DE9315730U1 - Bewehrungskorb für Fertigbauteile - Google Patents
Bewehrungskorb für FertigbauteileInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/06—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
- E04C5/0604—Prismatic or cylindrical reinforcement cages composed of longitudinal bars and open or closed stirrup rods
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/16—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
Description
Firma Emil Jäger GmbH & Co. KG, Dahlweg 105,
48153 Münster
"Bewehrungskorb für Fertigbauteile"
Die Neuerung betrifft einen Bewehrungskorb für Fertigbauteile gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches
Sogenannte Bewehrungskorb^ für Fertigbauteile sind
bereits seit langem bekannt und dienen der Stabilität und Haltbarkeit derartiger Fertigbauteile.
Diese Bewehrungskörbe bestehen in der Regel aus zwei Drahtmatten, die durch sogenannte Abstandshalter
voneinander in einer definierten Position gehalten werden. Die bekannten Abstandshalter bestehen
aus einer Anordnung von Drahtelementen, die miteinander verschweißt sind. Dabei hat es sich im Hinblick
auf die Kosten und die Herste!!arbeit als
nachteilig herausgestellt, daß für die Herstellung eines mit solchen Abstandshaltern ausgerüsteten
Bewehrungskorbes umfangreiche Schweißarbeiten und Positionierarbeiten notwendig sind.
Nach der Herstellung eines Bewehrungskorbes wird dieser über eine Zuführvorrichtung in die Form eingesetzt,
in der das Fertigbauteil gegossen wird.
Nach Einsetzen des Bewehrungskorbes wird in diese Form z. B. flüssiger Gasbeton eingeleitet, der anschließend
aufquillt und den gesamten Bewehrungskorb in der Form überdeckt. Es ist einsichtig, daß der
Bewehrungskorb in einer genau definierten Lage innerhalb der Form zentriert werden muß, um z. B. zu
vermeiden, daß der Bewehrungskorb zu nahe an die Außenseiten des fertigen Fertigbauteiles heranreicht.
Die bisher bekannten Bewehrungskörbe weisen daher Abstandshalter auf, die in ihrer Mitte Zentrieröffnungen
aufweisen, in die eine Hebevorrichtung eingreift, den gesamten Bewehrungskorb anhebt und
in eine entsprechende Form für das Fertigbauteil einsetzt und dort paßgenau zentriert. Diese
Zentrieröffnungen werden bei den bisher bekannten Bewehrungskörben ebenfalls durch geschweißte Drahtanordnungen
hergestellt, was den Nachteil hat, daß diese Herstellung aufgrund der vielen Schweißpunkte
kostenintensiv und aufwendig herstellbar ist.
Ebenfalls ist es bekannt, zwei Drähte jeweils U-förmig zu biegen und derart aufeinanderzusetzen,
daß sie im überlappungsbereich eine Zentrieröffnung bilden. Diese Anordnung hat zwar den Vorteil, daß
weniger Schweißpunkte anfallen, jedoch ergeben sich Schwierigkeiten bei der paßgenauen Herstellung
dieser gebogenen Elemente, z. B. wenn das verarbeitete Drahtmaterial eine unterschiedliche Festigkeit
aufweist, da z. B. bei einer geringeren Festigkeit eine stärkere Biegung des Materials erfolgt als bei
einer höheren Festigkeit.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bewehrungskorb für Fertigbauteile zu schaffen, der
aufgrund der verwendeten Abstandshalter einfach herzustellen ist und eine exakte Positionierung in
der Form für Fertigbauteile ermöglicht.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches
gelöst.
Mit anderen Worten ausgedrückt wird vorgeschlagen,
daß die Abstandshalter eines Bewehrungskorbes für
Fertigbauteile nicht mehr aus einer Anordnung von
unterschiedlichen, miteinander zu verbindenden Elementen
hergestellt werden sollen, sondern daß es
5.· vorteilhaft ist, einen Abstandshalter aus einem
flächigen Element herzustellen, das dann lediglich
an den Seitenmatten des Bewehrungskorbes befestigt werden muß. Dadurch entfallen Schweiß- bzw. Biegearbeiten,
um am Abstandshalter Aufnahmeöffnungen für Hebevorrichtungen zu schaffen. Derartige
flächige Abstandshalter erhalten z. B. durch Ausstanzen die erforderlichen öffnungen für die Hebevorrichtungen,
wodurch eine präzise Lokalisierung der Zentrieröffnungen in den Abstandshaltern in
einfacher Weise gewährleistet ist.
Vorteilhafte Ausführungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen erläutert.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird nachfolgend
in der Zeichnung beschrieben. Dabei ist mit 1
ein Bewehrungskorb bezeichnet, der in einem lediglich schematisch dargestellten Fertigbauelement 2
angeordnet ist. Der Bewehrungskorb 1 weist zwei Seitenmatten 3 auf, die im wesentlichen aus horizontalen
Querstreben 4 und senkrechten Eckstreben 5 bestehen.
Um die Seitenmatten 3 in einem genau definierten Abstand zueinander zu halten, und um dem Bewehrungs-■
korb 1 die nötige Stabilität zu verleihen, sind die Seitenmatten 3 über Abstandshalter 6 miteinander
verbunden.
Diese Abstandshalter 6 weisen bei 7 Profilierungen
auf, um ihre Stabilität und somit die Stabilität des gesamten Bewehrungskorbes 1 zu erhöhen. Selbstverständlich
können diese Profilierungen auch andere
Formen aufweisen, wie z. B. halbrunde oder kastenförmige
Formen.
Die Abstandshalter 6 weisen ebenfalls eine Vielzahl
von öffnungen auf. Zum einen handelt es sich um
Aufstiegsöffnungen 8, die die Bildung von Gasblasen
unterhalb der Abstandshalter 6 verhindern, wenn
z. B. Gasbeton in die Form für Fertigbauteile eingefüllt
wurde und anschließend aufgrund der Gasentwicklung aufgeht.
Zum anderen handelt es sich bei den öffnungen in den
Abstandshaltern um Zentrieröffnungen 9a, 9b durch die
eine 1anzenförmige Aufnahmevorrichtung einer Hebeanordnung
von oben durchgeschoben werden kann, wobei diese 1anzenförmige Aufnahmevorrichtung aus übersieht!ichkeitsgründen
nicht in der Zeichnung dargestellt
ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Zentrieröffnungen 9b der unteren Abstandshalter 6 als
Langlöcher ausgebildet, um so z. B. nach einer Drehbewegung einer asymmetrisch ausgebildeten Aufnahmevorrichtung,
die sowohl durch den oberen als auch den unteren Abstandshalter 6 hindurchgeschoben
wurde, ein Anheben des gesamten Bewehrungskorbes 1 zu ermöglichen. In diesem Fall tragen die unteren
Abstandshalter 6 das Gewicht des Bewehrungskorbes 1, während die oberen Abstandshalter 6 die besonders
genaue Positionierung des Bewehrungskorbes 1 in der Form für Fertigbauteile ermöglicht.
Selbstverständlich verhindern auch die Zentrieröffnungen
9a, 9b die Bildung von Gasblasen unterhalb
- 5 der Abstandshalter 6.
Die vorgeschlagenen Abstandshalter 6 benötigen jeweils
nur vier Schweißpunkte, um an den Seitenmatten
3 befestigt zu werden. Die Ausbildung der Zentrieröffnungen 9a, 9b erfordert keinerlei zusätzliche
Schweißarbeiten, da die Zentrieröffnungen 9a, 9b
z. B. kostengünstig durch Ausstanzen hergestellt werden können. Dies ist ein wesentlicher Vorteil im
Vergleich zu den bisher bekannten Abstandshaltern, die Drahtanordnungen darstellen, die zur Ausbildung
der Zentrieröffnungen mehrere Schweißpunkte erfordern.
Zudem braucht bei der Ausstanzung der Zentrieröffnungen 9a, 9b kein nachträgliches Verziehen
der Zentrieröffnungen befürchtet werden, wie dies z. B. der Fall ist, wenn die Zentrieröffnung
durch Verbiegen von Draht bzw. Drahtstücken hergestel 11 w.i rd .
Der vorgeschlagene Bewehrungskorb ist aus Metall
hergestellt, wobei die Seitenmatten 3 aus Draht und
die Abstandshalter 6 aus gelochtem Blech bestehen. Selbstverständlich kann ein derartiger Bewehrungskorb
1 auch aus anderen stabilen Materialien hergestellt sein, wie beispielsweise aus stabilem Kunststoff.
• ·
Claims (6)
1. Bewehrungskorb für Fertigbauteile, mit seitlichen
Bewehrungsmatten, die durch im wesentlichen horizontale Abstandshalter in einer
definierten Position zueinander gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter
(6) als flächige, einteilige
Elemente ausgebildet sind.
2. Bewehrungskorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter (6)
profiliert sind.
3. Bewehrungskorb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandshalter 6) Zentrieröffnungen (9a, 9b aufweisen.
·5:"&igr; &Ggr;:""
4. Bewehrungskorb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandshalter (6) im oberen Bereich des Bewehrungskorbes (1)
Zentrieröffnungen (9a) aufweisen, die eine andere Formgebung haben als die Zentrier
Zentrieröffnungen (9a) aufweisen, die eine andere Formgebung haben als die Zentrier
öffnungen (9b) der darunter angeordneten Abstandshalter
(6) .
5. Bewehrungskorb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstandshalter (6) Aufstiegsöffnungen
(8) aufweisen.
6. Bewehrungskorb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
sowohl die Abstandshalter (6) als auch die
Seitenmatten (3) aus Metall gefertigt sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9315730U DE9315730U1 (de) | 1993-10-15 | 1993-10-15 | Bewehrungskorb für Fertigbauteile |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9315730U DE9315730U1 (de) | 1993-10-15 | 1993-10-15 | Bewehrungskorb für Fertigbauteile |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE9315730U1 true DE9315730U1 (de) | 1994-01-13 |
Family
ID=6899455
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE9315730U Expired - Lifetime DE9315730U1 (de) | 1993-10-15 | 1993-10-15 | Bewehrungskorb für Fertigbauteile |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE9315730U1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102018131066A1 (de) * | 2018-12-05 | 2020-06-10 | Max Bögl Modul AG | Bewehrung, Betonelement, Modulverbindung, Modulblock sowie Gebäude |
-
1993
- 1993-10-15 DE DE9315730U patent/DE9315730U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102018131066A1 (de) * | 2018-12-05 | 2020-06-10 | Max Bögl Modul AG | Bewehrung, Betonelement, Modulverbindung, Modulblock sowie Gebäude |
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