DE949978C - Anwendung des Verfahrens zur Entstaubung von koernigen Stoffen und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens - Google Patents
Anwendung des Verfahrens zur Entstaubung von koernigen Stoffen und Vorrichtung zur Ausfuehrung des VerfahrensInfo
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- DE949978C DE949978C DER5203A DER0005203A DE949978C DE 949978 C DE949978 C DE 949978C DE R5203 A DER5203 A DE R5203A DE R0005203 A DER0005203 A DE R0005203A DE 949978 C DE949978 C DE 949978C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B4/00—Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
- B03B4/06—Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs using fixed and inclined tables ; using stationary pneumatic tables, e.g. fluidised beds
Landscapes
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
- Anwendung des Verfahrens zur Entstaubung von körnigen Stoffen und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens Nach 'dem Zusatzpatent 943 981 wird das in Patentschrift 9o2 955 beschriebene Verfahren zur kontinuierlichen Kühlung und Trocknung von körnigen Stoffen für die Entstaubung von körnigen Stoffen verwendet. Ein zu entstaubendes Material kann auf diese Weise gleichzeitig auch gekühlt und getrocknet werden.
- Es wurde gefunden, daß sich auf diese Weise neben der Kühlung und Trocknung auch eine Trennung von Stoffgemischen nach Bestandteilen verschiedener Korngröße oder verschiedener Dichte erreichen läßt. Zu diesem Zweck wird die Geschwindigkeit der gasförmigen Behandlungsmedien so weit erhöht, daß die staubförmigen oder spezifisch leichtesten Anteile des Stoffgemisches mit den behandelnden Gasen ausgetragen werden, die grobkörnigen oder spezifisch schweren Anteile am Boden des Behandlungsbehälters ablaufen und an der Oberfläche der im Behandlungsbehälter befindlichen Stoffschicht in Wirbelung befindliche Anteile des Stoffgemisches ansammeln, die durch eine dort befindliche Öffnung ablaufen.
- Bei geeigneter Gasströmungsgeschwindigkeit wandern Anteile von größerem Korndurchmesser oder von ausreichend hoher Dichte in der zur Durchführung des Verfahrens benutzten Vorrichtung in der üblichen Weise zur unteren Austragvorrichtung. Gemischbestandteile, die einen kleineren Durchmesser oder eine geringere Dichte aufweisen, sammeln sich dagegen an der Oberfläche der im Behandlungsbehälter befindlichen Materialschicht. Diese Gemischbestandteile werden durch die strömenden Gase innerhalb der zwischen den groben Körnern befindlichen Zwischenräume nach oben getragen. An der Oberfläche der Materialschicht gehen sie bei ausreichender Strömungsgeschwindigkeit des gasförmigen Mediums in einen schwebenden oder wirbelnden Zustand über, so daß sie durch eine in geeigneter Weise angebrachte Abflußöffnung, z. B. durch ein Überlaufwehr, absatzweise oder kontinuierlich abgezogen werden können. Gemischbestandteile, die so klein oder spezifisch so leicht sind, daß sie auch noch von der oberhalb der Materialschicht herrschenden Strömungsgeschwindigkeit des gasförmigen Mediums getragen werden, können als Feinstkornfraktion oder Staub mit den abströmenden Gasen ausgetragen werden.
- Durch entsprechende Veränderung der Geschwindigkeit, mit der die Gase das Material durchströmen, kann man eine Verschiebung der Korngrößen erreichen, die noch nach unten ablaufen oder in den wirbelnden Zustand übergehen oder mit dem Gasstrom ausgetragen werden.
- In der Zeichnung ist eine zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung geeignete Vorrichtung in Form eines axialen Vertikalschnittes dargestellt.
- In einem runden Behandlungsbehälter i wird das zu behandelnde körnige Materialgemisch durch eine Öffnung a eingetragen. Das Material wandert zunächst über die kegelförmige Rostfläche 3, an deren Rändern es auf die trichterförmige Rostfläche . übergeht. Von hier aus gelangt es zur Austragöffnung 5, deren Querschnitt in Abhängigkeit vom Materialzufluß oder von der Materialschichthöhe geregelt werden kann.
- Unterhalb des trichterförmigen Rostes 4 werden die behandelnden Gase durch eine Rohrleitung 6 eingeführt, und nach dem Durchgang durch die Materialschichten am Kopf des Behandlungsbehälters durch Leitung 7 wieder abgeführt. In der Nähe der Oberfläche 8 des zulaufenden Materials ist eine Ablaufkante 9 angeordnet, über die feinkörnige, im Schwebezustand befindliche Materialbestandteile abfließen können. Sie gelangen in Ablaufrinnen io und werden von dort absatzweise oder kontinuierlich entnommen.
- An Stelle eines runden Behälters i kann auch ein rechteckiger Behandlungsbehälter verwendet werden. In diesem Fall werden die Rostflächen 3 und 4 aus treppenförmig übereinanderliegenden Platten aufgebaut. Auch die Ablaufkante 9 besteht in diesem Fall aus geraden Blechkanten. An Stelle eines runden oder rechteckigen Behälterquerschnittes können auch Behälter mit anderen Querschnitten in analoger Weise verwendet werden. Statt der aus der Zeichnung ersichtlichen beiden Rostflächen, die kegelförmig und trichterförmig übereinander angeordnet sind, kann das Verfahren gemäß der Erfindung auch mit einer beliebigen Zahl abwechselnd kegelförmig und trichterförmig oder treppenförmig übereinanderliegender Plattenroste durchgeführt werden.
- Ein Stoffgemisch, das aus gekörntem Material von o bis 5 mm Korngröße bestand, konnte mit Hilfe einer aus der Zeichnung ersichtlichen Vorrichtung bei passend gewählter Luftgeschwindigkeit derart aufgeteilt werden, daß am Auslaufrohr 5 Anteile von 1,5 bis 5 mm Korngröße austraten. Über die Ablaufkanten 9 ließen sich Gemischbestandteile von 0,3 bis 1,5 mm Korngröße und mit Hilfe der durch Rohrleitung 7 entweichenden Gase Gemischbestandteile von o bis 0,3 mm Korngröße entnehmen. Je nach der Gasgeschwindigkeit konnten diese Kornfraktionen innerhalb der angegebenen Zahlengrenze verändert werden.
- Das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich auch dann noch mit Erfolg durchführen, wenn die Gasgeschwindigkeit so weit gesteigert wird, daß bereits die grobkörnigen Anteile anfangen, in den schwebenden Zustand überzugehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anwendung des Verfahrens zur Entstaubung von körnigen Stoffen beim kontinuierlichen Kühlen und Trocknen von gekörntem Material durch Führung über Rostflächen, durch die ein kühles oder trockenes Gas, z. B. Luft, dem über den Rost fließenden Material entgegenströmt und unter Regelung der Schichthöhe des Materials durch die aus dem den Rost umschließenden Behälter ablaufende Menge, wobei die Gasgeschwindigkeit so hoch bemessen wird, daß die staubförmigen Anteile aus dem körnigen Material ausgeblasen werden, nach dem Zusatzpatent 943 981 für die Sichtung von körnigen Stoffen, wobei die Geschwindigkeit der gasförmigen Behandlungsmedien so weit erhöht wird, daß die staubförmigen oder spezifisch leichtesten Anteile des Stoffgemisches mit den behandelnden Gasen ausgetragen werden, die grobkörnigen oder spezifisch schweren Anteile am Boden des Behandlungsbehälters ablaufen und an der Oberfläche der im Behandlungsbehälter befindlichen Stoffschicht sich in W irbelung befindliche Anteile des Stoffgemisches ansammeln, die durch eine dort befindliche .Öffnung ablaufen. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus einem Behandlungsbehälter (i), der nahe der Oberfläche (8) des zu behandelnden Materials überlaufkanten (9) aufweist, über welche die feinkörnigen Stoffanteile in eine Austragrinne (io) übergehen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DER5203A DE949978C (de) | 1951-01-16 | 1951-01-16 | Anwendung des Verfahrens zur Entstaubung von koernigen Stoffen und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DER5203A DE949978C (de) | 1951-01-16 | 1951-01-16 | Anwendung des Verfahrens zur Entstaubung von koernigen Stoffen und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE949978C true DE949978C (de) | 1956-09-27 |
Family
ID=7396821
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DER5203A Expired DE949978C (de) | 1951-01-16 | 1951-01-16 | Anwendung des Verfahrens zur Entstaubung von koernigen Stoffen und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE949978C (de) |
-
1951
- 1951-01-16 DE DER5203A patent/DE949978C/de not_active Expired
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