DE921256C - Drehofen mit mehreren achsparallel am Ende angeordneten Kuehltrommeln - Google Patents
Drehofen mit mehreren achsparallel am Ende angeordneten KuehltrommelnInfo
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- DE921256C DE921256C DEM12228A DEM0012228A DE921256C DE 921256 C DE921256 C DE 921256C DE M12228 A DEM12228 A DE M12228A DE M0012228 A DEM0012228 A DE M0012228A DE 921256 C DE921256 C DE 921256C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/38—Arrangements of cooling devices
- F27B7/40—Planetary coolers
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Description
- Drehofen mit mehreren achsparallel am Ende angeordneten Kühltrommeln Die Erfindung bezieht sich auf Drehöfen, z. B. zum Brennen von Zementklinkern, mit mehreren achsparallel zum Drehofen angeordneten und über dessen Ende hinausreichenden Kühltrommeln.
- Den Vorteilen der am Drehofen angebauten Kühltrommeln, keinen besonderen Antrieb zu erfordern und von geringer Bauhöhe zu sein, steht der Nachteil gegenüber, daß die durch die Brennstoffdüse hervorgerufene Injektorwirkung für Zusatzluft sich nur in den jeweils unteren Kühltrommeln auswirkt, während die Luft durch die starke Erwärmung einen so beträchtlichen Auftrieb erfährt, daß sie in die jeweils obenliegenden Kühltrommeln entweicht. Die Kühlwirkung ist aus diesem Grunde schlecht. Zur Verbesserung hat man vorgeschlagen, in den Kühltrommeln Ketten anzubringen, die sich bei den jeweils oben befindlichen Kühltrommeln aushängen und somit einen Vorhang bilden, der das Entweichen der Heißluft erschwert, während sie in den jeweils unten befindlichen Trommeln am Boden liegen. Diese Einrichtung ist teuer, schwer, starkem Verschleiß unterworfen und hat nur eine geringe Wirkung.
- Erfindungsgemäß werden diese Nachteile vermieden, indem man die Enden der Kühltrommeln mit Kammern versieht, die miteinander durch Kanäle oder unmittelbar durch Durchtrittsöffnungen verbunden sind. Zwischen den Kammern und den Kühltrommeln befinden sich Wände mit einer Durchtrittsöffnung, die kleiner ist als der lichte Durchmesser der Kühltrommel und die sich zur Mitte des Drehofens hin, bis etwa an den Kühltrommelrand hin, erstreckt. Auf diese Weise kann der gekühlte Klinker nur im oberen Bereich aus der Kühltrommel in die Kammer austreten und wird bei der Weiterdrehung nach unten aus dieser entleert. Die Entleerung erfolgt in einem bestimmten klein begrenzten Drehwinkelbereich, wodurch besondere Auffangkästen eingespart werden, und zwar durch an den Außenseiten der Kästen angeordnete Klappen hindurch, die an in Drehrichtung des Ofens vorn liegenden Scharnieren befestigt sein können. Hierdurch wird erreicht, daß die Klappen im Mittelbereich der Abwärtsbewegung öffnen und damit den Querschnitt zur Entleerung für den Klinker und zum Einlaß von Kaltluft freigeben, während sie im Mittelbereich der Aufwärtsbewegung wieder schließen und damit in der ganzen oberen Hälfte der Drehbewegung die Kühltrommeln verschlossen halten; auf diese Weise wird ein Rückblasen von Warmluft verhindert.
- Der Erfindungsgedanke ist an einem Ausführungsbeispiel erläutert, das in den Zeichnungen dargestellt ist. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine Drehofenanlage mit Kühltrommeln und Abb.2 einen Querschnitt durch die Kammern der Kühltrommeln.
- Im Drehofen i sind vor der Verengung 5 seiner Ausmauerung etwa radial laufende Kanäle 2 angeordnet, die über kurze Rohrverbinder 3 in das Innere der Kühltrommeln 4 führen. Diese ragen über das Ende des Drehofens hinaus und umschließen die herausfahrbare Feuerungsstation 7, an der die Düse 6 angebracht ist. An den Enden der Kühltrommeln sind die Kammern io angeordnet, die zu einem Ring zusammengeschlossen sind und an ihrem Umfang die Klappen 9 aufweisen. Zwischen den Kühltrommeln 4 und den Kammern io sind die Zwischenwände 8 angeordnet, und zwar weisen sie je eine Durchtrittsöffnung ii auf, die kleiner ist als der lichte Querschnitt der Kühltrommeln, die aber andererseits in Richtung der Drehofenachse hin bis an den Umfang der Kühltrommel sich erstrecken kann. Die Form der Durchtrittsöffnung i i kann kreisförmig mit nach der Drehofenachse hin liegender Exzentrizität zur Trommelachse sein, sie kann oval sein, langrundförmig wie in der Zeichnung oder ähnlich sein.
- Die Kammern haben einen poligonalen, z. B. viereckigen Querschnitt und besitzen gemeinsame Nachbarwände 12, die nicht bis an die Außenwände 13 durchgeführt sind und somit einen Querschnitt 14 frei lassen, durch den der Klinker beim Ausschütten hindurchtreten kann.
- An den Außenwänden 13 sind die Klappen 9 mit in Drehrichtung vorn liegendem Scharnier 15 angeordnet. Vor den Klinkerauslaßklappen können Stauwände 16 angeordnet sein, die zur Führung des Klinkerstromes dienen und sich z. B. bis etwa in die Mitte der Kammer hinein erstrecken.
- Die Wirkungsweise der erfindungsgemäß ausgebildeten Anlage ist so, daß der heiße- Klinker durch die Kanäle 2 und die Rohre 3 in die Kühltrommeln 4 austritt und hier durch den angesaugten Luftstrom gekühlt, aber am Austreten aus der Kühltrommel in die Kammer hinein zunächst durch die Wand 8 gehindert wird, deren Durchtrittsöffnung kleiner als der lichte Querschnitt der Kühltrommel ist, so daß dadurch eine gewisse Schichtdicke 17 aufrechterhalten wird. Dies geschieht so lange, bis die Kühltrommeln aus ihrer unteren Lage in die obere Lage kommen. Hier gerät der sich zur Ofenachse hin bis auf den Kühltrommelumfang erstreckende Teil 2o der Durchtrittsöffnung i i nach unten und gestattet somit den Austritt des Klinkers in die Kammer io. Der in der Kammer befindliche Klinker ist durch eine schraffierte Fläche dargestellt.
- Hat die Kühltrommel auf ihrem Abwärtsgang eine bestimmte Lage erreicht, so fallen die Klappen 9 sich öffnend nach unten, und der Klinker kann über die Nachbarwand 12 der durch die Klappe 9 freigegebenen Öffnung zufließen und die Vorrichtung in Richtung i8 verlassen. Die Stauwand 16 verhindert dabei unerwünschte Bewegungen des Klinkers. Während der Klinker sich durch die obere Öffnung der Kammer hindurch entleert, kann die Luft durch die untere Öffnung in Pfeilrichtung i9 hindurch angesaugt und dann durch die Kühltrommel in den Ofen geführt werden. Haben die Kammern die Mittelstellung bei der Aufwärtsbewegung erreicht, so sind die Klappen 9 wieder geschlossen. Da das Schließen der Klappen entsprechend der Schwerkraft, also langsam erfolgt, können Reibungsschwellen eingebaut werden, die die Klappe bis zu einem bestimmten Winkelbereich offen halten, um sie dann plötzlich schließen zu lassen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Drehofen mit mehreren achsparallel am Ende angeordneten Kühltrommeln, gekennzeichnet durch direkt oder indirekt miteinander in Verbindung stehende, an den Enden der über das Ofenende (i) hinausragenden Kühltrommeln (4) über Zwischenwände (8) mit diesen verbundene Kammern (io), deren Durchtrittsöffnung (il) kleiner ist als der Kühltrommelquerschnitt, sich aber in Richtung auf die Ofenmitte zu bis etwa an den Kühltrommelumfang heran erstreckt.
- 2. Drehofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (io) der Kühltrommeln (4) zu einer Ringkammer zusammengesetzt sind, wobei jede Kammer (io) durch eine im wesentlichen radiale, mit einer Durchtrittsöffnung versehene Wand (12), von der Nachbarkammer getrennt ist.
- 3. Drehofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkammer polygonale Form hat.
- 4. Drehofen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenwänden (13) eine oder mehrere Klappen (9) angeordnet sind.
- 5. Drehofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (9) mit in Drehrichtung vorn liegenden Gelenken (15) außen an den Wänden (13) befestigt sind.
- 6. Drehofen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Außenwände (13) vor den Klappen (9) für den Klinkeraustritt Stauwände (16) angeordnet sind, die nicht über die ganze Kammbreite reichen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM12228A DE921256C (de) | 1951-12-18 | 1951-12-18 | Drehofen mit mehreren achsparallel am Ende angeordneten Kuehltrommeln |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM12228A DE921256C (de) | 1951-12-18 | 1951-12-18 | Drehofen mit mehreren achsparallel am Ende angeordneten Kuehltrommeln |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE921256C true DE921256C (de) | 1954-12-13 |
Family
ID=7295881
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM12228A Expired DE921256C (de) | 1951-12-18 | 1951-12-18 | Drehofen mit mehreren achsparallel am Ende angeordneten Kuehltrommeln |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE921256C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2845259A (en) * | 1954-10-07 | 1958-07-29 | Smidth & Co As F L | Combined kiln and cooler |
US3350077A (en) * | 1965-08-05 | 1967-10-31 | Smidth & Co As F L | Rotary kiln installations |
-
1951
- 1951-12-18 DE DEM12228A patent/DE921256C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2845259A (en) * | 1954-10-07 | 1958-07-29 | Smidth & Co As F L | Combined kiln and cooler |
US3350077A (en) * | 1965-08-05 | 1967-10-31 | Smidth & Co As F L | Rotary kiln installations |
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