[go: up one dir, main page]

DE927080C - Schiffskammerschleuse - Google Patents

Schiffskammerschleuse

Info

Publication number
DE927080C
DE927080C DEK16099A DEK0016099A DE927080C DE 927080 C DE927080 C DE 927080C DE K16099 A DEK16099 A DE K16099A DE K0016099 A DEK0016099 A DE K0016099A DE 927080 C DE927080 C DE 927080C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
water
lock chamber
ship
ship chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK16099A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK16099A priority Critical patent/DE927080C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE927080C publication Critical patent/DE927080C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C1/00Locks or dry-docks; Shaft locks, i.e. locks of which one front side is formed by a solid wall with an opening in the lower part through which the ships pass
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A10/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE at coastal zones; at river basins
    • Y02A10/30Flood prevention; Flood or storm water management, e.g. using flood barriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schleusenkammer für die Hebung und Senkung von Schiffen an Kanälen der Binnenwasserstraßen. Bei der bisher üblichen Bauweise der Schiffsschleusen werden Schleusenkammern verwendet, die ,einen festen, aus Beton oder Mauerwerk errichteten Trog darstellen, der an beiden Enden durch ein Schleusentor wasserdicht verschlossen wird. Bei einer Hebung eines Schiffes muß nach dem Einfahren des Schiffes das durchfahrene Tor wieder geschlossen werden. Hiernach ist es erforderlich, nun die geschlossene Schleusenkammer so weit durch Umläufe vom Oberwasser zu füllen, bis der Stand des Oberwassers erreicht ist. Nun wird das obere Tor geöffnet, so daß das Schiff ins Oberwasser ausfahren kann. Bei einer Senkung zu Tal fahrender Schiffe ist der -Vorgang umgekehrt bzw. wird das nach Schließung desoberen. Tores in der Schleusenkammer befindliche Wasser durch Umläufe in das Unterwasser abgeleitet. Dieses Wasser geht bei jeder Schleusüng dem Oberwasser verloren und muß, wenn das Oberwasser keinen oder nicht genügend .natürlichen Zufluß hat, durch Pumpen wieder in das Oberwasser zurückgedrückt werden. Bei den. Schleusen neuester Bauart mit größerem Wasserspiegeluntersehied als q. m verwendet man heute noch die sogenannten seitlich gelagerten Wassersparbecken. Diese bekannten Sparbeclzensysteme dienen dazu, einen Teil des zur Schleusung notwendigen Wassers immer wieder verwenden zu können, so daß nur der verlorengehendie Teil (etwa 2o bis, 25 °/o) des Sc@hleu:senkammerinhalts jeweils erneut aus dem Oberwasser entnommen werden muß. Diese Art der Schleusung erfordert eine erheblich größere und daher kostspieligere Schleusenanlage.
  • Die Erfindung geht davon aus, eine Schleusenkammer zu bauen, die es ermöglicht, jede Hebung bzw. Senkung eines Schiffes ohne Wasserentnahme aus :dem Oberwasser durchzuführen, d. h., das zur Schleusung notwendige Wasser verbleibt in unveränderter Menge ständig in der Schleusenkammer. Nachdem heutigen Stand der Technik ist es möglich, die Seitenwände der Schleusenkammer aus einer Eisenkonstruktion mit Stahlplatten zu errichten. Diese Schleusenkammerwände, in den Abbildungen mit a bezeichnet, sollen gemäß der Erfindung durch eine Scharniervorrichtung an ihrer unteren Längskante, in. den Abbildungen mit b bezeichnet, seitlich nach außen schwenkbar sein. Die Schleusenwände ruhen mit den Scharnieren auf einem .Betonsockel. Die Scharniere müssen unterhalb der Schleusensohle im Beton gelagert und befestigt sein, wie aus Ab(. r ersichtlich ist, die ein Schaubild einer Schleusenkammer ohne Tor und Stirnwand darstellt. Das Verschwenken. oder Herunterklappen der Schleusenwände geschieht durch Anordnung mehrerer Zahnradführungen, die in Abb. z mit c bezeichnet sind. Die Zahnradkonstruktion soll mit einer Schwimmervorrichtung d verbünden sein, die die Aufgabe hat, das Gewicht der Wand und des Wassers. auszugleichen. Solche Schwimmerkonstruktionen sind bereits an Hebewerken üblich. Sie müßten im vorliegenden Falle seitlich mit dem Zahnrad verbunden sein. Eine Gleitvorrichtung mittels Rolle, die sich auf einer Speiche des Zahnrades bewegen kann, ermöglicht die Beibehaltung der senkrechten Richtung der in einer Führungsvorrichtung laufenden Schwimmer bei der Aufundabbewegung. Die Verankerung der Schiffe innerhalb der Schleusenkammer geschieht an Dalben, die aus eisernen Spundbohlen bestehen und in Abständen von etwa 25 bis 30 m seitlich in der Schleusenkammer beiderseits errichtet werden müßten. An diesen Dalben könnten gleichzeitig die hochgeklappten Schleusenkammerwände durch Sperrhaken befestigt werden, um so eine erhöhte Sicherheit bei geöffnetem Oberwasserschleusentor zu erreichen.
  • Die Abb. 2 und 3 stellen Querschnitte durch die Schleusenkammer dar, die diese mit hoch- und heruntergeklappten Kammerwänden zeigen. Aus den Abbildungen ist die Hebung bzw. Senkung des Wasserspiegels ersichtlich. Die Hubhöhe ist in allen Abbildungen mit H, der Tiefgang mit T bezeichnet. Ein weiterer Vorteil dieser Erfindung ist es, daß die Schleusunigen in einer bedeutend kürzeren Zeit vorgenommen werden können als bisher.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi: Schiffskammerschleuse, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleusenkammerwände um ihre untere Längskante seitlich nach außen schwenkbar sind.
DEK16099A 1952-11-11 1952-11-11 Schiffskammerschleuse Expired DE927080C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK16099A DE927080C (de) 1952-11-11 1952-11-11 Schiffskammerschleuse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK16099A DE927080C (de) 1952-11-11 1952-11-11 Schiffskammerschleuse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE927080C true DE927080C (de) 1955-04-28

Family

ID=7214775

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK16099A Expired DE927080C (de) 1952-11-11 1952-11-11 Schiffskammerschleuse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE927080C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130766B (de) * 1957-07-25 1962-05-30 Voith Gmbh J M Neben einer Schleuse angeordnetes Wasserkraftwerk

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130766B (de) * 1957-07-25 1962-05-30 Voith Gmbh J M Neben einer Schleuse angeordnetes Wasserkraftwerk

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE893778C (de) Spar-Schachtschleuse mit Druckluftkammer
DE202018005260U1 (de) Baugrubenumschließungen sowie Vorrichtung und System zur Errichtung einer Baugrubenumschließung im Bereich von wasserseitigen Bohraustrittspunkten
DE2716481A1 (de) Baukonstruktion
DE2021653A1 (de) Transportschiff fuer schwimmfaehige Lastbehaelter
EP0281856A1 (de) Verwendung einer Vorrichtung in einem fliessenden Gewässer mit seitlicher Abzweigung bzw. Erweiterung
DE927080C (de) Schiffskammerschleuse
AT126189B (de) Schwimmdock.
DE1029749B (de) Schiffshebewerk mit zu beiden Seiten des Schiffstroges ganz oder teilweise oberirdisch angeordneten Schwimmern
DE880119C (de) Abschlußvorrichtung für Schleusen, Häfen, Docks oder Wasserläufe
DE831825C (de) Schwimmerhebewerk
DE864378C (de) Notverschluss fuer den Einlauf von Wasserturbinen, Schleusen, Dockeinfahrten und aehnliche Anlagen
DE953149C (de) Schiffsschleusenanlage fuer Seeschiffswasserstrassen
DE386929C (de) Schleusentor oder Wehr mit einem versenkbaren Verschlusskoerper
EP2860314B1 (de) Schwerkraftgründung
DE19151C (de) Schleusenklappthor
DE657005C (de) Schiffshebewerk mit waagerecht liegendem Schwimmer
DE813019C (de) Vorrichtung zum Einschleusen von Schiffen bei niedrigen Wasserstaenden
DE1940979A1 (de) Schwimmende Stahl-Senkkaesten als Verschluesse fuer Schleusen,Sperrwerke und Sieldurchlaesse fuer den Stahlwasserbau
DE679556C (de) Einschwimmbares UEberfallwehr
DE19537274A1 (de) Sperrwerk zum Schutz vor Sturmfluten
DE553499C (de) Anlage zur Ausnutzung der Energie, die bei Wechsel von Ebbe und Flut frei wird, mit zwei voneinander durch ein Wehr getrennten Staubecken
CH127156A (de) Baugrubenumschliessungsvorrichtung für in Gewässern aufzuführende Bauwerke.
DE228535C (de)
DE952880C (de) Wehr- oder Sperrvorrichtung
DE893468C (de) Pfeilerkraftwerk