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DE955893C - Verfahren und Vorrichtung zum Kastrieren von Tieren und zur Geschlechtsbestimmung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kastrieren von Tieren und zur Geschlechtsbestimmung

Info

Publication number
DE955893C
DE955893C DEY69A DEY0000069A DE955893C DE 955893 C DE955893 C DE 955893C DE Y69 A DEY69 A DE Y69A DE Y0000069 A DEY0000069 A DE Y0000069A DE 955893 C DE955893 C DE 955893C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
insert
genital organs
organs
piercing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEY69A
Other languages
English (en)
Inventor
Masaharu Murakoshi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SANEI SANGYO FA YK
Original Assignee
SANEI SANGYO FA YK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SANEI SANGYO FA YK filed Critical SANEI SANGYO FA YK
Application granted granted Critical
Publication of DE955893C publication Critical patent/DE955893C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/303Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the vagina, i.e. vaginoscopes
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
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    • A61B18/00Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
    • A61B18/04Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by heating
    • A61B18/12Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by heating by passing a current through the tissue to be heated, e.g. high-frequency current
    • A61B18/14Probes or electrodes therefor
    • A61B18/1485Probes or electrodes therefor having a short rigid shaft for accessing the inner body through natural openings
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
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    • A61B1/06Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor with illuminating arrangements
    • A61B1/0661Endoscope light sources
    • A61B1/0669Endoscope light sources at proximal end of an endoscope

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Kastrieren von Tieren und zur Gesdilechtsbestimmung Die Erfindung bezieht sich auf em Verfahren und ein Gerät zur Kastrierung von Tieren.
  • Der. Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und eines Geräts zur Kastrierung als auch zur Geschlechtsbestimmung von Tieren, deren Genitalien sich in der Bauchhöhle befinden, in einem einfachen und schnellen Vorgang und ohne Schädigung ihrer Lebensfunktionen.
  • Die USA.-Patentschrift 2 6i2 I57 beschreibt bereits ein Gerät zur Unterscheidung der Geschlechtsorgane von Tieren, bestehend aus einem mindestens in seinem Hauptteil durchsichtigen Einsatzstück, das in den After des Tieres eingeführt wird, und einer Vorrichtung zur Beobachtung der Geschlechtsorgane des Tieres durch die Afterwand.
  • Die Erfindung ist eine Verbesserung des vorbezeichneten Patentes.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung umfaßt im wesentlichen die Stufen des Einführens eines Einsatzstückes, das mindestens im Hauptteil durchsichtig ist, in den After des zu kastrierenden Tieres und das Kastrieren mittels einer am Einsatzstück befestigten Vorrichtung unter Feststellung der Lage der Geschlechtsorgane durch das Einsatzstück und die Afterwand hindurch. Die Erfindung umfaßt auch ein Gerät zur Durchführung des Verfahrens.
  • Der Hauptgedanke und der oben bezeichnete Zweck der Erfindung werden aus nachstehender eingehender Beschreibung an Hand der Zeichnungen, die einige Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulichen, klar verständlich. In den Zeichnungen ist Fig. 1 teilweise im Schnitt eine Seitenansicht eines Gerätes gemäß der Erfindung, wobei eine Injektionsnadel zum Kastrieren verwendet wird; Fig. 2a zeigt im Schnitt eine Seitenansicht des Einsatzstückes des in Fig. I veranschaulichten Gerätes; Fig. 2b zeigt im Schnitt ein anderes Einsatzstück entsprechend demjenigen in Fig. 2 a; Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des Geräts nach der Erfindung, worin eine unter elektrischer Spannung stehende Nadel zum Kastrieren dient; Fig. 4a zeigt im Schnitt eine Seitenansicht des Einsatzstückes des in Fig. 3 veranschaulichten Geräts; Fig. 4b zeigt im Schnitt die - Seitenansicht eines weiteren Einsatzstückes entsprechend demjenigen von Fig. 4a; Fig. 5 ist ein Querschnitt des in Fig. 3 dargestellten Führungsrohres, und Fig. 6 ist ein Schaltschema einer im Gerät nach Fig. 3 zu verwendenden Stromquelle.
  • In dem in Fig. 1, 2 a und 2b dargestellten Gerät, das ein Ausführungsbeispiel zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung veranschaulicht, ist ein Hauptzylinder I mit einem Sichtende 2, einer Vergrößerungslinse 7 und einem Filter 8 versehen. Ein Beleuchtungsz'yiinder 3 am Hauptzylinder I ist mit einer Lichtquelle 4 und einer Kondensorlinse 5 ausgestattet. Ein Einsatzstück g aus beliebigem gegebenenfalls transparenten Material, z. B. Glas, Kunstharz oder irgendeinem anderen Kunststoff, das an seinem Ende mit einem durchsichtigen Kopfstück I I und mit einem Flansch IO' an seinem Unterteil versehen ist, ist mittels einer Ringmutter 10 lösbar am Ende des Hauptzylinders I befestigt. Das Einsatzstück 9 kann aus einem hohlen Rohr nach Fig. 2 a oder einem massiven Teil nach Fig. 2b bestehen. Ein ringförmiger Reflektor6 ist schräg im Hauptzylinder 1 angeordnet, so daß er die durch die Kondensorlinse 5 von der Lichtquelle 4 einfallenden Lichtstrahlen reflektieren und sie durch das Einsatzstück 9 in Richtung des Kopfstückes II projizieren kann. In diesem Fall kann an Stelle des Reflektors eine halbdurchsichtige Platte verwendet werden. Ein Führungsrohr I2 ist in dem Einsatzstück 9 gelagert und an seinem Oberteil aus der Öffnung 13 des Zylinders I herausgeführt. Ein Führungszylinder I4 ist mittels einer Halterung 15 am Zylinder I befestigt. Ein Einspritzapparat - (Injektor) I6 ist verschiebbar auf dem Zylinder 14 gelagert. Eine Einspritznadel I7 ist durch das Führungsrohr I2 geführt und in ihrer Länge so gewählt, daß die Nadelspitze im Kopfstück II geborgen und je nach entsprechender Gleitbewegung der Injektionsnadel I6 in dem Führungszylinder 14 vorgeschoben oder in das Kopfstück II zurückgezogen werden kann.
  • Wenn mit dem Gerät nach Fig. I die Geschlechtsorgane eines Hahnes kastriert werden sollen, wird zunächst die Lichtquelle 4 an eine Stromquelle angeschlossen und eine Chemikalie, wie Formalin, Silbernitrat oder ein anderes für die Kastrierung wirksames Mittel in den Injektor I6 eingeführt.
  • Das Einsatzstück 9 wird dann mit der im Kopfstück ii verborgenen Nadel durch den After in den Mastdarm so eingeführt, daß die Oberfläche des Kopfstückes II in eine Stellung unmittelbar an den Geschlechtsorganen gelangt. Dann wandern die von der Stromquelle 4 ausgesandten Lichtstrahlen nach Reflexion an dem Reflektor 6 zu dem Kopfstück I I.
  • Auf diese Weise werden die Geschlechtsorgane durch die durch das Kopfstück II und die Mastdarmwand hindurch projizierten Lichtstrahlen beleuchtet. Das von den Geschlechtsorganen reflektierte Licht kehrt durch die Mastdarmwand und das Kopfstück II in das Einsatzstück g zurück und wandert weiter durch die Mitte des Reflektors 6, die Linse 7 und das Filter 8. Durch Einblick in das Sichtende 2 ist es also möglich, die Lage der Geschlechtsorgane deutlich zu beobachten. Wenn nun bei auf die Organe gerichteter Stellung des Führungsorgans I2 der Einspritzapparat I6 etwas gesenkt wird, um die Injektionsnadel aus dem Kopfstück II hervortreten zu lassen, dringt die Nadel durch die Mastdarmwand in die Organe ein. Es ist daher möglich, die Geschlechtsorgane leicht und in kurzer Zeit mittels Betätigung des Injektors I6 zu kastrieren. Wenn nach dem beschriebenen Vorgang das Einsatzstück g aus dem Mastdarm genommen wird, heilt das durch die Nadel verursachte Loch von selbst aus.
  • In dem Gerät nach Fig. 3 bis 6, das ein anderes Ausführungsbeispiel zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung darstellt, ist ein Hauptzylinder I8 mit einem Sichtende 19, einer Vergrößerungslinse 20 und einem Filter 21 versehen. Ein an dem Hauptzylinder I8 angebrachter Beleuchtungszylinder 22 ist mit einer Lichtquelle 23 und einer Kondensorlinse 24 versehen. Ein Einsatzstück 26 aus demselben Material wie dasjenige des Einsatzstückes g des Gerätes nach Fig. I und mit einem durchsichtigen Teil zumindest an seinem Kopfende sowie mit Befestigungsflansch 28 ist lösbar mittels einer Ringmutter 29 an dem Ende des Hauptzylinders I8 befestigt.
  • Das Einsatzstück 26 kann aus einem hohlen Rohr nach Fig. 4a oder aus einem massiven oder festen Stück nach Fig. 4b gefertigt sein. Ein ringförmiger Reflektor 25 ist schräg im Hauptzylinder I8 so angeordnet, daß er die durch die Kondensorlinse 24 eindringenden Lichtstrahlen von der Lichtquelle 23 reflektieren und sie zum Kopfende des Einsatzstückes 26 projizieren kann, innerhalb des- sen ein dünnes Rohr 27 nach Fig. 4 a oder ein enger Kanal 27' nach Fig. 4b vorgesehen ist. Ein Betätigungsstift 32 ist auf der isolierenden Halterung 30 am Hauptzylinder I8 gelagert, so daß er durch Drücken des Druckknopfes 3I gegen die Spannung einer Feder 33 nach unten geschoben werden kann.
  • Ein Leitungsdraht 46 ist an einem Ende mit dem Stift 32 und mit einer Ausgangsklemme 38 eines Hochfrequenzgenerators nach Fig. 6 verbunden.
  • Ein Führungsrohr 35 ist in dem Zylinder I8 so gelagert, daß es an seinem Oberteil aus dem Zylinder I8 herausgeführt werden kann, und ist mit einer inneren Isolationsschicht 36 nach Fig. 5 versehen.
  • Eine mit ihrem oberen Ende an dem Betätigungsstift 32 befestigte Nadel 34 wird durch das Führungsrohr 35 und das dünne Rohr 27 oder den dünnen Kanal 27' geführt, so daß ihre untere Spitze in das Rohr 27 oder den Kanal 27' zurückgezogen werden kann, wenn der Druckknopf 3I losgelassen wird, und etwas aus dem Rohr 27 oder dem Kanal 27' herausgeschoben werden kann, wenn der Druckknopf 3I gedrückt wird. Der in dem Gerät nach Fig. 3 zu verwendende Hochfrequenzgenerator besteht aus einem Stecker 27, einer Ausgangsklemme 38, einer weiteren geerdeten Klemme 39, einem Oszillator 40, einem Schalter 41 zum Anlassen und Abschalten des Generators, einem Umformer 42, einer Entladungsröhre 43, Milliamperemetern 44 und 45 und Umformern 47 für die Heizfäden der Röhren.
  • Sollen nun die Sexualorgane eines Hahnes mit dem in Fig. 3 veranschaulichten Gerät kastriert werden, wird zunächst die Lichtquelle 23 an eine Stromquelle angeschlossen, und das Einsatzstück 26 wird mit der vollkommen in dem dünnen Rohr 27 verborgenen Nadel, d. h. bei losgelassenem Druckknopf 3I, durch den After so in den Mastdarm eingeführt, daß die Oberseite des Einsatzstückes 26 eine Stellung in unmittelbarer Nähe der Sexualorgane erreicht. Dann fallen die von der Lichtquelle 23 ausgesandten Lichtstrahlen nach Reflexion an dem Reflektor 25 auf den Kopfteil des Einsatzstückes 26. Auf diese Weise werden die Organe durch das durch den Kopfteil des Einsatzstückes 26 und die Mastdarmwand projizierte Licht beleuchtet; Die von den Organen reflektierten Lichtstrahlen kehren durch die Mastdarmwand und den Kopfteil in das Einsatzstück 26 zurück und dringen durch die Mitte des Reflektors 25, die Linse 20 und das Filter 21. Blickt man dann durch das Sichtende I9, kann man die Lage der Sexualorgane genau beobachten. Wenn daher bei auf die Organe gerichteter Stellung des Einsatzstückes 26 der Druckknopf 3I gedrückt wird, so dringt die Nadel 34 durch die Mastdarmwand in die Organe ein.
  • Unter diesen Bedingungen werden, wenn nach Einschalten des Schalters 41 Hochfrequenzstrom durch die Klemme 38, den Leitungsdraht46, die Nadel 34, die Sexualorgane, den Körper des Hahns, Erdung und Klemme 39 fließt, die Organe leicht und in kurzer Zeit durch den hindurchfließenden Strom kastriert. Nach dem beschriebenen Vorgang wird der Schalter 41 geöffnet und das Einsatzstück 26 aus dem Mastdarm genommen. Das durch die Nadel bewirkte Loch heilt'von selbst aus. Um den Körper des Hahns während des Vorgangs zu erden, ist lediglich die Benutzung der Mutter 29 aus elektrisch leitendem Werkstoff, die Verbindung einer Erdleitung mit der Mutter und die Berührung des Afters des Hahns mit der Mutter erforderlich.
  • Beispiel einer Operation mit dem Gerät nach Fig. 3: Die Operation wurde an männlichen Küken vorgenommen. Nach Durchfließen eines elektrischen Stromes von mehreren Milliampere und zwei Megaperioden während 10 Sekunden wurden die Testikel klein und weiß wie Reis und verschwanden in etwa 10 Tagen nach der Operation. Erfolgte der Stromdurchfluß während einer kürzeren Zeit als oben angegeben, wurden nur einzelne Teile der Testikel schwach und. weiß und verschwanden wenige Tage nach der Operation, während die übrigen, nicht beschädigten Teile im Wachstum innehielten.
  • Das durch die Nadel verursachte Loch heilte von selbst aus. Wenn jedoch die Nadel 34 die Mastdarmwand unter Strom gesetzt durchstach, war dies besonders vorteilhaft, da der durchstochene Teil der Mastdarmwand gleichzeitig desinfiziert wurde. Anderseits waren keine für das normale Wachstum der Küken schädlichen Nachwirkungen nach der Operation festzustellen.
  • Im Falle einer Kastrierung mit dem in Fig. 3 dargestellten Gerät kann zwecks Durchflusses eines elektrischen Stromes durch die Sexualorgane die Spitze der Nadel 34 mit den Organen in Berührung gebracht oder in die Nähe derselben gebracht werden, statt in diese einzustechen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 kann als Hochfrequenzgenerator ein beliebiger anderer Generator, z. B. ein Lichtbogengenerator an Stelle eines Entladungsröhrengenerators verwendet werden. Ferner kann die Nadel 34 zum unmittelbaren Ausbrennen der Organe dienen. In diesem Fall wird eine Heizspirale um die Nadel gewickelt und bei der Operation unter Strom gesetzt, wobei dieselbe wirksame Kastrierung wie bei dem Gerät nach Fig. 3 erreicht wird.
  • Bisher wurde zum Kastrieren von Tieren deren Afterteil aufgeschnitten, um die Organe herauszuschneiden und danach die Schnittstelle wieder zu vernähen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird jedoch, wie aus der obigen Beschreibung klar hervorgeht, die Kastrierung in einem einfachen und schnellen Vorgang ohne die schwierige Operation wie zuvor durchgeführt. Die vorliegende Erfindung kann daher mit ausgezeichnetem Ergebnis bei der Kapaunenzucht nutzbar gemacht werden.
  • Außerdem kann die Vorrichtung nach der Erfindung gewünschtenfalls wirksam bei der Geschlechtsbestimmung von Tieren Verwendung finden Da selbstverständlich vielerlei änderungen und Abwandlungen in bezug auf die oben beschriebe nen Einzelheiten der Erfindung möglich sind, ohne vom Wesen und Inhalt der Erfindung abzuweichen, ist dieselbe nicht auf die oben und in den angeschlossenen Ansprüchen verzeichneten Einzelheiten beschränkt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Kastrierung von Tieren, deren Genitalien sich in der Bauchhöhle befinden, gekennzeichnet durch das Einführen eines Einsatzstückes (9, 26), das mindestens im Hauptteil durchsichtig ist, in den After des zu kastrierenden Tieres und das Kastrieren mittels einer am Einsatzstück befestigten Vorrichtung unter Feststellung der Lage der Geschlechtsorgane durch das Einsatzstück und die Mastdarmwand hindurch.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einstechen einer im Einsatz stück (9, 26) verborgenen, vorschieb- und zurückziehbaren Nadel (34) durch die Mastdarmwand in die Geschlechtsorgane und Einschalten eines elektrischen Stromes in dem aus Nadel, Geschlechtsorganen und Tierkörper bestehenden geschlossenen Stromkreis.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Berühren der im Einsatzstück (g) vor- und zurück2iehbaren Nadel (14) nach dem Einstechen durch die Mastdarmwand mit den Geschlechtsorganen und Einschalten des durch Nadel und Geschlechtsorgane fließenden Stromes.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch I, gekennzeichnet durch Annäherung der Nadel (37) durch die Mastdarmwand an die Geschlechtsorgane und Einschalten eines durch Nadel und Tierkörper fließenden Stromes.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch I, gekennzeichnet durch Einstechen der im Einsatzstück verschiebbaren Nadel durch die Mastdarmwand in die Geschlechtsorgane und elektrisches Erwärmen der Nadel.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch I, gekennzeichnet durch Einstechen einer im Einsatzstück (g) verschiebbaren Injektionsnadel (12) in die Geschlechtsorgane durch die Mastdarmwand und Einspritzen einer Chemikalie durch die Nadel zur Ausmerzung der Organe.
  7. 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I bis 4, gekennzeichnet durch einen Hauptzylinder (I, I8) mit einem Sichtende, ein mindestens in seinem Hauptteil durchsichtiges, zur Einführung in den Mastdarm des Tieres geeignetes Einsatzstück (9,26) am Ende des Hauptzylinders, welches den Durchtritt des von einer Lichtquelle (4) ausgehenden Lichtstrahles zum Kopfende (II) zuläßt, eine im Einsatzstück verborgene, vorschieb- und zurückziehbare, zum Durchbohren der Mastdarmwand, zum Annähern, Berühren oder Durchbohren der Geschlechtsorgane bestimmte Nadel (I2, 34), eine Vorrichtung (3I) zum Verschieben der Nadel, eine Vorrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen zum Kopfende jenes Einsatzstückes und eine Einrichtung, welche den FluB eines Stromes von der Nadel durch die Geschlechtsorgane aus dem Tierkörper heraus zum anderen Pol der Stromquelle bewirkt.
  8. 8. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum elektrischen Erwärmen der Nadel vorgesehen ist.
  9. 9. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, 6 und 7, gekennzeichnet durch einen Einspritzapparat zur Betätigung der eingestochenen Injektionsnadel.
DEY69A 1952-03-17 1953-03-15 Verfahren und Vorrichtung zum Kastrieren von Tieren und zur Geschlechtsbestimmung Expired DE955893C (de)

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DEY69A Expired DE955893C (de) 1952-03-17 1953-03-15 Verfahren und Vorrichtung zum Kastrieren von Tieren und zur Geschlechtsbestimmung

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