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DE9302711U1 - Fugenblech für Betonwandungen - Google Patents

Fugenblech für Betonwandungen

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Publication number
DE9302711U1
DE9302711U1 DE9302711U DE9302711U DE9302711U1 DE 9302711 U1 DE9302711 U1 DE 9302711U1 DE 9302711 U DE9302711 U DE 9302711U DE 9302711 U DE9302711 U DE 9302711U DE 9302711 U1 DE9302711 U1 DE 9302711U1
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DE
Germany
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wall
joint sheet
joint
concrete
facing
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE9302711U
Other languages
English (en)
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ROLF PFLIEGER 7046 GAEUFELDEN DE Firma
Original Assignee
ROLF PFLIEGER 7046 GAEUFELDEN DE Firma
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Publication date
Application filed by ROLF PFLIEGER 7046 GAEUFELDEN DE Firma filed Critical ROLF PFLIEGER 7046 GAEUFELDEN DE Firma
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Publication of DE9302711U1 publication Critical patent/DE9302711U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • E04B1/6806Waterstops
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • E04B2001/6818Joints with swellable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Rolf Pflieger
Siedlerstraße 46
7046 Gäufelden-Nebringen
Fugenblech für Betonwandunqen
Die Erfindung betrifft ein Fugenblech für Betonwandungen. Fugenbleche werden insbesondere im Randbereich von Betondecken in eine Betondecke vor deren Abbinden dort eingebracht, wo später erst Betonaußenwände hochgezogen werden. Im Trennungsbereich der nicht gleichzeitig hergestellten Wandungen bilden sich häufig schmale Fugen, durch welche Wasser von außen eindringen kann. Die Fugenbleche haben die Aufgabe, dieses Eindringen von Wasser zu verhindern. Da sich aber beim Abbinden des Betons auch entlang der Fugenbleche dünne Spalte bilden können, in welche ebenfalls Wasser eindringen kann, muß bei den bisher verwendeten Fugenblechen streng darauf geachtet werden, daß die Ränder des Fugenbleches einen Sicherheitsabstand von einigen Millimetern von den in den Betonwandungen befindlichen Armiereisen haben. Die Einhaltung dieses Sicherheitsabstandes ist kaum kontrollierbar und insbesondere bei dünnwandigen Betondecken schwierig, so daß in letzterem Falle häufig am Deckenrand ein nach oben überstehender Betonsockel angegossen wird, der ein ausreichend tiefes Einsetzen eines
G 7609 - 2 -
Fugenbleches erlaubt, ohne auf die Armierungseisen der Betondecke zu treffen. Dieser Sockel bedeutet aber einen zusätzlichen Schalungsaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fugenblech so auszubilden, daß es ohne Gefahr für die Betonarmierung einer Wandung auch bis zur Anlage gegen die Eisenarmierung dieser Wandung gebracht werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Fugenblech im Bereich der Betonfuge und in angrenzenden, zum Eintauchen in die Betonwandungen bestimmten Blechbereichen mindestens einseitig mit einer Durchbrüche aufweisenden Vorsatzwandung versehen ist und daß der Raum zwischen dem Fugenblech und dieser Vorsatzwandung mit einem unter Wassereinwirkung quellbaren Dichtungsmaterial ausgefüllt ist.
Sollte sich bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Fugenblech an dessen Vorsatzwandung beim Abbinden einer Betonwandung ein Schrumpfspalt bilden, würde in diesen Spalt eindringendes Wasser das hinter der durchbrochenen Vorsatzwandung befindliche Dichtungsmaterial zum Aufquellen und zum Austritt durch die Durchbrüche der Vorsatzwandung bringen, wodurch der Schrumpfspalt dicht verschlossen würde. Dadurch ist sichergestellt, daß keine Wasserführung entlang des Fugenbleches auftreten kann. Somit kann der Rand des Fugenbleches ohne Bedenken gegen die vor Wassereinwirkung zu schützende Eisenarmierung zur Anlage kommen.
Vorteilhafterweise kann die Vorsatzwandung aus einem Gitterwandungsstreifen bestehen, der an beiden Längsrändern an dem Fugenblech befestigt ist und der im Querschnitt gesehen zwischen seinen beiden Längsrändern wechselnde Abstände zu dem Fugenblech aufweist. Die Vorsatzwandung kann unter Zwischenlage des Dichtungsmaterials beispielsweise durch eine Punkt-
G 7609 - 3 -
schweißverbindung seiner Ränder an dem eigentlichen und undurchbrochenen Fugenblech befestigt werden. Zweckmäßig wird die Vorsatzwandung so vorgeformt, daß sie ihren größten Abstand von dem Fugenblech nach ihrem Einsetzen in eine Betondecke an der fugenbildenden Übergangsstelle zwischen den abzudichtenden Betonwandungen aufweist.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Fugenbleches anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläuter.
Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Darstellung eines Fugenblechabschnittes;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung durch den Randbereich einer Betondecke mit eingesetztem Fugenblech.
Fig. 1 zeigt ein sogenanntes Fugenblech 10, das aus einer ebenen und undurchbrochenen Wandung 11 und einer hier aus einem Gitterstreifen bestehenden, also durchbrochenen Vorsatzwandung 12 zusammengesetzt ist. Beide Wandungen 11 und 12 können aus einem metallischen Werkstoff oder auch aus Kunststoff bestehen. Die Vorsatzwandung 12 ist nur entlang ihrer beiden Ränder mit der ebenen Wandung 11 verbunden und ist zwischen ihren beiden Längsrändern konvex gekrümmt. Der zwischen der konvexen Vorsatzwandung 12 und der ebenen Wandung 11 bestehende Zwischenraum ist mit einem unter Wassereinwirkung quellbaren Dichtungsmaterial 13 ausgefüllt. Solches quellbare Dichtungsmaterial ist bekannt und enthält in den meisten Fällen als quellbare Komponente Bentonit.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Gitterstabränder der Vorsatzwandung 12 mittels einzelner Punktschweiß-
G 7609 - &Lgr; -
stellen 14 mit den Längsrändern 15 der ebenen und undurchbrochenen Wandung 11 verbunden. Die ebene Wandung 11 kann aber mindestens nach einer Seite auch über den Befestigungsrand der Vorsatzwandung 12 überstehen, wie mit strichpunktierten Linien 11' in Fig. 1 angedeutet ist.
Im allgemeinen genügt es, wenn das Fugenblech 10 auf seiner nach außen gerichteten Seite mit einer Vorsatzwandung 12 versehen ist, also auf derjenigen Seite, an welcher sich eine nach außen gerichtete und in Fig. 2 bezeichnete Fuge zwischen einer Betondecke 17 und einer nachträglich aufgeführten Betonaußenwandung 18 bilden kann, in welche von außen Wasser eintreten könnte. Wie Fig. 2 außerdem zeigt, kann das mit dem Dichtungsmaterial 13 kombinierte Fugenblech 10 bis zum Anschlag seines unteren Randes 19 gegen Armierungsstäbe 20 der Betondecke 17 in die Betondecke eingesetzt werden. Entlang der Vorsatzwandung eventuell auftretende Spalten werden beim Eindringen von Wasser durch das aufquellende Dichtungsmaterial 13 dicht und dauerhaft verschlossen. Das Fugenblech ist so in die Betondecke 17 eingesetzt, daß im Bereich der abzudichtenden Wandungsfuge 16 der größte Abstand der Vorsatzwandung 12 von der ebenen Wandung 11 vorhanden ist, also dort die größte Menge an Dichtungsmaterial zum Abdichten bei Wassereintritt zur Verfügung steht.

Claims (3)

G 7609 - 5 - Schutzansprüche :
1. Fugenblech für Betonwandungen, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens über einen Teil seiner Breite, der im Bereich einer Betonwandungsfuge (16) und in darin angrenzenden Betonwandungsbereichen verlaufen soll, und mindestens einseitig mit einer Durchbrüche aufweisenden Vorsatzwandung (12) versehen ist, und daß der Raum zwischen der undurchbrochenen Fugenblechwandung (11) und der Vorsatzwandung (12) mit einem unter Wassereinwirkung quellbaren Dichtungsmaterial (13) ausgefüllt ist.
2. Fugenblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzwandung (12) aus einem Gitterwandungsstreifen besteht, der an seinen beiden Längsrändern an der undurchbrochenen Fugenblechwandung (11) befestigt ist und der im Querschnitt gesehen zwischen seinen beiden Längsrändern wechselnde Abstände zu der Fugenblechwandung (11) aufweist .
3. Fugenblech nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzwandung (12) an der fugenbildenden Übergangsstelle (16) zwischen den Betonwandungen (17, 18) ihren größten Abstand von der undurchbrochenen Fugenblechwandung (11) aufweist.
DE9302711U 1993-02-25 1993-02-25 Fugenblech für Betonwandungen Expired - Lifetime DE9302711U1 (de)

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DE9302711U1 true DE9302711U1 (de) 1993-04-08

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0756043A1 (de) * 1995-07-28 1997-01-29 VOLTECO S.p.A. Wasserdichtungsbarrier, insbesondere für Betonkonstruktionen
DE29710007U1 (de) 1997-06-03 1997-08-07 Technische Produkte Handelsgesellschaft mbH, 22335 Hamburg Stellblech zur Arbeitsfugenabdichtung im Betonbau
DE19935578C2 (de) * 1998-08-01 2001-11-29 Fischer Gert Fugenblech zum Abdichten von Arbeitsfugen
DE10146678A1 (de) * 2001-09-21 2003-04-10 Zementol Gmbh Fugenband für Betonbauwerke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8803708U1 (de) * 1988-03-18 1988-05-05 Tiletschke, Lothar, 4904 Enger Fugenabdichtschiene zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonteil
GB2205872A (en) * 1987-06-03 1988-12-21 Grace W R Ltd Waterstops with water-swellable edge regions

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