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DE940559C - Selbsttaetige Steuervorrichtung fuer ein lenkbares Fahrzeug - Google Patents

Selbsttaetige Steuervorrichtung fuer ein lenkbares Fahrzeug

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Publication number
DE940559C
DE940559C DEB9978A DEB0009978A DE940559C DE 940559 C DE940559 C DE 940559C DE B9978 A DEB9978 A DE B9978A DE B0009978 A DEB0009978 A DE B0009978A DE 940559 C DE940559 C DE 940559C
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DE
Germany
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gyro
vehicle
rotor
housing
axes
Prior art date
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Expired
Application number
DEB9978A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Aviation Corp
Original Assignee
Bendix Aviation Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Aviation Corp filed Critical Bendix Aviation Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE940559C publication Critical patent/DE940559C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D1/00Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
    • G05D1/08Control of attitude, i.e. control of roll, pitch, or yaw
    • G05D1/0808Control of attitude, i.e. control of roll, pitch, or yaw specially adapted for aircraft
    • G05D1/0816Control of attitude, i.e. control of roll, pitch, or yaw specially adapted for aircraft to ensure stability
    • G05D1/085Control of attitude, i.e. control of roll, pitch, or yaw specially adapted for aircraft to ensure stability to ensure coordination between different movements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Gyroscopes (AREA)

Description

  • Selbsttätige Steuervorrichtung für ein lenkbares Fahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf eine- se,lb,sttäti:ge Steue;rvo,rri@chtung, die für Luft- und Wais;serfahrzeuge angewandt werden kann. Die nachfolgende Beschreibung wird jedoch der Einfachheit halber auf ein. Lu:ftfahrzeuig Bezug nehmen.
  • Es ist bekannt, ein derartiges Fahrzeug um seine, drei freien Achsen mittels Hilfsmotio@ren. zu steuern, die auf entsprechende- Rude !r einwirken und durch Steuersignale oder -impulse betätigt werden, die von entsprechenden Bezugs;instrumentem, die jederzeit die Winkelabweichungen des Fahrzeuges um die Bezugsachsen gegenüber einer konstanten Bezugsriehtung anzeigen, erzeugt weirden. Diese Bezugsinstrumente können verschiedene Eigenschaften aufweisen. Zur Steuerung um die I_ängs- und Que;rachse des Fahrzeuges, d.. b. zur Steuerung der Fluglage, kann in bekannter Weise ails gemeinsames B,e@zugs!instrument ein Kreiisiel mit drei Freiheitsgraden .benutzt werden, der eine no-rmalerweise vertikale Rotationsaehrse aufweist und auch als Vertikalkreisel b@zw. künstlicher Horizont bezeichnet wird. In diesem Fall werden die Schräglagen- und S.tampfimpulse proportional zu der Abweichung der Rota;tio:nsachse des Kreisels von den beiden horizontalen Achsen erzeugt, um die, der Kreisel allseitig drehbar gelagert ist, und die parallel zu der Längs- bzw. Querachse des Fahrzeuges liegen. Der Vertikalkreisel ist gewöhnlich mief Aufrichtrn;itteln versehen, rum seine Roitationsachse in der vertikalen Richtung zu stabilisieren. Beiis:pie@sweise ist es bekannt, bei Kombinationen eines Kreisels mit einem auf eine bestimmte Flughöhe einstellbairen absoiluten Höhenmesser ein beliebig nach der Atmosphäre zu abs,dhliaßemdeis Dosen -System vorzusehen, durch dessen Bewegungen zwei Steueröffnungen wechselseitig absperrbar sind. Diese Steueröffnungen stehen reit den Seiten eines drucklufigecspeis.ten Diffeiremz@drudksystems in Verbindung, das. eine Änderung der Betziehung zwischen dem Flugzeug und denn Hoir-i:zoaYtad@lcre:iisel bei Höhenänderungen herbeiführt.
  • Zur Steuerung dies Fahrzeuges um die Vertikalachse oder zur Richtungssteuerung kam ein RichtungslareiSiel oder aber ein Instrument benutzt werden, das auf die Richtung des erdwagnetischen Feldes .anspricht, z. B. ein üblicher Kompaß oder vorzugsweise ein Erdinduktorkompaü. Der Hauptnachteil eines Richtungskreisels besteht darin, daß er Mitteil erfordert, die sitändsig die durch ihn angezeigte Bezugsrichtung korrigieren, und derartige K orriigiermittel machen gewöhnlich von einer auf ein Hilfsmiagnetfeld ansprechenden Vorrichtung als stabiles Bezugsinstrument Gebrauch.
  • Wenn dagegen ein Kompaß oder eine Erdinduktorvorrichtung als Richtungsbezugs.inis,trumenit zugrunde gehegt wird, so, ist es notwendig, diese Vörrichtu:ng in einer horizontalen Ebene zu stabiiliisieren, so daß es nur auf die horizontale (oder azi-mutale) Komponente des erdmagnetischen Feldsektors anspricht. Zu diesem Zweck ist voirgeschlagen worden, eine Erdiinduktorvorrichtung mit deal Rottor eines Kreisels mit vertikaler Rottationsaehise zu verbinden.
  • Eine bekannte Stabil, is'igsaüo@rdnung sieht vor, daß .unter Verwendung eines. Kompaisses mit schwingungsfreiem System dieser Kompaß unstabilisiert aufgehängt und die I#,-,urs:rnchtung aus den Angaben bestimmt wird, die der Kompaß beim Hindurchgehen ,durch die mit Hilfe eines künstlichen Horizontes, z. B. eines Kreiselhorizontes, erinittelte Horizontorientierung liefert. Auch bei dieser Ausführungsform ist ein umifangreiches Gerät erforderlich, wobei ein Kreiselhorizont zur Bestimmung der Zeitpunkte, in denen die Angaben des Kompasses aufgenommen werden, vorgesehen sein ruß. Es besteht ferner die Möglichkeit, den kugelförmigen Rotor eines Kreisels mit lotrechter Rotationsachse, insbesondere eines Kreiselhorizontes, innerhalb einer konzentrisch angeordneten Kugelsegmentschale lediglich von einer durch strömende- Luft erzeugten Lufthaut tragen zu lassen. Zum Ausgleich der durch Wind od: dgl. bedingten seitlichen. Abtrift sehen-bekannte Ausführungen die Anordnung eines Kreiselpendels vor, dessen Ausschläge unmittelbar oder über den absoluten Richtungsgeber die selbsttätige Rudersteuerung im Sinne enger Kompensäerung der Abtrift beeinflussen. Für diesen Zweck kann auch in dem den. künstlichen Horizont angebenden Kreisel-System Birne Ma&se; z. B. ein quer zur Flugzeuglängsachse; entgegen der Kraft von-Federn vär s,chiebbaires Gewicht so angeordnet sein, daß es in der Kurve das Störmoment der dm Augenblick der seitlichen Versetzung :an denn Kreiselsystem wirksamen Zentrifiugall@raft ausgleicht.
  • Es wird ans dem Vorhergehenden ersichtlich, daß in den üblichen selbsttätigen Steuervorrichtungen zumindestens zwei getrennte .und unabhängige Bezugsinstrumente zur Anwendung kommen mußten, nämlich ein Vertikalkreisel zur Steuerung der ' Fluglage, um die Längs- und Quexaehse und ein kreiselstabilisierter K o@mpaiß .oder eine Erdinduktoirvorrichtung zur Ri.chtungssteuernmg um die Vertikalachse.
  • Die- Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Steu@eranordnumg, bei welcher Abweichungen des Fahrzeuges. um eine Richtungsachse mittels einer richtungsabhängigen, durch einen: freiten. Vertikalkreisel gtabihsiea-ten Einrichtung und bei, der die Lagenabwenchungen um die Längs- und Querachsen mittels ermittelt werden, die mit dien. betreffenden Horüzomtalachsem eines. fretten Vertikalkreisels in Verbindung stehen. Die richtungsabihängige Einrichtung und die Generatoren senden Signale zur Verstellung von Steuerflächen mittels Servomotoren aus.
  • Erfindungsgemäß ,ist an dem Läufergehäuse dies gleichen Vertikalkreisels, dessen Hoci:zontalachsen mit den: Generatoren zur Erzeugung von Signalen zwecks. Betütigung vom. Servomofölren für die Verstellung von Steuerflänhen in Ver'bdndung stehen, die richtungsabhängige Einrichtung befestigt, um diese gleichzeitig in einer horizontalen Ebene zu stabilisieren. Hierdurch vst eis" nicht mehr nötig, für die Erdinduktorvorrichtung einen getrennten stabiliisii:erenden Kreisel vorzusehen.
  • Mist anderen Worten kann gesagt werden, daß die Erfindung darin bestecht; die Abweichungen eines s,talbmliis,#-renden Vertikalkreisels, der dazu dient, die Enddndu'ktorvorrnchfiung in einer horizontalen Ebene um die z:weÄ horizontalen. Achsen, um die der stabilisierende Kreisel allsaitig ibewegbiar gelagert ist, zu stabilisieren, zur Erzeugung der Schräglagen- und Stampfämpulse der automatischen Steuervorrichtung zu benutzen.
  • Es. ist bekannt, daß ein Erdinduktourkompaß, der als Imputsgeber verwendet wird, elektrische Imp:wlse erzeugt, die der Winkelabweichung dieser Voirri'chtung gegenüber der magnetischen Nordrichtung entsprechen. Diese Betrachtung führt zu einer möglichen dritten Formulierung des erfnderiischan Gedamkensi: diel Erfindung kann nämlich als darin bestehend betrachtet werden, daß ein einziges Bezugsinstrument zur Steuerung dies. Fahrzeuges um seine drei firden Achsen vorgesehen ist, und dieses Instrument beisteht ans eindun Vierti'kalkredsel mit drei freien Achsen, die denen des zu steuernden Fahrzeuges entsprechen und impulserzeugenden Mitteln, die mit jeder Achse des Kreisels zur Erzeugung von Steuerimpulisen verbunden sind, die in Sinn und: Größe dem, Winkelabwerchnxngen des Fahrzeuges um diese drei freiten Achsen von einer vorbestimmtem Bezugsrichtung entsprechen. Es ist augenscheinlich, daß die oben gegebenen drei Definitionen des erfinderischen Gedankens äquivailent siind. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, an Stelle der zuvor erforderlich gewesenen zwei oder mehr getrennten Einheiten ein gemeinsames Hauptbezugsinstrument mit den augen@schein, lieh damit verbundenen Vorteilen der Einfachheit, des geringen Gewichts, geringen Raumbedarfs und der Wirtschaftlichkeit zu schaffen.
  • Eine praktische Aus.führungs.form der Erfindung wird im folgendien im Zusammenhang mit einer als Beispiel dienenden selbsttätigen Steuervoirrichtung beschrieben werden. In der Zeichnung zeigt Fig. i eine vereinfachte Ansicht eines vertikalen Schnitteis des erfindungsgemäßen Hauptbiezugsi:nistrumenteis mit Teilen in der Draufsicht, Fig. 2 einte entspirechende horizontale Ansicht das Instrumentes, von unten gesehen, mit einer Einzelheit im Schnitt, Fig.3 ein Beispiel einer vollständigen, selbsttätigen Steuervorrichtung, in der dass in. Fig. i und 2 dargeistellte Hauptbezugs-instrument enthalten Ist.
  • Das in F.ig. i und 2 dargestellte Hauptbezugs instrument ist in einem zweiteiligen, geeignet geformten Instrumentengehäusie 21o enthalten, das in einem Fahrzeug, z. B. in einem Fugzeug, fest angeordnet ist. In dem Gehäuise 21o befindet stich ein Vertikalkreisel einschließlich eines nicht darge@stel.lten Kreiseilläufers, der innerhalb deis Läufergehäuse:s 27 um eine normalerweise vertikale Achse; vorzugsweise elektrisch, angetrieben wird,. Das Läufergehäuse 27 kann vermittels innerer Lagerz,apfen 29 in einem Rahmen 28 schwingen, und dieser Rahmen kann wiederum vermittels äußerer Lagerzapfen 30 in einem innerhalb des Gehäuses 2io beifestigten kreisförmigem Teil 2 i i schwingen.
  • Mit dem Kreiselläufer ist innerhalb des Gehäuses 27 ein an sich bekannter S@tätzmech:aniismus verbunden, der allgemein mit 212 bezeichnet Ist. Wenn der Läufer rotiert, wird die Kreüseleinheiit 27 infolge der Kreiselwirkung, die durch die Korrekturwirkung des Stätzmechaniismus 212 unterstätzt wird, eine in bezug auf die Erdoberfläche vertikaile Stellung einnehmen und beibehalten.
  • Gemäß der Erfindung dient eine eiinizige Kreiselei.nheit27 zur Anzeige der Winkelabweichungen des Fahrzeuges um seine- drei zueinander rechtwinkligen Bezugsachsen.
  • Es sei angenommen, daß das. Instrument derart in dem Fahrzeug angeordnet ist, daß die äußeren Lagerzapfen 30-3o parallel zu der Längsachse, und die inneren Lagerzapfen 29-29 parallel zu der Queirachse des Flugzeuges. liegen:. Auf diese Weise werden die Bezugsachsen, um die die zu messenden Winkelabweichungen erfolgen, d. h. die Schräglagen-, die Stampf- und die Richtungsachse, durch die Linien X-X bzw. Y- Y bzw. Z-Z in Fig. i und 2 dargestellt.
  • Abweichungen um die Schrä@glagenachse X-X und um die Stampfachse Y-Y werden jeweils, vermittels induktiver Impulsigeber 31 bzw. 32 angezeigt. Beide Geber 31 und 32 können. identisch sein, wie in Fig. 3 @schematisch gezeigt ist. Der Schräglagenimpulsgeber 31 is it ferner in Fig. 2 im Querschnitt gezeigt. Er enthält einen Ständer 33 mixt Dreip.hasenwicklun;g, der mit dein kre:iis:fölrrriigen Teil 21i (fest in bezug auf das Fahrzeug) verbunden ist, und einen gewickelten Läufer 3q., der an einem der Lagerzapfen 30 !befestigt ist und gegenüber dem Ständer 33 bewegbar und mit diesem induktiv gekoppelt ist. In gleicher Weise enthält der Stampfimpulageber 32 einen an dem Rahmen 28 be- festigten. Ständer 35 mit Dreiphasenwicklung und einen gewickelten Läufer 36, der an einem der Laigerzapfen 29 befestigt :st und gegenüber dem Ständer 35 bewegbar -und mit dieisem induktiv gekoppelt ist. Beide Läufer 34 und 36 sind mit einem gemeinsamen: Leiter 37 zur Erregung durch eine Wech.selstro:mquelle 18 verbunden. Der Erregerstrom konstanter Amplitude erzeugt in jedem Läufer ein Feld konstanter Intensität, das in Richtung der magnetischen Achse des Läuferkerners verläuft. Dieses Feld induziert in den drei Wicklungen dein entsprechenden Ständers Spannungen, die Funktionen der Winkelstellung des Läufers in bezug auf dien Ständer darstellen und die daher in Kombination als ein Maß für dieWÜnkelabweichung zwischen Ständer und Läufer und damit für die Abweichung des Fährzeuges um die in Frage kommende Bezugsachse gegenüber der Hoir;izointalieblenedienen,.
  • Die Abiwedchunigen um die Richtungsachse Z-Z werden vermittels einer magnetischen Aufnahme-Vorrichtung oder einer Erdinduktoreinheit i i angezeigt, die von dem 27 getragen wird. Die Einheit i i beisitzt ein geeignetes dreiieckförmigesUnterstützungselement, das drei lamellierte Schenkel 12, 13 und i¢ aufweist, wobei auf jedem dieser Schenkel Erregerwicklungen 15, 16 und 17 gewickelt sind. Jede dieser Wicklungen ist in zwei Spulen geteilt, und jedes Spulenpaar umgibt einen zugehörigen lamellierten Schenkel, wobei die Spulen in Reihe und Geigenschaltung miteinander verbunden sind. Die Wicklungen werden. von einer geeigneten Wechselstroimquelle, wie z. B. der Stromquelle 18, erregt. Die Sekundärwicklung der Vorrichtung i i beisteht aus einer in, Stern ges:chailteten Spule ig mit drei Anzapfüngen 20, 21 und 22, die durch geeignete Leitungen 23 mit einem dreiphasig :gewickelten Ständer 24 einer induktiven Kopplungsvorrichtung 25 verbunden sind, die in einem allgemein mit dem Bezugszeichen 26 beizeichneten Hauptanzeiger angeordnet irrt.
  • Zum Verständnis der Arbeitsweise der Magnetfel:däufnahmevorrIchtung genügt es, für den vorliegenden Fall hervorzuheben, d.aß jeder Schenkel 12, 13 und 14 für jede Periode des durch Primärwicklungen 15, 16 und 17 fließenden Erregeristro, rnes zweimal gesättigt wird, so da,ß der infolge deis magnetischen E.rdfea-des jeden Schenkel durchfließende Fluß für jede Periode des Erregeirstromeis zweimal aus diesem Schenkel ausgetrieben wird und zweimal wieder eintritt. Da die Spulen eines, jeden Spulenpaa;re,s der Priimärwicklu.ngen 15, 16 und 17 eineis jeden Schenkels in Reihe und Gegenschaltung miteinander - verbunden sind, so ist der Erregerstrom eelbst auf -die, Sekundärspule 19 wirkungslos. Nur dann, wenn der Erregerstrom einen im wesentlichen kleinsten Wert erreicht :hat, der positiv oder negativ sein kann, kann das magnetische Erdfeld jeden Schenkel frei durchsetzen" und infolgedessen werden in den drei Anzapfungen 2o, 21 und 22 der Sekundärspule i9 Spannungen induziert, die voneinander verschieden sind und deren Wert von der Richtung abhängt, welche der Aufnahmeteil gegenüber dem magnetischen Erdfeld einnimmt. Die Vorrichtung zur Aufnahme des magnetischen Erdfeldes arbeitet daher- als Erdinduktorkompaß insofern, als für jede wenn auch geringe Abweichung von einem vorgeschriebenen Kurs de in den drei Anzapfungen der Sekundärwicklung i9 induzierten Spannungen entsprechend der Abweichung verschieden sein werden.
  • Die gesamte Einheit i i kann als eines der beiden zusammenwirkenden Elemente eines induktiven Impulsgebers aufgefaßt werden, dessen anderes Element nichts anderes als das erdmagnetische Feld isst. Die Erdindukto@reinheit i i wird von dem Boden des. Kreiselläufergehäuses 27 getragen, so, daß sie in einer horizontalen Ebene stabilisiert wird und daher im wesentlichen nur auf die horizontale Komponente des erdmagnetischen Feldes anspricht, Unter, der Erdinduktorein@heit i i isst durch ein Gewinde ein einstellbares Gegengewicht 213 befestigt.
  • Es ergibt sich daraus, daB die Erfindung ein Hauptbezugsinstrument schafft, vom. denn die drei Hauptsteuerimpulse gewonnen werden können.
  • Die sich aus dieser Anordnung ergebenden Vorteile liegen nuf der Hand. Das Gewicht der ganzen Vorrichtung wird z. B. dadurch verringert, da, während früher mindestens zwei Kreisel, und zwar ein Richtungskreisel und ein Horriz.ontailkrei,sel, er= foirderlich waren, die vorliegende Vorrichtung nur einen Kreisel erfordert. Außerdem sind die Hauptsteuerengen in einem einzigen Gehäussre, vereinigt, wodurch die. Bedienung der Vorrichtung einfacher wird und Störungen rascher beseitigt werden können.
  • Die Richtungs, , Schräglagen.- und Stumpfimpulse erscheinen -bei der Induktionsvorrichtung i i bzw. derr Schräglagenaufnahmevorrichtung 3:1 b@zw. der Stampfanfnahrnevorrichtang 32 und dienen zur Steuerung der elektrischen, Hilfsmoitoiren ioo b@zw. 1q:9 bzw. 156, die das. Seitenruder 97, die Querruder 165 und das Höhenruder 166 des Luftfahrzeuges betätigen.
  • Im Gleichgewichtszustand, d. h. wenn das Fahrzeug sich auf einem gegebenen Kurs befindet-und alle Steuerungen vereinigt sind, werden die Spannungen im den drei Wicklungen des Ständers 24 der Kopplungsvorrichtung :25 des Hauptanzeigerrs 26 der Spannung an den drei Anzapfungen der Sekundärspurle i9 der Aufnahmevorrichtung entsprechen, und die Läufer' 34 und 36 der Aufnahmevorrrnchtungen 3 i und 32 werden gegenüber den zugehörigen Ständerrwicklungen33 und 35 eine gegebene Stellung -einnehmen. Gleichzeitig ist eine Läuferwicklung 38, die mit dem Ständer 24 der Kopplungsvorrichtung 25 induktiv gekoppelt ist und von einer im Hauptanzeiger 26 in geeigneter Weise gelagerten Welle 39 getragen wird, in einer Winkelstellung angeordnet, in welcher ihre elektrische Achse zum resultierenden Magnetfeld der drei Ständerwicklungen senkrecht liegt, so daß die Spannungen in den Ständerwicklungen auf die Läuferwicklung kenne induzierende Wirkung ausüben. Sobald das Fahrzeug jedoch vom einem vorgeschriebenen Kurfis abweicht, ändern sich die Spannungen an dein drei Anzapfungen der Sekundärspule i9, wodurch eine Änderung in den Spannungen einer jedem Ständerwicklung entsteht. Eine solche Änderung im. Ständer erzeugt eine Winkeländerung des resultierenden Magnetfeldes, und da dann die elektrische Achse der Läuferwicklung nicht mehr senkrecht zum resultierenden Feld im Ständer ist, so, werden in der LäufOrwicklung 38 Impulse induziert, die dem Winkel der Abweichung des Fahrzeuges von seinem vorgesichriebenen Kurs entsprechen.
  • Diese in: der Läuferwicklung 38 induzierten elektrischen Impulse werden durch geeignete Leiter 40 einem üblichen Vakuumröhrenverstärker 41 und von diesem durch Leiter 42 einer Phasenwicklung 43 eines Zweiphaseninduktionsmotoirs 44 zugeführt, dessen zweite Phasenwicklung 45 von der Stromquelle 18 über einen üblichen Frequenzverdoppler 46 ständig erregt wird. Dieser Verdoppler 46 isst eingeschaltet, damit die Ströme in dien beiden Motorwicklun!gen gleiche Frequenzen haben, da, wie gezeigt, die Frequenz der in der Sekundärwicklung z 9 induzierten doppelt so. groß ist wie die Frequenz des Erregerstromes. Außerdem ist im Verdoppler ein geeignetes, Phasenverschiebungsnetzwerk angeorärnert, damit die Phäsen der Ströme in dem beiden Motorrwicldungen im wesentlichen um 9o° gegeneinander verschoben sind.
  • Bei Erregung der MotorphaisenwnCklung 43 wird ein Läufer 47 betätigt, auf dessen Welle 48 ein Triebzad 49 sitzt, das mit einem Untersetzungsgebriebe 5o kämmt, in welchem ein angetriebenes Zahnrad 51 an der Welle 39 befestigt ist, um d!ie-Läuferwicklung 38 in die Nullstellung, d. h. in eine, Stellung zu bringen, im, welcher die elektrische Achse der Läuferwicklung eine zum neuen reisultierenden Ständerfeld senkrechte Stellung einnimmt, wobei der Impulis im Läufer 38 nahezu gleich, Null isst, so daß die, Phasenwicklung 43 des Motors 44 aberregt wird und der Motor zum Stillstand kommt.
  • Um dem, neuen Kurrs bzw. die Größe der Kursaib.weichung anzuzeigen, ist ein Anzeigerziffeirblatt 52 vorgesehen, das vom: einer innerhalb dies; Hauptanzeigers gelagerten Welle 53 getragen wird und eine Winkelbewegung gegenüber einem feststehenden Zeiger 54 ausführen kann. Diese Winkerlbeweigung wird dem Zifferblatt durch die Läuferwelle 39 über ein Zahnrad 55 mitgeteilt, dass auf der Welle sitzt und mit einem Zahnrad 56 kämmt, das mit einer auf der Zifferbdattwelle 53 befestigten Hohl-.welle 57 verbunden: ist. Die Welle 57 ist vorzugsweise über die Welle 53 muffenartig aufgeschoben und mit dieser durch einem (in der Figur nicht dargestellten) A.usgleichsme,chanismus verbunden. Durch Beobaichtung des Zifferblattes 52 wird der Führer seinen Kurs sofort erkennen, und auf Wunsch kann die Angabe des Zifferblattels an mehreren entfernten Stellen wiederholt werden. Zu diesem Zweck trägt die Welle 53 ein Zahnrad 58, dass mit einem Zahnrad 59 kämmt, welches mit dem Magnetläufer 6o eines elektromagnetischen Senders 61 antriebsmäßig verbunden ist, desisen Ständerwickl-ung an der entfernten Stelle mit einem ähnlichen Empfänger in. Verbindung steht.
  • Die elektrischen Impulse, die in der Rotorwicklung 38 induziert und in 41 verstärkt werden, werden der Steuerphasenwicklung 43 eines üblichen Zweip:haseninduktionsmoitors 44 zuggeführt, dessen andere Pha:s,enwi;cklun g 45 ständig von einer Spannungsquelle 18 über einen Frequenzverdoppiler 46 gespeist wird. Der Freque@nzverdopplier 46 ist erforderlich, weil der in i9 induzierte Strom die doppelte Frequenz des erregenden Stromes hat. Der Motor 44 treibt durch eiine Untersetzung 5o die Welle 39 der Rotorwicklung 38 in die Nullstellung. Dies ist eine bekannte Nachlaufsteuerung. Die Welle 39 kann gleichzeitig dazu dienen, eine Kurszeigerschei.be 52 durch einen Mechianismus 53 bis 57 wie auch den rotierenden Magneten 6o eines elektroma;gruetiischen Übertragers 61 zu betreiben, wobei die Stato,rwicklung des letzteren mit der Stato@rwicklung eines oder mehrerer Empfänger verbunden ist, die an entfernten Punkten angeordnet sind.
  • Indem der Rotor 38 der Kopplungsvorrichtung 25 in. Abhängigkeit der Kursabweichung des Fahrzeuges in eine neue Nullstellung geführt wird, erteilt der Moitor 44 ebenfalls einem gewickelten Rotor 62 relativ zu der Dreiphasenständerwvcklüng einer induktiven: Übertragungsvorrichtung 63, mit der der Läufer induktiv gekoppelt ist, eine Winkelbewegung aus dessen normaler Nullstellung heraus. Die Läuferwicklung ist: durch die Leitung 64 mit der Leitung 37 zur Energieverso,rgun:g durch die Spannungsquelle 18 verbunden. Infolge der Relativverschiebung zwischen der Läuferwicklung und dem Ständer werden in dem Ständer Spannungen induziert, diel direkt zu dem Hilfssteuersysaem des Seitenruders geführt werden, um dies Seitenruder über einen Verstärker zu betätigten.
  • In der dargestellten Vorrichtung wird der Richtungsimpuls von der Vorrichtung 63 durch die Leiter 65 zu einem induktiven Übertrager 66 geführt, dessen Zweck später erläutert werden wird, und dann durch den Leiter 79 zu dem Verstärker 97a in dem Seitenruderkanal, wo@ der verstärkte Impuls der Steuerphasenwicklung 99 einem Zweiphaseninduktio;n.shilfsmotoir ioo zugeführt wird, den über eine elektromagnetisch betätigte Kupplung 105, die das Seitenruder betätigende Welle 104 antreibt. Diese Welle dreht bei ihrer Betätigung zur Änderung der Seitenruderstellung den Rotor iio eines induktiven Nachliaufimpuls;gebers, um in dessen Ständerwickl.ung 1o9 einen der Ruderauslenkung proportionalen Nachlaufi;mpuls zu erzeugen. Dieser Nachlanifnmpuls wird dem Seitenruderversitärker 97, zurückgeführt, um dem Rvchtungs,im;pu:ls enitgegenzuwirken und schließlich die n en tra:le Stellung des Seitenruders wiederherzustellen.
  • Vorzugsweise wird dem Seitenru@derverstärker 97" ebenfalls ein Wendegesichwindigkeitsimpuls zugeführt, der in der induktiven Aufnahmevorrichtung 12o eines Wendegeschwindigkeitskreiisels 114 erzeugt wird.
  • Der obenerwähnte Impulsübertrager 66 dient als Kursgeber und dient außerdem dazu, deal Flugzeug eine, Wendung mit einer vorgegebenen Wendegeschwindigkeit zu erteilen. Zum- Zweck der Kursänderung wund der Rolto;r 67 des Impulsübertragers 66 durch den Knopf toi um einem bestimmten Winkel verschoben. Um dem Flugzeug eine Wendung zu erteilen, wird dem Rotor 67 durch einen veränderlichen Antriebismechanismus, der durch den Wendeeinstellknopf 2o2 eingeregelt wird, eine kontinuierliche Drehung erteilt.
  • Was die in den Aufnahmevorrichtungen 31 bzw. 32 erzeugten Schräglagen- und Sitampfimpulse betrifft, so werden diese zu dem. induktiven Impulsübertragern 126-i27 bzw. 136-i37 geführt, deren Zweck später beschrieben wird und. dann durch Leiter 129 (139) zu den Querruder- (Höhenruder-) Verstärker 128 (138) geführt. Der verstärkte Impuls, wird der Steuerphasenwicklung 147 (148) °des entsprechenden Hilfsmotors 149 (15o) zugeführt, der durch. eine- elektromagnetisch betätigte Kupplung 157 (158) eine Querruder- (Höhenruder-) Antriebswelle 155 (156) treibt. Ein Nachlaufimpulsgeber wird wiederum durch die Ständerwicklungen 171 (i72) gebildet, in denen ein Nachlaufimpuls erzeugt wird, der zu dem,. Querruder-(Höhenruder-) Verstärker 128 (138) zurückgeführt wird.
  • Wie dargestellt, können Geschwin@diigkeütsi;mpulse für dieÄnderung der Schräg- und Stampfl.age in dien Aufnahmevorrichtungen 193, 195 und 194, 196 von entsprechenden Wendegeschwindigkeitskreiiseln 179, 18o erzeugt und entsprechenden Verstärkern 128, 138 zugeführt werden.
  • Die zuvor erwähnten Impulsübertrager 136-137 und 126-127 dienen in erster Linie zum Trimmen der Schräg- und Stumpflage d es Flugzeuges durch ,die Handennetel.lunig der Knöpfe 169 und 17o, die je .auf eines der induktiv gekoppeltem, Elemente, d.ie-.ser übertraiger einwirken. Diese Impulsübertrager dienen ebenfalls zur Beeinflussung eines Kurvenflugeis,, der ;durch Drehung des Knopfes 2o2 erzielt wird, um dem Flugzeug, entsprechend der durch die Drehung des: KnOpfeS 2o2 bestimmten Wendegeschwindigkeit, eine anigemes:sene Schräg- und Stumpflage, zu erteilen.
  • Die Einzelheiten der beschriebenen und dargestelltem Ansführungsformenl .schränken dien Erfindungsgegenstand in keiner Weise ein. Wie festge-,stellt wurde, kann ein. einziges Hauptbezugs,instrument gemäß dem Erfindungs:ged:anken in jeder selbsttätigen Sitenervorrichtung unigewandt wenden, die Mittel zur Erzeugung von oder -impulsen bemötigt, die den Winkelabweichungen des Fahrzeugeis um seine drei Steueraichsen propo,rti:omal sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige- Steueranordnung für ein; Jeenkbiaires Fahrzeug der Art, ,bei der Abweichungen des: Fahrzeuges um eine Richtungsachse mittels. einer richtungsabhängigen, durch einen freien Vertikalkreisel stabilisierten Einrichtung er= mittelt werden, und- bei der die Lagenabweium die Längs- und Querachsen :mittels Signialgemeratoren ermittelt werden, die mit den !betreffenden Horizontalaichsen eines freien Vertikalkreisels in Verbindung stehen, wobei die rschtumgs.abhämgigeEinrridhtung und dieGeneirar tonen. Signale zur Betätigung von Servomotoren für die betreffenden Seeuerfl:ächen aussenden, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Läufergehäuse des, gleichen, Vertikalkreisels (i0, 27), :dessen Horizontalachsen. mimt den Genezartoiren (31,3-2) in Verbindung stehen, die riclitungsabhgige Einrichtung (ii) bafestigt ist, um diese gleichzeitig ;in einer hoirüonta.len Ebene zu stabilisieren.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die richtungsabhängige Ein richtung , (i i) eine Erdinduktoireinheit isst, die der gemeinsame Vertikalkreisel in einer Horizontalebene hält, so daß .sie nur auf die horizontale Komponente des erdmagnetischen Feldes anspricht.
  3. 3. Voirrichtung :nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erdindukborenuheit am Gehäuse (27) -des Kreisels und vorzugsweise unterhalb dieses Gehäuses, befestigt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lagenabweichungen nachweisenden S gnalgeneriatoren (3I/32) induktive Generatoren sind mit einem Startor (33) und einem Rotar (34).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekemnze@i:chn:et, diaß der auf dem Kreisel (27) angebrache Impulsfiber (i i) aus einer im magnetischen Erdfeld ,angeordneten Magnetrdel:daufnahmevo@rrichturng (z2, 13, 14) besteht, die elektrische Impulse erzeugt, wenn sie sich gegenüber denn genannten magneti,schenErdfeld verschiebt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis. 5, dadu.rch gekennzeiehnet, dai3 Naehleufimpulsgeber (zog, 110, 174 173, 172, 174) zwischen. den drei Hilfsmotoren (ioo, 49, =5o) und dem: genannten Rudern (97, 165, 166) angeordnet sind und ,bei Betätigung der genannten Hillfsmatoren elelärische Impulse erzeugen, um die Steuerimpulse zu ändern, die den Hiilfsmoitoren durch die Hauptvorrichtung (io) zugeführt werden.
  7. 7. Voirmichtunig nach Ansp@ru ch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Naehlau@Empulisgelber (IOC), 110, 174 173, 172, 174) aus eine.' elektrischen Induktionisvorri@ch:tung märt ernenn feststehenden Teil (109, 171, 172) und einem damit induktiv gekoppelten beweglichen. Teil (11o,173, 174) bestecht. Angezogene Druckschriften-Deutsche Piatemtschnften Nr. 62o 559, 678 803, 679 761, 677 196, 718 591, 590 511.
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