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Vorrichtung zum Befestigen von Zubehörteilen für den Atemschutz an
dem Gewindeanschlußstück von Gasschutzmasken Filtereinsätze oder andere an Gasschutzmasken
anzuschließende Geräte sind meistens. mit einem Gewindestutzen versehen., der in
das Anschlusstück der Gasschutzmaske, eingeschraubt wird. Das Gewinde wird durchweg
als Mundgewinde: ausgeführt und bewirkt einen festen und. gasdichten Sitz des anzuschließenden
Gerätes. Das Einschrauben der anzuschließenden Geräte in den Gasschutzma.skenanschlußstutzen
ist sehr einfach, wenn die betreffende Person die Maske und das anzuschließende.
Gerät in den Händen hält. Bei aufgesetzter Maske dagegen ist das Einschrauben des
Gerätes., wie beispielsweise, eines Filters, sehr schwierig. Zur Erleichterung des
Anschließens ist bereits vorgeschlagen worden, das Gewinde im Anschlußstück der
Gasschutzmaske um einige Millimeter von der Vorderkante zurückzusetzen, so das nm
Gasschutzmaskenanschlußstutzen ein Führungsstück gebildet wird, dessen Durchmesser
etwa gleich dem Außengewindedurchmesser des Anschlußstutzens des anzuschließenden
Gerätes ist. Durch diese Ausbildung des Gasschutzmaskenanschlußstutzens wird jedoch
dessen tragende Gewindelänge verringert. Da die Gewindelänge der Anschlusstücke
von vornherein schon gering ist, ist aber eine Kürzung des Gewindes mit Rücksicht
auf die Sicherheit der Verbindung nicht tragbar.
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Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, für die Verbindung zwischen
Gasschutzmaske und dem
anzuschließenden Gerät eine Bajonettkupplung
zu verwenden. Diese ist aber ebenfalls nicht einfach. zu kuppeln, da die Zapfen
der Bajonettkupplung zunächst stets unter Drehung des Gewindestückes in die entsprechenden
Nuten eingeführt werden müssen. Außerdem sind an den vorhandenen, mit Rundgewinden
ausgerüsteten Masken derartige Bajonettkupplungen nachträglich nicht mehr ohne weiteres
einzubauen.
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Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zu schaffen,
-mit deren Hilfe jedes an, die: Gasschutzmaske anzuschließende Gerät an den mit
Rundgewinde ausgerüsteten Gasrnaskenanschlußstutzen ohne Mühe schnall und sicher
angeschlossen werden kann.
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Die Erfindung besteht in einem einen mit Flansch versehenen und mit
dem anzuschließenden Zubehörteil verbundenen Stutzen einhüllenden, axial verschiebbar
angeordneten Schraubstutzen, der durch Längsschlitze in mehrere federnde Abschnitte
aufgeteilt ist und dessen freier Rand sich in der Arbeitslage an den Flansch des
Stutzens andrückt.
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Das Anschließen des Gerätes erfolgt derart, daß die Vorrichtung zunächst
ohne Drehung axial in das Gasschutzmaskenanschlußstück hineingeschoben wird. Dieses
ist ohne weiteres möglich, da die einzelnen Zylindermäntelabsehnitte, des Schraubstutzems
beim Einschieben in den Gasschutzmaskenanschlußstutzen nach innen durchfedern. Die
Vorrichtung kann etwa so weit in den Gasschutzniaskenanschlußstutzen ohne weiteres
hineingeschoben. werden, als die Längsschlitze reichen. Dabei kommen naturgemäß
die zu verbindenden Gewinde miteinander in Eingriff. Wird nunmehr der Schra,ubstutzen
in Schließrichtung gedreht, so preßt er schließlich den Flansch des inneren Stutzens,
gegen die entsprechende Dichtfläche im Gasschutzmaskenanschlußstutzen. Vorteilhaft
wird der Schraubs.tutzen mit dem mit Flansch versehenen Stutzen bzw. mit dem anzuschließenden
Gerät, eine nur axiale Verschiebung zulassend, federnd verbunden. Bei einer derartigen
Vorrichtung ist es nicht mehr notwendig, den Schraub stutzen selbst zu drehen, sondern
es genügt dann, das anzuschließende Gerät selbst zu drehen.
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Es ist weiterhin vorteilhaft, daß der Flansch des Stutzens nach der
Seite des Schraubstutzens zu konisch verläuft. Beim Einschrauben einer derartig
ausgebildeten Befestigungsvorrichtung wird bewirkt, daß die federnden Zylindermänte:labschnitte
des Schraubstutzens in, einfachster Art und Weise durch die konische Ausbildung
des Flansches nach außen gedrückt und somit fest gegen das innere Gewinde des Gasschutzmaskenanschlußstutzens
gepreßt werden. Dadurch wird eineinwandfrei fester und gasdichter Sitz des anzuschließenden
Gerätes gewährleistet.
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In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
die an einem Filtereinsatz angeordnet ist, dargestellt.
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Abb. i zeigt im Schnitt das. Ende des Gasschutzmaskenanschlußstutzems,
und darunter einen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüsteten Filtereinsatz;
Abb. 2 zeigt in schaubildlicher Darstellung einen Schraubstutzen, der auf das Filter
aufgesetzt wird; Abb. 3 zeigt die gleichen Stücke wie. Abb. i nach dem Einschrauben
des Filtereinsatzes in den Gasschutzmaskenanschlußstutzen.
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Das mit i bezeichnete Ende des Gassehutzmaskenanschlußstutzens ist
mit einem Dichtring 12 versehen. Der Filterbecher :2 trägt den Anschlußstutzen 3,
der einen geringeren Durchmesser als das Gewinde des Anschlußstückes i besitzt.
Der Stutzen 3 ist mit dem Flansch 4 versehen, der auf seiner Außenseite einen kegeligen
Ansatz 5 besitzt. Um den Anschlußstutzen 3 ist das Schraubstück 6 gelegt, daß an
seinem oberen Ende einen Außendurchmesser von der Größe des Gewindekerndurohmessers
des Anschlußstüc.kes i hat. Dieses Ende trägt einen nach innen verlaufenden konischen
Ansatz 7. Am unteren Ende trägt das Schraubstück 6 den Flansch 8, der mit vier Befestigungslappen
9 versehen ist. Mit Hilfe dieser Lappen ist das Gewindestück auf dem Filtereinsatz
durch Löten, Schweißen oder andere Art und Weise fest verbunden:, ohne daß Undichtigkeiten
im Filterbecher gebildet werden. Diese Verbindung läßt federnd eine axiale Verschiebung
des Schraubstutzens 6 zu. Der Schraubstutzen 6 ist weiterhin durch vier Schlitze
io in vier federnde Zylindermänfielabschnitte i i aufgeteilt.
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Zum Einschrauben des Filters wird dieses zunächst ohne Drehung axial
in das Anschlußstück i hineingeschoben. Dieses ist ohne weiteres möglich, da sich
die einzelnen Zylindermäntelabschnitte des Gewindestückes etwas nach innen durchbiegen.
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Beim Einschieben kommen, die Gewinde in losen Eingriff. Wird das Filter
nunmehr im Verschlußsinne gedreht, dann legt sich zunächst der Rand 4 des Stutzens
3 gegen den Gummiring 12. Beim weiteren Anziehen schraubt sich das Schraubstück
6 in das Anschlußstück i hinein. Hierbei drückt sich der kegelige Rand 7 auf den
konischen Ansatz 5 des Stutzens 3, so daß die federnden Zylindermäntelabschnitta
i i nach außen gedrückt werden. Nunmehr kommen die Gewinde in festen Eingriff, so
daß der Flansch .4 mit dem not-,vendige:n Druck gegen dem: Dichtring 12 gepreßt
werden kann.