DE9207105U1 - Verpackung - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/42—Details of containers or of foldable or erectable container blanks
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- B65D5/68—Telescope flanged lids
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verpackung für zu einer
Versand- und Verkaufseinheit zusammengefaßte Einzelstücke, bestehend aus einem quaderförmigen oder eine
andere geometrische Form aufweisenden Verpackungskörper
aus einem obenseitig offenen, die Einzelstücke aufnehmenden Unterteil in Form eines Trays mit senkrechten
Seitenwänden und einer Bodenplatte und aus einem das Unterteil übergreifenden, haubenförmigen
Oberteil mit senkrechten Seitenwänden und einer oberen
Abdeckplatte, wobei das Unterteil und das Oberteil
bevorzugterweise aus je einem Faltzuschnitt aus Pappe, Karton o.dgl. bestehen.
Durch das DE-U-89 09 035 ist eine qua derförmige
Verpackung aus einem faltbaren Material, wie Wellpappe, Pappe o.dgl., zum Verpacken von zu einer
Versandeinheit zusammengefaßtem Einzelgut bekannt,
wobei die Verpackung aus einem Bodenteil und aus
einem durch das Bodenteil an einer Öffnungsseite im
satten Sitz geschlossenen Deckelteil zusammengefügt ist, wobei das Bodenteil aus einem aufgerichteten
Bodenzuschnitt mit an einem Bodenabschnitt über FaLt Linien angelenkten Seitenwänden sowie mit diese
verbindenden Ecklaschen und das Deckelteil aus einem zu einem kastenförmigen Teil aufgerichteten Deckelzuschnitt
mit an einem Deckelabschnitt über Faltlinien
angelenkten Seitenwänden bestehen. Bei dieser Verpackung ist das Bodenteil als das Einzelgut aufnehmender
Einsatz in Form eines Trays ausgebildet, wobei an der das Bodenteil aufnehmenden Öffnungsseite des Deckelteils an einander gegenüberliegenden
Seitenwänden des Deckelzuschnitts über Faltlinien
Verschlußklappen bildende Stumme I k I appen angelenkt
sind, die unter Anlage an dem Bodenteil eine das Bodenteil zwischen sich aufnehmende Einfassung
bilden. Bei dieser Verpackung ist das Deckelteil so gestaltet, das es mittels Einschub la se hen am Tray
vermittels den Boden des Trays umgreifenden Randlaschen gehalten ist, wobei im letzteren Fall Klebeverbindungen
vorgesehen sind, vermittels der die Randlaschen am Boden des Tray befestigt sind. Anstelle
von seitlichen Einschub I aschen kann auch das Deckelteil
nur den Boden des Trays untergreifende Randlaschen aufweisen, wobei dann diese Randlaschen über
K I ebeverbindungen an der Außenwandfläche des Boden-
Zuschnitts des Trays befestigt sind. Eine derartige Befestigung der Seitenwände des Deckelteils über am
Boden des Trays verklebte Randlaschen erschwert das öffnen einer derartigen Verpackung insofern, als für
das Abheben der verklebten Randlaschen die Gesamtverpackung angehoben werden muß und es bei einer unvorsichtigen
Handhabung der Gesamtverpackung während des Öffnungsvorganges zu einem Herausfallen der in dem
Tray angeordneten Einzelstücke kommen kann.
Nach der DE-U-87 11 991 ist eine Verpackung für auf
Trays befindliche Behältnisse bekannt, die die Behältnisse
übergreift und am Tray befestigbar ist. Die Verpackung besteht aus einem Zuschnitt mit einer Dachfläche,
die vorzugsweise auf den Behältnissen aufliegt sowie an diese anschließende Seitenflächen und Flügel
aufweist, die bis an die Tray-Kanten hinabreichen , wobei die Flügel und/oder die Seitenflächen parallel
zu den Tray-Kanten angeordnete Aufreiß I aschen und diesen
zugeordnete Rücksprünge besitzen und wobei die Verbindung zwischen Tray und der aus dem Zuschnitt
gefalteten Umverpackung mit Hilfe von Punktverklebungen oder einem oder mehreren aufreißbaren Klebebändern
herstellbar ist. Das öffnen der Verpackung
erfolgt mittels vier Aufreißlaschen, von denen jeweils
zwei Aufreißlaschen an sich gegenüberliegenden Seitenwänden
der Verpackung und in diesen parallel zu den Tray-Kanten verlaufend angeordnet sind. Das öffnen
der vier Aufreiß I aschen erfolgt nicht durch ruckartiges
Anheben von unten nach oben, sondern durch seitliches Wegziehen, wobei die beiden Laschen einer
jeden Seitenwand in waagerechten und entgegengesetz-
ten Richtungen auseinandergezogen werden, was in der
Weise erfolgt, daß die freien Enden der beiden Laschen
mit den Fingern beider Hände erfaßt werden müssen, und zwar erst die beiden Laschen auf der einen
Seite der Verpackung und danach die beiden Laschen auf der anderen Seite der Verpackung, wozu die Packung um
180° gedreht werden muß. Ein gleichzeitiges öffnen der
Aufreiß I aschen ist nicht möglich. Vor dem öffnen der
Verpackung müssen die vier Laschen nacheinander von Hand oder mittels eines Gegenstandes vom Tray auf- und
abgerissen werden. In einem weiteren Arbeitsgang kann
dann erst die Umverpackung von dem Tray und dem Füllgut
entfernt werden. Zusätzlich muß zum f I ach I iegenden
Entsorgen der Umverpackung ein weiterer Arbeitsgang vorgenommen werden. Dazu müssen die Längsseiten der
überlappenden Seiten I aschen von den Querlaschen, die
miteinander verklebt sind, gelöst werden. Die Umverpackung wird kantenförmig von dem Tray abgehoben. Beim
Abreißen der Laschen von dem Tray können Kartonreste
haften bleiben. Die Umverpackung ist nicht so abstützend,
daß empfindliches Füllgut voll geschützt
werden kann. Das Füllgut ist innerhalb der Umverpakkung auf allen Seiten eng anliegend. Ein schnelles,
problemloses öffnen und Entsorgen der Umverpackung in
kürzester Zeit ist nicht möglich. Ein umständliches Handling verursacht zeitraubendes Arbeiten beim öffnen
größerer Stückeinheiten. Da die beiden Laschen
einer jeden Verpackungsseite an den jeweils gegenüberliegenden Enden nicht miteinander verbunden sind, besteht
die Gefahr, daß die Laschenenden bei einem unsachgemäßen Transport von Ihrer Anlagefläche abgehoben
und abgeknickt werden, so daß ein späteres Erfassen
zum Zwecke der Verpackungsöffnung zu Schwierigkeiten
führen könnte. Hinzu kommt, daß die Verpackung aus einem Zuschnitt derart gefaLtet ist, daß die überlappenden
Klappen der oberen Deckenteile nur teilweise mit den Seitenflügeln abschließen. Dadurch ist keine
doppelte Stützung des Füllgutes durch die Umverpackung möglich. Ferner ist kein Staubschutz gegeben, da im
unteren Bereich der Verpackung keine Überlappung der
Seiten I aschen vorgesehen ist.
Das DE-U-90 05 410 betrifft eine Verpackung in Form eines Quaders für zu einer Versand- und Verkaufseinheit
zusammengefaßte Einze I stücke . Diese Verpackung
besteht aus einem obensei tig offenen, die Einzelstücke aufnehmenden Bodenteil in Form eines Trays aus einem
Bodenzuschnitt mit vier senkrecht stehenden Seitenwänden
und aus einem das Bodenteil übergreifenden, haubenförmigen Oberteil, das aus einem Faltzuschnitt
aus Pappe, Karton o.dgl. besteht. Dieses Oberteil umfaßt
einen oberen Zuschnitt mit an dessen Längskanten angefalteten Seitenwänden und mit an den Kanten der
Schmalseiten des oberen Zuschnittes angefalteten Seitenwänden, von denen jede Seitenwand mit angefalteten
Seitenlaschen versehen ist, wobei jede Seitenwand im
Bereich ihrer freien Längskante eine in der Seitenwandfläche
ausgebildete und über eine Faltlinie in der Längsseitenwand gehaltene Grifflasche aufweist.
Die Längsseitenwände sind an den Seiten I aschen und
den Längsseitenwänden des Bodenteils vermittels trennbarer
Punktverklebungen befestigt, wobei die Grifflaschen verklebungsfrei an den Längsseitenwänden des
Bodenteils gehalten sind. Bei dieser Verpackung ist
das Oberteil, das die Umverpackung bildet, über das
Tray geformt und mit diesem gezielt punktverklebt. Durch diese Punktverklebung der beiden Längsseitenwände
des Oberteils an dessen Seiten Iaschen und an
den Längsseitenwänden des Bodenteils soll ein schnelles, unproblematisches offnen gewährleistet sein, wo hingegen
eine Bodenverk lebung von Teilen des Oberteils entfällt. Diese gezielte Punktverklebung soll einerseits
eine hohe Stabilität der Gesamtverpackung und andererseits auch ein leichtes offnen durch Abziehen
der Längsseitenwände des Oberteils vermittels der
in den Längsseitenwänden ausgebildeten Grifflaschen gewährleisten, die lediglich aus den Längsseitenwänden
herausgeklappt werden und somit leicht erfaßt
werden können, um die Punktverklebung zu lösen, um
dadurch das Oberteil zu öffnen und vom Bodenteil abnehmen zu können. Bei dieser Verpackung sind das
Oberteil und das Bodenteil miteis einer zum öffnen
der Packung zu lösenden Punktverklebung verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportverpackung
und Umverpackung gemäß der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der durch Wegfall von
Versandkartons eine Materialreduzierung erreicht wird,
ohne daß dabei der Transportschutz verringert wird,
die gleichzeitig als Aussteller bzw. Tray nutzbar
ist und die aus kostensparenden Gründen in Lohnabpackbetrieben
oder in Heimarbeit herstellbar ist. Trotz
einem Originalitätsverschluß soll die Verpackung leicht zu öffnen sein.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten
Merkmale gelöst.
Bei einer derart erfindungsgemäß ausgebildeten Verpackung
weist das Oberteil im mittleren Bereich einer
jeden unteren Längskante mindestens zweier, sich gegenüberliegender Seitenwände je eine an die Seitenwand!
nnenf la c he der Seitenwand angefaltete Lasche auf,
die mit einem Abschnitt mittels Trennperforationen in der Seitenwand des Oberteils gehalten ist, wo hingegen
das Unterteil an jeder mit der die Lasche tragenden
Seitenwand korrespondierenden Seitenwand oder in
dieser zur Ausbildung eines Spring- oder Schnappverschlusses
bei auf das Unterteil aufgesetztem Oberteil
mit einer Anschlagkante versehen ist, an der sich die
Lasche mit ihrer am freien Laschenende ausgebildeten Laschenlängskante abstützt, wobei die Breite des innenliegenden
Laschenabschnittes dem Abstand der Anschlagkante von der Bodenplatte des Unterteils entspricht.
Um die an zwei sich gegenüberliegenden Pakkungsse itenwänden vorgesehenen Laschen mühelos ergreifen
zu können, weist jede Lasche im unteren Kantenbereich des Oberteils eine von ihrer Faltlinie, die mit
der Längskante der die Lasche tragenden Seitenwand korrespondiert,
ausgehende Griffausnehmung auf.
Das die Transportverpackung bildende Oberteil und das
Unterteils als Tray bilden zusammen eine Einheit. Beide
Teile werden einzeln aufgerichtet. Der Tray wird mit
Produkten gefüllt und das Oberteil, dessen Laschen nach innen geklappt sind, darübergestülpt. Nach dem
vollständigen überstülpen bis zum Boden rasten die jetzt im inneren Bereich zwischen den Seitenwänden
des Oberteils und des Unterteils liegenden Laschen derart an den Anschlagkanten bzw. einer fensterartigen
Ausstanzung oder Durchbrechung im Unterteil ein.
daß ein offnen der Verpackung nur durch Zerstörung
der Aufbrechvorrichtung an den beiden LängsseitenteiLen
der Transportverpackung mögLich ist.
Diese Verpackung steLLt im wesentLichen eine Handverpackung
dar, wobei auch ein maschineLLes Aufrichten und HerstelLen der Verpackung mögLich ist. Die
Verpackung besitzt somit einen OriginaLitätsverschLuß, ist diebstahLsicher und staubgeschützt. Mit der Verpackung
ist gLeichzeitig eine Laden- und Logistikgerechte Versandeinheit geschaffen, die gLeichzeitig
aLs AussteLLer bzw. Tray genutzt werden kann. Diese Verpackungsart ist aLs Ersatz für mit AussteLLern bestückte
Versandkartons gedacht; sie bringt beide Komponenten
aLs Einheit zusammen und erzieLt dadurch eine Kosteneinsparung, weiL die Versandeinheit gLeich
die Verkaufseinheit ist, mit integriertem Tray.
Im unzerstörten Zustand der Laschen wird ein Abziehen
des OberteiLs von dem UnterteiL dadurch verhindert, daß die Laschen mit ihren oberen LaschenLängskanten
an den AnschLagkanten sich abstützen, die an den AussenseitenwandfLächen
derjenigen Seitenwände des UnterteiLs
vorgesehen sind, die den die Laschen tragenden Seitenwänden des OberteiLs gegenüberLiegen. Diese AnschLagkanten
können in Form von Leistenförmigen Zuschnitten
vorLiegen und sind an den AußenwandfLächen
der Seitenwände des UnterteiLs befestigt, und zwar
im Bereich der an die InnenwandfLächen der Seitenwände
des OberteiLs angekLappten bzw. angeLegten Laschen, so daß, wenn das OberteiL auf das UnterteiL
aufgesetzt ist, die Laschen mit ihren oberen Längskanten die AnschLagkanten an dem UnterteiL untergreifen.
Diese AnschLagkanten für die Laschen des Oberteils
können auch von den oberen Rändern von fensterartigen Durchbrechungen bzw. Ausstanzungen gebildet werden,
die in den Seitenwänden des Unterteils so vorgesehen und ausgebildet sind, daß sich obere Anschlagkanten
bilden, die von den oberen freien Enden der Laschen
untergriffen werden. Um ein Hindurchführen der Laschen
durch diese fensterartigen Durchbrechungen in den
Seitenwänden des Unterteils zu vermeiden, sind die fensterartigen Durchbrechungen mittels Zuschnitte aus
Pappe, Karton o.dgl. abgedeckt, wobei diese Zuschnitte
im Bereich dieser fensterartigen Durchbrechungen an
den Innenwandflächen der die fensterartigen Durchbrechungen
tragenden Seitenwände des Unterteils mittels
einer Kleb- oder Heißsiegelverbindung befestigt sind.
Diese Anschlagkanten für die Laschen können auch durch
P ragestanzung aus dem Material der Seitenwände des
Unterteils gebildet sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend
anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
F i g. 1 in einer schaubildlichen Ansicht eine
aus einem Oberteil und einem Unterteil bestehende Verpackung,
F i g. 2 in einer schaubildlichen Explosionsdarstellung die Verpackung mit ihrem
Oberteil und dem Unterteil,
F i g. 3 einen senkrechten Teilschnitt durch
eine Längsseitenwand der Verpackung mit den den Spring- oder Schnappverschluß
bildenden Teilen gemäß Linie III-III,
F i g. 4 in einer Ansicht von oben den dem Unterteil zugrundeLiegenden FaLtzuschni11 ,
F i g. 5 in einer Ansicht von oben den dem Oberteil
zugrundeliegenden Fa 11zuschni11 , und
F i g. 6 in einer schaubildlichen Explosionsdarstellung
die Verpackung mit ihrem Oberteil und ihrem Unterteil und einer weiteren
Ausführungsf&ogr;rm der den Spring- oder
Schnappverschluß bildenden Teile.
Die in Figur 1 und 2 dargestellte quaderförmige Verpackung
10 für zu einer Versand- und Verkaufseinheit zusammengefaßte Einzelstücke besteht aus einem die Einzelstücke
aufnehmenden Unterteil 20 in Form eines Trays und aus einem Oberteil 120 in Form einer Umverpackung,
das das Unterteil 20 übergreift.
Das Unterteil 20 wird gebildet von einer rechteckförmigen
Bodenplatte 25, zwei Längsseitenwänden 21,23 und zwei Schmalseitenwänden 22,24. Dieses Unterteil 20 kann
als einstückiger Formkörper aus Kunststoffen oder anderen geeigneten Werkstoffen hergestellt sein; auch eine
Herstellung des Unterteils 20 im Tiefziehverfahren ist möglich. Das für die Herstellung des Unterteils 20 verwendete
Material sollte dabei so gewählt sein, daß das
Unterteil 20 eine ausreichende Eigensteifigkeit und
Stabi I i tat besitzt.
Bei dem in Figur 1, 2 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das Unterteil 20 aus einem Faltzuschnitt
220 aus Pappe, Karton oder anderen geeigneten Werkstoffen,
wobei die Längsseitenwände 21,23 über Faltlinien 26,27 und die Schmalseitenwände 22,24 über
Faltlinien 28,29, an den die Bodenplatte 25 des Unterteils 20 bildenden Zuschnitten befestigt sind. Die
Längsseitenwände 21,23 und die Schmalseitenwände
22,24 weisen gleiche Höhen auf. Die Längsseitenwand 21 trägt eine Lasche 21', die über eine Faltlinie 21"
mit der Längsseitenwand 21 verbunden ist. Des weiteren
sind die beiden Längsseitenwände 21,23 mit der
Schmalseitenwand 22 über Faltlinien 22',22" verbunden.
An die Längsseitenwand 23 ist vermittels einer Faltlinie 24' die Schmalseitenwand 24 angefaltet.
Die Bodenplatte 25 des oben offen ausgebildeten Unterteils
20 wird von einzelnen Zuschnittsteilen gebildet, um eine Faltschachtel mit Faltboden zu erhalten,
wobei das Unterteil 20 auch als Steckbodenschachtel ausgebildet sein kann (F ig.4).
Das Oberteil 120 der Verpackung 10 wird ebenfalls
gebildet von einem rechteckförmigen Fa 11zuschni11
320 (F ig.5) und weist neben einer oberen Deckelplatte 125 zwei Längsseitenwände 121,123 und zwei Schmalseitenwände
122,124 auf, wobei die Abmessungen und die Formgebung der Deckelplatte 125 der der Bodenplatte
25 des Unterteils 20 entspricht, so daß das Oberteil 120 auf das Unterteil 20 aufschiebbar ist
C F i g -1 u. 2). Die Längskanten der Längsseitenwände
121,123 des Oberteils 120 sind mit 121a,123a, die Seiteninnenwandflächen dieser beiden Seitenwände
mit 121b,123b und die Seitenaußenwandflächen dieser
Seitenwände mit 121c,123c bezeichnet. Die Sei-
Yc
teninnenwandfLächen der Längsseitenwände 21,23 des
Unterteils 20, die mit den Längsseitenwänden 121,123
des Oberteils 120 korrespondieren bzw. diesen gegenüberliegend
sind, sind mit 21b,23b bezeichnet (Fig.2).
An den Längsseitenwänden 121,123 des Oberteils 120
sind mittig Laschen 130 gehalten, die aus etwa rechteckförmigen
oder quadratischen Zuschnitten und aus
dem gleichen Material bestehen, aus dem auch das Oberteil 120 besteht. Diese aus den Längskanten 121a,123a
der Längsseitenwände 121,123 des Oberteils 120 mit
einem Laschenabschnitt 130b he raus ragenden Laschen
sind mit ihrem anderen Laschenabschnitt 130a in der
jeweiligen Längsseitenwand 121 bzw. 123 des Oberteils 120 mittels zweier im Faltzuschnitt 320 bei 132 angedeuteter
Trennperforationen gehalten, wohingegen das dem freien Laschenende 134 abgekehrte Ende 134a
über eine Faltlinie 136 mit der Längsseitenwand bzw. 123 verbunden ist. Die Lasche 130 an der Längsseitenwand
121 ist entsprechend derjenigen Lasche
130 ausgebildet, die in der Längsseitenwand 123 des Oberteils 120 gehalten ist. Die beiden Laschenabschnitte
130a,130b sind über eine Faltlinie 133 verbunden,
wobei diese Faltlinie 133 im Bereich der Längskante 121a der Längsseitenwand 121 verlaufend
ist, so daß der Laschenabschnitt 130b um die Faltlinie
133 an die Seiten innenwandfläche 121b der Längsseitenwand 121 faltbar ist (F ig.3).
Jede Lasche 130 ist mittig und im Bereich der Faltlinie
133 liegend mit einer Griffausnehmung 135 versehen, die als kreisförmige Durchbrechung in
der Lasche 130 ausgebildet ist, so daß sich nach
dem Anfalten des Laschenabschnittes 130b an die
SeiteninnenwandfLäche 121b der Längsseitenwand
121 eine halbkreisförmige Griffausnehmung ergibt
(Fig.2 und 5).
Wie der Faltzuschnitt 320 gemäß Figur 5 erkennen
läßt, sind die beiden Laschen 130 in den Längsseitenwänden
121,123 mittig und deckungsgleich angeordnet
bzw. ausgebildet. Bei diesem Faltzuschnitt
320 ist die Längsseitenwand 121 über eine Faltlinie
121' mit der Schmalseitenwand 122 verbunden,
die an ihrem freien Ende eine Lasche 126 trägt, die über eine Faltlinie 122' mit der Schmalseitenwand
122 verbunden ist. Diese Lasche 126 des Faltzuschnittes 320 und auch die Lasche 21' des Faltzuschnittes
220 dienen zum Verbinden der freien Enden der F a Lt&zgr;uschni11e 220;320, um das Unterteil
20 bzw. das Oberteil 120 auszubilden. Diese Laschen 126 und 21' sind mit einem Klebmittelauftrag
versehen, um eine feste Verbindung nach entsprechender Faltung der Fa 11zuschni11e 220;320 zu erhalten.
Bei dem Faltzuschnitt 320 ist die Längsseitenwand 121 über eine Faltlinie 121" mit der Schmalseitenwand
124 verbunden, die wiederum über eine Faltlinie
123' mit der Längsseitenwand 123 verbunden
ist. An den den Längskanten 121a,123a gegenüberliegenden Seiten der Längsseitenwände 121,123 und
der Schmalseitenwände 122,124 des Fa 11zuschni11es
320 sind die die Deckelplatte 125 bildenden Teile angefaltet, wobei der Faltzuschnitt 320 zur Aus-
bildung der DeckelpLatte 125 des Oberteils 120 als
F a 11bodenschachteI oder als Steckbodenschachte I
ausgebildet ist, wobei das Unterteil 20 und das
Oberteil 120 auch mit andersartig ausgebildeten
Verschlußklappen versehen sein können, um die Bodenplatte 25 und die Deckelplatte 125 auszubilden.
ausgebildet ist, wobei das Unterteil 20 und das
Oberteil 120 auch mit andersartig ausgebildeten
Verschlußklappen versehen sein können, um die Bodenplatte 25 und die Deckelplatte 125 auszubilden.
Das Oberteil 120 bzw. dessen Faltzuschnitt 220 besteht
ebenso wie das Unterteil 20 bzw. sein Faltzuschnitt 220 aus Pappe, Karton oder einem anderen
geeigneten, vorzugsweise faltbaren Material.
Die Höhe der Längsseitenwände 121,123 und der Schmalseitenwände
122,124 des Oberteils 120 entspricht bevorzugterweise
der Höhe der Längsseitenwände 21,23
und der Schmalseitenwände 22,24 des Unterteils 20, so daß bei auf das Unterteil 20 aufgesetzten Oberteil
120 dieses mit seinen bodenseitigen Kanten im Bereich der Bodenplatte 25 des Unterteils 20 zu liegen
kommt (Fig.1).
Bei dem in Figur 2 und 5 gezeigten Ausführungsbeispiel
der Verpackung 10 sind an zwei sich gegenüberliegenden
Seitenwänden, hier an den Längsseitenwänden 121,
123, die Laschen 130 vorgesehen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, weitere Laschen an den Schmalseitenwänden
122,124 vorzusehen. Auch kann jede Längsseitenwand
121,123 mehr als eine Lasche 130 tragen. Die Anzahl und Anordnung der Laschen 130 wird sich
jeweils nach der Größe der Verpackung 10 richten.
Die Verpackung 10 braucht nicht quaderförmig ausgebildet zu sein. Die Verpackung 10 kann auch andere
geometrische Formen aufweisen. Auch Verpackungen mit
schrag verL aufenden Seitenwänden sind in gleicher Weise
herstellbar, ausbildbar und mit einem Spring- oder Schnappverschluß versehbar.
Zur Ausbildung eines Spring- oder Schnappverschlusses
bei auf das Unterteil 20 aufgesetztem Oberteil 120 ist das Unterteil 20 an jeder mit der die Lasche
tragenden Längsseitenwand 121,123 des Oberteils 120 korrespondierenden Längsseitenwand 21,23 oder in dieser
mit je einer Anschlagkante 50 versehen, wobei die Anzahl der Ansch I agkanten 50 der Anzahl der Laschen
130 entspricht. An jeder Anschlagkante 50 stützt sich die Lasche 130 mit ihrer am freien Laschenende 134
ausgebildeten Laschenlängskante 131 ab, wobei die Breite, d.h. die Höhe des innenseitig liegenden Laschenabschnittes
131b einer jeden Lasche 130 dem Abstand der Anschlagkante 150 von der Bodenplatte 25
des Unterteils 20 entspricht (Fig.3). Im eingeklappten bzw. angefalteten Zustand liegt der Laschenabschnitt
130b einer jeden Lasche 130 an der Seiteninnenwandfläche
121b der Längsseitenwand 121 an, und
zwar derart, daß die Laschenlängskante 131 unter die aus der Längsseitenwand 21 des Unterteils 20 heraustretende
oder in dieser ausgebildeten Anschlagkante
50 untergreift, so daß ein Abziehen des Oberteils 120 von dem Unterteil 20 in Pfei I richtung X nicht
möglich ist (Fig.3). Beim Anheben des Oberteils 120
wird der BewegungsvorI auf des Laschenabschnittes
130b von der Anschlagkante 50 gehemmt. Ein Abziehen bzw. Abheben des Oberteils 120 von dem Unterteil 20
ist nur möglich, wenn unter Zuhilfenahme der Griffausnehmungen 135 auf beiden Seiten der Verpackung
10 die Laschen 130 in Pfeilrichtung X1 nach außen
gebogen werden, wobei die Trennperforationen 132 in den Längsseitenwänden des Oberteils 120 zerstört
werden, so daß die Laschen 130 vermittels der Faltlinien
136 nach außen gebogen werden können, wobei zum offnen die beiden Laschenabschnitte 130a,130b
dann aneinander I iegen.
Die Ansch I agkante 50 besteht nach einer Ausführungsform gemäß Figur 6 aus einem I eistenförmigen Zuschnitt
60, der auf der Außenwandfläche einer jeden Längsseitenwand
21 bzw. 23 des Unterteils 20 angebracht ist, und zwar jeweils an den Längsseitenwänden 21,23 des
Unterteils 20, die mit den die Laschen 130 tragenden Längsseitenwänden 121,123 des Oberteils 120 korrespondieren,
wobei diese Längsseitenwände 121,123 die Laschen 130 tragen. Dieser leistenförmige und die
Anschlagkante 50 bildende Zuschnitt 60 besteht aus
dem Material des Unterteils 20 und/oder des Oberteils
120 und ist mittels einer Klebverbindung, einer Heißsiegel-
oder Schweißverbindung an der Längsseitenwand befestigt. Bevorzugterweise besteht der leistenförmige
Zuschnitt aus Pappe, Karton oder einem anderen geeigneten Werkstoff und weist eine Dicke auf, die der Dicke
des Materials des Oberteils 120 bzw. der Lasche entspricht.
Bei der in Figur 2 und 3 gezeigten Ausführungsform der Verpackung 10 ist zur Ausbildung der Anschlagkante
50 die mit der die Lasche 130 tragenden Längsseitenwand 121 des Oberteils 120 korrespondierende
Längsseitenwand 21 des Unterteils 20 mit einer der
Länge der Lasche 130 entsprechenden fensterartigen
Durchbrechung bzw. Ausstanzung 70 versehen, die von
einer unteren Längskante 71, einer oberen Längskante 73 und zwei Seitenkanten 72,74 begrenzt ist. Die obere
Längskante 73 der fensterartigen Durchbrechung 70 bildet
die An sehLagkante 50 (Fig.3 und 4).
Diese fensterartige Durchbrechung 70 ist vermittels
eines Zuschnittes 80 aus Pappe, Karton o.dgl. abgedeckt, der an der Seiteninnenwandf Iac he 21b der Längsseitenwand
21 des Unterteils 20 mittels einer Klebverbindung 75 befestigt ist. Dieser Zuschnitt 80, der
die fensterartige Durchbrechung 70 zum Innenraum des Unterteils 20 verschließt, kann als selbständiger Zuschnitt
mittels der Klebverbindung an der Seiteninnenwandfläche
der die fensterartige Durchbrechung aufweisenden
Längsseitenwand befestigt sein. Bei einer
weiteren Ausführungsform ist der Zuschnitt 80, der die fensterartige Durchbrechung 70 abdeckt, an der
die fensterartige Durchbrechung 70 tragenden Längsseitenwand
21 bzw. 23 angefaltet, so daß der Zuschnitt 80 integrierter Bestandteil des Fa 11zuschni11es 220
ist, aus dem das Unterteil 20 gebildet wird. Die beiden Zuschnitte 80 sind über Faltlinien 81 mit den
Längsseitenwänden 21,23 verbunden. Die Abmessungen
dieser Zuschnitte 80 entsprechen den Abmessungen der beiden Längsseitenwände 21,23 des Unterteils
20 bzw. dessen F a 11&zgr;uschni11s 220 (Fig.5). Nach dem
Anfalten der Zuschnitte 80 an die beiden Längsseitenwände
21,23 erfolgt die Befestigung der Zuschnitte 80 an diesen Längsseitenwänden mittels der Klebverbindung
75. Die entsprechenden Klebflächen sind in Figur 4 bei 75' angedeutet und sind oberhalb der
fensterartigen Durchbrechung 70 angeordnet.
Die Höhe einer jeden fensterartigen Durchbrechung 70
ist kleiner als die Höhe des Zuschnittes 80 (Fig.3).
Der Abstand A zwischen der Längsseitenwand 121 des
Oberteils 120 und der mit dieser Längsseitenwand korrespondierenden
Längsseitenwand 21 des Unterteils 20
ist so bemessen, daß auch bei einem festen Anliegen des Laschenabschnittes 130b der Lasche 130 an der
Innenwandfläche der Längsseitenwand 121 des Oberteils
120 dieses nicht von dem Unterteil 20 abgezogen werden kann und die durch die Anschlagkante 50
und die Lasche 130 gebildete Verriegelung nicht gelöst
wird.
Die Anschlagkante 50 kann auch nach einer weiteren Ausführungsf&ogr;rm durch eine P rage stanzung bzw. Tiefprägung
aus dem Material der Längsseitenwand 21 bzw.
23 des Unterteils 20 ausgebildet werden, wobei es wesentlich ist, daß aus der Ebene der Seitenaussenwandf
lache der Längsseitenwand 21 bzw. 23 des
Unterteils 20 die Anschlagkante 50 herausragend ausgebildet
ist.
Die komplette Verpackung 10 besteht somit aus dem Unterteil 20 und dem Oberteil 120. Das Oberteil
120 hat eine nach ECMA-Code A 510 geklebte Deckelplatte, wobei auch jede andere Möglichkeit des Verschlusses
möglich ist. Bei dem in den Figuren 1, 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist an der unteren
Langskante des Oberteils 120, und zwar in der
Mitte der Längskante, auf jeder Seite eine Lasche
130 vorgesehen. Nach dem Aufrichten des Oberteils 120 werden die Laschen 130 mit ihren Laschenabschnit-
1°
ten 130b nach innen eingelegt und das gesamte Oberteil,
auf das mit Produkten gefüllte Unterteil 20 gestülpt. Nach dem vollständigen überstülpen bis zur
Bodenplatte 25 des Unterteils 20 rasten die Laschen 130 in die fensterartigen Durchbrechungen bzw. Ausstanzungen 70 in den Seitenwänden des Unterteils 20 ein bzw. stützen sich die Laschen an den ausgebildeten Anschlagkanten 50 ab. Durch die zu beiden Seiten des in jeder Seitenwand des Oberteils 120 angeordneten Laschenabschnittes 130a angeordneten Trennperforation 132 können die innenliegenden Laschenabschnitte 130b, d.h. die Laschen 130 von der Verklebung mit dem Unterteil 20 gelöst werden. Eine Unterstützung beim öffnen der Verpackung sind im Bereich der mit Trennperforation versehenen Aufbrech I aschen die halbmondförmigen Griffausnehmungen 135. Ein
öffnen, um das Produkt im Regal zu plazieren, ist
durch einen einfachen Handgriff gegeben. Der bei
der Verpackung 10 vorgesehene und ausgebildete Verschluß dient aber auch als Diebstahlschutz und als
Originalitätsverschluß.
Bodenplatte 25 des Unterteils 20 rasten die Laschen 130 in die fensterartigen Durchbrechungen bzw. Ausstanzungen 70 in den Seitenwänden des Unterteils 20 ein bzw. stützen sich die Laschen an den ausgebildeten Anschlagkanten 50 ab. Durch die zu beiden Seiten des in jeder Seitenwand des Oberteils 120 angeordneten Laschenabschnittes 130a angeordneten Trennperforation 132 können die innenliegenden Laschenabschnitte 130b, d.h. die Laschen 130 von der Verklebung mit dem Unterteil 20 gelöst werden. Eine Unterstützung beim öffnen der Verpackung sind im Bereich der mit Trennperforation versehenen Aufbrech I aschen die halbmondförmigen Griffausnehmungen 135. Ein
öffnen, um das Produkt im Regal zu plazieren, ist
durch einen einfachen Handgriff gegeben. Der bei
der Verpackung 10 vorgesehene und ausgebildete Verschluß dient aber auch als Diebstahlschutz und als
Originalitätsverschluß.
Das Unterteil 20 hat ebenfalls eine nach ECMA-Code A
geklebte Bodenplatte, wobei auch jede andere Verschlußausgestaltung
möglich ist. Dieses Unterteil
20 weist in Form von Zuschnitten 80 verlängerte
Längsseiten auf, die mittig genutet bzw. mit Faltlinien versehen sind. Diese Zuschnitte 80, d.h. die oberen Längsseiten werden umgeklappt und mit den
Längsseitenwänden des Unterteils 20 verklebt. Die
Verklebung ist dabei oberhalb der fensterartigen
Durchbrechung 70. Nur so wird ein gewollter, fester Absatz, d.h. Anschlagkante 50 im Durchbrechungsbereich 70 erreicht, in dem die Laschen 130 des Oberteils 120 einrasten.
20 weist in Form von Zuschnitten 80 verlängerte
Längsseiten auf, die mittig genutet bzw. mit Faltlinien versehen sind. Diese Zuschnitte 80, d.h. die oberen Längsseiten werden umgeklappt und mit den
Längsseitenwänden des Unterteils 20 verklebt. Die
Verklebung ist dabei oberhalb der fensterartigen
Durchbrechung 70. Nur so wird ein gewollter, fester Absatz, d.h. Anschlagkante 50 im Durchbrechungsbereich 70 erreicht, in dem die Laschen 130 des Oberteils 120 einrasten.
Claims (11)
1. Verpackung für zu einer Versand- und Verkaufseinheit
zusammengefaßte EinzeLstücke , bestehend aus einem
quaderförmigen oder eine andere geometrische Form
aufweisenden Verpackungskörper aus einem obensei tig offenen, die Einze I stücke aufnehmenden Unterteil
(20) in Form eines Trays mit senkrechten Seitenwänden
(21,22,23,24) und einer Bodenplatte (25) und aus einem das Unterteil (20) übergreifenden, haubenförmigen
Oberteil (120) mit senkrechten Seitenwänden (121, 122,123,124) und einer oberen Deckelplatte (125),
wobei das Unterteil (20) und das Oberteil (120) bevorzugterweise aus je einem Faltzuschnitt (220;320)
aus Pappe, Karton o.dgl. bestehen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Oberteil (120) im mittleren Bereich einer jeden unteren Längskante (121a;123a) mindestens
zweier sich gegenüberliegender Seitenwände (121;123) je eine Lasche (130), die mit einem Abschnitt (130a)
mittels seitlicher Trennperforation (132) in der
die Lasche (130) tragende Seitenwand (121;123) gehalten ist, wobei an den Laschenabschnitt (130a) einer
jeden Lasche (130) ein weiterer Laschenabschnitt (130b) angefaltet ist, der an der Seitenwandinnenfläche
C121b;123b) der Seitenwand (121;123) des
Oberteils (120) anliegt, daß das Unterteil (20) an jeder mit der die Lasche (130) tragenden Seitenwand
(121;123) des Oberteils (120) korrespondierenden Seitenwand (21;23) oder in dieser zur Ausbildung
eines Spring- oder Schnappverschlusses bei auf das Unterteil (20) aufgesetztem Oberteil (120) mit ei-
ner AnschLagkante (50) versehen ist, an der sich
der Laschenabschnitt (130b) der Lasche (130) mit
seiner am freien Laschenende ausgebiLdeten Laschen-Längskante
(131) abstützt, wobei die Breite des innenseitig Liegenden Laschenabschnittes (130b)
einer jeden Lasche (130) dem Abstand der Anschlagkante
(50) von der Bodenplatte (25) des Unterteils (20) entspricht, und daß der freie Laschenabschnitt
(130b) einer jeden Lasche (130) eine von ihrer Faltlinie (133), die mit der unteren Längskante der die
Lasche (130) tragenden Seitenwand (121;; 1 2 3) des
Oberteils (120) korrespondiert, ausgehende Griffausnehmung
(135) aufweist.
2. Verpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagkante (50) aus einem leistenförmigen
Zuschnitt (60) besteht, der auf der Außenwandflache der mit der die Lasche (130) tragenden Seitenwand
(121,-123) des Oberteils (120) korrespondierenden Seitenwand (21,22) des Unterteils (20) angebracht
ist.
3. Verpackung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ieistenförmige Zuschnitt (60) aus dem Material
des Oberteils (120) und/oder des Unterteils (20) bevorzugterweise aus Pappe, Karton o.dgl. besteht
.
4. Verpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Ausbildung der Anschlagkante (50) die mit
der die Lasche (130) tragenden Seitenwand (121;123)
des OberteiLs (120) korrespondierende Seitenwand
(21;23) des Unterteils (20) mit einer der Länge des freien Laschenabschnittes (130b) der Lasche (130)
entsprechenden fensterartigen Durchbrechung bzw.
Ausstanzung (70) versehen ist, deren obere Längskante (73) die Anschlagkante (50) bildet und die
vermittels eines Zuschnitts (80) aus Pappe, Karton o.dgl. abgedeckt ist, der an der Innenwandfläche
der die fensterartige Durchbrechung (70) enthaltenden
Seitenwand (21;23) des Unterteils (20) mittels einer Kleb- oder Heißsiegelverbindung (75)
befestigt ist, wobei die Höhe der fensterartigen
Durchbrechung (70) kleiner ist als die Breite des Laschenabschnittes (130b) der Lasche (130).
5. Verpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagkante (50) in der Seitenwand (21;23)
des Unterteils (20), die der die Lasche (130) tragenden Seitenwand (121,-123) des Oberteils (120) gegenüberliegt,
durch P ragestanzung bzw. Tiefprägung aus dem Material des Unterteils (20) ausgebildet ist
6. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lasche (130) eine quadratische oder rechteckige
Form aufweist.
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Laschenabschnitte (130a,130b) einer
jeden Lasche (130) rechteckförmig und gleichgroß
ausgebildet sind.
8. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennperforationen (132) zu beiden Seiten im Bereich der Schmalseiten des Laschenabschnittes
(130a) einer jeden Lasche (130) in der die Lasche (130) tragenden Seitenwand (121;; 1 2 3) des Oberteils
(120) ausgebildet sind.
9. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Lasche (130) mit ihrem in der Seitenwand
(121;123) des Oberteils (120) liegenden Laschenabschnitt (130a) über eine in Längska&eegr;tenrichtung
des Laschen abschni11es (130a) verlaufenden Faltlinie
(136) verbunden ist.
10. Verpackung nach einem der Ansprüche 4, 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der die fensterartige Durchbrechung (70) in
jeder der beiden Seitenwände (21;23) des Unterteils
(20) als selbständiges Teil mit der Seitenwand an dessen Innenwandfläche verklebt ist.
11. Verpackung nach einem der Ansprüche 4, 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der die fensterartige Durchbrechung (70) in
jeder der beiden Seitenwände (21;23) des Unterteils (20) abdeckende Zuschnitt (80) als Lasche
an der Seitenwand (21;23) angefaltet und mittels einer oberhalb der fensterartigen Durchbrechung
(70) vorgesehenen Klebverbindung (75) an der Seitenwand (21;23) des Unterteils (20) gehalten ist.
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9207105U DE9207105U1 (de) | 1992-05-26 | 1992-05-26 | Verpackung |
DE59302567T DE59302567D1 (de) | 1992-05-26 | 1993-02-09 | Faltschachtel mit Stülpdeckel |
EP93101979A EP0571711B1 (de) | 1992-05-26 | 1993-02-09 | Faltschachtel mit Stülpdeckel |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9207105U DE9207105U1 (de) | 1992-05-26 | 1992-05-26 | Verpackung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE9207105U1 true DE9207105U1 (de) | 1993-06-24 |
Family
ID=6879890
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE9207105U Expired - Lifetime DE9207105U1 (de) | 1992-05-26 | 1992-05-26 | Verpackung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE9207105U1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE10260727A1 (de) * | 2002-12-23 | 2004-07-15 | August Faller Kg | Faltschachtel |
WO2009155304A1 (en) * | 2008-06-17 | 2009-12-23 | International Paper Company | Stacking drawer package |
US8517250B2 (en) | 2008-06-17 | 2013-08-27 | International Paper Company | Stacking drawer package |
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DE7230742U (de) * | 1972-08-19 | 1973-01-04 | Eau De Cologne & Parfuemerie | Stülpdeckel-Schachtel |
DE3216718A1 (de) * | 1981-05-13 | 1982-12-02 | Schwarz, Günter, 8804 Au, Zürich | Verpackungsbehaelter, insbesondere aus karton |
DE8706182U1 (de) * | 1987-04-29 | 1987-09-24 | CP Schmidt Verpackungs-Werk GmbH & Co KG, 6750 Kaiserslautern | Faltschachtel mit einer lösbaren Verrastung zwischen einem Gehäuseteil und Deckelteil |
DE9111080U1 (de) * | 1990-09-10 | 1991-10-31 | Stäger & Co. AG, Villmergen | Verpackungsdose |
-
1992
- 1992-05-26 DE DE9207105U patent/DE9207105U1/de not_active Expired - Lifetime
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