DE9201923U1 - Auskleidung für ein metallurgisches Gefäß - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Auskleidung für ein metallurgisches Gefäß, zum Beispiel für ein Zwischengefäß aus
feuerfestem Material, mit Flußsteuerexnrichtungen.
Es ist gut bekannt, Zwischengefäße und ähnliche Gegenstände in Nachbarschaft zu dem Metallgehäuse des Zwischengefäßes mit
einer Dauerauskleidung aus feuerfestem Material, zum Beispiel mit einem feuerfesten Ziegelmaterial, sowie mit einer inneren
Verschleißauskleidung aus einem feuerfesten, wärmeisolierenden Material zu versehen. Diese
Verschleißauskleidung wird normalerweise in Tafel- oder Plattenform verwendet, wobei die Tafeln eingesetzt werden, um
den Boden und die Wände des Zwischengefäßes zu bilden. Eine solche Auskleidung für ein typisches Zwischengefäß, das eine
Kapazität von 2 bis 80 t geschmolzenes Metall haben kann, wird üblicherweise in Form einer Anzahl getrennter
vorgeformter Teile benutzt, die so gestaltet sind, daß sie zu dem auszukleidenden speziellen Zwischengefäß passen. Dabei
kann es nötig sein, 20, 30 oder mehr getrennte Teile der Auskleidung einzusetzen und ihre Verbindungen sorgfältig
abzudichten, um ein Eindringen von geschmolzenem Metall zwischen der Auskleidung und dem Metallgehäuse des
Zwischengefäßes zu verhindern.
Zusätzlich zu der großen Anzahl von verschleißbaren Auskleidungsteilen, die in dem Zwischengefäß zusammengesetzt
werden müssen, ist es häufig auch nötig, verschiedene Flußsteuereinrichtungen, wie Dämme, Überläufe und Leitwände,
einzubauen, um den Fluß des geschmolzenen Metalls zu lenken und alle Bedingungen einer Änderung der Richtung und der
Turbulenz zu verwirklichen, die in einem speziellen Zwischengefäß wünschenswert sind.
Es ist auch vorgeschlagen worden, die Verschleißauskleidung
als einstückige Einheit durch Aufspritzen einer geeigneten Masse auf den Boden und die Wände des Zwischengefäßes sowie
nachfolgendes Trocknenlassen anzuwenden. Obwohl dies einen Großteil von dem arbeitsintensiven Zusammenbau der
vorgefertigten Teile beseitigt, können diese einstückig gebildeten Auskleidungen noch nicht ausschalten, daß ein
getrenntes Anbauen der verschiedenen Flußsteuereinrichtungen und der erosionsbeständigen Tafeln nötig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorteile sowohl der vorgenannten Auskleidungsarten als auch ein Vermindern
oder Eliminieren des notwendigen Anmontierens der FlußSteuereinrichtungen und der erosionsbeständigen Tafeln zu
bieten.
Somit stellt die Erfindung gemäß einer Ausführungsform eine
vorgeformte Verschleißauskleidung für ein metallurgisches Gefäß zur Verfügung, die einstückig ausgebildet und mit einem
Bodenabschnitt, Wandabschnitten und mindestens einer einstückig ausgeformten Flußsteuereinrichtung versehen ist.
Die erfindungsgemäße Auskleidung kann so geformt sein, daß sie nur einen Teil des Gefäßes, das zur Vereinfachung
nachfolgend "Zwischengefäß" genannt wird, auskleidet. Die Auskleidung ist für sogenannte T-förmige Zwischengefäße (in
deren Grundriß der Querbalken oder das Oberende des "T" dem Hauptkörper des Zwischengefäßes entspricht und somit eine
größere Länge als das Unterende oder der vertikale Teil des "T" aufweist) besonders wertvoll. Der Abschnitt innerhalb des
Zwischengefäßes im Bereich des Kreuzungspunkts des Querbalkens und des Unterendes des "T" stellt üblicherweise
den Gießbereich dar, wo der geschmolzene Stahl in das Zwischengefäß eingeführt wird. Dieser Bereich ist deshalb
normalerweise mit einem speziellen erosionsbeständigen Stoßpolster auf dem Boden ausgerüstet, und es ist oft
wünschenswert, einige der nötigen Flußsteuereinrichtungen möglichst nahe an diesem Bereich anzuordnen.
Im Querschnitt sind sowohl die Abschnitte des "Querbalkens" und des "Unterendes" als auch der Körper des Zwischengefäßes
normalerweise kegelstumpfförmig ausgebildet, wobei die sich vom Boden nach oben erstreckenden Wände nach außen geneigt
sind. Es ist häufig erwünscht, aufrecht stehende, d. h. im wesentlichen senkrecht sich erstreckende, quer positionierte
Leitwände mit einer ausreichenden Höhe, die über eine wesentliche Strecke der Zwischengefäßwände reicht,
anzuordnen. Solche Leitwände haben im wesentlichen die Form ebener Tafeln und bestehen aus ähnlichem oder dem gleichen
erosionsbeständigen Material wie die Verschleißauskleidungen und sind mit einer Reihe von durchgehenden öffnungen oder
Löchern versehen, um dem geschmolzenen Metall den Eintritt in das Zwischengefäß zu erlauben. Das Positionieren solcher
Leitwände sowie Größe und Abstand ihrer öffnungen werden sorgfältig ausgewählt, um den Metallfluß zu steuern, wie es
bekannt ist.
So ist es häufig wünschenswert, ein Paar solcher querverlaufender Leitwände über den Hauptkörper des
Zwischengefäßes hinweg anzubringen, eine an jeder Seite des Bereichs des T-Kreuzungspunkts, aber so nahe wie möglich an
jede der Wände (und natürlich im wesentlichen parallel hierzu), die das "Unterende" des T-förmigen Teils bilden.
Wegen der in einem bestimmten Winkel verlaufenden Wände des Zwischengefäßes war es üblicherweise notwendig, diese
senkrechten Leitwände in einiger Entfernung von dem T-Kreuzungspunkt zu befestigen. Dies führt zur Bildung einer
Ecke, um die Metall herumfließen muß, um an dem Hauptkörper des Zwischengefäßes entlangzuströmen. Die
Verschleißauskleidungen an solchen Ecken sind notwendigerweise sehr starker Erosion unterworfen. Die
vorliegende Erfindung bewerkstelligt es, solche Ecken zu eliminieren.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird
deshalb eine vorgeformte Auskleidung für den Gießbereich eines Zwischengefäßes bereitgestellt, die einstückig
ausgebildet ist und einen Boden, der dem Gießbereich entspricht, und Wände, die zwei einander gegenüberliegenden
Wänden des Zwischengefäßes in dem Gießbereich entsprechen, sowie mindestens eine Flußsteuereinrichtung, die sich im
wesentlichen in rechten Winkeln zu den genannten, einander gegenüberliegenden Wänden erstreckt, aufweist.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform legt die
einstückige Auskleidung den Gießbereich an dem T-Kreuzungspunkt
fest und weist einen Bodenabschnitt sowie vier Wandabschnitte auf. Eine erste Wand entspricht der Basis des
Unterendes des "T", eine zweite Wand entspricht dem Abschnitt der Zwischengefäßwand, die der ersten Wand direkt gegenüber
liegt, und eine dritte sowie eine vierte Wand, die einander gegenüberliegen und sich zwischen der ersten und der zweiten
Wand erstrecken, sind mit Leitwandabschnitten ausgerüstet, die mit einem Feld von Löchern versehen sind, wobei sich die
Leitwandabschnitte quer über die Breite der Hauptlänge des Zwischengefäßes erstrecken.
Die Erfindung bringt deshalb beträchtliche Vorteile gegenüber den bekannten Methoden mit sich und bietet darüber hinaus
unerwartete Vorteile, welche das, was bei einem derartigen einstückigen vorgeformten Teil als recht nachteilig empfunden
werden könnte, überwiegen. Es ist klar, daß Vorteile in der Verminderung der Anzahl der Formteile, die positioniert und
abgedichtet werden müssen, liegen. Beispielsweise kann in dem Gießbereich eines typischen Zwischengefäßes ein einziges
vorgeformtes Teil gemäß der Erfindung acht oder zehn übliche Wand- und Bodenteile sowie zusätzlich zwei oder mehr
Flußsteuereinrichtungen ersetzen. Dadurch kann auch menschlicher Irrtum vermindert und das Risiko einer falschen
Einpassung oder Abdichtung stark herabgesetzt werden. Die Wahrscheinlichkeit, daß geschmolzenes Metall durch eine
Verbindung hindurchtritt und ausläuft oder ein Formteil durch das geschmolzene Metall "wegschwimmt" wird dadurch beseitigt
oder viel geringer.
Die Materialien, aus denen die erfindungsgemäße einstückige Auskleidung mit einer oder mehreren FlußSteuereinrichtungen
hergestellt werden kann, sind irgendwelche geeigneten Stoffe, wie sie üblicherweise verwendet werden. Beispielsweise
basieren sie auf Gemischen aus feuerfesten Fasern,
Aluminiumoxid-Siliciumdioxid-Aggregaten und
Calciumaluminatzement oder anderen Füllstoffen und Bindemitteln.
Die Formteile können bequem aus einer Aufschlämmung oder einer rüttelbaren vergießbaren Masse der gewünschten
Materialien zu einer einstückigen Form gegossen werden. Wo die Flußsteuereinrichtungen Leitwände mit Löchern darstellen,
durch die das geschmolzene Metall in dem Zwischengefäß hindurchfließen soll, können die Löcher während des
Gießvorgangs durch Einsetzen geeigneter Stifte oder Formstücke an den Stellen, die den Löchern entsprechen,
einstückig eingeformt werden. Alternativ können die Löcher aus den gebildeten Leitwänden auch herausgeschnitten oder
-gestanzt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert. Darin zeigen
Fig. 1 einen Grundriß eines auszukleidenden
Zwischengefäßes;
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Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 1;
5
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Fig. 5
und 6 eine einstückige Anordnung gemäß der Erfindung für den Gießbereich des Zwischengefäßes der
Fig. I, wobei Fig. 5 einen Grundriß und Fig. 6 einen Querschnitt entlang der Linie 6-6 in Fig. 5
darstellt;
Fig. 7 einen schematischen Grundriß des Gießbereichs des Zwischengefäßes in Fig. 1 unter Verwendung einer
üblichen Auskleidung; und
Fig. 8 einen ähnlichen schematischen Grundriß wie in Fig. 7, jedoch für den Fall des Gießbereichs
unter Anwendung der Erfindung.
In den Fig. 1 bis 4 weist ein Zwischengefäß 10 eine T-Form auf. Der Hauptkörper 11 des Zwischengefäßes 10 entspricht dem
Querbalken des "T" und wird durch Längswände HA und HB sowie Stirnwände HC und HD festgelegt. Ein kurzer
Unterendsabschnitt 12 des "T" wird durch Wände 12A und 12B definiert, die sich im wesentlichen in rechten Winkeln von
der Längswand HB aus erstrecken. Eine Wand 12C erstreckt sich im wesentlichen parallel zu der Längswand HB. In dem
Abschnitt an dem Kreuzungspunkt zwischen dem Hauptkörper 11 und dem Unterendsabschnitt 12 ist ein Gießbereich 13
angeordnet.
In den Schnittansichten der Fig. 2, 3 und 4 ist klar
dargestellt, daß die Wände des Zwischengefäßes von einem Boden 14 des Zwischengefäßes 10 nach oben auswärts geneigt
sind.
Um das Zwischengefäß der Fig. 1 bis 4 mit üblichen Mitteln auszukleiden, ist eine beträchtliche Anzahl vorgeformter
Auskleidungstafeln, zusammen mit Keilen, Klammern und Leitwänden erforderlich.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform, die in den Fig. 5
und 6 erläutert ist, werden elf dieser bekannten Teile in dem Gießbereich oder dem Bereich des Kreuzungspunkts des
T-förmigen Zwischengefäßes durch eine einstückige Auskleidung mit integrierten Leitwänden ersetzt. Diese einstückige
Ersatzvorrichtung 45 weist die folgenden Abschnitte auf:
46 Boden und Stoßpolster
47 Wandabschnitt des Unterendes
47 Wandabschnitt des Unterendes
48 Langsseitenwandabschnitt (gegenüber dem Abschnitt 47)
49 und
50 Seitenwand des Unterendes und Leitwand, miteinander verbunden.
Die Teile 49 und 50, welche die Seitenwand des Unterendes und eine Leitwand in verbundener Form darstellen, sind jeweils
mit undurchlässigen Abschnitten 53 und 54 versehen, um die Seitenwände des Unterendes des "T" auszukleiden, und jeweils
mit einem Leitwandabschnitt 51 und 52 ausgestattet. Die Leitwandabschnitte 51 und 52 weisen eine Reihe von Löchern 55
und 56 auf, um dem Metall das Hindurchfließen durch die Leitwände zu ermöglichen, und sie erstrecken sich quer über
die Breite des Zwischengefäßes, d. h. zwischen seinen Längswänden HA und HB.
Eine Anzahl von Löchern 55, 56 verläuft nicht horizontal, sondern ist von der Innenseite zur Außenseite der Auskleidung
45 nach oben geneigt. Je näher die Löcher am Boden angeordnet
sind, desto größer ist der Neigungswinkel, der beispielsweise bis zu etwa 50 Grad erreicht.
Fig. 7 zeigt die Anordnung von Leitwänden neben dem Gießbereich in einem in üblicherweise ausgekleideten
Zwischengefäß. Wegen der Neigung der Längswände HA, HB und
der Wände 12A, 12B ist es nötig, Leitwände 43, 44 in einiger Entfernung von den entsprechenden Verbindungspunkten oder
Ecken 151 und 152 dieser Wände anzuordnen. Diese Ecken sind starker Erosion unterworfen, wenn das geschmolzene Metall um
sie herumfließt, um durch die Leitwände 43 und 44 hindurchzutreten.
Fig. 8 zeigt die vereinfachte und wesentlich verbesserte Anordnung, wie sie unter Einsatz der einstückigen
Ersatzvorrichtung 45 gemäß der Erfindung erreicht wird.
Leitwandabschnitte 51 und 52 sind als Fortsetzungen der Seitenwände 49 und 50 ausgebildet, und die Ecken 151 und 152
der Fig. 7 sind beseitigt.
Somit ist ersichtlich, daß die Erfindung nicht nur die Anzahl der getrennten vorgeformten Teile vermindert, die hergestellt
und eingepaßt werden muß, sondern sie verringert auch eine unerwünschte Erosion durch den ermöglichten Einsatz einer
besser gestalteten einstückigen Auskleidung.
Claims (5)
1. Vorgeformte Verschleißauskleidung für ein metallurgisches Gefäß, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein einstückig
30 geformtes Teil (45) mit einem Bodenabschnitt (46), Wandabschnitten (47, 48, 49, 50) und mindestens einer
einstückig angeformten Flußsteuereinrichtung (51, 52) ist.
2. Verschleißauskleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der integrierte Bodenabschnitt (46)
ein erosionsbeständiges Stoßpolster zur Aufnahme von geschmolzenem Metall, das in das Gefäß eingegossen wird,
aufweist.
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3. Verschleißauskleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens zwei
Flußsteuereinrichtungen in Form von aufrecht angeordneten Leitwänden (51, 52) mit öffnungen (55, 56) für den
Durchgang von geschmolzenem Metall aufweist.
4. Verschlexßauskleidung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine Auskleidung für ein Zwischengefäß mit einem im wesentlichen T-förmigen
Grundriß ist und eine Teilauskleidung darstellt, welche die Wände und den Boden des Zwischengefäßes in dem
Bereich abdeckt, der dem T-Kreuzungspunkt benachbart ist.
5. Verschleißauskleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 4, für ein
Zwischengefäß mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Hauptkörperabschnitt (11) und einem
kürzeren Unterendabschnitt (12), der dem Unterende der T-Form entspricht, wobei der kürzere Abschnitt (12) sich im
wesentlichen in rechten Winkeln zu dem Hauptkörperabschnitt (11) erstreckt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auskleidung einen Bodenabschnitt (46) und vier Wände (47, 48, 49, 50) aufweist, wobei der
Bodenabschnitt (46) den Gießbereich (13) zur Aufnahme von geschmolzenem Metall, das in das Zwischengefäß gegossen
wird, umfaßt, und daß eine erste Wand (48), die der Basis des Unterendabschnitts (12) der T-Form entspricht, eine
zweite Wand (47), die demjenigen Abschnitt der Zwischengefäßwand entspricht, die der genannten ersten
Wand (48) direkt gegenüberliegt, sowie eine dritte und eine vierte Wand (49, 50), die einander gegenüberliegen
und sich zwischen der ersten Wand (48) und der zweiten Wand (47) erstrecken, vorliegen, wobei die dritte Wand
(49) und die vierte Wand (50) mit Leitwandabschnitten
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(51, 52) ausgerüstet sind, die ein Feld von Öffnungen (55, 56) aufweisen und sich quer über die Breite des
länglichen Hauptkörpers (11) des Zwischengefäßes erstrecken.
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