DE919273C - Aus einem rollbaren Behaelter mit Einfuellkasten bestehender Fahrzeugaufbau - Google Patents
Aus einem rollbaren Behaelter mit Einfuellkasten bestehender FahrzeugaufbauInfo
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- DE919273C DE919273C DEG11062A DEG0011062A DE919273C DE 919273 C DE919273 C DE 919273C DE G11062 A DEG11062 A DE G11062A DE G0011062 A DEG0011062 A DE G0011062A DE 919273 C DE919273 C DE 919273C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F3/00—Vehicles particularly adapted for collecting refuse
- B65F3/14—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle
- B65F3/22—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle with screw conveyors, rotary tanks
- B65F3/225—Tanks rotating about a transversal axis for compressing the garbage by gravity
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/04—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
- B60P1/16—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by fluid-operated mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
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- Refuse-Collection Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen aus einem rollbaren Behälter mit Einfüllkasten bestehenden Fahrzeugaufbau
zur Beförderung von Schüttgut, insbesondere Müll, mit einer schwenkbaren Klappe, die in
der Fahrtstellung des Behälters den Durchgang zwischen dem letzteren und dem Einfüllkasten mehr
oder weniger sperrt. Solche Vorrichtungen sind bekannt und werden oft als sogenannte Rolltrommelaufbauten
ausgeführt.
ίο Bis jetzt öffnete sich die Klappe während des
Rollvorganges unter dem Einfluß der Schwerkraft in der Richtung des Behälters. Der sich hieraus
ergebende Nachteil ist unter anderem, daß bei einer bestimmten Füllung des Behälters hieraus während
t5 der rückgehenden Rollbewegung zurückfallender Müll die Klappe in geöffneter, geschlossener oder
in einer Zwischenlage sperrt. Im ersteren Falle erfüllt die Klappe bei der weiteren Füllung des
Behälters ihre Sperrwirkung nicht mehr, im zweiten Falle öffnet sich die Klappe bei weiteren Rollvorgängen
nicht mehr, so daß der hinter der Klappe befindliche Teil des Behälters leer bleibt, und im
dritten Falle tritt eine Kombination dieser Nachteile ein.
as Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden,
und besteht darin, daß die Klappe während des Rollvorganges derart betätigt wird, daß sie sich
während der hingehenden Rollbewegung in der Richtung des Einfüllkastens öffnet und sich gegen
Ende dieser Bewegung oder während der rückgehenden Rollbewegung wieder in der Schließrich-.
. tung bewegt. .
Indem sich die Klappe erfindungsgemäß in entgegengesetzter Richtung wie die bis jetzt bekannten
Klappen öffnet, ist eine Sperrung dieser Klappe durch den Müll nicht mehr möglich, während bei
der Schließbewegung, welche sich hier gegen den zurückfallenden Müll vollzieht, dieser Müll noch
mehr oder weniger zusammengepreßt wird. Namentlich bei einem hydraulisch betätigten
Aufbau wendet man zweckmäßig die hydraulische Vorrichtung zugleich für die Betätigung der Klappe
an, indem man erfindungsgemäß die Klappe durch Federdruck in der Schließstellung hält und durch
hydraulischen Druck öffnet.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht eines Rolltrommelaufbaues
;
Fig. 2 zeigt im größeren Maßstab den Einfüllkasten mit Klappe.
Der Behälter ist mit 1, der Einfüllkasten mit 2
bezeichnet. Der Behälter kann wahlweise um die Achse 3 gerollt werden, um den bei 2a in den
Kasten eingeschütteten Müll in den Behälter zu
bringen, oder um die Kippachse 4 gekippt werden, um den Behälter zu entleeren. Beide Drehbewegungen
werden durch einen hydraulischen Zylinder 5 , bewirkt.
Eine Klappe 6 ist bei 7 schwenkbar im Kasten
aufgehängt. Mit der Klappe sind zwei Hebel 8 fest verbunden, die je über eine Stange 9 mit einer Kolbenstange
10 verbunden sind, deren Kolben 11 in einem Zylinder 12 arbeitet. Die beiden Zylinder 12
sind bei 13 schwenkbar im Kasten aufgehängt, und die Kolbenstangen werden durch Lenker 14 getragen.
Federn 15 halten die Vorrichtung in der mit vollausgezogenen Linien angedeuteten Lage. In
dieser Lage hält die Klappe den Müll in dem Behälter ι und preßt es darin mit einer von der Federspannung
abhängigen Kraft zusammen.
Preßt man öl oberhalb der Kolben in die Zylinder 12, so bewegt sich die Vorrichtung in die
mit strichpunktierten Linien angedeutete Lage. Dies erfolgt selbsttätig, sobald der Zylinder 5 den Behälter
zu rollen anfängt, denn das Drucksystem dieses Zylinders steht in weiter nicht angedeuteter
Weise mit den oberhalb der Kolben 11 liegenden Räumen in Verbindung.
In der geöffneten Lage läßt die Klappe beim RoI-len
den Müll ungehemmt aus dem Kasten 2 in den Behälter 1 übergehen.
Im Rahmen der Erfindung sind viele Ausführungen möglich. Die Klappe kann z. B. nach beiden
Seiten auf hydraulischem Wege bedient werden, auch bei nicht hydraulisch betätigten Aufbauten.
Die Klappe kann auch mechanisch oder auf irgendwelche andere Weise bedient werden.
Claims (2)
1. Aus einem rollbaren Behälter mit Einfüllkasten bestehender Fahrzeugaufbau zur Beförderung
von Schüttgut, insbesondere Müll, mit einer schwenkbaren Klappe, die in der Fahrtstellung
des Behälters den Durchgang zwischen dem letzteren und dem Einfüllkasten mehr oder
weniger sperrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (6) während des Rollvorganges derart
betätigt wird, daß sie sich während der hingehenden Rollbewegung zum Füllen des Behälters
(1) in der Richtung des Einfüllkastens (2) öffnet und sich gegen Ende dieser
Bewegung oder während der rückgehenden Rollbewegung wieder in der Schließrichtung bewegt.
2. Vorzugsweise hydraulisch betätigter Fahrzeugbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klappe durch Federdruck in der Schließstellung gehalten und durch hydraulischen
Druck in die geöffnete Lage gebracht wird.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL725324X | 1952-08-07 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE919273C true DE919273C (de) | 1954-10-25 |
Family
ID=19817781
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEG11062A Expired DE919273C (de) | 1952-08-07 | 1953-02-28 | Aus einem rollbaren Behaelter mit Einfuellkasten bestehender Fahrzeugaufbau |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE919273C (de) |
GB (1) | GB725324A (de) |
NL (1) | NL75078C (de) |
-
0
- NL NL75078D patent/NL75078C/xx active
-
1953
- 1953-02-26 GB GB5377/53A patent/GB725324A/en not_active Expired
- 1953-02-28 DE DEG11062A patent/DE919273C/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB725324A (en) | 1955-03-02 |
NL75078C (de) |
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