DE9401288U1 - Mehrkammerbeutel - Google Patents
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Description
Mehrkammerbeutel
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf Mehrkammerbeutel mit wenigstens
zwei in der Gebrauchslage übereinander angeordneten und von einem Außenrand umfaßten Kammern, die durch wenigstens einen Steg von einander
getrennt sind und eine obere Kammer und eine Mischkammer bilden, mit mindestens einer im Steg angeordneten und durch eine zu öffnende
Sperreinrichtung verschlossenen Verbmdungseinrichtung zwischen den
Kammern, die nach dem Öffnen eine Strömungsverbindung zwischen den
Kammern schafft, mit mindestens einer Aufhängeöffnung am oberen Randbereich und mit einer an der Mischkammer angeordneten
Auslaßeinrichtung.
Mehrkammerbeutel werden zur Bevorratung von Substanzen verwendet, die
während der Bevorratung nicht miteinander zusammen gebracht werden sollen, und beispielsweise zur Infusionstherapie oder zur parenteralen Ernährung
verwendet werden. Die Trennvorrichtung, welche die Verbnidungseinrichtung zwischen den Kammern verschließt, ist dabei so ausgebildet, daß die Kammern
im Anwendungsfall miteinander in Strömungsverbindung gebracht werden können, um eine Mischung des Inhalts der beiden Kammern vorzunehmen.
Als wesentlicher Nachteil dieser Mehrkammerbeutel ist jedoch die im
Vergleich zu üblichen Einkammerbeuteln erhebliche Überlänge anzusehen. Die Mehrkammerbeutel werden ebenso wie die Einkammerbeutel an
Infusionsständern angebracht, wobei diese zumeist mehrere
Applikationsbehältnisse und eventuell noch medizinische Pumpen und
dergleichen aufnehmen müssen. Somit wird insbesondere durch die Überlänge der Mehrkammerbeutel eine insgesamt unübersichtliche Situation der an diesen
Infusionsständern angeordneten Beutel und medizinischen Hilfsgeräte geschaffen, die neben einer unpraktischen Handhabung auch zu
Fehlbedienungen führen kann und damit ein Sicherheitsrisiko darstellt. So könnte beispielsweise ein Einkammerbeutel durch einen Mehrkammerbeutel
mit Überlänge derart verdeckt werden, daß das Personal die Leerung des Einkammerbeutels nicht bemerkt und es dadurch zu einer Gefährdung des
Patienten kommt.
Vor diesem Hintergrund ist es daher Aufgabe der vorliegenden Neuerung,
einen Mehrkammerbeutel der eingangs erwähnten Art derart weiterzubilden, daß die störende Überlänge von Mehrkammerbeuteln in Gebrauchslage
vermieden und die Handhabung und Bedienbarkeit verbessert wird.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine zweite, der Auslaßeinrichtung
gegenüberliegende und im Umfangsbereich der Mischkammer angeordnete Aufhängeöffnung.
Durch die zweite, im Umfangsbereich der Mischkammer angeordnete Aufhängeöffnung ist es möglich, die Länge von Mehrkammerbeuteln in
Gebrauchslage im wesentlichen auf die Länge von Einkammernbeuteln zu reduzieren.
Zum Mischen wird der Mehrkammerbeutel an einer im oberen Randbereich
angeordneten Aufhängeöffnung aufgehangen und anschließend werden die durch Sperreinrichtungen verschlossenen Verbindungseinrichtungen zwischen
den Kammern geöffnet, so daß eine Strömungsverbindung zwischen den Kammern entsteht und die in den oberen Kammern enthaltenen Substanzen
nach unten in die Mischkammer laufen und sich in dieser vermischen. Nach
Beendigung des Mischvorganges wird der Mehrkammerbeutel abgehangen, der
Beutelbereich mit den entleerten Kammern hinter den Beutelbereich mit der Mischkammer geklappt und der Mehrkammerbeutel an der zweiten, im
Umfangsbereich der Mischkammer und der Auslaßeinrichtung gegenüberliegend angeordneten Aufhängeöffnung aufgehangen. Durch die
Anordnung der zweiten Aufhängeöffhung und der Auslaßeinrichtung auf sich
jeweils gegenüberliegenden Rändern der Mischkammer wird erreicht, daß die Auslaßeinrichtung in Gebrauchslage des Mehrkammerbeutels am tiefsten Punkt
der Mischkammer angeordnet ist und so eine vollständige Entleerung des Inhalts der Mischkammer gewährleistet ist. Da diese Mischkammer im
wesentlichen die Abmessungen eines Einkammerbeutels aufweist, weist somit auch der Mehrkammerbeutel in Gebrauchslage im wesentlichen eine den
üblichen Einkammerbeuteln entsprechende Längenerstreckung auf. Damit wird gegenüber herkömmlichen Mehrkammerbeuteln die Bedienbarkeit und
Handhabung deutlich verbessert und die Unübersichtlichkeit von an Infusionsständern angebrachten Applikationsbehältnissen verringert, verbunden
mit einer Verringerung des Sicherheitsrisikos durch Fehlbedienungen.
Gemäß einer Ausführungsform sind die die Kammern voneinander trennenden
Stege vorteilhafterweise durch Schweißnähte gebildet. In dem Steg zwischen der Mischkammer und der benachbarten Kammer kann vorteilhafterweise eine
Biegelinie angeordnet sein, um die der Mehrkammerbeutel zu Verringerung der Längenerstreckung in sich geklappt werden kann. Beispielsweise kann die
Biegelinie als ein im wesentlichen in der Mitte der Schweißnaht verlaufender Streifen ausgebildet sein, der eine geringere Dicke als die jeweils
benachbarten Bereiche der Schweißnaht aufweist, oder die Biegelinie ist selbst nicht verschweißt.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Mehrkammerbeutel eine
Befestigungsvorrichtung auf, mit der,die umgeklappten Beutelbereiche aneinander
befestigt werden können, so daß der in sich geklappte
Mehrkammerbeutel in Gebrauchslage seine kompakte und längenreduzierte
Gestalt sicher beibehält.
Die die Verbindungseinrichtungen zwischen den Kammern verschließenden
Sperreinrichtungen sind in einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung als Trennbrechteil ausgebildet.
In einer günstigen Ausführungsform der Neuerung ist" die zweite
Aufhängeöffnung im Bereich des Steges zwischen der Mischkammer und der benachbarten Kammer angeordnet. Bei dieser Ausführungsform wird der
Mehrkammerbeutel nach Beendigung des Mischungsvorganges abgehangen, der die entleerten Kammern enthaltende Beutelbereich zur Reduzierung der Länge
in der Gebrauchslage an dem Steg zwischen der Mischkammer und der benachbarten Kammer oder an der in diesem Steg angeordneten Biegelinie
nach hinten weggeklappt und der Mehrkammerbeutel an der zweiten, in diesem Steg angeordneten Aufhängeöffnung aufgehangen. Bei dieser Ausführungsform
können auch mehrere obere Kammern nebeneinander angeordnet werden, wobei dann jede obere Kammer eine separate Strömungsverbindung zur
Mischkammer aufweist.
In einer anderen Ausführungsform der Neuerung kann die zweite
Aufhängeöffnung auch im Außenrand im Bereich der Mischkammer angeordnet sein. Bei dieser Ausführungsform wird der Mehrkammerbeutel dann nach
Beendigung des Mischvorganges abgehangen und zur Reduzierung der Länge in Gebrauchslage wird der Beutelbereich mit den entleerten Kammern wie oben
weggeklappt. Anschließend wird der zusammengeklappte Mehrkammerbeutel um ca. 90° in die Gebrauchslage gedreht und an der zweiten, im Randbereich
der Mischkammer angeordneten Aufhängeöffnung aufgehangen. Vorteilhafterweise werden hier die umgeklappten Beutelbereiche dann mit einer
schon erwähnten Befestigungsvorrichtung aneinander befestigt, so daß die kompakte und längenreduzierte Gebrauchslage des Mehrkammerbeutels im
Betrieb gewährleistet bleibt. In einer vorteilhaften Weiterbildung dieser
Ausführungsform ist eine dritte Aufhängeöffnung im Außenrand im Bereich der über der Mischkammer angeordneten Kammern so angeordnet, daß sich im
umgeklappten Zustand des Mehrkammerbeutels die zweite und die dritte Aufhängeöffnung überdecken und durch Aufhängen an diesen beiden
überdeckten Aufhängeöffungen die kompakte und längenreduzierte Gebrauchslage im Betrieb erhalten bleibt.
Bei dieser Ausführungsform ist vorteilhafterweise die Sperreinrichtung, welche
die Verbindungseinrichtung zwischen der Mischkammer und der benachbarten Kammer verschließt, in dem von der Auslaßeinrichtung am weitesten
entfernten Bereich des Steges zwischen der Mischkammer und der benachbarten Kammer angeordnet. Damit wird in Gebrauchslage ein
Überlaufen der in der Mischkammer enthaltenen Substanz in die benachbarte Kammer verhindert, so daß die Betriebssicherheit des auf im wesentlichen die
Länge von Einkammerbeuteln reduzierten Mehrkammerbeutels gewährleistet ist.
Im folgenden wird die Neuerung anhand von Ausführungsbeispielen in
Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung eines
neuerungsgemäßen Mehrkammerbeutels, bei dem eine zweite Aufhängeöffnung im Bereich des
Steges zwischen der Mischkammer und der benachbarten Kammer angeordnet ist,
und
Figur 2 eine schematische Darstellung eines zweiten
Ausführungsbeispieles des neuerungsgemäßen
Mehrkammerbeutels, bei der eine zweite Aufhängeöfihung im Außenrand im Bereich der
Mischkammer angeordnet ist.
In Figur 1 ist ein neuerungsgemäßer Mehrkammerbeutel 10 mit drei Kammern
12, 14 und 16 schematisch dargestellt, wobei jedoch eine der beiden hier übereinander angeordneten Kammern 12 oder 14 weggelassen werden kann.
Diese Kammern 12, 14 und 16 werden durch einen vorteilhafiterweise als
Schweißrand ausgebildeten Außenrand, der aus einem oberen Rand 11, einem unteren Rand 17 und zwei Längsrändern 13 und 15 besteht, sowie durch zwei
quer verlaufende Stege 31 und 32, die vorteilhafterweise ebenfalls als Schweißstege ausgebildet sind, gebildet. Im oberen Rand 11 ist eine erste
Aufhängeöffhung 24 angeordnet, im ersten Steg 31 ist eine mit einer zu
öffnenden Sperreinrichtung verschlossene Verbindungseinrichtung 18 angeordnet, mit der eine Strömungsverbindung zwischen der Kammer 12 und
der Kammer 14 herstellbar ist, im zweiten Steg 32 ist eine mit einer zu öffnenden Sperreinrichtung verschlossene Verbindungseinrichtung 20
angeordnet, mit der eine Strömungsverbindung zwischen der Kammer 14 und der Mischkammer 16 herstellbar ist, sowie eine zweite Aufhängeöffnung 26,
und im unteren Rand 17 ist eine übliche Auslaßeinrichtung 22 angeordnet.
Die Kammern 12, 14 und 16 enthalten jeweils unterschiedliche Substanzen, die
getrennt aufzubewahren und erst kurz vor der Verabreichung an den Patienten zu mischen sind. Dazu wird der Mehrkammerbeutel 10 an der ersten, im
oberen Rand 11 angeordneten Aufhängeöffnung 24 aufgehangen und anschließend die jeweils durch als Trennbrechteile ausgebildeten
Sperreinrichtungen verschlossenen Verbindungseinrichtungen 18 und 20 zwischen der ersten Kammer 12 und der zweiten Kammer 14 bzw. zwischen
der zweiten Kammer 14 und der Mischkammer 16 durch Brechen der Trennbrechteile geöffnet, so daß eine Strömungsverbindung von der ersten
Kammer 12 in die zweite Kammer 14 und von der zweiten Kammer 14 in die
Mischkammer 16 geschaffen wird. Die in der ersten Kammer 12 enthaltene Substanz läuft dann durch die erste Verbindungseinrichtung 18 in die zweite
Kammer 14, wo sie sich mit der in der zweiten Kammer 14 enthaltenen Substanz vermischt. Anschließend läuft dieses Gemisch durch die zweite
Verbindungseinrichtung 20 in die Mischkammer 16 und vermischt sich dort mit der darin befindlichen dritten Substanz.
Nach Beendigung des Mischvorganges wird der Mehrkammerbeutel 10 abgehangen und an der im Steg 32 zwischen Mischkammer 16 und zweiter
Kammer 14 angeordneten zweiten Aufhängeöffnung 26 aufgehangen. Der Beutelbereich mit den beiden entleerten Kammern 12 und 14 wird vorher nach
hinten weggeklappt, so daß der Mehrkammerbeutel 10 in Gebrauchslage im wesentlichen eine den üblichen Einkammerbeuteln entsprechende Länge
aufweist. Vorteilhafterweise wird der Beutelbereich mit den entleerten Kammern 12, 14 entlang des durch die gestrichelte Linie 28 angeordneten
Bereichs umgeklappt.
In dem Steg 32 ist um die zweite Aufhängeöffnung 26 vorteilhaft eine im
wesentlichen sichelförmige Ausnehmung 30 angeordnet, so daß eine im wesentlichen halbkreisförmige Lasche gebildet wird, die aus der Schweißnaht
32 herausklappbar ist und in der die zweite Aufhängeöffnung 26 angeordnet ist. Durch Herausklappen dieser Lasche mit der zweiten Aufhängeöffnung
läßt sich der umgeklappte Mehrkammerbeutel an der zweiten Aufhängeöffnung 26 aufhängen.
Nachdem der Mehrkammerbeutel 10 in Gebrauchslage geklappt wurde und an
der zweiten Aufhängeöffhung 26 aufgehangen wurde, kann beispielsweise ein Infusionsgerät an die Auslaßeinrichtung 22 angeschlossen werden und das in
der Kammer 16 enthaltene, aus den vermischten Substanzen bestehende Gemisch dem Patienten verabreicht werden.
»♦ ·
• ·
In Figur 2 ist mit 40 ein zweites Ausführungsbeispiel eines neuerungsgemäßen
Mehrkammerbeutels bezeichnet. Dieser Mehrkammerbeutel 40 weist ebenfalls drei Kammern 42, 44 und 46 auf, wobei eine der beiden Kammern 42 oder
weggelassen werden kann. Diese Kammern werden durch einen umlaufenden, vorteilhafterweise als Schweißrand ausgebildeten Außenrand, der aus einem
oberen Rand 41, einem unteren Rand 47 und zwei Längsrändern 43 und 45 besteht, sowie durch zwei quer verlaufende, vorteilhafterweise ebenfalls als
Schweißstege ausgebildete Stege 61 und 62 gebildet. Im oberen Rand 41 ist eine erste Aufhängeöffhung 54 angeordnet, im ersten Steg 61 ist eine durch
eine zu öffnende Sperreinrichtung verschlossene Verbindungseinrichtung 48 angeordnet, mit der eine Strömungsverbindung zwischen der ersten Kammer
42 und der zweiten Kammer 44 herstellbar ist, im zweiten Steg 62 ist eine durch eine zu öffnende Sperreinrichtung verschlossene zweite
Verbindungseinrichtung 50 angeordnet, mit der eine Strömungsverbindung zwischen der zweiten Kammer 44 und der Mischkammer 46 herstellbar ist, im
linken Längsrand 43 ist im Bereich der Mischkammer 46 eine übliche Auslaßeinrichtung 52 angeordnet, und im rechten Längsrand 45 ist im Bereich
der Mischkammer 46 eine zweite Aufhängeöffhung 56 angeordnet und im
Bereich der beiden Kammern 42 und 44 ist vorteilhafterweise eine dritte Aufhängeöffhung 58 angeordnet.
Zum Vermischen wird der Mehrkammerbeutel 40 an der im oberen Rand angeordneten ersten Aufhängeöffiing 54 aufgehangen und die als
Trennbrechteile ausgebildeten Sperreinrichtungen in den Verbindungsemrichtungen 48 und 50 durch Brechen geöffnet, so daß eine
Strömungsverbindung zwischen der Kammer 42 und der Kammer 44 bzw. zwischen der Kammer 44 und Mischkammer 46 gebildet wird.
Nachdem die in der Kammer 42 und in der Kammer 44 enthaltenen Substanzen
vollständig in die Mischkammer 46 gelaufen sind, wird der Mehrkammerbeutel 40 abgehangen, der Beutelbereich mit den beiden entleerten Kammern 42 und
44 um die Linie 60 herum nach hinten weggeklappt und um 90° gedreht, so
daß die an der Mischkammer 46 angeordnete Auslaßeinrichtung 52 nach unten weist. Die im Randbereich der beiden entleerten Kammern 42 und 44
angeordnete dritte Aufhängeöffnung 58 wird durch Umklappen des Beutelbereiches mit den beiden entleerten Kammern 42 und 44 um die
Biegelinie 60 zur Deckung mit der zweiten Aufhängeöffnung 56 gebracht. Der sich nun in Gebrauchslage befindende Mehrkammerbeutel 40 wird dann an den
beiden sich in Deckung befindlichen Aufhängeöifungen 56 und 58 aufgehangen
und das in der Mischkammer 46 befindliche Gemisch kann über die Auslaßeinrichtung 52 entnommen werden.
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Bezugszeichen | |
10 | Mehrkammerbeutel |
11 | oberer Rand |
12 | erste Kammer |
13 | Längsrand links |
14 | zweite Kammer |
15 | Längsrand rechts |
16 | Mischkammer |
17 | unterer Rand |
18 | erste Verbindungseinrichtung |
20 | zweite Verbindungseinrichtung |
22 | Auslaßeinrichtung |
24 | erste Aufhängeöffnung |
26 | zweite AufMngeöffnung |
28 | Linie |
30 | Ausnehmung |
31 | erster Steg |
32 | zweiter Steg |
40 | Mehrkammerbeutel |
41 | oberer Rand |
42 | erste Kammer |
43 | Längsrand links |
44 | zweite Kammer |
45 | Längsrand rechts |
46 | Mischkammer |
47 | unterer Rand |
48 | erste Verbindungseinrichtung |
50 | zweite Verbindungseinrichtung |
52 | Auslaßeinrichtung |
54 | erste Aufhängeöffnung |
50 | zweite Aufhängeöffnung |
58 | dritte Aufhängeöffnung |
60 | Linie |
61 | erster Steg |
62 | zweiter Steg |
Claims (7)
1. Mehrkammerbeutel
mit wenigstens zwei in der Mischphase übereinander angeordneten und von einem Außenrand umfaßten Kammern,
die durch wenigstens einen Steg voneinander getrennt sind und eine obere Kammer und eine Mischkammer bilden,
mit mindestens einer im Steg angeordneten und durch eine zu öffnende Sperreinrichtung verschlossenen
Verbindungseinrichtung zwischen den Kammern, die nach dem Öffnen eine Strömungsverbindung zwischen den Kammern
schafft,
mit mindestens einer Aufhängeöffnung am oberen Randbereich, und
mit einer an der Mischkammer angeordneten Auslaßeinrichtung,
gekennzeichnet durch eine zweite, der Auslaßeinrichtung (22; 52) gegenüberliegende und im Umfangsbereich der Mischkammer (16; 46)
angeordnete Aufhängeöffnung (26; 56).
2. Mehrkammerbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
mindestens eine Steg (31,32; 61,62) durch eine Schweißnaht gebildet ist.
3. Mehrkammerbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Steg (32; 62) zwischen der Mischkammer (16; 46) und der
benachbarten Kammer (14; 44) eine Biegelinie angeordnet ist, um die
der Mehrkammerbeutel in sich geklappt werden kann.
4. Mehrkammerbeutel nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Befestigungsvorrichtung, mit der die umgeklappten Beutelbereiche
aneinander befestigt werden.
5. Mehrkammerbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite AufhängeöfFnung (26)
im Bereich des Steges (32) zwischen der Mischkammer (16) und der benachbarten Kammer (14) angeordnet ist.
6. Mehrkammerbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Aufhängeöffiaung (56) im
Außenrand (45) im Bereich der Mischkammer (46) angeordnet ist.
7. Mehrkammerbeutel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
durch eine zu öffnende Sperreinrichtung verschlossene Verbindungseinrichtung (50) zwischen der Mischkammer (46) und der
benachbarten Kammer (44) in dem von der Auslaßeinrichtung (52) am weitesten entfernten Bereich des Steges (62) zwischen der
Mischkammer (46) und der benachbarten Kammer (44) angeordnet ist.
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