DE9302711U1 - Fugenblech für Betonwandungen - Google Patents
Fugenblech für BetonwandungenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/66—Sealings
- E04B1/68—Sealings of joints, e.g. expansion joints
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-
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- E04B2001/6818—Joints with swellable parts
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Description
Rolf Pflieger
Siedlerstraße 46
7046 Gäufelden-Nebringen
Die Erfindung betrifft ein Fugenblech für Betonwandungen. Fugenbleche werden insbesondere im Randbereich von Betondecken
in eine Betondecke vor deren Abbinden dort eingebracht, wo später erst Betonaußenwände hochgezogen werden. Im Trennungsbereich der nicht gleichzeitig hergestellten Wandungen bilden
sich häufig schmale Fugen, durch welche Wasser von außen eindringen kann. Die Fugenbleche haben die Aufgabe, dieses Eindringen
von Wasser zu verhindern. Da sich aber beim Abbinden des Betons auch entlang der Fugenbleche dünne Spalte bilden
können, in welche ebenfalls Wasser eindringen kann, muß bei den bisher verwendeten Fugenblechen streng darauf geachtet
werden, daß die Ränder des Fugenbleches einen Sicherheitsabstand von einigen Millimetern von den in den Betonwandungen
befindlichen Armiereisen haben. Die Einhaltung dieses Sicherheitsabstandes ist kaum kontrollierbar und insbesondere bei
dünnwandigen Betondecken schwierig, so daß in letzterem Falle häufig am Deckenrand ein nach oben überstehender Betonsockel
angegossen wird, der ein ausreichend tiefes Einsetzen eines
G 7609 - 2 -
Fugenbleches erlaubt, ohne auf die Armierungseisen der Betondecke zu treffen. Dieser Sockel bedeutet aber einen zusätzlichen
Schalungsaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fugenblech so auszubilden, daß es ohne Gefahr für die Betonarmierung einer
Wandung auch bis zur Anlage gegen die Eisenarmierung dieser Wandung gebracht werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Fugenblech im Bereich der Betonfuge und in angrenzenden, zum Eintauchen in die Betonwandungen bestimmten Blechbereichen
mindestens einseitig mit einer Durchbrüche aufweisenden Vorsatzwandung versehen ist und daß der Raum zwischen dem Fugenblech
und dieser Vorsatzwandung mit einem unter Wassereinwirkung quellbaren Dichtungsmaterial ausgefüllt ist.
Sollte sich bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Fugenblech
an dessen Vorsatzwandung beim Abbinden einer Betonwandung ein Schrumpfspalt bilden, würde in diesen Spalt eindringendes
Wasser das hinter der durchbrochenen Vorsatzwandung befindliche Dichtungsmaterial zum Aufquellen und zum Austritt durch
die Durchbrüche der Vorsatzwandung bringen, wodurch der Schrumpfspalt dicht verschlossen würde. Dadurch ist sichergestellt,
daß keine Wasserführung entlang des Fugenbleches auftreten kann. Somit kann der Rand des Fugenbleches ohne Bedenken
gegen die vor Wassereinwirkung zu schützende Eisenarmierung zur Anlage kommen.
Vorteilhafterweise kann die Vorsatzwandung aus einem Gitterwandungsstreifen
bestehen, der an beiden Längsrändern an dem Fugenblech befestigt ist und der im Querschnitt gesehen zwischen
seinen beiden Längsrändern wechselnde Abstände zu dem Fugenblech aufweist. Die Vorsatzwandung kann unter Zwischenlage
des Dichtungsmaterials beispielsweise durch eine Punkt-
G 7609 - 3 -
schweißverbindung seiner Ränder an dem eigentlichen und undurchbrochenen
Fugenblech befestigt werden. Zweckmäßig wird die Vorsatzwandung so vorgeformt, daß sie ihren größten Abstand
von dem Fugenblech nach ihrem Einsetzen in eine Betondecke an der fugenbildenden Übergangsstelle zwischen den abzudichtenden
Betonwandungen aufweist.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß
ausgebildeten Fugenbleches anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläuter.
Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Darstellung eines Fugenblechabschnittes;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung durch den Randbereich einer
Betondecke mit eingesetztem Fugenblech.
Fig. 1 zeigt ein sogenanntes Fugenblech 10, das aus einer ebenen und undurchbrochenen Wandung 11 und einer hier aus
einem Gitterstreifen bestehenden, also durchbrochenen Vorsatzwandung
12 zusammengesetzt ist. Beide Wandungen 11 und 12 können aus einem metallischen Werkstoff oder auch aus Kunststoff
bestehen. Die Vorsatzwandung 12 ist nur entlang ihrer beiden Ränder mit der ebenen Wandung 11 verbunden und ist
zwischen ihren beiden Längsrändern konvex gekrümmt. Der zwischen der konvexen Vorsatzwandung 12 und der ebenen Wandung 11
bestehende Zwischenraum ist mit einem unter Wassereinwirkung quellbaren Dichtungsmaterial 13 ausgefüllt. Solches quellbare
Dichtungsmaterial ist bekannt und enthält in den meisten Fällen als quellbare Komponente Bentonit.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Gitterstabränder
der Vorsatzwandung 12 mittels einzelner Punktschweiß-
G 7609 - &Lgr; -
stellen 14 mit den Längsrändern 15 der ebenen und undurchbrochenen
Wandung 11 verbunden. Die ebene Wandung 11 kann aber mindestens nach einer Seite auch über den Befestigungsrand der
Vorsatzwandung 12 überstehen, wie mit strichpunktierten Linien 11' in Fig. 1 angedeutet ist.
Im allgemeinen genügt es, wenn das Fugenblech 10 auf seiner nach außen gerichteten Seite mit einer Vorsatzwandung 12 versehen
ist, also auf derjenigen Seite, an welcher sich eine nach außen gerichtete und in Fig. 2 bezeichnete Fuge zwischen
einer Betondecke 17 und einer nachträglich aufgeführten Betonaußenwandung 18 bilden kann, in welche von außen Wasser eintreten
könnte. Wie Fig. 2 außerdem zeigt, kann das mit dem Dichtungsmaterial 13 kombinierte Fugenblech 10 bis zum Anschlag
seines unteren Randes 19 gegen Armierungsstäbe 20 der Betondecke 17 in die Betondecke eingesetzt werden. Entlang der
Vorsatzwandung eventuell auftretende Spalten werden beim Eindringen von Wasser durch das aufquellende Dichtungsmaterial 13
dicht und dauerhaft verschlossen. Das Fugenblech ist so in die Betondecke 17 eingesetzt, daß im Bereich der abzudichtenden
Wandungsfuge 16 der größte Abstand der Vorsatzwandung 12 von der ebenen Wandung 11 vorhanden ist, also dort die größte
Menge an Dichtungsmaterial zum Abdichten bei Wassereintritt zur Verfügung steht.
Claims (3)
1. Fugenblech für Betonwandungen, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens über einen Teil seiner Breite, der im Bereich
einer Betonwandungsfuge (16) und in darin angrenzenden
Betonwandungsbereichen verlaufen soll, und mindestens einseitig mit einer Durchbrüche aufweisenden Vorsatzwandung
(12) versehen ist, und daß der Raum zwischen der undurchbrochenen Fugenblechwandung (11) und der Vorsatzwandung
(12) mit einem unter Wassereinwirkung quellbaren Dichtungsmaterial (13) ausgefüllt ist.
2. Fugenblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzwandung (12) aus einem Gitterwandungsstreifen
besteht, der an seinen beiden Längsrändern an der undurchbrochenen Fugenblechwandung (11) befestigt ist und der im
Querschnitt gesehen zwischen seinen beiden Längsrändern wechselnde Abstände zu der Fugenblechwandung (11) aufweist
.
3. Fugenblech nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzwandung (12) an der fugenbildenden Übergangsstelle
(16) zwischen den Betonwandungen (17, 18) ihren größten Abstand von der undurchbrochenen Fugenblechwandung
(11) aufweist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9302711U DE9302711U1 (de) | 1993-02-25 | 1993-02-25 | Fugenblech für Betonwandungen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE9302711U DE9302711U1 (de) | 1993-02-25 | 1993-02-25 | Fugenblech für Betonwandungen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE9302711U1 true DE9302711U1 (de) | 1993-04-08 |
Family
ID=6889838
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE9302711U Expired - Lifetime DE9302711U1 (de) | 1993-02-25 | 1993-02-25 | Fugenblech für Betonwandungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE9302711U1 (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0756043A1 (de) * | 1995-07-28 | 1997-01-29 | VOLTECO S.p.A. | Wasserdichtungsbarrier, insbesondere für Betonkonstruktionen |
DE29710007U1 (de) | 1997-06-03 | 1997-08-07 | Technische Produkte Handelsgesellschaft mbH, 22335 Hamburg | Stellblech zur Arbeitsfugenabdichtung im Betonbau |
DE19935578C2 (de) * | 1998-08-01 | 2001-11-29 | Fischer Gert | Fugenblech zum Abdichten von Arbeitsfugen |
DE10146678A1 (de) * | 2001-09-21 | 2003-04-10 | Zementol Gmbh | Fugenband für Betonbauwerke |
Citations (2)
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---|---|---|---|---|
DE8803708U1 (de) * | 1988-03-18 | 1988-05-05 | Tiletschke, Lothar, 4904 Enger | Fugenabdichtschiene zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonteil |
GB2205872A (en) * | 1987-06-03 | 1988-12-21 | Grace W R Ltd | Waterstops with water-swellable edge regions |
-
1993
- 1993-02-25 DE DE9302711U patent/DE9302711U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
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