[go: up one dir, main page]

DE930642C - Anordnung zur Unterdrueckung von Stoergeraeuschen in Nachrichtenuebertragungsanlagen - Google Patents

Anordnung zur Unterdrueckung von Stoergeraeuschen in Nachrichtenuebertragungsanlagen

Info

Publication number
DE930642C
DE930642C DEI6843A DEI0006843A DE930642C DE 930642 C DE930642 C DE 930642C DE I6843 A DEI6843 A DE I6843A DE I0006843 A DEI0006843 A DE I0006843A DE 930642 C DE930642 C DE 930642C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
pulse
arrangement according
arrangement
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI6843A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas William Cunniff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE930642C publication Critical patent/DE930642C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B15/00Suppression or limitation of noise or interference

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Unterdrückung von Störgeräuschen in Nachrichtenübertragungsanlagen In: elektrischen. Übertragungsanordnungen für Sprache oder andere Signale sind Geräusche, welche zwischen Teilen, des Signals, z. B. in. den Spreclipa:usen, übertragen- werden, unerwünscht. Beispielsweise werden bei der Modulation eines Rundfunksenders Geräusche, die das Mikrofon erreichen, mit der Stimme des Sprechers übertragen. Der Geräuschhintergrund ist nun: für den Hörer während kurzer Sprechpausen besonders störend. In, Sendern:, welche mit automatischer Steuerung des Sprachverstärkers arbeiten, ist dies, besonders kritisch, weil der Verstärkungsgrad bei Abwesenbeit von Sprache anwächst, also normalerweise eine hohe Verstärkung des. Geräuschhintergrundes bewirkt wird. Gegenstand der Erfindung ist eine verbesserte Anordnung zur Unterdrückung vonStörgeräuschen in, Naclhrich:tenü bertragungs.anlagen durch, Sperren dies Signalweges, z. B. des Spra:chverstärkeirs, in Signalpaus en, z. B. in Sprechpausen, und Freigabe des übertragun:gs.weges, wenn ein Signal, bestimmter Amplitudie a@nkomm@t.
  • Vorteile der vorliegenden Anordnung bestehen darin, daß sie keine Amplitudenistörung einführt und b,ei einem scharf definierten, Signalpegel in Tätigkeit tritt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Signalweg, z. B. der Sprachverstärker, beim. Fehlen eines Signails, gesperrt. Wenn eini Signal vorn ausreichender Amplitude auftritt, betätigt es einen Ansdösekreis,, welcher Impulse von einer Amplitude erzeugt, die unabhängig von der Amplitude. der Eingangssignale ist. Diese Impulse geben den Signalweg, z. B. den Spruchverstärkex, nur für einen bestimmten Sendepegel frei, während Störungen in den Signalpausen eine Freigabe nicht bewirken. Der Signalweg wird für eine ausreichende Zeitdauer freigehalten, um normale Lücken in den Signalen zu, überbrücken, z. B. normale Pausen in und zwischen den Sätzen bei Sprachübertragungen. Die erfindungsgemäße Anordnung enthält Möglichkeiten für die Einstellung der Dauer der überbrückten Signallücken.
  • Die einzelnen Merkmale. der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung eines; Ausführungsbeispieles. in, Verbindung mit der Zeichnung erläutert. Diese zeigt ein schematisches. Schaltbild einer Übertragungsanordnung, die einen Sprachverstärker verwendet. Signale, beispielsweise die eines Mikrofons. 1, werden über eineuen. Übertragungs.weg, z. B. einen mehrstufigen Verstärker 2, auf ein Verbrauchergerät 3 gegeben. Der Verstärlier 2 sei mit einer automatischen Verstärkungsgradregeleinrichtung üblicher Art versehen. Der Verstärker :2 wird ferner vorn einem Störgeräuschunterdrückerst.rommkreis gesteuert, der mit 12, 13, 14 bezeichnet ist.. Dieser Stromkrens. wirkt auf die dargestellte Stufe des, Verstärkers 2 durch die Steuerung der Leitfähigkeit einer Triode 6, durch welche das Signal übertragen wird.
  • Beim Fehlen eines Signads, ausreichender Amplitude ist die Triode 6 durch ein negatives Potential gesperrt, welches, an ihr Gitter von einer Spannungsquelle (Batterie] 7) über Widerstände 8 und 9, Leitung to und Widerstand 11 gelangt. Die Kathode der Triode 6 ist geerdet, ebenso die positive Seite der Spannungsquell' 7. Wenn nun das, ankommende Signal gleich oder größer als ein bestimmter Pegel isst, betätigt eis den Auslösekreis 12, weicher eine Rechteckimpulsfollge erzeugt, die in dem Spannungsgleichrichter 13 gleichgerichtet wird. Die erhaltene Gleichspannung kompensiert die negative Vorspannung 7, und über den Spannungshalter 14 wird das Gitter der Trnoide 6 auf Erdpotential, d. h. an dasselbe Potential wie die Kathode der Triode 6, gehalten. Die Triode 6 wird dadurch leitend, und der Übertragungsweg durch den Verstärker 2 ist freigegeben, wodurch das Signal an das Verbrauchergerät 3 gelangt. Die Anordnung kann so eingestellt werden., daß wenige Millfsekunden, nachdem die Spannung der Signalquelle 1 einen bestimmten Pegel erreicht oder überschritten hat, der Verstärker freigegeben wird. Die im Spitzenspannungs.detektor 13 gleichgerichtete Impulsspannung, welche gebraucht wird, um den Spannungshalter 14 zu betätigen und den Verstärker 2 freizugeben, kann in einem Kondensator 15 für eire ausreichende Zeitdauer, z.. B. für die überbxückung der normalen Sprachpausen, gespeichert werden. Diese - Spannung sinkt stetig ab. Wenn, nun die Spannung der Signalquelle 1 den, bestimmten Pegel (bei welchem der Auslösekreis 12 betätigt wird) für eine bestimmte Zeitdauer, z. B. 1/2 bis 1 Sekunde, nicht wieder erreicht, wird der Verstärker :2 wieder durch die Spannung der Spannungsquelle 7 blockiert. Die Spannung am KöndensaltoT 15 ist dann nämlich gerügend unter den Wert gefallen, mit dem sie den Verstärker frei halten: kann. Sobald aber die Spannung der Quelle 1 den bestimmten Pegel erreicht, arbeitet den Ausdösekreis. 12 und lädt den Kondensatoir 15 wieder auf den Arbeitsspannungswert auf.
  • Einzelheiten d,es. dargestellten Systems können ab,-geändert werden. So kann, der Auslösekreis 12 ein Mullti!vnibratoa sein, oder er kann beispielsweise zwei stabile Pegel besitzen: (wieg der beschriebene: Strom-, kreis. im Aufsatz. vom, O. H. S ch m i t t, »Ein thermischer Auslöser«, in der Ze,i:ts,dhiriit Journal of Scientific Instruments 1938, Bd. XV, S. 24).
  • Der Auslösekreis 12, der in, der Zeichnung dargestellt ist; ist ein üblicher kathodengekuppelter Einz:elimpulsmu;ltivibtratoir. Er besteht aus, den zwei Trioldente2len 16 und 17,einer Doppeltriode 18. Die Anode des. ersten Teiles ist über einen Kondens,a,tor 19 mit dein Gitter des zweiten Teiles verbunden. Ein üblicher Widerstand -ist mit 2o bezeichnet. Die Kathoden der beiden Teile sind miteinander über den gemeinsamen Kathodenwiderstand 21 mit Erde verbunden.
  • Der Ausgang der Signalquelle 1 ist an das Gitter des ersten Teileis der Röhre 18 über ein Poitentiometer 22 geschaltet. Das Poitentiömeter ermöglicht die Einstellung des Pegels, bei welchem das Signal den Anslösckreis 12 betätigt. Der Auslöselereis. erzeugt einen großen Impuls an der Anode des zweiten Teiles, der Röhre 18, wenn, eine Spannung von positiver Polarität und ausreichender Amplitude an das Gitter des ersten Teiles. gelegt wird. Wenn eine Wechselspannung von oder oberhalb des Auslösewertes an das, Gitter des ersten Teiles, gelegt wird, wird eine Serie oder- ein. Zug vom: - Impulsen erzeugt. Die Amplitude der resultierenden, Rechteckwelle ist unabhängig von, Veiränderungen der Amplitude der Auslösesp-an-_ nungen oberhadbi des, Aus;lösewertes.
  • Die Gleichrichtung der kechteckwelle, die durch den Ausdösekreis 12 erzeigt wird,, wird durch die Diode 23 in denn Spitzenspannungs:detektorkreis 13 bewirkt und ergibt eine Spannung am Widerstand B. Diese Spannung überschreitet die Spannung der Spannungsquelle 7, so daß die Spannung von Kathode zu Erde, an der Diode 23 positiv wird,, solange der Auslösekreis in Tätigkeit ist. Diese positive Spannung bewirkt, daß die Diode 24 im Spannungshalter 14 leitet und dabei die Gitterzurückführung der Sprachverstärkcrröhre 6 an Erde legt. Dadurch wird die Röhre 6 freigegeben. Wenn der Auslösekreis nicht arbeitet, entsteht an dem Di.odenbelastungswiderstand 8 keine Span, nung, und die Spannung der Kathode der Diode 23 nach. Erde entspricht der Spannung der Spannungs.qnelle 7. Der Kondensator 15, welcher parallel zum Dioden;belastungswiderstand 8 liegt, ist so, in den Kreis. geschaltet, daß seine Ladezeit minimal isst, wähnend seine Entladezeit über den. Diodenbelastungswiderstand 8 lang genug ist, im zu verhindern, daß Sprechsilhen und gegebieinenfa@lls Sätze abgeschnitten werden. Das. Potentometer 22 ist so eingestellt, daß Geräuschspannungen den Auslösekreis. nicht betätigen. Nur Eingangsspan, n.ungen, die eine : bestimmten Pegel überschreiten, werden. die, Anordnung betätigen, um den. Verstärker 2 freizugeben :.
  • In einem Ausführungsbeispiel besitzt ein Multivil)rationsanslösekreis eine Betriebsfrequenz vom. ioooo Hz, und die, h:öch,ste S,ignialfrequ:enz l:i:egt ungefähr hei 35oo Hz.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Unterdrückung von Störgeräuschen, in Nachrichtenübertragungsanlagen durch. Sperren, des Übertragungsweges. während Signa,lpa:us.en, mittels, einer Gleichspannung, da; durch gekennzeichnet; daß ein Teil der zu, übeirtragend,eni Signalspannungen auf einen Auslösekreis gegeben: wird, der beim Auftreten von Spannungen, die einen: beistimmten Pegel übierschreiten, eine. Rech:teckimpulsfodge- erzeugt, deren gle@ichgerichtete: Spannung durch. Kompen-'sation der den übertragu.n;gswe,g freigibst.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß der Übeirtragungsweg eine Venstä:rkerstufe: mit einem. elektronischen: En:tladungsge,fäß enthält, das von einer Gleichspannung gesperrt und durch die Impulsspannung freigegeben wird.
  3. 3. Anordnung nach, Anspruch: 2, dadurch, gekennzeichnet, da:ß die Impulse auf einer bestimmten Spannung gehalten werden, die die Kompensation der Sperrspannung bewirkt. q..
  4. Anordnung nasch Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet d.a:ß derAuslösekreis, einen;Einzelimpulsmultivib:rator enthält.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß diei Impulsfolge durch einen Gleichrichter gleiichgeri.chtet wird und daß der Ladewid.ersta:nd. des Gleichrichters, an dem die Impulsgleichspannung auftritt, in. Seme mit dein Sperrgleichspannung liegt, wobei die Polarität der am Widerstand erzeugten, Impulsspannung der Polarität der an ihm liegenden: Speirrgleiichspannung entgegengesetzt gerichtet. ist.
DEI6843A 1952-01-31 1953-01-28 Anordnung zur Unterdrueckung von Stoergeraeuschen in Nachrichtenuebertragungsanlagen Expired DE930642C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US930642XA 1952-01-31 1952-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE930642C true DE930642C (de) 1955-07-21

Family

ID=22236751

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI6843A Expired DE930642C (de) 1952-01-31 1953-01-28 Anordnung zur Unterdrueckung von Stoergeraeuschen in Nachrichtenuebertragungsanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE930642C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035209B (de) * 1956-06-23 1958-07-31 Siemens Ag Anlage zur elektroakustischen UEbertragung
DE2219899A1 (de) * 1971-04-20 1973-09-13 Matsushita Electric Ind Co Ltd Rauschdaempfungsschaltung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035209B (de) * 1956-06-23 1958-07-31 Siemens Ag Anlage zur elektroakustischen UEbertragung
DE2219899A1 (de) * 1971-04-20 1973-09-13 Matsushita Electric Ind Co Ltd Rauschdaempfungsschaltung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE701326C (de) Verfahren zur pseudostereophonen Schallwiedergabe
DE2512412C3 (de) Schaltungsanordnung zum Unterdrücken von Störungen in einem FM-Rundfunkempfänger
DE2908187C2 (de)
DE930642C (de) Anordnung zur Unterdrueckung von Stoergeraeuschen in Nachrichtenuebertragungsanlagen
DE1158560B (de) UEbertragungssystem fuer Signaluebertragung durch Impulskodemodulation und dabei anzuwendende Sender und Empfaenger
DE1283002B (de) Steuereinrichtung fuer die Selektion des mittleren Signals aus einer Anzahl von redundanten, unabgeglichenen analogen Eingangssignalen
DE19642149A1 (de) System zur Datenübertragung
DE2934956C2 (de) Rauschunterdrückungssystem für einen Radioempfänger zur Unterdrückung von Impulsrauschen
DE2456577C3 (de) Breitbandige Verstärkeranordnung für intermittierende Signale
DE971183C (de) Schaltungsanordnung zur Unterdrueckung niederfrequenter Stoerspannungen in Fernsehsignalen
US2151778A (en) Reduction of noise
DE866199C (de) Anordnung zur Einfuegung einer neuen Nachricht an Stelle einer anderen bei wechselzeitiger Mehrfachuebertragung mit laengen- oder phasenmodulierten Impulsen
DE3136565A1 (de) Vorverstaerkter fuer einen infrarotlicht-fernbedienungsempfaenger
DE2411377C3 (de) Schaltungsanordnung für einen Telefonapparat mit Wähltastatur
DE2627547C2 (de) Schaltungsanordnung für einen Dropout- Detektor
DE869359C (de) Schaltung zum Empfang von elektrischen Impulsen mit konstanter Hoehe
DE886155C (de) Stromkreisanordnung zur Einstellung der Verstaerkung fuer Signalanlagen
DE1076758B (de) Zeitmultiplexsystem mit Momentankompandierung
DE863218C (de) Schaltungsanordnung zur Tonfrequenzfernwahl in Traegerfrequenz-systemen mit Pegelregelung durch besonderen Steuerton
DE917318C (de) Einrichtung zum Empfang modulierter Traegerwellenzeichen
DE923798C (de) Verfahren zur Vermeidung von Stoerungen in Empfangsgeraeten
DE2362927C3 (de) Lautsprecher-Telefoneinrichtung
DE838459C (de) Impulsverstaerker
DE886473C (de) Durch Spannung steuerbarer, praktisch scheinwiderstandsfreier Wechselstromwiderstand
AT167585B (de) Verfahren zur Wiedergabe von durch Impuls-Phasen- oder Impuls-Frequenzmodulation übertragenen Signalen