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DE951713C - Einrichtung zum Entfernen des Ziehgutes aus einer Ziehbank - Google Patents

Einrichtung zum Entfernen des Ziehgutes aus einer Ziehbank

Info

Publication number
DE951713C
DE951713C DEU1914A DEU0001914A DE951713C DE 951713 C DE951713 C DE 951713C DE U1914 A DEU1914 A DE U1914A DE U0001914 A DEU0001914 A DE U0001914A DE 951713 C DE951713 C DE 951713C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulling
workpiece
work
collecting channel
grippers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU1914A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Raymond Turner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Wire and Supply Corp
Original Assignee
United Wire and Supply Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Wire and Supply Corp filed Critical United Wire and Supply Corp
Priority to DEU1914A priority Critical patent/DE951713C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE951713C publication Critical patent/DE951713C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES OR PROFILES, OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, metal wire, metal rods, metal tubes by drawing
    • B21C1/16Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by other means than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, bars, or tubes
    • B21C1/32Feeding or discharging the material or mandrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entfernen des Ziehgutes aus einer Ziehbank Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Entfernen des Ziehgutes aus einer Ziehbank.
  • Beim schnellen Ziehen von Rohren., Draht oder Stangen, z. B. ih, 30 m Länge und mehr, entsteht in dem im Ziehvorgang begriffenen Werkstoff eine beträchtliche elastische Spannung, die sich ausgleicht, wenn der Werkstoff aus dem Ziehwerkzeug austritt, so daß das Rohr, der Draht oder die Stange nach vorn schnellt und an den Ziehwagen oder die Zangen anschlägt. Der Stoß, der entsteht, wenn, der Werkstoff plötzlich in seiner Bewegung aufgehalten wird, führt häufig dazu, daß er sich verkrümmt, verbiegt oder verdreht. Die Größe der elastischen Spannung, die in dem Werkstück entsteht, ist proportional zu einem Vielfachen der Verminderung seines Querschnittes und der Vergrößerung seiner Länge. Das Problem der Verkrümmung, Verbiegung oder Verdrehung des Werkstoffes wird noch brennender bei doppeltem und, dreifachem Ziehen., da der Greifwagen in diesem Falle schwerer ist und nicht ausweicht, wenn, er den Stoa des im Ziehvorgang befindlichen und sich ausdehnenden Werkstoffs aufnehmen muß, was wiederum dazu führt, daß der Werkstoff sich mehr verbiegt als bei einem einfach durchgeführten Ziehvorgang.
  • Man hat am Greifwagen oder den Zangen Stoßdämpfer angebracht, jedoch mit wenig Erfolg, da diese den Stoß, der beim Loslassen des Werkstücks aus dem Zieheisen entsteht; nicht ganz aufnehmen können.
  • Die Erfindung bezweckt, Abhilfe von den eingangs genannten, ständen zu schaffen,. Sie geht zu diesem Zweck von einer bekannten Einrichtung zum Entfernen des Ziehgutes aus einer Ziehbank aus, bei »der das Arheitsgut durch einen oder mehrere angetriebene und mit gezahnten Greifern und Halteflächen zum Festhalten des Ziehgutes versehene Ziehwagen durch die Matrize gezogen wird, wobei die Greifer durch eine entgegen der Arbeitsrichtung erfolgende Bewegung das Arbeitsgut bei Beginn des Arbeitsziehvorganges gegen Halteflächen drücken. und dadurch am.Ziehwagen festklemmen und am Ende des Ziehvorganges vermöge der in dem Arbeitsgut aufgespeicherten Schnellkraft durch Drehung in Arbeitsrichtung selbsttätig wieder freigeben, so daß das Arbeitsgut gegebenenfalls auf eine unter der Ziehbahn angeordnete Rutsche fällt und über diese in eine neben der Ziehbank und parallel zu dieser angeordnete Auffangrinne rollt.
  • Bei dieser Einrichtung ist nun für den genannten Zweck gemäß der Erfindung an. den Greifern oder in der Nähe derselben eine Einrichtung vorgesehen, die das in Ziehrichtung vorschnellende Werkstück seitlich zur Auffangrinne hin ablenkt, welche, in Ziehrichtung gesehen, ein wesentliches Stück über die nach Beendigung des Ziehvorganges von den Greifern eingenommene Endstellung hinausreicht. Hierdurch wird erreicht, daß nach der durch die Schnellkraft bewirkten Freigabe des Gutes aus den Greifern die beim Austreten des Gutes aus der Matrize frei werdende elastische Deformationsenergie des Gutes in der Auffangrinne derart vernichtet wird, daß das Gut nicht durch diese verbogen oder unbrauchbar gemacht wird.
  • Gegenüber bekannten Einrichtungen der der Erfindung 'zugrunde liegenden oder ähnlichen Art schafft die Erfindung die folgenden Vorteile: Bei bekannten Einrichtungen, bei denen die Schnellkraft des Ziehgutes die Greifvorrichtung öffnet, wird der Zweck der Erfindung nicht erreicht, weil in einem Falle beim Lösen der innen an einem rohrförmigen Werkstück angreifenden Greifvorrichtung das Werkstück auch durc(i die Schnellkraft von der Greifvorrichtung nicht freikommt, und in einem anderen Falle, bei dem ein Klauenpaar der Ziehzangen durch die Schnellkraft geöffnet wird, gleichfalls keine Ablenkvorrichtung für das Ziehgut aus seiner geraden Arbeitsbahn vorgesehen ist.
  • Bei einer anderer. bekannten Einrichtung ist ein Trog vorgesehen, in dem das Werkstück nach Herabrollen über eine Rutsche aufgefangen wird. Bei dieser Einrichtung erlaubt die Bauweise der Ziehzangen nicht, daß diese durch die Schnellkraft des Ziehgutes geöffnet werden, und eine Ablenkung des Werkstückes aus seiner Ziehbahn ist gleichfalls nicht vorgesehen.
  • Schließlich ist auch eine Einrichtung bekannt, bei der in Bewegung befindliches Halbzeug nach dem Ziehen durch Reibungsauslauf abgebremst wird. Diese bekannte Einrichtung ist nur für bandförmiges Ziehgut bestimmt und geeignet, das auf seiner Ziehbahn umgeleitet wird; die Einrichtung lehrt jedoch nichts für eine befriedigende Lösung der eingangs gestellten Aufgaben, insbesondere nicht für z. B. rohrförmiges oder ähnliches Ziehgut, das nicht auf einer umgelenkten Ziehbahn verarbeitet werden, kann.
  • Insgesamt ist die Anwendung einer Ablenkvorrichtung für das Ziehgut für die Zwecke der Erfindung bei den bekannten Einrichtungen nicht vorgesehen und wird daher auch die erfindungsgemäße befriedigende Vernichtung der frei werdenden elastischen Deformationsenergie bei diesen Einrichtungen nicht erreicht.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung der erfindungsgemäßen Ablenkvorrichtung sind Leitbleche für das Arbeitsgut vorg.,sehen, die nach unten zur Rutsche weisen. Insbesondere können ein vertikal gestelltes, mit der Ziehrichtung einen stumpfen Winkel bildendes, zur Seite weisendes Leitblech. und. ein an dieses Leitblech anschließender horizontal liegender Boden vorgesehen sein, die beide in zwei senkrechte, oberhalb der Auffangrinne und in Richtung auf diese angeordnete Leitbleche einmünden.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, an Hand der Zeichnungen, un.dzwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht einer Ziehbank, bei der der Wagen mit der Ablenkungsvorrichtung versehen ist und das Werkstück nach unten. hin ausgestoßen wird, Fig.2 eine im Schnitt gezeichnete Teilansicht, welche die Auslaß- und Ablenkvorrichtung zeigt, Fig.3 eine schaubildliche Ansicht der Auslaßablenkvorrichtung, Fig. q. einen. Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2, Fig..5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. i, Fig.6 eine schaubildliche Ansicht einer Gleitbahn für einen Wagen mit seitlichem Auslaß, Fig. 7 eine Seitenansicht einer anderen Ausführung einer Ziehbank, die mit einem Wagen mit aufwärts gerichtetem Auslaß ausgerüstet ist, Fig.8 eine Teilzeichnung in. Seitenansicht, die die Fortsetzung der Ziehbank über ihr Ende hinaus zwecks Bildung einer Auffangrinne zur Aufnahme des gezogenen Werkstoffs zeigt, Fig. 9 eine Draufsicht auf den Wagen von Fig. 7 im Schnitt und Fig. io eine schaubildliche Ansicht der Ablenkvorrichtung, die in Fig. 7 gezeigt ist.
  • Mit io ist allgemein eine der üblichen Ziehbänke bezeichnet, die einen Wagen i i besitzt, während entlang einer der Seiten der Ziehbank und ein wesentliches Stück über ihr Ende hinaus verlängert eine Auffangrinne angebracht ist, die etwa dieselbe Länge wie die Ziehbank hat und allgemein mit der Ziffer 12 bezeichnet ist. Diese Auffangrinne kann entlang der Seite des Wagens angebracht sein und die Form eines Troges besitzen, sie kann. aber auch Tischform haben oder in jeder anderen zweckmäßigen Weise gestaltet sein.
  • Auf dem Wagen ist eine Ablenkvorrichtung angebracht, die allgemein mit der Ziffer 13 bezeichnet ist und je nach der Art der im Wagen, zum Festhalten des Werkstoffs verwendeten Zangen die verschiedensten Formen haben kann. Es kann z. B. eine Ausführung vorgesehen werden, die bei Maschinen angewandt wird, bei denen der Ausstoß des Werkstücks von den Zangen aus nach unten erfolgt, wie in den Fig. i bis 5 gezeigt ist, oder die Gleitbahn kann eine kompliziertere Form be- sitzen, wie z. B. bei 14 in Fig. 6 dargestellt ist, in welcher die Zangen nach der Seite hin auswerfen, oder aber es kann wie bei 15 in Fig. io der Ausstoß des Werkstücks nach*oben hin erfolgen.
  • In den Fig. i bis 5 ist der Greifkopf 16 auf dem Wagen i i angebracht, der durch einen Motor angetrieben wird, dessen Antriebszahnräder in die Zahnstangen 17 zu beiden. Seiten des Wagens eingreifen. Der Kopf 16 ist eine Ausführung mit Ausstoß des Werkstücks nach unten und besitzt im vorliegenden Falle Greifvorrichtungen zum gleichzeitigen Festhalten von drei Werkstücken. Die drei Greifvorrichtungen. sind untereinander gleich, und jede von ihnen enthält eine feststellende Klaue 2o und eine bewegliche Klaue 21, welch letztere unverrückbar auf eine Achse 22 aufgesetzt ist; diese Achse trägt an ihrem oberen Ende ein Zahnrad, das durch eine Zahnstange 24 betätigt wird, die ihrerseits über eine Führungsstange 25 mit der Halterung 26 für das Zieheisen 27 verbunden ist. Das Werkstück 28 reicht dabei mit seinem einen Ende durch das Zieheisen. 27 hindurch, um von den. Klauen, 2o und 21 ergriffen zu werden. Die Bewegung der Zahnstange dreht die bewegliche Klaue 2 1 so, daß diese das Werkstück 28 fest greift, wonach, wie in Fig. 4 gezeigt, die Bewegung des Wagens nach rechts die bewegliche Klaue 2i noch fester gegen das Werkstück drückt, so daß es unverrückbar bis zum Ende des Arbeitsvorganges zwischen den Klauen festgehalten wird. Nachdem (las Werkstück durch das Zieheisen. 27 hindurchgezogen ist, wird die Klaue2i beim Vorwärtsschnellen des Werkstücks im Uhrzeigersinn gedreht (s. Fig. 4), so daß es freigegeben wird, worauf es nach Verlassen des Greiferkopfes in der Längsrichtung vorwärts schnellt.
  • Um das Werkstück aus dem Wagen herauszuführen und ihm Gelegenheit zu geben, ungehindert seine Energie abzugeben, ist die Abdenkvorrichtung oder Gleitbahn vorgesehen., die allgemein mit der Ziffer 13 bezeichnet und in der Fig.3 perspektivisch dargestellt ist. Diese besteht im wesentlichen aus einer Gleitplatte 3o, deren Breite ungefähr dem Greiferkopf entspricht und den. Werkstücken angepaßt ist. Ansätze 3 i dieser Platte ragen. bis in die Wegrichtung des Werkstücks 28 vor, in der dieses nach vorn springt, wenn die - Greifklauen es loslassen. Die Platte ist dabei mittels Laschen 32, die aus der Platte herausgebogen sind und Öffnungen 33 besitzen, am Greiferkopf befestigt. Die Befestigung erfolgt dabei mittels durch die Öffnungen hindurchgehender Schrauben 34 an der Halterung 35 des Greiferkopfes. Entsprechend geformte Flansche 36 an den Kanten der Platte verhindern ein seitliches Abgleiten des Werkstücks. Die Platte hat die Aufgabe, das Werkstück nach unten abzulenken, wie bei 28' in Fig. i und 2 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist. Das Werkstück stößt dann gegen den geneigten Führungsteil 37 (Fig. 5) der Auffangrinne, um von diesem weiter in deren Teil 38 gelenkt zu werden, der mit einer das Abgleiten verhindernden Seitenwand versehen ist, die bei 40 nochmals nach innen umgebogen ist. Die aus den Teilen 37, 38, 39 und 40 gebildete Auffangrinne 12, die ein wesentliches Stück über den Punkt hinausreicht, an dem das Werkstück im Wagen. freigegeben wird, erfüllt die Forderung, daß das Werkstück nach der Freigabe in der Rinne entlang schnellen kann, um seine Energie abzugeben, ohne daß es dabei gegen irgendeinen, seine Bewegung hindernden Vorsprung stößt, was zur Verbiegung oder- Verdrehung der Enden des Werkstücks führen könnte.
  • In manchen Fällen wird an Stelle des Greiferkopfes mit nach unten. gerichtetem Auslaß eine Ausführung verwendet, bei der der Ausstoß des Werkstücks nach der Seite hin erfolgt. In, diesem Fall wird an Stelle der Abdenkvorrichtung oder Gleitbahn 13, die in Fig. 3 gezeigt ist, eine Ablenkgleitbahn 14 verwendet, die in Fig. 6 dargestellt ist. Diese besteht aus einer Führungsplatte 4i, die mit einem vorspringenden Teil 42 versehen ist und Befestigungslaschen 43 mit Öffnungen 44 besitzt, durch welch letztere sie in der richtigen Lage befestigt wird. Bei dieser Vorrichtung wird das Werkstück der Platte 41 entlang und zwischen den waagerechten Flächen 45 und 46 hindurchgeführt, um es nach der Seite hin aus der Maschine herauszuleiten. Auf diesem Wege erreicht es schließlich eine Stelle außerhalb. der Ziehbank, an der die Platte 45 nach unten hin abgewinkelt ist und dadurch die senkrechte Wand 48 bildet, die zusammen mit der senkrechten Wand 48, die von dem Oberteil 46 her abgewinkelt ist, dazu dient, das Werkstück nach unten zu lenken. Die genannten Wände wirken dabei so, daß das Werkstück nach Freigabe durch die Klauen zuerst nach außen und dann nach unten gelenkt wird, wo es in die Auffangrinne gelangt, in der es seine gespeicherte Energie abgeben kann.
  • In -den Fig. 7 bis io ist eine Ziehbank io' dargestellt, die mit einer Kette 5o arbeitet und bei der der Wagen i i' einen Haken 5 i besitzt, der in diese Kette eingehängt wird, um hierdurch über den Arbeitsweg der Bank hin gezogen zu werden. Der Greiferkopf ist bei dieser Ausführung ähnlich dem Greiferkopf gestaltet, der im Zusammenhang mit' den Fig. i bis 5 beschrieben wurde und der hier mit 52 bezeichnet ist. Die Greifvorrichtung besitzt eine betätigte Klaue, die praktisch genauso konstruiert ist wie der Greifer, der bei den Fig. i bis 5 beschrieben wurde. Abweichend von den bisherigen Greifervorrichtungen wird jedoch bei dieser Ausführung das Werkstück nach oben. hin ausgestoßen, so daß auch hierfür eine andere Ablenkvorrichtung bzw. Gleitbahn vorgesehen ist. Im vorliegenden Falle besitzt der Greifer eine feststehende -Klaue 53 sowie eine bewegliche Klaue 54, die auf einer drehbaren Achse 55 sitzt, an der außerdem noch ein Zahnrad 56 befestigt ist, das in die Zahnstange 57 eingreift. Die Zahnstange wirdavon der Führungsstange 58 betätigt, die in der Halterung 26 für das Zieheisen 27 befestigt ist. Das Werkstück 28 wird bei der Bearbeitung zwischen die Klauen 53 und 54 gebracht, von denen es ergriffen und sodann noch fester gefaßt wird, wenn der Zug der Kette 5o beginnt, in welche der Haken 51 eingehängt ist. Wenn. das Werkstück ganz durch das Zieheisen 27 hindurchgezogen, ist, schnellt es nach vorn und löst sich aus den Klauen. Es wird dann bei seiner Vorwärtsbewegung durch den Teil 6o der Ablenkvorrichtung nach oben gelenkt, bis es oberhalb der horizontalen Platte gegen die schräg gestellte Führung 64 stößt und von dieser zwischen den Begrenzungsflächen, 63 und 65 hindurch nach der Seite der Ziehbank hin geführt wird. Hier gelangt es über-die Öffnung 63, die durch den nach unten abgebogenen. Teil 67 der Platte 63 und den nach unten gezogenen Teil 68 des Oberteils 65 gebi#ldet wird, durch welche Öffnung es auf den Boden 69 der Auffangrinne 12 fällt und in dieser entlang geführt wird, wie in Fig. 8 dargestellt.
  • Aus denn oben Erläuterten geht klar hervor, daß die in der Erfindung vorgesehene Auffangrinne, der das Werkstück über. eine Ablenkvorrichtung oder Gleitbahn zugeführt wird, dem Werkstück die Möglichkeit gibt, die in ihm gespeicherte Energie abzugeben, ohne daß es plötzlich gegen, irgendeinen Teil anstößt, der dazu Anlaß geben könnte, daß es sich verbiegt oder daß seine Enden. verformt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Entfernen des Ziehgutes aus einer Ziehbank, bei der das Arbeitsgut durch einen oder mehrere angetriebene und mit gezahnten Greifern und Halteflächen zum Festhalten des Ziehgutes versehene Ziehwagen durch die Matrize gezogen. wird, wobei die Greifer durch eine entgegen der Arbeitsrichtung erfolgende Bewegung das Arbeitsgut bei Beginn des Arbeitsziehvorganges gegen Halteflächen drücken und dadurch am Ziehwagen festklemmen und am Ende des Ziehvorganges vermöge der in dem Arbeitsgut aufgespeicherten Schn.eldkraft durch Drehung in Arbeitsrichtung selbsttätig wieder freigeben, so daß das Arbeitsgut gegebenenfalls auf eine unter der Ziehbahn angeordnete Rutsche fällt und über diese in. eine neben der Ziehbank und parallel zu dieser angeordnete Auffangrinne rollt, dadurch gekennzeichnet, daß an den Greifern (2i) oder in der Nähe derselben eine Einrichtung (13) vOrgesehen ist, die das in Ziehrichtung vorschnellende Werkstück (28) seitlich zur Auffangrinne (12) hin ablenkt, -welche, in Ziehrichtung gesehen, ein. wesentliches Stück über die nach. Beendigung des Ziehvorganges von den Greifern eingenommene Endstellung hinausreicht.
  2. 2. Ablenkvorrichtung in einer Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (30, 3i) für das Arbeitsgut nach unten zur Rutsche (37) weisen.
  3. 3. Anlenkvorrichtung in. einer Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein vertikal gestelltes, mit der Ziehrichtung einen stumpfen Winkel bildendes, zur Seite weisendes Leitblech (41, 42 sowie 64) und einen an dieses Leitblech anschließenden, horizontal liegenden. Boden (45 sowie. 63), die beide in zwei senkrechte, oberhalb der Auffangrinne (12) und in Richtung auf diese angeordnete Leitbleche (47, 48 sowie 67, 68) einmünden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 552 445; belgische Patentschrift Nr. 5o8 441; österreichische Patentschrift Nr. 78 544; USA.-Patentschrift Nr. 1870 419; britische Patentschriften Nr. 636 158, 599 i8o.
DEU1914A 1952-11-26 1952-11-26 Einrichtung zum Entfernen des Ziehgutes aus einer Ziehbank Expired DE951713C (de)

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Cited By (1)

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