DE916152C - Kraftfahrzeuguntergestell, insbesondere kombiniertes Chassis- und Wagenkasten-Untergestell - Google Patents
Kraftfahrzeuguntergestell, insbesondere kombiniertes Chassis- und Wagenkasten-UntergestellInfo
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- DE916152C DE916152C DEB3554A DEB0003554A DE916152C DE 916152 C DE916152 C DE 916152C DE B3554 A DEB3554 A DE B3554A DE B0003554 A DEB0003554 A DE B0003554A DE 916152 C DE916152 C DE 916152C
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeuguntergestell,
insbesondere kombiniertes Chassis- und Wagenkasten-Untergestell, mit einer nach unten
offenen, einen sich quer erstreckenden, den Motor und/oder Räder tragenden Querträger aufnehmenden
Querausnehmung, welche durch eine Aufwärtskröpfung des Untergestells und/oder
durch am Untergestell befestigte und von diesem nach unten vorragenden Böcke gebildet wird.
Die Erfindung bezweckt, eine Verbindung zwischen dem Querträger und den Längsrahmenteilen
der Karosserie oder des Chassis zu schaffen, die die Übertragung von an den Rädern oder am
Motor entstehenden Geräuschen und anderen Vibrationen auf die Karosserie verhindert und eine
sichere Lagerung des Querträgers gewährleistet, insbesondere Kippbewegungen des Querträgers um
seine waagerechte Achse vermeidet. Dabei soll die Verbindung so ausgebildet sein, daß sowohl die
Längsträger als auch die Querträger eine möglichst niedrige Bauhöhe aufweisen und eine einfache Gestaltung· besitzen, um einerseits eine möglichst
tiefe Lage des Wagenbodens und andererseits eine leichte Ausbaubarkeit des Querträgers als Einheit
mit den daran befestigten Rädern, Federn usw. zu. ermöglichen.
Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, daß die unteren Kanten (Ecken) der Ausnehmung
mit dem Querträger nahe den beiden Seiten des Fahrzeuggestells durch Befestigungsmittel ver-
bunden sind, die in an sich bekannter Weise nachgiebige Einsätze aus Gummi od. dgl. enthalten, und
der Querträger im Bereich des Abstandes zwischen den unteren Kanten der Ausnehmung außer Berührung
mit der Ausnehmung steht und einen sich frei über die öffnung der Ausnehmung erstreckenden
Untergurt bildet, wobei die Verbindungen zwischen Untergestell und Querträger vorzugsweise
Bolzen und nachgiebige Buchsen aufweisen, die sich in waagerechter Richtung durch
die Ecken der Ausnehmung und durch angrenzende Teile des Querträgers erstrecken. Auf diese Weise
ist eine Verbindung geschaffen, bei der der Querträger frei in der Ausnehmung liegt und lediglich
die unten offene Seite der Ausnehmung nach Art eines Untergurts oder Brückenträgers überspannt,
wobei die Ecken der Ausnehmung in Längsrichtung miteinander verspannt Werden.
Es sind bereits Kraftfahrzeuguntergestelle bekannt mit einer sich quer erstreckenden Querausnehmung,
die durch eine Aufwärtskröpfung des Untergestells und/oder durch am Untergestell
befestigte und von diesem nach unten vorragende Böcke gebildet wird und einen sich quer erstreckenden,
den Motor und/oder die Räder tragenden Querträger aufnimmt. Dabei ist entweder eine
Verbindung Metall auf Metall zwischen Querträger und Wagenkasten vorgesehen und die Anbringung
von Gummieinsätzen nicht möglich, oder aber die Verbindung .zwischen Querträger und
Ausnehmung ist auf so kleinen Flächen ausgeführt, daß eine sichere kippfreie Lagerung des Querträgers
und eine wirksame Vibrationsisolierung nicht erreicht ist. Die erfindungsgemäße freie An-Ordnung
des Querträgers in der Ausnehmung bei Überbrückung der unteren öffnung der Ausnehmung durch den Querträger und Verspannung
der unteren Kanten der Ausnehmung in Längsrichtung gegeneinander unter Zwischenfügung von
Gummieinsätzen ist dagegen bisher nicht vorgeschlagen.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung, in welchem weitere Merkmale der
Erfindung beschrieben und erläutert sind, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen teilweisen Innenaufriß und einen senkrechten Längsschnitt nach Linie 1-1 in Fig. 2
des vorderen Endteils einer kombinierten Karosserie-Chassis-Bauart,
die eine Ausführungsform der Erfindung darstellt,
Fig. 2 einen Grundriß der einen Seite der in Fig. ι dargestellten Bauart,
Fig. 3 einen teilweisen Grundriß entsprechend Fig. 2, wobei der Schnitt etwa nach Linie 3-3 in
Fig. ι geführt ist,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Quer- oder Kreuzträgers, der die Lenkräder und den
Vorderteil des Motors trägt,
Fig. 5 einen teilweisen Querschnitt nach Linie 5-5 in. Fig. i,
Fig. 6 eine teilweise, schematische perspektivische
Darstellung des vorderen Endes einer selbsttragenden Kraftfahrzeugkarosserie zur Veranschaulichung
einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 7 einen teilweisen Grundriß eines der in Fig. 6 dargestellten Längsträger und des Querträgers
an ihrer Kreuzungs- und Verbindungsstelle, in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 8 einen teihveisen Schnitt und eine Vorderansicht
der in Fig. 7 dargestellten Bauart, wolrei
der Schnitt in Linie 8-8 in Fig. 7 geführt ist,
Fig. 9 einen teilweisen Längsschnitt entlang Linie 9-9 in Fig. 7,
Fig. 10 einen teilweisen Grundriß eines der
vorderen Rahmenseitenteile, der angrenzenden Teile eines die Räder tragenden Querträgers und
des Steuerungsgetriebes zur Veranschaulichung einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 11 einen teihveisen senkrechten Längs- ^0
schnitt nach Linie 11-11 in Fig. 10,
Fig. 12 einen teihveisen waagerechten Längsschnitt
durch einen der Karosserieseitenträger oder Rahmenteile nach Linie 12-12 in Fig. 11 und
Fig. 13 einen Querschnitt nach Linie 13-13 in
Fig. 11.
Die Zeichnungen stellen die unteren Vorderendteile von kombinierten Karosserie- und Chassisbauarten
dar, die manchmal auch als rahmenlose Karosserien bezeichnet werden. Viele der dargestellten
Teile sind ähnlich, und die nicht dargestellten Teile können l>ekannten Bauarten
ähnlich sein.
Die in Fig. 1 bis 5 veranschaulichte Bauart umfaßt ein Untergestell mit Seitenträgern oder
Schwellen 15, einen Fußboden 16 und Querstreben
17 und 18. An den Längsgliedern 15 sind vordere
Türpfosten 19 befestigt. Der Fußboden 16 ist nach
vorn verlängert durch ein Zehenbrett 20 und ein Armaturenbrett oder eine Platte 21. Windlauf-Seitenteile
22 sind mit den Seitenträgern 15, den Pfosten 19, dem Zehen brett 20 und dem Armaturenbrett
21 verbunden. Der Windlaufoberteil und die oberen Enden der vorderen Pfosten 19 sind
nicht dargestellt.
Mit dem vorderen Ende dieser eigentlichen Karosserie, d. h. des die Benutzer des Kraftfahrzeugs
aufnehmenden Karosserieteils, ist eine vordere \rerlängerung verbunden, die ein Paar Längsträgerteile
23, die Seiten des Motorgehäuses und na
die inneren Wandungen oder Verkleidungen der Radgehäuse bildende Platten. 24 und nach vorn und
abwärts geneigte Verstrebungen 25 umfaßt. Die hinteren Enden der Längsträger 23 sind von unten
mit dem vorderen Teil des Bodens 16 und mit dem Querträger 18 verbunden, Die Streben 25 sind über
ihre hinteren und äußeren Kanten mit den Platten 21, 24 verbunden. Eine Strebe 26 für die hintere
Lagerung des nicht dargestellten Motors ist mit den Längsträgerteilen 23 lösbar verbunden. Die
Teile 2J und 28 verstreben die Pfosten 19 gegen
das Armaturenbrett 21, und das Instrumentenbrett 29 verbindet die Pfosten 19 an den gegenüberliegenden
Seiten der Karosserie.
Ein Quer- oder Achsträger 30, der in einer
später zu beschreibenden Weise angeordnet und
befestigt ist, trägt an seinen Enden in Ijekaimter
Weise zweckmäßig die Lenkräder 31, beispielsweise, wie es veranschaulicht ist, mittels Schwingarmen
32 (Fig. 2) und mittels nicht dargestellter Schraubenfedern. Dieser Querträger kann, mit
Ausnahme von bestimmten, später zu beschreibenden Einzelheiten, ebenfalls eine bekannte Bauart
besitzen. Er hat die Gestalt eines geschlossenen Kastens mit vorderen und hinteren senkrechten
Wänden 33. Der mittlere Teil des Trägers 30 trägt den Vorderteil des nicht dargestellten Motors.
Die Unterschiede zwischen den früheren Konstruktionen
und der den Gegenstand der Erfindung bildenden neuen Konstruktion soll jetzt beschrieben
werden.
Die seitlichen Längsträger.teile 23 enden an. der
Rückseite1 des Trägers 30, jedoch wird jeder von ihnen vor dem Querträger durch eine Längsträgerverlängerung
34 fortgesetzt, die jeweils mit den Teilen 23 fluchten. Die Längsträgerteile1 23 und 24
zusammen bilden auf jeder Seite der Karosserie einen Längsträger, der an der Stelle des Querträgers
30 unterbrochen oder ausgeschnitten ist. Die Längsträgerfortsätze 34 sind an den unteren
»5 Rändern der Platten 24 befestigt.
Die vordere Stoßstange 35, Böcke für die nicht dargestellte Ausgleichstange, das untere Schutzblech
37 und die Bodenränder der seitlichen Schutzplatten 38 sind mit den Verlängerungsteilen 34 in
gleicher oder ähnlicher Weise verbunden, wie es für ihre Befestigung an den vorderen Enden der
üblichen durchgehenden Längsträger bekannt ist. Die vorderen Teile 39 der schrägen Streben 25
sind nach abwärts gekrümmt, und ihre vorderen Enden treffen auf die hinteren Enden der Längsträgerverlängerungen
34 auf und sind mit diesen fest verbunden.
Zwischen das Vorderende des Trägerteils 23, d. h. auf der Rückseite des Querträgers 30 und
einem mittleren Bereich der Strebe 25 ist auf jeder Seite eine zweite, kürzere, im allgemeinen aufrechte
Strebe 40 eingefügt. Diese Strebe hat hutförmigen Querschnitt und ist mit ihrer offenen Seite der
entsprechenden Platte 24 zugewandt, mit welcher sie durch ihre Flansche verbunden ist. Die Platten
24 sind in dem Bereich zwischen den Längsträgern 23 und ihren Fortsätzen 34 ausgeschnitten oder
ausgenommen und von Teilen der Streben 39 und 40 umgeben. Diese Ausnehmung erstreckt sich vom
unteren Rande der Platte 24 teilweise zu deren oberem Rande und stimmt mit dem vorgenannten,
durch die Streben 39 und 40 gebildeten Ausschnitt überein.
Die Ausbildung in dem Bereich der Ausnehmung kann in verschiedener Weise beschrieben werden.
Die Längsträgerteile 23 und 24 zusammen mit dem Strebenteil 39 und der zweiten Strebe 40 können
beispielsweise als eine Seiten-Längsträger-Ausbildung angesehen werden, die eine durch die
Strebenteile 39 und 40 gebildete plötzliche Aufwärtskröpfung besitzt. Betrachtet man. die Konstruktion
in anderer Weise, so kann sie beispielsweise auch beschrieben werden als eine Strebe 25,
die an ihrem vorderen unteren Ende in zwei Arme 39 und 40 gegabelt ist. Schließlich kann die
Bauart allgemein als verstärkte Seitenwandung angesprochen werden, die mit einer von ihrer
unteren Kante ausgehenden Ausnehmung versehen ist. Die Hauptlängsträgerteile 23 und die Längsträgerfortsätze 34 bestehen aus nach unten ge-
wandten tiefen und flachen Rinnenprofilen, die miteinander zu geschlossenen Kastenprofilen verbunden
sind. Das vordere Ende jedes Teils 23 und beide Enden jedes Gliedes 34 sind durch. Einsätze
41 geschlossen und verstärkt. An den Verbindungsstellen der Streben 25, 40 und der Längsträger 34,
23 sind die Seiten wandungen der Längsträger durch überlappende Befestigung der Streben verstärkt.
Kurze Metallrohre oder Hülsen 42 erstrecken sich durch öffnungen in den Seitenwandungen der
Längsträger und sind an ihnen befestigt. Die Mittellinien dieser Rohre fallen etwa mit den
Mitten der Kreuzungsstellen der Längsträger und Streben zusammen und erstrecken sich quer zur
senkrechten Längsmittelebene des Kraftfahrzeugs,
Die gegenüberliegenden Enden der Längsträger 23, 34 werden teleskopartig abgenommen
in aufwärts gerichteten rinnenförmi^en. Böcken oder Fortsätzen 43, die über den Qijerträger 30
hinaus nach vorn und hinten vorra^n und an
diesem befestigt sind. Die Seitenwandungen der Böcke 43 haben Locher 44,. die mit den Hülsen 42
koaxial ausgerichtet sind. Bei der endgültigen Verbindung gehen Bolzen 45 durch die Löcher 44
und durch die in die Hülsen 42 eingesetzten Gummibuchsen 46 hindurch. Die Bolzen sind in
den Löchern 44 gegen Bewegung im Verhältnis zu den'Böcken43 gesichert, jedoch können sich die
Bolzen bezüglich der Hülsen 42 in eirtijm Ausmaß
bewegen, das infolge, der Nachgiebigkeit der Buchsen 46 zugelassen wird. **
Die Bauart des vorderen Ende« des. Kraftfahrzeugs ist so kräftig, daß gewöhnliche Beanspruchungen,
wie sie bei normalem Gebrauch eines Kraftfahrzeugs auftreten, durch die Streben 25, 40
und die Platten 24 über die Ausnehmungen oder Aussparungen für den Achsträger hinweg übertragen
werden, ohne daß der Achsträger dazu beiträgt. Beanspruchungen äußergewöhnlicher Größe,
beispielsweise im Falle eines Zusammenstoßes, werden jedoch teilweise unmittelbar tib^r die Ausnehmung
von den Längstragern 34 auf lie Längsträger
23 mittels des Querträgers 30, selber Böcke 43 und seiner Verbindung mit den Lä|igsträgern
übertragen. Der Achsträger 30 stellt eine^ wirksame
Brücke zwischen den Längsträgern 23, 34 dar und
trägt sogar im normalen Gebrauch daza bei, die Längsträger in, Flucht zu halten und Kräftekonzentrationen
in dein vorderen Teil der Kar<*sserie zu
vermeiden. "I
Querträger 30 ist für seine Funktion als Kraftübertragungselement verstärkt durch die vorderen
und hinteren Böcke 43, die zu einem zusammenhängenden Bauteil vereinigt sind, dessea Mittelstück
47 an dem entsprechenden Ende des Querträgers 30 befestigt ist. Die Boden- und Innen-
wandungen der Böcke 43 sind mittels ihrer Flansche 48 mit den senkrechten Wandungen 33
des Querträgers 30 fest verbunden.
Die neue Gestaltung der sich über das Armaturenbrett hinaus erstreckenden Glieder stört den
endgültigen Zusammenbau der Chassis-Karosserie-Einheit aus Baugruppen nicht, von denen eine
Gruppe die eigentliche Karosserie bildet und eine oder mehrere Gruppen, wie es beispielsweise in
Fig. 5 und 6 dargestellt ist, die vorderen Verlängerungen bilden, die die Längsträgerglieder, Verstrebungen
und Radgehäusewandungen umfassen. Die Verbindung zwischen den Längsträgerfortsätzen
34 und der übrigen Konstruktion wird verstärkt durch die oben beschriebene Verbindung
mit den Schutzblechen 37 und 38 und ferner durch eine Platte 49, Der innere Rand der Platte 49 ist
an den inneren Rändern der Schutzplatte 38 befestigt, während sein äußerer Rand mit der
ao Platte 24 verbunden ist, so daß die drei Platten zusammen ein geschlossenes kastenförmiges Gebilde
darstellen, das im waagerechten Schnitt dreieckige Form hat. Die inneren überlappenden
Ränder 50 der Platten 38 und 49 dienen zur Lagerung des nicht dargestellten Kühlers.
Die neue Bauart, wie sie in Fig. 1 bis 5 dargestellt
ist, ermöglicht eine tiefe Anordnung der Karosserielängsträger und gestattet die Kreuzung
der Karosserielängsträger durch die äußeren Enden des Querträgers 30 dort, wo er wegen der Federgehäuse
eine große Höhe besitzt. Die Übertragung von Vibrationen vom Achsträger auf die Karosserie
wird durch die Gummibuchsen unterbunden, jedoch bildet der Achsträger trotzdem einen Teil der
Kraftübertragungseinrichtung der vorderen Karosserieverlängerung. Der Vorderachsträger 30
zusammen mit den Vorderrädern und ihrer Aufhängung, dem Motor und der hinteren Strebe 26
kann ohne Störung durch andere Teile der ! Karosserie als Ganzes (Einheit) leicht eingebaut |
oder ausgebaut werden, indem einfach die Karosserie über den Träger 30 gehoben oder
gesenkt wird und indem die Bolzen 45 und die nicht dargestellten Mittel zur Verbindung der
Strebe 26 und der Längsträgerglieder 23 eingeführt oder entfernt werden.
Die in Fig. ι bis 5 dargestellte und beschriebene
Ausführungsform der Erfindung kann abgewandelt werden und muß selbstverständlich in jedem Falle
der Art und Gestaltung des Wagens, bei dem sie angewendet werden soll, angepaßt werden. Die
Strebe 25 kann z. B. als ein Stück mit dem Längsträgerfortsatz 34 oder mit der Strebe 40 oder mit
beiden ausgebildet sein. Ein anderes Beispiel einer Abänderung besteht in der Ausbildung der Strebe
40 als ein Stück mit dem Längsträgerglied 23.
Die selbsttragende Kraftwagenkaroeserie, deren vorderes Ende teilweise in Fig. 6 dargestellt ist,
hat einen Fußboden 105, Längsträger 106, einFuß-
und Armaturenbrett 107, Windlauf sei ten 108 und vordere Pfosten 109, die sämtlich aus Metallblech
bestehen und miteinander zu einem Ganzen, etwa 1 durch elektrische Punktschweißung, verbunden i
sein können. Mit dieser Konstruktion sind Längsträgerglieder 110 verbunden, die sich nach vorn
über das Instrumentenbrett 107 erstrecken und durch Radgehäuseschutzbleche in und Schrägteile
112 verstrebt sind. Die Längsträger 110 sind
an ihren vorderen Enden durch einen Bauteil 113
verbunden, der das untere Schutzblech für einen Kühler 114 darstellt. Unterhalb der Längsträger
110 ist ein kastenförmiger Querträger 115 angeordnet,
der mittels Schwingarmen und Schraubenfedern, die nicht dargestellt sind, die Lenkräder 116
trägt, wobei die oberen Enden der Federn in den an den Enden des Querträgers 115 vorgesehenen
Gehäusen 117 angeordnet sind.
Die Höhe des Querträgers 115 nimmt von der
Mitte zu dem an die Federgehäuseteile 117 angrenzenden
Endbereich hin ab, wie es in Fig. 8 dargestellt ist. Dort wo der Querträger 115 die
kastenförmigen Längsträger 110 kreuzt, sind deren Bodenwände 118 bei 119 aufwärts gekröpft und
innen durch ein längliches Glied 120 verstärkt, das sich in beiden Richtungen über die Kröpfung
hinaus erstreckt. An jedem Längsträger ist vor und hinter der Kröpfung 119 ein winkelförmiger
Bock 121 angeordnet. Jeder dieser Böcke 121 weist
einen rinnenförmigen Arm 122 auf, der den unteren Teil des Längsträgers 110 umfaßt und an der
Bodenwandung 118 und dem Verstärkungsglied 120
des Längsträgers befestigt ist, beispielsweise durch Niete 123. Der andere Arm 124 jedes Bockes
erstreckt sich abwärts und ist durch ein Glied 125 verstärkt. Ein Bolzen oder ein Anker 126 erstreckt
sich in Längsrichtung durch die Arme 124 und die Verstärkungen 125 jedes Bockpaares und wird entfernbar
in seiner Lage gehalten.
Der mittlere Teil dieses Bolzens erstreckt sich ferner durch eine Hülse 127, die in Löchern in den
Seitenwandungen 128 des Querträgers 115 befestigt
ist, wobei die Hülse 127 einen größeren inneren Durchmesser hat als der Außendurchmesser des
Bolzens 126. In die Enden der Hülse 127 sind
Buchsen 129 aus Gummi oder anderem, vibrationsabsorbierendem
Werkstoff eingeführt, die den Bolzen 126 umgeben. Diese Buchsen füllen ferner
beiderseitig mit ihren verdickten Enden den Spalt zwischen den Enden der Hülse 127 und den gegenüberliegenden
Flächen der Glieder 125 aus. Die Buchsen 129 stellen die einzige unmittelbare Verbindung
zwischen dem Querträger 115 und den Längsträgern 110 dar, so daß sie die Übertragung
von Vibrationen, die an den Lauf rädern 116 oder dem nicht dargestellten Motor, dessen Vorderende
auf dem Querträger 115 abgestützt ist, entstehen
können, unterbinden.
Die in Fig. 10 bis 13 dargestellte dritte Ausführungsform
der Erfindung kann im wesentlichen die gleiche allgemeine Bauart der Karosserie und
der vorderen Verlängerung aufweisen, wie sie in Fig. 6 für die zweite Ausführungsform veranschaulicht
ist.
An jeder Seite des Kraftfahrzeugs sind ein vorderes oder Endlängsträgerteil und eine schräge
Strebe 219 vorgesehen. Eine Endquerstrebe 220
verbindet die äußeren Enden der Längsträgerglieder 218 ständig miteinander und dient als vorderes
Auflager für den nicht dargestellten Motorblock.
Die Längsträger 218 haben die Gestalt eines geschlossenen Kastens und werden je durch einen
umgekehrten Rinnenteil 221 und eine vielteilige Bodenwand 222, 223, 224 gebildet. Der Teil 221
hat einen oberen Steg 225 und Seitenwände 226.
Die Verbindung des Teils 218 und der Bodenwandungsteile
222, 223, 224 und die Gestalt der letzteren wird später beschrieben.
Der Achsträger 227 mit im Querschnitt der Gestalt eines geschlossenen Kastens wird aus einer
Grundplatte 228 und einem Profil 229 nach Art eines umgekehrten Hutes gebildet. Das Profil 229
hat einen Kopfsteg oder Wandung 230, Seitenwandungen 231 und Randbodenflansche 232, die
mit der Bodenwandung 228 verbunden sind. Mit dem Achsträger 227 verbundene Böcke 233 tragen
ao schwingbare Glieder zur senkrechten Führung der Laufräder. Das Steuerungsgetriebe 235 mit der
Steuersäule 236 ist teilweise dargestellt. Die Laufräder und die nachgiebigen Mittel für ihre Aufhängung
sind ebenso wie das das Steuerungsgetriebe 235 mit den Rädern verbindende Lenkersystem
nicht dargestellt.
Der Achsträger 227 geht mit geringem Abstand unter den Längsträgern 218 hindurch und ist mit
ihnen durch Böcke 237 auf dem Achsträger 227 und durch vordere oder äußere Böcke 238 und
hintere oder innere Böcke 239 auf den Längsträgern 218 verbunden,
Die Böcke 237 auf dem Träger 227 ragen je über die senkrechten Wandungen des Trägers 227 nach
vorn und hinten hinaus. Sie besitzen im Grundriß betrachtet U-Form, wobei der Steg 240 mit der
entsprechenden senkrechten Wand 231 verbunden
und die Flansche 241 mit der oberen Wandung 230 und den Bodenflanschen 232 verbunden sind, und
zwar durch Punkt- und Schmelzschweißung, wie es in der Zeichnung dargestellt ist. Die Schenkel
242 der Böcke 237 erstrecken sich allgemein in der Längsrichtung der Längsträger 218.
Jeder Bock 238 hat im Grundriß im allgemeinen U-Form, wobei seine Schenkel 243 überlappend an
der Innenseite der Seitenwandungen 226 des Längsträgers 218 und seine obere Flansche 244 an den
oberen Steg 225 des Längsträgers 218 befestigt sind. Der Steg 245 des Bockes 238 greift zwischen
das Vorderglied 222 und das Mittelglied 223 der Bodenwandung des entsprechenden Längsträgergliedes
218 und ist mit an den Gliedern 222, 223 vorgesehenen Querflanschen 246 befestigt. Nach
unten vorragende Flansche 247 der Glieder 222, 223 sind mit den Seitenwandungen 226 der Längsträger
218 verbunden. Die Flansche 247 des Teils 223 sind abgekröpft, um Platz für die Durchführung
der Schenkel 243 des Bockes 238 zu schaffen. Der Bock 238 ist im Verbindungsbereich
zwischen dem Längsträger 218 und dem äußeren Ende der entsprechenden Schrägstrebe 219 angeordnet.
Diese Anordnung hat die Übertragung von Beanspruchungen vom Querträger 227 unmittelbar
auf die Strebe und von dort auf den oberen Teil des angrenzenden Hauptteils der
Karosserie (des Wagenkastens) zur Folge.
Der hintere oder innere Bock 239 hat ebenfalls im Grundriß U-förmigen Querschnitt und besitzt
ausgedehntere, sich in Längsrichtung erstreckende Schenkel oder Seitenwände 248 als diejenigen der
Böcke 238. Die Schenkel 248 sind überlappend an der Innenseite der Seitenwandungen 226 befestigt
und zwischen diese Seitenwandungen und die Seitenflansche 247 des hinteren Bodenwandungsteils
224 des Längsträgers 218 eingeführt. Die Bodenwandung oder der Steg 249 des Bockes 239
greift zwischen die Querflansche 246 der Bodenwandteile 223, 224 und ist an ersteren befestigt.
Der Bock 239 hat ferner Kopfflansche 250, die an der oberen Wandung oder dem Steg 225 des Längsträgers
218 befestigt sind.
Die Querseiten der Böcke 237, 238 und 239 sind relativ zueinander derart angeordnet, daß der nach
unten über den Längsträger 218 vorragende Teil der Böcke 238, 239 zwischen die Schenkel der entsprechenden
Böcke 237 paßt. Die Böcke 238, 239 weisen in ihren Schenkeln 243, 248 gegenüberliegende
Löcher auf, in welche eine die Schenkel miteinander verbindende Hülse 251 eingesetzt und
fest verbunden ist, beispielsweise durch Schweißen. Ein Bolzen 252, der von Buchsen 253 aus elastischem
Werkstoff, beispielsweise Gummi, umgeben ist, geht durch die Hülse 251 und die Löcher in
den Schenkeln 242 des entsprechenden Bockes 237 hindurch. Die Einzelheiten dieser nachgiebigen
Hülsen- und Bolzenverbindung können ähnlich ausgebildet sein wie die Verbindung 42 bis 46 in
Fig. 3; sie dient in gleicher Weise zum Sperren der Übertragung von Schwingungen von den Rädern
auf das Gestell und den Kasten und gleichzeitig zum sicheren Halten des Achsträgers 227.
Die Verbindung zwischen den Längsträgergliedern 218 des Fahrzeugs und dem die Räder
tragenden Querträger 227 mittels in Längsrichtung in Abstand angeordneten, nach unten vorragenden
Böcken 238, 239 an den Längsträgern und mittels in Längsrichtung vorragenden Böcken 237 am
Querträger hat eine Anzahl wichtiger Vorteile. Sie ermöglicht, die Längsträger 218 und den Querträger
227 aneinander vorbeizuführen, ohne daß schwierige Abkröpf ungen des einen oder beider dieser
Teile erforderlich sind; sie ergibt eine Befestigung des Querträgers 227 an in Längsrichtung weit entfernten
Punkten, wodurch ein Kippen des Querträgers verhindert und Bremsreaktionen und andere
Torsionskräfte sicher übertragen werden; die die Konstruktion bildenden Teile können einfach und
in wirtschaftlicher Weise hergestellt und miteinander verbunden werden; sie ermöglicht ferner eine
Anordnung, welche die gewünschte Unterbringung tao des Steuerungsgetriebes 235 nicht stört.
Ein weiteres Merkmal und ein weiterer Vorteil der neuen Konstruktion bestehen darin, daß der
hintere Bock 239 sich selbst für die Befestigung des Steuerungsgetriebes 235 bietet. Die Seiten oder
Schenkel 248 des Bockes 239 sind so ausgedehnt,
daß sie den entsprechenden Längsträger 218 verstärken,
wo die Bolzen 255 durch Löcher in den Längsträgerwandungen 226 des Längsträgers 218
und in den Schenkeln 248 des Bockes 239 hindurchgeführt sind. Die gegenüberliegenden Wandungen
226, 248 sind gegeneinander durch die Bolzen 255 umgebende und in die Löcher eingeführte Hülsen
257 quer versteift.
Obwohl die Fig. 10 und 11 nur das eigentliche,
an einem der Längsträger 218 befestigte Steuerungsgetriebe 235 veranschaulichen, kann der
gegenüberliegende Längsträger 218 an der gleichen Stelle und in der gleichen Weise ein Lager für
einen Schwenkarm tragen, der einen Teil des Steuerungslenkersystems bildet.
Die Untergestellkonstruktion und der Querträger 227 bestehen praktischerweise durch und
durch aus Metallblechpreßteilen, die durch Schweißungen miteinander verbunden sind, welche
üblicherweise in der Zeichnung angegeben sind. Der allgemeine Erfindungsgedanke ist jedoch nicht auf
die Verwendung von Metallblech und Schweißverbindungen
beschränkt.
Es sei bemerkt, daß allgemein die Erfindung nicht beschränkt ist auf die Einzelheiten der dargestellten
und beschriebenen Ausführungsformen, sondern in mannigfacher Hinsicht abgeändert und
abgewandelt werden kann. Insbesondere wird bemerkt, daß die Einzelheiten der Erfindung teilweise
von der Konstruktion des Kastens oder Gestells anderer Fahrzeugtypen sowie von der
Form und Konstruktion des Achsträgers abhängig sind, bei welchen die Erfindung angewendet werden
soll. Beispielsweise kann die in Fig. 11 bis 13 dargestellte
Bockverbindung nur an einer Seite des Querträgers vorgesehen werden. Die Erfindung ist
auch, um eine weitere Abänderungsform anzugeben, anwendbar auf die Befestigung von Querträgern,
die anderen Zwecken dienen als zum Halten der Straßenlaufräder; der Querträger kann den Motor
mit oder ohne die Straßenräder tragen. Die Erfindung kann auch auf das hintere Ende oder einen
mittleren Bereich eines Kraftfahrzeugs angewendet werden.
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Claims (8)
- Patentansprüche:ι . Kraftfahrzeuguntergestell, insbesondere kombiniertes Chassis- und Wagenkasten-Untergestell, mit einer nach unten offenen, einen sich quer erstreckenden, den Motor und/oder Räder tragenden Querträger aufnehmenden Querausnehmung, welche durch eine Aufwärtskröpfung des Untergestells und/oder durch am Untergestell befestigte und von diesem nach unten vorragende Böcke gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Kanten (Ecken) der Ausnehmung mit dem Querträger nahe den beiden Seiten des Gestells durch Befestigungsmittel verbunden sind, die in an sich bekannter Weise nachgiebige Einsätze aus Gummi od. dgl. enthalten, und der Querträger im Bereich des Abstandes zwischen den unteren Kanten der Ausnehmung außer Berührung mit der Ausnehmung steht, sondern einen sich frei über die Öffnung der Ausnehmung erstreckenden Untergurt bildet, wobei die Verbindungen zwischen Untergestell und Querträger vorzugsweise Bolzen und nachgiebige Buchsen aufweisen, die sich in waagerechter Richtung durch die Ecken der Ausnehmung und durch angrenzende Teile des Querträgers erstrecken.
- 2. Kraftfahrzeuguntergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger an seiner Vorderseite und/oder seiner Rückseite mit sich in Längsrichtung erstreckenden Böcken versehen ist, die vorzugsweise teleskopartig die Ecken des Untergestells überlappen, und daß die Verbindungsmittel mit den überlappenden Teilen im Eingriff stehen.
- 3. Kraftfahrzeuguntergestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von Hauptlängsseitenträgern sich von einer Ouerebene nahe einem Ende des Kraftfahrzeugs zu dessen anderem Ende erstreckt, daß Längsträgerverlängerungsglieder in Flucht, jedoch in Längsrichtung im Abstand von den Hauptlängsträgern in Richtung zum erstgenannten Ende des Kraftfahrzeugs vorgesehen sind und daß zusätzliche Bauteile die Haupt- und Verlangerungsglieder konstruktiv miteinander verbinden und die nach unten offene Ausnehmung für den Querträgerbalken bilden, wobei diese zusätzlichen Bauteile vorzugsweise wenigstens teilweise durch Seitenwandfiächen oder -verlangerungen gebildet werden, die entlang ihren unteren Kanten mit den Hauptlängsträgern und Verlängerungsteilen konstruktiv verbunden sind, und/oder durch aufwärts gewölbte Schienenglieder, die an ihren Enden mit den Hauptlängsträgern und Verlängerungsgliedern fest verbunden sind.
- 4. Kraftfahrzeuguntergestell nach Anspruch 3, welches einen Teil einer kombinierten Kraftfahrzeug-Karosserie-Chassis-Konstruktion darstellt, welche eine Karosserieendwand sowie Seitenwandverlängerungen, die mit der Endwand verbunden sind und über diese hinausragen, ferner seitliche Längsträgerelemente, die ebenfalls über die Endwand hinausragen und no mit den unteren Kanten der Seitenwandverlängerungen baulich verbunden sind, und ein Paar von Streben aufweist, je eine an jeder Seite, die sich von der Endwand nach unten und von der Endwand weg erstrecken und mit dieser und den Seitenwandverlängerungen baulich verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der Streben in zwei Arme gegabelt sind, die im Befestigungsbereich für den Querträger enden, wobei vorzugsweise der äußere Arm jeder Strebe aus einem Stück mit dem oberen Hauptteil der Strebe besteht, der zweite Arm jedoch durch ein kürzeres besonderes Teil gebildet wird, dessen oberes Ende an dem Hauptteil der Strebe befestigt ist und sich von dieser abwärts erstreckt.
- 5. Kraftfahrzeuguntergestell nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbolzen und -büchsen in der Längsrichtung des Gestells angeordnet sind und sich durch die Böcke am Untergestell und durch den zwischen ihnen angeordneten Querträger erstrecken, daß der Querträger vorzugsweise hohlkörperförmigen Querschnitt besitzt und in Längsrichtung in Abstand angeordnete senkrechte Wände aufweist, daß sich eine starre Hülse in Längsrichtung durch den Querträger erstreckt und im Bereich jeder Kreuzung mit den Längsträgern und mit den senkrechten Wandungen fest \rerbunden ist und daß die Verbindungsbolzen und nachgiebigen Buchsen durch die Hülsen hindurchgehen und mit diesen im Eingriff stehen (vgl. Fig. 9).
- 6. Kraftfahrzeuguntergestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit sich längs erstreckenden, in Querrichtung in Abstand voneinander angeordneten hohlkörperförmigen Längsträgern, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger zwischen den Böcken im Bereich seiner Kreuzungen mit den Längsträgern eine verminderte Höhe aufweist, wobei jeder Längsträger an seiner Unterseite an der Kreuzung mit dem Querträger eine aufwärts gerichtete Abkröpf ung besitzt, und daß der Querträger mit seinem Teil verminderter Höhe in die Ausnehmung der Längsträger teilweise vorragt.
- 7. Kraftfahrzeuguntergestell nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einem Paar von sich in Längsrichtung erstreckenden Trägern von hohlem Querschnitt mit in Querrichtung in Abstand angeordneten senkrechten Wandungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Böcke im Grundriß U-förmig ausgebildet sind und ihre Arme überlappend mit den senkrechten Wänden der Längsträgerglieder befestigt sind, sich nach unten über die Längsträger hinaus erstrecken und die nach unten vorragenden Teile ihrer Arme für die Verbindung mit den in Längsrichtung von dem Querträger vorragenden Böcken ausgebildet sind und daß die Böcke vorzugsweise an den senkrechten Wänden der Längsträgerglieder befestigt und in der Anbringungszone für ein Zubehörteil, beispielsweise das Steuerungsgetriebe, als Verstärkung für den Längsträger ausgebildet sind.
- 8. Kraftfahrzeuguntergestell nach Anspruch 7, bei welchem die in Querrichtung in Abstand vorgesehenen senkrechten Wandungen durch eine Bodenwand miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der in Querrichtung angeordnete Steg des Bockes durch eine Unterbrechung in der Bodenwand hindurchgeführt und mit dieser, beispielsweise durch Flansche, verbunden ist.Angezogene Druckschriften:Deutsche Patentschrift TTi j'iij ■mri..">^Jf?'yUSA.-Patentschriften Nr. 2 371 864,^228 107, 2140476, 2369644, 2304291, 2048953, ι 892 666, 2 039 378, 2 6a6 749, a 636 750,.« *4©-^y&r— '6-britische Patentschrift«» 4*
Opel - Werkstatt - Handbuch
S. V.—2.»Olympia 1947«,Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 9534 7.54
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