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DE917947C - Rueckwandverriegelung an photographischen Kameras - Google Patents

Rueckwandverriegelung an photographischen Kameras

Info

Publication number
DE917947C
DE917947C DEF8412A DEF0008412A DE917947C DE 917947 C DE917947 C DE 917947C DE F8412 A DEF8412 A DE F8412A DE F0008412 A DEF0008412 A DE F0008412A DE 917947 C DE917947 C DE 917947C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
rear wall
handle
groove
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF8412A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Bretthauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG
Original Assignee
Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG filed Critical Rollei Werke Franke und Heidecke GmbH and Co KG
Priority to DEF8412A priority Critical patent/DE917947C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE917947C publication Critical patent/DE917947C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies
    • G03B17/04Bodies collapsible, foldable or extensible, e.g. book type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Accessories Of Cameras (AREA)

Description

  • Rückwandverriegelung an photographischen Kameras Die Erfindung betrifft eine Rückwandverriegelung an photographischen Kameras mit einer in einem gemeinsamen starren Gehäuse eingebauten Aufnahmekamera und einer über dieser angeordneten Relexeinstellsucherkammer. Diese Kameras werden vorzugsweise mit einer winkelförmigen Rückwand ausgerüstet, deren oberes Ende am Kameragehäuse angelenkt ist, während das andere durch eine spannbare Verriegelung am Gehäuse festgezogen werden kann.
  • Zu diesem Zwecke wurde am Kameragehäuse ein Raststift vorgesehen, über den ein Verschlußbügel der Rückwand geklappt werden kann, worauf diese Verbindung mit Hilfe einer drehbaren Keilkurve gespannt wurde. Damit wurde eine feste Verbindung der elastischen Rückwand an dem starren Kameragehäuse erhalten.
  • Es ist dabei erwünscht, daß der Drehriegel in der Verriegelungsstellung eine bestimmte Endstellung einnimmt, in der z. B. der radial vorstehende Betätigungsgriff mit dem Verschlußbügel fluchtet. Dies bedingte bisher mit Rücksicht auf Herstellungstoleranzen und die Elastizität der Rückwand ein Anpassen des Verschlußbügels an die Kamera durch Nacharbeiten des erwähnten Raststiftes oder des darübergreifenden Bügels, so daß ein Austausch von Rückwänden durch den Amateur nicht immer ohne weiteres möglich war. Dies ist jedoch vor allen Dingen dann nachteilig, wenn dieselbe Kamera mit mehreren auswechselbaren Rückwänden für bestimmte Sonderaufgaben ausgerüstet ist, oder wenn Verbesserungen der Rückwand selbst oder Sonderausführungen, wie Plattenadapterrückwände usw., nachträglich auch den älteren Kameramodellen zugute kommen sollen.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwischen dem Betätigungs- bzw. Drehgriff und dem Verschlußbügelträger ein federnder Ausgleich mit hoher Federspannung eingeschaltet ist. Zu diesem Zwecke ist der mit dem Betätigungsgriff verbundene und in eine schräge Nut oder Kurve des Verschlußbügelträgers eingreifende Stift am Betätigungsgriff oder die Nut bzw. Kurve am Bügelträger entgegen der Spannrichtung federnd angeordnet, so daß der Griff nach vollständiger Spannung der Verbindung weiter bis in seine Endstellung verstellbar ist.
  • Zu diesem Zwecke ist vorzugsweise der Stift oder die Kurve am kurzen Arm eines Hebels befestigt, an dessen langem Hebelarm eine starke Feder angreift.
  • Zweckmäßig erhält die Nut in der Endstellung des Griffes eine Aussparung, in welche der Stift unter dem Einfluß der Spannfeder einrasten kann, so daß zugleich eine Verrastung des Betätigungs-bzw. Drehgriffes in der vorschriftsmäßigen Schließlage ohne zusätzlichen Aufwand erhalten wird.
  • Dadurch wird ohne Nacharbeit und ohne besondere Maßnahmen eine volle Austauschbarkeit der Rückwände gewährleistet.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt durch die neue Verriegelung in gespanntem Zustand, Abb. 2 die gleiche Verriegelung in Ansicht zu Beginn der Verriegelung und Abb. 3 eine zweite Ausführungsform mit federnder Nut an Stelle des federnden Stiftes in gleicher Stellung wie die Anordnung nach Abb. 2, Abb. 4 eine Unteransicht einer Kamera.
  • Die eigentliche Kamera und die Rückwand sind nicht besonders dargestellt, sondern die Darstellung beschränkt sich auf die eigentlichen Verschlußteile zwischen dem Kameragehäuse i und der Rückwand 3.
  • An der Kamerawand i sitzt ein Stift 2, über welchen bei geschlossener Rückwand 3 deren Schwenkbügel 4 geklappt werden kann, wobei er mit seiner Bohrung 5 auf dem Stift 2 einrastet. Der Bügel 4 ist um ein Scharnier 6 schwenkbar, so daß die Verbindung durch einfaches Hochklappen des Bügels in Pfeilrichtung A getrennt werden kann. Zum Spannen dieser Verriegelung und zur Verhinderung einer versehentlichen Ausrastung ist der Bügel 4 an einem Schieber 7 angelenkt, welcher auf dem Zapfen 8 einer Platte 9 der Rückwand 3 begrenzt verschiebbar ist. Diese Verschiebung wird durch eine Drehscheibe io mittels eines radialen Griffes i i bewirkt, und an der Drehscheibe zo sitzt ein Zapfen 12, welcher in eine schräg verlaufende Nut 13 des Schiebers 7 eingreift. Bei Verschwenken des Griffes i i in Pfeilrichtung B wird daher der Schieber mit dem Bügel 4 nach rechts gezogen (Abb. 2), wodurch die Verbindung zwischen dem Bügelende 5 und dem Stift 2 gespannt wird. Eine derartige Einrichtung ist an sich bekannt. Der Stift :2 muß nun so stark ausgebildet sein, daß diese Spannung in jedem Falle möglich ist, ganz gleich, welche Rückwand 3 mit der vorliegenden Verschlußbauart angesetzt wird. Zu diesem Zwecke mußte bisher eine Anpassung der individuellenRückw.and durchAbfeilen des Bügels 4 erfolgen, damit der Griff I I beim Schließen der Kamera bis in seine Endstellung bewegt werden konnte, in der er mit dem Schieber 7 fluchtete. Um dieses Nacharbeiten: zu vermeiden, d. h. um für den Fall einer übergrößedes Stiftes 2, oder falls aus anderen Gründen nicht der volle Verschiebeweg zur Verfügung steht, trotzdem den Griff i i bis in die erwähnte Endstellung bewegen zu können, sitzt der Stift i2 nicht unmittelbar an der Scheibe io, sondern auf einem Hebel 14 in verhältnismäßig kleinemAbstand von dessen Drehzapfen 15, der seinerseits an der drehbaren Scheibe io sitzt. An dem verhältnismäßig langen Hebelende 16 greift eine starke Haarnadelfeder 17 an, welche vermöge der großen Hebelübersetzung einen so starken Druck auf den Stift 12 bzw. die Nut 13 auszuüben vermag, daß die Verriegelung der Verbindung praktisch starr erfolgt.
  • Wird nun bei geschlossener Rückwand der Bügel 4 über den Stift 2 geklappt und der Griff i i in Pfeilrichtung B gedreht, so kann er in jedem Falle bis in seine Endstellung geschwenkt werden, da ein zu geringes Spiel der Teile durch die federnde Lagerung des Stiftes 12 ausgeglichen wird. Die Toleranzen der Rastteile werden dabei so bemessen, daß eine Beanspruchung der Feder am Ende der Schließbewegung bei jeder Rückwand eintritt, so daß der Stift hier in eine Aussparung 18 der Nut 13 einrastet. Damit wird eine besondere zusätzliche Rasteinrichtung für die Scheibe io bzw. den Riegel i i überflüssig.
  • Die eigentliche Lagerscheibe 9 kann in an sich bekannter Weise zugleich das Stativgewinde i9 tragen und wird durch eine entsprechend ausgebildete Schraube 2o an der Rückwand 3 gehalten.
  • An Stelle der federnden Lagerung des Stiftes 12 an der Scheibe io und der Anbringung der Nut 13 am Schieber 7 kann auch gemäß einer weiteren Ausführungsform (Abb. 3) der Stift 26 starr an dem Schieber 27 angeordnet sein und dafür die Kurve 25 auf dem federnden Hebel 24 liegen. Mit dem Griff 21 ist wieder die Drehscheibe 22 verbunden. Auf dieser Scheibe 22 ist der Stift 23 befestigt, um den der Hebel 24 schwenkbar ist. Dieser Hebel 24 trägt eine Kurvennut 25, in welcher der Stift 26 gleitet, welcher mit dem Schieber 27 starr verbunden ist. Am freien Ende des Hebels 24 greift das eine Ende 28 einer Haarnadelfeder 29 ein, welche auf einem Stift 3o der Platte 22 gelagert ist und deren anderes Ende 31 zwischen zwei Lappen 32 der Platte 22 geführt ist. Wird nun der Griff 21 in Pfeilrichtung C geschwenkt, so gleitet die Nut 25 auf dem Stift 26 entlang und zieht infolge ihrer schrägen Anordnung den Schieber 27 in Abb. 3 nach rechts, bis der Bügel 5 fest auf dem Stift 2 aufliegt. Wird nun diese Schwenkbewegung des Hebels 21 fortgesetzt, bis er mit dem Schieber 27 fluchtet, so bleibt der Stift 26 stehen, und der Hebel 24 wird in entgegengesetztem Uhrzeigersinn unter Spannung der Feder 29 geschwenkt, bis in der Endstellung der Stift 26 in die Aussparung 33 der Nut 25 einschnappt bzw. einrastet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rückwandverriegelunganphotographischen Kameras mit in einem gemeinsamen starren Gehäuse eingebauter Aufnahmekamera und einer über dieser angeordneten Reflexeinstellsucherkammer, bei welcher beim Schließen ein Verschlußbügel der Rückwand über einen Raststift des Kameragehäuses klappbar ist und diese Verbindung mittels einer drehbaren Keilkurve gespannt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der in eine schräge Nut (13) des Verschlußbügelträgers (7) eingreifende Stift (12) am Betätigungsgriff (11) oder die Nut (13) federnd am Bügelträger (7) entgegen der Spannrichtung angeordnet ist, so daß der Griff (i i) nach vollständiger Spannung der Verbindung (2, 5) weiter bis in seine Endstellung verstellbar ist.
  2. 2. Rückwandverriegelung nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Stift (12) oder die Kurve (13) am kurzen Arm eines Hebels (1q.) sitzt, an dessen langem Hebelarm (16) eine Feder (17) angreift.
  3. 3. Rückwandverriegelung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (13) in der Endstellung des Griffes (ii) eine Aussparung (18) aufweist, in welche der Stift (12) unter dem Einfluß der Feder (17) einrastet.
DEF8412A 1952-02-22 1952-02-22 Rueckwandverriegelung an photographischen Kameras Expired DE917947C (de)

Priority Applications (1)

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DEF8412A DE917947C (de) 1952-02-22 1952-02-22 Rueckwandverriegelung an photographischen Kameras

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DEF8412A DE917947C (de) 1952-02-22 1952-02-22 Rueckwandverriegelung an photographischen Kameras

Publications (1)

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DE917947C true DE917947C (de) 1954-09-16

Family

ID=7085827

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DEF8412A Expired DE917947C (de) 1952-02-22 1952-02-22 Rueckwandverriegelung an photographischen Kameras

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