DE926300C - Beschickungsvorrichtung fuer Siebzentrifugen - Google Patents
Beschickungsvorrichtung fuer SiebzentrifugenInfo
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- DE926300C DE926300C DEK16166A DEK0016166A DE926300C DE 926300 C DE926300 C DE 926300C DE K16166 A DEK16166 A DE K16166A DE K0016166 A DEK0016166 A DE K0016166A DE 926300 C DE926300 C DE 926300C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
- B04B11/06—Arrangement of distributors or collectors in centrifuges
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
- Bei der Beschickung von Siebzentrifugen mit Suspensionen oder Schlämmen, die stark verschleißende Feststoffe, wie Kohle, Berge usw., enthalten, ist es wesentlich, daß die aufgegebene Masse mit der vollen Umfangsgeschwindigkeit des Siebbelages und wirbelfrei auf denselben auftrifft. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, so tritt an den Siebbelägen in kurzer Zeit ein zerstörender Verschleiß ein.
- Die Erfindung bezweckt nun, an Siebschleudern, insbesondere an ununterbrochen arbeitenden Siebschleudern mit konischen Trommeln und Beschickung längs der Achse im Gebiet des kleinsten Durchmessers, das Gut so aufzugeben, daß es nicht von innen nach außen auf den Siebbelag gelangt, sondern von außen her und damit höher beschleunigt und dann erst wieder nach innen gleitet, ohne daß Verstopfungsgefahren entstehen.
- Abb. i zeigt das erfindungsgemäße Prinzip schematisch und beispielsweise an einer Schneckenzentrifuge der bekannten Bauart; Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsart an einer Siebkegelzentrifuge ohne mechanische Austragvorrichtung.
- In Abb. i ist i die rotierende vertikale Siebtrommel mit eingesetztem Siebbelag 2, dem in Pfeilrichtung durch das Rohr 3 axial die Beschickung durch die Nabe zuläuft. In der tragenden und antreibenden Hohlnabe q. der Trommel i sind zur Vorbeschleunigung des Gutes in an sich bekannter Weise rippenförmige Schaufeln 5 eingegossen oder angeschweißt. Von diesen aus gelangt bei den bekannten Ausführungen - dieser Schleudern das Gut mit einer nicht ausreichenden Geschwindigkeit und einem Richtungsfehler auf die Siebbeläge. Erfindungsgemäß wird nun die Nabe q. oder ein auf ihr sitzender auswechselbarer kappen-oder glockenförmiger Teil 6 so aasgewölbt, daß das in Pfeilrichtung 7 zulaufende Gut eine Zone höherer Geschwindigkeit durchläuft, als sie im oberen Rand 8 des Siebes herrscht. Es ist dabei meist zweckmäßig, in dieser Aufgabeglocke 6 mehrere Rippen g anzuordnen, die das Gut mitnehmen. Die Rippen g brauchen dabei nicht schaufelartig den ganzen Querschnitt zu erfüllen. Das so beschleunigte und geführte Gut tritt dann etwa bei 8 aus der Glocke 6 und deren Rippen g störungsfrei auf den Siebbelag 2 über. Das in Abb. i dargestellte Konstruktionsbeispiel läßt erkennen, daß die auf die Trommelnabe q. aufgesetzte Glocke 6 zur Beseitigung etwaiger Verstopfungen oder zur Auswechslung bei größerem Verschleiß leicht abgezogen werden kann, ohne sonstige Teile der Schleuder demontieren zu müssen. Die auf dem Siebbelag 2 entstehende Feststoffschicht wird in der bekannten Weise durch die Schnecke io, die fest auf dem Austragkonus i i sitzt, dem größeren Austragdurchmesser der Zentrifuge zugeleitet. Der Austragkonus i i hat dabei wie üblich eine von der Trommeldrehzahl etwas verschiedene Drehzahl.
- Das in Abb. i dargestellte Prinzip ist nicht auf Schleudern mit Schneckenaustrag begrenzt. Man kann es ebenso vorteilhaft auf Siebtrommeln mit großem Öffnungswinkel anwenden, über deren Siebbeläge das Gut durch die Fliehkräfte oder Schwingungen von selbst gleitet. Abb. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel dieser Anwendungsform. Hier ist 12 der Siebkonus, der mittels der Nabe 13 mit dem Antrieb 16 verbunden ist. Die zu trennende Suspension gelangt bei 14 in Pfeilrichtung in das obere hohle Wellenende 15 der Maschine, an dem gleichzeitig z. B. ein Wellenantrieb 16 zur Erzeugung der Rotation angreift. Zwischen dem Antrieb 16 und einem Flansch 17 am oberen Ende des Siebkegels wird nun erfindungsgemäß eine schalenförmige Glocke i8 mit radialen Rippen ig aufgeschraubt, die in Pfeilrichtung 2o das Gut weiterführt und beschleunigt. Am Siebkonus befinden sich am Austrittsende der Glocke 18 eine Reihe von Durchbrechungen 21, durch die das Schleudergut voll beschleunigt und, völlig auf die Siebfläche ausgerichtet, tangential auf die Innenseite der. Siebfläche 12 gelangt und von dort zum Austragende weitergleitet. Es wird in, sehr vielen Fällen zweckmäßig- sein, die Durchbrechungen 21 etwa durch eingesetzte Büchsen aus Hartmetall vor Verschleiß zu schützen, ebenso wie man ganz allgemein die Glocken und Rippen 6, 7, 18 und ig aus stark`vandigem Hartguß herstellen oder mit Hartmetall durch Auflöten oder Aufschweißen schützen wird. Auch Weichgummiauskleidungen können nützlich sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Beschickungsvorrichtung für Siebzentrifugen, dadurch gekennzeichnet, daß das zu schleudernde Gut durch Glocken oder Hauben (6, 18) von der Zentrifugennabe (q., 13) übernommen und mittels eines größeren Durchmessers auf eine höhere Umfangsgeschwindigkeit gebracht wird, als sie zum Anfang des Siebbelages (2) gehört. z. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Beschleunigungsglocken (6, 18) Rippen (7, ig) angeordnet sind. 3. Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschleunigungsglocken selbständig abnehmbar sind. q.. Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertrittöffnungen (21) des Gutes aus den Beschleunigungsglocken (i8) in das Siebinnere (i2) durch Hartmetallhülsen geschützt sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK16166A DE926300C (de) | 1952-11-16 | 1952-11-16 | Beschickungsvorrichtung fuer Siebzentrifugen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK16166A DE926300C (de) | 1952-11-16 | 1952-11-16 | Beschickungsvorrichtung fuer Siebzentrifugen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE926300C true DE926300C (de) | 1955-04-14 |
Family
ID=7214792
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK16166A Expired DE926300C (de) | 1952-11-16 | 1952-11-16 | Beschickungsvorrichtung fuer Siebzentrifugen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE926300C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2459796A1 (de) * | 1974-12-18 | 1976-07-01 | Krauss Maffei Ag | Zentrifuge (prallringzentrifuge) |
-
1952
- 1952-11-16 DE DEK16166A patent/DE926300C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2459796A1 (de) * | 1974-12-18 | 1976-07-01 | Krauss Maffei Ag | Zentrifuge (prallringzentrifuge) |
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