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DE956210C - Schaltgetriebe zum Einschalten des Litzenrahmenantriebes bei Rundwebmaschinen - Google Patents

Schaltgetriebe zum Einschalten des Litzenrahmenantriebes bei Rundwebmaschinen

Info

Publication number
DE956210C
DE956210C DEF9315A DEF0009315A DE956210C DE 956210 C DE956210 C DE 956210C DE F9315 A DEF9315 A DE F9315A DE F0009315 A DEF0009315 A DE F0009315A DE 956210 C DE956210 C DE 956210C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gearbox
drive
shooter
lock
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF9315A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Catry
Robert Norrie Low
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FAIRWEST U K Ltd
Original Assignee
FAIRWEST U K Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FAIRWEST U K Ltd filed Critical FAIRWEST U K Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE956210C publication Critical patent/DE956210C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D37/00Circular looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schaltgetriebe zum Einschalten des Litzenrahmenantriebes bei Rundwebmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltgetriebe zum selbsttätigen Einschalten des Litzenrahmenantriebes bei Rundwebmaschinen, mit dem sichergestellt werden soll, daß der umlaufende Webschützen nach gelegentlicher Freilegung, beispielsweise beim Reißen des Schußfadens, beim Wiederaufnehmen der Arbeit in das richtige Kettenfach wieder einläuft, damit Webfehler vermieden werden.
  • Dieses Schaltgetriebe ist für Rundwebmaschinen bestimmt, bei denen in bekannter Weise jeder Litzenrahmen oder jede Gruppe von Litzenrahmen durch eine Nockenacheibe betätigt wird und bei denen die Litzenrahmen durch eine in ihren Antrieb eingeschaltete Sperrvorrichtung in einer die Schützen freigebenden Endstellung stillgesetzt werden können. Es ist zwar bekannt, die Sperre durch eine geeignete Vorrichtung, z. B. durch ein von einem Fadenwächter gesteuertes Getriebe, so zu betätigen, daß das Stillsetzen der Litzenrahmen beim Reißen eines Schußfadens selbsttätig erfolgt. Beim Wiederaufnehmen der Arbeit hängt es aber von der Wachsamkeit und Geschicklichkeit der Bedienungsperson ab, die Sperre des Litzenrahmenantriebes im richtigen Augenblick aufzuheben, so daß der Schützen gerade an derjenigen Stelle wieder in das Fach einläuft, .an der die Arbeit unterbrochen wurde. Bei schnellem Schützenlauf und Vorhandensein mehrerer Schützen ist dies nur schwer zu übersehen, und daher begnügt man sich meist damit, den Schützen an irgendeiner Stelle in das Fach zurückkehren zu lassen, was Webfehler zur Folge hat.
  • Das Schaltgetriebe nach der Erfindung soll derartige Webfehler unterbinden und dafür sorgen, daß der Schützen nach vorübergehender Freilegung unter . Sperrung des Litzenrahmenantriebes die Arbeit an derjenigen Stelle wieder aufnimmt , an der seine Freilegung erfolgt ist. Um_dies zu erreichen, wird der Litzenrahmenantrieb durch einen von der Schützenbewegung abgeleiteten. Steuerimpuls erst eingeschaltet, wenn sich die Schützen nach der Einschaltung ihres Antriebes in der richtigen Einzugslage befinden. Dieser Steuerimpuls wird dem Litzenrahmenantrieb von dem Schaltgetriebe nach der Erfindung erteilt, und die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die die Litzenrahmen in ihrer Freigabestellung für den oder die- Schützen sichernde Sperre des Litzenrahmenantriebes durch ein im Takt mit der Schützenbewegung angetriebenes Schaltgetriebe entriegelt wird, das mit einem auf die richtige Einlaufstellung des Schützens einstellbaren Auslöseglied versehen ist.
  • Die Entriegelung der Sperre des Litzenrahmenantriebes erfolgt vorzugsweise durch ein Auslöseseil, das mit einer von dem einstellbaren Auslöseglied des Schaltgetriebes betätigten Seilsperre versehen ist. Diese Seilsperre wird zweckmäßig von einer das einstellbare Auslöseglied des Schaltgetriebes bildenden Nockenscheibe gesteuert, die im gleichen Takt mit den Schützen umläuft und so eingestellt werden kann, daß die Seilsperre freigegeben und somit das Litzenrahmengetriebe zu einem Zeitpunkt eingeschaltet wird, in dem das richtige Eintreten der Schützen in das Fach gewährleistet-ist. Die einstellbare Nockenscheibe ist vorzugsweise mit einem Zeiger verbunden, der sich über einem Zifferblatt dreht, um die Einstellung zu erleichtern.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Beispiel für die Vorrichtung nach der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i eine schematische Seitenansicht und Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Teil der Vorrichtung, in Richtung der Pfeile A nach Fig. i gesehen.
  • Fig. i bezieht sich auf eine Rundwebmaschine, bei der jeder Litzenrahmen 12 durch eine Nockenscheibe i, einen Schwinghebel 2, eine Stange 22, einen Winkelhebel 23 und eine Stange 24 gegen die Kraft -Jiner Rückholfeder 25 betätigt wird, die mit einem Ende an einem an dem Hebel 2 befindlichen Teilstück 26 und mit dem anderen Ende am Maschinenrahmen 27 befestigt ist. Der Hebel 2 und somit auch der Litzenrahmen 12 werden in einer Endstellung, im vorliegenden -Falle in der untersten Stellung, durch eine abgefederte Sperrklinke 3 festgehalten, die -dann in eine Gegenklinke 28 eingreift.
  • Die _ Klinke 3 wird normalerweise durch ein Seil 5 in ihre Ruhestellung niedergedrückt, wobei das Seil an einem quadrantförmigen Hebel 29 angreift, der mit einem kleinen Hebelarm 4 über eine Blattfeder 30 auf die Klinke 3 drückt, die sich an einer zweiten Blattfeder 31 abstützt. Der Quadranthebe129 ist mit dem einen Ende einer Rückholfeder 32 verbunden, die mit dem anderen Ende bei 33 am Maschinenrahmen befestigt ist. Das Getriebe zur Betätigung der Klinke 3 weist einen als Sperre für das Seil 5 dienenden Drücker 7 auf, der gleichzeitig mit der Klinke 3 in Tätigkeit tritt, um ihre Freigabe zu verhindern. Der Drücker wird von einer im Takt mit den Schützen umlaufenden Nockenscheibe io gesteuert, die so eingestellt werden kann, daß der Drücker und infolgedessen auch die Klinke 3 zu einem Zeitpunkt freigegeben werden, der für das richtige Eintreten der Schützen in das Fach geeignet ist.
  • Das die Klinke betätigende Seil 5 läuft um eine Rolle 6 und ist an ihr befestigt. Es ist über eine verhältnismäßig starke Zugfeder 8 mit einer Bedienungseinrichtung, z. B. einem in der Zeichnung nicht dargestellten Elektromagnet, verbunden.
  • Die Rolle 6 ist an einer Stelle ihres Umfanges mit einem hervorstehenden Anschlag 13 versehen, der mit dem Drücker 7 zusammenwirkt. Der Drücker hat einen Arm 7ä, an dem eine Feder 14 angreift, die den Drücker 7 gegen den Anschlag 13 drückt.
  • Das äußere Ende des Hebelarmes 7a ist durch ein Seil 15 od. dgl, mit dem freien Ende eines Hebels 9 verbunden, der an der drehbar gelagerten Nockenscheibe io anliegt. Die Nockenscheibe io ist durch eine endlose Kette 16 mit einem auf einem Zifferblatt ii drehbaren Zeiger 17 und durch eine Kupplung i9 mit sägeartigen Klauen gemäß Fig. 2 mit einer Welle 18 so verbunden, daß ihre Lage an der Welle 18 einstellbar ist. Die Welle 18 läuft im Takt mit den Schützen um, und die Nockenscheibe io kann durch die Welle 18 über die Kupplung i9 oder durch die Welle des Zeigers 17 über die Kette 16 angetrieben werden. Im letzten Fall wird ihre Drehung durch Ausrücken der Kupplung gegen die Wirkung einer Druckfeder 2o ermöglicht.
  • Sollen das Fach gesenkt und die Schützen freigelegt werden, so wird die Spannung des Seils 5, das die Klinke 3 betätigt, vermindert. Die hierbei eintretende Bewegung des Seils 5 dreht die Rolle 6 so weit, daß der Drücker 7 die Klinke 13 hintergreift. Das Seil 5 kann dann nicht mehr in umgekehrter Richtung betätigt werden, vielmehr wird dann nur die Spannfeder 8 gestreckt.
  • Der Zeiger 17 und infolgedessen auch die Nockenscheibe io werden von Hand so eingestellt, daß die Schützen zur rechten Zeit in das Fach eintreten. Die Kupplung i9 wird hierfür richtig in Eingriff gebracht. Die Bedienungseinrichtung für das Klinkenseil 5 wird dann betätigt, um die Feder 8 zu spannen, und darauf wird die Webmaschine in Bewegurig gesetzt. Eine kurze Zeit lang bleiben die Schützen freigelegt, aber die Drehung der Nockenscheibe io bewegt den Schwinghebel 9 und zieht den Drücker 7. von dem Anschlag 13 ab, so daß sich die Führungsrolle 6 und das Seil 5 bewegen können, das nun die die Litzenrahmen steuernde Klinke 3 so auslöst, daß die Schützen richtig in das Fach eintreten können.
  • Die Einstellung des Zeigers kann durch entsprechende Markierungen auf dem Webmaschinenumfang und auf dem Zifferblatt erleichtert werden.

Claims (3)

  1. Pi1TENTANSPRÜCHE: i. Schaltgetriebe zum selbsttätigen Einschalten des Litzenrahmenantriebes bei Rundwebmaschinen in Abhängigkeit von einer bestimmten, wählbaren Einlaufstellung des Schützens in das von den Litzenrahmen hergestellte Kettenfach, wobei jedem Litzenrahnien ein Antriebsexzenter und ein von dem Exzenter betätigter Antriebshebel zugeordnet ist, der mit einer Sperre zum Ausschalten des Antriebes in einer den oder die Webschützen frei= gebenden Endstellung des Litzenrahmens versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Litzenrahmen in ihrer Freigabestellung für den oder die Schützen sichernde Sperre (3) des Antriebshebels (2) durch ein im Takt mit der Schützenbewegung .angetriebenes Schaltgetriebe (5 bis 1o, 13) entriegelt wird, das mit einem auf die richtige Einlaufstellung des Schützens einstellbaren Auslöseglied (io) versehen ist.
  2. 2. Schaltgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Entriegelung der zum Stillsetzen der Litzenrahmenantriebshebel (2) dienenden Sperre (3) durch ein Auslöseseil (5) erfolgt, das mit einer von dem einstellbaren Auslöseglied (io) des Schaltgetriebes betätigten Seilsperre (6, 7, 13) versehen ist.
  3. 3. Schaltgetriebe nach Anspruch i. oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das einstellbare Auslöseglied des Schaltgetriebes aus einer Nockenscheibe (io) besteht, die mit einer abgefederten Sperrkupplung (i9, 2o) entgegen ihrer Antriebsrichtung drehbar auf einer gleichförmig mit der Schützenbewegung umlaufenden Welle (i8) sitzt und mit einer ihre Winkeleinstellung an ihrer Antriebswelle (i8) sichtbar machenden Einstellvorrichtung (1i, 17) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 739 692; schweizerische Patentschrift Nr. 238 257.
DEF9315A 1951-06-29 1952-06-21 Schaltgetriebe zum Einschalten des Litzenrahmenantriebes bei Rundwebmaschinen Expired DE956210C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB956210X 1951-06-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE956210C true DE956210C (de) 1957-01-17

Family

ID=10786440

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF9315A Expired DE956210C (de) 1951-06-29 1952-06-21 Schaltgetriebe zum Einschalten des Litzenrahmenantriebes bei Rundwebmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE956210C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739692C (de) * 1939-08-01 1943-10-02 Saint Freres Sa Vorrichtung zum voruebergehenden Stillsetzen von Webschaeften bei Rundwebstuehlen
CH238257A (fr) * 1942-01-31 1945-06-30 Anonyme Saint Freres Societe Dispositif de verrouillage et de déverrouillage des cadres porte-lisses dans leur position de fin de course inférieure, dans un métier à tisser circulaire.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739692C (de) * 1939-08-01 1943-10-02 Saint Freres Sa Vorrichtung zum voruebergehenden Stillsetzen von Webschaeften bei Rundwebstuehlen
CH238257A (fr) * 1942-01-31 1945-06-30 Anonyme Saint Freres Societe Dispositif de verrouillage et de déverrouillage des cadres porte-lisses dans leur position de fin de course inférieure, dans un métier à tisser circulaire.

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