der einzelnen Patronen für den Sprengstoff
mufs etwas kleiner sein als der innere^ Durchmesser des Geschofsmantels, so dafs zwischen
beiden ein hohler Raum 24 entsteht, welcher zweckmäfsig mit einer Flüssigkeit ausgefüllt
wird. Nahe am Ende des Geschosses wird ein Asbestkolben 25 eingebracht und mit_Paraffin
\ abgeschlossen. Der Mantel ist in seinemTinteren Ende mit Gewinde 26 versehen, in' welches
ein mit Armen 27 versehenes Bodenstück eingeschraubt ist (Fig. 8). Hierdurch wird der
Kolben und die verschiedenen Patronen fest ; zusammengeprefst. Der Boden des Mantels
bleibt somit offen, wie im Patent Nr. 94011 erläutert. 'Die Kraft der Pulverladung wirkt
auf den Kolben, um den Paraffinabschlufs zu durchbrechen und den Druck durch den
Flüssigkeitskörper gleichmäfsig auf die Wand des Mantels in seiner ganzen Länge zu vertheilen.
In einer der Patronen ist eine Sprengvorrichtung angeordnet, welche in den Fig. 7
und 10 dargestellt ist und aus einem starken Mantel 29 besteht, dessen vorderes Ende durch
- eine Schraube 30 abgeschlossen ist. Eine mit dem Verschlufs 30 verschraubte Hülse 32 nimmt
einen gleitenden Kolben 33 in sich auf, welcher auf eine Percussionskappe 34 einwirkt,
die durch einen das Ende der Hülse 32 verschliefsenden Stopfen 35 bewirkt wird. Das
Innere des äufseren Mantels 29 ist mit trockener Schiefsbaumwolle 36 angefüllt, während im
unteren Theil der Hülse 32 bei 37 Knallquecksilber eingeschlossen ist. Diese Zündvorrichtung
bekannter Construction wird durch die nasse Schiefsbaumwolle und die letztere umgebende
Flüssigkeit vor Erwärmung durch die Pulvergase geschützt. Weitere Ausführungsformen der oben beschriebenen Construction
zeigen die Fig. 11 bis 14, und zwar ist in
Fig. 11 das Geschützrohr in seinem Innern mit schraubenförmigen Rippen 38 versehen, welche
in Rillen 39 des Geschofsmantels eingreifen. Die dazwischen befindlichen Räume gestatten die
Ausbreitung des Druckes, der von der Pulverladung ausgeht. In Fig. 13 sind die Seele des
Geschützrohres und die Querschnittsform des Geschosses viel eckig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Ausführungsform des Sprenggeschosses nach Patent Nr. 94011, bei welcher in der aus nasser Schiefsbaumwolle bestehenden Sprengladung eine die Zündvorrichtung enthaltende starkwandige Hülse eingebettet ist, die beim Auftreffen des Geschosses explodirt und das Geschofs sprengt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE95637C true DE95637C (de) |
Family
ID=366860
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT95637D Active DE95637C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE95637C (de) |
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0
- DE DENDAT95637D patent/DE95637C/de active Active
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