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DE929837C - Steuerverfahren fuer Bandabschnitts-Foerderer - Google Patents

Steuerverfahren fuer Bandabschnitts-Foerderer

Info

Publication number
DE929837C
DE929837C DEG9452A DEG0009452A DE929837C DE 929837 C DE929837 C DE 929837C DE G9452 A DEG9452 A DE G9452A DE G0009452 A DEG0009452 A DE G0009452A DE 929837 C DE929837 C DE 929837C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
switch
section
control method
contactor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG9452A
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Grebe
Felix Richter
Guenter Werth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG9452A priority Critical patent/DE929837C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE929837C publication Critical patent/DE929837C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G35/00Mechanical conveyors not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/02Belt or chain conveyors
    • B65G2812/0299Conveyors having independant belt or chain conveyor sections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Steuerverfahren für Bandabschnitts-Förderer Die Erfindung betrifft ein Steuerverfahren für Bandabschnitts-Förderer, insbesondere für den Grubenbetrieb, wobei ein oder mehrere Bandabschnitte in Abhängigkeit von der Stellung einer Weiche auf verschiedenen Fördergerüststrecken fahren, unter Verwendung von stationären Antrieben, die durch die Bandabschnitte ein- und ausgeschaltet werden.
  • Die Förderung mit Bandabschnitten unter Tage ist besonders dann vorteilhaft, wenn aus mehreren Flözen die hereingewonnene Kohle zu einer einzigen Bunkerstelle geschafft und wenn umgekehrt Material und Versatz von einem Zentralpunkt an die verschiedenen Bedarfs stellen gefördert werden soll. Die Aufgabe besteht in der Verwirklichung einer Förderung, die die Beweglichkeit des Förderwagenbetriebes in der Bedienung der verschiedenen Bedarfspunkte mit der Leistungsfähigkeit von Bandanlagen verbindet, ohne aber das Fördergut jeweils von einem Fördermittel auf ein anderes übergeben zu müssen. Bei den langen FöBderstrecken, den Richtungsänderungen und den sonstigen Erschwernissen im Untertagebetrieb kann ein reibungsloses Arbeiten einer Förderanlage mit Bandabschnitten nur dadurch gewährleistet werden, daß die Steuerung des Bandabschnittes bzw. der Bandabschnitte von einer Zentralsteuerstelle durch Einmannbedienung erfolgt und unabhängig von der richtigen oder falschen Weichenstellung sowie unabhängig davon, daß die Antriebe durch die einzelnen Bandabschnitte selbst ein- und ausgeschaltet werden, ein Einlaufen eines Blandabschnittes in die Weiche bei falscher Weichenstellung automatisch verhindert wird.
  • Die Erfindung behandelt ein Steuerverfahren für derartige in Abhängigkeit von der Stellung einer Fördergerüstweiche verfahrene, ihre Antriebe selbst schaltende Bandabschnitte, und besteht im wesentlichen darin, daß die der Weiche benachbarten Antriebe - unabhängig von der Schaltung durch den Bandabschnitt selbst - bei falscher Weichenstellung selbsttätig gesperrt werden, bevor der Bandabschnitt in die Weiche einlaufen kann.
  • Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß in-die in die Weiche einmündenden Fö rdergerüststrecken Riegel zylinder eingebaut, deren als Riegel dienende Kolbenstangen in eine Raste eines - mit der Weichenzunge verbundenen Bogens od. dgl. eingreifen können. Ist der Eingriff verhindert, d. h. steht die Weichenzunge nicht auf die diesbezügliche einmündende Fördergerüststrecke, so bleibt das Steuermittel für das Steuerschütz abgesperrt.
  • Das Steuerschütz läßt dadurch ein weiteres Steuermittel über eine Kontaktsteuerung in ein weiteres Steuerschütz gelangen, welches das Antriebsmittel für den Zwischenantrieb absperrt. Die Kontaktsteuerung läßt das Steuermittel aber erst dann durchfließen, wenn sie von der Spitze des ankommenden Bandabschnittes in Tätigkeit gesetzt, d. h. geöffnet wird. Hierdurch ist also auch bei falscher Weichenstellung das Anlaufen des durch den einlaufenden Bandabschnitt eingeschalteten Motors gesichert. Stillgesetzt wird der Antrieb erst dann, wenn die Spitze des Bandabschnittes die Kontaktsteuerung öffnet und dadurch der Weg für das Steuermittel zum Absperren des Antriebsmittels vollstandig frei wird. Diese Schaltung hat den Vorteil, daß unabhängig davon, wo sich die Zentralsteuerstelle für die Bedienung der Fördergerüstweiche befindet, und unabhängig davon, wie weit der Antriebsmotor von der Weiche entfernt ist, der ankommende Bandabschnitt zunächst durchlaufen kann und erst kurz vor der Weiche, d. h. an der Stelle, an der sich die Kontaktsteuerung befindet, in der Regel etwa 10 m vor der Weiche, zum Stehen gebracht wird.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Steuerverfahren kann immer nur ein Riegelzylinder mit der Raste im Eingriff stehen, so daß die nicht durchgeschalteten Fördergerüstanschlüsse gesperrt sind.
  • Ist eine Fehlschaltung erfolgt, derart, daß überhaupt kein Eingriff zwischen Raste und einem Riegel zylinder vorliegt, so werden automatisch alle Bandabschnitte daran gehindert, in die Weiche einzufahren.
  • Da in dem unübersichtlichen Grubenbetrieb, bei den Entfernungen und Richtungsänderungen der die Zentralsteuerung Bedienende das Ankommen von Bandabschnitten nicht erkennen kann, sieht die Erfindung vor, daß ein einlaufender Bandabschnitt in an sich bekannter Weise durch Signale am Steuerstand angekündigt wird, so daß der Bedienungsmann die Weiche auf den in Frage kommenden Gerüstabschnitt umlegen kann. Die Betätigung der Signaleinrichtung, die zweckmäßig aus preßluftgespeisten Signallampen od. dgl. besteht, erfolgt durch das Anlaufen des in Frage kommenden Antriebsmotors.
  • Um Ober- und Untertrum auch unabhängig voneinander schalten, verstellen und verriegeln zu können, wird die Weiche so ausgebildet, dlaß Ober-und Untertrum unabhängig voneinander arbeiten.
  • Es ist auch möglich, daß eine auf die Weiche einlaufende Fördergerüststrecke in mehr oder weniger großer Entfernung sich wiederum teilt, wobei die dort angeordnete Weiche in gleicher Weise und nach dem gleichen Steuerverfahren von der Zentralsteuerstelle geschaltet werden kann, wie die in der Nähe der Steuerstelle befindliche Drei-oder Vierwegeweiche.
  • Weitere Einzelheiten des Steuerverfahrens zeigt die in einer schematischen Ausführungsform die Erfindung wiedergebende Zeichnung.
  • Die Zentralsteuerstelle 1 befindet sich in unmittelbarer Nähe der Dreiwegeweiche 2 des Fördergerüstes. Die Betätigung der Weiche 2 erfolgt über einen Druckzylinder 3, der von beiden Seiten mit Frischluft beaufschlagt wird und die Weichenzunge 2 entsprechend der Schaltung der Steuerstelle I verstellt. In dem Bogen 4 der Weichenzunge 2 befindet sich eine Raste 5 für die Kolbenstangen 6 der Riegelzylinder, von denen je einer in den anschließenden Fördergerüststrecken bzw.
  • - bei voneinander unabhängigem Schalten des Ober- und Untertrums - in jedem Gerüstteil untergebracht ist. Auf die Kolben der Riegelzylinder wirkt entgegen einer die Kolben in Entriegelungsstellung drückenden zusätzlichen Kraft ständig Steuerluft, die ebenfalls von der Steuerstelle I geschaltet wird.
  • Das Schema zeigt linksseitig freile Durchfahrt für einen Bandabschnitt, während die beiden anderen Gerüstanschlußstücke gesperrt sind. Die Kolbenstange 6 des linken Riegelzylinders ist in die Raste 5 eingerastet, wodurch die Steuerluft frelgegeben wird und über die Leitung 7 zu dem Steuerschütz & gelangt. Dadurch wird die Steuerluftzufuhr g abgesperrt, so daß das aus der Leitung 10 über das Steuerschütz II eintretende Antriebsmittel für den Motor 12 auch dann nicht abgesperrt wird, wenn die Spitze des Bandabsehnittes die Kontaktsteuerung I3 anfährt, weil die Steuerluftzufuhr g gesperrt ist und die Kontaktsteuerung I3 das Steuerschütz II nicht schaltet. Der Bandabschnitt beeinflußt also beim ueberfahren der Kontaktsteuerung 13 die Antriebsmitteizufuhr aus der Leitung 10 über das Steuerschütz II nicht und kann in die Weiche einlaufen.
  • In dem oberen Teil der Figur ist die Sperrung eines Bandabschnittes gezeigt. Dadurch, daß die Kolbenstange des mittleren Riegelzylinders nicht in die Raste 5 des Bogens 4 der Weichenzunge 2 eingreifen und sich der Kolben also nicht verschiebern kann, wird die Steuerluft 7 nicht freigegeben und kann nicht zum Steuerschütz 14 gelangen. Die Steuerluft 15 tritt über das Steuerschütz 14 in die Leitung 16 ein und gelangt über die Kontaktsteuerung 17 in das Steuerschütz I8.
  • Das Antriebsmittel für den Antriebsmotor I9, das zunächst über das Steuerschütz I8 den Antriebsmotor 19 betätigt, wird infolge des Wirksamwerdens der Steuerluft aus der Leitung 15 gesperrt, sobald die Kontaktsteuerung 17 von der Spitze des Bandabschnittes in Tätigkeit gesetzt wird. Der Bandabschnitt bleibt stehen und wird am Einlauf in die Weiche 2 gehindert.
  • PATENTANSPROCHE: I. Steuerverfahren für Bandabschnitts-Förderer, insbesondere für den Grubenbetrieb, wobei ein oder mehrere Bandabschnitte in Abhängigkeit von der Stellung einer Weiche auf verschiedenen Fördergerüststrecken fahren, unter Verwendung von stationären Antrieben, die durch die Bandabschnitte ein- und ausgeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die der Weiche benachbarten Antriebe - unabhängig von ihrer Schaltung durch einen Bandabschnitt - bei falscher Weichenstellung selbsttätig gesperrt werden, bevor der Bandabschnitt in die Weiche einlaufen kann.

Claims (1)

  1. 2. Steuerverfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Sperrung eines Antriebes (12, 19) dadurch erfolgt, daß die Kolbenstange (6) eines Riegelzylinders nicht in die Raste (5) des Bogens (4) od. dgl. der Weichenzunge (2) eingreifen, sich also nicht verschieben kann und dadurch das Steuermittel (7) für das Steuerschütz (8, 14) abgesperrt bleibt, so daß ein weiteres Steuermittel (9, I5) über das Steuerschütz (8, 14) und anschließend über eine Kontaktsteuerung (I3, I7) in ein weiteres Steuerschütz (11, I8) gelangen kann, wodurch das Antriebsmittel (I0) für den Motor (12, I9) abgesperrt wird, aber erst dann, wenn die Kontaktsteuerung (I3, I7) von der Spitze des Bandabschuittes in Tätigkeit gesetzt, d. h. für den Durchfluß des Steuermittels (9, 15) geöffnet wird.
    3. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Bandabschnitt betätigte Kontaktsteuerung (13, 17) in unmittelbarer Nähe der Weiche (2), zweckmäßig etwa 10 m davor, angeordnet ist.
    4. Steuerverfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung und Verriegelung der Weichen (2) für Ober-und Untertrum unabhängig voneinander erfolgen.
    5. Steuerverfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein einlaufender Bandabschnitt in an sich bekannter Weise durch Signale am Steuerstand (i) angekündigt wird, die durch das Anlaufen eines Antriebsmotors (12, I9) betätigt werden.
DEG9452A 1952-07-29 1952-07-29 Steuerverfahren fuer Bandabschnitts-Foerderer Expired DE929837C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG9452A DE929837C (de) 1952-07-29 1952-07-29 Steuerverfahren fuer Bandabschnitts-Foerderer

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DEG9452A DE929837C (de) 1952-07-29 1952-07-29 Steuerverfahren fuer Bandabschnitts-Foerderer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE929837C true DE929837C (de) 1955-07-04

Family

ID=7119089

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DEG9452A Expired DE929837C (de) 1952-07-29 1952-07-29 Steuerverfahren fuer Bandabschnitts-Foerderer

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Country Link
DE (1) DE929837C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124424B (de) * 1960-01-22 1962-02-22 Hauhinco Maschf Weiche fuer endlose Gliederfoerderbaender
DE1292606B (de) * 1964-10-22 1969-04-17 Grebe Konrad Foerderanlage zur kontinuierlichen Abfoerderung des im Streckenvortrieb gewonnenen Haufwerks mittels Bandzuegen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124424B (de) * 1960-01-22 1962-02-22 Hauhinco Maschf Weiche fuer endlose Gliederfoerderbaender
DE1292606B (de) * 1964-10-22 1969-04-17 Grebe Konrad Foerderanlage zur kontinuierlichen Abfoerderung des im Streckenvortrieb gewonnenen Haufwerks mittels Bandzuegen

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