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DE947529C - Einrichtung zum Schalten eines Nebenantriebes von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Atriebes einer Feuerloeschpumpe, mittels Druckluft - Google Patents

Einrichtung zum Schalten eines Nebenantriebes von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Atriebes einer Feuerloeschpumpe, mittels Druckluft

Info

Publication number
DE947529C
DE947529C DEK24501A DEK0024501A DE947529C DE 947529 C DE947529 C DE 947529C DE K24501 A DEK24501 A DE K24501A DE K0024501 A DEK0024501 A DE K0024501A DE 947529 C DE947529 C DE 947529C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
compressed air
friction clutch
power take
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK24501A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Guttenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK24501A priority Critical patent/DE947529C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE947529C publication Critical patent/DE947529C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C27/00Fire-fighting land vehicles

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schalten eines Nebenantriebes von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Antriebes einer Feuerlöschpumpe, mittels Druckluft Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Schalten der Nebenantriebe von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Antriebes einer Feuerlöschpumpe, mittels Druckluft. Eine Druckluftschaltung hat im Vergleich mit der meist üblichen mechanischen Schaltung den Vorzug einer wesentlichen Vereinfachung und Raumersparnis.
  • Der Antrieb einer Feuerlöschpumpe geschient üblicherweise unter Verwendung von Schieberädern oder Zahnkupplungen, denen eine Reibungskupplung vorgeschaltet ist, damit beim Ein- und Ausschalten des Antriebes keine Beschädigung der Verzahnungen eintritt. Die erfindungsgemäße Druckiuft-Schalteinrichtung soll solche und andere Antriebe, z. B. den einer Drehleiter und einer Einrichtung zum Entlüften der Feuerlösch-Kreiselpumpe, möglichst mit Bedienung eines gemeinsamen Steuerschiebers, betätigen.
  • Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein Sperrventil in der Druckluftleitung des Zylinders für die Schaltung der Schieberäder oder der Zahnkupplung und eine solche Verbindung des Sperrventils mit den Schaltgliedern für die Reibungskupplung, daß die Sperre bei ausgerückter Reibungskupplung aufgehoben ist. Auf diese Weise ist das Ein- und Ausrücken der Schieberäder oder der Zahnkupplung davon abhängig gemacht, daß die Reibungskupplung auch tatsächlich vorher ausgerückt wurde. Selbst bei einer zu schnellen Bedienung des Steuergliedes für di-e Druckluft ist es demnach ausgeschlossen, daß die Verzahnung vor dem Ausrücken der Reibungskupplung geschaltet wird. Eine Beschädigung der Verzahnungen. wird demnach mit Sicherheit vermieden. Eine zu schnelle Bedienung des Schaltgliedes kann höchstens dazu führen, daß beim Weiterschalter der beabsichtigte Ein- oder Ausrückvorgang des Nebenantriebes bzw. des Pumpenantriebes übersprungen wird. Die Schaltung müßte in einem solchen Falle wiederholt werden.
  • In Weiterbildung der Erfindung sind Mittel- für eine selbsttätige Verzögerung des Einrückvorganges der Reibungskupplung, z. B. eine Drosselstelle innerhalb eines Rückschlagventils in der nach dem Schaltzylinder für die Reibungskupplung führenden Druckluftleitung, vorgesehen. Die Drosselstelle liegt deshalb in einem Rückschlagventil, damit die Verzögerung nur beim Einrücken und nicht auch beim Ausrücken der Reibungskupplung wirksam ist. Die selbsttätige Verzögerung bietet den Vorteil, daß das Ein- oder Ausschalten der Zahnkupplung sowie das Einrücken der Reibungskupplung in ein und derselben Stellung des Schaltgliedes erfolgen können, daß also eine zweite Stellung hierfür gespart wird. Das Verzögerungsglied bzw. die Drosselstelle sorgt dafür, daß die beiden Vorgänge nacheinander in der erforderlichen Reihenfolge durchgeführt werden. Angesichts der Forderung, daß mit demselben Steuerschieber außerdem weitere Schaltungen ausgeführt worden sollen, sind die Vereinfachung und die verbesserte Übersicht über die Bedienung von besonderer Bedeutung.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt eine Schalteinrichtung für den Antrieb ein-er Feuerlösch-Kreiselpumpe und einen zugehörigen Gasstrahlentlüfter in einer Schaltstellung Abb. 2 und 3 geben einen Teil derselben Schalteinrichtung in zwei weiteren Stellungen wieder. In der vom Antriebsmotor des Fahrzeuges angetriebenen Wellenleitung I :ist eine Reibungskupplung 2 vorgesehen, die . in bekannter Weise durch Federn 3 eingerückt und mittels eines zweiarmigen Hebels 4 ausgerückt werden kann. Die Betätigung des Hebels 4 geschieht mittels eines im Schaltzylinder 5 geführten Kolbens 6. Dieser Zylinder ist nur auf einer Seite an eine Druckluftleitung 7 in dem Sinne angeschlossen, daß die Kupplung 2 durch die Druckluft ausgerückt wird. Die Rückführung des Schaltkolbens 6 wird durch eine Feder 8 vorgenommen. Natürlich ist es denkbar, statt dessen einen doppelt wirkenden Schaltzylinder zu verwenden, der beiderseits an je eine Druckluftleitung angeschlossen ist.
  • Die von der Reibungskupplung 2 angetriebene Welle 9 trägt ein Zahnrad Io, dessen Gegenrad II auf einer Welle 12 verschiebbar ist: Der Eingriff der Zahnräder wird über einen zweiarmigen Hebel 13 vom Kolben 14 eines Schaltzylinders 15 hergestellt, an den unten und oben je eine Druckluft-Steuerleitung 16 und 17 angeschlossen sind.
  • Zum Entlüften der Feuerlösch-Kreiselpumpe ist ein Strahlapparat I8 vorgesehen, der in bekannter Weise durch die Abgase des Antriebsmotors betätigt werden kann. Das Ein- und Ausschalten des Strahlapparates geschieht durch Umlegen einer Klappe I9, so daß die Abgase durch den Strahlapparat anstatt durch die Auspuffleitung abströmen. Die Klappe I9 wird mittels eines Hebels 2o vom Kolben 21 des Druckluft-Schaltzylinders 22 umgelegt, dessen Unterseite an die Leitung 23 argeschlossen ist. Die Rückführung des Kolbens 21 geschieht durch eine Feder 24.
  • Die einzelnen Steuerleitungen 7, 16, 17 und 23 sind an ein Gehäuse 25 angesehlossen, in dem ein Steuerschieber 26 gelagert ist. Der Schieber wird von einem Handhebel 27 bedient. Das Schiebergehäuse wird über eine Leitung 28 aus einem Druokluftbehälter 29 gespeist.
  • Abb. i zeigt eine Stellung des Steuerschiebers 26, in der dem Schaltzylinder 5 Druckluft über die Leitung 7 zugeführt wird. Der Kolben 6 ist in seine obere Endlage verschoben. Er hat die Reibungskupplung 2 damit ausgerückt. Ein an der Kolbenstange-angebrachter Anschlag 30 hat mit Annäherung an die Endstellung des Kolbens 6 ein federbelastetes Rückschlagventil 3I in der Leitung 16 geöffnet. Dieses Ventil, das vorher geschlossen war, hatte eine Verschiebung des Kolbens 14 im Zylinder 15 gesperrt. Mit dem Aufheben der Sperrung ist in der gezeichneten Stellung jedoch noch keine Verschiebung des Kolbens I4 gesteuert. Die Leitung I6 ist vielmehr noch entlastet, und die Leitung 17 steht noch unter Druck, d. h., das Schieberrad II bleibt noch ausgerückt.
  • In derselben Stellung des Steuerschiebers 26 ist der Zylinder 22 entlastet, der Gasstrahler I8 also außer Tätigkeit.
  • In der Schaltstellung des Steuerschiebers 26 nach Abb. 2 ist die Steuerleitung 16 mit dem Druckluftbehälter 29 verbunden, während die Steuerleitung 17 entlastet ist. Dadurch wird der Kolben 14 in seine obere Endlager verschoben und das Zahnrad II mit dem Gegenrad Io in Eingriff gebracht. In derselben Stellung des Steuerschiebers 26 wird zugleich die Leitung 7 entlastet. Der Kolben 6 im Zylinder 5 wird infolgedessen in seine untere Endlage verschoben. Zur Verzögerung dieses Vorganges ist in der Leitung 7 ein mit einer Drosselstelle versehenes Rückschlagventil 32 vorgesehen. Die Verzögerung ist demnach nur bei Einrücken der Reibungskupplung 2 wirksam, während das Ventil beim Ausrücken den vollen Leitungsquerschnitt freigibt. Die Verzögerung hat zur Folge, daß die Reibungskupplung 2 sanft eingerückt wird.. Außerdem dient die Verzögerung .dem Zweck, die zeitliche Reihenfolge der Schaltvorgänge zu sichern: Zuerst werden die Zahnräder zo, ri in Eingriff gebracht, und erst anschließend wird die Hauptkupplung 2 eingerückt.
  • Abb. 3 zeigt eine Stellung des Steuerschiebers 26, in der die Zahnräder io, ri für den Nebenantrieb ausgerückt sind. Die Reibungskupplung 2 ist dagegen eingeschaltet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Schalter eines Nebenantriebes von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Antriebes einer Feuerlöschpu.mpe, mittels Druckluft, unter Verwendung von Schieberädern oder Zahnkupplungen und außerdem einer Reibungskupplung, gekennzeichnet durch ein Sperrventil (3I) in der Druckluftleitung (I6) des Zylinders (r5) für die Schaltung der Schieberäder (Io, II) oder der Zahnkupplung und eine solche Verbindung des Sperrventils (3I) mit den Schaltgliedern (30) für die Reibungskupplung (2), daß die Sperre bei ausgerückter Reibungskupplung (2) aufgehoben ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel für eine selbsttätige Verzögerung des Einrückvorganges der Reibungskupplung, z. B. eine Drosselstelle innerhalb eines Rückschlagventils (32) in der nach dem Schaltzylinder (5) für die Reibungskupplung (2) führenden Druckluftleitung (7), vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der verschiedenen Schaltvorgänge der Reibungskupplung (2) und der Nebenantriebe (io, ii) durch einem einzigen Steuerschieber (26) erfolgt.
DEK24501A 1955-01-01 1955-01-01 Einrichtung zum Schalten eines Nebenantriebes von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Atriebes einer Feuerloeschpumpe, mittels Druckluft Expired DE947529C (de)

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DEK24501A DE947529C (de) 1955-01-01 1955-01-01 Einrichtung zum Schalten eines Nebenantriebes von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Atriebes einer Feuerloeschpumpe, mittels Druckluft

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Publications (1)

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DE947529C true DE947529C (de) 1956-08-16

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DEK24501A Expired DE947529C (de) 1955-01-01 1955-01-01 Einrichtung zum Schalten eines Nebenantriebes von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Atriebes einer Feuerloeschpumpe, mittels Druckluft

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DE (1) DE947529C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2035866A1 (de) * 1970-07-20 1972-01-27 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Feuerlöschfahrzeug mit fest eingebauter Feuerlöschpumpe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2035866A1 (de) * 1970-07-20 1972-01-27 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Feuerlöschfahrzeug mit fest eingebauter Feuerlöschpumpe

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